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1 2 3 - Wohnblick - Das Magazin rund ums Bauen und Wohnen in ...

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12 | rEport baurEportagE

12 | rEport baurEportagE | Schlagwort – pr­information | | Hopfensperger | Wohnblick 1 | 2011 Hopfens perger zur Vorbereitung und Ausarbeitung der Details. „Das habe ich alles nebenbei gemacht. Aber beim eigenen Haus empfindet man das ja nicht als Arbeit“, merkt er lächelnd an. Die Baugenehmigung zu erhalten war wider Erwarten kein Problem, weil das Grundstück am Ortsrand im Gewerbegebiet und nicht in einer Siedlung liegt. So konnte im November 2006 dank des milden Winters mit den Bauarbeiten begonnen werden. „Alles ist problemlos über die Bühne gegangen“, erinnert sich Tobias Hopfensperger an die sechsmonatige Werkelei am Eigenheim. Im Juli 2007 konnten Tobias und seine Frau Claudia die Umzugskartons auspacken und ihr neues Heim in Besitz nehmen. Mittlerweile bringen auch die beiden ein- und dreijährigen Kinder des Paares Leben in das Haus. „Wir fühlen uns alle sehr wohl hier“, sagt Tobias Hopfensperger, der im Erdgeschoss sein Büro hat. Sollten ihm an seinem Schreibtisch einmal die Ideen ausgehen, muss er nur den Kopf heben und sich von dem tollen Ausblick über die Dächer Weihmichls inspirieren lassen: Dank der Glasfronten ist von nahezu jedem Raum die Dorfmitte samt Kirche zu sehen. Wohnen und Arbeiten unter einem Dach „Mir war es wichtig, Wohnen und Arbeiten zu integrieren“, sagt der Architekt. Das hat nicht lichtdurchflutet … Info Hohe Räume und viel Glas: Das Haus wirkt innen luftig und licht. Die Wohnräume punkten mit zurückhaltender Eleganz durch klare Formen, weiße Wände und dunkle Böden. Tobias Hopfensperger, 32, ist seit 2003 selbstständiger Architekt und auch als Bauträger tätig. nur Vorteile: „Man hat die Arbeit immer im Haus und geht auch mal am Wochenende rein und macht was.“ Zumindest räumlich sind Wohnen und Arbeiten bei den Hopfenspergers perfekt getrennt. Das Erdgeschoss ist Büro und Nebenräumen vorbehalten, während das Obergeschoss allein der Familie gehört. Über eine aus der Wand ragende Holztreppe, die im Raum zu schweben scheint, gelangt man in den offenen Wohnraum der Familie, der Küche, Wohn- und Esszimmer vereint. Eine Raumhöhe von 2,70 Meter und die Rundumverglasung lassen hier den Eindruck von Freiheit entstehen. Der Nussbaumboden, die dunklen Holzmöbel und die weiße Couch verleihen dem privaten Bereich einen elegant zurückhaltenden aber ebenso gemütlichen Charakter. Für lustige Farbtupfer sorgen die Kinderspiel- 1 2 3 1 Keine grenzen: die rundumverglasung vermittelt auch im Wohnzimmer ein gefühl der freiheit. 2 – 3 nur wenige schritte vom büro ins Wohnzimmer: die aus der Wand ragende treppe aus holzbalken scheint im raum zu schweben.

Wohnblick 1 | 2011 | baurEportagE – pr­information | rEport | Hopfensperger | Schlagwort | 13 1 2 3 durchdachte details … zeuge, die das edle Parkett zieren. Die über der Garage gelegenen Kinderzimmer sind über einen Glassteg mit dem Hauptgebäude verbunden. „Dort haben sie ihren eigenen Bereich und wenn sie einmal ausziehen, kann man die Räume auch anderweitig nutzen“, denkt der junge Hausherr weit in die Zukunft. Preisgekröntes Konzept Was als Zeichnung im Sommerurlaub seinen Anfang nahm, hat Tobias Hopfensperger inzwischen einige Auszeichnungen eingebracht. Von der Fachzeitschrift „Schöner Wohnen“ wurde das Heim der Hopfenspergers zum „Haus des Jahres 2009“ gekürt. Auch die Bewerbung für den alle vier Jahre ausgelobten Bayerischen Holzbaupreis 2010 war erfolgreich. Im Januar dieses Jahres erhielt der Architekt für sein Holzhaus eine Anerkennungen des Bayerischen Forstministeriums. „Natürlich meint jeder, dass sein Haus das schönste ist“, verrät er augenzwinkernd. Seine Arbeit jedoch von einer Jury aus angesehenen Professoren und erfahrenen Architekten gewürdigt zu wissen, sei ein gutes Gefühl. „Das gibt einem recht, dass es nicht so schlecht sein kann, was man gemacht hat“, meint er bescheiden. Recht geben ihm auch seine Kunden. Viele sind von seinem preisgekrönten Haus so begeistert, dass auch sie am liebsten darin wohnen würden. Gerade baut Tobias Hopfensperger, der nicht nur als klassischer Architekt sondern auch als Bauträger tätig ist, daher in Gauting und München Nachfolgeobjekte: Seinen Traum vom perfekten Haus will er anderen nicht vorenthalten. P 1 – 2 Ein verglaster steg führt vom offenen Wohnraum in die über der garage liegenden Kinderzimmer. 3 Weil es dieselbe lattung aufweist wie die lärchenholz­fassade, ist das garagentor kaum zu erkennen. ... sind überall im Haus zu finden: etwa in die Decke eingebaute Lichtstrahler, raumhohe Schiebetürelemente aus Glas oder in Scheibenzwischenräumen integrierte Jalousien. Das Haus im Überblick Der erste Eindruck Das im wahrsten Sinne des Wortes hervorstechendste Merkmal des Einfamilienhauses ist das mit dunklen Faserzementplatten verkleidete Obergeschoss, das nach vorne drei Meter und seitlich einen Meter über das Erdgeschoss hinausragt. „Dadurch sieht es so aus, als würde das Obergeschoss über dem unteren Teil schweben“, beschreibt Tobias Hopfensperger den Effekt, der durch die Farbgebung verstärkt wird: oben dunkel, unten hell. Getragen wird das auskragende Obergeschoss von Holzbalken und zwei dünnen Säulen im Hausinneren. „Statisch ist das eine individuelle Sache“, sagt der Architekt. Ausgereiftes Energiekonzept Dass der Primärenergiebedarf des Hauses etwa 70 Prozent unter dem geforderten Standard liegt, ist nicht zuletzt dem Holzrahmenbau zu verdanken. "Holzwände haben einen besseren Dämmwert als etwa Ziegel", erklärt der Bauherr. Durch eine Fernwärmeleitung ist das Haus außerdem mit der Hackschnitzelheizung der elterlichen Zimmerei verbunden, wo Holzabfälle verheizt werden. Für ein angenehmes Raumklima sorgt neben der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung die Sonne: Scheint sie, wird es im Haus durch die Südwest- Ausrichtung und die großen Glasfronten auch an bitterkalten Wintertagen angenehm warm. In die Fenster sind Jalousien eingebaut, die sich als Sonnen- oder Sichtschutz elektrisch verstellen lassen. Wenige Materialien für große Wirkung „Es ist wichtig, dass man bei so einem modernen Haus bestimmte Sachen durchzieht und nicht zu viele Materialien verwendet“, betont Tobias Hopfensperger. Weniger ist oft mehr – deshalb werden etwa im ganzen Haus nur Nussbaumparkett und eine anthrazitfarbene Fliese verwendet, die sich im Erdgeschoss, in der Küche und im Bad wiederfindet.

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