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Resektion der

Resektion der Bauchspeicheldrüse 34 Immer müssen auch mögliche Folgen der Magenresektion bedacht werden. Nahezu alle gastralen Folgesyndrome sind auch bei der WHIPPLE-Operation beschrieben: Dumping, Syndrom der zuführenden Schlinge, Syndrom der abführenden Schlinge, Refl uxösophagitis, Ulcus pepticum. Die allgemeinen Postgastrektomie- Syndrome – Verdauungsinsuffi zienz im Sinne der „postcibalen Asynchronie“ (BECKER und CASPARY 1980 DOMSCHKE und DOMSCHKE 1983, PAQUET 1992) – kommen ebenfalls vor, sie werden unter dem Begriff der Desintegration der Oberbaucheinheit berücksichtigt (WILLIG 1995). 1. Magen Veränderung Pathophysiologie 2 /3 Resektion 2. Duodenum Resektion 3. Papille Resektion Komplikation der Magenteilentfernung Resorptionsverlust Maldigestion (Enterokinase) Offene biolodigestive Anastomose Chronische Cholangitis Chronische Cholostase 4. Gallenblase Resektion o 5. Pankreas Teilresektion ( 1 /2 - 2 /3) Exokrine Insuffi zienz Evtl. Diabetes mellitus 6. Milz o o o 7. Desintegration der Oberbaucheinheit Humorale und nervale Unterbrechung Tab. 5: Partielle Pankreatektomie (nach WHIPPLE) Verdauungsinsuffi zienz (entero-exokrine und entero-insuläre Achse) Funktionsminderung + bis ++ ++ ++ ++ bis +++ o bis ++ + bis ++ + = leicht ++ = mittel +++ = schwer o = keine Veränderung GdB 60-90

Veränderung Pathophysiologie 1. Magen o Magensäure 2. Duodenum Resektion 3. Papille Resektion Resorptionsverlust Maldigestion Offene biliodigestive Anastomose Chronische Cholangitis Chronische Cholostase 4. Gallenblase Resektion o 5. Pankreas Teilresektion Exokrine Insuffi zienz Ggf. Diabetes mellitus 6. Milz o o 7. Desintegration der Oberbaucheinheit Humorale und nervale Unterbrechung Maldigestion Malabsorption Diabet. Stoffwechsel Funktionsminderung Ggf. Therapie mit Säurehemmern + + + Zusammenfassend sind die Folgen der WHIPPLE-Operation an Pankreas, Magen, Duodenum, Papille so eingreifend, dass man die Auswirkungen dieser Resektion ohne Komplikation mit einem GdB von mindestens 60 einschätzen sollte (Tab. 5). Je nach Komplikation und Diabetes mellitus können höhere GdB-Werte gerechtfertigt sein. Über Folgen der magenerhaltenden Operation informiert Tab. 6. Ein seltenes, aber bemerkenswertes Problem stellen die nach WHIPPLE operierten Karzinom-Patienten dar, bei denen der GdB über einen Zeitraum von 5 Jahren 100 betrug und bei denen nach Ablauf der Heilungsbewährung eine Neueinschätzung erfolgen muss. Nach unserer Erfahrung ist davon auszugehen, dass auch hier die oben angeführten Resektionsfolgen vorliegen und folglich ein GdB von wenigstens 60 angemessen ist. ++ + + bis + + + o bis + + + bis + + + = leicht ++ = mittel +++ = schwer o = keine Veränderung GdB 60-80 Tab. 6: Partielle Pankreatektomie mit Erhaltung des Magens Resektion der Bauchspeicheldrüse 35

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