Aufrufe
vor 5 Jahren

Informationsforum „E-Strategie in der Textilindustrie“ - ZiTex

Informationsforum „E-Strategie in der Textilindustrie“ - ZiTex

Online-

Online- Mehrwert Supply Chain Management Intranet Wissens- Management Extranet ECR Web-EDI NUTZEN DES EINSATZES VON INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIEN IN DER TEXTILINDUSTRIE Experten sind sich einig, dass der Nutzen von E-Commerce innovativen klein- und mittelständischen Unternehmen gleichermaßen offen steht und die Unternehmensgröße ein eher sekundärer Faktor für den erfolgreichen Einsatz von eCommerce ist. Sollte es dem Unternehmen allerdings nicht gelingen, über seine Aktivitäten seinen Zulieferern und Kunden einen Unternehmensmehrwert anzubieten, wird der Online-Handel keinerlei Zugkraft entwickeln. Jedes Medium hat seine Spielregeln – Radiowerbung andere als TV-Spots. Und in der Respektierung dieser Regeln und der daraufhin erfolgten Anpassung des angebotenen Produkt- und Leistungsspektrums liegen die Möglichkeiten. Das Hauptaugenmerk der Textilindustrie scheint bei den Online-Aktivitäten noch auf Marketing- und Imageaspekten zu liegen; für 2001 wurde erwartet, dass mehr als 90% aller Unternehmen sich im Netz präsentieren und ein gutes Drittel einen Online-Shop einrichtet. Dabei werden sich gerade durch ein durchdachtes Supply Chain Management, die Integration der Zuliefererkette Kostendegressionseffekte erzielen lassen. So lässt sich beispielsweise die Auftragserfassung online über eine Schnittstelle direkt mit dem Warenwirtschaftssystem koppeln. Doppelarbeit für die Einlastung des Auftrags fällt ebenso weg, wie mögliche Fehler bei der Übertragung aus Telefon-, Brief- und Gesprächsnotizen. 5.2 …zur Befriedigung erhöhter Informationsbedarfe Insbesondere durch Bündelung, Systematisierung, Aufbereitung und Bereitstellung des in einem Unternehmen vorhandenen Wissens intern etwa durch ein allen Mitarbeitern zugängliches Intranet werden Prozesszeiten gesenkt, die Kompetenz des Einzelnen gestärkt und die Kundenzufriedenheit erhöht. Dokumenten Management- und Archivierungssysteme sind hier einzusetzen. Der Aufbau eines Wissensmanagements auf der Basis von Geschäftsprozessmanagement und Workflow bildet einen der wichtigsten Bestandteil des immateriellen Kapitals einer Firma ab: das gesammelte Know-how ihrer Mitarbeiter. Durchlaufzeiten werden verringert, Fehlerquellen durch redundante Datenhaltung ausgemerzt und Aktualität gesichert. Durch die zusätzliche Bereitstellung dieser oder eines Teils der Informationen in Extranets können nachgelagerte Stufen eingebunden werden, bis hin zur Unterstützung des Verkaufsgesprächs am Point of Sale des Handels. Unter dem Stichwort ECR Efficient Consumer Response, muss alles getan werden, um das Produktwissen der Industrie mit dem Kundenwissen des Handels zu verbinden. Im Zusammenspiel der Kette setzen die Schwierigkeiten ein: Fehlende Branchenstandards verhindern einen reibungslosen Datenaustausch. Web-EDI kann – wenn die Zahl der auszuführenden Transaktionen begrenzt – 7 –

virtuelle Netzwerke Marktplätze Portale KooperationenCommunities eLearning CBT NUTZEN DES EINSATZES VON INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONSTECHNOLOGIEN IN DER TEXTILINDUSTRIE ist - eine Lösung sein; bei langfristigen Geschäftsbeziehungen geht zur Zeit wohl kaum ein Weg an einer technologischen Anbindung vorbei. Im Bereich der Produktentwicklung bietet sich das Engagement in virtuellen Netzwerken zum Austausch von Informationen an. 5.3 …zur Erschließung neuer Kundengruppen und Märkte Die Nutzung von Online-Marktplätzen und Portalen stellt für Textilunternehmen eine entscheidende Informationsquelle dar. eCommerce ist besonders für die Erschließung neuer Absatz- und Beschaffungsmärkte im Ausland ein wichtiges Instrument. Im Bestreben, sich einem neuen Kreis potentieller Interessenten zu präsentieren, erleichtert das Engagement insbesondere in vertikal ausgerichteten Branchenportalen das Gefundenwerden und damit die Kontaktanbahnung. Im Zeiten der starken Globalisierung sollte sich die Textilindustrie dieser Mittel bedienen, um Beschaffungs- und Absatzmärkte zu bearbeiten, zu denen sie mit traditionellen Methoden nur unter großen Anstrengungen Zutritt erlangen würde. Zunehmende Bedeutung wird der Netzwerkcharakter haben: Unternehmen verschiedener Stufen, die miteinander kooperieren, um Kundenwünsche effizienter zu bedienen. 5.4 …zur Qualifizierung der Mitarbeiter „Lebenslanges Lernen“ gibt die veränderten Anforderungen der gegenwärtigen Arbeitswelt wider. In einer hochtechnologisierten Branche entscheidet die Qualifizierung der Mitarbeiter in höchstem Maß über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Und nicht zuletzt der fortschreitende Einfluss der e-Welt wird ein anderes Anforderungsprofil für Mitarbeiter in der Textilindustrie generieren – gleichgültig, ob es sich um einen Arbeitsplatz in der Produktion oder in Management und IT handeln wird. Der Einsatz von Multimediatechniken, etwa CD-Rom für Computer Based Training sowie von über das Web verfügbaren Fortbildungsmöglichkeiten erlauben zeitliche Flexibilität und Ortsungebundenheit. Dies ermöglicht eine neue Integration von Aus- und Weiterbildung in den Firmenalltag bei geringerer Belastung der Mitarbeiter. 6. Fazit Klassische Methoden der Informations- und Kommunikationstechnologien sind in der Textilindustrie etabliert. Sowohl der administrative wie der Produktionsbereich arbeiten in der Regel mit Standard- und Branchensoftware, die die betriebsinternen Erfordernisse entsprechend abbilden. – 8 –

Förderprogram m e - Textil- und B ekleidungsindustrie N R W - ZiTex
d~e Richtigkeit ei;ngeschlagener Strategie ' der Aut0'matisierung
ku NST - F l E ck - ZiTex
ZiTex - Presseinformation
Zauberformel "Low-E" von Verseidag - ZiTex
Lust auf Textil – Gewinnung von Azubis für die ... - ZiTex
12. Juni 2012 - ZiTex
Zukunft der Modewirtschaft in Deutschland - ZiTex
Wuppertal 2001 - ZiTex
Branchenbericht "Textil- und Bekleidungsindustrie NRW 2010" - ZiTex
Untersuchung „Ausbildung und Qualifizierung in der NRW ... - ZiTex
K O L L E K T I V V E R T R A G - Die Textilindustrie
K O L L E K T I V V E R T R A G - Die Textilindustrie
Nationale e-Government Strategie (Broschüre; Stand: Oktober 2008)