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Green Champions

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22 Green Champions Leitfaden durch den Leitfaden Das finden Sie im Leitfaden Der Leitfaden basiert auf den Erfahrungen, die mit den Umweltkonzepten namhafter Sportgroßveranstaltungen der vergangenen Jahre wie der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf 2005, „Green Goal“ für die FIFA WM 2006 und für die Bewerbung Leipzigs für die Olympischen Sommerspiele 2012 gewonnen wurden. Zudem fließen die Ergebnisse des Forschungsvorhabens „Stoffstromanalysen zur Beurteilung der Umweltbelastungen von Sportgroßveranstaltungen“, das das Öko- Institut und die Deutsche Sporthochschule Köln im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführt hat, in die Entwicklung des Leitfadens ein. Dieser Leitfaden möchte als handlungsorientierter Praxis-Ratgeber | Veranstalter für das Thema Umwelt- und Klimaschutz motivieren | über ganz spezifische Potenziale informieren, die Sportveranstaltungen für Klima- und Umweltschutz haben | aufzeigen, was mit moderner Technik und effizienter Organisation bei Sportgroßveranstaltungen für Umwelt- und Klimaschutz getan werden kann | über bereits durchführte Veranstaltungen und Maßnahmen informieren, die für künftige Events Vorbild sein können | Vorschläge für konkrete Maßnahmen und Maßnahmenbündel machen | die wesentlichen Partner für die Umsetzung der Maßnahmen benennen

Green Champions Leitfaden durch den Leitfaden Der Weg zum maßgeschneiderten Umweltkonzept Die in den nachfolgenden Kapiteln genannten Maßnahmen sind Vorschläge, die auf ihre jeweilige Bedeutung für die konkrete Veranstaltung geprüft werden müssen. Prinzipiell gilt, dass jeder einzelne umweltrelevante Bereich, also z. B. Wasser, Abfall, Energie, Verkehr oder Catering, bei Sportgroßveranstaltungen eine Rolle spielt. Wie groß diese Rolle tatsächlich ist, hängt von mehreren Kriterien ab: von der Disziplin, von Dauer und Größe des Events, vom Veranstaltungsort und der vorhandenen Infrastruktur genauso wie vom verfügbaren Etat und der Größe des Organisationsteams. Der Leitfaden orientiert sich in Aufbau und Struktur an den fünf Phasen einer Sportgroßveranstaltung: | Bewerbung und Konzept | Bau/Umbau/Erweiterung von Sportstätten | Planung der Veranstaltung | Durchführung | Nachnutzung/Rückbau Die einzelnen Phasen bieten jeweils unterschiedliche Zugänge zum Thema und den konkreten Maßnahmen. Die Phase „Bewerbung und Konzept“ ist der ideale Einstieg für alle, die sich umfassend und grundsätzlich dem Thema umweltverträgliche Sportgroßveranstaltungen widmen wollen. Wer Stadien, Loipen oder Hallen baut oder modernisiert oder wer temporäre Sportstätten plant, findet Information und Umweltschutzmaßnahmen im Kapitel „Bau/Umbau/Erweiterung von Sportstätten“. Das Kapitel „Planung von Großveranstaltungen“ umfasst den Zeitraum vor dem Event. Hier listet, beschreibt und bewertet der Leitfaden die einzelnen Maßnahmen in allen wichtigen Umweltbereichen. Das Kapitel „Durchführung einer Veranstaltung“ beschreibt, worauf während der Wettkämpfe zu achten ist. Das Kapitel „Nach der Veranstaltung“ – schließlich gibt Antworten auf die Frage, welche ökologischen Aktivitäten noch nach Ende des Events sinnvoll sind. Phasen einer Sportgroßveranstaltung Phase 1 Phase 2 Phase 3 Phase 4 Phase 5 Bewerbung und Konzept Bau/Umbau/Erweiterung von Sportstätten Durchführung einer Veranstaltung Planung von Großveranstaltungen Nach der Veranstaltung 23