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8 Werkzeuge f¨ur Rapid Prototyping mit verteilten Soft - tuprints

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unterschiedliche

unterschiedliche Funktionsaufrufe 75 , die zum einen den Auftrag den Film abzuspielen und zum anderen den Auftrag den dazugehörigen Ton abzuspielen beinhalten. news 3 ZEITANGABE FILMNUMMER news 3 ZEITANGABE FILMNUMMER Dazu hat die Strategiekomponente einen bestimmten Film des Genres ausgesucht Element ” film“) und definiert eines feste Anfangszeit, zu dem der Film und der Ton dazu starten sollen. Diese beiden Aufträge werden mittels Remote Procedure Calls auf den Funktionskanal gegeben, von dem aus sie von der – momentan einzigen – Aktuatorkomponente (siehe Abbildung 92) ausgeführt werden. Abbildung 94 zeigt ein Bildschirmfoto vom laufenden System, in dem die Filmwiedergabekomponente den entsprechenden Film gestartet hat. Soll ein laufender Film beendet werden, so sendet die Strategiekomponente entsprechend die Funktionsaufrufe und an den Funktionskanal, die wiederum von der Aktuatorkomponente ausgeführt werden. Abbildung 95 illustriert die sich ergebenden Komponententopologie beim Anschluss des zweiten Gerätes zum Abspielen von Filmen aus Abbildung 91. An der Auswahl der Optionenmenge (Film spielen“ und ” Film stoppen“) ändert sich für den Benutzer durch dieses neu hinzukommende Gerät nichts. Publizieren aber Spracherkenner oder die GUI die Benutzeräußerungen als Event auf den Ereigniskanal, so konkurrieren beide Dialogkomponenten miteinander um dieses Ereignis. Da sich beide Dialogkomponenten nicht voneinander unterscheiden, verstehen sie beide die Benutzeräußerung einen Spielfilm sehen zu wollen. Gemäß der Konfliktlösungsstrategie zur Zuteilung von Ereignissen (siehe Kapitel 6.2.1, Sonderfall 3) stehen gleiche Ziele im Widerspruch zueinander. Die Ausführung der Konfliktlösungsstrategie wird daher durch Zufall ermittelt einem der beiden konkurrierenden Dialogkomponenten das initiale Ereignis des Benutzerwunsches überlassen. Diese Dialogkomponente wird den Dialog wie oben beschrieben zur Konkretisierung des 75 Die hier verwendete Strategiekomponente wurde bewusst einfach gehalten, um das Konzept der Interpretation von Zielen in mehrere Funktionsaufrufe herauszuheben. Tatsächlich lässt sich hier an den Einsatz des in Kapitel 7.1 beschriebenen User-Assistant zur adaptiven Filmauswahl denken. 199

Abbildung 95: Darstellung der Komponententopologie mit zwei Geräten zur Wiedergabe von Filmen. Benutzerzieles führen und das Benutzerziel dann auf den Zielkanal geben. Bei den hier erfolgenden Dialogschritten gibt es keine Konkurrenz unter den beiden Dialogkomponenten, da die jeweiligen Benutzerantworten nur für die bereits handelnde Dialogkomponente von Belang sind. Da die zweite Dialogkomponente auf das initiale Ereignis eines Konzeptes wartet, wird deren UtilityValue-Funktion in den ablaufenden Dialogschritten jeweils zu false evaluiert 76 . Nachdem eine der beiden Strategiekomponenten das Benutzerziel in die beiden Funktionsaufrufe den gewünschten Film abzuspielen und den zugehörigen Ton auszugeben umgewandelt hat (da beide Strategiekomponenten exakt gleich implementiert sind, entscheidet die zum Zielkanal gehörende Konfliktlösungsstrategie durch das Zufallsprinzip) evaluiert der Funktionskanal die UtilityValue-Funktionen der zu den Wiedergabegeräten gehörenden Aktuatoren. Handelt es sich beim gewünschten Film um einen Bericht, so gibt der Aktuator des kleineren Wiedergabegerätes die folgende Aspektliste mittels der UtilityValue-Funktion zurück:

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