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brandschutzkonzeption - Gemeinde Röderland

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4. Festlegungen zur Aus-

4. Festlegungen zur Aus- und Fortbildung der Feuerwehrangehörigen 4.1 Grundausbildung Wie bereits in der Analyse der Ist-Struktur erwähnt wurde, findet bisher in den Ortsfeuerwehren der Gemeinde Röderland keine Grundausbildung statt oder sie wurde bisher nicht dokumentiert. Dies ist schnellstmöglich zu ändern. Es gibt mehrere Möglichkeiten für die Organisation und Durchführung der Grundausbildung: 1. Jede Ortsfeuerwehr führt eine eigene Grundausbildung durch. Damit besteht jedoch die Gefahr, dass in der Gemeinde Röderland sieben unterschiedliche Grundausbildungen durchgeführt werden und an Einsatzstellen somit auch sieben unterschiedliche Vorgehensweisen anzutreffen sind. Dies erschwert eine Zusammenarbeit mehrerer Ortsfeuerwehren. Außerdem ist der organisatorische Aufwand für eine Grundausbildung sehr groß und würde demzufolge in jeder Ortsfeuerwehr extra anfallen. Ein weiterer Kritikpunkt ist die geringe Zahl der Neuzugänge in einer Ortsfeuerwehr pro Jahr. 2. Demzufolge ist es günstiger, die Grundausbildung mindestens auf Gemeindeebene zu organisieren und durchzuführen. Dabei werden sämtliche Neuzugänge gemeinsam ausgebildet und erhalten so die gleiche Ausbildung. Die einzelnen Ausbildungsthemen werden an die Führungskräfte vergeben, die sich dadurch speziell vorbereiten können. Da durch die Neuzugänge in der Gemeinde Röderland die Lehrgangskapazitäten jedoch nicht voll ausgelastet werden können, besteht sogar die Möglichkeit bei entsprechender Qualität die Grundausbildung für andere Träger (unter Kostenbeteiligung) durchzuführen. 3. Die dritte Möglichkeit ist eine Grundausbildung auf Landkreisebene. Dabei könnten sich alle Kommunen zu gleichen Teilen beteiligen, so dass diese Ausbildung faktisch unentgeltlich durchgeführt werden kann. Andernfalls kann die Grundausbildung kostenpflichtig durchgeführt werden. Diese Variante hat den Vorteil, dass in der Gemeinde Röderland nur ein geringer Aufwand für die Grundausbildung entsteht. Als Nachteil ist jedoch zu sehen, dass die - 120 -

Lehrgangstermine nur schwer auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden können. Als am besten geeignete wird die zweite Möglichkeit angesehen, u.a. auch, weil für eine Grundausbildung auf Landkreisebene bisher keinerlei Überlegungen existieren, in der Gemeinde Röderland jedoch kurzfristig Handlungsbedarf besteht. Deshalb ist die Grundausbildung wie folgt zu organisieren: Die Grundausbildung wird ständig durchgeführt. Dazu wird ein Zyklus gewählt, in dem sich die einzelnen Ausbildungen wiederholen (Vorschlag: ein Jahr bei reiner Wochenendausbildung, ein halbes Jahr bei zusätzlichen Ausbildungen werktags), da davon ausgegangen werden kann, dass permanent einige wenige neue Mitglieder aufgenommen werden oder aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilungen übertreten. Außerdem ermöglicht dies den Teilnehmern, die an bestimmten Ausbildungen nicht teilnehmen konnten, die betreffenden Ausbildungen möglichst rasch nachzuholen. Als Ausbilder fungieren ausgebildete Führungskräfte, bei Eignung auch andere Einsatzkräfte, denen unterschiedliche Themen zugeteilt werden. Sie können sich somit speziell auf diese Themen vorbereiten und bilden sie über einige Jahre (z.B. 3 Jahre) hinweg aus. Danach erfolgt eine Neuverteilung der Themen, um eine „Betriebsblindheit“ bei den Ausbildern zu vermeiden. Ein ständig wechselnder Pool an Mannschaftsfunktionen dient als Hilfsausbilder. Sie werden vom Ausbilder in das Thema sowie das Ausbildungsziel eingewiesen und müssen sich daraufhin selbst eingehend mit diesem Thema beschäftigen, um den Ausbilder während der Ausbildung zu unterstützen. So wird sichergestellt, dass die Mannschaft ständig auf einem guten Ausbildungsstand bleibt und auf diese Art und Weise lässt sich bereits frühzeitig erkennen, welche Einsatzkraft sich als spätere Führungskraft eignet. Eine entsprechende Ausbildung ist spätestens ab dem 01.01.2008 durchzuführen. 4.2 weitere Ausbildungen für Mannschaftsfunktionen Die weiteren Ausbildungen für Mannschaftsfunktionen wie Sprechfunk-, Truppführer-, Atemgeräteträger- und Maschinistenlehrgänge werden wie bisher - 121 -

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