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April/Mai

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Aus den Gemeinden

Aus den Gemeinden Steinbach/Wald - Lauenhain Monatsspruch April Gott hat den Schuldschein, der gegen uns sprach, durchgestrichen und seine Forderungen, die uns anklagten, aufgehoben. Kolosser 2,14 (Einheitsübersetzung) Liebe Schwestern und Brüder, mit einem Bild, das auch für uns heute noch sehr anschaulich ist, erläutert hier der Verfasser des Kolosserbriefes, in welcher Weise sich Gott für uns einsetzt. „Schuld“ und „Schulden“, zwei Wörter, die eigentlich in ganz verschiedene Lebensbereiche gehören, haben von ihrem Gehalt her doch viel mit einander zu tun. Schuld meint, dass ich die Erwartungen, die andere an mein Verhalten haben, nicht erfülle. Ich verfehle die Regeln, die in einer Gemeinschaft gelten. Dabei spielt auch eine Rolle, welche Verhaltensregeln ich akzeptiere, was ich von mir selbst erwarte. Als Christen sind für unser Zusammenleben Regeln gültig, in denen sich zeigt, dass Gott uns als einzelne und als Gemeinschaft schützt. 26 Steinbach/Wald - Lauenhain Schulden bezeichnen dagegen Verpflichtungen finanzieller Art, die ich einem anderen gegenüber habe. Gemeinsam haben Schuld und Schulden, dass sie mich abhängig machen, abhängig vom Urteil anderer Menschen, vom Verhalten anderer Menschen. Ich liefere mich anderen Menschen aus. Wer sich nicht an die Regeln einer Gemeinschaft hält, verliert sein Gesicht, schließt sich aus einer Gemeinschaft aus. Dem Schuldigen geht im schlimmsten Fall sein Lebensrecht verloren. Der Schuldner gibt seinen Besitz, zur Zeit Jesu sogar sein Leben, in die Hand des Gläubigers, wenn er seine Schulden nicht zurückzahlen kann. Ein anderer hat Gewalt über ihn. So kann der Verfasser des Kolosserbriefes die Befreiung von Schulden mit der Befreiung von Schuld vergleichen. Auch Jesus erzählte in einem Gleichnis, dass ein Verwalter Schulden erlässt, indem er Schuldscheine ändert. Die Last der Schulden drückt die Schuldner nicht mehr so stark. Gott selbst hat den Schuldschein durchgestrichen, der gegen uns war. Gott hat uns so davon befreit, in Abhängigkeit zu leben, befreit von Mächten, die über unser Leben verfügen. An der Stelle muss aber genau aufgepasst werden. Wer befreit ist von der Schuld die Regeln und Weisungen, die in einer Gemeinschaft gelten, nicht beachtet zu haben, ist nicht von diesen Regeln und Weisungen selbst befreit. Die Regeln gelten noch. Aber wer sie verfehlt, verfällt nicht der Ächtung der Schuld. Über viele Jahrhunderte wurde in der Kirche der erste Schritt nicht Ernst genommen. Menschen, die sich, meist moralischer, Vergehen schuldig gemacht hatten, wurden ausgerechnet im Namen des christlichen Glaubens unnachgiebig gedemütigt und drangsaliert. Zur Zeit stehen im Blickpunkt der Öffentlichkeit christliche Erziehungsheime, in denen Kinder und Jugendliche, die aus dem Rahmen kleinbürgerlicher Moralvorstellungen heraus gefallen waren, bis in die sechziger und siebziger Jahre gequält wurden. Von einem Schuldschein, der zerrissen worden war, war nichts zu spüren. Heute scheint es anders zu sein. Christlicher Glaube wird oft überhaupt nicht mehr mit der Verbindlichkeit irgendwelcher Regeln und Ordnungen in Beziehung gebracht. Auch wenn diese Regeln und Ordnungen von Gott gegeben sind, weil sie das Leben schützen und bewahren. Eine besondere Erfahrung wird im Kolosserbrief noch angesprochen. Es gibt Regeln und Ordnungen, die nicht von Gott gegeben sind, die aber trotzdem von uns fordern beachtet zu werden. Regeln, deren Nichtbeachtung schuldig machen soll. Der Verfasser des Kolosserbriefes sagt, dass Gott uns auch von den Ansprüchen solcher Forderungen und von den Mächten, die dahinter stehen, befreit hat. Diese Mächte haben unterschiedliche Masken auf. Zur Zeit des Kolosserbriefes glaubte man an irgendwelche Sternen- und Schicksalsmächte, die das menschliche Leben bestimmen. Luther kämpfte gegen die Regeln, die die katholische Kirche mit göttlichem Anspruch aufgestellt hatte. Im Dritten Reich waren es die Ansprüche einer Ideologie, die Menschen im Gewissen binden sollten. Heute ist es der Anspruch, dass man nur leben kann, wenn man modern ist. Bis vor wenigen Monaten galt derjenige als nicht lebenstüchtig, der nicht im Stande war, sein Geld in kurzer Zeit zu vervielfachen. Gott hat die Schuldscheine, die sich aus unserem Verhalten ihm gegenüber ergaben, für nichtig erklärt. Im gleichen Akt hat er auch die Ansprüche aller anderen denkbaren Mächte auf unser Leben zurückgewiesen (Kolosser 2,15) 27

Steinbach/Wald - Lauenhain Nicht nur als notwendige Schlussbemerkung: Dies ist eine Seite der Botschaft von Ostern. Die Macht der lebenszerstörenden Ansprüche an uns ist mit der Auferstehung Jesu vernichtet. Mit herzlichen Grüßen für eine gute Osterzeit Ihre Claudia Grüning-Göll Unsere Orgel ist in die Jahre gekommen … … wo sie eine Reinigung und auch Überholung zur Klangverbesserung nötig hat. Bei der letzten Kirchweih im Oktober hat Frau Dr. John-Grafe interessierten Gemeindegliedern schon etwas darüber erzählt. Inzwischen liegt ein Kostenvoranschlag der Orgelbaufirma Deininger & Renner dazu vor und der Orgelsachverständige des Kirchenkreises, Prof. Rothert, ist an der Planung beteiligt. 28 Die Kosten belaufen sich für die notwendigsten Arbeiten auf ca. 11.000 €; weitere 11.000 € werden für wünschenswerte Korrekturen und eine klangliche Verbesserung veranschlagt. Dazu gehört eine Veränderung der Register der Orgel. Der Kirchenvorstand ist jetzt dabei, einen Finanzierungsplan aufzustellen. Wie Sie wissen, haben wir das Kirchgeld 2008 schon für diesen Zweck erbeten. Die diesjährigen Konfirmanden wollen ihre Spende zugunsten der Orgel geben und der Kirchenvorstand hat auf Anregung der Konfirmandeneltern beschlossen, die Kollekte im Konfirmationsgottesdienst für die Orgelreinigung und Überholung zu erbitten. Für Sommer und Herbst sind in diesem Jahr Benefizkonzerte zur Unterstützung der Finanzierung geplant. Wir bitten Sie, durch Ihre Gabe und durch Ihr Gebet, dieses Vorhaben zu unterstützen. Vielen Dank! Claudia Grüning-Göll Gottesdienste Steinbach/Wald - Lauenhain Gottesdienste in Steinbach/W. am 1. Sonntag im Monat jeweils um 8.30 Uhr; an den anderen Sonntagen jeweils um 10.00 Uhr. Am 3. Mai mit Feier des Heiligen Abendmahls in Lauenhain im Gottesdienst zur Jubelkonfirmation. Samstag, 25. April, 13.30 Uhr: Konfirmationsgottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls; am Sonntag, dem 26. April findet in der Christuskirche in Steinbach/Wald kein Gottesdienst statt. Am Sonntag, dem 3. Mai findet ebenfalls kein Gottesdienst in der Christuskirche in Steinbach/Wald statt. Die Gemeinde ist zum Gottesdienst zur Jubelkonfirmation nach Lauenhain eingeladen. Besondere Gottesdienste in Steinbach/Wald Donnerstag, 9. April, 17.00 Uhr: Gottesdienst zum Gründonnerstag mit Feier des Heiligen Abendmahls mit Traubensaft Freitag, 10. April, 10.00 Uhr: Gottesdienst zum Karfreitag mit Feier des Heiligen Abendmahls Sonntag, 12. April, 10.00 Uhr: Ostergottesdienst Montag, 13. April, 10.00 Uhr: Ostergottesdienst Sonntag, 19. April 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Beichte vor der Konfirmation Samstag, 25. April, 13.30 Uhr: Gottesdienst zur Konfirmation mit Feier des Heiligen Abendmahls Sonntag, 3. Mai, 10.00 Uhr: Gottesdienst zur Jubelkonfirmation in der Franziskuskirche in Lauenhain mit Feier des Heiligen Abendmahls Donnerstag, 21. Mai, 10.00 Uhr: Gottesdienst zum Himmelfahrtsfest Montag, 1. Juni, 8.30 Uhr (!): Pfingstgottesdienst Gottesdienste in Lauenhain am 1. Sonntag im Monat um 10.00 Uhr; an den anderen Sonntagen jeweils um 8.30 Uhr. Am 3. Mai mit Feier des Heiligen Abendmahls. Am Sonntag, dem 14. Juni, findet in Lauenhain kein Gottesdienst statt. Besondere Gottesdienste Lauenhain: Donnerstag, 9. April, 15.30 Uhr: Gottesdienst zum Gründonnerstag mit Feier des Heiligen Abendmahls Freitag, 10. April, 15.30 Uhr: Gottesdienst zum Karfreitag mit Feier des Heiligen Abendmahls Sonntag, 12. April, 8.30 Uhr: Ostergottesdienst Montag, 13. April, 8.30 Uhr: Ostergottesdienst 29

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