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2006 - Jurybericht SBB Stadtraum HB Zürich, 70 S - Europaallee

2006 - Jurybericht SBB Stadtraum HB Zürich, 70 S - Europaallee

1. Rundgang: Im ersten

1. Rundgang: Im ersten Rundgang wurden einstimmig jene neun Konzepte ausgeschieden, welche ein geringes städtebauliches und wirtschaftliches Entwicklungspotenzial erkennen liessen: Nr. 1 Sihlhöfe (A), 2 Sihlstadt (A), 3 Sih + L, 6 Skyline, 8 SIHLSTADT (B), 12 «620507», 15 mush_room_system, 16 SIHLHÖFE (B), 19 Milo 2. Rundgang: Im zweiten Rundgang wurden weitere fünf Projekte ausgeschieden, da das Beurteilungsgremium auch deren Entwicklungspotenzial als zu gering einstufte: Nr. 5 ACE, 7 Flaneur, 9 YROFO, 13 POST IT, 18 wunder.bar Konzeptbeschriebe: Nach Abschluss des ersten Beurteilungstages wurden sämtliche zwanzig Konzepte von vorgängig bestimmten Mitgliedern des Beurteilungsgremiums und der beigezogenen Sachverständigen beschrieben. Kontrolle / Rückkommensanträge: Als Einstieg in den zweiten Beurteilungstag wurde ein Kontrollrundgang durchgeführt. Dieser erfolgte anhand der zwanzig Modell im M 1:1000, welche in das Stadtmodell im Amtshaus IV eingepasst wurden. Anhand des Kontrollrundganges stellte das Beurteilungsgremium fest, dass das Konzept Nr. 20 / Urnammu aufgrund dessen Integration in die Stadtstruktur nochmals vertiefter diskutiert werden sollte: Für drei Konzepte wurden Rückkommensanträge gestellt: Nr. 5 ACE Nr. 9 YROFO Nr. 19 Milo 3. Rundgang: In einem dritten Rundgang – vor den Plänen und Modellen in der LimmatHall durchgeführt – wurde die bisher erfolgte Auswahl anhand der Konzeptbeschriebe überprüft. Insbesondere wurden das im Kontrollrundgang kritisch beurteilte Konzept Nr. 20 und die Rückkommensanträge für die Konzepte Nrn. 5, 9 und 19 eingehend erörtert. Dabei wurden die Konzepte Nr. 9, Nr. 19 und Nr. 20 aufgrund geringerer städtebaulicher und wirtschaftlicher Potenziale ausgeschieden. Beim Konzept Nr. 9 YROFO, das einen Abbruch der Neuen Sihlpost vorsah, stellte das Beurteilungsgremium fest, dass aus dem Abbruch weder ein städtebaulicher noch ein ökonomischer Vorteil resultierte. Das Konzept Nr. 5 wurde für die definitive Auswahl bestimmt, da es ein städtebauliches Potenzial erkennen liess. Definitive Auswahl: Nach einer ausführlichen Beurteilung der Qualitäten, Mängel und Potenziale beschloss das Beurteilungsgremium, folgende sechs Konzepte zur Weiterbearbeitung zu beantragen: Nr. 4 VARIUS Nr. 5 ACE Nr. 10 Dreiklang Nr. 11 EMILE Nr. 14 Stadtskulptur Nr. 17 URBAN DEVICE 11

Empfehlungen 12 Gestützt auf die Ergebnisse der Vorprüfung und die Beurteilung vom 30. und 31. März 2006 empfahl das Beurteilungsgremium den Auftraggeberinnen einstimmig, in der Projektstufe 6 Konzepte weiterbearbeiten zu lassen. Preise Die Öffnung der Verfassercouverts erfolgte durch den Vorsitzenden des Beurteilungsgremiums, Herrn Kees Christiaanse: Nr. Konzept: Verfasser (federführendes Büro): 1 Sihlhöfe (A) de Architekten Cie., Amsterdam 2 Sihlstadt (A) Geninasca Delefortrie SA, Neuchâtel 3 Sih + L Staab Architekten BDA, Berlin 4 VARIUS BDE Architekten GmbH, FH SIA Brunnschweiler Denzler Erb, Winterthur 5 ACE Projektteam P.arc (GWJ Architekten AG / Itten + BrechbühlAG / EBP), Bern 6 SKYLINE Dominique Perrault Architecture, Paris 7 Flaneur Bearth & Deplazes, Chur / Zürich, und Burkard Meier Architekten AG, Baden 8 SIHLSTADT (B) MARQUES AG, Luzern 9 YROFO weberbrunner architekten, Zürich, und EM2N Architekten, Zürich 10 Dreiklang Atelier 5 Architekten und Planer AG matti ragaz hitz architekten ag und Büro B Architekten und Planer AG, Bern 11 EMILE Gigon / Guyer, Zürich, und David Chipperfield Architects, London 12 620507 Architekten Lederer + Ragnarsdóttir + Oei, Stuttgart 13 POST IT Suter + Partner Architekten, Bern, und Riegeler Riewe Architekten, Graz 14 Stadtskulptur Max Dudler, Zürich 15 mush_room_system Weber Kohler Reinhardt AG, Hornberger Architekten AG und Riken yamamoto & beda fässler architects GmbH 15 SIHLHÖFE (B) ARGE Zayetta: Martin Spühler, Zürich Meierhofer Munz Architekten, Zürich 17 URBAN DEVICE B & E Baumschlager-Eberle GmbH, Lochau 18 wunder.bar Sauerbruch Hutton GmbH, Berlin, und Barkow Leibinger Architekten, Berlin 19 Milo Bétrix & Consolascio Architekten AG, Erlenbach 20 Urnammu Peter Märkli, Zürich Das Beurteilungsgremium beschloss, die ihm in der Konzeptstufe für Preise zur Verfügung stehende Summe von CHF 250 000.– (inkl. Nebenkosten, exkl. MWSt) gleichmässig auf die zwanzig Teams zu verteilen. Damit wurde jedem Auftragnehmer ein Betrag von CHF 12 500.– zuzüglich MWSt ausbezahlt. Weiterbearbeitung Die Konzepte sollten unter Berücksichtigung allgemeiner und projektspezifischer Erkenntnisse überarbeitet werden, wobei die projektspezifischen Erkenntnisse nur den jeweiligen Projektverfassern mitgeteilt wurden. Im Folgenden sind die allgemeinen Empfehlungen für die Projektstufe dokumentiert: Allgemeines: Die Baufelder a und c, welche in der Projektstufe vertieft zu betrachten sind, werden voraussichtlich von verschiedenen Investoren und Architekturbüros projektiert und realisiert werden. Die Projekte auf den Baufeldern a und c müssen deshalb weitgehend autonom funktionieren. Diese Autonomie ist oberirdisch durchgehend vorzusehen. Das UG, insbesondere die Parkierung, darf Baufeld-übergreifend beplant werden, wobei die Technikanlagen den entsprechenden Baufeldern zugeordnet werden müssen. Städtebau und Architektur: Die erforderliche Unabhängigkeit der Baufelder und der Projekte hat sich in der architektonischen Ausformulierung der Baukörper in den Baufeldern a und c widerzuspiegeln. Eine bewusste Auseinandersetzung über ein städtebauliches Gesamtkonzept wird gefordert, wobei der architektonischen Differenzierung der Baufelder Rechnung zu tragen ist.

Christian Faber, SBB Immobilien - Europaallee Zürich
Europaallee-Journal_3/2012, 9 S., 2.5 MB
2009 - Jurybericht SBB Baufeld G, 82 S., 7.1 - Europaallee
2008 - Jurybericht SBB Baufeld E, 60 S., 11.5 - Europaallee
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