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brandschutzkonzeption - Gemeinde Röderland

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Löschwasserversorgung“ des Ministeriums des Innern vom 26. April 1996 erwähnt die Möglichkeit der Bereitstellung von Löschwasser aus öffentlichen Wasserversorgungsnetzen. Des Weiteren legt das Arbeitsblatt W 331 des DVGW Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. fest, dass Hydranten „für Betriebsmaßnahmen der Wasserversorgungsunternehmen (WVU), Feuerlöschzwecke und für sonstige Benutzungszwecke ([...]) bestimmt“ [21, Punkt 3] sind und dass „für Feuerlöschzwecke bestimmte Hydranten (siehe DVGW-Arbeitsblatt W 405) [...] in angemessenen Abständen in das Wasserrohrnetz einzubauen“ [21, Punkt 3.2] sind. Das Arbeitsblatt W 405 empfiehlt u.a. ein Verfahren, nach dem die Prüfung nach der Art der zu schaffenden Löschwasserentnahmestellen erfolgen sollte: „so ist zunächst festzustellen, inwieweit das Löschwasser aus offenen Wasserläufen, Teichen, Brunnen, Behältern ([...]) oder dem öffentlichen Trinkwasserrohrnetz entnommen werden kann. Zu ermitteln ist die insgesamt günstigste Lösung, wobei den unerschöpflichen Entnahmemöglichkeiten außerhalb des Trinkwasserrohrnetzes besondere Bedeutung zukommt.“ [14, Punkt 3.2] Ein ähnliches Verfahren ist dem oben angesprochenen Rundschreiben zu entnehmen. Die entsprechende Prüfung wird im Rahmen der Bemessung einer angemessenen Löschwasserversorgung für die Gemeinde Röderland durchgeführt. 2.5.1.2 Abstand der Löschwasserentnahmestellen zum Brandobjekt Im Arbeitsblatt W 405 wird festgelegt, dass sich in einem Radius von 300 m um ein Brandobjekt angemessene Löschwasserentnahmemöglichkeiten befinden müssen. Der Fachbereich Vorbeugender Brand- & Umweltschutz des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen e.V. empfiehlt jedoch bezugnehmend auf das Arbeitsblatt W 405 für den Erstangriff einen Radius von lediglich 150 m (vgl. [13]). Diese Empfehlung wird für die Gemeinde Röderland aus folgenden Gründen als Grundlage für die Bemessung einer angemessenen Löschwasserversorgung herangezogen: 1. Ein Erstangriff muss – wie der Name bereits sagt – bereits vom ersten Löschfahrzeug durchgeführt werden können. Auf den meisten genormten Löschfahrzeugen werden jedoch maximal 200 m B-Schlauch mitgeführt (Ausnahme: LF 16-TS). Dabei ist weiterhin zu berücksichtigen, dass - 24 -

Schlauchleitungen nie ganz geradlinig ausgelegt werden können und u.U. ein bis zwei B-Schläuche innerhalb der Grundstücksgrenzen zu verlegen sind 1 . 2. Die FwDV 3 (Stand 2005) verlangt unter Punkt 5.3: „Mit dem Innenangriff darf erst begonnen werden, wenn eine ständige Wasserabgabe sichergestellt ist“ [20]. Auch deshalb muss mit dem Schlauchmaterial des zuerst eintreffenden Fahrzeuges eine Wasserentnahmestelle erreichbar sein. Bei Fahrzeugen mit kleinem Löschwassertank (TSF-W, LF 10/6) muss sogar zuerst eine Wasserversorgung aus Wasserentnahmestellen aufgebaut werden, bevor mit dem Innenangriff begonnen wird. 3. Je länger die zu verlegende Schlauchleitung ist, umso mehr Zeit wird für das Verlegen benötigt, so dass sich ein Innenangriff und somit auch die Menschenrettung bzw. Brandbekämpfung verzögert. Auch das Arbeitsblatt W 331 „Hydranten“ empfiehlt 100 – 140 m Abstand zwischen den einzelnen Hydranten zur Löschwasserentnahme (vgl. [21]). Diese Festlegung des Abstandes von nicht mehr als 150 m zwischen Brandobjekt und Wasserentnahmestelle gilt jedoch wie bereits erwähnt nur für den Erstangriff. Sofern zusätzliche Löschwasserentnahmestellen für eine angemessene Löschwasserversorgung notwendig sind, müssen sich diese entsprechend dem Arbeitsblatt W 405 in einem Radius von 300 m um das Brandobjekt befinden. 2.5.1.3 Prüfverfahren Im Folgenden soll für jeden Ortsteil geprüft werden, ob eine ausreichende Löschwasserversorgung vorhanden ist. Dazu werden die Löschwasserentnahmestellen nach ihrer Art in folgender Reihenfolge berücksichtigt: 1. Löschwasserbrunnen. Die tatsächliche Wasserlieferung für jeden Löschwasserbrunnen musste durch die Ortsfeuerwehren angegeben werden. Löschwasserbrunnen können schnell in Betrieb genommen werden und ihre Nutzung verursacht fast keine Kosten. 2. Wasserentnahmestellen aus dem öffentlichen Trinkwassernetz, sofern der betreffende Hydrant technisch in Ordnung ist (im Ortsteil Stolzenhain a. d. 1 Bei einer mitgeführten Schlauchlänge von 200 m abzüglich 40 m Schlauch (entspricht zwei B- Schläuchen) innerhalb der Grundstücksgrenzen verbleiben 160 m Schlauch für die Entfernung von der Wasserentnahmestelle bis zur Grundstücksgrenze des Brandobjektes. - 25 -

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