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brandschutzkonzeption - Gemeinde Röderland

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zwei Richtungen erfolgen

zwei Richtungen erfolgen kann (vgl. auch 3.5.2). Die Schnellangriffspistole Schaum, wie sie z.B. auf den TSF-W der Feuerwehren Stolzenhain a. d. Röder und Reichenhain mitgeführt wird, ist für diesen Zweck nicht geeignet, da die Schaumleistung und die Wurfweite zu gering sind! 3.4.6 Hilfsfrist bzw. Eintreffzeit 3.4.6.1 Definition der Begriffe „Hilfsfrist“ und „Eintreffzeit“ Im Allgemeinen wird die Hilfsfrist als „Zeitdifferenz vom Beginn der Notrufabfrage in der Leitstelle bis zum Eintreffen an der Einsatzstelle“ [18, S. 4] definiert. Da in dieser Hilfsfrist auch Zeiten enthalten sind, die von den örtlichen Feuerwehren nicht beeinflusst werden können, wird als Zielvorgabe für Feuerwehren oft die Eintreffzeit gewählt. Dabei ist die Eintreffzeit die Zeitdifferenz vom Abschluss der Alarmierung bis zum Eintreffen der Einheit an der Einsatzstelle (vgl. [18, S. 4]), also die Summe aus der Ausrückezeit und der Einsatzfahrzeit. 3.4.6.2 Festlegung der Eintreffzeiten für Brände Wie aus den definierten Schutzzielen kritischer Wohnungsbrand und Brand einer Versammlungsstätte hervorgeht, ist die vordringlichste Aufgabe die Menschenrettung. Da die Haupttodesursache bei Bränden die Rauchgasvergiftung ist, werden zur Festlegung von Hilfsfristen die Erkenntnisse aus der ORBIT-Studie herangezogen, in der festgestellt wurde, dass „die Reanimationsgrenze für Rauchgasvergiftungen bei ca. 17 Minuten nach Brandausbruch“ [9, S. 53]) liegt. Das heißt, dass später begonnene Wiederbelebungsversuche regelmäßig erfolglos bleiben, so dass die Zielvorgabe für die Feuerwehr sein muss, vor Ablauf der 17 Minuten nach Brandausbruch die Person zu retten und mit der Reanimation zu beginnen. Von diesen 17 Minuten werden ca. 3 Minuten für die Entdeckung des Brandes und die Betätigung des Notrufes und 2 Minuten für die Notrufabfrage und die Alarmierung abgezogen. Für die Gemeinde Röderland wird für die erste Einheit, die die Menschenrettung einleiten kann (d.h. mit mindestens 4 Atemgeräteträgern) eine Eintreffzeit von 8 Minuten festgelegt. Damit verbleiben 4 Minuten für die Lageerkundung, das Suchen - 70 -

und Auffinden der Person und die Einleitung der Reanimation, was sehr knapp bemessen ist. Nach jetzigem Stand wird die ersteintreffende Einheit i.d.R. eine Staffel (6 Einsatzkräfte) sein. Eintreffzeit für die erste Anzahl Einsatzkräfte Einheit innerhalb dieser Eintreffzeit AGBF 8 Minuten 10 bis 16 Röderland 8 Minuten 6 LFV BaWü 10 Minuten 9 Tab. 3.9: interkommunaler Vergleich von erster Eintreffzeit und Mindestpersonal innerhalb dieser Zeit Wie man aus der Tabelle 3.9 entnehmen kann, wird für die Gemeinde Röderland zwar die gleiche Hilfsfrist wie in der Empfehlung der AGBF (und damit auch wie in vielen Berufsfeuerwehren) gewählt, allerdings haben die Berufsfeuerwehren innerhalb dieser 8 Minuten etwa die doppelte Personalstärke an der Einsatzstelle verfügbar. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg fordert mindestens 9 Funktionen – bei Gebäuden mit mehr als zwei Obergeschossen sogar zusätzlich die Drehleiter – innerhalb von 10 Minuten an der Einsatzstelle. Um sowohl die Menschenrettung über den zweiten Rettungsweg als auch die Brandbekämpfung bei Wohnungsbränden zu ermöglichen, muss spätestens 12 Minuten nach der Alarmierung die zweite Einheit mit einem Löschfahrzeug an der Einsatzstelle eintreffen. Sofern entsprechend der Schutzzieldefinition bzw. der tatsächlichen Lage am Einsatzort weitere Einheiten notwendig sind, gelten für diese folgende maximale Eintreffzeiten: − dritte Einheit: 16 Minuten − vierte Einheit: 16 Minuten − fünfte Einheit: 20 Minuten − sechste Einheit: 20 Minuten - 71 -

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