die Elternschule in Dortmund - Dortmunder & Schwerter ...

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die Elternschule in Dortmund - Dortmunder & Schwerter ...

Auch die ältesten Lütgendortmunder

können sich nicht daran erinnern,

dass die inzwischen 650. Bartholomäuskirmes

jemals so

verregnet war, wie in diesem Jahr!

Als Oberbürgermeister Ullrich

Sierau und weitere Prominente am

Kettenflieger die Kirmes mit dem

traditionellen Fassanstich einläuteten

und Böllerschüsse weithin auf

die Eröffnung der Kirmes aufmerksam

machten, war die Welt noch in

Ordnung und das Interesse der Bevölkerung

gut. Doch bald darauf

begann die Regenzeit, die viele davon

abhielt, in den Kirmesrummel

mit den acht Groß-, elf Kinderfahrgeschäften,

dem Bühnenprogramm

Auf, in den Westfalenpark. Schöner

hätte das Wetter nicht sein

können. So hatten wir es uns gewünscht.

Die Bewohner des Seniorenzentrums

Am Volksgarten sahen als

erstes die Flamingos im rosa Federkleid,

die sich badend im Wasserbecken

aufhielten. Den Florianturm,

in seiner imposanten

Höhe, betrachteten wir vom Boden

aus. Natürlich wurde sofort

ein Foto gemacht. Die großen Rasenflächen

strahlten eine angenehme

Ruhe aus und so schlenderten

wir - vorbei an vielen Rosen,

deren Duft wir uns hin und

wieder um sie Nase wehen ließen

- Richtung Kochbuchmuseum.

Eine Bewohnerin entdeckte einen

Verregnete 650. Bartholomäuskirmes

mit verschiedenen Bands, sowie

weit über einhundert weiteren

Schaustellereinrichtungen einzutauchen.

So waren überwiegend

Plätze gefragt, an denen die Besucher

trockenen Fußes feiern und

kommunizieren konnten. Das gelang

an den Getränkeständen, die

neben alkoholfreien Getränken nur

Dortmunder Bier anboten. Darunter

das eigens zu diesem Anlass gebraute

Bartholomäus-Kichweih-

Bier. Wegen der niedrigen

Temperaturen am letzten Kirmestag

hatte der Wein- und Sektstand

in der Theresenstraße sogar Glühwein

aus Weihnachtstassen im Angebot,

was auch dankbar angenom-

sogenannten Bottelbusch, Flaschenreinigerbaum

wird dieser in

der Umgangssprache genannt.

„Das hätte ich niemals gedacht,

Sonderveröffentlichung

men wurde. Der letzte Tag, der wie

immer mit einem Krammarkt auf

der Westricher Straße begann, blieb

relativ trocken, so dass die Händler

dort ordentliche Umsätze machen

konnten. Obwohl bei der größten

Dortmunder Veranstaltung dieser

Art die Sicherheitsmaßnahmen nie

vernachlässigt wurden, mussten sie

unter dem Eindruck der Katastrophe

bei der Duisburger Loveparade

noch ergänzt werden. Dadurch

fehlten einige Einrichtungen oder

mussten auf andere Plätze ausweichen.

Bleibt zu hoffen, dass die

Schausteller den Geldbetrag in unbekannter

Höhe für soziale Zwecke,

den Hans-Peter Arens, Vorsitzen-

Besuch im Westfalenpark Dortmund

Kochbuchmuseum wurde besichtigt

Bewohner des Seniorenzentrums Am Volksgarten bei ihrem Ausflug

diesen herrlich blühenden Baum

noch einmal zu sehen“, waren ihre

Worte. Im Kochbuchmuseum angekommen,

konnten wir Kochbü-

der des Schaustellervereins Rote

Erde, bei der Eröffnung als Scheck

an die Lütgendortmunder Vereine

und Verbände überreicht hatte, bis

zum abschließenden Höhenfeuerwerk

am Montag wieder eingenommen

haben.

cher von Hernriette Davidis, die

ab 1856 in Dortmund gelebt und

hier viele Bücher mit wunderbaren

Rezepten geschrieben hatte,

aus der Nähe betrachten. Ein

Meißner Koppchen (Teetasse) aus

dem Jahre 1740 nebst einer, mit

üppigem Gold verzierten, Kaiser

Wilhelm-Tasse und weiteres wunderschönes

Geschirr aus alter Zeit

gab es zu betrachten. Viele Gegenstände,

die in der Küche genutzt

wurden, z. B. Herd, Brotmaschine

und andere Exponate wie Puppenstuben

und Kochgeräte konnten

wir bewundern. Zum Abschluss

unseres Ausfluges gab es

nach Wunsch im Restaurant Erdbeertorte

Milchkaffee und Eis.

Voller Eindrücke traten wir müde,

aber glücklich, die Heimfahrt an.

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