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Wir hofften jedes Jahr noch ein weiteres Symposium machen zu ...

Wir hofften jedes Jahr noch ein weiteres Symposium machen zu ...

Kongress-Managements

Kongress-Managements berücksichtigen und dementsprechend unsere Arbeit professionalisieren. Ein zeitgemäßer Internet-Auftritt gehört hier ebenso dazu, wie die umfassende Betreuung unserer Gäste, PR- Arbeit und die weltweite Bewerbung unserer Forschungsleistungen. Wer nicht erneuert, fällt zurück. Dennoch ist klar, dass gerade die Österreichische Ludwig Wittgenstein Gesellschaft nicht auf ihre Geschichte vergessen darf. Das Flair von Kirchberg muss erhalten bleiben. Technisieren ist nicht alles. Eine schöne Schale ersetzt nicht den Kern, etwa die vielfältigen Begegnungen zwischen den Menschen, die bunten Vögel (auch wenn sie manchmal schwer zu halten sind), die kleinen Menschlichkeiten … Dabei müssen wir international agieren. Wir sind keine Insel. Erfolgreiche Forschung kann nur durch Einbindung in eine grenzüberschreitende „scientific community“ gelingen. Das zeigt sich heute besonders in der Frage nach der internationalen Verankerung der ÖLWG. Besonders wichtig ist ihr Verhältnis zu anderen, außerösterreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaften. Kooperationen „auf Augenhöhe“, wo es sachlich sinnvoll ist und uns in unseren Zielen weiterbringt, sind hier angebracht. Und es ist zu hoffen, dass wir hier eine gute Position im Netzwerk internationaler Wittgenstein Gesellschaften finden. Bei aller Internationalität ist aber auch Bodenständigkeit und Verankerung in der Region gefragt. Der Kontakt zur Bevölkerung und die Einbindung unserer Aktivitäten in die „Wittgenstein Landschaft“ im Feistritztal ist eine „win-win cooperation“, wie man heute auf gut Neu-Deutsch zu sagen pflegt. Schließlich betreiben wir Spitzenforschung. Dafür sind wir weltweit bekannt und anerkannt. Wenn wir davon Abstriche machen, wird die Erfolgsgeschichte der Wittgenstein Symposien bald ein Ende finden. Darüber herrscht normalerweise bei allen Einverständnis. Worin aber soll die Spitzenforschung bestehen? Klar ist, der Vereinszweck besteht in der, ich zitiere die Satzungen, „Förderung des Wissens um die Person und das Werk des Philosophen Ludwig Wittgenstein“. Das heißt, unser Ziel hat Spitze in der Wittgenstein-Forschung zu sein. Dementsprechend hat auch jedes Symposium den „Wittgensteinianern“ ein Podium zu bieten, unabhängig vom sonstigen thematischen 17

Rahmen. „Podium“ meint, dass Hauptvorträge der Wittgenstein- Forschung zu widmen sind und eine entsprechende Wittgenstein- Sektion einzurichten ist, die auch offen steht für eingereichte Beiträge. Hier sollten wir uns verstärkt bemühen, Kirchberg als echtes Kompetenz-Zentrum der Wittgenstein-Forschung zu etablieren, um im Kontext der internationalen Landschaft der Wissenschaftsorganisationen noch mehr Profil zu gewinnen. Der Vereinszweck beschränkt uns jedoch nicht auf die Wittgenstein- Forschung in einem engen Sinn. Ich fahre in meinem Zitat der Satzungen fort. Wir sind ebenso verpflichtet zur „Fortführung und Vertiefung einer wissenschaftlichen Philosophie (Analytische Philosophie und Wissenschaftstheorie), wie sie von Wittgenstein angeregt wurde“. – Das wiederum bedeutet, dass wir offen sein sollen für die weiteren thematischen Entwicklungen in der Philosophie nach Wittgenstein. Unter Beibehaltung und Bewahrung freilich des hohen Reflexionsniveaus und auch der systematischen Strenge dessen, was man akademische oder „wissenschaftliche“ Philosophie nennen kann. Thematisch offene Spitzen-Philosophie in der Tradition Wittgensteins – so könnte man es vielleicht pointiert sagen. Wissenschaftliche Höchstleistung ist das eine. Dennoch wollen die Menschen im Land auch verstehen, was in Kirchberg geschieht. Wir leben in einer modernen Mediengesellschaft, und wer nicht vorkommt in Zeitung, Rundfunk und Fernsehen, wird überhört und übersehen. Auf Dauer führt das in eine gesellschaftliche Isolation, die wir uns nicht leisten können. Wie geht das? Traditionsbewusste Modernität, Bodenständigkeit mit weltweiter Perspektive, Spitzenforschung, die ein breiteres Echo findet? Einfache Lösungen und Schnellschüsse sind hier nicht gefragt. Wohl aber Originalität, neue Ansätze, vielleicht auch Innovationen, welche die bisherige Tätigkeit der ÖLWG perfektionieren, möglicherweise auch über den bisherigen Aktionsradius der Wittgenstein Gesellschaft hinausreichen. Das Land Niederösterreich hat großartige wissenschaftliche Ambitionen. Warum sollten wir hier von vornherein Berührungsängste aufbauen? Die Region hat bedeutende landschaftliche und kulturelle Ressourcen. Können wir nicht einen Beitrag liefern, diese noch besser bekannt zu machen und zur Geltung zu bringen, 18

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