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Editorial - Quickborn. Vereinigung für niederdeutsche Sprache und ...

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Rezensionen Dat gifft ok

Rezensionen Dat gifft ok Geschichten in dit lütte Book, wo wi uns sülven in wedderfinnen, wo Saken passeren, de uns so bekannt un vertruut sünd, dat wi menen, wi hefft se sülven Elvira vertellt. Villicht is ja de een oder anner vun de Lesers al mal bi Elvira mitföhrt?? En glückt Instand vun Gesine Reichstein as Schrieversch, ok wenn ik mi minner Schriev- oder Druckfehler wünscht harr. Reichstein, Gesine, Dag för Dag mit de Taxe föhren, 2007 Edition Temmen, Bremen, ISBN 978-3-86108-569-0 Johanna Kastendiek „Dä „Dä Beernboom“ Beernboom“ Es ehrt Ellen Kresky, dass sie zu Ehren des 25. Todesjahres ihres Vaters Hermann Marschewsky dessen Buch „Dä Beernboom“, Reime und Törns in Plattdütsch, neu aufgelegt hat. Sie selber hat es mit wunderschönen einfühlsamen Radierungen versehen. Aber mit Lyrik oder gereimten Gedichten ist das so eine Sache. Man kann sie so nehmen, wie man sie liest und für sich selbst interpretiert, man kann aber auch versuchen, sich in den Schreiber hinein zu versetzen und sich dessen Gedanken zu erschließen. Das bleibt jedem, der dieses Buch liest, selbst überlassen. Von diesem Birnbaum fallen viele Früchte. Einige sind noch nicht ganz reif, andere sind saftig und schmecken wunderbar und in einigen wenigen steckt auch schon der Wurm drin. Die meisten der Reime erzählen Geschichten vom Leben, von Vergangen- 50 heit und Gegenwart. Sie erzählen von Hermann Marschewskys Naturverbundenheit und seiner Liebe zu den Menschen. Diese Liebe spiegelt sich auch in den kleinen Geschichten wider, in denen die Protagonisten beim Lesen förmlich zum Leben erwachen. Ein Buch für Liebhaber des ostfälischen Platts. Marschewsky, Hermann, Dä Beernboom, Sebstverlag Ellen Kresky- ISBN 978-3-929359-18-3 Johanna Kastendiek Regionalgeschichtliches Regionalgeschichtliches aus aus Soltau Soltau Die Freudenthal-Gesellschaft hat gemeinsam mit dem Heimatbund Soltau einen neuen Band der “Soltauer Schriften/Binneboom” herausgebracht. Er enthält in seiner 13. Ausgabe überwiegend regionalgeschichtliche Beiträge, darunter einen, der eine Ballade von Emil Theodor Strasser über die Soltauer Sagengestalt “Harm Tyding” zum Anlass nimmt, über die geschichtlichen Hintergründe der Hildesheimer Stiftsfehde aus dem 16. Jahrhundert zu informieren. Nicht fehlen dürfen in den Soltauer Schriften die Aufsätze zum Werk der Brüder Freudenthal. Besonders der Beitrag von Walter Scheller ist hier hervorzuheben, der der Frage nachgeht, wie Friedrich Freudenthal Juden und jüdisches Leben in seinem Werk darstellt. Nach Durchsicht der Erzählungen und Gedichte Friedrich Freudenthals, die mit zahlreichen Zitaten und Texthinweisen belegt ist, kommt Scheller zu dem Er-

gebnis, dass darin “ein ganz normales Miteinander” von Juden und Nichtjuden geschildert werde – ohne eine Spur von Antisemitismus (S. 102) –, dass aber gleichwohl das Stereotyp eines geldgierigen, betrügerischen Geldverleihers auch bei Freundenthal in manchen Nebenfiguren vorkomme. Plattdüütsch steiht dor ook binnen in de “Soltauer Schriften”, man düttmol bloots een Bidragg: Freudenthal-Priesdräger Reinhard F. Hahn ut Seattle (USA) hett dat Gedicht “Tam O’Shanter” vun Robert Burns op Platt öbersett. Bald söben Sieden sünd dat, wo düsse Text op Inglisch un op Nedderdüütsch blangeneenanner affdruckt is. Liekers wüür ’t denn ook all mit dat Plattdüütsche, un dat wunnert mi: Denn normolerwies stoht annertieds in de “Soltauer Schriften” jümmers ook de niegen Priesdräger vun ’e Freudenthal-Sellschopp binnen. Man dat ward denn wiss anner Johr komen. So is de 13. Band vun de “Soltauer Schriften/Binneboom” to de Hauptsook wat för Lüüd, de giern wat öber Geschichte und Kultur in un üm Soltau lesen mögt – ein Jahrbuch zur Regional- und Heimatgeschichte. Freudenthal-Gesellschaft e.V. und Heimatbund Soltau (Hrsg.): Soltauer Schriften. Binneboom. Band 13. Schriftenreihe der Freudenthal-Gesellschaft und des Heimatbundes Soltau. Redaktion: Heinrich Kröger, Wolfgang Brandes, Arnulf Struck, Volker Wrigge. Soltau 2007. 160 Seiten. ISBN: 3-933802-17-2. Thomas Stelljes Rezensionen Wat Wat Wat allns allns so so lingen lingen blieben blieben deiht deiht Wokeen in ’t Münsterland wohnt un aff un to mol in de “Münsterländische Volkszeitung” rinkickt, de kennt em wiss: Otto Pötter mit sien “Hackemaih”- Geschichten. “Hackemaih”, so heet denn ook dat Book, wat de Verlag Aschendorf dor nu vun mookt hett – mit 36 enkelte “Alltagsgeschichten up Mönsterlänner Platt”, de dor binnen stoht. För Lüüd, de eenmol de Week giern düsse Zeitungskolumnen op Platt leest, is dat een Book, wo ’n sik ganz seeker an freihn kann. De Noom vun dat Book is dorbi natürlich good utsöcht: “Hackemaih” waard in ’t Münsterland seggt to den lütten Rest vun Hau un Stroh, de bi de Aarnt op ’n Felln nohbleeven deiht – un wo ’n fröher denn jümmers mit ’e Hark 51

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Inhaltsverzeichnis — 69. Jahrgang 1979 - Quickborn. Vereinigung ...