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8 Werkzeuge f¨ur Rapid Prototyping mit verteilten Soft - tuprints

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schen der vorher schon

schen der vorher schon vorhandenen Soundkomponente und dem nun neu verfügbaren Avatar. Um integrierte multimodale Ausgaben zu erreichen, integrierte Elting (siehe Elting und Hellenschmidt [58]) eine weitere Konfliktlösungsstrategie zur Koordination von multimodalen Ausgabegeräten in die bereits vorhandene Software-Infrastruktur. Diese Kanalstrategie ist in der Lage Komponenten der drei Typen GUI, Virtueller Charakter und Soundkomponente auf demselben Gerät und auf verschiedenen Geräten kooperativ verhalten zu lassen. Diese MMO-Strategie (für multi-modalen Output) wird mittels der folgenden Programmzeilen vom Virtuellen Charakter auf dem Ausgabekanal definiert. 1: public class Avatar { 2: static Channel output_channel = null; 3: public Avatar(){ 4: output_channel = new Channel("output_channel", "IN", "mmo_strategy"); 5: output_channel.subscribe(new Avatar_EventHandler(this)); 6: } 7: public static void main (String[] args){ 8: new Avatar(); 9: }} Die Konfliktlösungsstrategie MMO evaluiert hierzu die UtilityValue-Funktionen der einzelnen Renderkomponenten nach dem Rendertyp (GUI, Avatar oder Sound), der Position auf dem Bildschirm und der Gerätezugehörigkeit. Abbildung 101 illustriert einige Effekte der Implementierung der Konfliktlösungsstrategie für multimodale Ausgabekomponenten. Bekommt der Benutzer von einer Dialogkomponente mehrere Optionen zur Auswahl angeboten, so spricht der Virtuelle Charakter den von der Dialogkomponenten vorgegebenen Satz und ” schaut“ auf die graphische Benutzeroberfläche, auf der der Benutzer seine Auswahl treffen kann (a)). Laufen die GUI und der Virtuelle Charakter auf zwei unterschiedlichen physikalischen Geräten (b)), so ” sieht“ der Virtuelle Charakter direkt in die Richtung des Benutzers und spricht die von der Dialogkomponente vorgegebenen Sätze. Abbildung 101 c) zeigt den Fall, wenn mehrere Virtuelle Charaktere im Einsatz sind. Sie gruppieren sich um die graphischen Benutzeroberflächen und schauen in deren Richtung. Um den Benutzer nicht zu verwirren, spricht jedoch nur einer der Virtuellen Charaktere. Elting verwendete für die Spezifizierung der unterschiedlichen Ausgabeprofile das Modell von Bernsen [31], der verschiedene Ausgabemodalitäten im Detail beschrieben hat. Der Kern des Konfliktlösungsmechanismus basiert dabei auf dem Planungssystem CkuCkuCk des DFKI [21]. Im Gegensatz zu den klassischen Ansätzen der Planungstheorie (siehe [19, 20]), die für eine statische Anzahl an Ausgabekomponenten vorgesehen sind, ist die von Elting implementierte Konfliktlösungsstrategie in der Lage auf dynamische Veränderungen zu reagieren. Die Evaluierung der UtilityValue-Funktionen aller Ausgabekomponenten und deren dynamische Integration in die Ausführung des Planungssystem bei jedem Ausgabeschritt zeigt hier die Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Ansatz der statischen Selbstbeschreibungen, die zur Startzeit an einer zentralen 209

a) Virtueller Charakter schaut auf b) Direkte Ansprache des Benutzers die aktive GUI. durch den Virtueller Charakter. c) Mehrere Virtuelle Charaktere gruppieren sich um die GUI. Abbildung 101: Wirkungsweise der Konfliktlösungsstrategie zur Koordination multimodaler Komponenten. Abbildung 102: Von Elting erstelltes dynamisches Ausgabeszenario [59] bestehend aus Fernsehgerät mit animierten Charakter, digitalem Bilderrahmen und PDA mit GUI- Komponente (vgl. Abbildung 89 und Abbildung 100). 210

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