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brandschutzkonzeption - Gemeinde Röderland

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Wie sich schon aus der

Wie sich schon aus der Begründung für die Festlegung der Hilfsfrist bei Bränden und den Mindesteinsatzstärken ableiten lässt, muss jedes Fahrzeug mit mindestens 4 Atemgeräteträgern besetzt sein, um alle anfallenden Aufgaben an jedem Einsatzort durchführen zu können. Dabei dürfen Gruppenführer und Maschinist nicht in die Anzahl der Atemgeräteträger hineingerechnet werden, da sie in ihren Funktionen unentbehrlich sind. Für die Drehleiter ist eine Eintreffzeit von 16 Minuten anzustreben. Dass die Einhaltung dieser Frist u.U. schwierig ist, liegt daran, dass sich die am nächsten stationierte Drehleiter in Elsterwerda befindet und die Gemeinde Röderland damit nur wenige Möglichkeiten hat, auf die Eintreffzeit einzuwirken. Sollte die Drehleiter aus Elsterwerda bereits durch einen Einsatz gebunden sein, verzögert sich die Eintreffzeit weiter, da i.d.R. die Drehleiter aus Bad Liebenwerda alarmiert werden muss, die einen wesentlich weiteren Anfahrtsweg hat. Aus diesem Grund ist zu prüfen, in wieweit eine Alarmierung der in Gröditz (Freistaat Sachsen!) stationierten Drehleiter möglich ist. 3.4.6.3 Eintreffzeit bei Technischen Hilfeleistungen Sind Personen in einem Pkw eingeklemmt, so ist i.d.R. davon auszugehen, dass sie lebensbedrohliche Verletzungen erlitten haben, die ohne notfallmedizinische Maßnahmen zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand führen (vgl. [10, S. 33]). Auch für diesen Fall hat die Gesundheitsbehörde Hamburg einen umgekehrt proportionalen Zusammenhang zwischen der Überlebenswahrscheinlichkeit und der Dauer bis zum Beginn der Reanimation festgestellt. D.h., je später mit der Wiederbelebung begonnen wird, umso geringer sind die Überlebenschancen. Deshalb wird für Technische Hilfeleistungen die gleiche Hilfsfrist wie für den Brandschutz empfohlen. Es gelten demnach ebenfalls folgende Eintreffzeiten (sofern die entsprechenden Einheiten erforderlich sind): − erste Einheit: 8 Minuten − zweite Einheit: 12 Minuten − dritte Einheit: 16 Minuten − vierte Einheit: 16 Minuten - 72 -

− fünfte Einheit: 20 Minuten − sechste Einheit: 20 Minuten Dabei ist jedoch anzumerken, dass insbesondere die Eintreffzeit der ersten Einheit bei außerorts gelegenen Einsatzstellen nicht in jedem Fall eingehalten werden kann. 3.4.6.4 Eintreffzeit für sonstige Einheiten Auf die Führungsstruktur wird im Punkt 3.5.3.1 noch genauer eingegangen. Allerdings sollen bereits an dieser Stelle die Eintreffzeiten für die übergeordneten Führungskräfte festgelegt werden. Da bereits bei mehr als einer Löschgruppe an einer Einsatzstelle ein Zugführer notwendig ist, muss für diesen die gleiche Eintreffzeit wie für die zweite Einheit – also 12 Minuten – gelten, um durchweg eine effiziente Führungsstruktur sicherzustellen. Spätestens ab 4 Einheiten sind weitere Führungskräfte nötig, so dass für diese analog die Eintreffzeit der vierten Einheit – dies entspricht 16 Minuten – anzustreben ist. Für die erste Einheit, die einen Schaumangriff mit 400 l/min durchführen kann, wird eine Eintreffzeit von maximal 12 Minuten festgelegt. Die zweite Einheit für den Schaumeinsatz muss nach 16 Minuten am Einsatzort sein, um den Nachschub an Schaummittel sicherzustellen und möglichst frühzeitig ein zweites Schaumrohr zum Einsatz bringen zu können. 3.4.7 Erreichungsgrad für alle Schutzziele Für alle Schutzziele wird zunächst ein Erreichungsgrad von 80 % angestrebt. Dies bedeutet, dass bei 8 von 10 Einsätzen die definierte Mindesteinsatzstärke und die Hilfsfrist eingehalten werden. Dies ist im Vergleich mit anderen Brandschutzbedarfsplänen sehr niedrig. Da aber in dieser Brandschutzkonzeption zum ersten Mal verbindliche Zielvorgaben für die Feuerwehren definiert werden, wird zunächst dieser niedrige Wert angesetzt. Spätestens drei Jahre nach begonnener Umsetzung dieser Konzeption ist der Erreichungsgrad auf 90 % zu erhöhen! Fünf Jahre nach begonnener Umsetzung sollte der Erreichungsgrad zwischen 93 und 95 % liegen. - 73 -

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