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Editorial - Quickborn. Vereinigung für niederdeutsche Sprache und ...

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Leserbreve Nu mien

Leserbreve Nu mien Fraag. Is dat Rezensenten egens verbaden, mit den Autor oder den Verlag to snacken – oder „deit man dat eenfach nich“? Herr Stelljes harr sik de hele Gedankenkonstruktion to düsse Steed sporen kunnt. 2. Wat de Deern in de Fischfabrik angeiht („de man ansehg, dat se vun’t Land keem un in frische Luft groot worrn weer“ – S. 73), so hett dat mit Ruch un Rüken nix to doon – blots vun ehr Utsehn is hier de Reed. Wat schall also dat Anspelen op W. Sieg sien Satire „Geruch“? Nix vör ungoot, aver mi kümmt hier „PISA“ in den Sinn. Ach jo, üm dat nich to vergeten: Mit das Slussoordeel vun Thomas Stelljes stimm ik nich övereen. Mit vele Gröten Günter Schröder Rendsburg 31.3.2008: 31.3.2008: E-Mail E-Mail E-Mail von von Prof. Prof. Dr Dr Dieter Dieter Dieter Möhn: Möhn: Lieber Herr Bullerdiek, die Redaktion des Quickborn, Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur, ist immer für Überraschungen gut. Kaum ist die Angelegenheit mit der Veröffentlichung einer redaktionsinternen e-Mail ausgeräumt, kommt der Vorsitzende nicht darum, auch sich selbst zu loben und das in einem Artikel, in dem er Überlegungen anstellt, ob er wieder kandidieren soll. Mit etwas Aufmerksamkeit hätte man dem Autor empfehlen können, statt de Vörstand mien Vörstandsmaten für das erteilte Lob zu wählen (vgl. S. 103 von Heft 1, 2008). Zweifellos stellt der Abdruck des so genannten offenen Briefes von J. Müller- Roselius im selben Heft eine neue Qualität dar. Hier soll jemand attackiert werden, dem die niederdeutsche Szene manche Anregung verdankt, ohne dass damit ein Alleinvertretungsanspruch verbunden wurde. Wie kam J.D. Bellmann eigentlich in den Besitz des Manuskripts von Lesle, wenn nicht durch den Verfasser selbst, der eine Diskussion anregen sollte? Herr Müller-Roselius stützt sich bei seinen Attacken auf zweierlei Quellen. Zum einen auf Äußerungen von Bellmann, die – leider – nicht mehr im Gespräch mit diesem nachgefragt werden können. J.D. Bellmann hatte durchaus seine Freude an kontroversen Positionen. Zum andern wird auf Korrespondenzen Bezug genommen, die von Müller-Roselius allein ohne Zitate genutzt werden, um jemandem eine „Mischung aus erzwungener Achtung und Neid“ zuzuordnen. Das geht so nicht! Interpretation von literarischen Werken profitieren von ihren gegensätzlichen Deutungen. Ihr Abgleich ist geeignet, Potentiale des jeweiligen 86

Werkes zu erschließen. Wenn sich Herr Müller-Roselius an dem Wettstreit der Interpretationen zum „Lüttjepütt“ beteiligen will, ist gewiss mehr zu erwarten als die Feststellung, Lesles Aufsatz sage „nichts über den Lüttjepütt“. Da sich die Redaktion entschieden hat, diesen „offenen Brief“ ohne Kommentierung abzudrucken, hätte ich erwartet, dass Herrn Dr. Lesle Gelegenheit zu einer „offenen Antwort“ gegeben worden wäre, sich unmittelbar und an gleicher Stelle zu äußern. Freundliche Grüße Dieter Möhn E-Mail E-Mail E-Mail vom vom 4.4.08 4.4.08 4.4.08 von von Prof. Prof. Prof. Dr. Dr. Jürgen Jürgen Meier Meier Lieber Herr Bullerdiek! Für die Veröffentlichung des Offenen Briefes von J. Müller-Roselius im letzten Quickborn-Heft habe ich kein Verständnis. Ich habe die Bereitschaft der Redaktion, in Sachfragen verschiedenen Stimmen Gehör zu verschaffen, immer geschätzt, mit dem Abdruck des genannten Briefes aber werden bisherige Grenzen deutlich überschritten. Der Brief zielt ausschließlich auf die Person Dr. Lesles, nach meinem Verständnis in ehrabschneidender Weise. Der Verfasser ist bemüht, die Haltung Johann Diedrich Bellmanns zu einem Vortrag zu rekonstruieren, den Dr. Lesle vor zwei Jahren gehalten hat und der nun, überarbeitet, in der jüngsten Quickborn-Festschrift veröffentlicht worden ist. Müller- Roselius zitiert zu dem Zwecke aus seinem eigenen „PC-Tagebuch“, sicher eine fragwürdige Quelle, was den genauen Wortlaut von Äußerungen Bellmanns betrifft. Aber mag Bellmann, der ja gern offensiv eigene Positionen vertrat, auch von „Hinrichtung“ gesprochen haben: dieses Wort nun unzweideutig mit seinem 12 Tage später erfolgten Tod in Verbindung zu bringen, dem Leser also eine Mitschuld Dr. Lesles am Tod Bellmanns zu suggerieren, empört mich zutiefst. Und dies ist die eigentliche Botschaft des Briefes. Was sonst über den Aufsatz von Dr. Lesle und über den Lüttjepütt geäußert wird, besteht aus leeren Phrasen und hat mit inhaltlicher Auseinandersetzung nichts zu tun. Ich bedauere also die Veröffentlichung des Briefes, und dies umso mehr, als er eine Person herabwürdigt, die sich um die Sache, der sich auch die Vereinigung Quickborn verschrieben hat, in so vielfältiger Weise verdient gemacht hat. Mit freundlichen Grüßen Ihr Jürgen Meier Buchholz/Nordheide Leserbreve 87

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Heft 2/2008
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