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brandschutzkonzeption - Gemeinde Röderland

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werden muss. Die

werden muss. Die lediglich geringe Kostenersparnis kann den geringeren einsatztaktischen Wert des HLF 10/6 nicht aufwiegen! Die Fahrzeugvariante 5 ist diejenige mit dem größten einsatztaktischen Wert aller fünf Varianten. Ihre Kosten liegen im Mittelfeld der fünf betrachteten Varianten. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Variante zu denen gehört, bei denen lediglich 8 Einsatzfahrzeug (evtl. zzgl. MTF) zu unterhalten sind, wodurch weitere Folgekosten minimiert werden können. Deshalb wird Variante 5 von den Verfassern als Soll- Fahrzeugvariante vorgeschlagen. 3.5.3 Führungsstruktur 3.5.3.1 Führungsstruktur im Einsatz Wie aus den Feuerwehr-Dienstvorschriften 3 „Einheiten im Löscheinsatz“ und 100 „Führungssysteme“ hervorgeht, sind bei allen Einsätzen mit mehr als einer Löschgruppe weitere Führungskräfte notwendig, welche die Abschnitts- bzw. Einsatzleitung übernehmen, Einsatzmaßnahmen koordinieren und Kontakt mit der Leitstelle halten. Dies ist auch aus praktischen Überlegungen abzuleiten. Denn nimmt eine Führungskraft mehr als eine Führungsaufgabe wahr, z.B. die gleichzeitige Funktion als Einsatzleiter und als Gruppenführer einer der eingesetzten Einheiten, so wird mindestens eine dieser Aufgaben vernachlässigt. Dies gefährdet den Einsatzerfolg und die Sicherheit von Einsatzkräften. Weiterhin gilt: "sobald zwei Führungskräfte gleicher Ebene an einer Einsatzstelle tätig sind, ist eine übergeordnete Führungskraft einzusetzen. Erfahrungsgemäß können je Führungsebene maximal fünf Einheiten sinnvoll geführt werden." [26, S. 157] Daraus ergeben sich folgende drei Führungsebenen im Feuerwehreinsatz, die bei Bedarf alarmiert werden können/müssen: Führungsebene Funktion(en) Beschreibung 1 Gruppenführer rückt auf jedem Einsatzfahrzeug mit aus und leitet Kleineinsätze 2 Zugführer leitet Einsätze mit bis zu drei Löschgruppen oder kann als Abschnittsleiter bei größeren Einsätzen eingesetzt werden - 88 -

3 Verbandsführer übernimmt die Einsatzleitung bei größeren Einsätzen (mehr als drei Löschgruppen) Tab. 3.15: Führungsebenen in der Gemeinde Röderland (vgl. FwDV 100) Dabei sind in den Führungsebenen ausschließlich dafür ausgebildete Einsatzkräfte einzusetzen. Ein Einsatz in niedrigeren Führungsebenen ist jedoch möglich. Somit kann ein Gruppenführer Einsatzleiter sein, sofern nicht mehr als eine Löschgruppe eingesetzt wird. Bei einem Einsatz mit mehr als einer Löschgruppe ist bis zum Eintreffen einer höheren Führungsebene der Gruppenführer der zuerst eintreffenden Einheit der Einsatzleiter. Er hat die Einsatzleitung jedoch baldmöglichst nach Eintreffen der höheren Führungsebene an diese zu übergeben. Dies gilt ebenso für Zugführer bei Einsätzen mit mehr als drei Ortsfeuerwehren. Die Übergabe von Führungsaufgaben, wie z.B. der Einsatz- oder Abschnittsleitung, ist unabhängig von der Führungsebene nach einem festgelegten Schema durchzuführen, das dem Punkt 7.3 entnommen werden kann. Die Führungskräfte der drei Führungsebenen werden im Einsatz in ebenfalls drei Stufen tätig, die der FwDV 100 entnommen werden können und wie folgt in der Gemeinde angewandt werden: Führungsstufe Einsatzstärke Beschreibung A eine Löschgruppe Diese Einsätze werden vom Gruppenführer des zuerst eintreffenden Fahrzeugs geleitet. B mehr als 1 Gruppe Werden von einem Zugführer geleitet, dem bis zum erweiterten mehrere Gruppenführer unterstellt sind. Dem Zug Zugführer sollte mindestens ein Führungsassistent zur Seite stehen. C ab Verbandsstärke Die Einsatzleitung übernimmt ein Verbands- (i.d.R. ab 3 führer, dem mehrere Zug- bzw. Gruppenführer Ortsfeuerwehren) untergeordnet sind. Dem Einsatzleiter sollten mehrere Führungsassistenten zur Seite stehen D Mehrere Verbände Überschreitet i.d.R. die Leistungsfähigkeit einer Gemeinde; Unterstützung durch Führungsstab des Landkreises Tab. 3.16: Führungsstufen in der Gemeinde Röderland (vgl. FwDV 100) - 89 -

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