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amz_2010_09

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im Kabelstrang, schaltet

im Kabelstrang, schaltet die Zündung ein und den CANfinder durch Drücken des Tasters scharf. Ein kurzes Aufblinken der roten Status-LED signalisiert, dass das Prüftool nun einsatzbereit ist. Hält der Kfz-Fachmann die Prüfspitze an eine der CAN-Adern, leuchtet die LED und der interne Lautsprecher des Prüfgeräts gibt den Datenstrom auf der betreffenden Leitung akustisch wieder. Leuchtet die Status-LED rot, handelte es sich laut Rameder um ein Signal mit abfallender Spannungsflanke und um die CAN-Low-Leitung. Beim anderen Kabel, folglich CAN-High, muss demnach die Status-LED grün leuchten und auch der Lautsprecher akustisch – es handelte es sich um ein Signal mit einer ansteigenden Spannungsflanke – auf den Datenstrom reagieren. Vorausgesetzt, das Kabel ist in Ordnung beziehungsweise der Datenbus aktiv. Blinker prüfen „Ist der Blinker defekt, das Leuchtmittel aber augenscheinlich in Ordnung, ist eine Diagnose der Elektronik oft umfangreich und aufwändig“, wissen die Experten bei Rameder. Häufig werde dann das Kabel angestochen, um zu prüfen, ob Spannung anliegt. „Doch dabei wird das Kabel vielfach dauerhaft geschädigt“, warnen die Experten. Mit dem CANfinder dagegen lässt sich kontaktlos und damit beschädigungsfrei prüfen: Man arbeitet sich hierfür zum Kabelstrang für die Rückleuchte vor, schaltet die Zündung ein und aktiviert den Blinker der betreffenden Seite. Führt die Zuleitung Strom, leuchtet die Status-LED des CANfinder rot und im Takt der Blinkfrequenz. Liegt ein Defekt im Kabelstrang, dem Blinkgeber oder der Sicherung vor, bleibt die LED bei allen Leitungen dunkel, da kein Signal anliegt. Lambdasonden-Schnellcheck Um „mal eben schnell“ die Funktion der Lambdasonde zu prüfen, etwa wenn der Motor unrund läuft oder beim nachträglichen Einbau einer Autogasanlage da Signalkabel aufzuspüren, leistet der CANfinder ebenfalls gute Dienste. Dazu muss der Anwender lediglich die Prüflampenspitze bei laufendem Motor an den Kabelstrang der Lambdasonde halten. Leuchtet die Status-LED dauerhaft rot, ist die Dauerplusleitung gefunden und damit die Stromversorgung der Sonde gewährleistet. Ob die Lambdasonde funktioniert, signalisiert die Testlampe beim Durchmessen der Signalleitung indem die Status-LED periodisch rot blinkt. Bei einer fehlerhaften Zuleitung oder einer defekten Lambdasonde dagegen bleibt die LED dunkel. Sonde(n)bar: Mit dem CANfinder lässt sich schnell feststellen, ob die Spannungsversorgung der Lambdasonde funktioniert (LED brennt) und welches das Signalkabel ist (LED blinkt). Klaus Kuss Anbausätze und Ladeluftkühler Für alle Anwendungen IHI � Mitsubishi � Holset � Borgwarner KKK � Schwitzer � Garrett ������������������������������� ���������������������������� ��������������� BTS GmbH Paradeisstr. 56 � 82362 Weilheim Tel.: 0881/627-300 � Fax: 0881/627-311 � www.bts-turbo.de Wir stellen aus! Halle 5.1 Stand C 25 GEBEN SIE GAS: TOP-QUALITÄT, GANZ WIRTSCHAFTLICH. Die beste Alternative – auch für Ihr Fahrzeug. Mit unserem neuen OIL-FINDER finden Sie immer das richtige Öl für Ihr Fahrzeug! www.eurolub.de

technik werkstattpraxis Gewusst wie: Luftmassensensor prüfen _ Neuere Generationen von Luftmassensensoren übermitteln ein digitales Signal an das Steuergerät. Wie die Sensoren von Bosch geprüft werden, haben wir in der amz 5/2010 ab Seite 54 beschrieben. Ergänzend dazu stellen wir die Prüfmethode der Luftmassensensoren von Pierburg vor. Pin-Belegung des Pierburg-Luftmassensensors: 1 Temperaturwiderstand; 2 Masse; 3 nicht belegt; 4 Versorgungsspannung (12 v); 5 Frequenzausgang. Signal das Luftmassenstroms bei Leerlauf-Drehzahl. Signal des Luftmassenstroms bei einem Gasstoß. Die Frequenz nimmt mit steigender Drehzahl ab. 88 amz - auto | motor | zubehör Nr. 9-2010 D er Luftmassensensor hat die Aufgabe, der Motorsteuerung die angesaugte Luftmasse zu übermitteln. Diese Größe wird sowohl bei Benzin- als auch bei Dieselmotoren für das Berechnen unterschiedlicher Parameter benötigt. Moderne Luftmassensensoren geben den gemessenen Luftmassenstrom als frequenzmoduliertes Rechtecksignal aus. Bei den Sensoren von Pierburg, die beispielsweise in verschiedenen Modellen von Citroën, Ford und Peugeot verbaut sind, nimmt die Frequenz mit zunehmender Luftmasse ab. Zusätzlich enthalten die Pierburg-Luftmassensensensoren einen Temperaturfühler (NTC) für die Ansauglufttemperatur. Spannung und Temperatur Ein defekter Luftmassensensor ist nicht immer auf Anhieb zu erkennen. Mögliche Fehlersymptome, die auf eine Funktionsstörung des Luftmassensensors hindeuten, sind Schwarzrauch, Leistungsmangel, Notlauf oder den Eintrag eines Fehlercodes (P0100 - P0104). Für das sichere Prüfen der Luftmassensensoren von Pierburg benötigt der Werkstattfachmann ein Diagnosegerät, ein Oszilloskop und/oder ein Multimeter mit Frequenzanzeige. Im ersten Schritt wird die Versorgungsspannung gemessen. Dazu wird der Stecker vom Luftmassensensor abgezogen und an Pin 2 und Pin 4 des Anschlusskabels die Spannung bei eingeschalteter Zündung gemessen. Der gemessene Wert muss der Bordspannung (größer elf Volt) entsprechen. Im nächsten Schritt wird der Temperatursensor geprüft. Am einfachsten ist der Test mit einem Diagnosegerät. Hierbei wird der im Motorsteuergerät hinterlegte Ist-Wert der Ansauglufttemperatur aufgerufen. Er muss der Umgebungslufttemperatur entsprechen. Alternativ dazu kann der Temperatursensor auch klassisch mit Hilfe eines Multimeters geprüft werden. Dazu wird der Widerstand Luftmassensensoren von Pierburg werden in verschiedenen Modellen von Citroën, Ford und Peugeot verbaut. Fotos: Pierburg zwischen Pin 1 und Pin 2 am Luftmassensensor gemessen. Bei 25 Grad Celsius sollte der Widerstand etwa zwei Kiloohm (kΩ) und bei 60 Grad Celsius 564 Ω betragen. Die unterschiedlichen Prüfpunkte lassen sich beispielsweise mit Hilfe eines Heißluftföns einstellen. Luftmassenstrom als Frequenzsignal Da in der Werkstatt keine Methode zur Verfügung steht, mit der die tatsächlich durchgesetzte Luftmasse bestimmt werden kann, wird der Messwert bei stehendem Motor (Luftmasse = 0) als Hilfsgröße herangezogen. Zum Prüfen des Signals wird ein Oszilloskop oder ein Multimeter mit Frequenzanzeige benötigt. Der Luftmassensensor kann eingebaut bleiben. Der Stecker darf für die Prüfung nicht abgezogen werden. Um Luftbewegungen während der Prüfung zu vermeiden, sollte der Abgasschlauch abgezogen oder die Abgasabsauganlage ausgeschaltet werden. Zur Prüfung des Luftmassenstroms muss der Mechaniker die Zündung einschalten. Der Motor wird jedoch nicht gestartet. Zwischen Pin 2 und Pin 5 muss nun eine Frequenz von 5000 plusminus zehn Hertz (Hz) zu messen sein. Die Signalspannung beträgt hierbei zwölf Volt. Nach der Nullluftmessung wird der Motor gestartet und das Gaspedal kurz betätigt. Die Frequenz muss nun mit steigender Drehzahl abnehmen. rl www.ms-motor-service.com

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