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April/Mai

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Steinbach/Wald -

Steinbach/Wald - Lauenhain Sonntag, 3. Mai, 10.00 Uhr: Gottesdienst zur Jubelkonfirmation mit Feier des Heiligen Abendmahls Donnerstag, 21. Mai, 8.30 Uhr: Gottesdienst zum Himmelfahrtsfest Montag, 1. Juni, 10.00 (!): Pfingstgottesdienst Samstag, 13. Juni, 16.00 Uhr: Familiengottesdienst Sonntag, 28. Juni, 9.00 Uhr: Zeltgottesdienst zum Chorjubiläum Selbsthilfekreis dienstags, 19.00 Uhr (Gemeinderaum) Präparanden Mittwoch 16.30 Uhr (außer in den Ferien) Konfirmanden Mittwoch, 15.00 Uhr (außer in den Ferien) Am 25. April werden in der Christuskirche in Steinbach/Wald konfirmiert 30 Niklas Gohlke, Windheim Felix Imer, Steinbach/Wald Romy Springer, Steinbach/Wald Florenz Wiegand, Steinbach/Wald Die Gemeinde trifft sich „Sixties“ Donnerstag, 16. April und Donnerstag, 14. Mai, jeweils 19.00 Uhr im Casa Ambiente Konfirmationsjubiläum Herzlich eingeladen sind zum Jubiläumsgottesdienst in Lauenhain alle, die vor 25, 50, 60, 65, 70 … Jahren in Lauenhain oder Steinbach/Wald konfirmiert wurden. Dieses Jubiläum bietet eine Gelegenheit, ehemaligen Mitkonfirmanden zu begegnen, aber auch Rückschau zu halten auf die Zeit, die seit der Konfirmation vergangen ist. Wir bemühen uns, die Jubilare persönlich einzuladen. Geben Sie aber auch bitte die Einladung von sich aus weiter, manchmal haben wir keine Adresse. Wer woanders konfirmiert wurde, aber sein Konfirmationsjubiläum hier feiern möchte, ist ebenfalls herzlich eingeladen. Der Gottesdienst am 3. Mai in der Franziskuskirche in Lauenhain beginnt um 10.00 Uhr. Bitte melden Sie sich bis 19. April an bei: Pfarrerin Claudia Grüning-Göll, Hauptstraße 78, 96332 Pressig, Tel. 09265/271 Spangenberg-Kleidersammlung Das Spangenberg-Sozialwerk führt wieder eine Kleidersammlung (auch Schuhe, Bettwäsche etc.) durch. Bitte bringen Sie Ihre Kleiderspenden vom 20. bis 25. April zur Garage am Evang. Pfarrhaus in Steinbach/Wald. Tettau “Die Katze lässt das Mausen nicht...”, sagen wir bei einem schier hoffnungslosen Fall. Im Falle unseres Monatsspruches für den Mai sind Petrus und Johannes die beiden hoffnungslosen Fälle, die nicht davon lassen können die Auferstehung Jesu zu bezeugen. Auch nicht vor dem Hohen Rat, vor dem sie versprechen sollen, “...keinesfalls zu reden oder zu lehren in dem Namen Jesu.” (Apg. 4,18) Aufsehen hatten die beiden erregt durch die Heilung eines Gelähmten in aller Öffentlichkeit am Tempel. Und nun ließ sich dieses Ereignis nicht mehr totschweigen, als ob es nie stattgefunden hätte. Schadensbegrenzung in den Augen des Hohen Rates wäre schon erreicht, wenn es nicht andauernd in den Zusammenhang mit dem kürzlich hingerichteten Jesus von Nazareth gebracht werden würde, um dessen angebliche Auferstehung sowieso schon genug Wirbel gemacht wird. Aus den Gemeinden Aber Drohungen fruchten bei Petrus und Johannes nichts. Mit Geld haben es die Hohenpriester, Schriftgelehrten und Ältesten erst gar nicht versucht.. “Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben!” Auch nach einer Nacht im Gefängnis, “Beugehaft”, wie wir sagen würden, klingt das nicht wie eine Entschuldigung. Und weil wir schon mit juristischen Begriffen umgehen: Petrus und Johannes müssen als “Überzeugungstäter” gelten, da ihnen jede Reue fehlt. Sind sie Fanatiker? Immerhin waren sie bereit, für ihre Überzeugung zu sterben. Es ist aber ein Unterschied, ober einer dafür auch töten würde. Der Selbstmordattentäter, der mit einem Spreng- 31

Tettau stoff gefüllten Auto in eine beliebige Menschenmenge rast, ist in erster Linie immer ein Attentäter. Er bringt Menschen um, die er für Repräsentanten der Schuldigen hält. Im selben Moment entzieht er sich der Verantwortung durch Selbstmord und versucht seiner Tat den Anstrich eines religiösen Bekenntnisses zu geben: “Seht her, ich bin für meine Überzeugung gestorben.” Ablenkungsmanöver. Es handelt sich um nichts anderes, als um eine verdeckte Form der Hinrichtung. Und damit kommt doch eine gewisse Nähe zu unserer eigenen Kirchengeschichte in den Blick. Fanatisch war die Kirche immer dort, wo sie Abweichler und Andersdenkende verfolgt und hingerichtet hat; Kirche der Macht, bei der es nur Unterwerfung gab oder Tod: Kreuzzüge, Hexenverbrennung, Ketzerprozesse, Judenvertreibung und Zwangstaufen, Inquisition - die Liste ist lang. Natürlich könnten wir uns auch davon distanzieren: “Moment, das war doch nicht unsere Kirche. Wir feiern doch in diesem Jahr mal eben den 200. Geburtstag.” Um dann als Zugeständnis “unsere” Kirche allenfalls bis zur Reformation gelten zu lassen, man will ja nicht engstirnig sein. Ich halte dagegen: Diese Taten geschahen im Namen Christi und durch die christliche Kirche. Auch wenn wir erkennen, dass der Name Christi missbraucht wurde zur Festi- 32 gung und zum Ausbau der eigenen Macht und Vorherrschaft als Kirche. Auch wir nennen uns Christen und christliche Kirche. Lasst uns den Missbrauch des Namens Christi in jeder Form erkennen und bekennen und uns davor hüten. Dann haben wir aus unserer Geschichte gelernt. Zurück zur Frage also, ob Petrus und Johannes Fanatiker waren. Nein. Petrus und Johannes sind in einer ohnmächtigen Position. Ihnen ist die Leichtigkeit der Gewaltlosen eigen, die Freiheit derer, die nichts verlieren können, außer das eigene Leben. In ihrer Ausstrahlung spürt man noch die unmittelbare Nähe zu Jesus, der das Schwert einstecken heißt in jener Nacht im Garten und sich verhaften lässt. Von dieser Nähe zu Jesus ist in einer Kirche der Macht nichts mehr zu spüren, eher schon bei denen, die ihr ausgeliefert sind. Wenn wir heutzutage jede Form des religiösen Fanatismus zu Recht verurteilen - und dazu gehören auch religionsähnliche Formen wie Faschismus und Kommunismus (Stalinismus) - dürfen wir unsere eigene Kirchengeschichte nicht ganz aus dem Blick verlieren. Es ist eben doch ein himmelweiter Unterschied, ob ich bereit bin, für meine Überzeugung zu töten oder zu sterben, am liebesten aber zu leben und zu künden! Bernhard Nikitka Präparandenfreizeit Weihermühle oben: Besprechung in der Arbeitsgruppe unten: Probe für das Anspiel “Jesus beruft die ersten Jünger am See Genezareth” Tettau 33

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