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Umzüge privat und gewerblich – Montage, Reparaturen

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6 DEMENZ Ein kleiner

6 DEMENZ Ein kleiner Ratgeber für einen besseren Alltag Die Welt der Menschen mit Demenz Für Bodo Erny von der Demenzsprechstunde der Haltestelle ist klar, dass sich Menschen mit Demenz nicht mehr bewusst verändern können. So steht im Vordergrund seiner Beratungen die Frage, wie sich das Umfeld besser an die Welt der Menschen mit Demenz anpasst. Ein paar Tipps von Dr. Dr. Mücke können da sehr hilfreich sein. Die Umwelt dem Kranken anpassen Vielfach wird darauf beharrt, dass sich Menschen mit Demenz an den Anforderungen der Umwelt orientieren. Doch genau das beherrschen sie nicht mehr. Menschen mit Demenz können sich nicht aus sich selbst heraus verändern. So ist es die große Herausforderung für den „Gesunden“, sich auf die Welt des „Demenzkranken“ einzustellen. Schränke nicht verschließen Verschlossene Schränke beunruhigen Menschen mit Demenz. Offenbar können sie schlecht aushalten, deren Inhalt nicht zu kennen. Das Herumrütteln an Türen und das Öffnen ist möglicherweise ein Versuch, sich Klarheit zu verschaffen. Mit Tagesschwankungen leben Lassen Sie sich durch Tagesschwankungen oder kurzzeitige Besserungen im Befinden der Menschen mit Demenz nicht irritieren. Allzu leicht täuschen sie eine generelle Besserung vor und lassen so unerreichbare positive Verände- rungen erhoffen. Werden Sie nicht ärgerlich oder unsicher, wenn ihr Angehöriger ausgerechnet in den Augenblicken „aufblüht“, in denen Besuch zugegen ist. Ziehen Sie aus guten Tagen nicht den Rückschluss, dass Ihnen Ihr Gegenüber an schlechten Tagen etwas vorspielt. Das Essen erleichtern Unsauberes Essen ist kein Grund das Essen an zu reichen. Schaffen Sie dem Menschen mit Demenz während der Mahlzeiten eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Benutzen Sie abwaschbare Tischtücher und Untersetzer. Unterlagen unter Tellern und Tassen sollten rutschfest sein. Ein Schnabelbecher oder eine Tasse mit Nasenausschnitt kann das Trinken erleichtern. Lassen Sie den

Kranken einen Umhang anziehen, damit er nicht sofort seine Kleidung beschmutzt. Verzichten Sie aber auf Lätzchen und ähnliches. Gestalten Sie den Essensablauf möglichst übersichtlich, indem Sie die einzelnen Speisen nacheinander mit dem jeweils geeigneten Besteck servieren. Sie können einem Menschen mit Demenz das Leben auch durch folgende Veränderungen erleichtern: • Markierung der Treppenstufen mit farbigen Profilen und ein zweiter Handlauf • Spezial-Lichtschalter, die sich bei Dämmerung, durch Bewe- gung oder automatisch ein- schalten • Hausflurbeleuchtung, die langsam ausdimmt, so dass man genügend Zeit hat, den nächsten Knopf zu erreichen • Ausreichende Zahl von Wand- steckdosen, um das Herumlie- gen von Verlängerungskabeln zu vermeiden • fleckfreie Böden. Flecken werden als Vertiefungen wahrgenommen, da die Tiefenwahrnehmung des Auges im Alter nachlässt. Dagegen können echte Vertie- fungen als „Flecken“ verkannt werden, zum Stolpern verlei- ten und so Unfälle fördern. • an einer Kordel hängende Seifenstücke, die nicht auf den Boden fallen können • Reiß- und Klettverschlüsse anstelle von Knöpfen • erhöhtes Bett Raumgestaltung Für viele Menschen mit Demenz werden Einlegearbeiten im Fußboden oder plötzliche Farbunterschiede der Teppichböden zu einem unüberwindbaren Hindernis. Einfarbige Flächen sind deshalb vorteilhafter. Eine indirekte und schattenfreie Raumbeleuchtung (500 Lux in Augenhöhe) beugt illusionären Verkennungen vor. Eine optimale Beleuchtung dient zudem als äußerer Zeitgeber, der den Schlaf-Wach-Rhythmus normalisiert, die Stimmung aufhellt und beruhigt. Warme Pastellfarben beruhigen und verstärken damit den Effekt einer guten Beleuchtung. Für viele Menschen mit Demenz ist das Herumlaufen eine der letzten Handlungen, die sie aus eigenem Antrieb und kompetent ausführen können. Gehen löst innere Spannungen und verbessert die Stimmung. Religiösen Glauben einbeziehen Viele alte Menschen haben ihr Leben bewältigt, weil sie aus ihrer Religion Kraft schöpften. Nicht selten spielten dabei spezielle Bibelsprüche, Psalme oder ähnliches eine wichtige Rolle. Es ist sinnvoll, dies aus der Biographie des Kranken in Erfahrung zu bringen, da diese eine individuelle Bedeutung haben und beruhigend wirken können. Für gläubige Menschen mit Demenz sind religiöse Bräuche, wie das Singen von Kirchenliedern, das Beten oder der sonntägliche Kirchgang wichtig. Sie sind oft sehr empfänglich für die atmosphärische Kraft, Ruhe und Feierlichkeit eines Gottesdienstbesuches. Dabei genießen sie die sinnlichen Erlebnismöglichkeiten (wie Kerzen, Weihrauch, Musik) und die wohl vertrauten Rituale. Text entnommen von www.demenz-ratgeber.de Unsere Linktipps zum Thema Demenz: www.demenz-ratgeber.de www.alzheimerinfo.de www.deutsche-alzheimer.de DEMENZ www.alzheimerforum.de www.alois.de www.wegweiser-demenz.de Ein Beratungsangebot der Sozialstation Demenzsprechstunde Seit Jahren beschäftigt sich der stellvertretende Pflegedienstleiter der Sozialstation der Haltestelle Bodo Erny mit dem Thema Alzheimer und Demenz. In seiner pflegerischen Praxis und in den Informationsveranstaltungen hat er festgestellt, dass für pflegende Angehörige eine Einzelberatung sinnvoll sein kann. Denn hier stehen alleine die persönlichen Bedürfnisse und Anliegen im Mittelpunkt. Ziel der Beratung ist, dass Angehörige ihren Demenzkranken zu Hause besser unterstützen und ihn in seiner Krankheit begleiten können. Schon kleine Veränderungen im eigenen Verhalten können wesentlich zur eigenen Entlastung beitragen. In der Demenzsprechstunde können die kleinen und großen Probleme des Alltags besprochen werden. Für die kostenlose Beratung ist eine Terminvereinbarung unter Telefon 911925 notwendig. 7

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