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Seit 40 Jahren praxisnah studieren - Ohm-Hochschule Nürnberg

Seit 40 Jahren praxisnah studieren - Ohm-Hochschule Nürnberg

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Foto: Stadt Nürnberg TITELTHEMA SEIT 40 JAHREN pRAxISNAH STUdIEREN „Die Ohm-Hochschule ist 40 Jahre jung. Herzlichen Glückwunsch! „Das OHM“ liegt mitten in Nürnberg. Es gehört zu Nürnberg. Ein ganzes Quartier wird von den Einrichtungen bestimmt. Die Hochschule prägt mit ihrem ganz besonderen Profil den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Nürnberg. Nah an der Praxis und nah an den Studierenden ist »das OHM« ein vortreffliches Aushängeschild für unsere Stadt. Ich wünsche der Hochschule, dass Bedeutung und Strahlkraft weiter wachsen.“ Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg 16 Foto: IHK Glückwünsche „Die traditionsreiche Ohm- Hochschule ist für die Hochschul- und WissenschaftslandschaftMittelfrankens von herausragender Bedeutung. Nicht nur für unsere großen, sondern vor allem auch für unsere kleinen und mittleren Unternehmen ist sie eine wertvolle Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Der Mittelstand bekommt seinen Nachwuchs zum größten Teil von den Fachhochschulen: Sie bilden Fachkräfte aus, die die Zukunft unserer Region entscheidend mitbestimmen. Unsere Region ist ein Ort für kreative Köpfe. Diese Reputation verdanken wir auch der Ohm-Hochschule. Zum 40. Jahrestag danke ich im Namen der mittelfränkischen Wirtschaft für ihre Leistungen und wünsche dem OHM weiterhin alles Gute und viel Erfolg.“ Markus Lötzsch, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken Foto: privat „Das OHM ist eine 40-jährige Erfolgsgeschichte in der bayerischen Hochschullandschaft – forschungsintensiv und drittmittelstark ist es wie ein Asset und das nicht nur für die Menschen und die Wirtschaft der Metropolregion Nürnberg, sondern weit darüber hinaus. »Das OHM« ist als »global player« auch weltweit vernetzt mit über 130 Hochschulpartnerschaften und gewinnt für die Studierenden dadurch besondere Attraktivität. Auch in den nächsten 40 Jahren wird »das OHM Zukunft machen« und hervorragende Bedeutung für die Qualifizierung junger Menschen haben.“ Prof. Hubert Weiler, Vorsitzender des Hochschulrats, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Universa-Versicherungen, Honorarprofessor der Ohm-Hochschule, Ehrenpräsident der IHK Nürnberg für Mittelfranken Foto: privat „Gemessen an altehrwürdigen Bildungseinrichtungen zählt die Georg-Simon- Ohm-Hochschule zwar zu den jungen Hochschulen im Land, und doch hat sie seit ihrer Gründung eine rasante Entwicklung durchlaufen. Der Bund der Freunde begleitet heute eine moderne, leistungsfähige Hochschule, die auf Interdisziplinarität und Internationalität setzt und in Lehre und Forschung hervorragend aufgestellt ist. Wir wünschen der Hochschule, dass sie den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft ebenso dynamisch begegnen wird. Als Förderverein wollen wir dies aktiv begleiten.“ Sabine Geyer, 1. Vorsitzende „Bund der Freunde“ OHM-Journal WS 2011 | 2012

SEIT 40 JAHREN pRAxISNAH STUdIEREN TITELTHEMA „Wir wollten, dass unsere Abschlüsse im Ausland anerkannt werden.“ Interview mit einem Absolventen aus dem Jahr 1971 Werner Wild studierte an der Höheren Fachschule für Wirtschaft (HWF), einer Vorgängereinrichtung der Ohm-Hochschule, die damals im Schulhaus in der Oedenberger Straße untergebracht war. Die Vorlesungen fanden teilweise im Kalbsgarten statt, einem ehemaligen Ausflugslokal. Werner Wild machte im Juli 1971 an der HWF den Abschluss als Betriebswirt (grad.) und ist heute Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre,Umweltorientierte Unternehmensführung und Rechnungswesen. Herr Prof. Dr. Wild, wie haben Sie Ihre Jahre an der HWF erlebt? Wir waren eine sehr engagierte Studentenschaft in einer überschaubaren Umgebung. 1971 haben 85 Kommilitonen das Studium mit dem Betriebswirt (grad.) abgeschlossen, darunter waren damals nur zwei Frauen. Wir hatten viele Möglichkeiten, in den Gremien mitzusprechen, und wir hatten ein gutes Verhältnis zu den meisten unserer Dozenten. Woher kamen Ihre Kommilitonen? Für die Zulassung an der HWF musste man nach der Mittleren Reife eine Lehre und ein Jahr Berufserfahrung vorweisen. Wir kamen also alle aus einem Beruf. Ich habe beispielsweise eine Lehre als Industriekaufmann bei Siemens gemacht und vorher im Malergeschäft meines Vaters gearbeitet. Ich kann mich erinnern, dass gerade in meinem Jahrgang viele Kommilitonen aus Baden-Württemberg kamen. Was hat Sie und Ihre Kommilitonen damals bewegt? Bildungspolitik war uns wichtig. Es war die Zeit der Studentenbewegung. Wir OHM-Journal WS 2011 | 2012 Fotos: privat Zweimal Werner Wild – der Student und der Professor. kämpften gemeinsam für die Aufwertung der Höheren Fachschulen und des Polytechnikums zur Hochschule und für die Autonomie der Hochschulen im Allgemeinen. 1970 beispielsweise führten wir eine Vollversammlung im Bayha-Saal des damaligen Ohm- Polytechnikums durch, bei der sich die Studierenden des Polytechnikums und der Höheren Fachschulen in Nürnberg zusammengeschlossen und einen breit angelegten Streik für die Fachhochschule organisierten. Warum war Ihnen die Fachhoch- schule so wichtig? Wir setzten uns für den neuen Hochschultyp anwendungsbezogener Wissenschaften ein und wir wollten, dass unsere Abschlüsse auch im Ausland anerkannt werden. Sie gehörten zu den Herausgebern der hochschulübergreifenden Zeitschrift „fakts“, die 1970 entstand. Welche Ziele verfolgten Sie damit? Wir wollten mit kritischen Beiträgen und Materialien die Diskussion zur Bildungspolitik beeinflussen. Die in diesen Jahren heftig diskutierte Hochschulreform war das Thema, das uns wichtig war. In der ersten Ausgabe haben wir uns mit der Bildungspolitik, mit der Rolle und Bedeutung von Prüfungen, mit studentischer Selbstorganisation beschäftigt und außerdem kurze Rezensionen unserer Einschätzung nach lesenswerter Bücher verfasst. Und wir haben damals – vor nunmehr vierzig Jahren – einen Beitrag mit ins Heft genommen, der die Aussage formulierte: Hochschulen müssen keine Umweltingenieure ausbilden, sondern Ingenieure, die die Gesetzmäßigkeiten ihrer Umwelt, Natur und Gesellschaft erkennen und diese in ihrem Job beachten. Das gilt für Betriebswirte ebenfalls. 1991 sind Sie nach Studium und Promotion an der Universität Bremen sowie einer Beschäftigung als Hochschulassistent an der Universität Wuppertal und einer freiberuflichen Tätigkeit nach Nürnberg zurückgekehrt. Sie wurden als Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Umweltorientierte Unternehmensführung und Rechnungswesen an das OHM berufen. Was hatte sich in 20 Jahren geändert? 17

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