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Wir hofften jedes Jahr noch ein weiteres Symposium machen zu ...

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Während der

Während der Wittgenstein-Tage (1976) wurde im Österreichischen Fernsehen ein Bericht über diese Veranstaltung gebracht. In diesem Bericht wurde im Zusammenhang mit „Wittgenstein-Tage“ das Wort „international“ verwendet. Wir konnten uns dieses Wort zunächst nicht erklären. Nach einer Weile dämmerte es uns: „international“ bezog sich auf zwei österreichische Mitglieder des Komitees, die damals in den USA arbeiteten, W. und E. Leinfellner. Es war gewissermaßen dieses Wort „international“, das uns einen Anstoß gab, ein zweites, nun wirklich internationales, Symposium zu veranstalten. Die Landesregierung von Niederösterreich und das betreffende Bundesministerium, aber auch die Nationalbank und die University of Nebraska, haben uns von Anfang an finanziell unterstützt; ohne diese Hilfe wäre es nicht zu einem 30. Symposium und der damit verknüpften Forschung gekommen. Das Zweite Internationale Wittgenstein Symposium war ein unerwarteter Erfolg, ebenso wie die Akten des 2. Internationalen Wittgenstein Symposiums / Proceedings of the 2 nd International Wittgenstein Symposium (1978). Das Buch hatte zwei Auflagen und ist seit langem vergriffen. Und während es beim „ersten“ Symposium nur 5 Vortragende gab, waren es beim zweiten bereits ungefähr 120. Je nach Thema schwankt die Zahl der Vortragenden im allgemeinen zwischen 120 und 150. Einen Rekordbesuch hatte das 14. Symposium zum 100ten Geburtstag Wittgensteins (1989). Die Zahlen sind nicht mehr ganz genau festzustellen; aber es waren ungefähr 230 Vorträge bei an die 400 Teilnehmern. Cover des Programmheftes zum 14. Symposium; Entwurf Reinhold Zwerger. 27

Vom Wohnzimmer ins eigene Büro und vom „Marken-Album“ zum Computer; oder: Wie organisiert man eine Konferenz? Viele Jahre diente das Wohnzimmer der Hübners als Büro der Wittgenstein Gesellschaft. Die ersten Jahre der Wittgenstein Symposien fielen in eine Zeit, da der Computer keineswegs allgemein vorhanden war, und so verfügte auch die Gesellschaft über keinen. Das wesentliche organisatorische Hilfsmittel war ein sehr großes Stück Packpapier, das W. Leinfellner mit Hilfe von vielen Klebestreifen in eine Art gigantisches Marken-Album umgewandelt hatte. Anstelle der Marken steckten in diesem Album kleine Kärtchen mit den Namen der Vortragenden und den Titeln ihrer Vorträge. Die Kärtchen konnten leicht umgesteckt werden, sodass man zusammenhängende Seminare darstellen oder auch auf zeitliche Beschränkungen Rücksicht nehmen konnte. Das Album diente als Vorlage für das gedruckte Programm. Nach jedem Symposium wurde es sorgfältig zusammengerollt und für das nächste Symposium aufbewahrt. Im Laufe der Jahre erhielt es kultischen Status; doch wurde es immer unansehnlicher und verschwand schließlich. Seither hat der prosaische Computer die Funktion des philosophischen Marken-Albums übernommen. Das Büro übersiedelte später in sehr schöne Räume im Kirchberger Kloster. Noch später erhielt die Gemeinde Kirchberg von der niederösterreichischen Landesregierung eine Förderung für unser neues Büro im Gemeindeamt, sowie für Räumlichkeiten für die erneuerte (zweite) Wittgenstein Dokumentation. Bis inklusive 1987 wurden die Symposien immer auf dieselbe Weise organisiert. Die Haupt-Vortragenden wurden vom ganzen Komitee der Gesellschaft ausgewählt. Die nicht-eingeladenen Vorträge wurden an Hand ihrer Kurzfassungen (ab 1986 an Hand der für die Berichte / Reports, bzw. Beiträge / Contributions eingesandten Artikel) ausgewählt. W. und E. Leinfellner stellten das Programm in Wien zusammen. Dieses wurde dann dem restlichen Komitee zur Begutachtung vorgelegt, es wurde Kritik geübt und erörtert und Zustimmung eingeholt. 1987 wurde diese Form der Programm-Gestaltung geändert. W. und E. Leinfellner vertraten die Ansicht, dass es nicht günstig sei, wenn immer dieselben Personen das Programm zusammenstellten, und dass 28

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