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8 Werkzeuge f¨ur Rapid Prototyping mit verteilten Soft - tuprints

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a) der Aktuator des

a) der Aktuator des größeren Wiedergabegerätes spielt Berichte ab b) der kleinere Aktuator spielt Nachrichten ab Abbildung 96: Anwendung der in Abbildung 95 dargestellten Komponententopologie. Die Aktuatoren der Wiedergabegeräte spielen selbstorganisiert die vom Benutzer gewünschten Filme ab. confidence="0.33" fidelity="1.0"/> "; Nach Berechnung der potentiellen Leistungsfähigkeit der beiden Aktuatoren für die Wiedergabe von Nachrichten ergibt sich für den Aktuator des kleineren Wiedergabegerätes 0.8650075 und für den Aktuator des größeren Wiedergabegerätes der Wert 0.28000024 (die entsprechende Berechnung für die Aufgabe den Ton zu den Nachrichten wiederzugeben, ergibt für die entsprechende Aspektliste der beiden Aktuatoren ebenso einen Leistungsvorteil für den Aktuator des kleineren Wiedergabegerätes). Nachrichten werden also in der Anwendung nach Abbildung 95 auf dem Aktuator des kleineren Wiedergabegerätes wiedergegeben 78 . Abbildung 96 b) zeigt die Aktuatoren in der laufenden Anwendung. Trivial ist die Behandlung des Benutzerwunsches einen einmal lau- 78 Die beiden Beispiele demonstrieren eindeutig, dass schon mit wenig umfangreichen Aspektlisten anspruchsvolle Szenarios umgesetzt werden können. Ein großer Bildschirm muss nicht unbedingt bedeu- 203

fenden Film beenden zu wollen. Auch hier gibt eine Strategiekomponente die Funktionsaufrufe und auf den Funktionskanal. Hier gibt es jedoch keine Konkurrenz unter den beteiligten Aktuatoren. Nur diejenige UtilityValue-Funktion desjenigen Aktuators wird hier zu einer Aspektliste evaluiert, die auch gerade mit dem Abspielen des Filmes beschäftigt ist. Die UtilityValue-Funktionen von anderen Aktuatoren wird jeweils ein false liefern. In einem letzten Versuch wird dem bereits vorhandenen Ensemble aus Spracherkenner, GUI, der Sound-Komponente und der von den beiden Filmwiedergabegeräten mitgebrachten Komponenten die in Abbildung 91 c) illustrierte Applikation zur Wiedergabe von Ton und Musik hinzugefügt. Abbildung 97 illustriert die sich abschließend ergebene Komponententopologie, die nun aus drei verschiedenen Dialogkomponenten, drei verschiedenen Strategiekomponenten und drei unterschiedlichen Aktuatoren besteht. Analog wie beim dynamischen Hinzufügen der beiden Geräte zur Filmwiedergabe, sendet auch die Dialogkomponente des Musikabspielgerätes per Remote Procedure Call die von ihm unterstützen Konzepte für die Inputkomponenten an den Ereigniskanal. Der Wortschatz des Spracherkenners erweitert sich damit um die Konzepte ” Musik abspielen“ und ” Musik stoppen“. Die genaue Beschreibung dieser beiden Konzepte soll hier nicht wiedergegeben werden. Sie folgen exakt der Syntax die bei der Beschreibung der Implementation der Dialogkomponenten in diesem Abschnitt definiert wurde. Abbildung 98 zeigt die Veränderung des Aussehens der GUI und die damit erweiterte Optionenmenge für den Benutzer. Der Benutzer kann nun auch den Wunsch Musik zu hören artikulieren – sei es durch Benutzung der GUI oder durch Äußerung dieses Wunsches per Sprache. Da das hiermit verbundene Konzept ” Musik abspielen“ nur von der geräte-eigenen Dialogkomponente, deren Strategiekomponente und dem entsprechenden Aktuator verstanden wird, soll hier auf die Mechanismen der Selbstorganisation nicht weiter eingegangen werden. Ebenso trivial ist der Fall, wenn das Gerät zur Musikwiedergabe das einzig vorhandene Gerät ist (Abbildung 98 rechts zeigt das Aussehen der GUI in diesem Fall). Äußert der Benutzer in der in Abbildung 97 illustrierten Anordnung den Wunsch einen Film zu sehen, so werden die Dialog- und Strategiekomponenten sich exakt gleich verhalten, wie in dem Beispiel eben diskutiert. Eine Strategiekomponente der Filmwiedergabegeräte wird zuletzt die beiden bereits bekannten Aufträge zur Film- und Tonwiedergabe auf den Funktionskanal publizieren: news 3 ZEITANGABE FILMNUMMER news 3 ten, dass hier alle Aufgaben zur Filmwiedergabe ausgeführt werden müssen. Mit zunehmender Anzahl an Aspekten lassen sich somit die Aufgaben und Funktionen immer differenzierter behandeln. 204

eine infrastruktur f ¨ur das management von verteilten ... - DVS