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Wir hofften jedes Jahr noch ein weiteres Symposium machen zu ...

Wir hofften jedes Jahr noch ein weiteres Symposium machen zu ...

Gebieten geforscht:

Gebieten geforscht: zu einem haben wir einen Ansatz des relevanten deduktiven Schließens entwickelt, an dem wir und andere Autoren bis heute arbeiten, und zum anderen haben wir, unter Anwendung dieses Ansatzes, die Popper’sche Theorie der Wahrheitsnähe verbessert und von Paradoxien befreit. Für Paul stand darüber hinaus immer der Begriff der Wahrheit sowie der Begriff des Naturgesetzes im Zentrum seiner Forschungen. Darüber hinaus bemühte er sich kontinuierlich um die wissenschaftliche Begründung von Wertfragen und von Fragen des religiösen Glaubens. Paul Weingartners Publikationen, Aufsätze, Bücher und Sammelbände sind so zahlreich, dass ich hier nur einige wenige Bücher jüngeren Datums nennen kann: seine Bücher Laws of Nature (Springer 2005, zusammen mit Peter Mittelstaedt), Basic Questions on Truth (Kluwer 2000), Logisch-philosophische Untersuchungen zu philosophiehistorischen Themen (P. Lang 1996), Logisch-philosophische Untersuchungen zu Werten und Normen (P. Lang 1996), sowie seine Sammelbände Das Problem des Übels in der Welt (P. Lang 2005), Formale Teleologie und Kausalität (Mentis 2004, zusammen mit Michael Stöltzner), Alternative Logics. Do Sciences Need Them? (Springer 2003), Koexistenz rivalisierender Paradigmen (Westdeutscher Verlag 1998, zusammen mit mir) sowie Law and Prediction in the Light of Chaos Research (Springer 1996, zusammen mit mir). Nach wie vor beliebt sind seine beiden Einführungsbände in die Wissenschaftstheorie (Band 1 1971, 1978, und Band 2 1976) bei frommann-holzboog. Besonders bewundert an Paul habe ich immer, wie er es schaffte, zugleich philosophisch enorm produktiv zu sein und regelmäßig hochrangige internationale Kooperationen, Symposien und Konferenzen zu organisieren. Dreimal hatte ich die Ehre, mit ihm zusammen ein Wittgenstein Symposium zu organisieren. Im Jahr 1986 war es das 11. Internationale Wittgenstein Symposium mit dem Generalthema Logik, Wissenschaftstheorie und Erkenntnistheorie, in dessen Rahmen auch das Gödel-Symposium Digitale Intelligenz. Von der Philosophie zur Technik stattfand, mit berühmten Naturwissenschaftlern wie René Thom und Roger Penrose, Logikern wie Georg Kreisel, Angus Macintyre, Ernst W. Mayr, und Philosophen wie Brian Skyrms, Mario Bunge, Illka Niiniluoto, David Miller und Crispin Wright, um nur einige von vielen zu nennen. In diesem Jahr mussten wir erstmals, wegen der enorm 83

großen Anzahl von Beiträgen und der Umfangsbeschränkungen seitens des Hölder-Pichler-Tempsky Verlages, die Herausgabe der Beiträge in Akten/Proceedings (430 Seiten mit 62 Beiträgen) und Berichte/Reports (340 Seiten mit 68 Beiträgen) vornehmen. Nicht nur die Akten, auch die Berichte hatten ein ausgezeichnetes Niveau, denn die für das Symposium eingereichten Beiträge waren bereits zuvor begutachtet und einer Selektion unterzogen worden. Obwohl es anfänglich einige Kritiker dieser Aufspaltung gab, hatte sie sich doch alsbald hervorragend bewährt, und war zweifellos eine bessere Lösung als die Alternative, überhaupt nur die eingeladenen und eine kleine Selektion eingereichter Beiträge in Form von Konferenzakten zu veröffentlichen. Im Jahr 1988 war es das 13. Internationale Wittgenstein Symposium zum Thema Philosophie der Naturwissenschaften, welches Paul mit mir organisierte. Auch hier hatten wir neben bedeutenden Philosophen, wie Nancy Cartwright, Bas van Fraassen, Eike von Savigny, Peter Mittelstaedt, auch bedeutende Naturwissenschaftler eingeladen, unter anderen Bernard d'Espagnat, O. Costa de Beauregard, August Meessen, Hermann Haken und Peter Schuster – wobei ich wiederum nur einige pars pro toto genannt habe. Neun Jahre später war es schließlich das 20. Internationale Wittgenstein Symposium mit dem Generalthema Die Rolle der Pragmatik in der gegenwärtigen Philosophie, das ich mit Paul Weingartner und Georg Dorn organisierte, und bei welchem der Andrang eingereichter Vorträge besonders hoch war. Unter den eingeladenen Philosophen einige zu nennen, fällt mir in diesem Fall besonders schwer; darunter befanden sich zum Beispiel Nicholas Rescher, Paul Gochet, Peter Gärdenfors, Franz von Kutschera, Risto Hilpinen, Ernest W. Adams, Brian Skyrms, John L. Pollock, Patrick Suppes, William L. Harper, Theo Kuipers, Gerhard Vollmer und Dieter Birnbacher. Wir hatten die Akten mit einer ausführlichen Einleitung versehen, um sie als Einführungsband in die gegenwärtige Analytische Philosophie brauchbar zu machen; unter anderem wurde dieser Band auch ins Rumänische übersetzt. Die Berichte nahmen den Umfang von zwei Bänden mit zusammen über 1000 Seiten an, und ich erinnere mich noch an die Sterne vor meinen Augen, als ich in vielen Nächten deren Layout am Computer herstellte. 84

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