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brandschutzkonzeption - Gemeinde Röderland

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Damit kann festgestellt

Damit kann festgestellt werden, dass die Herstellung und Nutzung von Hydranten grundsätzlich kostengünstiger ist als das Bohren von Löschwasserbrunnen. Aufgrund der rechtlichen Regelungen ist bei der Herstellung von Löschwasserentnahmestellen „offenen Wasserentnahmestellen (Seen, Flüsse, Teiche), Brunnen oder Löschwasserbehältern (Löschteiche, Zisternen)“ [22] der Vorzug zu gewähren. Dies ist jedoch Problem behaftet. Da das Vorhandensein von natürlichen Löschwasserentnahmestellen wie Seen, Flüsse und Teiche als gegeben angesehen werden muss, werden diese bei den weiteren Betrachtungen vernachlässigt. Künstlich angelegte Löschwasserentnahmestellen haben eine Lebensdauer von zehn Jahren und mehr. Dementsprechend müssen hierfür Standorte gefunden werden, die einerseits für die gesamte Lebensdauer eine sichere Standortgarantie geben und andererseits innerhalb der geforderten Entfernung zu einem potentiellen Brandobjekt liegen. Dabei hat die Herstellung der Löschwasserentnahmestellen grundsätzlich auf gemeindeeigenen Grundstücken zu erfolgen. Leider stehen Grundstücke mit dieser Eigentümereigenschaft nicht ausreichend zur Verfügung. Demgegenüber sind Eigentümer von Grundstücken nicht verpflichtet, ihr Eigentum in erheblicher Weise durch die Anlage von Löschwasserentnahmestellen wie Löschwasserbrunnen, Löschwasserteichen oder unterirdischen Löschwasserbehältern zu belasten bzw. zu beeinträchtigen (vgl. [22]). Somit muss festgestellt werden, dass in vielen Fällen die Herstellung von unabhängigen künstlichen Löschwasserentnahmestellen nicht möglich ist. Demnach kommt in diesen Fällen nur die Bereitstellung von Löschwasser aus dem öffentlichen Wasserversorgungsnetz (vgl. [22]), d.h. durch Hydranten in Frage. Eine generelle Prüfung ist an dieser Stelle jedoch nicht möglich und hat für jede neu anzulegende Löschwasserentnahmestelle gesondert zu erfolgen. Auch eine Prüfung dieser Angelegenheit unter dem Merkmal der Vorhaltung von Schlauchtransportanhängern (STA) oder eines Schlauchwagens (SW) kann hier zu keinem anderen Ergebnis kommen. Denn mit dem sog. Erstangriff muss sehr schnell und unter Beachtung der FwDV 3 erst nach Errichtung einer ständigen Wasserabgabe begonnen werden (vgl. 2.5.1.2). Daher kann die Einbeziehung von - 38 -

STA oder eines SW generell keinen größeren Abstand von der Löschwasserentnahmestelle zum Brandobjekt rechtfertigen. Bei der Herstellung neuer Löschwasserentnahmestellen ist grundsätzlich zu prüfen, inwieweit bereits durch die Gemeinde Röderland der Grundschutz sichergestellt wird. Ist der Grundschutz durch die Gemeinde sichergestellt, so ist zu prüfen, ob der Eigentümer, Besitzer oder sonstige Nutzungsberechtigte des Grundstückes oder der baulichen Anlage mit einer besonderen Brand- oder Explosionsgefährdnung zur Bereitstellung von Löschwasser über den besagten Grundschutz hinaus verpflichtet werden kann (vgl. § 14 Abs. 1 BbgBKG). - 39 -

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