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brandschutzkonzeption - Gemeinde Röderland

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Wohngebäude mit mehr

Wohngebäude mit mehr als zwei bewohnten Obergeschossen bzw. Wohngebäude, bei denen nicht alle bewohnten Geschosse mit tragbaren Leitern der Feuerwehr erreicht werden können. Hierfür sind laut Brandenburgischer Bauordnung geeignete Rettungsmittel vorzuhalten (vgl. [17, § 29 Abs. 3 Satz 1 und 2]). Allerdings existieren in der Gemeinde Röderland nur 15 solcher Gebäude. In jedem Ortsteil (Ausnahme: Würdenhain) existieren auch Versammlungsstätten, die teilweise für mehr als 100 Personen ausgelegt sind. Hier ist ebenfalls aufgrund der Nutzung die Wahrscheinlichkeit eines Schadeneintritts gegeben. Verschärfend kommt bei Versammlungsstätten neben der großen Personenanzahl hinzu, dass sich die betroffenen Personen i.d.R. nicht im Objekt auskennen. Ähnlich den Versammlungsstätten halten sich auch in Kindertagesstätten viele Personen auf. Kindertagesstätten werden zwar nur zwischen 6:00 und 17:00 Uhr genutzt, allerdings können sich die Kinder auch bei rechtzeitiger Branderkennung oft nicht selbst retten und die Anzahl der Betreuungspersonen reicht hierfür in den meisten Fällen nicht aus. Eine weitere Gefahr, die in allen Ortsteilen auftritt, besteht in Ödlandbränden. Diese ereignen sich in den meisten Fällen außerhalb der geschlossenen Ortschaften und somit weit entfernt von Wasserentnahmestellen. Etwa 7 % der Objekte in der Gemeinde Röderland werden gewerblich genutzt. Darunter sind 8 Unternehmen zu finden, die mit gefährlichen Stoffen und Gütern in nicht unerheblicher Menge arbeiten bzw. diese lagern. Als Besonderheit bei gewerblich genutzten Objekten ist einerseits die hohe Sachwertkonzentration zu sehen. Andererseits werden Schadenereignisse außerhalb der Betriebszeiten oft sehr spät entdeckt, wenn automatische Brandmeldeanlagen fehlen. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehreinheit ist deshalb bereits von einer großen Schadensausbreitung auszugehen. Bei allen Bränden in Gebäuden mit Öl- oder Gasheizung bestehen außerdem Gefahren durch die gelagerten Brennstoffe. Hierbei sind bis zu 10.000 Liter Heizöl bzw. 2,9 Tonnen Flüssiggas pro Gebäude vorhanden. - 54 -

3.3.3.2 3.3.3.3 Durch die Gemeinde Röderland verlaufen etwa 88 km Straßen, davon 12 km als Bundesstraßen, woraus sich in Verbindung mit deren Frequentierung eine hohe Wahrscheinlichkeit von Verkehrsunfällen ergibt. Das mögliche Einsatzspektrum erstreckt sich hierbei von auslaufenden Betriebsstoffen über Pkw-Unfälle mit einklemmten Personen bis hin zu komplizierten Hilfeleistungen an Lkw und einem Massenanfall verletzter Personen bei Busunfällen. Insbesondere auf den Bundesstraßen werden auch Gefahrgüter transportiert, die bei Unfällen zu einer sehr starken Ausweitung des Schadens führen können und spezielle Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr erfordern. Des Weiteren führen durch die Gemeinde Röderland ca. 16 km Bahnanlagen, die für Güter- und Personenverkehr genutzt werden. Eine besondere Gefährdung ergibt sich hierbei aus den großen Personenkonzentrationen in Personenzügen bzw. den großen Mengen an transportierten Gefahrgütern sowie brennbaren Stoffen. Aus der Einsatzstatistik ergibt sich auch, dass die Mehrzahl der Ödlandbrände in der unmittelbaren Nähe zu Gleisanlagen der Deutschen Bahn AG vorkamen. zusätzliche Gefahrenpotenziale in Haida Als besondere Gefahrenpotentiale in Haida sind die 30.000 Liter Dieselkraftstoff (Maßnahmengruppe 3 nach FwDV 500) bei der Spedition Hilse und die 40.000 Liter Dieselkraftstoff beim Unternehmen Brennstoffhandel Meyer im Gewerbegebiet an der B 101 zu nennen. Als großes Risiko können auch die 410 ha Wald um den Ortsteil Haida eingestuft werden. Weitere Gefahrenpotentiale stellen die STABAU GmbH aufgrund der abgelegenen Lage und der gelagerten Gasflaschen (Sauerstoff, Acetylen und Propan) sowie die 6.000 Liter Dieselkraftstoff bei der Baumschule „Grüne Tanne“ in der Elsterwerdaer Straße dar. zusätzliche Gefahrenpotenziale in Würdenhain In Würdenhain sind keine weiteren Gefahrenpotentiale vorhanden. - 55 -

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