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wir gedenken.... OTTO

wir gedenken.... OTTO BAYER (verstorben 18.06.2012) Ein Urgestein, ein Modellflieger, wie es nur wenige gibt, ist nicht mehr. Sein Zuhause war der „Hang“, sein ganzes Leben galt der Modellfliegerei! In seinem Haus in St.Pölten entstanden unzählige Flugmodelle aller Art. Vom Freiflug bis zu RC-Modellen. Otto nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben teil und war in seiner Klasse im Vorfeld zu finden. Die letzten Jahre gehörte Otto dem MSC-Alpenvorland Mechters an, wo er noch unzählige Flüge absolvieren konnte. Seine Frau unterstützte ihn dabei aufs Beste, bis sie vor dreieinhalb Jahren verstarb. Für die Jugend hatte er immer ein offenes Ohr und jede Menge praktischer Ratschläge zur Hand. Sein lustiges Gemüt, wie „Hallo Boys“, und seine Herzlichkeit werden wir nie vergessen. Adieu Otto! Ende 2012 beende ich meine Tätigkeit als Landessektionsleiter Tirol 1968 bin ich dem MFC-Wörgl beigetreten, dem ich ab dem Jahre 1972 als Vorstandsmitglied angehörte. Im Jahre 1977 übernahm ich als Obmann-Stellvertreter und ab 1979 als Obmann bis zum Jahre 1998 die Leitung des Vereins. Insgesamt verbrachte ich 26 Jahre als Funktionär beim MFC-Wörgl. Gleichzeitig habe ich ab 1988 von meinem Vorgänger Josef Selg die Funktion des Landessektionsleiters Modellflug in Tirol übernommen und wurde dadurch Mitglied der Bundessektion. Seit dem Tod von Hermann Lerchenberger im Jahre 2006 übe ich Funktion des Vizepräsidenten des Landesverbandes Tirol aus und werde dies auch für die weitere Zukunft bleiben. Es war viel Arbeit, eine funktionierende Struktur im Landesverband aufzubauen. Als Beispiel möchte ich hier den Schriftverkehr und die Kassengebarung nennen. Ich musste auch das Vertrauen der Vereine bzw. aller Mitglieder gewinnen. Zu dieser Zeit war die Begeisterung für den Verband nicht sehr groß gewesen. Inzwischen ist viel geschehen und gemeinsam mit den Vereinen konnte Einiges erreicht werden. Nach vielen Gesprächen und Anträgen ist es mir gelungen, den Landessportrat Tirol zu überzeugen, dass Modellflug eine anerkannte Sportart ist, worauf ich besonders stolz bin. Tirol war das letzte Bundesland in Österreich, wo der Modellflug noch nicht diesen Status hatte. Heute haben wir mit Stand Juli 2012 2.106 Mitglieder - Sportler !!! Mein erster Auftritt in der Bundessektion war nicht sehr erbauend. Der damalige BSL Dir. Edwin Krill wollte mir gleich bei der ersten Sitzung am Spitzerberg die Schneid abkaufen. Ich vertrat selbstbewusst die Tiroler Modellflieger mit vielen Wortmeldungen. Ich war neu und hatte daher laufend Fragen. BSL Krill sagte nach einiger Zeit „ Herr Wieser, hören sie zu, bevor sie gescheit mitreden, worauf ich antwortete, ich bin nicht hierhergekommen um nur Ihnen zuzuhören, sondern die Anliegen der Tiroler Modellflieger zu vertreten “ Das Eis war gebrochen. Die Arbeit des Landessektionsleiters hat mir immer viel Freude gemacht und die Zusammenarbeit mit der Bundessektion und den Vereinen war gut und konstruktiv. Eine besondere Ehre war für mich der Auftrag der Bundessektion, bei der Weltmeisterschaft 1993 in Nötsch die Wettwerbsleitung in der Klasse- 2 F3D Pylon Racing zu übernehmen. Eine tolle, aber sehr gefährliche Angelegenheit. Mit 68 Jahren hat man nicht immer zeitgemäße Ansichten und man wird auch ein wenig betriebsblind. 25 Jahre Tätigkeit in der Landessektion sind daher für mich genug. Ich bedanke mich bei allen Kollegen der Bundessektion mit denen ich viele Jahre zusammen arbeiten durfte. Es ist höchste Zeit diese Arbeit und Verantwortung in jüngere Hände zu legen. Bei unserem scheidenden Bundessektionsleiter Georg hab ich schon vor vielen Jahren die Absicht geäußert, dass ich gleichzeitig mit ihm meine Funktionen zurücklegen werde. 6 Jahre lang habe ich einen Nachfolger gesucht, nun ist es soweit. Mit Ende 2012 übernimmt mein Wunschkandidat Ing. Martin Haller dieses Amt. In diesem Sinne sage ich Danke!!! Ekkehard Wieser LSL-Modellflug Tirol prop 4/2012 Seite 14 www.prop.at prop 4/2012 Seite 15

100 Jahre organisierter Modellflug in Österreich Für den Historiker ist es ungemein schwierig, einen genauen Termin für den offiziellen Beginn des österreichischen Modellflugs festzulegen, denn das Aufspüren verlässlicher Geschehnisbelege dafür ist nicht nur ein Geduldspiel, sondern auch Glücksache. Aus den bislang aufgefundenen Zeitungsunterlagen ist jedoch als sicher anzunehmen, dass Modellflug in seiner ursprünglichen Form, ob von einzelnen Personen oder Gruppen, bereits vor 1910 betrieben wurde. Dies kann aus unten stehender Ausschreibung, erschienen in der Vereinszeitschrift „Flug- und Motor-Technik“ des „Österreichischen Flugtechnischen Vereines“, unter dem Titel „Internationale Flugkonkurrenz des „Österreichischen Flugtechnischen Vereines“, als gesichert angenommen werden. Zu dieser Konkurrenz hatte sich jedoch nur ein Teilnehmer gemeldet. Daher musste er abgesagt, bzw. auf ein unbestimmtes Datum verschoben werden. Mit der Auffindung des Berichtes durch DI Reinhard Keimel, dem Präsidenten des „Österreichischen Luftfahrt-Archivs“, über den „Flugmodellwettbewerb des k. k. Österreichischen Flugtechnischen Vereines“, anlässlich der 1. Internationalen Flugausstellung am 22. Juni 1912 in Wien, ist es naheliegend, diesen Termin als die Geburtsstunde des organisierten Modellflugs in Österreich anzusehen, zumal er auch stattgefunden hat. Darüber hinaus sollte man bedenken, dass der Modellflug zunächst von jedermann ausschließlich als Vorstufe für den bemannten Flug betrachtet und ausgeübt wurde. Seine Selbständigkeit als eigene Flugsportsparte erfolgte, gemessen an der kurzen Zeit der allge¬meinen Fluggeschichte, beträchtlich später. Selbst in den 20er und 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts, als bereits weltweit eigenständige Modellflugwettbewerbe durchgeführt wurden, konnte man sich noch immer nicht von dem Leitgedanken trennen, dass ein Flugmodellentwurf die Vorstufe für ein Goßflugprojekt darstellt und daher auch unbedingt einen Platz für einen „Piloten“ aufzuweisen hatte. Diese Doktrin galt jahrzehntelang und wurde durch die Wettbewerbsvorschrift gesichert, die einen bestimmten Mindest- Rumpf¬querschnitsformel festlegte, um einen allfälligen Piloten Platz zu bieten. Inter¬national, also vom Modellfluggremium der FAI, wurde beharrlich daran festgehalten. Dank der epochemachenden Ideen und unermüdlicher Vorarbeiten der „Wiener Schule“, gelang Erich Jedelsky als österreichischer Delegierter bei der CIAM- Tagung in Frankfurt a. M. im November 1953, trotz massiver Widerstände, die Abschaffung der Rumpfquerschnittsformel bei der FAI durchzusetzen. Damit wurde die wahre Eigenständigkeit des Modellflugsports endlich manifestiert. prop 4/2012 Seite 16 prop 4/2012 Seite 17 www.prop.at

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