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ESPRESSO - Pferdesportverband Weser-Ems e.V.

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ESPRESSO Kreisreiterverband Wesermarsch informiert ber Termine 2011! Turniere,Dressur und Springen in Fremden Hallen, Hallengeländeritt, Jugendvergleichswettkampf! Der Kreisreiterverband(KRV) Wesermarsch gibt die Turniertermine 2011 der Pferdesportvereine bekannt: 11.-13.Mrz RV Ovelgönne/Hallenturnier, 16.-17.April RFV Rodenkirchen, 22.-24.April Mooriemer RC/Osterturnier, 14.Mai RV Stollhamm/WBOTurnier, 21.-22.Mai RV Ovelgönne/Ponyturnier, 28.-29.Mai RV Nordbutjadingen Tossens/LPO/WBO, 2.-4.Juni Sturmvogel Berne/3.6.Schwerpunkt Jungpferdeprüfungen, Die Veranstaltungsserie Dressur und Springen in Fremden Hallen fi ndet statt am: 23.Januar Dressur E RV Ovelgönne, 29.Januar Springen RFV Rodenkirchen, 6.Februar Dressur A RV Bettingbühren, 13.Februar Dressur L Jader RC, 20. Februar Springen RV Ovelgönne, 27. Februar Dressur E und A Mooriemer RC. Die Springtermine beginnen jeweils ab 8.30Uhr (Reihenfolge E,A,L Pferde danach Ponys), die Dressur um 9.00Uhr bei Landesjugendwart Bernd Menke. Nähere Einzelheiten in den Reithallen einschließlich Anmeldungen und Kosten. Gäste und Interessierte Zuschauer sind herzlich wilkommen. Am 12.Dezember diesen Jahres wurde eine Sichtung von Jugendlichen Reitern vorgenommen um jeweils eine Mannschaft zu Pferde und Pony für den Jugendvergleichswettkampf des Pferdesportverbandes Weser-Ems(PSVWE) am 06.März 2011 zusammen zu stellen. Zum Vorbereitungslehrgang am 2.,15.,22. und 29.Januar durch Trainerin Greta Funke wurden folgende Reiter eingeladen: Pferde: Marianne Uhlhorn, Laura Meyer,Eleni Golz (alle Sturmvogel Berne), Laura Bielefeld (RV Ovelgönne), Chiara Höhner(Bettingbhren) Ponys: Jella Kadler(Rodenkirchen), Nicole Bloy und Lisa R (beide Berne), Katharina Stollberg und Gina von Höfen ( beide Jader RC). Einzelheiten zu den Trainingsterminen sind bei Jugendwartin Hille Trentelmann (04402/971310) zu erfahren. Zwei besonders herausragende Veranstaltungen bietet der RV Sturmvogel Berne an: am 28.Januar ein deftiges Kohlessen, zu dem "Pferdefreunde" herzlich eingeladen sind sowie am 12.-13.Februar ein Hallen-Geländetraining in der über 80 Meter langen Reithalle des Vereins (Anmeldungen bei Maike Tönjes Tel 0172/4066305 bis zum 10.2.) Darüber hinaus führt das Pferdestammbuch Weser-Ems am 8.Februar ab 12.30 Uhr beim RV Sturmvogel Berne einen Metermin für Ponys durch.Ponys müssen gem LPO bis zum Alter von 7 Jahren ein "offi zielles Stockmass" im Pferdepass nachweisen, um an Turnieren teilnehmen zu dürfen. Ebenfalls regt der KRV an, da die "privatorganisierten" Pferdebetriebe, Reiterhöfe und -ställe in der Wesermarsch mit dem Pressewart des KRV Rudolf Hübner Kontakt aufnehmen, um eine bessere Kommunikation zu gewährleisten. Im Jahr 2011 sind einige besondere Vorhaben geplant, die für alle "Pferde-Interessierten" wichtig und wertvoll sein können. (Tel 04480/94078 Fax 948858). Seite 4

ESPRESSO Serie: Der Ausbilder als Ansprechpartner in Verein und Betrieb, Teil 3 Wie der Ausbilder dabei helfen kann, die Motivation für das Reiten langfristig zu erhalten - Schön, Dich wiederzusehen! Warendorf (fn-press). Ein Reiteinsteiger hat die ersten Stunden absolviert, Jugendliche aus einem anderen Stall haben den Weg zum Verein gefunden, ein neuer Einsteller hat eine Box gemietet. Ganz wesentlich trägt der Ausbilder dazu bei, ob diese neuen Kunden längerfristig und zufrieden dem Verein oder Betrieb erhalten bleiben. „Neue Besen kehren immer gut“ - anfangs ist die Euphorie bei den Neuen bezüglich des Ausbilders oft groß nutzt sich dann aber oft auch schnell ab. Ganz lässt sich das sicher nicht vermeiden, aber entsprechend nachzufragen lohnt sich für den Reitlehrer immer - bei den Reitern selber und gegebenenfalls bei deren Eltern. Das trägt auch dazu bei, dass der Kunde über seine Befi ndlichkeit nachdenken muss. „Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kind sich wohlfühlt?“ „Was würdest Du Dir für eine Reitstunde mal wünschen?“ „ Fühlen Sie sich unterfordert/überfordert?“ Kommunikation ist wichtig – auch während der Reitstunden. Der Ausbilder als Befehlsgeber, der Reitschüler als Empfänger – das war gestern. „Wie hat sich diese Parade angefühlt?“, „Warum hat das Angaloppieren jetzt besser geklappt?“ - Durch Interaktion lernt der Reiter selbstständig zu denken und fühlt sich mit seinen Empfi ndungen auf dem Pferd ernst ge-nommen. Umso besser, wenn sich der Ausbilder auch wirklich für seine Schüler interessiert. Ein einfa-ches „Wie geht es?“ kann dazu beitragen, dass zum Beispiel Rücksicht genommen wird, wenn von der verpatzten Mathearbeit oder Überstunden im Büro die Rede ist. Kleinigkeiten sind wichtig. Auch außerhalb des Unterrichts hilft Freundlichkeit, Interesse und Kommunikation: „Wie war es auf dem Ausritt?“, „Wie lief es auf dem Turnier?“, „Was ist Dein nächstes Ziel?“, „ Was wollen wir in der nächsten Stunde üben?“ Das Setzen von Zielen und Zwischenzielen hilft dem Ausbilder, die Motivation seiner Reiter zu erhalten. „Wie wäre es mal mit dem Üben für das kleine Hufeisen?“, „Wollen wir mal probieren, ob Du im Sommer in den Wald reiten kannst?“, „Möchten Sie mal an einer Springstunde teilnehmen?“, „In der nächsten Saison sollten wir versuchen, ob Du in der Klasse M starten kannst!“ Beim Verfolgen der Ziele und Zwischenziele sind dann wieder abwechslungsreiche Ideen gefragt, damit der Unterricht nicht langweilig wird: zwischendurch Mal eine Stunde nur Sitz-übungen, ein paar Geschicklichkeitsspiele, ein Halbtagesritt mit Picknick, ein gemeinsamer Filmabend mit einem guten Lehrfi lm, ein gemeinsamer Turnierbesuch – Möglichkeiten gibt es viele. Es braucht nur ein wenig Phantasie. Viele dieser Maßnahmen und Angebote fordern keinen großen Aufwand und an den Kosten beteiligen sich die Teilnehmer ohnehin. Zusätzlich stärken solche Aktionen den Zusammenhalt der Gruppe oder der Vereinsmitglieder und es wird leichter, motivierte Mitglieder auch mal in Aufgaben im Verein einzubinden. Wer sich verantwortlich fühlt und wertgeschätzt wird, fühlt sich nachweislich wohl und wird sich nicht so schnell mit Abwanderunsgedanken tragen. Vielleicht fi ndet sich dann unter den „Neuen“ von gestern sogar der eine oder andere, der selbst einen Trainerschein erwirbt und morgen seine guten Erfahrungen mit dem eigenen Ausbilder an die nächste Reitergeneration weitergibt. Fühlen statt Hören – wie der Ausbilder den denkenden Reiter fördern kann Tests haben ergeben, dass der Mensch nur 20 Prozent von dem behält, was er hört, aber 90 Prozent von dem, was er sich selbst erarbeitet. Nur dumm, dass der Reitunterricht fast aus-nahmslos auf verbalen Anweisungen basiert. Warum also nicht mal Seite 5 Coaching-Techniken anwenden, die gerade viele erwachsene Reiter inzwischen aus der Berufswelt gewohnt sind. Sich selber mal zurückzunehmen und die Reiter Lösungen selber fi nden zu lassen, fällt vielen Ausbildern schwer. „Oberkörper zurück!“, Mehr äußerer Zügel!“ oder „Inneren Bügel aus-treten!“, fällt den meisten leichter, als die Frage: „Woran hat es Deiner Meinung nach gelegen, dass sich das Pferd im Genick verworfen hat?“ Oder: „Was könntest Du probieren, damit Dein Pferd das nächste Mal nicht abkürzt?“ Nachdenken, Refl ektieren und das alles auch noch in Worte fassen, ist eine riesengroße Herausforderung und Anstrengung auch für die Reiter. Der Ausbilder kann dabei ein Stück Verantwortung für Erfolg oder Misserfolg an den Reiter abgeben. Der Ausbilder sollte sich aber dabei immer fragen: „Hat der Reiter gehört, was gesagt wurde?“, „Hat er verstanden, was gemeint ist?“, „Ist er einverstanden mit der gemeinsam erarbeiteten Lösungsmöglichkeit oder ist er innerlich anderer Meinung?“ und schließlich: „Kann er das umsetzen, was er umsetzen will?“ Wenn sich der Reitschüler dann mithilfe des Coachings wirklich selbst etwas erarbeitet und erfühlt hat, kann der Ausbilder sicher sein: Das sitzt! Und der Reiter kommt wieder! Vertiefende Informationen zu diesem Beitrag fi nden Sie unter www.vorreiter-deutschland.de. Dort sind auch alle bisher erschienenen Beiträge der Serien Schulpferde und Ehrenamt veröffentlicht.

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Anhang - Pferdesportverband Weser-Ems e.V.
2007 - Pferdesportverband Weser-Ems e.V.
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