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„Wein zum Lesen“

„Wein zum Lesen“

ein Minimum für den

ein Minimum für den potentiellen Alkoholgehalt im Most fest. 1996 mussten die Trauben einen potentiellen Alkoholgehalt von mindestens 9 Volumenprozent aufweisen. Der Most, der dieses Minimum nicht erreicht, verliert das Recht auf die Bezeichnung "Champagner" (Qualität vor Quantität). Champagner wird, im Gegensatz zu den anderen großen Weinen, oft durch Verschnitt verschiedener Gewächse und Jahrgänge hergestellt. Der Grund dafür ist das nördliche Klima des Weinbaugebiets, das zur Folge hat, dass im gleichen Jahr die Trauben einer Lage besser sein können als die einer anderen Lage und dass die Trauben eines Jahres besser sein können als die eines anderen Jahres. Horizontaler Verschnitt der ca. 320 Lagen, davon sind 17 "grands crus" zu 100%, 41 "premier crus" zu 90 bis 99 %, die anderen zu 80 bis 89 % bewertet. Vertikaler Verschnitt mit Reserveweinen verschiedener Jahrgänge. Der von den Winzern erzielte Traubenpreis hängt von der oben genannten Klassifizierung der Lage ab. Für einen zu 80 % bewerteten "cru" erhält der Winzer 80 % des Traubenpreises. Beim Pressen der Trauben ist wiederum ein Höchstertrag von ~02 Liter Most (ergibt 100 Liter Wein) aus ~60 kg Trauben gesetzlich erlaubt. Der zusätzlich gepresste Most kommt zur Alkohol-Destillation. Die Champagne /Anbaugebiete Im Herzen Frankreichs befindet sich die Champagne. Ca 130 km östlich von Paris oder via der Ost-Autobahn (Autoroute de L'est) von Saarbrücken, Deutschland ist man in drei bis vier Stunden in der Heimat des Champagner. Obwohl die Champagne nur etwa 3% der französischen Weinbaufläche darstellt, ist sie weltweit eine der berühmtesten Weingegenden. Die französische Weinindustrie hat jedoch angesichts der steigenden Nachfrage die Erweiterung des Anbaugebiets für Champagner 2008 beschlossen. Im Nordosten des Landes dürfen die Trauben für das edle Getränk künftig in 357 statt wie bisher in 319 Gemeinden angebaut werden, wie der Chef der Aufsichtsbehörde INAO, Yves Bernard, in Paris mitteilte. Welche Orte hinzukommen, soll erst in einigen Wochen bekanntgegeben werden. Insgesamt sollen die Gemeinden von derzeit 319 auf 357 erweitert werden. Der erste Champagner aus den neuen Anbaugemeinden kommt den Angaben zufolge jedoch nicht vor 2021 in die Läden. Das alte Weinbaugebiet ist durch ein Gesetz aus dem Jahre 1927 auf ca. 34.000 ha begrenzt. Davon sind ca. 30.700 ha ertragsfähig (3% der Weinbaufläche Frankreichs), es umfasst Gemeinden aus den Verwaltungsgebieten Marne, Aube, Aisne und Haute-Marne. Jährlich werden dort rund 400 Millionen Flaschen Champagner hergestellt. Im vergangenen Jahr wurden mit 339 Millionen Flaschen knapp fünf Prozent mehr verkauft als 2006. Innerhalb der 'zone delimitee' bestehen vier große Gebiete: 1. Montagne de Reims - Die Reimser Berge 2. Valle de la Marne - Das Marnetal 3. Cote des Blancs - Der weiße Hang 4. Das südliche Anbaugebiet - der Aube. Außerhalb dieser Gebiete darf per Gesetz kein Champagner produziert werden ! Ein wichtiges Kriterium für die Begrenzung des Weinbaugebiets war die Bodenbeschaffenheit. Die Belemnit-Kreide aus der Sekundärzeit und die Mikroelemente sind einmalig. Der Kreidegrund ist mit einer ca. 20-50 cm dicken St. URBANUS WEINRITTER ORDENSKOLLEGIUM Sitz in Wien, p.a. Richard-Wagner-Platz 7, 1160 Wien Fax: 01 405 61 69 | E-Mail: office@urbani-ritter.at | www.urbani-ritter.at | ZVR: 694882794

Humus/Lehmmischung beschichtet, welche von den Rebwurzeln bis tief in die Kreide durchdrungen wird. Eine kostbare Balance entsteht, weil neben dem Nährwert des Humus die Kreide nicht nur die ideale Feuchtigkeit hält, sondern auch die Wärme des Tages speichert und langsam den Reben nachts schenkt: eine natürliche Klimaanlage! Die hohen Wälder schützen vor harten Winden. Das Wetter in der Champagne ist abwechslungsreich, saisonbedingt auch manchmal sehr hart. Über die Jahrhunderte fühlt sich der Champagner in seiner Entwicklung dort jedoch sehr wohl, weil es generell weder zu kalt noch zu heiß ist. Gesetzlich festgelegt wird jedes Jahr kurz vor der Weinlese die Traubenmenge pro Hektar, die zur Herstellung von Champagner verwendet werden darf: 1996 hatten z.B. höchstens 10.400 kg Trauben pro Hektar das Recht auf die AOC Bezeichnungen "Champagner" und "Coteäux Champenois" (Stillwein aus der Champagne). Champagner-Herstellung: Die Zeitspanne zwischen der Weinlese und dem Pressen muss so kurz wie möglich sein. Eine Mechanisierung der Weinlese ist strikt verboten; die Trauben müssen unverletzt auf die Presse kommen. Die Trauben werden in Kisten von höchstens 50 Kilo transportiert, um das Pressen durch die Trauben selbst zu verhindern und die Kisten müssen durchlöchert sein, damit der Most ablaufen kann und nicht oxydiert. Das Pressen oder das Keltern : Das Pressen muss schnell verlaufen, ohne jede Mechanisierung, deshalb werden große Keltern benutzt. 160 Kilo Trauben geben 102 Liter Most; in anderen Regionen bekommt man 100 Liter Most mit 130 Trauben. 4000 Kilo Trauben geben 20,5 Hl Cuvée (Most bester Qualität) und 5 Hl Nachdruck (Most durchschnittlicher Qualität) Drei- bis fünfmal muss der Tresterkuchen aufgelockert werden, damit das Keltern schonend verläuft. Dieses Pressen sowie das darauf folgende Vorklären erlauben es, 2 bis 4% Fremdstoffe zu entfernen, was zu Grundweinen großer Feinheit führt. Diese beiden Etappen und die alkoholische Gärung (bei einer Temperatur von 18 bis 20 Grad) erlauben, Grundweine mit einer breiten Palette an Aromen zu erhalten. Die alkoholische Gärung in der Flasche. Es folgt die erste Gärung. Der gekelterte Most wird in Holzfässern, manchmal auch Stahltanks, rund drei Wochen gelagert. Entstanden ist nun vorerst ein „stiller" Wein, bei dem noch die Hefe entfernt werden muss. Der nächste Schritt ist die Cuvèebereitung: Oft sind es an die fünfzig verschiedenen Weine, die für das Endprodukt Verwendung finden. Bedingung ist natürlich, dass alle Weine aus der Champagne stammen. Letztlich hängt die Qualität des späteren Champagners ganz entscheidend von einer gekonnten Cuvèebereitung ab. Wie diese im Detail vonstatten geht, bleibt natürlich fast immer das Geheimnis der Kellermeister. Im Keller ist die Temperatur von 12 Grad, was notwendig ist, um schöne, feine Perlen zu bekommen. Die Schaumbildung dauert einen bis drei Monate. Für die zweite Gärung wird nach der Cuvèebereitung wiederum dem Wein Hefe und Zucker hinzugefügt. Er wird dann in Flaschen abgefüllt und mit Kronkorken verkorkt. Während dieser zweiten, etwa dreiwöchigen Gärung wandelt die zugesetzte Hefe den Restzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Das reichlich gebildete CO2 lässt den Gasdruck in der Flasche auf 5-6 Bar ansteigen. Nun lagern die Flaschen mindestens 15 Monate, bei Spitzenprodukten aber auch gut und gerne einige Jahre. Zum Ende der zweiten Gärung hat sich am Flaschengrund die so genannte Maske, ein Satz aus Gärungsrückständen, angesammelt. Jetzt folgt „das Rütteln“. St. URBANUS WEINRITTER ORDENSKOLLEGIUM Sitz in Wien, p.a. Richard-Wagner-Platz 7, 1160 Wien Fax: 01 405 61 69 | E-Mail: office@urbani-ritter.at | www.urbani-ritter.at | ZVR: 694882794

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