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Coburger Amtsblatt - Landkreis Coburg

Coburger Amtsblatt - Landkreis Coburg

Coburger Amtsblatt Nr. 4 vom 25.01.2008 Seite 9 Amtliche Bekanntmachung des Beschlusses des Stadtrates vom 28.06.2007 über den Auftrag zur 4. Änderung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan für die Stadt Coburg im Bereich „Sportpark Coburg- Nord“ zwischen Itz und Rosenauer Straße - westlich Dammweg (im Bereich Sportgelände TV 1848, Stadtjugendheim CoJe) und östlich Dammweg (im Bereich Badparkplatz und zwischen Itz und Hinterem Floßanger (im Bereich Sportgelände DVV) Es wird beschlossen, ein Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan für die Stadt Coburg im Bereich „Sportpark Coburg-Nord“ zwischen Itz und Rosenauer Straße – westlich Dammweg (im Bereich Sportgelände TV 1884, Stadtjugendheim CoJe) und östlich Dammweg (im Bereich Badparkplatz) und zwischen Itz und Hinterem Floßanger (im Bereich Sportgelände DVV) einzuleiten. Der in der Anlage beigefügte Lageplan des Stadtbauamtes-Stadtplanung vom 20.06.2007 mit Abgrenzung des Geltungsbereiches im Maßstab 1 : 2.500 ist Bestandteil dieses Beschlusses. Ziele des Flächennutzungsplan-Änderungsverfahrens sind, • für die Errichtung einer kombinierten Sportmeile Wie- senstraße / Rosenauer Straße / zur Unterbringung des Schul- und Vereinssports • für die Errichtung der Dreifachsporthalle die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Coburg, den 22.01.2008 Stadt Coburg Ulmann 2. Bürgermeister Amtliche Bekanntmachung des Beschlusses des Stadtrates vom 28.06.2007 über die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 7/11 für das Gebiet „Ketschenanger/Rosengarten“ zwischen Bamberger Straße im Westen, Schützenstraße und Berliner Platz im Norden, Alexandrinenstraße im Osten (einschließlich Fl.-Nr. 450 Gmkg. Coburg östlich Alexandrinenstraße) und Karchestraße im Süden (einschließlich Fl.-Nrn. 2315/5, -/6, -/8 und -/10 Gmkg. Coburg südlich Karchestraße) Die Aufstellung eines Bebauungsplanes Nr. 7/11 für das Gebiet „Ketschenanger/Rosengarten“ zwischen Bamberger Straße im Westen, Schützenstraße und Berliner Platz im Norden, Alexandrinenstraße im Osten (einschl. Fl.-Nr. 450 Gemarkung Coburg östlich Alexandrinenstraße) und Karchestraße im Süden (einschl. Fl.-Nr. 2315/5, -/6, -/8 und -/10 Gemarkung Coburg südlich Karchestraße) wird beschlossen. Der in der Anlage beigefügte Lageplan des Stadtbauamtes-Stadtplanung vom 20.06.2007 im Maßstab 1 : 1:000 mit Kennzeichnung der Abgrenzung des räumlichen Geltungsbereiches des Bebauungsplanes ist Bestandteil des Beschlusses. Ziel des Bebauungsplanverfahrens sind: • für die Erweiterung des Kongresshauses • für die Errichtung eines Kongresshotels mit Tiefgarage • für die Errichtung einer Multifunktionshalle • für die Unterbringung der erforderlichen Parkplätze • für die Errichtung einer Dreifachsporthalle die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Eine geordnete städtebauliche Entwicklung soll dadurch sichergestellt werden, dass ein städtebaulicher Ideenwettbewerb zur städtebaulichen Neuordnung des Coburger Südens ausgelobt und durchgeführt werden soll, auf dessen Ergebnisse das Bebauungsplanverfahren aufbauen soll. Im Zuge dieses Bebauungsplanverfahrens sollen die Festsetzungen • des Straßen- und Baufl uchtlinienplanes 1906 (St 9), • des Bebauungsplanes Nr. 7/1 vom 25.01.1967 für das Gebiet zwischen Casimirstraße, Obere Anlage, Ale- xandrinenstraße und Bamberger Straße und • des Vorhabens- und Erschließungsplanes Nr. 9/4 vom 09.03.2005 für das Gebiet zwischen Uferstraße, Kar- chestraße und Bamberger Straße (Grundstücke Fl.-Nrn. 2324, 2324/1 und 2316/29 (ehemals Autopark Heid)) aufgehoben werden. Coburg, den 22.01.2008 Stadt Coburg Ulmann 2. Bürgermeister Amtliche Bekanntmachung des Beschlusses des Stadtrates vom 28.06.2007 über die Aufstellung eines Bebauungsplanes Nr. 29/9 für das Gebiet zwischen Itz, Dammweg, Rosenauer Straße und Fl.-Nr. 3363/3 Gemarkung Coburg Die Aufstellung eines Bebauungsplanes Nr. 29/9 für das Gebiet zwischen Itz, Dammweg, Rosenauer Straße und Fl.-Nr. 3363/3 Gemarkung Coburg wird beschlossen. Der in der Anlage beigefügte Lageplan des Stadtbauamtes-Stadtplanung vom 20.06.2007 im Maßstab 1 : 1.000 mit Kennzeichnung der Abgrenzung des räumlichen Geltungsbereiches des Bebauungsplanes ist Bestandteil des Beschlusses. Ziel des Bebauungsplan-Aufstellungsverfahrens ist es, u. a. die Voraussetzungen für die planungsrechtliche Zulässigkeit für die Errichtung einer Dreifachsporthalle zu schaffen.

Coburger Amtsblatt Nr. 4 vom 25.01.2008 Seite 10 Im Zuge dieses Bebauungsplanverfahrens sollen die Festsetzungen • des Straßen- und Baufl uchtlinienplanes 1906 (St 30 links), • des Straßen- und Baufl uchtlinienplanes vom 20.05.1920 (St 29/2), und • des Baulinien- und Baubeschränkungsplanes vom 29.09.1955 (St 29/4) im Gebiet Floßanger zwischen Neustadter Straße und dem Itzfl uß soweit sie im räumlichen Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 29/9 liegen, aufgehoben werden. Coburg, den 22.01.2008 Stadt Coburg Ulmann 2. Bürgermeister Amtliche Bekanntmachung zur Bauleitplanung in Coburg Die Stadt Coburg erlässt aufgrund der §§ 14 und 16 des Baugesetzbuches (BauGB) in Verbindung mit Artikel 23 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern in der jeweils geltenden Fassung folgende: S a t z u n g über eine Veränderungssperre zum Bebauungsplan Nr. 7/11 für das Gebiet „Ketschenanger/Rosengarten“ zwischen Bamberger Straße im Westen, Schützenstraße und Berliner Platz im Norden, Alexandrinenstraße im Osten (einschließlich Fl.-Nr. 450 Gemarkung Coburg östlich Alexandrinenstraße) und Karchestraße im Süden (einschließlich Fl.-Nrn. 2315/5, -/6, -/8 und -/10 Gemarkung Coburg südlich Karchestraße) § 1 Räumlicher Geltungsbereich (1) Der räumliche Geltungsbereich der Veränderungssperre umfasst das nachfolgend beschriebene Gebiet: a) südliche Begrenzung entlang der nord-östlichen Grundstücksgrenze der Fl.- Nrn. 2306/2 und 487 Gmkg. Coburg sowie der nördlichen Grenze der Fl.-Nr. 487 Gmkg. Coburg, über die v.-Schultes-Straße hinweg, weiter entlang der südlichen Stra- ßenbegrenzungslinie der Karchestraße bis zur westlichen Grundstücksgrenze der Fl.-Nr. 2315/17 Gmkg. Coburg und einschließlich der Fl.-Nrn. 2315/10, -/5, -/6 und -/8 Gmkg. Coburg bis zur westlichen Straßenbegrenzungslinie der Bamberger Straße b) westliche Begrenzung entlang der westlichen Straßenbegrenzungslinie der Bamberger Straße über die Schützenstraße hinweg bis zu deren nördlichen Straßenbegrenzungslinie c) nördliche Begrenzung entlang der nördlichen Straßenbegrenzungslinie der Schützenstraße über die Ketschendorfer Straße hinweg, weiter entlang der nördlichen Straßenbegrenzungslinie des Berliner Platzes, der westlichen Straßenbegrenzungslinie der Alexandrinenstraße und der nördlichen Grundstücksgrenze der Fl.-Nr. 450 Gmkg. Coburg d) östliche Begrenzung entlang der östlichen und südlichen Grundstücksgrenze der Fl.-Nr. 450 Gmkg. Coburg, weiter entlang der östlichen Straßenbegrenzungslinie der Alexandrinenstraße über die Ketschendorfer Straße hinweg bis zur östlichen Grundstücksgrenze der Fl.-Nr. 2306/2 Gmkg. Coburg § 2 Rechtswirkung der Veränderungssperre Im räumlichen Geltungsbereich der Veränderungssperre (§ 1) dürfen 1. Vorhaben im Sinne des § 29 Baugesetzbuch (BauGB) nicht durchgeführt oder bauliche Anlagen nicht besei- tigt werden; 2. erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderun- gen von Grundstücken und baulichen Anlagen, deren Veränderung nicht genehmigungs-, zustimmungs- oder anzeigepfl ichtig sind, nicht vorgenommen werden. Die Veränderungssperre tritt am Tage der Bekanntmachung in Kraft. Sie tritt außer Kraft nach Ablauf von zwei Jahren, vom Tag der Bekanntmachung gerechnet. Die Veränderung ihrer Geltungsdauer nach § 17 Abs. 1 Satz 3 BauGB bleibt unberührt. Hinweise: 1. Nach § 14 Abs. 2 BauGB kann, wenn überwiegende öffentliche Belange nicht entgegenstehen, von der Ver- änderungssperre eine Ausnahme zugelassen werden. Die Entscheidung über Ausnahmen trifft die Stadt Co- burg. 2. Nach § 14 Abs. 3 BauGB werden Vorhaben, die vor In-Kraft-Treten der Veränderungssperre baurechtlich genehmigt worden sind, Vorhaben, von denen die Ge- meinde nach Maßgabe des Bauordnungsrechts Kennt- nis erlangt hat und mit deren Ausführung vor dem In-Kraft-Treten der Veränderungssperre hätte begon- nen werden dürfen, sowie Unterhaltungsarbeiten und die Fortführung einer bisher ausgeübten Nutzung von der Veränderungssperre nicht berührt. Coburg, den 22.01.2008 Stadt Coburg Ulmann 2. Bürgermeister