Aufrufe
vor 5 Jahren

Projekt „1000 Äcker für die Feldlerche“

Projekt „1000 Äcker für die Feldlerche“

DBU-Projekt „1000 Äcker für die Feldlerche“ Kartieranleitung Feldlerchenprojekt Ziel der Kartierung Mit dieser Vogelkartierung soll die Wirkung von Fel dlerchenfenstern auf den Brutbestand der Feldlerche und anderer Feldvögel in verschiedenen F eldfrüchten (Wintergetreide, Mais, Raps) bewertet werden. Methode und Umfang der Kartierung Die Wirkung der Feldlerchenfenster soll durch Vergl eiche der Feldvogelbestände von Äckern mit Fenstern (MF) und ohne Fenster (OF) ermittelt werde n. Jedem untersuchten Acker mit Fenstern wird daher ein vergleichbarer Acker ohne Fenster zugeord net. Pro Acker sind vier Zählungen im Zeitraum April bis Juli 2010 vorgesehen (jeweils zwischen dem 1. und 15. des Monats). Jede Zählung erfolgt von einer festen Stelle aus mit einer festgelegten Dauer von 15 Minuten. Bei den Zählungen sollen alle anwes enden Vögel notiert werden, die einen Bezug zum untersuchten Acker aufweisen, d.h. hier singen, Nahrung suchen, abfliegen oder landen. Bei diesen Zählungen soll zwischen singenden/balzenden Männchen und sonstigen Individuen unterschieden werden. Aus diesen Zählungen sollen u nd können keine absoluten Revierzahlen für den Acker abgeleitet werden. Das Ziel ist vielmehr, die relative Größe und Änderung des Vogelbestandes im Verlauf der Brutsaison mit einer einheitlichen Methode zu ermitteln, um diese mit anderen Äckern vergleichen zu können. Allgemeine Hinweise zur Kartierung Dokumentation der Ergebnisse Verwenden Sie für die Dokumentation der Ergebnisse Ihrer Zählungen den vorgegebenen Zählbogen. Benutzen Sie für jeden Zähltag einen separaten Zähl bogen. Übertragen Sie die Daten anschließend in den Meldebogen, in dem alle Ergebnisse für einen Ac ker zusammen gefasst werden. Zähltermine Die Termine der Zählungen können innerhalb der vorg egebenen Zeiträume (siehe unten) frei gewählt werden. So können die Zählungen zum Beispiel am Woc henende stattfinden. Für Ackerpaare MF/OF sollte die Zählung am selben Tag direkt hintereinan der erfolgen, damit die Ergebnisse vergleichbar sind (jeweils zufällig mit OF oder MF beginnen). Di e Zeiträume für die vier Zählungen sind: 1. Zählung: 1.-15. April, 2. Zählung: 1.-15. Mai, 3 . Zählung: 1.-15. Juni, 4. Zählung: 1.-15. Juli Tageszeit und Wetter Die Zählung sollte möglichst morgens zwischen Sonne naufgang und vier Stunden nach Sonnenaufgang erfolgen, da hier die höchste Gesangs aktivität zu verzeichnen ist. Die Zählung sollte zudem bei windarmen und trockenen Witterungsbedingu ngen durchgeführt werden. Die Zählungen für ein Ackerpaar MF/OF sollten möglichst im selben Abs tand zum Sonnenaufgang begonnen werden.

Vorbereitung der Kartierung 1. Kontaktaufnahme mit dem Landwirt (in der Regel f and ein erstes Gespräch bereits durch die Landeskoordinatoren statt) 2. Treffen mit dem Landwirt vor Ort vereinbaren 3. Vergewissern Sie sich, ob die Vorgaben für die A nlage der Fenster in etwa eingehalten wurden (siehe unten). 4. Suchen Sie zu jedem Acker mit Fenstern (MF) eine n möglichst vergleichbaren Acker ohne Fenster (OF) im Umkreis von 3 km aus (siehe unten). 5. Wählen Sie am Rand jedes Ackers einen festen Zäh lpunkt aus, von dem aus alle vier Zählungen durchgeführt werden. Die Zählung sollte v on einem öffentlichen Weg aus erfolgen ohne den Acker zu betreten. Tragen Sie diese Stelle zusammen mit der äußeren Begrenzung des untersuchten Ackers, wenn möglich, in eine Kart e ein. 6. Tragen Sie vorab alle Angaben in den vorgegebene n Meldebogen ein. Vorgaben für die Anlage der Fenster Kriterium Vorgabe Toleranz Dichte der Fenster 2 pro ha 1-4 pro ha Größe der Fenster etwa 20 m² 10-30 m² Auswahl der Vergleichsfläche ohne Fenster Kriterium Empfehlung Feldfrucht identische Feldfrucht (z.B. Winterweizen ) Größe des Ackers ähnlich ( 25%) Abstand vom Ackerrand zum ähnlich ( 25%) nächsten Gehölz >2 m Höhe Lage des Ackers vergleichbar (z.B. Südhanglage) Bewirtschafter möglichst selber Landwirt Vorgehen während der Kartierung 1. Suchen Sie den zuvor festgelegten Zählpunkt auf. 2. Notieren Sie Datum und Startzeit, bei der die Zä hlung beginnt, auf dem Zählbogen. Alle Zählungen sollten einheitlich 15 Minuten dauern. Vö gel, die vorher oder nachher festgestellt wurden, bitte weglassen! 3. Notieren Sie alle Vögel mit Bezug zum untersucht en Acker getrennt nach singenden/balzenden Männchen und sonstigen Individu en durch Striche im Zählbogen. Vermeiden Sie dabei Doppelzählungen. Im Zweifel geben Sie zum Beispiel nur die höchste Zahl gleichzeitig singender Männchen an. 4. Notieren Sie zur Sicherheit die Uhrzeit, bei der Sie die Zählung beenden (nach 15 Minuten). 5. Suchen Sie anschließend direkt die dazugehörige Fläche des Ackerpaares MF/OF auf (wenn Sie mit OF begonnen haben, gehen Sie zum Acker MF u nd umgekehrt). Nachbereitung der Kartierung 1. Übertragen Sie nach jeder Zählung Ihre Ergebniss e in den Meldebogen. 2. Geben Sie Ihren Meldebogen und die vier Zählböge n für jedes Ackerpaar MF/OF nach der letzten Zählung im Juli bei Ihrer Landeskoordinator in oder Ihrem Landeskoordinator ab. Abgabeschluss ist der 20. Juli 2010. 3. Nehmen Sie ggf. noch einmal Kontakt mit dem Land wirt auf und berichten ihm von Ihren ornithologischen Feststellungen. Eine verbindliche Aussage über den Erfolg der Feldlerchenfenster ist jedoch erst nach der Auswert ung der Daten aller untersuchten Ackerpaare möglich.

Feldlerchenprojekt: 1000 Fenster für die Lerche.
Feldlerchenprojekt: 1000 Fenster für die Lerche. - Rhein-Sieg-Kreis
Projektarbeit für Jugend und Schule - ACK
Alte Wege neu entdecken Alte Wege neu entdecken
korn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte - Christliche ...
Experten für Projekte. Projekte für Experten. Haben Sie ein ... - setis
liebe leser, wunscherfüller unterwegs - Projekt Quartett
Wie ist das Ziel des Projekts? Was wird im Rahmen des Projekts ...
Voller Einsatz fürs Dorf Voller Einsatz fürs Dorf
Projekt „Kreisel“
Immobilienmarktbericht Projekte
Lernen in Projekten