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Green Champions

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44 Maßnahmen

44 Maßnahmen Green Champions Phase 2 Phase 2 Beleuchtung | Gebäudeleittechnik | Tageslicht ist das umweltfreundlichste Sportstätten haben eine Vielzahl von Licht. Soweit möglich, sollte daher Wärme- und Stromverbrauchern. Mo- Tageslicht genutzt und auf künstliderne Gebäudeleittechnik macht es che Beleuchtung verzichtet werden. möglich, zentral einzelne Verbraucher, Wo Lampen notwendig sind, sorgen z. B. Lampen, Heizung oder Lüftung so Energiesparlampen für eine deutliche zu steuern, dass sie Energie nur dann Reduzierung des Stromverbrauchs. liefern, wenn sie wirklich gebraucht Im Innenbereich eignen sich dafür wird. Durch ein gezieltes Management Kompakt-Leuchtstofflampen (T5- mit Hilfe der Gebäudeleittechnik kann Technologie) und Spiegelraster- oder Spiegelreflektor-Leuchten mit elektro- also viel Energie gespart werden. Energie nischem Vorschaltgerät. Im Außenbereich – beispielsweise bei Flutlichtan- Wärme | lagen – sollten moderne, energiespa- Die Erzeugung von Wärme verbraucht rende Strahler verwendet werden, die Energie. Mit erneuerbaren Energien heute bei gleicher Lichtqualität rund wie Holzhackschnitzel, Biogas oder 20 % weniger Strom verbrauchen als Solarwärme lässt sich umweltfreund- alte Modelle aus früheren Jahren. licher und auf längere Sicht kosten- Zudem können durch eine gezielte günstiger heizen als mit Gas oder Öl. Anordnung der Flutlichter Lampen Auch Brennwertkessel und Block- und damit Energie eingespart werden. heizkraftwerke senken den Verbrauch Auch Bewegungsmelder und Hellig- deutlich. Viel Energie geht über die keitssensoren verhindern, dass Licht Raumluft verloren. Wärmetauscher brennt, wenn es gar nicht benötigt können einen Großteil der Energie aus wird – dies gilt für innen und für au- der Umluft zurückgewinnen. Auch die ßen. Nicht zuletzt: Lampen sind nicht Dämmung von Wänden und Böden immer und nicht überall notwendig. senkt den Energieverbrauch deutlich. Prinzipiell gilt, mit möglichst wenig Schon kleine Maßnahmen zeigen Leuchtmitteln ausreichende Helligkeit große Wirkung, dazu gehören der Verzicht auf Warmwasseranschlüsse beispielsweise für Handwaschbecken in den Sanitärbereichen und Thermostate an Heizkörpern, die die Raumtemperatur auf ein Maximum begrenzen. Die Nutzung von Klimaanlagen kann durch passive Sonnenschutzmaßnahmen (z. B. durch außen liegende Jalousien) und eine natürliche Be- und Entlüftung reduziert werden. zu schaffen.

Green Champions Phase 2 Wasser/Abwasser Substitution von Trinkwasser | Ein einfacher und wirksamer Weg zum Wassersparen ist die umfassende Nutzung von kostenlosem Regenwasser: Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hat ein Drittel der Stadien Regenwasserzisternen gebaut – entweder im Rahmen von Neubauten oder auch im Rahmen von Modernisierungen. Neben Regenwasser kann auch Brunnenwasser oder Wasser aus Seen oder Flüssen verwendet werden. Regen- und Oberflächenwasser lässt sich für Toiletten und Urinale, für Reinigung und Beregnung von Rasen und Flächen verwenden. Schwach verunreinigtes Brauchwasser kann erneut z. B. für Toilettenspülungen eingesetzt werden. Wasser sparende (Sanitär-)Einrichtungen und Geräte | Mit Wasser sparenden Armaturen und Geräten lassen sich zu vergleichsweise niedrigen Kosten erhebliche Mengen an Trink- und Abwasser einsparen. Die Auswahl ist groß: Trockenurinale, Wasser sparende Toilettenspülungen und Duschen, Durchflussbegrenzer an Wasserhähnen, Selbstschlussarmaturen an Waschbecken, Wasser sparende Spülmaschinen. Vieles davon lässt sich auch in bestehenden Sportstätten einfach nachrüsten. Versickerung und Entsiegelung | Wo neu gebaut wird, werden meist große Flächen versiegelt. Die gezielte Versickerung von Regen und anderen Niederschlägen kann diese Eingriffe in den Wasserkreislauf abmildern. Moderne Versickerungsanlagen – wie zum Beispiel Rigolen – bestehen aus unterirdischen Hohlkörpern aus Kunststoff, die das Wasser speichern und langsam an den Boden abgeben. Auch die Gestaltung von Flächen, Wegen und Plätzen mit Wasser durchlässigen Materialien unterstützt die Versickerung und führt das Wasser wieder dem natürlichen Kreislauf zu. Praxisbeispiel 100.000 Turner sparen Wasser Das Deutsche Turnfest, das 1994 in Hamburg ausgetragen wurde, hat in der Sportwelt einen ersten Meilenstein beim Wassersparen gesetzt. Traditionell übernachten die rund 100.000 Sportler und Sportlerinnen während der Veranstaltung in Sporthallen und Schulen. Das nahm die Stadt zum Anlass, die Sanitäranlagen in über 200 Schulen umzubauen und zu modernisieren. Dadurch wurde viel Trinkwasser eingespart und die Maßnahmen haben sich schnell bezahlt gemacht. Gleichzeitig diente das Wasser sparende Turnfest als Initialzündung für die Schulbehörde, um die Sanitäranlagen auch in anderen Schulen der Hansestadt umzurüsten. Wasserverbrauch ausgewählter WM-Stadien im Bundesligabetrieb (Quelle: Green Goal Legacy Report 2006) Spielfeld 29 % Sonstiges 8 % Duschen und Entspannungsbäder 3 % Außenanlagen 2 % Waschbecken 11 % Gastronomie 4 % Toiletten und Urinale 43 % 45

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