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Ausgabe 2.2012 - HKA: Spendeninformationen Hannoversche ...

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AUF DER BULT | Güldene

AUF DER BULT | Güldene Sonne Mein Zuhause: Die Güldene Sonne Hallo. Mein Name ist Sandra, ich bin 17 Jahre alt und wohne seit fünf Jahren in der Güldenen Sonne. Die Güldene Sonne ist ein Kinder- und Jugendheim. Da sich viele nicht vorstellen können, wie es ist, in einem Kinderheim zu wohnen, möchte ich Euch über mein Leben im heim berichten. Mit 12 Jahren kam ich in die Güldene Sonne. Am Anfang war alles sehr ungewohnt und fremd. Ich habe mich sehr unwohl gefühlt. hier waren eine Menge Kinder und Jugendliche. Aber schon sehr schnell habe ich mich hier eingelebt. Natürlich war es auch nicht leicht, den Schritt auf eine neue Schule zu machen. Ich wurde von oben bis unten gemustert. Nachdem die Leute in meiner Klasse erfahren haben, dass ich im heim wohne, wurde gleich gesagt, dass ich ein armes und familienloses heimkind bin. Mir ging dies in der ersten Zeit schon sehr nahe, doch nach einer gewissen Zeit habe ich für mich gesagt, dass die Güldene Sonne wie ein Zuhause mit Familie ist. Wir fahren oft in den Urlaub, haben eigene Pferde, eigene Meerschweinchen, eigene Zimmer, eine eigene Turnhalle und einen großen Spielplatz. Außer diesen Dingen haben wir noch viel mehr. Wir können uns schon das eine oder andere mehr leisten als „normale“ Familien, dennoch haben wir genau wie Kinder, die bei ihren Eltern wohnen, große Pflichten. Wir müssen z. B. den Geschirrspüler ausräumen, den Tisch decken, Schularbeiten erledigen, An- und Abmelden zu Freunden gehört natürlich auch dazu. Man kriegt hier Geld für Klamotten und für viele andere Dinge. Es läuft auch nicht immer hundertprozentig, doch Streit gibt es in jeder Familie. Es kommt auch mal vor, dass man mal die eine oder andere Träne vergießt oder sauer ist. Außenstehende können sich oft nicht vorstellen, dass es auch im heim schön sein kann. Wir Kinder und Jugendliche sind nicht anders als andere, wir gehören genauso zur Gesellschaft. In den fünf Jahren habe ich hier sehr viel gelernt. Relativ früh wurde ich schon auf meine eigene Wohnung vorbereitet. Ich muss mittlerweile an den Wochenenden selber kochen, muss mich selbst verpflegen, muss selbst einkaufen, lerne mit Geld umzugehen, muss Termine selber machen und muss auch noch andere Dinge tun, die Menschen in ihrer eigenen Wohnung machen. 16 | Vignette | 110 | 2.2012 Ich habe in den fünf Jahren sehr viel gelernt. hier erfährt man, dass man ernst genommen wird und dass man über Probleme reden kann. Man wird hier in keiner Form ausgelacht. Jedes Kind hat einen Therapeuten, mit dem wir intensive Probleme besprechen können. Viele Sachen werden nicht an Dritte weitergesagt. Zwar hatte ich auch nicht immer glänzende Zeiten, dennoch kann ich für mich sagen, dass ich sehr froh bin, dass ich ins heim gekommen bin. Mit diesen Worten verlasse ich nach fünf Jahren die Güldene Sonne in eine eigene Wohnung … – ich freue mich schon darauf und bin sehr gespannt! Sandra Sandra freut sich auf die eigene Wohnung

VEREIN DER FREUNDE Nimmersatt und tatendurstig Die kleine Raupe Nimmersatt hat hunger. Mit einem Apfel fängt die wunderbare Geschichte von Eric Carle noch ganz harmlos an: „Am Montag fraß sie sich durch einen Apfel. Aber satt war sie noch immer nicht.“ Doch wie hinlänglich bekannt ist, endet die Woche in einer Völlerei sondergleichen: „Am Sonnabend fraß sie sich durch: Ein Stück Schokoladenkuchen, eine Eiswaffel, eine saure Gurke, eine Scheibe Käse, ein Stück Wurst, einen Lolli, ein Stück Früchtebrot, ein Würstchen, ein Törtchen und ein Stück Melone.“ Ganz so hungrig wie die kleine Raupe ist der Verein der Freunde zwar nicht. Aber: Auch wir sind hungrig nach Projekten, die das Leben der kleinen und größeren Patienten erleichtern. Und auch wir arbeiten seit vielen Jahren mit ungebrochenem Elan daran, aus einer Raupe einen wunderschönen bunten Schmetterling zu machen. Wir haben etwas gegen Langeweile auf der Bult. Sei es beim Warten auf Untersuchungen oder an nicht enden wollenden Krankheitstagen: Bastelsachen, Brettspiele, Wandspielzeug, Spielzeugeisenbahnen, Workshops, Beschäftigungsangebote für Langzeitpatienten, etwa Fußballtraining für Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dunkle, freudlose Ecken und lange, leere Flure können wir nicht ausstehen: Dort lassen wir Märchenwälder entstehen, bringen Farbe an die Wände, lassen Unser Verein wächst! Am „Tag der offenen Tür“ des Kinder- und Jugendkrankenhauses konnten wir 13 neue Mitglieder begrüßen und einen von ihnen abheben lassen: Unter den neuen Freunden verlosten wir einen Segelflug. Der Gewinner, herr Detlef Bönker aus Barsinghausen, kann nun den Ith aus der Vogelperspektive betrachten: herzlichen Glückwunsch! Neben unseren regulären Einnahmen durch die Mitgliedsbeiträge werben wir immer wieder Spenden für besondere Projekte ein. Oft treten auch Firmen an uns heran, um eine bestimmte Maßnahme zu unterstützen. Im letzten Monat konnten wir uns über eine Reihe von privaten Spenden freuen. So haben die Angehörigen des Tierarztes Dr. med. vet. Dietrich Gotthardt im Sinne des Verstorbenen um eine Spende an unseren Verein „statt freundlich zugedachter Blumen“ gebeten. Fast 3.000 Euro kamen auf diese Weise zusammen, die wir jetzt nach dem Wunsch Dr. Gotthardts für Tiertherapien verwenden. Innerwheel Langenhagen-Wedemark hat dem Verein für die Anschaffung der neuen Kugelbahn im Flur der Abteilung EEG/EKG, die seit der Wandmontage unter Dauerbeschuss kleiner hände steht, 500 Euro gespendet. 18 | Vignette | 110 | 2.2012 uns etwas einfallen. Um der Sommerhitze entgegenzuwirken, haben wir vor Teen Spirit Island Bäume pflanzen lassen. Wir greifen aber auch gerne mal selbst zum Spaten und helfen tatkräftig bei der Wallbepflanzung wie für TSI. Auch um die Eltern unserer Patienten kümmern wir uns und richten Zimmer ein, in denen die Mütter und Väter ganz in der Nähe unserer ganz kleinen Patienten übernachten können. All das beruht natürlich auf Ihren Ideen, geschieht durch Ihre Anstöße und – wenn Sie wollen – mit Ihrer hilfe. Tragen Sie uns Ihre Wünsche vor, schlagen Sie uns Projekte vor, reichen Sie Anträge ein! Verein der Freunde der Hannoverschen Kinderheilanstalt e.V. Janusz-Korczak-Allee 12, 30173 hannover Tel.: 0511 8115-1600 (Mi. 9:00–14:00 Uhr) Fax: 0511 8115-99 1060 E-Mail: freunde@hka.de Bei der fulminanten Feier des 150. Geburtstags unseres langjährigen Vorstandsmitglieds Eike Christian Hirsch wurde statt Geschenken um eine Spende für unseren Verein gebeten. Auch hier kam die stattliche Summe – nach einer Aufstockung der hirsche – von 2.000 Euro zusammen. Kosmetikinstitut Ferrie aus Kleefeld hat uns aus Anlass seines zehnjährigen Bestehens die Erlöse der Tombola von 63,90 Euro gespendet. Auch für diesen Beitrag sagen wir: herzlichen Dank! Allen Spendern, Förderern und Unterstützern sei versichert, dass das nimmersatte Spendensammeln der Freunde den Alltag für die kleinen und jugendlichen Patienten aller Einrichtungen leichter und erträglicher macht. Ursula Wembacher, Vorsitzende Verein der Freunde

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Hannoversche Berichte Nr. 102 Ausgabe Oktober 2012 (PDF 3.8 MB)
Im Gespräch mit Jiri Stajner - das hannoversche sportmagazin
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Hannoversche Sezession. Ausstellung: [Gemlde, Graphik, Plastik]