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Wir hofften jedes Jahr noch ein weiteres Symposium machen zu ...

Wir hofften jedes Jahr noch ein weiteres Symposium machen zu ...

fließt über die

fließt über die Jahre hinweg nicht von allein – Präsidenten, Generalsekretäre und wissenschaftliche Beiräte haben es offenbar geschafft, die Sinnhaftigkeit und gesamtgesellschaftliche Nützlichkeit unserer Symposien erfolgreich nach außen zu vermitteln. An dieser Stelle sei übrigens noch vermerkt, dass die ÖLWG – anders als sonst üblich – ihren Symposiumssprechern keinerlei Honorare bezahlt. In Kirchberg spricht man wegen der Ehre, und wegen der Atmosphäre. Kirchberg ist eben anders. Organisatorische Hintergrundarbeit wird aus einem simplen Grund notorisch unterschätzt: Ihre Existenz fällt den meisten erst dort und am deutlichsten auf, wo sie nicht funktioniert: „Die für uns wichtigsten Aspekte der Dinge sind durch ihre Einfachheit und Alltäglichkeit verborgen. (Man kann es nicht bemerken, — weil man es immer vor Augen hat.)“ (Philosophische Untersuchungen I, 129). Ich weiß schon, Wittgenstein meinte damit etwas anderes (etwa die Voraussetzungen von Sprachspielen), aber seine Einsicht passt durchaus auch auf die alltäglichen, aber wichtigen Kleinigkeiten eines Symposiums: Die Mikrophonanlage (und die nötige technische Obsorge um sie) etwa bemerkt man erst, wenn es einmal Rückkopplungen und Aussetzer gibt, und der Mühe des konzentrierten Einsortierens von 250 Kongressmappen wird sich am ehesten derjenige bewusst, dem doch einmal etwas fehlt (was in Kirchberg kaum denkbar ist). Zur notorischen Unterschätzung gesellt sich dann, ähnlich wie bei der Hausarbeit, der Müllabfuhr und dem Wasserwerk, mitunter auch noch der Undank. So freue ich mich besonders, mit diesen kurzen Zeilen einmal all jenen auch schriftlich danken zu können, deren vielfältige Leistungen zum Gelingen unserer Symposien kaum jemandem wirklich bewusst sind. Es mag nicht allen bewusst sein, aber selbstverständlich ist all das nicht. Univ.-Prof. DDr. Winfried Löffler, Universität Innsbruck, geb. 1965, organisierte gemeinsam mit Paul Weingartner das 26. Internationale Wittgenstein Symposium 2003. 157

Wer schon dort war, weiß auch warum. Benedikt Schick (Symposiumsteilnehmer) Man hat so seine Erwartungen, wenn man zum ersten Mal nach Kirchberg fährt, um am Wittgenstein Symposium teilzunehmen. Man hat schon gehört von Plenarsitzungen in einer Turnhalle und von Workshops in Klassenzimmern. Man hat sich berichten lassen, dass auch die „Big Names“ der zeitgenössischen Philosophie in Kirchberg wieder zu „Volksschülern“ werden und artig auf den kleinen Schulstühlen Platz nehmen. Man hat auch den Rat befolgt, doch ja auch wandertaugliche Schuhe mitzunehmen, die Landschaft sei wirklich traumhaft und wer könne schon alle der über 150 Vorträge anhören. Kein Zweifel, Kirchberg eilt ein besonderer Ruf voraus. Wer schon dort war, weiß auch warum. Der erste Eindruck, dass das Kirchberger Wittgenstein Symposium ein Exot unter den Philosophie-Kongressen ist, dieser Eindruck verflüchtigt sich auch nach mehrjährigen Teilnahmen nicht. Aber was macht diese Besonderheit eigentlich aus? Sicher, den Organisatoren gelingt es jedes Jahr, einige Berühmtheiten nach Kirchberg zu holen, aber das ist auch andernorts der Fall und wer ausschließlich an den hochkarätigen Vorträgen interessiert ist, muss sicher nicht die unter Umständen etwas beschwerliche Anreise an den Wechsel auf sich nehmen. Dazu ist das einschlägige Angebot in größeren Städten einfach zu groß. Auch der besondere Schwerpunkt, der in Kirchberg mit der Person und Philosophie Ludwig Wittgensteins gegeben ist, scheint nicht unbedingt der entscheidende Grund für die einzigartige Atmosphäre der Symposien zu sein. Zwar finden sich jedes Jahr auch Wittgenstein-Experten in Kirchberg ein, und wer will, der kann anhand ihrer Diskussionen einen Einblick in so manches Spezialproblem innerhalb der Wittgenstein-Forschung gewinnen, des Weiteren hat auch ein Ausflug nach Trattenbach zur dortigen Dauerausstellung „Wittgenstein und Trattenbach“ sicherlich seinen Charme, dennoch liegt der Schwerpunkt der Kirchberger Symposien für die Mehrzahl der Teilnehmer doch eher auf dem jeweiligen Tagungsthema denn auf Wittgenstein. Worin liegt dann aber das Besondere, das diese Symposien so unverwechselbar macht? Mir scheint, jedem Teilnehmer fällt auf, wie eng die Internationalen Wittgenstein Symposien mit dem Ort 158

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