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8 Werkzeuge f¨ur Rapid Prototyping mit verteilten Soft - tuprints

8 Werkzeuge f¨ur Rapid Prototyping mit verteilten Soft - tuprints

a) Definition der

a) Definition der Zahlen. b) Definition von Zeiten. c) Definition des Datums. Abbildung 122: Syntax der Regeln auf Basis der EBNF-Syntax, Teil 5. quenzen zu verwalten, sowie Objekte für den Benutzer und für allgemeine Kontextdaten vorzuhalten. Auf diese internen Objekte wird in den Regeln mittels den Referenzierungen sequence, context und user zugegriffen. Bei der Auswertung von Regeln kann der Konditionalteil einer Regel drei verschiedene Werte annehmen: • true, das bedeutet der Konditionalteil einer Regel wurde als wahr interpretiert, und der Aktionsteil darf nun ausgeführt werden. • false, das bedeutet der Konditionalteil einer Regel wurde als falsch interpretiert. Der Aktionsteil wird nicht ausgeführt. 235

a) Symbole können aus einer Abfolge von Zeichen bestehen. b) Definition von Strings. Abbildung 123: Syntax der Regeln auf Basis der EBNF-Syntax, Teil 6. • hold, das bedeutet das ein im Konditionalteil enthaltener Sequenzausdruck weder zu wahr noch zu falsch interpretiert wurde. Die im Sequenzausdruck einer Regel enthaltene Ereignissequenz ist im diesem Falle erst zu einem Teil erfüllt. In dieser Eigenschaft, Ketten von Ereignissen auf ihre Erfüllung überprüfen zu können, liegt der wesentliche Unterschied der hier vorgestellten Realisierung im Vergleich zu anderen Regelmaschinen wie der von Stolp [187, 198] vorgestellten. Dort werden geschehene Ereignisse ausschließlich mit und und oder verknüpft und nicht zwischen Ereignisketten und dauerhafteren Kontext- bzw. Benutzerdaten unterschieden. Die hier vorgestellte Lösung erlaubt eine höhere Flexibilität in ihrer Benutzung. Wird die hier spezifizierte Komponente zur Interpretation von Ereignisketten und Kontextvariablen gemäß dem in Kapitel 6.2.1 definierten Verfahren eingesetzt, so kann der Transducer innerhalb seiner UtilityValue-Funktion (vgl. Kapitel 4 und Kapitel 5.1.5) die Verwendung von Ereignissen prüfen und gemäß des in Kapitel 6.2.1 definierten UtilityValue-Formalismus die nötigen Informationen bzgl. verwendeter Ereignisketten und der sich daraus ergebenen Aktionen bzw. Funktionsaufrufen mitteilen. Die hier beschriebene Inferenzkomponente ist somit direkt in der in Kapitel 6 definierten Komponententopologien bei Verwendung der definierten Konfliktlösungsstrategien verwendbar. Folgenden zusätzlichen Definitionen gelten dabei für die hier vorgestellte Inferenzkomponente: 1. Im Konditionalteil einer Regel gilt: true & true ergibt true, true & false ergibt false, false & false ergibt false, true & hold ergibt hold, false & hold ergibt false. 2. Berechnungen innerhalb von Regeln werden nach den gebräuchlichen ” Punkt-vor- Strich“-Regeln (inklusive der Berücksichtigung von Klammerungen) behandelt. 236

eine infrastruktur f ¨ur das management von verteilten ... - DVS