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Netzwerke - lafim

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LAFIMAktuell UNTERNEHMENSZEITUNG DER LAFIM-GRUPPE 2/2011 | JUNI 2011 Auf eine Doppelfrage gibt es zwei Antworten. HIMMELFAHRT: Die Bibel berichtet in der Apostelgeschichte Kapitel 1 von diesem Ereignis. Jesus ist als der Auferstandene nach Ostern einige Male von seinen Jüngern zu sehen und fährt an diesem Tag vor ihren Augen in den Himmel auf. Was da so dramatisch klingt, ist eigentlich inhaltlich wichtig. „Jesus Christus herrscht als König, alles wird ihm untertänig“, so heißt es in einem Gesangbuchlied. Dass Jesus alle Macht in der Hand hat, ist heute nicht wirklich zu sehen, umso mehr müssen wir es glauben, denn es ist wichtig. Im 118. Psalm, der immer an Himmelfahrt gelesen wird, heißt es: Dies ist der Tag, den der Herr macht! „Der Tag NEUER FACHBEREICH: Forschung, Organisation und Entwicklung SEITE 2 Ein gut geknüpftes Netz Bischof Dr. Markus Dröge freut sich über die zahlreichen Kooperationsmöglichkeiten Für Bischof Dr. Markus Dröge bieten die vielen Kooperationsmöglichkeiten unserer Kirchengemeinden mit den jeweiligen Partnern im unmittelbaren Sozialraum eine große Chance. Neubeginn Ende März habe ich als Bischof einen ganzen Tag mit 18 jungen Pfarrerinnen und Pfarrern verbracht, die seit wenigen Wochen ihren Dienst in den verschiedenen Regionen unserer Kirche aufgenommen haben. Durch ihre Präsenz und mit Hilfe ihrer Fähigkeiten können Kirchengemeinden neu auf die Gestaltung ihres kirchlichen Lebens zugehen. Das macht Hoffnung und löst Freude aus. Eindrücklich und mit erkennbarem Elan schilderten die jungen Theologen ihre frischen Erfahrungen in der neuen Aufgabe. Die evangelische Kita hatten sie schon besucht und erste Taufanmeldungen lagen auf dem Schreibtisch! Taufgespräche mit den Eltern – das stellten sie schnell fest – können häufig nur noch am Wochenende geführt werden. Nur dann sind die berufstätigen Elternteile im Dorf. Die Woche über arbeiten sie auswärts, dort, wo es Arbeit gibt. Einzelne mussten feststellen, dass in ihrer Gemeinde keine Jugendlichen leben. Die Geburtenzahl ist seit der Wende in den Keller gerutscht und der immerhin noch geborene Nachwuchs macht inzwischen die Berufsausbildung in Hamburg oder Süddeutschland, weil für diese jungen Menschen zu Hause keine berufliche Perspektive in Sicht zu sein scheint. Einblicke Nach gut eineinhalb Jahren im Bischofsamt denke ich, dass mir die Herausforderungen, die unser Land insgesamt, aber auch unsere Kirche annehmen muss, relativ deutlich vor Augen stehen. Während im Feuilleton trefflich über „das Verschwinden des Dorfes“ philosophiert wird, arbeiten die beruflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an neuen Formen, in denen die Beheimatung im Glauben in den strukturschwachen Randregionen Brandenburgs gelingen kann. Parallel dazu platzen manche Gemeinden im Speckgürtel aus allen Nähten. Wir über- DIE DIAKONISCHE FRAGE Warum ist Himmelfahrt ein „Tag des Herrn“, und was ist eigentlich Pfingsten? des Herrn“. Leider haben die Menschen bei uns aus dem „Tag des Herrn“ einen „Herrentag“ gemacht, das hat nichts miteinander zu tun. Der Drang in die Natur kommt von dem alten katholischen Brauch, an Himmelfahrt Prozessionen um die Felder zu machen, um sie mit Fruchtbarkeit zu segnen. PFINGSTEN: Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche. Es ist also ein sehr wichtiges Fest. Gleich im Anschluss erzählt die Apostelgeschichte im 2. Kapitel davon. Die Jünger hatten sich versteckt, weil ihr Lehrer als politisch Verurteilter hingerichtet worden war. Am Pfingsttag (Pfingsten kommt vom griechischen pentekoste = der fünfzigste Tag nach Ostern) treibt es die Jünger auf die Straße, Hajo Rebers, pixelio.de prüfen unsere Arbeitsorganisation und versuchen, unsere Strukturen an diesen sehr dynamischen Prozess anzupassen. Eine Gesellschaft, deren Alterspyramide auf dem Kopf steht, tut sich schwer damit, Zukunftspläne zu schmieden und Zuversicht zu verbreiten. Damit wir den Auftrag, den Christus uns gegeben hat, als Kirche auch in Zukunft unter erschwerten Bedingungen erfüllen können, haben wir uns vor vier Jahren mit dem Reformprogramm „Salz der Erde“ auf den Weg gemacht. Und nun soll es weitergehen. Unsere Synode hat gerade ein Konzept für die Weiterführung des Reformprozesses beschlossen. Leitbilder Auch in der Kirche sind wir es heute gewohnt, Leitbilder zu formulieren, weil die modernen Methoden der Organisationsentwicklung uns dazu aufrufen. Und das ist auch gut so. Denn wenn uns die Kirche mit ihrer Zukunft wo viele Leute zu einem jüdischen Fest versammelt waren. Nun fangen sie an, öffentlich von Jesus zu erzählen, Petrus hält eine glühende Rede. Es schließen sich spontan viele dieser Sache an, und es werden immer mehr – die erste Gemeinde wurde gegründet. Die Kraft, die die Jünger aus dem Haus treibt, nennen wir „Heiliger Geist“, das ist die gute Kraft Gottes, die uns hoffentlich heute noch antreibt. Deshalb wird Pfingsten auch das Fest des Heiligen Geistes genannt. Sein Symbol ist die Taube. Und weil es im Psalm 118 an anderer Stelle heißt: „Schmückt das Fest mit Maien“, ist es alter Brauch, Türen und Tore mit Birkenzweigen zu schmücken. Pfr. Matthias Fiedler Theologischer Vorstand INTERNATIONALE NETZWERKARBEIT Der LAFIM zu Besuch in Schweden SEITE 5 In dieser Ausgabe Verbandsarbeit ..............................Seite 2 Mitarbeiterbefragung ....................Seite 3 Bauprojekte ...................................Seite 4 PflegePlus .....................................Seite 5 Grundsteinlegung in Teltow POTSDAM Am 7. Juni 2011 fand in Teltow die Grundsteinlegung für den Nachfolgebau des Evangelischen Seniorenzentrums „Bethesda“ statt. Der 6,2 Millionen kostende Neubau mit 96 Pflegeplätzen wird aus Eigenmitteln finanziert. am Herzen liegt, dürfen wir uns nicht mit rückständigen Werkzeugen ausstatten. Die besten Methoden sind gerade gut genug. Allerdings müssen wir sie theologisch kritisch sichten und gestalten. Und deshalb bin ich der Auffassung, dass unsere Leitbilder so gezeichnet werden müssen, dass sie den Bekenntnissen unserer Kirche entsprechen. Unsere Leitbilder sind nicht einfach beliebig. Sie sind unsere Bekenntniszeichen. Weil wir an das Evangelium der Versöhnung glauben, wollen wir uns für die Versöhnung einsetzen: Innerkirchlich suchen wir nach gemeinsamen Zielen, für die wir uns trotz aller Differenzen gemeinsam einsetzen. Gesellschaftlich wollen wir zum Zusammenhalt unseres Gemeinwesens beitragen. Dabei wissen wir: Versöhnung ist ein ebenso wichtiger wie schwieriger Prozess. Diese Erfahrung ist ja im Land Brandenburg durchaus aktuell. Wir als Kirche und jeder Einzelne als Christin oder Christ wollen unseren Beitrag dazu leisten. Weil Christus den Bedürftigen geholfen hat, können wir nicht nur an uns selbst und an der Bewahrung der Institution Kirche interessiert sein, sondern wollen aus geschenkter Freiheit leben und deshalb „Kirche für andere“ (Dietrich Bonhoeffer) sein. Leitbilder, die wir entwerfen, sollen deshalb erkennbar machen, dass wir eine diakonische Kirche sind. Lesen Sie weiter auf Seite 3 © Okea - Fotolia.com

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