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brandschutzkonzeption - Gemeinde Röderland

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3.4.2.2

3.4.2.2 Mindesteinsatzstärke und technische Ausstattung Bereits aus der Definition des kritischen Wohnungsbrandes durch die AGBF ergibt sich, dass eine Menschenrettung wahrscheinlich ist, da die Rettungswege verraucht sind. Bei Gebäuden mit fehlendem bauseitigen zweiten Rettungsweg muss der zweite Rettungsweg über Rettungsgeräte der Feuerwehr sichergestellt sein. Dies ist bis zu einer Brüstungshöhe von etwa 8 Metern mit der vierteiligen Steckleiter möglich. Sind höherliegende bewohnte Geschosse bzw. Geschosse, die über tragbare Leitern nicht zu erreichen sind (z.B. ausgebaute Dachgeschosse), vorhanden, ist die Sicherstellung des zweiten Rettungsweges nur über die Drehleiter möglich. Deshalb ist bei diesen Gebäuden zwingend die Drehleiter sofort mit zu alarmieren. Bei Bränden in Gebäuden mit einer Brüstungshöhe von weniger als 8 Meter im obersten bewohnten Geschoss muss die Drehleiter nicht sofort mit alarmiert werden. Über eine Nachforderung entscheidet der Einsatzleiter entsprechend der aktuellen Lage. Bis zum Eintreffen einer Drehleiter muss jedoch als Notbehelf mindestens ein Sprungretter vorhanden sein, da Personen aus höheren Geschossen nicht über den zweiten Rettungsweg gerettet werden können. Der Sprungretter soll diesen Personen als letzte Möglichkeit dienen, sich selbst durch einen Sprung zu retten und sich in diesem Fall vor schwersten Verletzungen zu schützen. Zur Entrauchung des Brandobjekts und insbesondere der Rettungswege ist mindestens ein Überdrucklüfter notwendig. Für das In-Stellung-Bringen und den Betrieb des Sprungretters und des Überdrucklüfters ist mindestens ein Trupp erforderlich. Des Weiteren sind mindestens zwei Trupps unter Atemschutz notwendig, welche die Menschenrettung über den verrauchten Treppenraum und die Leitern vornehmen. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz ist als Sicherheitstrupp vorgeschrieben (vgl. FwDV 7). - 60 -

Funktion Einsatzkräfte Aufgaben Qualifikation Einsatzleiter 0 / 1 / 0 / 0 Leitung des Einsatzes, Kontakt mit Leitstelle, Nachforderungen Zugführer Gruppenführer 1 0 / 0 / 1 / 0 Führung der ersten Einheit, evtl. Atemschutzüberwachung Maschinist 1 0 / 0 / 0 / 1 Fahrer des ersten Fahrzeugs, Bedienung der Pumpe Angriffstrupp 1 0 / 0 / 0 / 2 Unterstützung beim Aufbau der Wasserversorgung, Erstangriff und Menschenrettung unter PA Wassertrupp 1 0 / 0 / 0 / 2 Aufbau der Wasserversorgung, Sicherheitstrupp unter PA Gruppenführer Führerschein, Maschinist Atemgeräteträger, Sprechfunk, Truppführer Atemgeräteträger, Sprechfunk, Truppführer Gruppenführer 2 0 / 0 / 1 / 0 Führung der zweiten Einheit, evtl. Atemschutzüberwachung Gruppenführer Maschinist 2 0 / 0 / 0 / 1 Fahrer des zweiten Fahrzeugs, Führerschein, Aufbau und Bedienung des Maschinist, Sprungretters mit Melder Sprechfunk Angriffstrupp 2 0 / 0 / 0 / 2 Vornahme der Steckleiter mit Atemgeräteträger, Wassertrupp 2, Sprechfunk, Menschenrettung über Steckleiter unter PA Truppführer Wassertrupp 2 0 / 0 / 0 / 2 Unterstützung beim In- Atemgeräteträger, Stellung-Bringen der Steck- Sprechfunk, leiter, evtl. Brandbekämpfung unter PA Truppführer Schlauchtrupp 0 / 0 / 0 /2 Brandbekämpfung unter PA Atemgeräteträger, Sprechfunk, Truppführer Melder 0 / 0 / 0 / 1 In-Stellung-Bringen des Atemgeräteträger, Überdrucklüfters, Aufbau und Sprechfunk, Bedienung des Sprungretters mit Maschinist 2 Truppführer Gesamtstärke 0 / 1 / 2 /13 für den kritischen Wohnungsbrand Gruppenführer 3 0 / 0 / 1 / 0 Führen des Drehleitereinsatzes Maschinist 3 0 / 0 / 0 / 1 Fahrer und Maschinist der Drehleiter Gesamtstärke: 0 / 1 / 3 / 14 für den kritischen Wohnungsbrand + Drehleiter Tab. 3.5: Aufgabenverteilung und daraus resultierende Mindesteinsatzstärke bei einem Wohnungsbrand - 61 -

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