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Informationsforum „E-Strategie in der Textilindustrie“ - ZiTex

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ERP PPS CAD Lager /

ERP PPS CAD Lager / Logistik Call Center B2C B2B NUTZEN DES EINSATZES VON INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIEN IN DER TEXTILINDUSTRIE 4. Einsatz der klassischen Informations- und Kommunikationstechnologien 4.1 …zur Kostensenkung; zur Koordination verteilter Produktions- und Lagerstätten, zum Ausbau der Kundenbindung ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) decken Planung und Steuerung der kompletten Wertschöpfungskette eines Unternehmens vollständig ab. Einzelne Module konzentrieren sich auf Einkauf, Materialwirtschaft, Produktionsplanung und -steuerung, Lagermanagement, Personalverwaltung, Qualitätssicherung und Finanzmanagement. Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme sind mittlerweile bei den meisten Unternehmen Standard. Dennoch bilden nicht alle eingesetzten Systeme beispielsweise die Auftragsabwicklung komplett ab. In der Regel kann der Nutzen für ein Unternehmen deutlich erhöht werden, indem alle Einzelapplikationen in ein Gesamtsystem integriert werden und nicht separat nebeneinander stehen. Im Bereich der Produktentwicklung arbeitet der Designbereich mit CAD- Systemen, die in den meisten Fällen eine Schnittstelle zum Produktionsplanungssystem haben. Ebenso unterstützen Lager- und Logistik-Management & Tracking Systeme die Firmen in der Koordination verteilter Produktions- und Lagerstätten. In Zusammenarbeit mit Telekommunikationsmöglichkeiten (Mobile Business) sind Produktionsplanung und Mitarbeitereinsatz inzwischen flexibel steuerbar. Die Anbindung eines Call Centers mit Zugriff auf alle kundenrelevanten Daten in der Warenwirtschaft ist im Vormarsch, allerdings noch nicht selbstverständlich. Der Nutzen besteht hauptsächlich in der Entlastung hoch spezialisierter Mitarbeiter von Routineanfragen. Im Idealfall lässt sich das zum „One-Faceto-the-Customer“-Prinzip ausbauen: der Kunde hat „seinen“ persönlichen Ansprechpartner über das gesamte Sortiment und für alle Rückfragen. 5. Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien der Internet-Generation Die zur Zeit am meisten genutzten eCommerce-Medien sind Kommunikation per Mail, Websites und EDI für den elektronischen Datenaustausch zwischen Geschäftspartnern. 5.1 ... zur Kostensenkung Nachdem zu Beginn der Diskussion über den eCommerce der Schwerpunkt auf dem B2C-Bereich lag, hat sich der Fokus deutlich gewandelt: dem Geschäft zwischen Unternehmen – dem B2B – werden deutlich höhere Erfolgspotenziale zugewiesen. – 5 –

Umsätze online 2000 Standardisierung KMU NUTZEN DES EINSATZES VON INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIEN IN DER TEXTILINDUSTRIE In Beschaffung und Vertrieb gleichermaßen sollen Firmen vom Online-Handel profitieren. Und besonders stark vertikalisierten Branchen wie der Textilindustrie, die sich durch eine starke Fragmentierung des Produktionsprozesses und Dezentralisierung auszeichnet, wird dafür eine besonders hohe Eignung attestiert. Die erzielten Umsätze sprechen zur Zeit allerdings noch gegen die bescheinigte hohe theoretische Affinität zum Online-Handel. Nach Angaben des ifo-Instituts lag die Textilindustrie im Jahr 2000 vor der Holzbe- und – verarbeitung in der Auflistung der Online-Kauf- und Verkaufsaktivitäten im In- dustrieranking auf dem vorletzten Platz: Holzbe- und -verarbeitung Textil- und Bekleidung Papier- und Druckindustrie Elektroindustrie Maschinenbau Chemische Industrie Automobilindustrie 9% 10% 10% 10% 11% 14% 16% 16% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 18% 18% 19% kauft verkauft 24% 25% 31% Abb. Quelle:ifo-Institut; 2000 Neben branchenimmanenten Gründen wie etwa der haptischen Orientierung ist es für Großunternehmen sicherlich grundsätzlich einfacher, die für die Implementierung des eCommerce notwendigen Ressourcen in Form von Personal und Finanzmitteln zur Verfügung zu stellen, um damit dann auch in der Lage zu sein, Standards vorzugeben, denen sich die kleineren anpassen müssen, wollen sie nicht die Geschäftsbeziehung ganz aufgeben. Die klein- und mittelständisch strukturierte Textilindustrie ist in finanziellen und personellen Ressourcen deutlich eingeschränkt; hinzu kommt, dass die Kostenabschätzung für die Entwicklung, Implementierung und Pflege von eCommerce-Aktivitäten oft schwierig und mit Risiken behaftet ist. Dennoch sieht sich die Industrie seitens ihrer Abnehmer vor die Anforderung gestellt, diese Aktivitäten voranzutreiben. Ein „Online-Biedermeier“, ein Rückzug ins Private und Zurückhaltung gegenüber dem eCommerce würde ein völlig falsches Signal setzen und fortschrittlichere Wettbewerber vorbeiziehen lassen. – 6 –

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