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brandschutzkonzeption - Gemeinde Röderland

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3.4.8 nicht abgesicherte

3.4.8 nicht abgesicherte Schutzziele Selbst das Brandenburgischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz berücksichtigt, dass die Ämter und amtsfreien Gemeinden i.d.R. nicht in der Lage sein werden, sämtliche Risiken des örtlichen Brand- und Katastrophenschutzes absichern zu können. Die Risiken, die in der Gemeinde Röderland nicht abgesichert werden, werden hier genannt. Im Allgemeinen sind dies alle Risiken, die oberhalb der Anforderungen der definierten Schutzziele liegen. Bereits beim Schutzziel kritischer Wohnungsbrand + Drehleiter muss auf eine überörtliche Einheit zurückgegriffen werden. Auch bei Verkehrsunfällen mit mehr als zwei eingeklemmten Personen werden überörtliche Einheiten benötigt, da für jede eingeklemmte Person mindestens ein Technischer Hilfeleistungssatz am Einsatzort verfügbar sein muss. Abhängig von der Anzahl der zu rettenden Personen bei Bränden in Versammlungsstätten gelangt die Feuerwehr der Gemeinde Röderland auch hier an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Anhand der Schutzzieldefinition für ABC-Ersteinsätze wird ebenfalls deutlich, dass die Feuerwehr der Gemeinde Röderland die meisten Einsätze mit Beteiligung von atomaren, biologischen oder chemischen Gefahrstoffen nicht ohne überörtliche Hilfe abarbeiten kann. Für die Bewältigung eines solchen Einsatzes sind i.d.R. Gefahrstoffeinheiten notwendig, die sowohl die fehlende Technik als auch zusätzliches Personal an die Einsatzstelle bringen. Wald- bzw. Ödlandbrände ab einer Fläche von einem Hektar übersteigen regelmäßig die Leistungsfähigkeit einer Gemeindefeuerwehr. Dieses Schutzziel ist durch den Landkreis abzusichern. Obwohl es bisher noch nicht vorgekommen ist, besteht die Möglichkeit, dass mehrere zeitkritische Einsätze zeitgleich auftreten. Entspricht mindestens einer dieser Einsätze dem Niveau eines Schutzziels, oder ereignen sich beide Einsätze im gleichen oder in benachbarten Ortsteilen, so ist es ebenfalls wahrscheinlich, dass für beide Einsätze die definierten Mindestkriterien nicht eingehalten werden können. - 74 -

3.5 Soll-Struktur Die Soll-Struktur beschreibt den Bedarf an Mannschaft, Fahrzeugen und Gerät, sowie die Anzahl und Lage von Gerätehäusern unter Berücksichtigung der Qualitätskriterien − Hilfsfrist bzw. Eintreffzeit − Funktionsstärke − Erreichungsgrad für ein standardisiertes Schadensereignis (z.B. kritischer Wohnungsbrand). (vgl. [10, S. 41]) Bei der Betrachtung und den Festlegungen zur Soll-Struktur ist die gesetzliche Forderung ausschlaggebend. Der § 3 Abs. 1 Nr. 1 BbgBKG fordert von den amtsfreien Gemeinden die Unterhaltung einer den örtlichen Verhältnissen entsprechende leistungsfähige Feuerwehr. Der Pkt. 3.1 der VV BbgBKG definiert die Leistungsfähigkeit einer Feuerwehr wie folgt: „Die Leistungsfähigkeit ist gegeben, wenn die sich aus einer Gefahren- und Risikoanalyse ergebenden Aufgaben mit den zur Verfügung stehenden Kräften und Mitteln erfüllt werden können“. Bei der Erstellung der Soll-Struktur muss die bereits vorhandene Struktur unberücksichtigt bleiben, um eine optimale Absicherung zu gewährleisten. Bei der Soll-Struktur bleiben weiterhin politische Ansichten und Forderungen sowie sonstige Gegebenheiten, die außerhalb der reinen feuerwehrtechnischen Sichtweise anzusiedeln sind, unberücksichtigt. Das ist insbesondere erforderlich, um eine Verfälschung des Ergebnisses ausschließen zu können. 3.5.1 Festlegung der Soll-Standorte der Gerätehäuser 3.5.1.1 Verfahren Das Ziel der Festlegung der Soll-Standorte ist die optimale Absicherung des Gemeindegebietes hinsichtlich der Hilfsfrist. Da in einigen Ortsteilen die Gerätehäuser neu gebaut bzw. saniert wurden, wird als Soll-Standort zunächst der - 75 -

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Nr. 05/2011, erschienen am 29.04.2011 - Gemeinde Merzenich