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amz_2010_09

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profitieren. Dazu merkt

profitieren. Dazu merkt Enrico Marra an: „Was am Fließband möglich ist, sollte auch Einzug in die Umrüstwerkstätten halten. Mit den vorkonfektionierten Kits haben wir den Gasanlageneinbau ein Stück weit professioneller gestaltet, Arbeitszeit eingespart und mögliche Einbaufehler auf ein Minimum reduziert.“ Die Idee ist simpel. Passend auf den jeweiligen Fahrzeugtyp werden die Gasanlagen vormontiert, die Steuergeräte programmiert, sodass in der Umrüstwerkstatt der oft zeitintensive Zusammenbau entfällt. „Dank einer umfassenden Einbaudokumentation sind jetzt selbst Werkstätten, die nicht täglich mit dem Einbau von Autogasanlagen beschäftigt sind, in der Lage, Umrüstungen in kürzester Zeit vorzunehmen. Besonders interessant ist es aber für die Vertragswerkstätten der Automobilhersteller, auf das neue Produkt von ecoengines zurückzugreifen, da sie bisher mit ihren Stundenverrechnungssätzen kaum in der Lage waren, Umrüstungen zu marktkonformen Preisen anzubieten“, weiß Marra zu berichten. In der Praxis funktioniert das so: Der pneumatische Teil des Frontkits, bestehend aus Verdampfer, Filter, Rails, Einblasdüsen und Schläuchen, wird komplett vormontiert, und zwar inklusive der fahrzeugspezifischen Halterungen. Als zweite Einheit folgt der elektronische Teil mit Steuergerät samt aufgespieltem Kennfeld und Emulatorenkabel. Das Kalibrieren vor Ort entfällt für gewöhnlich. Auch der Gastank und das Multiventil Wie effizient die Einbau-Kits zur Autogasumrüstung ausgelegt sind, davon kann man sich jetzt vor Ort beim angeschlossen Autogas- Center Heilbronn informieren, das mit einer Einbauwerkstatt im Gebäude untergebracht ist. sowie die Befüllungsleitung sind weitgehend vormontiert. Zusätzlich zur Anlage erhält die Umrüst-Werkstatt eine umfassende Dokumentation mit der neuen Einbauanleitung. Zweites Standbein mit Dienstleistungen rund ums Autogas Durch Kooperationen mit Fiat, Alfa Romeo, Lancia, KIA und Hyundai als OEM-Partner für Autogaskomponenten und dem stetigen Ausbau der über 830 Partnerbetriebe konnte das Ilsfelder Unternehmen seine Position im hart umkämpften Markt festigen. Mit maßgeschneiderten Komplettlösungen vom Umrüstkit über Schulungen bis zur Vermarktung bietet Ecoengines interessierten Kfz-Werkstätten alles für die Autogasumrüstung aus einer Hand an. Die Leistungspalette reicht von automobilen Dienstleistungen, Logistik, IT (Shopkonzepte), Marketing und Vertriebskonzeptentwicklung, Technischer Kundendienst, Ersatzteil-Vertrieb, Homologation und Garantieprodukte, alles aus einer Hand. „Ganz gleich ob Automobilhersteller wie Fiat, KIA Motors, Hyundai und weitere Importeure, große Organisationen wie die Carat, einige Coparts- Gesellschafter oder die einzelne Kfz-Werkstatt – das Package aus Knowhow und Service muss stimmen“, weiß Marra. Deshalb setzt er neben dem Geschäftsfeld als Importeur noch eins drauf und verschafft sich ein zweites Standbein mit Dienstleistungen im Bereich Autogas. „Als Ecoengines GmbH verstehen wir uns als Partner für maßgeschneiderteKomplettlösungen im Bereich Autogasanlagen in Deutschland. Da lag es auf der Hand, in 2009 den Support wie technische Hotline und Garantieabwicklung von Landirenzo für Renault und Dacia zu übernehmen. In 2010 zog Opel nach. Das Ecoengines versteht sich als zuverlässiger Partner für maßgeschneiderte Komplettlösungen im Segment der Autogasanlagen und bietet von der Entwicklung über Mitarbeiterschulung, Homologation bis hin zur Logistik alle Leistungen, die man von einem modernen Industriepartner erwartet. heißt, wir übernehmen alle Aktivitäten im Aftersales und führen im Prinzip das aus, was ein Automobilhersteller in seinem Händlernetz macht, das erfolgt bei uns im Bereich Autogas“, berichtet Marra und macht deutlich, dass in Zukunft bei Ecoengines noch einiges geht. Jürgen Rinn »Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.« Aristoteles Wir rechnen mit Ihnen vom 14.–19. September 2010. Auf der automechanika! Freigelände Stand F SW B08.

technik autogas „Man muss sich auf den Lieferanten verlassen können“ _ Der Einbau von Autogasanlagen kann auch für freie Kfz-Werkstätten ein attraktives Betätigungsfeld sein. Allerdings ist dazu neben handwerklichem Geschick auch entsprechendes Engagement erforderlich. Denn die Nachrüsttechnik kann ihre Tücken haben, wenn sie nicht qualifiziert durchgeführt wird. In der Vergangenheit ist es zu Motorschäden an Fahrzeugen gekommen, bei denen Gasnachrüstsysteme eingebaut wurden, wenn wichtige technische Veränderungen nicht durchgeführt wurden. Wir sprachen mit Enrico Marra, Leiter Vertrieb und Marketing bei der ecoengines GmbH in Ilsfeld, über den Abgastest im Gasbetrieb und zu Arbeiten an Flüssiggasfahrzeugen, worauf der Umrüster beim LPG-Umbau achten muss. Das Gespräch führte Jürgen Rinn. amz: Bei der Nachrüstung von Autos auf Gasantrieb gibt es in Deutschland offenbar erhebliche Sicherheitslücken hinsichtlich der Zulassung und Abgasprüfung der nachgerüsteten Gasanlagen. Gibt es hierzu Informationen, was Werkstätten dazu wissen müssen? Marra: Die Werkstätten können sich nur auf ihre Lieferanten verlassen. Es ist wichtig vor der Umrüstung zu prüfen, ob für das umzurüstende Fahrzeug ein Abgasgutachten, beziehungsweise die Homologation nach ECE R-115 vorliegt. amz: Wenn in einem Auto mit Benzinmotor nachträglich eine Gasanlage eingebaut und durch den Gasbetrieb dann LPG-Umbau: Umrüster haftet Wird in einem Auto mit Benzinmotor nachträglich eine Gasanlage eingebaut und werden durch den Gasbetrieb dann die Zylinderkopfdichtungen des Wagens beschädigt, muss der Umrüster des Fahrzeugs den Schaden voll und ganz ersetzen und den ursprünglichen Zustand wiederherstellen. Das hat das Oberlandesgericht Koblenz entschieden. Wie die Deutsche Anwaltshotline berichtet, passierte das Malheur nach dem 160 amz - auto | motor | zubehör Nr. 9-2010 die Zylinderkopfdichtung des Wagens beschädigt wird, muss der Umrüster den Schaden ersetzen und den Ursprungs- Zustand wiederherstellen. Das hat das Oberlandesgericht Koblenz entschieden. Wie können Kfz-Werkstätten hier vorsorgen? Marra: Es wird empfohlen, wenn möglich, eine Folgeschadenversicherung abzuschließen. Bei manchen Motoren müssen Ventilschutz-Additive verwendet werden. Manche Fahrzeuge sollten nur umgerüstet werden nach Aufbereitung des Zylinderkopfes mit gasfesten Ventilsitzen und Ventilen. Auch hier sollte die Werkstatt auf die Empfehlungen ihres Lieferanten vertrauen können. Umbau eines Ford Maverick. Ein halbes Jahr nach der von einem professionellen „Autogaszentrum“ für 2500 Euro vorgenommenen Umrüstung auf Gasbetrieb kam es an den Zylindern des Fahrzeugs zu teils erheblichen Kompressionsverlusten. Die Reparatur, bei der ein Zylinderkopf gänzlich ausgetauscht werden musste, kostete weitere 3455 Euro, woraufhin der Autohalter von der Umbau-Werkstatt die Erstattung dieser Summe sowie den ursprünglichen Einbaupreis verlangte. Er forderte den kostenlosen Ausbau der installierten Gasanlage, die erst den Schaden angerichtet habe und die er deswegen wieder zurückgeben wollte. Dem stimmten die Richter zu. Das Beweissicherungsverfahren hatte ergeben, dass die Ventile an den Zylindern aufgrund einer übermäßigen Enrico Marra ist Leiter Vertrieb und Marketing bei der ecoengines GmbH in Ilsfeld und sieht die Autogas-Nachrüstung als interessantes Zusatzgeschäft für Kfz-Werkstätten. Foto: Rinn amz: Herr Marra, vielen Dank für das Gespräch. Hitzeentwicklung der Gasanlage im Kompressionsraum beschädigt worden waren, sodass keine hinreichende Abdichtung mehr vorlag. Die Monteure hatte es wider besseren Wissens versäumt, eine Regelungstechnik einzubauen, die der erhöhten thermischen Belastung der Zylinderventile durch die Verbrennung von Gas statt Benzin und der reduzierten Flüssigkeitsschmierung entgegenwirkt. So kam es zu den Schäden an den auf niedrigere Betriebstemperaturen ausgelegten Einlassventilen des Benziners. „Damit ist nicht nur eine Sachmangelhaftung unumgänglich, sondern es stellt sich auch die Frage einer Einstandspflicht wegen grober Aufklärungsversäumnisse“, sagt D-AH-Rechtsanwältin Alexandra Wimmer. Schließlich hatte der Umrüster des Fahrzeugs in einer zur eigenen Verteidigung gedachten Presseerklärung selbst erklärt, die erhöhte Brenntemperatur von Gas sei „kein Problem, wenn die Anlage über eine vernünftige Regelungstechnik verfügt“. Warum die bei der installierten Gasanlage in dem beschädigten Auto gerade nicht zu finden war, bleibt ein Geheimnis der Werkstatt (OLG Koblenz, Az. 5 U 136/10). jr.

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