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DE 06/23

400 m² Laborfläche

zu verkaufen


400 m² Laborfläche zu verkaufen

Reinraum-Dienstleister UNIQSANA

sucht neuen Investor

Die UNIQSANA GmbH & Co. KG mit Sitz in Heilbronn ist ein hochmoderner

Reinraum-Labordienstleister mit einer sehr guten Infrastruktur

sowie einer größtenteils GMP-konformen Laborausstattung.

Seit dem 13.04.2023 befindet sich die Gesellschaft im vorläufigen

Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Heilbronn. Zum vorläufigen

Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Sebastian Krapohl von

der Rechtsanwaltsgesellschaft GÖRG in Stuttgart bestellt. Mithilfe

der Unternehmensberatung allea consult GmbH aus Biberach a. d.

Riss wird nach einer zukunftsorientierten Lösung für die 25 mannstarke

Belegschaft sowie für die beiden voll funktionsfähigen Reinraumlabore

(Reinraumklassen D, C und B sowie A in C und A in B)

gesucht.

Zum Verkauf stehen:

– Zwei hochmoderne miteinander verbundene Reinraumlabore

auf insgesamt 400 m² Laborfläche mit aktueller Reinraumtechnologie.

– Ein hochmotiviertes Team, bestehend aus 25 Professionals aus

den Bereichen Technische Assistenten (PTA, MTA, CTA)

und Experten der Biologie, Pharmazie, Ökotrophologie mit

diversifizierten Beratungskompetenzen sowie aus erfahrenen

Verwaltungs- und Lagermitarbeitern.

– Infrastruktur und Laborausstattung - größtenteils nach

GMP-Standard – u.a. für eine sterile Herstellung im Bereich der

Human- und Veterinärmedizin oder eine hochreine Produktion

für Hightech-Industrie.

Weitere barrierefreie Informationen, insbesondere zu den Laboren,

erhalten Sie unter: https://uniqsana.de/m-and-a/

Bei Interesse wenden Sie sich an Tina Kade

(allea consult GmbH) unter

tina.kade@allea-consult.de.

UNIQSANA GmbH & Co. KG

D74076 Heilbronn

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JUNI 2023

Liebe Reinraum-Tätige

und -Interessierte,

alles neu macht der Mai. Das haben wir

uns gedacht und das Erscheinungsbild

von Reinraum Online und dem

NEWSLETTER überarbeitet.

Sichtbar wird dies zuerst am neuen

Logo. Die neue Wort-Bild-Marke ist

prägnant und modern, einzigartig und

schnell erfassbar. Im Bild kann man,

wenn man will, einen skizzierten

Reinraum sehen oder zwei „R“ im „O“.

Der überarbeitete NEWSLETTER ist

„heller“ und übersichtlicher.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim

Lesen der im Mai für Sie gesammelten

Informationen:

> Laborfläche zu verkaufen

> Zertifizierte Servopresse für den

Reinraum

> Erste zertifizierte Energiekette

für den Trockenreinraum

> Vier bedeutende Bereiche

im Reinraum

> Nicht nur sauber, sondern lupenrein

> In Sachen Reinheit unübertroffen

An dieser Stelle möchte ich noch Herrn

Win Labuda recht herzlich zu seinem

85sten Geburtstag gratulieren und ihm

für sein Engagement für den Reinraum

und für die Kunst danken.

Mit freundlichem Gruß

Reinhold Schuster

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Reintechnik-Pionier Win Labuda

wird 85 Jahre alt

Win Labuda, *1938, ist Autor von Schriften über Themen der angewandten

Technologien, zur bildenden Kunst und zur Politik. Zudem ist er Gründungs-

Gesellschafter und Technik-Geschäftsführer der Clear & Clean Werk für

Reintechnik GmbH in Lübeck und eines Prüf- und Forschungslabors für

Oberflächen-Reinheit.

Dort wurden ihm für den Bereich Reintechnik 10 Patente zugesprochen.

Aus seiner Feder stammen auch 40 Fachaufsätze und Vorträge zu Themen

der Technik-Geschichte, insbesondere jedoch der Reintechnik und der

wischenden Reinigungs-Prozeduren. Sie wurden nahezu alle bei den

Verlagen VDI-Verlag und Wiley-VCH-Verlag veröffentlicht.

Darüber hinaus hat er zusammen mit

Tochter Nadja eine Netzpublikation

„Elf Essays zur Fotografie und

zu anderen Künsten“ veröffentlicht.

Sein vorerst letztes Buch trägt den Titel

„Schmunzelgedichte“,

ISBN 978-3-00-075265-0

Alle seine Publikationen sind auch online abrufbar.

Internet-Adresse: www.labuda.de.

Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit hat Labuda

3 Klassik-CDs für junge Künstler produziert.

Zur Jahresmitte 2023 ist die Herausgabe seines

opus magnum geplant:

„Zur Reinheit funktionaler Oberflächen“

von Win Labuda et al.,

ca. 400 S., 276.- € bei Clear & Clean GmbH, Lübeck.

Labuda lebt und arbeitet mit seiner japanischen

Ehefrau Yuko in Travemünde an der Ostsee.

CLEAR & CLEAN

Werk für Reintechnik GmbH

Niels-Bohr-Ring 36

D 23568 Lübeck

Telefon: +49 451 389500 Telefax: +49 451 389520

eMail: info@clearclean.de

www.cleanboss.com/

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Stellenausschreibung

Direktor Deutschland

Als Direktor Deutschland sind Sie verantwortlich für die Entwicklung von ABN Cleanroom Technology im deutschen Raum. Seit seiner Gründung

hat sich ABN Cleanroom Technology der Entwicklung innovativer Reinraumkonzepte verschrieben, bei denen Modularität und Pre-Engineering

Schlüsselwerte sind. Mit diesem innovativen Konzept liefern wir die beste Qualität im Bereich der Reinraumtechnik. Nicht nur in Bezug auf

Zuverlässigkeit, sondern auch in Bezug auf Lebensdauer und Leistung. Da unser Direktor Deutschland ABN Cleanroom Technology in ganz

Deutschland vertreten wird, glauben Sie fest an unser Pre-Engineering-Konzept und sind bereit, es in ganz Deutschland zu verbreiten.

Ihre Verantwortlichkeiten

> Sie sind für den Ausbau unseres Unternehmens in Deutschland verantwortlich und werden dabei von unserer

Hauptgeschäftsstelle in Belgien unterstützt.

> Als General Supervisor kümmern Sie sich um alle primären Prozesse von Supply Chain Management und HR bis hin

zu Vertrieb und Business Development.

> Sie bauen ein Partnernetz auf und machen unser Unternehmen zu einem bekannten Namen in der deutschen

Reinraumwelt.

Ihre DNA & Qualifikationen

> Sie haben ein sehr gutes Verständnis für die deutsche Reinraumumgebung.

> Sie verfügen über einen Master-Abschluss in Ingenieurwissenschaften (Dipl. Ing.)

> Sie kennen die deutschen Reinraumbranchen, in denen wir tätig sind

(Mikroelektronik, Automotive, Life Sciences, Pharma, …)

Was wir anbieten

Wir bieten Ihnen eine Direktorenstelle für die Region Deutschland, in der Sie

die Möglichkeit haben, mit einem neuen Team von Mitarbeitern einzigartige

Reinraumkonzepte und Produkte in Deutschland zu distribuieren.

Als Direktor haben Sie die Freiheit, ABN Cleanroom Technology in Deutschland

vollständig zu entwickeln und so zu unseren großen Internationalisierungsplänen

beizutragen.

Interessiert?

Bewerben Sie sich über unsere Webseite.

www.abn-cleanroomtechnology.de

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Zertifizierte Servopresse

für den Reinraum

In sensiblen Branchen wie Medizintechnik, Optische Industrie oder Elektronik sind für sämtliche Prozesse reinraumtaugliche

Komponenten erforderlich. Dazu zählen auch Antriebe. Mit den Servopressen aus der ElectricDrive Core-Serie hat

TOX® PRESSOTECHNIK jetzt eine Lösung: Sie entspricht der Luftreinheitsklasse 5 gemäß ISO 14644-1.

Wer im Reinraum arbeitet, darf sich unter keinen Umständen Verunreinigungen

im Endprodukt erlauben. Die Anlagenbetreiber

müssen die hohen Qualitätsansprüche ihrer Kunden erfüllen sowie

den verschärften Reinheitsbedingungen seitens der Gesetzgeber

entsprechen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden,

verlangen sie auch von den in ihren Anlagen eingesetzten Komponenten

eine zertifizierte Reinraumtauglichkeit. Das ist ein absolutes

Muss für die typischen Anwendungen in Medizintechnik,

Pharma- und Optischer Industrie sowie Elektronik und Halbleitertechnik.

Aber auch Branchen wie Erneuerbare Energien oder

Luft- und Raumfahrttechnik brauchen diesen Nachweis über die

Reinheitseignung. TOX® PRESSOTECHNIK stellt sich der Herausforderung

und passt seine Servoantriebe ElectricDrive Core

darauf an.

Untersucht und zertifiziert

Der Antriebsspezialist musste die Servopresse hierfür nur minimal

baulich verändern. Im nächsten Schritt beauftragte TOX das

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung

(IPA) in Stuttgart mit der Überprüfung. Das Ergebnis: Der ElectricDrive

Core-Antrieb entspricht der Luftreinheitsklasse 5 gemäß

ISO 14644-1. „Mit dieser Reinraum-Zertifizierung haben wir einen

Meilenstein erreicht, der uns neue Türen öffnet zu Anwendungen,

die höchste Reinheitsbedingungen erfordern“, freut sich Marco

Nimz, Produktmanager bei TOX® PRESSOTECHNIK. Was bedeutet

das für die Anwender? Die Servoantriebe der Produktfamilie

ElectricDrive Core lassen sich für Produktionsumgebungen im

Reinraum einsetzen.

Präzise regelbare Kräfte

Anwender können die elektromechanische Servopresse TOX®-

ElectricDrive Core vielseitig nutzen – Pressen, Fügen, Testen, Verdichten,

Montieren, Clipsen und vieles mehr ist möglich. Das System

ist eine Kombination aus Controller, Software und Antrieb. Dank

integrierter Prozessüberwachung und Sensorik hat der User den

Pressvorgang und die Qualität seines Produkts jederzeit im Griff.

Er kann sogar Jahre später noch nachvollziehen, mit welcher Kraft

ein Bauteil gepresst wurde. Apropos Kraft – diese ist beim Electric-

Drive-System konstant und präzise regelbar. Ein weiterer Vorteil:

Der Kunde muss den Antrieb vor Inbetriebnahme nicht mehr selbst

programmieren, sondern nur noch parametrieren. TOX® kann die

Programme für das Plug-and-play-fähige System bereits im Werk

vordefinieren.

„Uns ging es zunächst darum, den Anwendern aufzuzeigen, dass

sie die Servopressen der TOX®-ElectricDrive Core-Serie tatsächlich

unter Reinraumbedingungen einsetzen können“, ergänzt Marco

Nimz. Das IPA hat im ersten Schritt einen bestimmten Antrieb von

TOX® getestet und zertifiziert. Da die mechanischen Anpassungen

im Vergleich zu den Standard-Antrieben nur minimal sind, plant

TOX®, weitere Modelle für den Reinraum zertifizieren zu lassen.

Das Fraunhofer Institut führt eine Datenbank, in der alle getesteten

Produkte – auch der TOX® ElectricPowerDrive mit der Report-

Nummer TO 2211-1362 – eingesehen werden können:

http://www.tested-device.de/

TOX® PRESSOTECHNIK GmbH & Co. KG

D 88250 Weingarten

TOX® beauftragte das Fraunhofer IPA mit der Überprüfung des Antriebs. Das Ergebnis: Die Servopresse entspricht

der Luftreinheitsklasse 5 gemäß ISO 14644-1. (Bild: TOX® PRESSOTECHNIK GmbH & Co. KG)

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Höchste Sicherheit

in der Batterieproduktion:

Erste zertifizierte Energiekette

für den Trockenreinraum

Test mit bestmöglichem Ergebnis bestanden: E6.29 von igus erhält neuartiges

Trockenreinraum-Zertifikat des Fraunhofer IPA für ISO Klasse 4

Wann immer höchste Hygienestandards gefragt sind, punktet igus mit schmierfreien und abriebfesten Kunststoff-Komponenten

für die Bewegung. Insbesondere die Batterieproduktion für die Mobilität von morgen erfordert spezielle Umgebungsbedingungen,

die durch die Kombination von Trocken- und Reinraum erzielt werden. Für genau diese Anforderungen

hat das Fraunhofer IPA ein neuartiges Zertifikat entwickelt. Die Energiekette E6.29 von igus ist die allererste Leitungsführung

überhaupt, die unter Trockenreinraum-Bedingungen getestet und nun mit ISO Klasse 4 zertifiziert wurde.

„Unsere seit vielen Jahren bewährte Energiekette E6.29 ist jetzt die

allererste Leitungsführung überhaupt, die ein neuartiges Zertifikat

des IPA für die ISO Reinraumklassifizierung unter Trockenraumbedingungen

erhalten hat.“

Einzigartige Kombination von Trockenheit und Partikelfreiheit

Für den Test hat das Fraunhofer IPA gemeinsam mit der Cellforce

Group ein mobiles Trockenreinraumzelt entwickelt. Das neue DryClean-CAPE

als flexiblere und kostengünstigere Alternative zu klassischen,

stationären Reinräumen schafft nicht nur eine hochreine,

sondern auch eine Produktionsumgebung mit geringer Luftfeuchte.

Denn das Trockencape besteht aus zwei unterschiedlichen Hüllen.

Dabei entstehen Trockenheit und Partikelfreiheit durch separate

Luftaufbereitungseinheiten unabhängig voneinander. Diese einzigartige

Kombination bietet die optimale, flexible Produktionsumgebung.

Schmierfrei, verschleißfest und jetzt auch für den Trockenreinraum

zertifiziert: Die E6.29 erhält als allererste Energiekette

das neuartige Zertifikat des Fraunhofer IPA und erreicht im Test

ISO Klasse 4. (Quelle: Fraunhofer IPA / igus GmbH)

Lithium-Ionen-Batterien sind eine Schlüsseltechnologie unserer

Zeit, die sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt hat.

Nicht zuletzt aufgrund des wachsenden Marktes für Elektroautos.

Denn das Batteriesystem ist für die Elektromobilität essenziell. Um

eine fehlerfreie Herstellung und lange Akkulaufzeit zu gewährleisten,

muss der Produktionsprozess kontinuierlich optimiert werden.

Infolge der zunehmenden Anzahl an Anlagen und Automatisierung

der Systeme, wächst auch der Bedarf an zuverlässigen Leitungsführungen.

„Die Qualitätsanforderungen steigen stetig – sowohl seitens

der Kunden als auch seitens der Prüfnormen. Deshalb arbeiten wir

bereits seit 1997 mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik

und Automatisierung IPA zusammen, wo unsere Energieketten

in genormten Bewegungsabläufen untersucht werden. So können

wir eine klare Aussage zur Reinheitsklasse unserer Energieketten

geben“, erklärt Kira Weller, Produktmanagerin e-ketten bei igus.

E6.29 erreicht bestmögliches Testergebnis

Aus diesem Grund hat das IPA nun auch das neuartige Zertifikat für

die ISO Reinraumklassifizierung unter Trockenraumbedingungen

entwickelt. Die E6.29 von igus hat diesen Test nicht nur als erste

Energiekette überhaupt bestanden, sondern auch das bestmögliche

Ergebnis im Trockencape erreicht: ISO Klasse 4. Damit ist igus einer

der Vorreiter in diesem Bereich. Getestet wurde die e-kette bei -40°C

Taupunkt, was einer relativen Luftfeuchtigkeit von < 1% bei 22°C

Raumtemperatur entspricht, und in einer Reinraumumgebung der

ISO Klasse 3. Somit eignet sich die E6.29 nun auch für den sicheren

Einsatz in Trockenraumanwendungen. Die langlebige e-kette aus

reibungs- und verschleißoptimierten Hochleistungskunststoffen ist

als Standard-Katalogartikel mit verschiedenen Innenhöhen, Breiten

und Radien direkt ab Lager verfügbar. Aktuell läuft auch ein Dauertest

der E6-Verbinder in einem Trockenraum im hauseigenen igus

Testlabor. 10 Millionen Doppelhübe wurden bereits erreicht – und

die Tests laufen weiter.

igus GmbH

D 51147 Köln

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Experte im Reinraum

cleansman®

Menschen im Reinraum – reinraum online zeigt den Menschen hinter den Normen

und stellt eine „Reinraum“-Persönlichkeit vor

Thomas von Kahlden

Persönliches:

Thomas von Kahlden

geboren am 11. Dezember 1955 in Karlsruhe

Schulbildung: 1977 - 1984

Studium: Universität Karlsruhe,

Fachrichtung Maschinenbau,

Schwerpunkt Strömungsmechanik

Berufstätigkeit: 1984 - 6/1996

wissenschaftlicher Mitarbeiter am

Fraunhofer Institut Produktionstechnik

und Automatisierung (IPA) in

Stuttgart, Schwerpunkt Reinraumtechnik

1986 -2000

Mitarbeit im DIN –VDI GAAR der

Reinraumtechnik

– Meßtechnik in der Reinraumluft

– Reinraumtauglichkeit von Fertigungseinrichtungen

– ISO TC 209 (WG 3 - Metrology)

1986

– Referent bei Concept Heidelberg,

I-EC – GmbH, Hygenic Design - Akademy

zu folgenden Schwerpunkten: Monitoring,

Partikelmesstechnik, Filtrationstechnik,

Reinraumtechnik und deren Qualifizierung

1996

Gründung der CCI – von Kahlden GmbH und

seit dem geschäftsführender Inhaber der CCI

Vorab eine Frage zum Thema

Reinraum: Welches ist Ihr

Spezialgebiet? Wo kennen Sie

sich besonders gut aus?

Messtechnik in der Reinraumtechnik

und Strömungstechnik

Was wollten Sie als Kind werden?

Feuerwehrmann

Welches war Ihr erstes Auto?

VW-Käfer Baujahr 1964

Worüber können Sie sich freuen?

In illustrer Runde zu sitzen und sich

über Gott und die Welt

auszutauschen, über jeden Auftrag

der eingeht, auch wenn er auch

noch so klein ist

Auf welche Leistung sind Sie

besonders stolz?

Eine Firma zu haben die sich von

den meisten anderen abgrenzt da

wir spezielle Geräte herstellen

Welche technische Leistung

bewundern Sie am meisten?

Einen Waferbelichter (Stepper ) zu

bauen der mit weniger als 20nm

Wellenlänge arbeitet (ASML)

Mit wem würden Sie gerne einen

Monat lang tauschen?

Dr. Alexander Gerst (Astroalex)

In welchem Land hätten Sie gerne

einen Zweitwohnsitz?

Neuseeland

Wem wären Sie gerne begegnet?

Den 3 Astronauten der ersten

Mondlandung

Welches Buch würden Sie derzeit

empfehlen?

Stephen Hawking: Die kürzeste

Geschichte der Zeit

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Spargel mit Pfannkuchen, Schinken

und Sauce Hollandaise

Was ist Ihre Lieblingsmusik?

Soulmusik

Was war der beste Rat, den Sie

je bekommen haben?

Nach meiner Facharbeiterausbildung

als Elektromechaniker weiter

auf die Schule zu gehen

Haben Sie ein Motto?

Niemals aufgeben und immer nach

vorne sehen, es geht immer weiter

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Abwasserreinigung

Plasma gegen toxische

PFAS-Chemikalien

Die gesundheitsschädlichen Chemikalien PFAS sind mittlerweile in vielen Böden und Gewässern nachweisbar. Die Beseitigung

mit herkömmlichen Filtertechniken ist sehr aufwendig und kaum realisierbar. Forschende des Fraunhofer-Instituts

für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB setzen im Verbundprojekt AtWaPlas erfolgreich auf eine plasmabasierte

Technologie. Kontaminiertes Wasser wird in einen kombinierten Glas- und Edelstahlzylinder eingeleitet und dort mit dem

ionisiertem Gas – dem Plasma – behandelt. Das reduziert die Molekülketten von PFAS und ermöglicht so eine kostengünstige

Beseitigung der toxischen Substanz.

Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, kurz: PFAS (engl.: perand

polyfluoroalkyl substances), haben viele Talente. Sie sind thermisch

und chemisch stabil, dabei wasser-, fett- und schmutzabweisend.

Dementsprechend findet man sie in vielen alltäglichen Anwendungen:

Pizzakartons sind damit beschichtet oder auch Backpapier,

genauso wie Shampoo und Cremes. In der Industrie finden

PFAS Verwendung als Lösch- und Netzmittel. In der Landwirtschaft

werden sie in Pflanzenschutzmitteln verwendet. Mittlerweile lassen

sich Spuren von PFAS jedoch auch da nachweisen, wo sie nicht

hingehören: im Boden, in Flüssen und im Grundwasser, in Lebensmitteln

und im Trinkwasser. So gelangen die schädlichen Stoffe am

Ende auch in den menschlichen Körper. Wegen ihrer chemischen

Stabilität ist die Beseitigung der sogenannten Ewigkeitschemikalien

bisher mit vertretbarem Aufwand kaum möglich.

Das Verbundprojekt AtWaPlas soll das ändern. Das Akronym

steht für Atmosphären-Wasserplasma-Behandlung. Das innovative

Projekt wird derzeit am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und

Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart gemeinsam mit dem Industriepartner

HYDR.O. Geologen und Ingenieure aus Aachen vorangetrieben.

Ziel ist die Aufbereitung und Rückgewinnung PFAS-belasteter

Wässer mittels Plasma-Behandlung.

Das Forschenden-Team um Dr. Georg Umlauf, Experte für

funktionale Oberflächen und Materialien, macht sich dabei die Fähigkeit

von Plasma zu Nutze, die Molekülketten von Substanzen

anzugreifen. Erzeugt wird das elektrisch leitfähige Gas aus Elektronen

und Ionen durch Anlegen von Hochspannung. »In unseren

Versuchen mit Plasma ist es gelungen, die Molekülketten von

PFAS im Wasser zu verkürzen. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu

einer effizienten Beseitigung dieser hartnäckigen Schadstoffe«,

freut sich Umlauf.

Die Plasma-Atmosphäre wird im

Reaktor durch das charakteristische

Leuchten und das Entladen von Blitzen

deutlich sichtbar. © Fraunhofer IGB

Versuchsanlage zur Eliminierung von

PFAS. Nach ersten erfolgreichen

Versuchen soll die Technolo-gie auch

für praktische Anwendungen im

Industriemaßstab optimiert und

skaliert werden. © Fraunhofer IGB

Plasmareaktor: Durch Anlegen von Spannung an

der Kupferelektrode entsteht ein Plasma. Kontaminiertes

Wasser wird nach oben gepumpt und fließt

in einem Spalt durch die Zone mit der Plasmaentladung

wieder nach unten. Dabei werden die

PFAS angegriffen. © Fraunhofer IGB

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Wasserkreislauf im Edelstahlzylinder

Für das Verfahren nutzen die Fraunhofer-Forschenden einen zylinderförmigen

Aufbau. Im Inneren befindet sich ein Edelstahlrohr und dieses dient als Masseelektrode

des Stromkreises. Ein äußeres Kupfernetz fungiert als Hochspannungselektrode

und wird zur Innenseite hin durch ein Dielektrikum aus Glas

abgeschirmt. Dazwischen bleibt ein winziger Spalt, der mit einem Luft-Gemisch

gefüllt ist. Durch Anlegen von mehreren Kilovolt Spannung verwandelt sich dieses

Luft-Gemisch in Plasma. Für das menschliche Auge wird es durch das charakteristische

Leuchten und das Entladen in Form von Blitzen sichtbar.

Im Reinigungsprozess wird das mit PFAS kontaminierte Wasser am Boden

des Stahltanks eingeleitet und nach oben gepumpt. Im Spalt zwischen den Elektroden

fließt es nach unten und durchquert dabei die elektrisch aktive Plasma-

Atmosphäre. Beim Entladen bricht das Plasma die PFAS-Molekülketten auf und

verkürzt sie. Das Wasser wird in einem geschlossenen Kreislauf immer wieder

durch den stählernen Reaktor und die Plasma-Entladezone im Spalt gepumpt,

jedes Mal werden die PFAS-Molekülketten weiter reduziert bis zu einer vollständigen

Mineralisierung. »Im Idealfall werden die schädlichen PFAS-Stoffe

so vollständig beseitigt, dass sie in massenspektrometischen Messungen nicht

mehr nachweisbar sind. Damit werden auch die strengen Regularien der Trinkwasserverordnung

in Bezug auf die PFAS-Konzentration erfüllt«, sagt Umlauf.

Gegenüber herkömmlichen Methoden wie beispielsweise der Filterung

mit Aktivkohle weist die im Fraunhofer-Institut entwickelte Technologie einen

entscheidenden Vorteil auf: »Aktivkohlefilter können die schädlichen Stoffe

zwar binden, sie aber nicht beseitigen. Somit müssen die Filter regelmäßig ausgetauscht

und entsorgt werden. Die AtWaPlas-Technologie dagegen kann die

schädlichen Substanzen rückstandsfrei eliminieren und arbeitet dabei sehr effizient

und wartungsarm«, erläutert Fraunhofer-Experte Umlauf.

INGENIEURBÜRO &

REINRAUMSERVICE

EGON BUCHTA GMBH

Echte Wasserproben statt synthetischer Laborproben

Um echte Praxisnähe zu gewährleisten, testen die Fraunhofer-Forschenden die

Plasma-Reinigung gewissermaßen unter erschwerten Bedingungen. Konventionelle

Testverfahren arbeiten mit perfekt sauberem Wasser und im Labor synthetisch

angerührten PFAS-Lösungen. Das Forschenden-Team in Stuttgart dagegen

verwendet »echte« Wasserproben, die aus PFAS-kontaminierten Gebieten stammen.

Die Proben werden vom Projektpartner HYDR.O. Geologen und Ingenieure

GbR aus Aachen zugeliefert. Das Unternehmen hat sich auf die Altlastensanierung

spezialisiert und führt daneben hydrodynamische Simulationen durch.

Die realen Wasserproben, mit denen Umlauf und sein Team arbeiten, enthalten

daher neben PFAS auch weitere Partikel, Schwebstoffe und organische

Trübungen. »Auf diese Weise stellen wir sicher, dass AtWaPlas seinen Reinigungseffekt

nicht nur mit synthetischen Laborproben, sondern auch unter

realen Bedingungen mit wechselnden Wasserqualitäten unter Beweis stellt.

Zugleich können wir die Prozessparameter laufend anpassen und weiterentwickeln«,

erklärt Umlauf.

Die Plasma-Methode lässt sich auch für den Abbau anderer schädlicher

Substanzen einsetzen. Darunter fallen etwa Rückstände von Medikamenten im

Abwasser, Pestizide und Herbizide, aber auch Industriechemikalien wie Cyanide.

Daneben kommt AtWaPlas auch für die umweltschonende und kostengünstige

Aufbereitung von Trinkwasser in mobilen Anwendungen infrage.

Das Verbundprojekt AtWaPlas startete im JuIi 2021. Nach den erfolgreichen

Versuchsreihen im Technikums-Maßstab mit einem 5-Liter-Reaktor arbeitet

das Fraunhofer-Team gemeinsam mit dem Verbundpartner daran, das Verfahren

weiter zu optimieren. Georg Umlauf sagt: »Unser Ziel ist es jetzt, toxische

PFAS durch verlängerte Prozesszeiten und mehr Umläufe im Tank vollständig zu

eliminieren und die AtWaPlas-Technologie auch für die praktische Anwendung

im größeren Maßstab verfügbar zu machen.« Zukünftig könnten entsprechende

Anlagen auch als eigenständige Reinigungsstufe in Klärwerken aufgestellt werden

oder in transportablen Containern auf kontaminierten Freilandflächen zum

Einsatz kommen.

Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB

D 70569 Stuttgart

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– GMP- und Nutzerberatung

– Dokumentenerstellung nach

EU-GMP-Leitfaden; Annex 15

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Qualifizierungen,

Wartungen und Service

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NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2023

Seite 11/83


Vier bedeutende Bereiche

im Reinraum

Unter dem Begriff Reinraumtechnik werden alle Maßnahmen zusammengefasst,

die dafür sorgen, dass Verunreinigungen der Luft,

des Bodens sowie der Arbeitsmittel innerhalb eines Raumes ausgeschlossen

werden. Doch wozu ist ein Reinraum notwendig?

Wenn sich das Sonnenlicht seinen Weg durch einen Raum

bahnt, kann man in der Luft viele Partikel schweben sehen. In einem

sogenannten Reinraum wird die Konzentration dieser luftgetragenen

Teilchen auf ein Minimum beschränkt. Räume mit dieser

Reinheit sind notwendig, wenn die Herstellung und Qualität eines

Produktes durch diese Partikel gefährdet wird. Staub, Haare und

Hautpartikel sowie Keime und Chemikalien zählen zu den Teilchen,

die in einem Reinraum aus der Luft und von den notwendigen

Arbeitsmitteln entfernt werden müssen. Da diese mit bloßem Auge

nicht zu erkennen sind, unterliegen Reinräume Normen und Reinraumklassen,

die für die entsprechende Sauberkeit sorgen.

Damit ein Arbeitsraum zu einem Reinraum werden kann,

müssen mehrere Faktoren berücksichtigt werden:

– Materialien, die in den Raum gelangen

– Luftqualität

– menschliches Verhalten

– Filtersysteme

– eingesetzte Maschinen und Werkzeuge

– Kleidung der Mitarbeiter

– Schleusen und Transfersysteme

Reinräume finden ihre Anwendung

z.B. in folgenden Industriezweigen:

– Optik

– Leiterplattentechnik

– Mikroelektronik

– Lasertechnik

– Raumfahrttechnik

– Glasfasertechnik

Absolut staubfreie und reine Räume braucht es auch in der Pharmazie,

in Krankenhäusern, der Lebensmittelindustrie sowie bei der

Herstellung von Medizinprodukten (sterile Verbände).

Um die Sauberkeit in diesen Räumen zu erhalten, wurden Standardbetriebsverfahren

und Wartungspläne eingeführt. Es ist einfacher

und günstiger, diese Räume regelmäßig zu warten, als einen

kontaminierten Reinraum komplett säubern zu lassen. In diesem Fall

ist der Reinraum für seinen vorgesehenen Zweck nicht nutzbar, was

zusätzliche Kosten verursacht.

Normalerweise finden sich in einem Raum Keime, Aerosole,

niedermolekulare Stoffe und Feinstaub. In Betriebsräumen kommen

Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Chemikalien und Partikel

hochwirksamer Stoffe wie Antibiotika, Hormone und Zytostatika

hinzu. Diese Teilchen können die Produkte, die in Reinräumen

hergestellt werden, verunreinigen und den menschlichen Körper

belasten. Durch die Reinraumtechnik werden die Luft und alle vorhandenen

Geräte von diesen Partikeln befreit, damit ein keimfreier

Raum entstehen kann.

Um die vorgegebenen Standards einzuhalten, braucht es folgende

Reinraumprodukte und -ausrüstungen sowie Protokolle, die die

Reinheit in diesen Räumen sichern.

Ersatz-Filter für das Luftstromsystem

Sobald Filtersysteme zum Einsatz kommen, müssen Sie diese regelmäßig

warten und austauschen. Was im privaten Bereich kaum

Konsequenzen nach sich zieht, kann im betrieblichen Rahmen die

gesamte Produktion lahmlegen. Fallen Filtersysteme aus, wird ein

Reinraum kontaminiert. Kleinste Partikel sind zwar mit dem Auge

nicht zu sehen, lagern sich diese jedoch auf Mikrochips oder Leiterplatten

ab, sind diese Produkte verunreinigt und unter Umständen

nicht mehr funktionsfähig.

Filtersysteme enthalten mehrere Filterstufen, in denen HEPAund

ULPA-Filter zum Einsatz kommen. Dabei werden die Vorfilter

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Seite 12/83


am meisten belastet und müssen häufig ausgetauscht werden. Zwischenfilter und

Endfilter besitzen eine längere Lebensdauer, da ihre Auffangrate geringer ist als die

der Vorfilter. Das führt dazu, dass Vorfilter für mindestens zwei Wechsel in Reserve

vorhanden sein sollten, damit die Produktion beim Ausfall eines Filters nicht unterbrochen

werden muss.

Endfilter verunreinigen langsamer, daher kann man diese mehrere Jahre ohne

Austausch nutzen. Trotzdem sollte die regelmäßige Kontrolle dieser Filter Teil der

Reinraumüberwachung sein, da diese Filter das Herzstück des Reinraumsystems

sind. Sie filtern die kleinsten Partikel des Raumes und machen den Reinraum erst

möglich.

Die korrekte Kleidung für Reinräume

Reinräume müssen mit einer speziellen Kleidung betreten werden, denn die normale

Alltagskleidung würde nicht nur die Verunreinigungen aus der Außenwelt in

den Reinraum tragen. Bei einem sehr hohen Standard müssen Sie Schutzanzüge,

Füßlinge, Reinraumhandschuhe sowie Masken, Schutzbrillen und Hauben verwenden.

Niedriger angesetzte Standards sehen Mäntel, spezielle Reinraumschuhe und

Haarnetze vor.

Um einen Reinraum steril zu halten, muss diese Schutzkleidung immer in ausreichendem

Maße vorhanden sein. Auf diese Weise sind Sie jederzeit auf akute Situationen

vorbereitet. Die Pandemie hat uns deutlich gezeigt, dass eine vorausschauende

Organisation Leben retten kann, weil in Katastrophensituationen schnell gehandelt

werden muss.

Effektive Reinigungsmaterialien für einen Reinraum

Neben der Luftreinigung und der Überwachung der Luftfilter benötigen Reinräume

eine regelmäßige Reinigung. Dadurch lässt sich der reibungslose Ablauf der Produktion

und die Gesundheit der Menschen garantieren. Individuelle Reinigungspläne

legen den dafür notwendigen Rhythmus fest. Im Schichtbetrieb sollte beispielsweise

eine tägliche Reinigung auf normalem Niveau erfolgen. Die Tiefenreinigung ist

einmal wöchentlich notwendig und eine komplette Grundreinigung wird einmal im

Monat angesetzt. Die Häufigkeit und Intensität der Reinigung hängen von konkreten

Festlegungen ab.

Weil jede Reinigung den festgesetzten Standards entsprechen soll, muss man

spezielle Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel gegen Pilze und Bakterien verwenden.

Dazu gehören destilliertes Wasser, denaturiertes Ethanol, Alkohol (IPA)

sowie nicht fusselnde Mopps und Putzwagen, die aus einem abriebarmen Edelstahl

hergestellt wurden. Generell müssen alle Reinigungsgeräte aus Materialien bestehen,

die bei der Reinigung keine Partikel auf Oberflächen hinterlassen und sich im

Kontakt mit Reinigungsmitteln nicht zersetzen.

Protokolle für einen Reinraum

Damit die Kontrolle der Lüftungssysteme und die Reinigung von Reinräumen regelmäßig

und vollständig erfolgt, wird ein Reinraummanager ernannt. Dieser ist für die

Wartung und Validierung der Reinräume verantwortlich. Dabei geht es nicht nur um

die Kontrolle der durchgeführten Maßnahmen.

Menschen verfallen schnell in Routine und übersehen Vorschriften sowie alltägliche

Praktiken, die das entsprechende Berufsfeld verlangt. Deshalb liegt es auch in

der Verantwortung des Reinraummanagers, alle Personen regelmäßig an die Auflagen

zu erinnern, die mit der Arbeit in einem Reinraum einhergehen. Am effektivsten

lässt sich dieses Vorhaben mithilfe von Postern umsetzen, die optisch auf die strikte

Einhaltung bestimmter Verhaltensweisen hinweisen.

ap-systems GmbH

Halskestr. 10

D 72766 Reutlingen

Telefon: +49 7121 1453210 Telefax: +49 7121 1453289

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Seite 13/83


TKW stellt mit speziellen Gerätschaften und Reinigungsmethoden in jeder Umgebung höchste Reinigungsstandards her.

(Foto: TKW Gebäudeservice GmbH)

Die Herausforderungen in der Reinraumreinigung

Nicht nur sauber, sondern lupenrein

Ohne Mikrochips und elektronische Hightech-Produkte geht heute nichts mehr und das Wachstum dieses Wirtschaftsbereichs

ist zurzeit rasant. Bei der Herstellung dieser Bauteile müssen höchste Hygieneanforderungen erfüllt werden und es

sind hochsensible Reinigungsprozesse in einer sauberen beziehungsweise reinen Umgebung erforderlich.

Die Integrated Dynamics Engineering GmbH (IDE) hat sich als junges,

internationales Unternehmen in der Halbleiterindustrie einen

Namen als Hersteller von mechatronischer Systemtechnik gemacht.

In den Produktionsstätten in Deutschland und den USA entwickeln

und produzieren mehr als 190 Mitarbeitende anspruchsvolle Lösungen

für weltweite Kunden. Die Kernkompetenzen liegen dabei in

den Bereichen Maschinendynamik, Robotik und Mechatronik. In

diesem Kerngeschäft ist IDE weltweit die Nr. 1. Aufgrund der dort

permanent steigenden Nachfrage erweitert IDE aktuell im Headquarter

in Raunheim (Hessen) seine Reinraumkapazitäten von etwa

600 m2 um weitere 1.000 m2.

Die TKW Gebäudeservice GmbH (TKW) steht IDE bereits seit

fast zehn Jahren als kompetenter Partner mit einem breiten Dienstleistungsspektrum

zur Seite. Aufgrund der Flexibilität und der um-

André Pires, technischer Bereichsleiter von TKW und Gebäudereinigermeister,

betreut die Integrated Dynamics Engineering GmbH (IDE)

bereits seit fast fünf Jahren. (Foto: TKW Gebäudeservice GmbH)

Die Arbeit im Reinraum erfordert ein Höchstmaß an

Verantwortungsbewusstsein und Disziplin.

(Foto: Integrated Dynamics Engineering GmbH)

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Seite 14/83


fangreichen Fachkenntnisse des TKW-Serviceteams wird IDE

optimal in den Bereichen Grundreinigung, Glasreinigung, Grünflächenpflege,

Hausmeisterdienste, der technischen Reinigung von

Maschinenteilen sowie der höchsten Kunst der Reinheit, der Reinraumreinigung,

unterstützt. Diese stellt hohe Anforderungen an den

Dienstleister, ist eine der sensibelsten und anspruchsvollsten Aufgaben

in der Gebäudereinigung und zählt bei TKW seit über zehn

Jahren zum täglichen Geschäft. Zahlreiche Kunden aus den Branchen

Forschung & Entwicklung, Medizintechnik & Pharmaindustrie

vertrauen auf das Fachwissen der Mitarbeiter, die in allen Bereichen

und allen Reinraumklassen für eine sichere und reine Umgebung

sorgen.

Bei IDE sorgt das TKW-Team mit sorgfältig ausgewählter Reinraumbekleidung

und speziellem Reinigungsequipment jeden Abend

nach der regulären Tagschicht für Partikelfreiheit. „Von Tag eins an

können wir mit unserer Prüftechnik die Verbesserung des Reinheitsgrades

nachmessen.“ so Martin Pronegg, Head of IT/ERP/Facility

Management der Integrated Dynamics Engineering GmbH.

Die Reinigungsprozedur ist sehr komplex und erfordert höchste

Genauigkeit sowie ein umfangreiches Verständnis für den Reinraum.

Schon bevor mit der Arbeit begonnen wird, muss auf die richtige

Ankleidetechnik im Schleusenbereich geachtet werden. Dort

müssen zunächst sämtliche Schmutzpartikel an Körper und Kleidung

beseitigt werden, bevor eine Person in den Reinraum eintreten

darf. Ebenso wichtig ist die Anwendung der richtigen Reinigungstechniken

für Decken, Wände, Böden und Einrichtungsgegenstände,

der adäquate Einsatz von Reinigungsmitteln und der dazugehörigen

Reinigungsgeräte sowie die exakte Einhaltung aller gesetzlichen

Vorschriften und DIN-Normen. Dabei ist der Leistungsumfang

und auch die Häufigkeit der Reinigungsarbeiten in den Reinräumen

von IDE auf deren spezielle Anforderungen abgestimmt.

Das TKW-Serviceteam stellt ein wichtiges Bindeglied in den

internen Systemprozessen des Unternehmens dar. „Besonders hervorzuheben

ist der direkte Zugang zum technischen Bereichsleiter

von TKW, Herr Pires, der für jedes Thema kurzfristig telefonisch

oder vor Ort zur Verfügung steht. Die Zusammenarbeit ist sehr offen,

lösungsorientiert und vor allem auf Augenhöhe, was immer zu guten

Ergebnissen führt.“ so Martin Pronegg.

TKW Gebäudeservice GmbH

Adam-Opel-Straße 1

D 64569 Nauheim

Telefon: +49 6152 94880

Telefax: +49 6152 948830

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Trockenraum für Entwicklung von Werkstoffen für Next-Generation Batterie-Lösungen

Daikin Chemical forscht

mit weisstechnik

Der international führende Spezialist für High-Performance Chemikalien Daikin Chemical, hat ein neues Innovation

Center in Dortmund gebaut. Darin wird unter anderem an Optimierungsmöglichkeiten für Lithium-Ionen Batterien für

Elektrofahrzeuge geforscht. Der dafür notwendige Trockenraum im personenbesetzten Labor wurde von weisstechnik

geplant und realisiert.

Erfolgreiche Tochter eines großen Konzerns

Daikin Industries ist ein japanischer Konzern mit knapp 88.000 Mitarbeitenden

und einem Jahresumsatz von 23 Mrd. Euro weltweit. Der

Konzern ist in unterschiedlichen Branchen und Anwendungsfeldern

aktiv und verfügt über zahlreiche Tochterunternehmen. Dazu gehört

auch Daikin Chemical Europe, ein weltweit führender Spezialist

für Fluorchemikalien. In seinem neu gebauten Innovation Center

in Dortmund betreibt Daikin Chemical Grundlagenforschung für

Kunden sowie zur Entwicklung und Verbesserung eigener Produkte.

Ein zentrales Forschungsgebiet ist die Weiterentwicklung von Materialien

für Lithium-Ionen- und andere Batterien für die Automobilindustrie.

Ziel der Forschung ist, vorhandene Batterien weiter zu verbessern

und die Grundlagen für die nächsten Batterie-Generationen

zu schaffen.

Forschung auf neues Niveau bringen

Mit dem neu gebauten Innovation Center werden die technischen

Möglichkeiten der Forschungsabteilung deutlich verbessert.

Ab sofort ersetzt ein großzügig dimensionierter Trockenraum

für zwei Personen die bisherigen Glove-Boxen. Der

Trockenraum steigert nicht nur den Arbeitskomfort und die Arbeitseffizienz,

sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten hinsichtlich

der Prozesse und der Größe der einzubringenden Materialien

und Geräte. Die bisher genutzten Glove-Boxen konnten

nur Objekte bis zu einer Größe von 20 x 20 cm aufnehmen, die

aufwändig ein- und ausgeschleust werden mussten. Im neuen

Trockenraum geht dies wesentlich einfacher und in deutlich

größeren Dimensionen. Damit kann beispielsweise auch Ausrüstung

zum Verpressen aktiver Materialien im Trockenraum

genutzt werden.

Von Grundlagen bis Proof-of-Concept

Die Forschung von Daikin Chemical umfasst die Arbeit mit aktiven

Materialien und Mischungen, zum Beispiel für die Präparation von

Elektroden und zur Herstellung von neuartigen Festkörperelektrolyten

für die nächste Generation an Lithium-Ionen Batterien. Dabei

geht es darum, optimale Materialkombinationen zu entwickeln und

deren Einsetzbarkeit in Bezug auf Wechselwirkungen mit anderen

Materialien zu überprüfen. Damit bekommen Kunden als Ergebnis

die komplette Chemie für ihre Batterie aus einer Hand. Im Fokus der

Entwicklung stehen die Megatrends der Batterietechnologie: Erhöhung

der Energiedichte und Verkürzung der Ladezeit, Verlängerung

der Lebensdauer, Optimierung der Sicherheit und Steigerung der

Nachhaltigkeit.

Forschungsschwerpunkt Batterie-Chemie

Um die Performance der Zellchemie zu untersuchen und zu verbessern,

werden verschiedene Materialien gezielt kombiniert und

das Ergebnis zum Beispiel in Knopfzellen getestet. Eine wichtige

Komponente ist dabei auch metallisches Lithium, das schnell und

aggressiv mit Feuchtigkeit reagiert. Deshalb müssen Arbeiten und

Tests mit metallischem Lithium immer im Trockenraum stattfinden,

um Schäden für Menschen, das Labor und die Umwelt zu verhindern.

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Seite 16/83


Erfahrenes Projektteam am Start

Der Bau des Innovation Centers wurde von dem japanischen Bauspezialisten

Takenaka als Generalunternehmer betreut. Die Laborausstattung

des Trockenraumes wurde durch die Firma Hemling

fachgerecht besorgt, mit der weisstechnik bereits bei anderen Projekten

erfolgreich zusammengearbeitet hat. Den passenden Partner

für den Trockenraum ermittelte Daikin Chemical über eine Ausschreibung.

Aufgrund der bereits bestehenden positiven Geschäftsbeziehungen

– als Lieferant und als Kunde – war klar, dass auch von

weisstechnik ein Angebot eingeholt werden sollte.

Überzeugend bei Ausschreibungsverfahren

Mit Engagement und Fachkompetenz konnte sich weisstechnik

gegenüber dem Wettbewerb durchsetzen. Das technische Gesamtkonzept

für den Trockenraum, das im Projektverlauf angesichts geänderter

Rahmenbedingungen mehrfach angepasst werden musste,

erfüllte alle Anforderungen sicher. Die hier erstmal eingesetzte Luftentfeuchtungsanlage

mit 2-Rotor-Konzept sorgt in Verbindung mit

einem Chiller aus dem Hause Daikin für eine optimale Energieeffizienz.

Besonders wichtig waren auch die Flexibilität und die kurzen

Reaktionszeiten des Planungsteams. Das schnelle und verbindliche

Vorgehen von weisstechnik hat den Auftraggeber begeistert und

war ein wesentliches Kriterium für die Auftragsvergabe. Ein weiterer

entscheidender Aspekt war, dass weisstechnik ein One-Stop-Shop-

Anbieter ist, der sowohl Trockenraum- als auch Reinraumtechnik im

Portfolio hat und alle Leistungen von der Planung bis zum Service

aus einer Hand kamen.

Technische Eckdaten des Trockenraums

Der Trockenraum hat eine Größe von 52 m2 und einen Taupunkt von

-55 Grad Celsius . Er ist als Labor mit entsprechenden Personenschleusen

ausgestattet und ermöglicht den permanenten Aufenthalt

von zwei Personen. Der Trockenkammerbau wurde im Ständerbau

aus Standardmodulen gefertigt und sichert die Einhaltung einer

Raumtemperatur von 21 +/- 3 Grad Celsius. Die Klimatechnik wurde

in die bestehende Haustechnik integriert. Eine Besonderheit war

die Integration des von Daikin gestellten Doppel Chillers Typ EWAQ

130G-XR. Da weisstechnik dieses Modell auch für andere Anlagen

nutzt, war die Integration problemlos zu realisieren. Der Doppel

Chiller ist zwar in der Anschaffung zunächst teurer, hilft aber über

die bessere Modulierbarkeit die Energiekosten deutlich zu senken.

Dadurch amortisiert sich der höhere Anschaffungspreis in wenig

mehr als einem Jahr. Darüber hinaus hilft es Daikin, die ehrgeizigen

Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Die Klima- und Ventilationstechnik

wurde von weisstechnik eigenständig in den Neubau integriert,

der Laborabzug wurde mit einem zusätzlichen Lösungsabzug versehen.

Projekt erfolgreich abgeschlossen

Nach Abschluss und Inbetriebnahme der Anlage zieht Lemke ein

überaus positives Fazit: „Die Professionalität und Zuverlässigkeit

setzte sich von der Planung bis zum Betrieb des Trockenraumes

konsequent fort. Dazu gehörte auch das erforderliche Finetuning

der Anlage, das von den weisstechnik Service Spezialisten schnell

und kompetent durchgeführt wurde. Die Anlage läuft äußerst stabil

und leise und hält den Taupunkt sogar bis 2,5 Personen zuverlässig.“

In der Planung wurde bereits eine mögliche Ausbaustufe des

Trockenraumes als Reinraum berücksichtigt, die zu einem späteren

Zeitpunkt problemlos umgesetzt werden kann. Auch zeitlich war das

Projekt ein Volltreffer. Denn trotz einiger covidbedingter Verzögerungen

und bauseitiger Veränderungen konnte weisstechnik den

Trockenraum sogar noch vor dem geplanten Zeitpunkt fertigstellen.

Weiss Klimatechnik GmbH

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Röchling Medical in Neuhaus am Rennweg: Das Gebäude für die Reinräume wurde 2017 eingeweiht. Das Unternehmen musste

seine Fertigungskapazitäten erweitern, um auf künftiges Wachstum vorbereitet zu sein. (Bildnachweis: Röchling Medical Solutions SE)

Die Röchling Medical Solutions SE in Neuhaus setzt auf ölfreie Schraubenkompressoren

mit energiesparender Wärmerückgewinnung von ALMiG

In Sachen Reinheit unübertroffen

Die Röchling Medical Solution SE in Neuhaus entwickelt und fertigt maßgeschneiderte Verpackungslösungen für jedes

medizinische Füllgut. Für die Herstellung der Hohlkörper aus Kunststoff setzt Röchling unter anderem auf das Extrusionsblasformen.

Bei diesem Verfahren spielt eine öl- und keimfreie Druckluft eine entscheidende Rolle, um die geforderte

Qualität zu erreichen. Zum Einsatz kommt eine Druckluftstation mit aktuell sieben wassereingespritzten Schraubenkompressoren

der Baureihe LENTO 110 von ALMiG, die in Sachen Sicherheit einzigartig sein sollen. Geplant ist eine Erweiterung

der Station.

„Wir stellen Primärpackmittel für pharmazeutische Produkte unter

modernsten Reinraumbedingungen in der Klasse GMP C und D

her“, beschreibt Jürgen Neubauer. Er ist Manager Technical Building

Equipment bei Röchling Medical in Neuhaus am Rennweg, einer

Kleinstadt im Thüringer Wald. „Das Gebäude für die Reinräume haben

wir 2017 eingeweiht. Wir mussten hier am Standort unsere Fertigungskapazitäten

erweitern, um auf künftiges Wachstum vorbereitet

zu sein“, sagt er. 2016 hatte die Röchling-Gruppe ihre bis dato zwei

Unternehmensbereiche Industrial und Automotive um die Sparte

Medizin ergänzt. Schnell ergaben sich verschiedene Großprojekte.

Röchling Medical fertigt unterschiedliche Behälter mit

Fassungsvermögen von zwei Millilitern bis zu zehn Litern.

(Bildnachweis: Röchling Medical Solutions SE)

Die Steuerung ALMIG Air Control HE regelt die Kompressoren

verbrauchsabhängig im Verbund. Damit lassen sich die

Energievorteile der Drehzahlregelung voll nutzen.

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Das Unternehmen reagierte.

Rund die Hälfte der Waren exportiert Röchling Medical ins

Ausland. Dazu gehören Verschlüsse, Messbecher, Tropfeinsätze

und Ausgießer mit unterschiedlichen Dosiermöglichkeiten sowie

verschiedene Behälter: „Wir können Fläschchen mit einem Fassungsvermögen

von zwei Millilitern und alle Abmessungen bis zu

Kanistern mit zehn Litern oder auch größer herstellen“, erzählt Neubauer

und zeigt auf die Maschinen, die Produkte in der Reinraumklasse

GMP „C“ herstellt. Um die Hohlkörper zu fertigen, setzen wir

unter anderem auf das mehrschichtige Extrusionsblasformen.“ Bei

diesem Verfahren wird Kunststoff aufgeschmolzen und durch eine

Düse gepresst. Es entsteht ein schlauchförmiger Vorformling, der in

die bereitstehende Blasform übergeben wird. Durch einen erhöhten

Druck passt dieser sich den Innenkonturen der Form an. Der Umformprozess

erfolgt zusätzlich durch Blasluft im Werkzeug. „Wir

können so auch Hohlkörper mit mehrschichtigem Wandaufbau herstellen“,

sagt Neubauer. Entscheidend für die Qualität der Produkte:

Mit der Blasluft dürfen keine Keime in das Material gelangen. Deshalb

werden an die Reinheit der Druckluft besonders hohe Anforderungen

gestellt.

Garantiert nicht von der Stange: Die

Druckluftstation von ALMiG erfüllt ganz besondere

Anforderungen an eine saubere Druckluft.

Öl- und keimfreie Druckluft

Bis zum Neubau 2017 setzte Röchling Medical auf öleingespritzte

Kompressoren. Um die Druckluft vom Öl zu befreien, war jede Anlage

mit einer eigenen Aufbereitungskette aus Zyklonabscheider, Vorfilter,

Trockner, Nachfilter und Aktivkohlefilter bestückt. „Trotzdem

besteht bei öleingespritzten Maschinen jederzeit das Risiko einer

Kontamination. Würde Öl in das Rohrleitungsnetz gelangen, könnte

dies bei uns zu schwersten wirtschaftlichen Schäden führen“, weiß

Neubauer. „Unser Ziel war es, Druckluftklasse 1 zu erreichen, gleichzeitig

einen sichereren Betrieb zu ermöglichen und energieeffizienter

zu arbeiten.“

Die Verantwortlichen sahen sich verschiedene Konzepte diverser

Anbieter an. Überzeugen konnte schließlich die ALMiG Kompressoren

GmbH aus dem schwäbischen Köngen in der Nähe von

Stuttgart mit ihren wassereingespritzten Maschinen der LENTO-

Baureihe. „Uns hat das stimmige Maschinenkonzept beeindruckt“,

erinnert sich der Röchling-Experte.

Ein zuverlässiger Partner

Uwe Herrmann ist Geschäftsführer der KFA Drucklufttechnik aus

Zwenkau südlich von Leipzig. Mit seiner Firma bietet er Wartung

und Service sowie Projektmanagement und Verkauf von Kompressoren

an. Er ist zudem Vertriebspartner von ALMiG. „In einem

ersten Gespräch war schnell klar, dass wir sowohl die Druckluftversorgung

als auch alle erforderlichen Komponenten aus einer Hand

liefern können und der Kunde somit nicht mit verschiedenen Anbietern

zusammenarbeiten muss“, erläutert Herrmann. „Wir haben

ein Energiebilanzierungssystem aufgebaut. Damit können wir den

Druckluftverbrauch und die Stromaufnahme messen.“ Die Software

analysiert die Ergebnisse und erstellt verschiedene Simulationen.

Dazu werden gezielt Kompressoren ausgetauscht, bis der Experte

das für den Kunden energetisch optimale Ergebnis erzielt. Die Messungen

fanden in Schwachlastzeiten und auch unter Vollauslastung

statt. Nach eingehender Analyse empfahl der Experte die wassereingespritzten

Schraubenkompressoren LENTO 110 von ALMiG mit

einem Volumenstrom von 16 Kubikmetern pro Minute bei zehn bar

Überdruck bereitstellen können.

Als das Gebäude für die neue Druckluftstation stand, wurden

die ersten vier Anlagen installiert. Einige Monate später folgten

zwei weitere Kompressoren der gleichen Baureihe. 2021 haben

sich die Verantwortlichen von Röchling dazu entschieden, aufgrund

der steigenden Auftragslage in eine weitere Maschine der

LENTO-Baureihe zu investieren. Die Produktion läuft 24 Stunden

am Tag und sieben Tage die Woche. Mit dem Aufbau der neuen

Kompressoren wurden die alten Anlagen nach und nach vom Netz

genommen.

Niedrige Drehzahl, lange Lebensdauer

Die LENTO-Anlagen weisen deutlich geringere Wartungskosten im

Vergleich zu alternativen Technologien auf, wie etwa trockenlaufende

Schraubenkompressoren. „Das ist hauptsächlich durch ihren

einfachen Aufbau bedingt“, beschreibt ALMiG-Experte Herrmann.

„Die Verdichterstufen arbeiten bei wassereingespritzten Schraubenkompressoren

mit vier- bis fünffach geringerer Drehzahl als die

trockenlaufende Variante. Das wirkt sich positiv auf die Lebensdauer

der Lager und somit auf die Betriebssicherheit aus.“ Wasser besitzt

zudem im Vergleich zu Öl eine viel bessere Wärmeaufnahmekapazität.

„Wir haben bei diesen Kompressoren sehr niedrige Verdichtungsendtemperaturen

von deutlich unter 60 Grad Celsius. Der

Prozess ist nahe an der isothermen Verdichtung, das sorgt für einen

besseren Wirkungsgrad und damit für eine höhere Wirtschaftlichkeit“,

erklärt Herrmann.

Überzeugt hat vor allem die Drehzahlregelung. Damit kann

das Werk auf den wechselnden Bedarf an Druckluft reagieren. Die

Kompressoren produzieren immer den Bedarf, der gerade benötigt

wird – und verbrauchen damit auch nur die entsprechende Menge

an Energie. Im Leerlauf benötigen Standard-Kompressoren ohne

Drehzahlregelung etwa 25 bis 40 Prozent der Energie, die unter Volllast

aufgenommen wird – ohne dabei Druckluft zu produzieren. Die

Last-Leerlauf-Regelung eines Standardkompressors in Verbindung

mit einem schwankenden Druckluftbedarf verursacht deshalb teure

Leerlaufzeiten. Indem Schraubenkompressoren gleicher Größe

zum Einsatz kommen, ist eine gleichmäßige Auslastung der Anlagen

durch ständigen Grundlastwechsel möglich. Die Auslastung liegt

zwischen 60 und 70 Prozent. Dabei sind die Maschinen rotierend

im Einsatz – immer fünf zur selben Zeit. Da sich die Maschinen im

optimalen Drehzahlbereich befinden, sind sowohl der Energiebedarf

als auch die Geräuschemissionen geringer.

Zum Einsatz kommt die Steuerung ALMiG Air Control HE mit

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Seite 19/83


integriertem Webserver, über den sich alle relevanten Daten online

auslesen lassen – zum Beispiel das Laufverhalten der vergangenen

Betriebstage oder -wochen, wie stark die Kompressoren ausgelastet

sind, und wann die nächste Wartung ansteht. Zusätzlich zeichnet die

Steuerung die verbrauchte Luftmenge und den Energieverbrauch

auf. „Wenn wir merken, dass sich das Betriebsverhalten erheblich

verändert, gibt es einen Alarm, und wir können sofort reagieren“, beschreibt

Neubauer.

Doch auch wenn die LENTO-Kompressoren optimal mit niedrigen

Temperaturen arbeiten, einen Großteil der eingesetzten Energie

wandeln sie in Wärme um. Damit diese nicht einfach verpufft,

sind die Anlagen ab Werk mit einem integrierten Wärmerückgewinnungssystem

ausgestattet. „Wir nutzen diese Wärme, um unsere

Reinräume im Winter zu heizen und im Sommer zu entfeuchten.

Das sind knapp 2.000 Quadratmeter“, ist Röchling-Experte Neubauer

begeistert. „Damit entfallen sowohl Fernwärme, Heizöl als auch

Gas – und das bei einem enormen Energiebedarf.“

Immer frisches Wasser

Besonders beeindruckt hat die Verantwortlichen bei Röchling

Medical das Prinzip der gewaschenen Druckluft, wie es bei den

wassereingespritzten LENTO-Schraubenkompressoren zum Einsatz

kommt. „Die Druckluft ist sauberer als die zur Verdichtung

angesaugte Frischluft, weil die darin enthaltenen Fremdbestandteile

durch das Kreislaufwasser wirksam ausgewaschen werden“,

erläutert Herrmann. Das haben mehrere unabhängige renommierte

Institute bestätigt – unter anderem Fresenius. Dazu ist in der LEN-

TO-Anlage ein Kältetrockner integriert, der ein wesentlicher Bestandteil

der Wasseraufbereitung ist. „Der Kompressor wird bei der

Inbetriebnahme mit normalem Leitungswasser befüllt“, beschreibt

der Druckluft-Experte. „Das angefallene Kondensat wird am Kondensatableiter

des Kältetrockners gesammelt und als Frischwasser

in den internen Kühlkreislauf zurückgeführt.“ Im Schnitt wird einmal

pro Schicht auf diese Weise die komplette Wassermenge getauscht.

Die Anlage arbeitet somit immer mit frischem Wasser. Eine

aufwändig installierte Wasseraufbereitung fällt weg. „Das so produzierte

Frischwasser ist kalkfrei – und frei von Viren, Bakterien oder

Algen. Es kann ohne Aufbereitung in die Kanalisation eingeleitet

werden“, sagt Herrmann. „Wir sind hier im Thüringer Wald. Durch

das Saatgut der Kieferbäume entstehen sehr kleine Partikel, die sich

als gelber Nebel niederschlagen. Saugt ein Kompressor diese organischen

Stoffe an, kann es zu einer Selbstzündung kommen. Bei den

LENTO-Maschinen werden diese Partikel komplett ausgewaschen.“

Nicht von der Stange

Zum Einsatz kommen Verfahren wie Blasformen.

Uwe Herrmann (li.) und Jürgen Neubauer an einem

Schraubenkompressor LENTO 110: „Sauberer, als die Luft,

die wir einatmen.“

Herrmann hat mit seinem Team bei Röchling alles andere als eine

Standardanlage installiert. In Sachen Sicherheit sei diese weltweit

einzigartig, sagt er. „Die Kompressoren schalten zum Beispiel automatisch

ab, wenn die Messtechnik veränderte Umweltbedingungen

registriert wie Restaerosole von Öl. Diese können etwa Lkw verursachen,

die mit laufendem Motor in der Nähe der Druckluftstation

halten.

„Saugt ein Kompressor diese Luft an, kann das eine sichere Produktion

gefährden“, sagt Neubauer. In diesem Fall wird die Druckluft

nicht ins Netz, sondern in eine Expansionskammer geleitet – so lange,

bis die Werte wieder stabil sind. Dazu kommt: Pro Wartungszyklus

stellt KFA Drucklufttechnik für jede Maschine nur 1,2 Liter Öl zur

Lagerschmierung zur Verfügung. Bei den alten, öleingespritzten Anlagen

waren es noch jeweils 80 Liter. Auch das sorgt für eine deutlich

höhere Betriebssicherheit, wie sie die ISO und die FDA fordern.

Jürgen Neubauer schaut auf die Messtechnik. „Wir haben mit

den Maschinen und der zugehörigen Aufbereitung einen Drucktaupunkt

von -50 bis -60 Grad. Auch das wirkt sich positiv auf die

Luftreinheit aus. Wenn man sich vorstellt, dass sich in einem Kubikmeter

Druckluft etwa drei Millionen Partikel befinden und wir diese

Anzahl je nach Größe auf bis zu 200 reduzieren können, ist das

schon sehr beeindruckend.“

Uwe Herrmann ist an diesem Tag mit seinem Team für Wartungsmaßnahmen

bei Röchling in Neuhaus vor Ort. „Erforderlich ist

unser Besuch bei den LENTO-Maschinen nur alle 4.000 Betriebsstunden“,

sagt er. Das entspreche etwa zwei Inspektionen im Jahr.

Jürgen Neubauer ist zufrieden mit der Anlage und dass er mit AL-

MiG und KFA Drucklufttechnik alles aus einer Hand bekommt – inklusive

eines zuverlässigen Service. „Das Projekt war bestimmt nicht

Standard“, sagt er. Als die neuen Maschinen standen, konnten wir ja

nicht einfach die alten Kompressoren abschalten. Um die Produktion

nicht zu unterbrechen, musste das Schritt für Schritt erfolgen.

Möglich ist das nur mit einem erfahrenen Partner“, sagt er. Heute

laufe alles zur vollsten Zufriedenheit.

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Seite 21/83


Das Mapping vom Kühlschrank

bis zum Lagerraum

Kühlschränke und Lagerräume stellen wichtige

Einrichtungen im Herstellprozess von

Arzneimitteln und Wirkstoffen dar. Nicht

nur Rohstoffe und andere Ausgangsprodukte,

sondern auch fertige Produkte werden

bis zur Auslieferung in Kühlschränken

und Lagern zwischengelagert. Viele dieser

Produkte sind temperaturkritisch, dementsprechend

sollten diese Geräte und Räume

konzipiert und qualifiziert werden. Mit Hilfe

dieses Berichtes möchten wir einen Einblick

in eine solche Qualifizierung, einem

sogenannten Temperaturmapping geben.

1. Qualifizierung oder Validierung?

Wer sich im Umfeld der Herstellung von

Wirkstoffen und Arzneimitteln bewegt, für

den sind regulatorische Bedingungen das

tägliche Brot. In diesen Regularien wird mit

verschiedenen Begriffen gearbeitet. Besonders

häufig tauchen dabei die Begriffe Qualifizierung

und Validierung auf. Doch was

bedeuten diese? Wo liegt der Unterschied?

Die Validierung bestätigt, dass ein zuvor

beschriebener Prozess zum erwarteten

Ergebnis führt. Bei der Qualifizierung

hingegen wird ein Gegenstand daraufhin

überprüft, ob dieser den vorher definierten

Zweck erfüllt. Die Qualifizierung ist dabei

in verschiedene Schritte unterteilt, die da

wären: Designqualifizierung, Installationsqualifizierung,

Betriebsqualifizierung und

die Leistungsqualifizierung, besser bekannt

sind diese als DQ (Design Qualification),

IQ (Installation Qualification), OQ (Operational

Qualification) und PQ (Performance

Qualification). Das Temperaturmapping ist

Teil der OQ und PQ der entsprechenden

Geräte und Räume. Um später den qualifizierten

Status des Equipments zu beizubehalten,

muss die Qualifizierung bzw. das

Temperaturmapping regelmäßig wiederholt

werden.

2. Kühlschränke

Viele Wirkstoffe und Arzneimittel müssen

gekühlt gelagert werden. Dafür stehen

verschiedenste Kühlgeräte zur Verfügung.

«Normale» Kühlschränke sind für einen

Temperaturbereich von 2 °C bis 8 °C ausgelegt,

Tiefkühlschränke für Temperaturen

von -20 °C, Ultratiefkühlschränke sogar bis

zu -80 °C. Des Weiteren existieren noch

Kühlgeräte für den Laborbedarf, welche in

speziellen Temperaturbereichen betrieben

werden. Im Gegensatz zu den im Haushalt

gebräuchlichen Kühlschränken oder

Tiefkühlschränken sind diese Geräte sehr

temperaturstabil. Das bedeutet, in allen

Bereichen des Kühlschranks herrscht die

«gleiche» Temperatur und somit sind nur

minimale Abweichungen zulässig. Um die

Temperaturverteilung nachzuweisen, werden

diese Geräte qualifiziert. Dabei sind

verschiedene Szenarien abzubilden. Diese

Szenarien spiegeln sich zum Beispiel in der

Beladung wider. Ein halbvoller Kühlschrank

verhält sich anders als ein komplett gefüllter

oder ein leerer Kühlschrank. Die Dauer des

Temperaturmappings für die verschiedenen

Beladungszustände sollte bei 24 Stunden

liegen, diese Dauer kann jedoch Risikobasiert

angepasst werden. Das Verhalten des

Kühlschranks bei Türöffnungen und die

Dauer der Erholzeit nach der Türöffnung sowie

das Verhalten bei Stromausfällen müssen

entsprechend getestet und aufgezeichnet

werden.

Unabhängig davon, welches Szenario

überprüft wird, ist es wichtig, eine genügend

grosse Anzahl an Messpositionen im

Kühlschrank zu platzieren. Dabei wird der

Innenraum in 3 Ebenen unterteilt und als

Richtwerte werden pro Ebene 1 bis 5 Messpunkte

definiert. Die genaue Anzahl sollte

mit Hilfe einer Risikobetrachtung festgelegt

werden.

Da Kühlschränke meistens in einer mehr

oder weniger temperaturkontrollierten

Zone stehen, kann in der Regel auf saisonale

Qualifizierungen verzichtet werden. Was

dies bedeutet, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

3. Kühlräume

Kühlräume unterscheiden sich zu Kühlschränken

meist nur darin, dass sie um einiges

grösser sind. Jedoch bringt genau dieser

Unterschied auch neue Herausforderungen

mit sich. Die Luftströmungen ändern sich in

Abhängigkeit der Grösse und des Designs

des Kühlraums. Zusätzlich sind viele offene

Flächen und Regale in einem Kühlraum zu

finden.

Die Temperaturbereiche dieser Kühlräume

liegen üblicherweise entweder bei

2 °C bis 8 °C oder bei 20 °C. Bei der Auswahl

der Anzahl Messpunkte besteht die

Schwierigkeit darin, die «richtige» Anzahl

zu bestimmen. Wenn zu wenig Messpunkte

ausgewählt wurden, fehlen eventuell am

Ende wichtige Informationen, wenn jedoch

zu viele Messpunkte ausgewählt wurden,

erhält man mit höherem Aufwand (und

Kosten) keine zusätzlichen Informationen

mehr über die Temperaturverteilung. Als

Richtwerte haben sich folgende Werte etabliert:

Bei kleinen Lagerräumen bis 20 m³

sollten 15 Messpunkte in einem gleichmässigen

horizontalen sowie vertikalem Raster

verteilt werden. Bei grösseren Lagerräumen

sollte das vertikale Raster zur Verteilung der

Messpunkte zwischen 4 bis max. 10 Meter

liegen. Da Kühlräume meist eine normale

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Seite 22/83


Raumhöhe vorweisen, können 2 Ebenen

ausreichen. Sollte die Raumhöhe doch 3

Meter übersteigen, sind entsprechende

Zusatzebenen hinzuzufügen. Zusätzlich

ist darauf zu achten, dass auch wirklich die

Lagerflächen geprüft werden hierfür ist es

auch angeraten einen risikobasierten Ansatz

zu wählen.

Da sich Kühlräume meistens im inneren

Teil eines Gebäudes ohne Kontakt zu einer

Aussenwand in einem mehr oder weniger

kontrolliertem Bereich befinden, haben saisonale

Temperaturschwankungen keinen

Einfluss auf die Kühlräume. Sollten diese

Annahmen jedoch nicht zutreffen, ist es

angeraten, eine saisonale Überprüfung der

Kühlräume durchzuführen. Das heisst, dass

das Temperaturmapping einmal im Sommer

und einmal im Winter durchzuführen ist.

Die Kühlräume sollten, wenn möglich,

jeweils im leeren und im beladenen Zustand

überprüft werden, wobei eine Dauer von jeweils

mindestens 72 Stunden eingehalten

werden sollte. Zusätzlich sind auch hier die

Einflüsse von Türöffnungen, Stromausfällen,

Be- und Entladungen zu überprüfen.

4. Lagerräume

Nachdem wir uns mit Kühlschränken und

Kühlräumen beschäftigt haben, kommen

wir zu den Lagerräumen. Hier möchten wir

uns im speziellen mit Raumtemperaturlagern

befassen, da bei gekühlten Lagern die

gleichen Punkte wie bei Kühlräumen gelten.

Natürlich macht das Mapping in solchen

Lagerräumen nur dann Sinn, wenn

auch Materialien gelagert werden, die temperaturempfindlich

sind. Solche Lagerräume

sind meist sehr gross. Es gelten die

gleichen Raster zur Platzierung der Messsonden

wie in Kühlräumen. Bei den Lagerräumen

sind öfter hohe Räume anzutreffen,

so dass mehrere Ebenen für das Temperaturmapping

festzulegen sind. Bei solchen

Lagerräumen sollten auch auf die Einflüsse

der baulichen Gegebenheiten geachtet werden,

wie Fenster und Türen. Die Sonneneinstrahlung

kann eine nicht unwesentliche

Temperaturveränderung mit sich bringen.

Das Lager sollte, wenn möglich, einmal im

leeren Zustand qualifiziert werden. Dabei

sollte das Mapping mindestens 72 Stunden

dauern. Die Qualifizierung im beladenen

Zustand ist jedoch unumgänglich und sollte

mindestens eine Woche dauern. Da die

Aussentemperaturen wahrscheinlich einen

Einfluss auf die Lagertemperaturen haben

werden, sind saisonale Temperaturmappings

angeraten.

5. Was noch?

Mit diesem Artikel können wir Ihnen nur

einen kleinen Einblick in einen Teil unserer

Dienstleistung geben. Jede Qualifizierung

benötigt noch weit mehr als in diesem Artikel

beschrieben. Da wäre zum Beispiel die

Auswahl der Sensoren. Je nach Räumlichkeit

und Anforderungen können verschiedene

Sensoren mit verschiedenen Genauigkeiten

eingesetzt werden.

Ein weiterer Punkt sind die Wiederholungsprüfungen.

Es ist unerlässlich, zu jeder

Qualifizierung auch eine Risikobetrachtung

durchzuführen, in welcher unter anderem

die Zyklen für Wiederholungsmessungen

bestimmt werden.

Diese aufgezählten Punkte und das

Temperaturmapping selbst sind aufwändig

und zeitintensiv. Es ist daher nur zu

empfehlen auf einen erfahrenen Partner

zurückzugreifen, der Ihnen die Arbeit abnehmen

kann. Particle Measuring Systems

(PMS) ist seit mehr als 30 Jahren in diesem

Bereich tätig. Mit regelmässigen Weiterbildungen

und hochmodernen Equipment ist

die PMS nicht nur für das Temperaturmapping

bestens gerüstet. Mit sehr erfahrenen

Mitarbeitern können auch Risikoanalysen

sowie weitere Qualifizierungsarbeiten abgedeckt

werden. Zögern Sie nicht, uns zu

kontaktieren.

Kontakt

Der beschriebene Service wird bei PMS in

der Schweiz und in Österreich angeboten:

Reinluftweg 1

9630 Wattwil, Switzerland

+41 71 987 01 01

pmsswitzerland@pmeasuring.com

Am Euro Platz 2

A-1120 Vienna, Austria

+43 171 728 285

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Freitag, 29. Oktober 2021 08:00:44


Das Duracher Unternehmen Pfennig verkauft Reinigungstechnik

nach China und Indien – neuer Markenauftritt

Weltweiter Erfolg mit der „Moppologie“

Mit gewieftem Know-How und höchster Qualität gelingt auch so

etwas: Während chinesische Firmen den heimischen und europäischen

Markt mit billigen Reinigungsgeräten überschwemmen, setzen

chinesische Unternehmen mit Reinraum-Produktion auf die

Spezialprodukte der Pfennig Reinigungstechnik aus dem Oberallgäuer

Durach. Und seit kurzem ist das Unternehmen auch in Indien

präsent. Im Zuge des kontinuierlichen Geschäftsausbaus wurde

jetzt der Markenauftritt erneuert, damit der Unternehmername des

Familienbetriebs sofort eindeutig zugordnet werden kann: Aus der

branchenweit bekannten „PPS“ (Pfennig-Profi-System) wird kurz

und knapp „Pfennig“.

Das Unternehmen bietet so ziemlich alles für Spezialreinigungen,

was mechanisch und nicht maschinell ist. „Das aber in epischer

Tiefe“, sagt Dietmar Pfennig (52), der zusammen mit Ehefrau Petra

die Firma leitet. Gerade ist mit den beiden Söhnen nach Abschluss

ihres Studiums auch die dritte Generation in das Unternehmen eingetreten.

Das Unternehmen hält Dutzende Patente, zum Beispiel für ihr

innerhalb von drei Jahren entwickeltem Dosiersystem „MopScoop“.

Dafür ist ein europäisches Patent und auch ein amerikanisches erteilt,

in China ist es angemeldet. Der Firmenchef hat den Begriff der

„Moppologie“ kreiert. Darauf ist er sichtbar ein wenig stolz, hat ihn

schützen lassen. Pfennig entwickelt sämtliche Produkte selbst, sogar

die Werkzeuge für die externe Produktion. Konfektioniert wird

dann wieder im eigenen Betrieb. Die für Reinräume hergestellten

und extern zertifizierten Textilien geben selbst kaum Partikel ab,

jedenfalls nur so viele, wie in den jeweiligen Reinraumklassen maximal

zulässig. Sie sind sterilisierbar und Desinfektionsmittel können

in exakt bestimmten Mengen aufgetragen werden. Dabei ist dem

Allgäuer Unternehmer noch etwas anderes sehr wichtig: „Wir kümmern

uns bereits seit 1998 darum, dass die branchenüblichen Einwegsysteme

in Reinräumen durch ein funktionierendes Mehrwegkonzept

ersetzt wird.“ Das sei alles andere als einfach umzusetzen:

Die Hochleistungsfunktionstextilien müssen es aushalten, bei 134

Grad sterilisiert zu werden. Und das sogar 50 Mal, bis eine von einem

Forschungsinstitut ermittelte Grenze erreicht ist. Ohne Sterilisation

können die Textilien in Reinräumen sogar 100 Mal verwendet werden,

in Krankenhäusern sind gar 500 Anwendungen möglich.

Mit dem System „MopScoop“ wird durch lediglich zwei bewegte

Teile eine Dosiergenauigkeit der eingesetzten Reinigungs- und Desinfektionsmittel

von 99 Prozent erreicht. Es ist das aktuell erfolgreichste

Produkt von Pfennig. Der Unternehmer spricht bei diesem

Gerät gerne von „mechanischer Intelligenz“, da man es geschafft

habe, eine unabsichtliche Fehlbedienung weitgehend auszuschalten

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Der gelernte Gebäudereinigungsmeister und staatlich geprüfter

Desinfektor Pfennig hat an der DIN 16063 für die Krankenhausreinigung

mitgearbeitet. Darin wurde erstmals die Auftragsvergabe und

Zusammenarbeit zwischen Kliniken und Reinigungsdienstleister

geregelt, inklusive der Festlegung von Zuständigkeiten, Vergabeverfahren

und Qualitätsmanagementsystemen. Die DIN wurde 2021

veröffentlicht. Nachdem davor die Vergabekriterien an die Leistungserbringer

vorrangig durch den Preis dominiert gewesen seien

„und man sich dann gewundert hat, dass es in der Praxis nicht funktioniert“

(Pfennig), zeige sich inzwischen immer mehr der Wert der

neu eingeführten Qualitätsstandards.

und damit den Reinigungs- und Desinfektionsprozess validierbar zu

machen. Für die Produktforschung und -Präsentation hat Pfennig

im eigenen Unternehmen einen Reinraum. Eine Laborantin misst

dort nach Wischvorgängen mit verschiedenen Wischbezügen und

Reinigungs- sowie Desinfektionsmitteln die Auftragsstärke sowie

die Rückstände penibel aus.

Pfennig ist durchaus stolz auf die Marktdurchdringung: „Wer

heute in einer Apotheke ein Medikament eines großen Pharmakonzerns

kauft, kann davon ausgehen, dass dieser in einem seiner

Werke mit Produkten von uns reinigt.“ Das System „MopScoop“

wurde zwar für den Einsatz in Reinräumen konstruiert, wird aber

nicht nur dort verwendet. „Mit diesem Gerät“, sagt der Firmenchef,

„transportieren wir den Hygienestandard von Reinräumen auch in

Krankenhäuser.“

Die Firmengruppe Pfennig mit einer Niederlassung in der Schweiz

und einem Produktionsstandort in Sachsen beschäftigt 100 Beschäftigte

und sucht derzeit weitere Mitarbeiter. Der Umsatz hat

sich innerhalb der vergangenen zehn Jahre auf 15 Millionen Euro

verdoppelt.

Pfennig Reinigungstechnik GmbH

Heubachstr. 1

D 87471 Durach

Telefon: +49 831 561220

Telefax: +49 831 61084

eMail: info@pfennig-reinigungstechnik.com

Internet: http://www.pfennig-reinigungstechnik.com

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Schneller und präziser: Wissenschaftler der Universität Siegen arbeiten

im Projekt ULTRA-SENSE 3D an Kamerasystemen auf der Basis von Sensoren

aus amorphem Silizium.

3D Bildgebung der Zukunft

Ob in der Automobilindustrie, der Medizintechnik, in Sicherheitssystemen

oder in Smartphones: 3D-Kameras finden immer größere

Verbreitung und Verwendungsmöglichkeiten. Eine Technologie,

die sich rasant weiterentwickelt. Als zukunftsorientiertes Thema

mit hoher gesellschaftlicher Relevanz ist die notwendige Sensorik

ein zentrales Forschungsgebiet des Lehrstuhls „Graphen-basierte

Nanotechnologie“ und des Lehrstuhls „Höchstfrequenztechnik und

Quantenelektronik“ an der Universität Siegen.

Ein Verfahren, das sich wegen seiner Benutzerfreundlichkeit

bei 3D-Kamerasystemen immer mehr durchsetzt, ist das Laufzeitverfahren

(Time-of-Flight, ToF). Dabei können aus der Zeitdifferenz

zwischen einem ausgesendeten und dem vom Objekt reflektierten

Lichtimpuls genaue Entfernungen bestimmt und somit Bilder mit

räumlicher Tiefe produziert werden. Allerdings benötigt die vergleichsweise

aufwendige ToF-Sensorik relativ viel Chipfläche, ist

somit teuer, und für mögliche Anwendungsfelder mit hohem Integrationsgrad

begrenzt. Der Integrationsgrad bezeichnet dabei die

absolute Anzahl lichtempfindlicher Sensoren auf einem Mikrochip.

Wissenschaftler der Universität Siegen arbeiten in dem neuen

Forschungsprojekt „ULTRA-SENSE 3D“ an neuartigen, hochpräzisen

und leistungsstarken 3D-Kamerasystemen basierend auf der

Focus-Induced Photoresponse (FIP). „FIP ist eine recht neuartige

Technologie, deren Grundstein durch intensive Forschungsaktivitäten

bei uns am ZESS, dem Zentrum für Sensorsysteme der Universität

Siegen, gelegt wurde“, erklärt Dr. Andreas Bablich, der gemeinsam

mit Prof. Dr. Peter Haring Bolívar das Projekt leitet. Die

Forschung soll sich nun auf die Leistungspotentiale von 3D-fähigen

FIP-Sensoren auf Basis von amorphem Silizium konzentrieren. „Es

freut mich, in einem solchen Projekt die enge und befruchtende

Zusammenarbeit von Grundlagenforschung und Innovationsimpulsen

für die industrielle Umsetzung demonstrieren zu können“,

konstatiert Prof. Dr. Peter Haring Bolívar. ULTRA-SENSE 3D wird

von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit knapp einer

dreiviertel Million Euro für drei Jahre gefördert. Für Dr. Andreas Bablich

ist der Erfolg seines Erstantrags ein wichtiger Meilenstein in

der Forscherkarriere. Die DFG unterstützt mit ihrer Förderung ausdrücklich

den Forschernachwuchs.

FIP-Sensoren können weitaus empfindlicher als aktuelle Konzepte

hochpräzise Tiefeninformationen über große Distanzen in nur

einem Bildpunkt identifizieren. Denn beim FIP-Effekt wird nicht

nur die Menge des einfallenden Lichts vom Sensor gemessen, sondern

auch die Größe des Lichtflecks, was exakte Messungen von

Entfernungen in Echtzeit ermöglicht und das auch dann, wenn das

Umgebungslicht nicht besonders gut ist. „Allerdings sind die Auslesegeschwindigkeiten

und Empfindlichkeiten aktueller FIP-Detektoren

basierend auf organischen oder bleihaltigen Materialien massiv

eingeschränkt“, erklärt Dr. Andreas Bablich weiter. In dem neuen

Ansatz wurden daher in der Siegener Arbeitsgruppe FIP-Sensoren

auf Basis amorphen Siliziums (a-Si:H) entwickelt, die aktuell einen,

verglichen zum Stand der Technik, um etwa zwei Größenordnungen

schnelleren, sensitiveren und steuerbaren FIP-Effekt aufweisen.

Das aktive Material, amorphes Silizium, wird dünn und bei niedrigen

Temperaturen auf einem Chip aufgebracht. Man spricht im technischen

Zusammenhang auch vom Aufwachsen des Siliziums auf der

Chipoberfläche. Typische Schichtdicken liegen hierbei im Bereich

von 10 Nanometer bis 1.5 Mikrometer, wobei letzteres circa einem

Hundertstel Teil des Durchmessers eines menschlichen Haares entspricht.

„Die Sensorkonzepte entwickeln, optimieren und charakterisieren

wir nicht nur am Lehrstuhl, sondern stellen die Sensoren

auch im jetzigen Reinraum der Universität selbst her. Weiterhin werden

wir die technologische Umsetzung dieser und weiterer spannender

Forschungsthemen im entstehenden INCYTE-Forschungsgebäude

am Campus Adolf-Reichwein-Straße weiter vorantreiben

und intensivieren.“

Die Siegener Wissenschaftler haben neben der Sensorik außerdem

ein neuartiges Auslesekonzept konzipiert, so dass Bildraten

integrierter 3D-Kameras erheblich gesteigert und Rauscheinflüsse

reduziert werden könnten. Dr. Bablich: „Erste Abstandsmessungen

wurden bereits erfolgreich durchgeführt und die erzielten Auflösungen

im Bereich von etwa 500 Mikrometern zeigen erhebliche

Potentiale, das Verfahren der FIP-Detektion deutlich zu verbessern.“

Ein mögliches zukunftsorientiertes Anwendungsfeld sehen

die Forscher bei der hochempfindlichen 3D-Szenenerkennung zum

Beispiel in der Sicherheitstechnik oder in industriellen Qualitätskontrollen.

Universität Siegen

D 57076 Siegen

Dr. Andreas Bablich bei der Arbeit im Reinraum.

(Foto: Heiner Manderbach)

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Weiss Technik entwickelt und erweitert Prüflösungen für neue Wege in der E-Mobilität

Feststoffbatterien sicher testen

Der Markt für E-Fahrzeuge boomt. Gleichzeitig werden immer neue Möglichkeiten gesucht, um die Reichweite zu erhöhen,

Ladezeiten zu verkürzen, Sicherheit zu steigern und Nachhaltigkeit zu verbessern. Feststoffbatterien könnten konventionelle,

Flüssigelektrolyt-basierte Li-Ionen Batterien zukünftig ersetzen. Bis dahin sind noch einige Herausforderungen zu

meistern und noch viele Prüfungen durchzuführen. Da es momentan noch keine einheitlichen Normen hierfür gibt, entwickelt

weisstechnik auf Basis seiner langjährigen Erfahrung Lösungen für kompakte Prüfschränke und Prüflabore, die alle

kommenden Anforderungen zuverlässig erfüllen werden.

Entwicklungsrennen hat begonnen

Das Wettrennen um die beste Lösung

für Feststoffbatterien ist längst

eröffnet. Je nach Hersteller sollen erste

Serien-Pkw zwischen 2025 und 2030

vom Band laufen. Bisher hat allerdings

nur das französische Unternehmen

Blue Solutions eine serienreife Lösung

vorgestellt, die unter anderem im Mercedes

eCitaro eingesetzt wird. Als Innovationstreiber

profilieren sich derzeit

überwiegend Unternehmen aus Japan, Südkorea,

China und den USA. Angesichts der langjährigen

automotiven Entwicklungserfahrung haben deutsche

Unternehmen aber ideale Voraussetzungen, entscheidende träge für den Durchbruch von Feststoffbatterien zu leisten. Prüftech-

Beinik

von weisstechnik kann dabei eine wichtige Rolle spielen.

Innovationsfeld Feststoffbatterien

Im Gegensatz zu konventionellen Li-Ionen Batterien mit Flüssigelektrolyten

arbeiten Feststoffbatterien (Solid-State Batteries,

SSB) mit Feststoffelektrolyten. Aktuell werden verschiedene Festelektrolytklassen

hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit in SSB-Vollzellen

erforscht. Im Fokus stehen dabei vor allem Oxid-, Sulfid-,

Polymer- und Halogenid-basierte Festelektrolyte sowie daraus

abgeleitete hybride Lösungen. Bei allen Entwicklungslinien ist es

erforderlich, die Batteriechemie neu zu entwickeln und alle Komponenten

perfekt aufeinander abzustimmen, um die gewünschten

Eigenschaften zu erreichen. Dabei können beispielsweise auch

neue Anodenaktivmaterialien (anode active materials, AAM) wie

Lithiummetall und Silizium eingesetzt werden. Auch für die Kathodenaktivmaterialien

(cathode active materials, CAM) werden verschiedene

Möglichkeiten erforscht.

Überzeugende Vorteile machbar

Die Arbeitshypothese zahlreicher Forschungsprojekte ist, dass

die optimale Materialkombination in Feststoffbatterien signifikante

Vorteile gegenüber Flüssigelektrolyt-basierten Li-Ionen Batterien

bietet und die Welt der E-Mobilität nachhaltig revolutionieren kann.

So versprechen Feststoffbatterien eine deutlich höhere Energiedichte

und eine um bis zu 30 % längere Reichweite bei gleichzeitig

kompakterer Bauweise. Darüber hinaus kann, je nach Zellchemie,

die Ladezeit deutlich verkürzt und die Anzahl der Ladezyklen auf

über 2.000 gesteigert werden. Ebenfalls abhängig von der Zellchemie

ist die geringe Brandgefahr von Feststoffbatterien beim thermischen

Duchgehen infolge einer Überladung oder eines Unfalls, da keine

brennbaren, flüssigen Komponenten auslaufen. Darüber hinaus

lassen sie sich deutlich nachhaltiger herstellen und haben damit in

der Summe ein erhebliches Zukunftspotenzial.

Allerdings muss

es gelingen, die Herstellung der

Komponenten und die Zellfertigung

skalierbar zu machen und

darüber die aktuell 7- bis 8-fach

höheren Produktionskosten auf

ein serientaugliches Niveau zu

senken.

Entwicklungsdruck ist enorm

Derzeit forschen Fahrzeughersteller, Zuliefererbetriebe,

Entwicklungslabore und Hochschulen

an der Feststoffbatterietechnik. Dafür stehen erhebliche

Fördermittel zur Verfügung – allein VW investiert über seinen

Kooperationspartner QuantumScape in den nächsten Jahren 300

Millionen Euro. In Deutschland engagieren sich unter anderem

Fraunhofer Institute und das KIT sowie das Forschungszentrum Jülich,

die TU Braunschweig und das MEET in Münster für das Thema.

Ein Innovationstreiber ist dabei das interdisziplinär arbeitende Zentrum

für Materialforschung (ZfM) an der Justus-Liebig-Universität

Gießen. Mit seinem rund 40-köpfigen Team forscht der international

anerkannte Spezialist Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Janek hier an den

chemischen und physikalischen Grundlagen und Herausforderungen

von Feststoffbatterien. Darüber hinaus koordiniert er die Aktivitäten

des Kompetenzclusters für Festkörperbatterien (FestBatt), der

in das Dachkonzept „Forschungsfabrik Batterie“ des Bundesministeriums

für Bildung und Forschung (BMBF) eingebunden ist. „Die

Erwartungshaltung im Markt ist riesig, der Druck, schnelle Lösungen

zu liefern, ist enorm. Deshalb ist es wichtig, mit Prüftechnik zu

arbeiten, die zuverlässig präzise Ergebnisse liefert“, erklärt Prof. Dr.

Dr. h. c. Jürgen Janek, Geschäftsführender Direktor des ZfM und Koordinator

des FestBatt-Clusters.

Erfolgsfaktor Prüftechnik

Mit diesem Entwicklungsdruck wachsen auch die Anforderungen

an die Prüftechnikanbieter. Denn auch Feststoffbatterien müssen

vor der Serienreife zahlreichen Tests unterzogen werden. Dabei

ist zwar einerseits davon auszugehen, dass sie aufgrund ihrer Materialeigenschaften

insgesamt unproblematischer sind als konventionelle

Li-Ionen Batterien. Andererseits besitzen sie eine höhere

Energiedichte und darüber ein anderes Gefährdungspotenzial, auf

das die Prüftechnik im Bereich der Sicherheitseinrichtungen adaptiert

werden musss. Erst dann können Performance und Sicherheit

umfassend getestet werden. Da es aber noch keine anwendungsbezogene

Prüfnorm oder Herstellervorgaben gibt, stellt sich die Frage,

welche Prüfungen mit welchen Anforderungen durchzuführen sind

und welche Prüfanlagen dies zuverlässig und sicher leisten. Denn

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trotz ihres voraussichtlich geringeren Gefährdungspotenzial sind bei Prüfungen

von z. B. Sulfid-basierten Feststoffbatterien giftige und explosive Ausgasungen von

Schwefelwasserstoff (H2S) möglich. Deshalb müssen Prüfeinrichtungen so ausgelegt

sein, dass keine Gefahr für Menschen, Prüfanlagen und die Umwelt entsteht.

Anforderungen an die Prüftechnik

Neben der möglichen Gefahr durch H2S-Ausgasungen müssen Prüfeinrichtungen

auch die zum Teil erforderliche höhere Betriebstemperatur von Feststoffbatterien

berücksichtigen. Unabhängig von den genannten Besonderheiten ist zu erwarten,

dass Prüfanlagen für Feststoffbatterien gleiche oder ähnliche Anforderungen an

Tests und die Testumgebungen stellen wie konventionelle Li-Ionen-Batterien. Und

mit Fortschreiten der Entwicklungen werden sich die Inhalte der Normen sukzessive

klären. Das ist wichtig damit alle, die in diesem dynamischen Umfeld arbeiten, eine

sichere und einheitliche Grundlage nutzen und darüber vergleichbare Prüfergebnisse

liefern können.

Upgrades für Bestandsanlagen

Viele Unternehmen und Einrichtungen verfügen bereits über Prüfanlagen für

konventionelle Li-Ionen Batterien. Sofern diese von weisstechnik sind, können sie

in den meisten Fällen problemlos für Prüfungen mit Feststoffbatterien umgerüstet

beziehungsweise erweitert werden. Bei einer Prüfkammer kann es beispielsweise

ausreichen, eine H2S-Meldeeinrichtung mit Sensor und Warnlampe und gegebenenfalls

eine zusätzliche Belüftungslösung zu integrieren. Aber auch ClimeEvent

Prüfschränke für Anwendungen im Laborumfeld können für die meisten Anforderungen

schnell und einfach nachgerüstet werden. Für Unternehmen sind Upgrades

von bestehenden Prüflösungen nachhaltiger und schneller zu realisieren. Das verschafft

ihren Nutzern einen wichtigen Wettbewerbsvorteil in dem hochdynamischen

Entwicklungsumfeld, in dem es darum geht, schnellstmöglich aussagekräftige

Antworten zu finden und sichere Lösungen zu präsentieren.

Neue Prüfschränke und Kammern

Neben zahlreichen etablierten Unternehmen und Institutionen forschen auch

viele junge Unternehmen und Start-Ups an Feststoffbatterien. Diese verfügen häufig

noch nicht oder nur begrenzt über eigene Prüfanlagen und sind deshalb auf kurzfristig

verfügbare und sicher einsetzbare Prüfschränke und Prüfkammern angewiesen.

Auch hier kann weisstechnik unkompliziert helfen. Mit dem vorhandenen Hazard

Level Baukasten können die Anforderungen an Prüfeinrichtungen einfach ermittelt

werden und nach einer Risikoeinschätzung in standardisierte Lösungen oder individuelle

Sonderanfertigungen umgesetzt werden. Dabei erleichtert und beschleunigt

das modulare Grundkonzept der Prüflösungen von weisstechnik deren schnelle

Entwicklung und Lieferung.

Prüftechnik bleibt Vertrauenssache

Kompetenz, Erfahrung und Service sind zentrale Kriterien für die Auswahl eines

Partners für Prüflösungen im Automotive Bereich. weisstechnik ist ein erfahrener

Spezialist für anspruchsvolle Prüflösungen und seit mehr als 20 Jahren im Bereich

Li-Ionen Batterien aktiv. Mit diesem Wissen bietet das Unternehmen zukunftssichere

Prüflösungen, die kurzfristig einsatzbereit sind und sich auch langfristig rechnen.

Als Innovationsführer der Branche unterstützt weisstechnik Unternehmen dabei

auch im Service proaktiv und hochflexibel mit einem deutschlandweit flächendeckenden

Servicenetz und bedarfsgerechten Serviceverträgen. Das steigert die

Betriebssicherheit und ermöglicht Unternehmen, sich auf ihre Entwicklungsarbeit

zu konzentrieren.

Weiss Klimatechnik GmbH

Geräte- und Anlagenbau

Greizer Str. 41-49

D 35447 Reiskirchen

Telefon: +49 6408 846539 Telefax: +49 6408 848722 Mobilfunk: +49 172 6868367

eMail: info@weiss-technik.com Internet: http://www.weiss-technik.com

NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2023

Seite 29/83


Temperaturüberwachung

von Kühl-/Gefriergeräten

Der Schutz von temperatursensiblen Produkten und Waren in Kühlschränken/Gefrierschänken

ist enorm wichtig, um den Reinraumbetreiber vor finanziellen Schäden

zu bewahren.

Häufig lagern in Reinraum- und Laborbetrieben temperatursensible Produkte

oder Waren mit einem erheblichen wirtschaftlichen Wert. Diese befinden sich in

entsprechenden Kühl- oder Gefriergeräten (Kühlschränke/Gefrierschänke, Kühltruhen,

Kühlräume, etc.). Ein Geräteausfall könnte zu einem großen finanziellen

Schaden führen, wenn die Ware unbrauchbar wird. Zum bestmöglichen Schutz dieser

Produkte ist ein Überwachungssystem notwendig, dass den Reinraumbetreiber

rechtzeitig und zuverlässig alarmiert.

Monitoringsysteme im GxP-Umfeld haben die Aufgabe alle relevanten Umgebungs-

und Prozessparameter zu überwachen, sie zu speichern, zu dokumentieren

und bei Grenzwertverletzungen zu alarmieren.

Die Vorteile eines ganzheitlichen Reinraum Monitoringsystems liegen darin,

dass alle Bereiche (z. B. Reinräume, Schleusen, Lagerbereiche, Kühlräume, Technikbereiche,

RLT usw.) und Parameter (z. B. Differenzdruck, Temperatur, Feuchte,

Partikel, usw.) eines GMP-Produktionsbetriebs erfasst und dokumentiert werden.

Die Temperaturüberwachung z. B. eines Kühlschrankes sieht dabei auf den ersten

Blick recht trivial aus. Wenn man sich näher mit dem Thema beschäftig, trifft

man aber auf einige wichtige Details, die auf jeden Fall zu beachten und im Vorfeld

zu klären sind.

– Wo müssen zum Beispiel die Sensoren genau montiert werden?

– Reicht es die Umgebungsluft zu überwachen oder muss die Produkttemperatur

überwacht werden?

– Wie baue ich mein Alarmierungskonzept auf?

Die Überwachung eines Kühlschrankes in einem Reinraum- oder Laborbetrieb ist

weitaus umfänglicher als oftmals angenommen. Die scheinbar „leichte“ Aufgabe der

Temperaturüberwachung (Kühlschranküberwachung) in einem Kühl-/Gefriergerät,

erfordert eine gute Planung im Vorfeld. Neben einem ausgefeilten Alarmierungskonzept

sollte man vor allem genau prüfen, ob das Überwachen der Umgebungsluft

ausreicht oder ob man die eigentliche Produkttemperatur überwachen möchte.

BRIEM Steuerungstechnik GmbH

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Beim Bauen muss man mitunter spontan

sein und situativ entscheiden, wie DI Christian

Lorenz, Geschäftsführer von Lorenz

Consult, weiß. Dies deshalb, da sich Themen

wie Ressourcenbeschaffung, Baupreise

oder Kreislaufwirtschaft ständigen Veränderungsprozessen

unterliegen. Das Grazer

Familienunternehmen lässt sich davon

nicht aus der Ruhe bringen: Zu groß ist der

Erfahrungsschatz, auf den man im wahrsten

Sinne bauen kann. Das gilt für die Planung,

die Ausführung, die Örtliche Bauaufsicht

und auch für das Finden passender Energiesysteme.

„Bereits vor mehr als zehn Jahren

haben wir die erste Geothermieanlage

für ein großes Bürogebäude im Raum Wien

umgesetzt. Dies ging einher mit der Ausnützung

der Speichermasse des Betons und

dem Einsatz von Niedrigenergiesystemen

zum Heizen und Kühlen“, schildert Christian

Lorenz. Seither werden diese Systeme

immer stärker zum Einsatz gebracht und in

Projekten von der Chirurgie Graz, über den

Sciencetower bis aktuell zur Planung eines

Laborgebäudes umgesetzt. Mit Zukunftsblick

beschäftigt sich das Team von Lorenz

Consult mit der Möglichkeit der Energiespeicherung

und in weiterer Folge mit dem

Einsatz von Wasserstoff und Brennstoffzellen

zur Energieerzeugung. „Für einen durchgängigen

Betrieb in Produktionsunternehmen

sind diese noch in einem zu frühen

Entwicklungsstadium“, so Lorenz.

Raus aus Gas braucht passende

Energie-Alternative

Wenn es um die Wahl des passenden Energiesystems

geht, sind die Unterschiede

zwischen Bestand und Neubau gering. Für

beide ist der Ausstieg aus Gas in absehbarer

Zukunft von Bedeutung. Erst wird festgestellt,

welche anderen Energieversorgungssysteme

wie zum Beispiel Fernwärme in der

Umgebung vorhanden sind oder ob noch

genug zusätzlicher Strom bezogen werden

kann. „Gepaart werden diese Überlegungen

immer mit dem Aufzeigen von Energieeinsparungspotenzialen.

Wenn bestehende

Anlagen optimal einreguliert werden, lässt

sich viel einsparen. Dies zeigen Erfahrungs-

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Bauen und Planen unter veränderten Rahmenbedingungen

Zukunftskonzepte im Zeichen von

Klimawandel und Nachhaltigkeit

werte bei Einkaufszentren, wo 70 Prozent

Energieeinsparungen bei Lüftungsgeräten

durch eine Überprüfung und neue Einregulierung

erzielt werden konnten“, informiert

DI Christian Lorenz.

Blickt man auf Bestandsbauten dreht

sich viel um die Fragen der Reduzierung des

einzusetzenden Energieaufwandes und der

zusätzlichen Energiegewinnung, vorrangig

aus Fotovoltaikanlagen. Dazu kommen Ansätze

zur Wärmerückgewinnung von Prozessabwärmen

und Prozessabwässern.

Baumaterialien für Nachhaltigkeit

CO2-Neutralität ist das Schlagwort der

Stunde: Die CO2 neutrale Baustelle wird

immer mehr zum Thema. Ähnlich wie bei

einem Lego-Haus soll auch ein reales

Gebäude nach seiner Nutzung in seine

Einzelteile zerlegbar und wieder verwertbar

sein. Dieser Umstand beeinflusst die

Frage nach den richtigen Baumaterialien

stark. Lorenz glaubt, dass der Boom bei

der Verwendung von Holz als Baumaterial

anhalten wird: „Interessant ist der

Wettbewerb zwischen Holz als Rohstoff

für die Energieerzeugung und Holz als

Rohstoff für Baumaterialien. Im Sinne

der Nachhaltigkeit und der mehrfachen

Nutzung sollte hier dem Baumaterial der

Vorzug gegeben werden“, lautet der Ansatz

des erfahrenen Ziviltechnikers DI

Christan Lorenz.

Nachhaltige Checkliste:

– Wahl des richtigen Baustoffes im Sinne

der Nachhaltigkeit

– thermische Sanierung der Gebäudehülle

im Bestand

– Energieeffizienzmaßnahmen wie a

lternative Energieerzeugung, Fotovoltaik,

Rückgewinnung von Prozesswärme,

Pufferung der Energie, Vermeidung von

Energieverlusten, Einregulieren der

Anlage

– Anpassung der Haustechnik-Anlage

– klimaneutrale Kältemittel wie Amoniak

– Sammeln von Regenwässern

Lorenz Consult Ziviltechniker GmbH

A 8010 Graz

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Ein Chemikalienschutzanzug schützt die

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Sie werden in 6 Typen mit unterschiedlichen

Schutzstufen von gasdicht bis beschränkt

flüssigkeitsdicht eingeordnet. © Hohenstein

Neu im Hohenstein Portfolio: Schutzkleidung und -handschuhe gegen

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Ein Chemikalienschutzanzug (CSA) ist eine

Persönliche Schutzausrüstung, welche die

tragende Person vor Chemikalien schützt,

die sie im gasförmigen, flüssigen und / oder

festen Zustand umgeben. CSA werden in 6

Typen mit unterschiedlichen Schutzstufen

von gasdicht bis beschränkt flüssigkeitsdicht

eingeordnet.

Seit April 2023 prüft und zertifiziert der Prüfdienstleister Hohenstein in zwei neuen Gebieten

im Bereich Schutzkleidung: Schutzanzüge und Handschuhe gegen Chemikalien und

Infektionserreger. Diese fallen unter die Verordnung (EU) 2016/425 und sind somit Persönliche

Schutzausrüstungen (PSA). Sie schützen Menschen, die wertvolle und teils gefährliche

Arbeit für unsere Gesellschaft leisten.

Schutzanzüge gegen Infektionserreger kommen bei vielen Arbeiten zum Einsatz: beispielsweise

bei Tätigkeiten an Abwasseranlagen, bei der Müllentsorgung, der Pflege von

Tieren, der Entsorgung von Risikoabfällen aus Krankenhäusern, usw. Dabei sind die Beschäftigten

unbekannten Infektionserregern (Mikroorganismen, Parasiten) ausgesetzt. Die

Schutzbekleidung soll Trägerinnen und Träger vor den Medien schützen, in dem die Mikroorganismen

enthalten sind, wie Flüssigkeiten, Aerosole oder feste Staubpartikel.

Folgende Typen prüft und zertifiziert

Hohenstein:

– EN 14605: Schutzkleidung gegen flüssige

Chemikalien: flüssigkeitsdicht (Typ3)

oder spraydicht (Typ 4) sowie die Teilschutz-Typen

PB[3] und PB[4]

– EN 13982-1: Schutzkleidung gegen feste

Partikel: Typ 5

– EN 13034: Schutzkleidung gegen flüssige

Chemikalien: Typ 6 und PB[6]

Hohenstein Laboratories GmbH & Co. KG

D 74357 Hohenstein

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Hohe Nachfrage: Erweiterung der Produktionskapazitäten

und Serviceangebote am Vorarlberger Standort

Vetter, eine weltweit führende Contract

Development und Manufacturing Organisation

(CDMO), treibt den Ausbau von Kapazitäten

und Services zur Bereitstellung von

klinischem Studienmaterial weiter voran:

Mit der Implementierung zusätzlicher Anlagen

für die aseptische Produktion und dem

Ausbau von Lagerkapazitäten am klinischen

Standort im österreichischen Rankweil reagiert

das Unternehmen auf die steigende

Marktnachfrage. Ende 2021 hat der Pharmadienstleister

die Produktion in Rankweil in

Betrieb genommen, 17 Kundenprojekte sind

bereits beauftragt.

Dynamische Entwicklung

des Standorts Rankweil

Vetter hat das erste Produktionsjahr in

Rankweil sehr erfolgreich absolviert und

bereitet sich darauf vor, die Produktionsmenge

vor Ort weiter zu erhöhen: Mit 14

Vetter baut Kapazitäten und Services

zur Bereitstellung von klinischem Studienmaterial

am Standort Rankweil weiter aus.

© Vetter Pharma International GmbH

Abfüllungen wurde im ersten Quartal 2023

bereits die Anzahl der in 2022 insgesamt am

Standort produzierten Batches erreicht. Der

weitere Ausbau des Standortes ermöglicht

es, die Produktionsmenge bis Ende des Jahres

mehr als zu verdoppeln.

Durch den Einsatz eines zweiten Autoklavs

und einer zweiten Gerätewaschmaschine

für die Materialvorbereitung wird die

Reinraumauslastung deutlich erhöht. Weiterhin

verdoppelt der Pharmadienstleister

die Kapazität zur Kühllagerung durch die

Anschaffung zusätzlicher Tiefkühltruhen.

Vetter erweitert außerdem sein kundenorientiertes

Serviceangebot: Mit der Implementierung

eines Isolators können in Rankweil

nun auch pulverförmige Substanzen

verarbeitet werden. Weitere Optionen für

Primärpackmittel erweitern das Portfolio

für die klinische Abfüllung.

Dr. Claus Feußner, Senior Vice President

Vetter Development Service, äußert

sich zufrieden: „Neben unserer bestehenden

klinischen Produktionsstätte in Chicago

hat sich Rankweil in sehr kurzer Zeit zu

einem strategisch wichtigen Standort für

uns und unsere Partner etabliert. Kundenservice,

effiziente Prozesse und gewohnt

hohe Qualität stehen im Fokus.“

Vetter Pharma International GmbH

D 88212 Ravensburg

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Forschende des Fraunhofer IWS gründen sich als »DIVE imaging systems« aus

Ein scharfes Hyperspektral-Auge

für die Chipproduktion

Eine präzise flächige Analyse von Hightech-Schichten in der Mikroelektronik, in Batteriefabriken oder auch im Automobilsektor

rückt in greifbare Nähe. Möglich macht dies ein am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

entwickeltes Messsystem, das Hyperspektral-Sensorik, Künstliche Intelligenz und spezielle Beleuchtungstechniken zu

einem leistungsfähigen hochflexiblen Inspektionssystem integriert. Ein Forscherteam des Dresdner Instituts gründet nun

BMWK-gefördert mit der »DIVE imaging systems GmbH« ein Unternehmen aus, das diese vielversprechende Technologie

kommerzialisiert.

Im Fokus von DIVE (kurz für »Digital Vision

Experts«) steht zunächst vor allem die Halbleiterindustrie.

Hier wollen die Gründer Dr.

Philipp Wollmann, Dr. Wulf Grählert, Oliver

Throl und Livia Szathmáry helfen, stabile

Prozesse zu gewährleisten, die Ausbeuten

zu erhöhen und Ressourcen zu sparen.

Die Standortwahl war keineswegs zufällig:

»Dresden ist prädestiniert für unsere Ausgründung«,

betont Philipp Wollmann. »Hier

sind wichtige Akteure der Mikroelektronik

in einem Ballungsraum konzentriert. Um

unsere Technologie bestmöglich kundenorientiert

weiterzuentwickeln, haben wir in

dieser Stadt die kürzesten Wege und können

mit dem sukzessiven Ausbau des bereits bestehenden

Netzwerks auch weitere Partner

identifizieren.«

Die Gründerinnen und Gründer denken

dabei nicht nur an Kunden aus der Halbleiterindustrie.

Perspektivisch will das Quartett

seine innovative DIVE-Technologie für die

Inspektion und Analyse von Oberflächen

und Schichten breit in unterschiedlichen

Branchen etablieren. Von den zahlreichen

Szenarien sind die schnelle flächige Schichtdickenmessung,

das Erkennen und Lokalisieren kleinster Formfehler

oder von Verunreinigungen nur ein kleiner Ausschnitt der Möglichkeiten.

Das Licht in 1000 Farben zerteilt

Das DIVE-System beleuchtet mit sichtbarem Licht und unsichtbarer

Infrarotstrahlung in Frequenzen zwischen 0,4 und 2,5 Mikrometern

(Tausendstel Millimeter) jene Siliziumscheiben (Wafer), aus denen

weltweit in den Halbleiterfabriken die Mikrochips für Laptops, Handys,

Autos etc. hergestellt werden. Eine spezielle sogenannte Hyperspektralkamera

erfasst dabei das zurückgeworfene Licht. Während

das menschliche Auge zum Beispiel nur drei Primärfarben – rot,

grün, blau – registriert, unterscheidet die Hyperspektralkamera bis

zu 1000 »Farben« beziehungsweise Wellenlängen des Lichts. Anschließend

werden die hochdimensionalen Rohdaten, die schnell

auf mehrere Gigabyte anwachsen können, an eine Künstliche Intelligenz

(KI) weitergeleitet. Diese KI kann anhand des »1000-Farben-

Bildes« sowohl mögliche Schadstellen oder

Verunreinigungen erkennen als auch die

Qualität von Einzelchips oder des gesamten

Wafers bewerten. Das DIVE-System kann

somit beispielsweise erkennen, ob der Beschichtungsschritt

auf dem Wafer gelungen

ist, wie homogen, dünn, eben oder defektarm

die Schicht ist. Dadurch lässt sich sicherstellen,

dass nur die einwandfreien Wafer in den

sich anschließenden Fertigungsschritten

verwendet werden.

Auftaktprojekt mit

deutschem Chip-Konzern Infineon

Bereits heute werden die Wafer in den Halbleiterfabriken

bei den vielen Fertigungsschritten

bis zum finalen Mikrochip hinsichtlich

vieler Eigenschaften überwacht.

Die Analyse der gesamten Waferfläche ist

Im Mittelpunkt steht ein Messsystem, das vergleichsweise langsam und erfolgt daher in

Hyperspektral-Sensorik, Künstliche Intelligenz vielen Fällen stichprobenartig.

und spezielle Beleuchtungstechniken zu einem An dieser Stelle setzt DIVE an: Gemeinsam

mit dem Halbleiterhersteller Infineon

leistungsfähigen hochflexiblen Inspektionssystem

integriert. © Amac Garbe/Fraunhofer IWS entwickelt das Team zunächst ein Hyperspektralsystem

für Labore jenseits des Reinraums

und im nächsten Schritt ein System, das sich in einem solchen

einsetzen lässt. Perspektivisch plant DIVE eine inline-Lösung, die

sich direkt in die Reinraumanlagen integrieren lässt. Damit wird dann

sogar eine Echtzeitanalyse bei vielen Prozessschritten möglich.

Das vierköpfige Team rechnet angesichts des großen Potenzials

dieser Technologie mit einem raschen Wachstum. Denn vom

Fraunhofer IWS bringen die Gründerinnen und Gründer mehrere

Alleinstellungsmerkmale mit: Dazu gehören das komplette Systemkonzept

einschließlich der Probenbeleuchtung sowie die anspruchsvolle

Software zur Systemsteuerung und für die KI-gestützte

Datenauswertung. DIVE wird die konzipierten Geräte, Systeme und

später ganze Anlagenteile in einer eigenen Produktionslinie selbst

fertigen. Außerdem wird das Team Dienstleistungen, technische

Hilfe und kundenspezifische Entwicklungen anbieten. Maßgebliche

Unterstützung erhält die Ausgründung dabei vom Bundesministerium

für Wirtschaft und Klima (BMWK), das im Rahmen eines

EXIST-Forschungstransfers eine 18-monatige Förderung im Umfang

von 1,2 Millionen Euro gewährt.

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Die Gründerinnen und Gründer denken nicht nur an Kunden aus der

Halbleiterindustrie. Perspektivisch will das Quartett seine innovative

DIVE-Technologie für die Inspektion und Analyse von Oberflächen und

Schichten breit in unterschiedlichen Branchen etablieren.

© Amac Garbe/Fraunhofer IWS

Neuer Blick auf alte Bücher möglich

Nach der Ausgründung wird das Fraunhofer IWS auch weiterhin

intensiv die Hyperspektraltechnologie in unterschiedliche Richtungen

weiterentwickeln. Auf der Forschungsagenda stehen beispielsweise

Konzepte, die zum Beleuchten der Proben einen Laser nutzen

oder Hyperspektralsysteme drastisch miniaturisieren. Außerdem

wollen die Forschenden mithilfe von Algorithmen deutlich mehr Informationen

aus Rohdaten extrahieren. Aus diesen Ansätzen sollen

sich künftig viele weitere wirtschaftliche und gesellschaftliche Anwendungsszenarien

entwickeln, wie beispielsweise die Weiterentwicklung

der Hyperspektraltechnik für Bibliotheken, um wertvolle

hochempfindliche Kulturgüter in eine öffentlich verfügbare digitale

Form zu überführen. Auf diese Weise könnten in Zukunft digitale

Zwillinge entstehen, die neben der klassischen Bild- und Schriftinformation

eine Vielzahl weiterer Daten konservieren könnte, wie

etwa Papierdicken und -sorten, Alter des Dokuments oder die eingesetzten

Farbpigmente.

Gerade dieser Know-how-Transfer in die Praxis steht am Dresdner

Institut immer wieder im Fokus. Spitzenforschungsergebnisse

rasch und kundenorientiert in die wirtschaftliche Praxis zu überführen,

gehört zur Fraunhofer-DNA. »Konkret transferieren wir hier

ein seit mehr als zehn Jahren am Fraunhofer IWS erarbeitetes Technologieportfolio

mit einem enormen Potenzial«, fasst Philipp Wollmann

zusammen. »Wir werden der Halbleiterindustrie in Deutschland

und Europa dabei helfen, besonders effizient sowie mit hoher

Qualität und Ausbeute Wafer zu prozessieren. Damit unterstützen

wir auch die Ziele der EU, den Anteil europäischer Mikroelektronik

am Weltmarkt deutlich zu steigern. Auf der anderen Seite sichern

wir damit Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region.«

Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und

Strahltechnik IWS

D 01277 Dresden

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HANS J. MICHAEL GmbH, Hart 11, 71554 Weissach im Tal

Tel. 07191/9105-0, Fax 07191/9105-19

e-mail: office@hjm-reinraum.de Internet: http://www.hjm-reinraum.de

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Online-Konfigurator von Weiss Technik beschleunigt und optimiert die Planung

Trockenräume einfach

besser konfigurieren

Von der Idee bis zum fertig geplanten Trockenraum ist es meist ein weiter Weg. Schon kleinere Änderungen beim Taupunkt

oder bei der Anzahl der Personen im Raum können zu aufwändigen Umplanungen führen und den Kostenrahmen erheblich

beeinflussen. Mit dem neuen Online-Konfigurator für Trockenräume verkürzt und verbessert Weiss Technik jetzt diesen

Planungsprozess. Der Konfigurator ist eine praktische Unterstützung bei der Beratung vor Ort und ermöglicht eine erste

Trockenraum-Auslegung in Echtzeit.

Trockenräume für Batteriezellen-Fertigung

Ganz gleich ob bei klassischen Lithium-Ionen- oder Feststoffbatterien:

Batteriezellen benötigen in Forschung und Produktion ein extrem

trockenes Klima, weil ihre Aktivmaterialien stark mit Feuchtigkeit

reagieren. Um Personen, Prozesse, Produkte und die Anlage zu

schützen, werden Arbeiten an Batterien deshalb in Trockenräumen

durchgeführt. Mit der zunehmenden Leistungsfähigkeit der Batterien

steigt aber auch ihr energetisches Potenzial. Damit wächst die

Bedeutung der Trockenheit weiter. Die Planung von Trockenräumen

war bisher sehr zeitaufwändig. Um zwischen technischen Anforderungen

und budgetären Rahmenbedingungen zu vermitteln, waren

meist langwierige Korrektur- und Anpassungsschleifen nötig.

Faktoren und Auswirkungen durchspielen

Mit dem neuen Online-Konfigurator kann schnell und einfach ein

erstes Konzept für einen Trockenraum erstellt und am Rechner gemeinsam

weiter optimiert werden. Das beschleunigt die Planung

und sorgt für mehr Transparenz: Änderungen einzelner Faktoren

und Parameter können direkt simuliert werden, Auswirkungen auf

die Auslegung des Trockenraums werden umgehend angezeigt.

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, unterschiedliche Auslegungen

direkt miteinander zu vergleichen. Erst nach Abschluss der

Grobplanung und damit der Bestimmung eines ersten Kostenrahmens

beginnt die Feinplanung in der Konstruktionsabteilung.

Energiefaktor Entfeuchtung

Die Luftentfeuchtung ist ein energieintensiver Prozess. Bis zu 60

Prozent der für die Batterieproduktion benötigten Energie wird

hierfür benötigt. Damit verursacht dieser einen nicht unerheblichen

Anteil der Kosten einer Batterie. Für eine effiziente Lösung ist deshalb

die optimale Abstimmung aller Parameter bereits bei der Planung

eines Trockenraumes besonders wichtig. Die drei häufigsten

Faktoren, die die Effizienz und die Luftentfeuchtung stören, sind

Leckagen, die Luftabsaugung in der Produktion und die Menschen,

die sich im Trockenraum aufhalten. Über den Online-Konfigurator

ist es möglich, verschiedene Möglichkeiten einfach zu simulieren

und anzupassen.

Parameter anpassen

Das Simulationstool geht in einem systematischen Prozess alle

relevanten Parameter durch. Der Planungsprozess startet mit dem

Trockenraum-Grundriss. Die gewünschten Abmessungen werden

einfach per Schieberegler eingestellt, Auswahlmöglichkeiten wie

abgehängte Decken lassen sich per Knopfdruck ergänzen. Anschließend

sind Wandaufbau, Leckageraten und

der Taupunkt zu wählen. Dabei lassen sich

auch Umgebungsbedingungen wie Temperatur,

Luftfeuchte und Luftdruck sowie die

Abwärme von Maschinen und gewünschte

Luftwechselraten einstellen.

Störfaktor Mensch kalkulieren

Da ein Mensch pro Stunde rund 120 Gramm

Wasser an die Umgebung abgibt, hat die Anzahl

der im Trockenraum arbeitenden Personen

einen erheblichen Einfluss auf die

Luftentfeuchtung. Eine zusätzliche Person

bedeutet erhebliche Änderungen bei den

technischen Anforderungen und in der Folge

auch bei den Kosten. Der Online-Konfigurator

ermöglicht deshalb auch alternative

Szenarien. So kann beispielsweise der Betrieb

mit unterschiedlich vielen Personen

simuliert und die Auswirkungen auf Technik

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und Kosten direkt betrachtet werden.

Luftabsaugung und Luftreinheit berücksichtigen

Ein weiterer möglicher Problemfaktor sind Prozessabgase, die beispielsweise

beim Schweißen von Batteriezellen entstehen. Diese

müssen schnell und sicher abgeführt werden. Die benötigte Abluftmenge

steigert den Bedarf der zu trocknenden Frischluft erheblich.

Mit dem Online-Konfigurator lassen sich auch hierfür konkrete

Werte eingeben und verschiedene Szenarien durchspielen. Das gilt

auch für mögliche Anforderungen an die Luftreinheit. Hier können

die bei der Batteriefertigung üblichen Reinheitsklassen ISO 7, 8 oder

9 auf Knopfdruck eingeplant werden. Das ist wichtig, um die über die

zunehmende Leistungsdichte immer dünner werdenden Schichten

der Batterien vor Staub und Verunreinigungen zu schützen.

Im Fokus: Optimale bedarfsgerechte Auslegung

Sind alle Parameter bestimmt, berechnet der Online-Konfigurator

die Auslegung von Trockenraum und Entfeuchtungstechnik. Letztere

arbeitet in der Regel zweistufig. In der Vortrocknung senken Adsorptionstrockner

den Feuchtigkeitsgehalt der Frischluft aus der Umgebung,

in der zweiten Stufe wird die Luft dann auf den Zielwert getrocknet.

Dabei wird das von Weiss Technik entwickelte Active Leakage Management

(ALM) automatisch berücksichtigt. Dieses reduziert durch

eine Vielzahl von Maßnahmen die Leckageraten deutlich. Dazu gehören

die intelligente Anpassung der Luftwechselrate, der Einsatz von

Textilschläuchen für die Lufteinblasung, hauptsächlich innenliegende

Luftkanäle, weniger Durchführungen und verschweißte Rückluftkanäle.

Nach der Auslegung und Optimierung des Trockenraumes kann

kurzfristig ein erster Kostenrahmen benannt werden. Nach Freigabe

kann die Feinplanung des Trockenraums umgehend beginnen.

Turbo für den Bestellprozess

Julian Kalmus, Projektleiter bei Weiss Technik und Mitentwickler

des Online-Konfigurators, ist begeistert von den Möglichkeiten:

„Ziel ist nicht, über den Konfigurator direkt eine fertige Bestellung

auszulösen – dafür sind Trockenräume viel zu komplex. Aber der

Konfigurator beschleunigt den Bestellprozess erheblich und macht

die Planung transparent.“ Kunden können im Konfigurator sofort

sehen, wie sich klein erscheinende Änderungen auf die Gesamtkonfiguration

auswirken und welche Alternativen möglich sind.

„Das macht ihn zu einem echten Verkaufsbooster, der hilft, schneller

und sicherer zu besseren Ergebnissen zu kommen“, so Kalmus.

Weiss Klimatechnik GmbH

Geräte- und Anlagenbau

Greizer Str. 41-49

D 35447 Reiskirchen

Telefon: +49 6408 846539 Telefax: +49 6408 848722

Mobilfunk: +49 172 6868367

eMail: info@weiss-technik.com

Internet: http://www.weiss-technik.com

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So werden entscheidende

Prozessparameter

für eine effiziente Sprühtrocknung

gemessen

Sprühtrocknung ist alltägliche Praxis bei der Herstellung von Molkereiprodukten wie Molkenproteinkonzentrat

(WPC) und Laktose sowie in der pharmazeutischen Fertigung. Das Verfahren

erzeugt in einem einzigen Schritt trockenes Pulver aus einer Flüssigkeit oder Aufschlämmung,

indem es schnell mit heißem Gas getrocknet wird. Stabile und genaue Messungen von Feuchte,

Gesamtfeststoffgehalt (TS) und Temperatur können Ihnen helfen, große Einsparungen beim

Energieverbrauch und bei den Kosten zu erzielen, ohne die Qualität des Endprodukts zu beeinträchtigen.

Die Überwachung der richtigen Parameter ist entscheidend

Die Sprühtrocknung wird in einer Vielzahl unterschiedlicher

industrieller Produktionsprozesse eingesetzt, um:

– die Produkthaltbarkeit zu verlängern

– die Handhabung der Produkte bei Verpackung, Transport und Lagerung

zu erleichtern

– mikrobielles Wachstum zu verhindern

– die Produktqualität zu gewährleisten

– Energie zu sparen

– Erträge zu steigern

Um den Sprühtrocknungsprozess zu optimieren, muss man einige wichtige prozesskritische

Parameter im Auge behalten: den Gehalt an löslichen Feststoffen in der Beschickung des Trockners

(normalerweise gemessen in Brix oder den Gesamtfeststoffgehalt (TS) sowie Feuchte und

Temperatur der Zu- und Abluft.

Die Überwachung der Sprühtrocknung mit stabilen, zuverlässigen und genauen Messinstrumenten

stellt sicher, dass das Produkt ausreichend getrocknet wird, um mikrobielles Wachstum

zu vermeiden – was bei Lebensmitteln besonders wichtig ist –, aber nicht übertrocknet, was

sich negativ auf die Produktqualität auswirken kann und zu übermäßigem Energieverbrauch und

Mehrkosten führt. Angesichts der derzeit explodierenden Energiekosten steht bei allen die Effizienz

ganz oben auf der Agenda.

Optimierung von Prozessen durch genaue Brix- und TS-Messungen

Hersteller können die Produktivität steigern, indem sie ihre Prozesse automatisieren und optimieren.

Dazu können sie Inline-Messungen des Brix und des Gesamtfeststoffgehalts (TS) nutzen,

die vom Vaisala K-PATENTS Sanitärrefraktometer PR-43-AC bereitgestellt werden.

Beispielsweise hilft eine zuverlässige, genaue Inline-Messung in der Molkenprotein- und

Laktoseproduktion – wichtigen Nahrungsergänzungsmitteln, die üblicherweise konzentriert

und als Pulver konserviert werden, die Konzentrationen nach der Ultrafiltration und am Verdampfereinlass

zu kontrollieren und einzustellen. Die präzise Konzentrationsmessung am Verdampferauslass

hilft bei der Optimierung des Energieverbrauchs und sorgt für die richtige Konzentration

des Zwischenprodukts, das dem Sprühtrockner oder Kristallisator zugeführt wird.

Bei der Hefeproduktion, wo Sprühtrocknung verwendet wird, um den Hefeextrakt zu einem

feinen Pulver oder Granulat zu trocknen, kann die Inline-Konzentrationsmessung verwendet

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Präzise Messungen der Relativen

Feuchte (RH), Temperatur (T) und des

Gesamtfeststoffgehalts (TS) der Zufuhrleitung

sind entscheidend für die Gewährleistung

einer effizienten Sprühtrocknung.

werden, um in der Anfangsphase die Verdünnung der Melasse zu

kontrollieren, den Fermentationsvorgang zu kontrollieren und die

Konzentration des Hefeextrakts zu messen und sicherzustellen,

dass der angestrebte Feststoffgehalt erreicht wird.

Energie und Kosten sparen durch genaue

Feuchte- und Temperaturmessung

Neben der Sprühtrocknung sind Feuchtemessungen ein wichtiger

Faktor bei der Optimierung einer Vielzahl anderer Hochtemperatur-

Trocknungsverfahren, einschließlich Wirbelschichttrocknung und

Backvorgängen. Beim Sprühtrocknen von Molke können Feuchteund

Temperatursonden von Vaisala verwendet werden, um Feuchte

und Temperatur in der Einlass- und Auslassluft des Trockners zu

messen.

Die Feuchtedaten der Einlassluft werden zur Steuerung des Prozesses

verwendet, während die Feuchtedaten der Auslassluft mit

dem Feuchtegehalt des Pulvers korrelieren. Die Daten können daher

als Indikator für die Qualität des Endprodukts verwendet werden.

Die perfekte Balance zu finden, spart Zeit und Energie, indem Übertrocknung

vermieden wird.

Wenn man selbst sehen möchten, wie genaue Feuchtemessungen

helfen können, die Energieeffizienz zu steigern und die Qualität

und den Ertrag im Prozess zu verbessern, sollte der interaktive

Trocknungssimulator von Vaisala ausprobiert werden.

Vaisala GmbH

Rheinwerkallee 2

D 53227 Bonn

Telefon: +49 228 249710

Telefax: +49 228 2497111

eMail: vertrieb@vaisala.com

Internet: http://www.vaisala.de

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Virtuelle Labore – Arbeiten mit teurem

Equipment und gefährlichen Experimenten

auch für Studierende

Hybride Labore können die knappen Ressourcen physischer Labore, die Raum und finanzielle Mittel benötigen, um eine

virtuelle und digitale Komponente erweitern. Das virtuelle HM-Labor für das Studium der Mikro- und Nanotechnik ermöglicht

Studierenden das Durchführen von gefährlichen Experimenten sowie den Umgang mit teurem Equipment.

Angewandte Wissenschaften, das bedeutet in den Studienfächern

an der Hochschule München (HM) auch einen großen

Anteil Praxis. Im Studium der Mikro- und Nanotechnik beispielsweise

führen Studierende in ihren Praktika reale Experimente

im Labor durch. Das ist in doppelter Hinsicht riskant: Zum einen,

weil das Equipment im Bereich der Halbleiter- und Nanotechnik

häufig sehr teuer ist, zum anderen, weil manche Versuche risikoreich

sind wie etwa der Umgang mit ätzenden Säuren. Ein Forscherteam

um Prof. Dr. Christina Schindler und Dr. Cornelius

Weiß an der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und

Mechatronik der HM ist daher dabei, einen digitalen Zwilling des

HM-Labors zu erschaffen.

Virtuelle Labore eröffnen den Studierenden viele Möglichkeiten

Die 1:1 Abbildung von Laboren im virtuellen Raum eröffnet viele

Möglichkeiten: Die Studierenden können sich damit besser auf ihre

Präsenzzeit vorbereiten und sich vorab mit der Laborumgebung vertraut

machen. Offene Fragen können sie bereits im Vorfeld klären.

Fehler, die aus Sicherheitsaspekten gefährlich wären, bleiben in

einem virtuellen Labor ohne beispielsweise gesundheitliche Folgen.

Und die Einarbeitung in die Materie findet spielerisch statt.

Ganze Versuche oder einzelne Versuchsteile können wie in einem

Videospiel getestet und so erlernt werden. „Den großen Vorteil von

VR (Virtual Reality) sehe ich persönlich darin, komplexe fachspezifische

Inhalte und naturwissenschaftliche Phänomene, die sonst

schwer zu greifen oder zu visualisieren sind, anschaulich und auch

spielerisch zu vermitteln,“ sagt Weiß zur Didaktik.

Geplant ist, irgendwann einen kompletten digitalen Zwilling der

Hochschule München programmiert zu haben – doch bis dahin werden

noch einige Jahre vergehen. Derzeit ist erst einmal ein digitaler

Zwilling des so genannten Reinraums in Arbeit, eines Labors, in dem

die Konzentration luftgetragener Teilchen, Partikel oder Keime sehr

gering gehalten wird und der daher nur mit Schutzkleidung betreten

werden darf. In einer 360°-Begehung lässt sich der Reinraum erkunden

und die digitalen Zwillinge einzelner Geräte wie des Ellipsometers

oder des Profilometers können bereits genutzt werden.

Internationale Kollaboration

Spannend sind auch die Möglichkeiten internationaler Zusammenarbeit:

In einem Double Degree Programm des Masters Mikro- und

Nanotechnik an der HM mit dem Institut National de la Recherche

Scientifique (INRS) in Québec, Kanada, werden Studienleistungen

wechselseitig anerkannt und zugleich zwei Abschlüsse verliehen.

Den Studierenden soll künftig der wechselseitige Zugriff auf die virtuellen

Labore der jeweils anderen Institution ermöglicht werden,

damit sie verschiedenes Equipment nutzen und sich etwa auf einen

Auslandsaufenthalt vorbereiten können.

Hochschule München

D 80335 München

Christina Schindler und Cornelius Weiß am realen Ellipsometer

im Reinraum. (Foto: Mark Siaulys Pfeiffer)

Wie in der Realität: Vom Ellipsometer, das im Reinraum des

Labors steht, existiert bereits ein vollständiger digitaler Zwilling.

(Grafik: Corneliu Weiß)

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gempex und SCC

– eine Partnerschaft

für die Medizintechnik-Industrie

– Ein Full-Service Angebot für alle Themen aus dem Lifecycle der Medizinprodukte

– Für jede Aufgabe den richtigen Partner

– One-Stop-Shop für die Medizinprodukte-Branche

Gemeinsam mehr als die Summe der Einzelleistungen

gempex GmbH und SCC Scientific Consulting Company GmbH

sind vertraute Partner, die immer wieder Aufgaben, die besser in das

Portfolio des anderen gepasst haben, vertrauens-voll zu dem jeweils

anderen gereicht haben. Ganz im Sinne der Kunden, die nach fachkun-digen

Lösungen für ihre konkreten Aufgabenstellungen suchen,

zumeist unter Zeitdruck. Hier jederzeit die Anfragen kompetent und

im erforderlichen Zeitrahmen abdecken zu können entspricht dem

gemeinsamen Anspruch an Leistungsqualität. Und dank der kurzen

Wege für gegenseitigen Austausch lassen sich Kundenbedarfe zuverlässig

und sicher erfüllen.

Aus diesem Grund haben SCC und gempex eine Partnerschaft

etabliert, die als One-Stop-Shop umfassende Leistungen im Umfeld

der Medizinprodukte für Ihre Kunden ermöglicht. Das Leistungsspektrum

reicht von der hochkompetenten Beratung bis zur flexiblen

Umsetzung aller Themen aus dem Life Cycle Management der

Medizinprodukte – von der Konzeptphase über Produktplanung,

Design, Entwicklung und Umsetzung in die valide Produktion, die

Marktfreigabe und Überwachung nach dem Inverkehrbringen.

Jeder Partner hat seine Stärken

So unterstützt gempex Kunden bei der Implementierung der ISO

13485 und Umsetzung der EU MDR, beim Aufbau effizienter Qualitätssicherungs-Systeme

bis hinein in Vorbereitung und Begleitung

nationaler und internationaler Inspektionen. Besondere Expertise

liegt weiter im Feld der Kombinationsprodukte, die viele Berührungspunkte

mit klassischen Aufgaben der Good Manufacturing

Practice aufweisen.

SCC verfügt über das Fachwissen in allen regulatorischen und

wissenschaftlichen Bereichen und berät ihre Kunden bei Fragestellungen

angefangen von der Konzeption und Planung der Produktentwicklung,

der Umsetzung der Entwicklungsanforderungen

und Entwicklungsvalidierung (biologische Beurteilung, klinische

Bewertung) bis hin zur technischen Dokumentation, der Konformitätserklärung

und Überwachung nach dem Inverkehrbringen gemäß

der EU MDR und Vorschriften von anderen Ländern und Regionen.

Herausforderungen gemeinsam meistern

Für alle Aufgabe aus dem Lifecycle eines Medizinproduktes stehen

kompetente Spezialisten oder erfahrene Umsetzungsteams zur Verfügung.

gempex ist mit mehr als 80 Mitarbeitenden in Deutschland, der

Schweiz und in China seit mehr als 20 Jahren in den Projekten der

Life Sciences zu Hause. Mit einem Team von mehr als 160 Expertinnen

unterstützt SCC die Industrie mit individuellen Lösungen in

den Bereichen Regulatorik und Wissenschaft, wobei der Schwerpunkt

auf den internationalen Zulassungen und der Einhaltung der

regulatorischen Marktanforderungen liegt.

gempex und SCC beraten gemeinsam, entwickeln Strategien,

schulen und coachen, setzen mit Kunden die Aufgaben direkt vor

Ort oder remote um.

Für Fragen steht das gempex Experten-Team in Mannheim via

contact@gempex.com und das SCC Scientific Consulting Team in

Bad Kreuznach via info@scc-medical-devices.com zur Verfügung.

gempex GmbH - THE GMP-EXPERT

Besselstr. 6

D 68219 Mannheim

Telefon: +49 621 8191190

Telefax: +49 621 81911940

eMail: info@gempex.com

Internet: http://www.gempex.de

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Seite 41/83


Modulstellung für das neue Verwaltungs- und Laborgebäude in

Heidelberg, © Cadolto Modulbau GmbH

Innenansicht der Laborräume mit großflächiger Verglasung,

© Cadolto Modulbau GmbH

Baldiger Bezug nach Abnahme des ersten Bauabschnitts durch Nutzer BioLabs

Modulares Labor- und Verwaltungsgebäude

„Inkubator“ im Heidelberg Innovation Park (HIP)

Mit dem Heidelberg Innovation Park entsteht ein brandneuer Hotspot

für Innovation und Forschung. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen,

an dem Forschende an Lösungen für die Zukunft arbeiten können.

Dort wird unter anderem das mehrgeschossige Verwaltungs- und

Laborgebäude „Inkubator“ in Modulbauweise errichtet. Planung

und Realisierung gliedern sich dabei in zwei Bauabschnitte. Am

11.05.2023 fand die Abnahme des ersten Bauabschnitts statt.

Cadolto erhielt von der Gustav Zech Stiftung Management

GmbH (GZS) den Auftrag, den Neubau zu realisieren. Das gesamte

Büro- und Laborgebäude erstreckt sich über fünf Geschosse und

umfasst eine Bruttogrundfläche von ca. 7.300 m². Der erste Bauabschnitt

besteht aus 81 Modulen mit einer Gesamtfläche von über

3.300 m². Der zweite Bauabschnitt besteht aus 98 Modulen mit insgesamt

ca. 4.000 m² und wird zu einem späteren Zeitpunkt fertiggestellt.

Bereits wenige Tage nach der Abnahme wird der Neubau des 1.

BA vom Technologiepark Heidelberg übernommen, welcher diesen

an BioLabs weitervermietet. Die Labore entsprechen der Sicherheitsstufe

S2 und wurden mit modernster Labor- und TGA-Installationen

ausgestattet. Bei der Raumplanung und Gestaltung wurde

ein hohes Augenmerk auf eine große Verglasung für mehr Transparenz

in der Laborarbeit gelegt. Die weißen Deckenversorgungseinheiten,

welche die Verrohrungen abdecken, schaffen zudem eine

cleane Arbeitsatmosphäre in den Laborräumen.

Karsten Kußmann, Geschäftsführer Cadolto Modulbau GmbH:

„Die Anforderungen an heutige Laborräumlichkeiten steigen stetig.

Neben einer schnellen Bereitstellung der baulichen Infrastruktur ist

deren Flexibilität in der Nutzung ein wichtiger Aspekt. Wir freuen

uns, mit dem Neubau innovativen Forschungsprojekten am Wissenschaftsstandort

Heidelberg Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen,

welche sich mit Einzug der Nutzer mit zukunftsweisenden Ideen

füllen werden.“

Das von CYRUS.ARCHITEKTEN Partnerschaftsgesellschaft mbB

Frankfurt geplante Büro- und Laborgebäude ist einer von vier Neubauten

des Entwicklungsprojekts der GZS im Heidelberg Innovation Park.

Der Modulbau wurde für ein flexibles Nutzungskonzept ausgelegt. Die

Umnutzbarkeit der Räumlichkeiten sowie eine maximale Flexibilität

für weitere Nutzungszyklen wurde bereits in der Planung bedacht. Dies

ermöglicht auch zu späteren Zeitpunkten eine leichte Umbaubarkeit

und somit die Möglichkeit, bei Bedarf Labor- und Büroräume auf die

Anforderungen unterschiedlicher Nutzungsarten anzupassen.

Ausschlaggebend, das Projekt in Modulbauweise zu realisieren

ist unter anderem die deutliche Zeitersparnis im Vergleich zur konventionellen

Bauweise. Während beispielsweise das Untergeschoss

für die Tiefgarage durch die ZECH Bau SE in konventioneller Bauweise

errichtet wurde, werden alle Module bereits zeitlich parallel

in den Werkshallen von Cadolto produziert. Somit können einzelne

Bauphasen, die im konventionellen Bau nacheinander ablaufen,

zeitgleich stattfinden. Dadurch wird wertvolle Zeit im Bauprozess

gespart. Zudem war aufgrund der Anforderung, dass das Gebäude

eine flexible Gebäudenutzung möglich machen soll, der Modulbau

die passende Wahl, denn die Modularität ermöglicht genau diese,

auch zukünftige, Flexibilität im Büro- und Laborgebäude.

Isabel Jahrsdörfer, Projektleiterin Cadolto Modulbau GmbH:

„Das Projekt ist ein Beispiel dafür, dass innerhalb der Zech Group

alle Gewerke aus einer Hand geboten werden können. Durch die

enge Vernetzung aller Projektbeteiligten und der dazugehörigen

Prozesse können wir auf eine erfolgreiche Realisierung des ersten

Bauabschnitts zurückblicken.“

Der aus 98 Modulen bestehende zweite Bauabschnitt wird im

Herbst 2023 fertiggestellt und wird für mehrere Mieteinheiten zur

Verfügung stehen.

Cadolto Modulbau GmbH

D 90556 Cadolzburg

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Fokus auf medizintechnische Bauteile

– Einrichtung einer Reinraum-

Spritzgießproduktion

Seit Jahrzehnten fertigt das Werkzeug- und

Formenbauunternehmen Leonhardt in

Hochdorf bei Plochingen präzise Formen

und Kavitäten für die Fertigung von Bauteilen

für Medizintechnik, Optik, Elektronik

und Mikrofluidik. Die Bauteile werden immer

kleiner und anspruchsvoller, sodass es

sehr viel schwieriger wird, einen reibungslosen

Start der Serienproduktion in einem

anderen Unternehmen zu garantieren. Vor

einigen Jahren ist deshalb die Entscheidung

gefallen, eine eigene Spritzgießfertigung

einzurichten, um einerseits abmustern zu

können und andererseits Kleinserien zu

produzieren.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt,

genügt für medizintechnische Produkte

eine übliche Fertigungslinie nicht, hier sind

zumeist Reinraumbedingungen gefragt. Mit

der Entscheidung, diesen Bereich in den

Fokus zu rücken, wurde beschlossen, eine

Reinraum-Spritzgießproduktion einzurichten.

Das Konzept sei von vornherein auf

Flexibilität und Erweiterung im Bedarfsfall

angelegt. Der Kern ist ein Reinraum, in dem

Detailansicht einer

Mehrfach-Linsenform – im

Glanzfräsverfahren, ohne

Nach arbeit hergestellt.

(Bilder: Leonhardt).

automatisierte sowie manuelle Arbeitsschritte

ausgeführt werden können. Um diese

Zelle herum sind Spritzgießmaschinen

unterschiedlicher Größe und Ausstattung

angeordnet. Hierbei

besteht weiterhin die Option,

Maschinen anzubinden

oder auch auszutauschen, sodass

man schnell auf Kundenwünsche reagieren

kann.

Der Reinraum erfüllt die Anforderungen

an Reinraumklasse 7 nach DIN EN ISO

14644-1 und ist für die Verarbeitung unterschiedlicher

Werkstoffe ausgelegt. Neben

Kunststoffen können hier auch Hochleistungskeramiken

verarbeitet werden. Diese

Werkstoffklasse ist wegen ihres Eigenschaftsprofil

besonders gut für medizintechnische

Produkte geeignet, weil keine

Bakterien in das Material eindringen können

und sich die Teile problemlos desinfizieren

lassen. Die ersten Musterteile liegen

bereits vor.

Die Einrichtung des Reinraum-Bereiches

mündet derzeit in die Zielgerade. Derzeit

laufen die Vorbereitungen für die Zertifizierung

nach ISO 13485. Die Norm regelt

die Erfordernisse für ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem

für das Design

und die Herstellung von Medizinprodukten.

Parallel dazu steht bereits die erste Erweiterung

an. Die Reinraum-Produktion wird

durch eine 2K-Spritzgießmaschine ergänzt.

Dies ermöglicht eine deutliche Ausweitung

des medizintechnischen Portfolios, sowohl

im Kunststoff- als auch im Keramikbereich.

Kavität mit gefrästem Hologramm – sichtbar, aber kaum fühlbar.

Leonhardt e. K.

D 73269 Hochdorf

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Syntegon mit stabiler Geschäftsentwicklung 2022

Syntegon blickt auf eine stabile Geschäftsentwicklung im Jahr 2022

zurück. Dank seines bewährten Maschinen- und Serviceportfolios,

seiner Innovationskraft und seiner globalen Aufstellung mit 37

Standorten in 20 Ländern hat das Unternehmen trotz anhaltender

Herausforderungen durch die globale Lieferkettenkrise im vergangenen

Jahr sowohl Auftragseingang als auch Umsatz erhöht. Der

Auftragseingang stieg um 3,0 Prozent von 1,50 Mrd. EUR auf 1,55

Mrd. EUR, während der Gesamtumsatz um 2,6 Prozent von 1,41 Mrd.

EUR auf 1,44 Mrd. EUR zulegte. Zwei Drittel des Gesamtumsatzes

entfielen auf den weltweiten Maschinenverkauf, das restliche Drittel

auf das Serviceangebot. Der Umsatz des Jahres 2022 wurde zu etwa

gleichen Teilen in den wichtigsten Märkten rund um den Globus erwirtschaftet:

32 Prozent in Europa, 33 Prozent in Nordamerika sowie

35 Prozent in Asien und dem Rest der Welt. Der Anteil Amerikas

nahm dabei leicht zu, während der Europas etwas zurückging. „In

einem Jahr mit schwierigen Rahmenbedingungen ist es uns dank

unserer bewährten Kunden- und Lieferantenbeziehungen, unserer

globalen Aufstellung und unseren Innovationen gelungen, unser

Geschäft stabil weiterzuentwickeln“, sagt Dr. Peter Hackel, Kaufmännischer

Geschäftsführer von Syntegon.

Trends im Jahr 2022

Das Geschäftsjahr 2022 war durch die Auswirkungen des Kriegs

gegen die Ukraine, die insbesondere in Europa wirkende Energiekrise

und die Herausforderungen der weltweiten Lieferketten-Situation

geprägt. Insbesondere in Europa sowie Nord- und Mittelamerika

haben zudem hohe Inflationsraten die Wirtschaft beeinflusst.

Trotz dieser Rahmenbedingungen ist es Syntegon gelungen, sein

Geschäft stabil weiterzuentwickeln.

In der Lebensmittelindustrie hält der Trend hin zu nachhaltigeren

Verpackungslösungen an. Dies nimmt Syntegon nicht nur in

seinem Neumaschinengeschäft wahr, in welchem das Unternehmen

seit vielen Jahren innovative Lösungen mit alternativen Verpackungsmaterialien

entwickelt, sondern auch verstärkt bei seinen

Serviceleistungen - beispielsweise im Zuge von Umrüstungen bestehender

Anlagen auf nachhaltige Verpackungsmaterialien.

Der durch die Corona-Pandemie beschleunigte Prozess zur verstärkten

Automatisierung hat sich 2022 fortgesetzt. Für seine Prozess-

und Verpackungstechnik im Bereich der Lebensmittelindustrie

hat Syntegon im vergangenen Jahr vor allem in Nordamerika eine

starke Nachfrage verzeichnet, insbesondere in den Marktsegmenten

Schokolade und Riegel.

In der Pharmaindustrie machte sich das Auslaufen der Covid-

19-Sonderkonjunktur im chinesischen Markt bemerkbar. 2022 haben

Trends wieder an Bedeutung gewonnen, die in den vorherigen

Jahren durch die Pandemie in den Hintergrund geraten sind. Dazu

gehört die Entwicklung hin zu kleinen Losgrößen für personalisierte

Medikamente, beispielsweise für die Behandlung von Krebserkrankungen.

Neben der Wiederaufnahme von Projekten in diesem Bereich

hat die Pharma-Division von Syntegon, welche 54 Prozent

des Gesamtumsatzes ausmacht, regional vor allem in Lateinamerika

Syntegon blickt trotz schwieriger Marktbedingungen auf eine stabile

Geschäftsentwicklung im Jahr 2022 zurück.

eine hohe Nachfrage verzeichnet, wo in den vergangenen Jahren

viele Investitionen aufgeschoben wurden. Auch das Thema Nachhaltigkeit

hat im Bereich der Pharmaindustrie im Hinblick auf die

Reduzierung der CO2-Fußabdrücke herstellender Unternehmen zunehmend

an Relevanz gewonnen.

Nachhaltigkeit und Verantwortung

Im Jahr 2022 hat Syntegon erneut seine Bemühungen in den Bereichen

Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environmental

Social Governance, ESG) verstärkt. Eines der Ziele des Unternehmens

ist es, seine CO2-Emissionen bis 2025 im Vergleich zu 2019

um 25 Prozent zu senken. Dafür hat Syntegon 2022 unter anderem

an den Standorten Beringen, Crailsheim, Dresden und Verna (Indien)

neue Photovoltaikanlagen errichtet.

Auch seine Kund:innen unterstützt das Unternehmen auf dem

Weg zu einer nachhaltigeren Produktion. Mit einem neu entwickelten

und vom TÜV Rheinland zertifizierten Verfahren zur Berechnung

einer Life-Cycle-Analyse bietet Syntegon herstellenden

Unternehmen der Pharma- und Lebensmittelindustrie volle Transparenz

über den CO2-Fußabdruck seiner Maschinen.

Verantwortung übernimmt der Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik

darüber hinaus für seine 5.800 Mitarbeiter:innen.

Eine weltweite Befragung der Belegschaft im Jahr 2022 hat gezeigt,

dass sich das bereits im Vorjahr über dem Branchenschnitt liegende

Engagement sowie die hohe Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter:innen

noch einmal erhöht haben. Weiterer Beleg dafür ist die jüngst

veröffentlichte Rangliste „LinkedIn Top Companies“. In dieser führt

das soziale Berufsnetzwerk Syntegon auf Platz zwei der 25 besten

Arbeitgeber für die berufliche Laufbahn in Deutschland.

Forschung und Entwicklung

In seinen über zehn Kompetenzzentren hat Syntegon auch im Jahr

2022 marktspezifische Forschungsprojekte vorangetrieben. Mehr als

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– Steigerung von Auftragseingang und Umsatz im Vergleich zu 2021

– Alternative Verpackungslösungen und ressourcenschonende Technologien helfen

Pharma- und Lebensmittelindustrie für mehr Nachhaltigkeit

– Neue Lösungen für die Lebensmittelindustrie geben Antworten auf den anhaltenden Automatisierungsbedarf

– Preisgekrönte Innovation für die Verarbeitung pharmazeutischer Kleinstchargen

– Erweiterung des Portfolios im Bereich Service und digitale Lösungen

1.400 Mitarbeiter:innen in den Bereichen Forschung und Entwicklung

haben zahlreiche Innovationen entwickelt, was sich in einer gestiegenen

Zahl von 2.000 Patenten und Patentanmeldungen (2021:

1.800) widerspiegelt. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung

lagen im Jahr 2022 mit 49 Millionen Euro über denen des Vorjahres

(46 Millionen Euro).

„Im Mittelpunkt unseres Geschäfts stehen die Anforderungen

unserer Kund:innen. Deshalb arbeiten wir stets an neuen Prozessund

Verpackungslösungen für die Pharma- und Lebensmittelindustrie

und treiben Markttrends wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und

Automatisierung voran“, sagt Dr. Michael Grosse, Vorsitzender der

Geschäftsführung von Syntegon.

Systemkompetenz für Lebensmittel

Mehrere Neuentwicklungen, die Syntegon im Jahr 2022 auf den

Markt gebracht hat, unterstreichen das Engagement des Unternehmens

für Nachhaltigkeit. In seine bewährte Sigpack TTM

Kartonierer Plattform hat das Unternehmen eine Lock-Style-

Technologie integriert, welche es ermöglicht, Energie und Materialkosten

einzusparen. Die neue PMX Verpackungsmaschine für

Mahlkaffee und ganze Bohnen verarbeitet recycelfähige Mono-

Materialien und spart durch Condition Monitoring Energie und

Material ein.

Mit verschiedenen Innovationen hat Syntegon den Trend zu

mehr Automatisierung in der Lebensmittelindustrie im Jahr 2022

mitgestaltet. Dazu zählen die neue Austragestation DCS und das

innovative Handling-System IDH für die besonders effiziente und

schonende Verarbeitung von Keksen und Crackern sowie die Komplettlinie

NutraFlash für die Produktion von Gummi- und Geleeprodukten.

Mit der weiterentwickelten, hochflexiblen Robotic Pick

& Place Platform (RPP) automatisiert Syntegon Prozessschritte wie

Handling, Zuführung und Beladung. Auch das 300. verkaufte Verpackungssystem

für Riegel ist Beleg dafür, dass Syntegon die aktuellen

Anforderungen des Marktes im Hinblick auf Effizienz bei gleichzeitig

hoher Qualität und Flexibilität zu erfüllen weiß.

Innovationen für die Pharmaindustrie

Die Pharma-Division von Syntegon erhielt 2022 eine prestigeträchtige

Auszeichnung: Versynta microBatch wurde mit dem Deutschen

Verpackungspreis prämiert. Syntegon entwickelt die vollautomatisierte,

handschuhlose Produktionszelle gemeinsam mit dem global

agierenden Pharmadienstleister Vetter, um den Bedarf an Kleinstchargen

hochwirksamer flüssiger Arzneimittel zu bedienen.

Mit dem Wirbelschicht-Laborgerät Solidlab 2 Plus und der Tablettenpresse

TPR 200 Plus hat Syntegon 2022 zudem neue Lösungen

für die Herstellung fester pharmazeutischer Darreichungsformen

auf den Markt gebracht. Beide Technologien unterstützen

zeitsparende Produkttransfers vom Labor- in den Produktionsmaßstab

mit einem besonderen Schwerpunkt auf kontinuierliche Herstellungsprozesse.

Erweitertes Portfolio im Bereich Services und digitale Lösungen

Der kontinuierliche Ausbau der Serviceleistungen und digitalen

Lösungen hat 2022 wesentlich dazu beigetragen, dass Syntegon die

täglichen Kund:innenbedürfnisse für seine weltweit 67.000 installierten

Maschinen noch besser erfüllen konnte. Sein Portfolio hat

das Unternehmen um Service Agreements erweitert, die Kund:innen

ein effektives Anlagen- und Wartungsmanagement zu festen

Preisen bieten.

Die neue cloudbasierte Softwarelösung Synexio ermöglicht es

Maschinen- und Produktionsdaten in Echtzeit zu erfassen, auszuwerten

und zu visualisieren. Insgesamt haben die Expert:innen für

Prozess- und Verpackungstechnik die Digitalisierung von Maschinenanbindungen

vorangetrieben und eine steigende Anzahl an Maschinen

bei Kund:innen angebunden.

Seine Lieferkettenstruktur für Ersatzteile hat Syntegon im vergangenen

Jahr neu aufgestellt, womit das Unternehmen seine Lieferzeiten

und Termintreue in Kund:innenprojekten deutlich verbessern

konnte. Das Servicegeschäft ist auf Basis steigender Nachfrage

für Servicevereinbarungen und digitale Lösungen insbesondere in

Amerika gewachsen.

Fortsetzung der Markttrends in 2023

Besonderes Highlight für Syntegon im Jahr 2023 ist die vom 4. bis

zum 10. Mai in Düsseldorf stattfindende Branchenmesse interpack.

Mit seinen dort präsentierten Produktneuheiten für die Pharmaund

Lebensmittelindustrie wird Syntegon erneut Antworten auf die

Markttrends Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Automatisierung

geben.

Syntegon ist jüngst der Science-Based-Target-Initiative beigetreten

und wird im Zuge dessen in den nächsten Monaten seine

Ziele zur Emissionsreduzierung validieren lassen. Mitte des Jahres

veröffentlicht das Unternehmen zudem seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht.

„Mit unseren Lösungen werden wir auch im Jahr 2023 unseren

Beitrag für die Versorgung von Menschen mit sicher verpackten

Lebensmitteln und unter höchsten Produktionsstandards hergestellten

Medikamenten leisten – ganz im Sinne unserer Mission

Prozess- und Verpackungstechnik für ein besseres Leben“, so Dr.

Michael Grosse abschließend.

Syntegon Technology GmbH

Blaufelder Straße 45

D74654 Crailsheim

Telefon: +49 7951 4020

eMail: packaging-ph@syntegon.com

Internet: http://www.syntegon.com

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EcoVadis-Silbermedaille

für

Fortschritte im

Bereich Nachhaltigkeit

Neuer Außendienstmitarbeiter

Süddeutschland

Die Firma MOHN freut sich, Herrn Manuel Kattner als neuen Berater

für den südlichen Bereich der Bundesrepublik vorstellen zu

können. Mit seinem Standort in Bad Abbach, im Donautal zwischen

Kelheim und Regensburg, wird Herr Kattner als Ansprechpartner für

Kunden in den Postleitzahlengebieten 70000-79999, 80000-89999

sowie 90000-97999 zur Verfügung stehen.

Herr Kattner bringt die erforderlichen Fachkenntnisse mit, die

er in seiner langjährigen Tätigkeit im Vertriebsbereich erworben hat.

Seine räumliche Nähe zu den Kunden im Vertriebsgebiet ermöglicht

es ihm, schnell und effizient zu reagieren und kurze Anfahrtswege

zu gewährleisten. Mit seiner freundlichen und zuverlässigen Art wird

Herr Kattner sicherlich eine wichtige Rolle in der Betreuung unserer

Kunden im süddeutschen Raum spielen.

„Wir sind sehr erfreut, dass wir Herrn Kattner für unser Team

gewinnen konnten“, so der Geschäftsführer David Mohn, MOHN

GmbH. „Seine Expertise und seine Erfahrung im Vertriebsbereich

werden uns dabei helfen, unsere Kunden noch besser betreuen zu

können. Wir sind überzeugt, dass Herr Kattner eine wichtige Rolle

in der Erweiterung unserer Präsenz im süddeutschen Raum spielen

wird.“

Die Firma MOHN ist einer der führenden Anbieter von innovativen

Lösungen im Bereich Hygiene- und Reinigungstechnik für die

lebensmittelverarbeitende Industrie und das Handwerk. Mit einem

breiten Angebot an Produkten und Dienstleistungen ist MOHN seit

mehr als 25 Jahren erfolgreich auf dem Markt tätig. Der neue Außendienstmitarbeiter

Herr Kattner wird dazu beitragen, dass das Unternehmen

seine Position als einer der wichtigsten Anbieter im süddeutschen

Raum weiter stärken wird.

MOHN GmbH

D 58540 Meinerzhagen

Manuel Kattner

Particle Measuring Systems (PMS), ein weltweit führender

Anbieter von Lösungen zur Überwachung von Verunreinigungen,

freut sich, bekannt geben zu können, dass das

Unternehmen für seine Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit

mit der EcoVadis-Silbermedaille ausgezeichnet wurde.

Das EcoVadis-Rating ist eine umfassende Bewertung der

Umwelt-, Sozial- und Governance-Praktiken (ESG) eines

Unternehmens, und PMS erhielt eine Punktzahl von 61/100,

womit das Unternehmen zu den besten 25 Prozent der von

EcoVadis bewerteten Unternehmen gehört.

„Particle Measuring Systems ist bestrebt, die Welt sauberer,

gesünder und produktiver zu machen und einen großartigen

Arbeitsplatz zu schaffen“, sagte John Mitchell, CEO

von PMS. „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir für unser Engagement

für Nachhaltigkeit, das für uns an jedem Standort

oberste Priorität hat, ausgezeichnet wurden.“

Dies war die erste Teilnahme von PMS an dieser Bewertung.

Die Umfrage enthält spezifische Empfehlungen zur

Beibehaltung und Verbesserung der Punktzahl für die Bewertung

im folgenden Jahr. PMS verpflichtet sich, kontinuierlich

Empfehlungen zu identifizieren und umzusetzen und

seine ESG-Praktiken zu verbessern.

EcoVadis hat PMS für seine strengen ethischen Geschäftspraktiken,

seine Fortschritte im Bereich der erneuerbaren

Energien und seine verantwortungsvolle Abfallreduzierung

ausgezeichnet. In den letzten Jahren hat PMS alle

seine Standorte auf 100 % erneuerbare Energien umgestellt

und ist stets auf der Suche nach Möglichkeiten zur Verbesserung

seiner ESG-Praktiken. Die Ecovadis-Bewertung hat

dem Unternehmen viele Empfehlungen gegeben, die es in

den nächsten Jahren priorisieren und umsetzen wird.

Particle Measuring Systems Germany GmbH

Im Tiefen See 45

D 64293 Darmstadt

Telefon: +49 351 88963850

eMail: PMSGermany@pmeasuring.com

Internet: http://www.pmeasuring.de

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Silber-Medaille im Nachhaltigkeitsrating

von EcoVadis

Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Aspekt der Unternehmensstrategie von MULTIVAC: Mit langlebigen Maschinen, nachhaltigen

Prozessen, eigener Energieerzeugung, recyclingfähigen Verpackungskonzepten sowie seinem Engagement für

eine funktionierende Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie leistet MULTIVAC einen signifikanten Beitrag zur

Verbesserung der Ökobilanz – im eigenen Unternehmen, in der Branche und bei seinen Kunden. Dies belegt nun auch die

Zertifizierung von EcoVadis, einer international anerkannten Ratingagentur für Nachhaltigkeitsbewertungen. MULTIVAC

wurde in diesem Jahr erstmalig von EcoVadis bewertet und mit einer Silber-Medaille ausgezeichnet. Hiermit zählt der Verarbeitungs-

und Verpackungsspezialist zu den besten 25 Prozent der von EcoVadis analysierten Unternehmen.

Durch die intensive Prüfung verschiedener Anforderungen aus

den Bereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie

nachhaltige Beschaffung ergibt sich ein transparentes Bild über

den aktuellen Stand der Nachhaltigkeitsleistung und möglicher Verbesserungspotenziale.

„Als international agierendes Unternehmen

sehen wir uns in der Pflicht, so verantwortungsvoll wie möglich

mit unserer Umwelt und Ressourcen umzugehen“, sagt Alexander

Hauschke, Executive Vice President Corporate Strategy bei MULTI-

VAC. „Vor allem in Bezug auf Umwelt sowie Arbeits- und Menschenrechte

liegen wir nach der Bewertung von EcoVadis weit über dem

Branchendurchschnitt. Unser Anspruch ist es, nun an den erkannten

Verbesserungspotenzialen anzusetzen, das Thema Nachhaltigkeit

dementsprechend weiter auszubauen und uns kontinuierlich weiter

zu verbessern.“

Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen hinsichtlich

Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte sowie Ethik messbar

machen

Nachhaltigkeitsrating (v.l.n.r.): Sophia Beck, Project Manager Corporate

Strategy, und Alexander Hauschke, Executive Vice President Corporate

Strategy, freuen sich über die EcoVadis Bewertung.

Mit einer Lösung für die Überwachung der Nachhaltigkeit in weltweiten

Lieferketten zählt EcoVadis zu den weltweit größten Anbietern

für Nachhaltigkeitsbewertungen. Analysiert werden die

Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen in den Themenfeldern

Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung.

Die EcoVadis-Ratings und Scorecards zeigen auf, wie gut

ein Unternehmen die Prinzipien der Nachhaltigkeit (Corporate Social

Responsibility) in sein Geschäfts- und Managementsystem integriert

hat. Die Methodik basiert auf internationalen Standards für

Nachhaltigkeit, darunter Global Reporting Initiative, United Nations

Global Compact sowie ISO 26000 und berücksichtigt über 200 Einkaufskategorien

und mehr als 175 Länder. Bis heute zählt die Eco-

Vadis-Datenbank über 100.000 bewertete Unternehmen in mehr als

160 Ländern und 200 Branchen.

MULTIVAC Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG

D 87787 Wolfertschwenden

„Echter Meilenstein“

– Schmalz erweitert US-Niederlassung

Das symbolische Band ist durchschnitten. Vor wenigen Tagen hat

Schmalz knapp zwei Jahre nach dem Spatenstich den Erweiterungsbau

seines US-amerikanischen Standorts eröffnet. Mit der Erweiterung

der Niederlassung in Raleigh, North Carolina wurde Platz für

rund 60 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Gruppenfoto vor dem neuen Erweiterungsbau: Das Team von Schmalz

USA feiert die Einweihung. (Bild: J. Schmalz GmbH)

„Diese Erweiterung ist ein echter Meilenstein und bietet für unsere

Kunden einen großen Mehrwert“, sagte Dr. Kurt Schmalz, geschäftsführender

Gesellschafter von Schmalz. „Die USA sind ein

Markt von außerordentlicher Bedeutung für uns, daher blicken wir

freudig auf die rasante Entwicklung unserer Auslandsgesellschaft

und sehen weiteren Wachstum entgegen.“

Schmalz hat in den USA einen steilen Aufstieg zu verzeichnen.

Durch den Erweiterungsbau hat sich die Fläche der Niederlassung

in Raleigh auf rund 8.000 Quadratmeter vergrößert. Schon vor dem

Ausbau hat der 1999 gegründete US-amerikanische Standort mit

rund 110 Mitarbeitenden zu den größten innerhalb der Schmalz

Gruppe gezählt. Nun sollen in Zukunft rund 60 weitere Arbeitsplätze

dazukommen.

J. Schmalz GmbH D 72293 Glatten

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Das Trockenreinraumzelt DryClean-CAPE® schafft nicht nur eine reine Produktionsumgebung,

sondern gleichzeitig auch eine mit sehr geringer Luftfeuchtigkeit. © Fraunhofer IPA

In vier Schritten von der Idee bis zur Anwendung

Automatisierung von morgen

schon heute erfolgreich umsetzen

Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil bieten und sie fit machen für die Herausforderungen rund um die

Produktion der Zukunft: Mit diesem Leistungsversprechen präsentiert sich das Fraunhofer IPA von 27. bis 30. Juni 2023

auf der Messe automatica. Gäste erleben dort Anwendungen rund um Robotik, Automatisierung, Künstliche Intelligenz

sowie Reinraumtechnologien und gewinnen neue Einblicke durch regelmäßige Expert Sessions und das Interviewformat

»Interaktiv Live«.

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung

IPA präsentiert sich auf der diesjährigen automatica mit elf Exponaten,

die zeigen, wie Unternehmen Automatisierungslösungen

auf höchstem Niveau umsetzen können. Das Angebot ist vielfältig:

Es richtet sich an Unternehmen mit bestehenden Anwendungen,

die diese optimieren möchten, und an Unternehmen, die ganz neue

Anwendungen realisieren möchten. Für jeden Projektabschnitt gibt

es Exponate, die dazu befähigen, eben jenen Abschnitt erfolgreich

umzusetzen.

Schritt 1: Machbarkeit technisch und wirtschaftlich einschätzen

Viele Unternehmen möchten automatisieren, befürchten jedoch

technische und wirtschaftliche Fehleinschätzungen. Hierfür bietet

das Fraunhofer IPA bereits seit Jahren die »Automatisierungs-Potenzialanalyse«

(APA). Das Entwicklerteam der APA geht für dieses

kompakte Projektformat direkt in die Unternehmen, analysiert den

Status quo und ermittelt eine objektive »Fitness for Automation« der

untersuchten Produktionsprozesse. Die APA wurde bereits bei über

500 Kunden weltweit für vielfältige Automatisierungsprojekte rund

um die Montage eingesetzt. Jetzt ist sie auch für Schweißprozesse

verfügbar. »Unternehmen erhalten so eine systematische Entscheidungsgrundlage,

die das Investitionsrisiko signifikant verringert«,

erklärt Lorenz Halt, Gruppenleiter am Fraunhofer IPA.

Bisher war die APA an das Fachwissen der Expertinnen und Experten

am Fraunhofer IPA gekoppelt. Zur Messe steht sie auch als

App beim Lizenzpartner Evia zur Verfügung. Unternehmen können

somit selbst eine Anwendung analysieren, die sie möglicherweise

automatisieren möchten. Neben den Anwendungen Montage und

Schweißen erarbeitet das Team aktuell auch eine APA für das Maschinenbeladen

sowie für die Logistik.

Und auch außerhalb von Produktionshallen ist oft mehr Automatisierung

gewünscht. Deshalb widmet sich eine Gruppe am

Fraunhofer IPA der Entwicklung einer robusten, autonomen Outdoor-Navigation

für die Herausforderungen typischer Outdoor-

Umgebungen. Outdoor-Intralogistik, Landwirtschaft oder Forst

sind Beispiele potenzieller Umgebungen. Eine zentrale Herausforderung

bei dieser Navigation sind die unterschiedlichen Lichtund

Witterungsbedingungen sowie Untergrundbefahrbarkeiten

und Hindernisse. So können bei Intralogistikprozessen zwischen

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Maschinelles Lernen macht den Griff-in-die-Kiste autonomer, schneller

und robuster. © Fraunhofer IPA/Foto: Rainer Bez

Die »Automatisierungs-Potenzialanalyse« (APA) ist nun für

Schweißprozesse verfügbar. © Fraunhofer IPA/Foto: Rainer Bez

Werkhallen Hindernisse wie Kabelbrücken, Gulligitter, Schlaglöcher

oder Stufen und Absätze autonome Systeme vor Schwierigkeiten

stellen. Am Messestand wird der prototypische Outdoor-

Roboter CURT_mini vorführen, wie sich solche Schwierigkeiten

durch aufeinander abgestimmte Hard- und Software lösen lassen

und wie sich Intralogistik auch in Outdoor-Bereichen erfolgreich

umsetzen lassen kann.

Verbunden ist das Exponat mit einem umfangreichen Beratungsangebot

rund um den sinnvollen Einsatz von autonomen mobilen

Robotern (AMR) in Innen- wie Außenbereichen. Das Fraunhofer

IPA blickt mit seiner Navigationssoftware auf eine lange Erfolgsgeschichte

zurück. Ein Beispiel findet sich in der Produktion

eines Automobilherstellers. 2014 kamen hier erstmals frei fahrende

fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) zum Einsatz, die die Software

des Instituts nutzten. Am Messestand wird ein solches FTF mit einem

darauf befindlichen Auto den Besucherinnen und Besuchern

auffallen – als Beleg und Symbol für den erfolgreichen Technologietransfer,

der auch zu einer Ausgründung führte.

Vom Feld zurück in die Produktionshallen geht es mit dem Exponat

»DesignChain«: Es adressiert die aktuelle Anforderung, dass

die Industrie zunehmend kundenindividuelle Produkte kostengünstig

und in immer kürzerer Zeit produzieren muss. Um dabei

im weltweiten Wettbewerb bestehen zu können, empfiehlt sich

die sogenannte »DesignChain«. »Das bedeutet, dass die technische

Auftragsabwicklung von der Bestellung bis zum fertigen Produkt

durchgehend digitalisiert ist«, so Jonas Krebs, Mitentwickler des Exponats.

Die Aufwände für die Fertigungsvorbereitung halbieren sich

dadurch. Gäste am Fraunhofer-Stand können mithilfe des Exponats

ein individuelles Produkt konfigurieren, das in der Folge als CAD-

Modell erzeugt, fertigungsgerecht simuliert und anschließend für

den 3D-Druck eingeplant wird.

Schritt 2: Tragfähige Konzepte erstellen

Erfolgreiche Technologietransfers brauchen eine wasserdichte Planung

und Konzeption. Denn wenn in dieser Projektphase nicht sauber

gearbeitet wird, rächt sich das meist durch unerwartete Kosten

und Mehraufwände im späteren Projektverlauf. Um diese Projektphase

gezielt zu unterstützen, präsentiert das Fraunhofer IPA eine

auf funktionale Sicherheit (Safety) ausgerichtete Lösung sowie die

geplante Ausgründung »IntRAC« zur Umsetzung von Montagezellen

mit Robotern.

Sicherheitskonzepte können die Taktzeit einer Roboteranwendung

ungünstig beeinflussen. Mit dem Exponat »Robo-Dashcam« lässt

sich dies verbessern. Hierfür erfasst eine Kamera datenschutzkonform

sicherheitsrelevante Daten und Personen, während die Roboterzelle

in Betrieb ist. Basierend auf diesen Daten kann dann das

Sicherheitskonzept auch nachträglich angepasst werden, um die

Performance bzw. Taktzeit der Anwendung zu steigern. »Wir messen

die optimierte Roboterleistung und können Sicherheitsabstände

reduzieren. So zeigen wir den Erfolg des Projekts und die Effektivität

unserer Robo-Dashcam«, teilt Aulon Bajrami vom Fraunhofer

IPA mit, der die Anwendung mitentwickelt hat. Bis zu zehn Prozent

mehr Produktivität und eine um 54 Prozent reduzierte Zeit für die

Risikobeurteilung sind möglich.

Die Robo-Dashcam ist Teil von CARA, dem »Computer-Aided

Risk Assessment«, mit dem das Institut Unternehmen dabei unterstützt,

Sicherheitskonzepte systematisch und teilautomatisiert zu

erstellen und Performance-Verbesserungen zu ermöglichen. Da das

Institut bereits seit 15 Jahren in der internationalen Normung aktiv

ist, fließen in all seine Entwicklungen auch die neuesten Erkenntnisse

aus dieser Gremienarbeit ein.

Mit dem geplanten Spin-off »intRAC« (intelligent Robotic Assemby

Cell) bietet das Fraunhofer IPA insbesondere für die wirtschaftliche

Kabel- und Steckermontage eine modulare Automatisierungslösung,

auch für kleine Losgrößen. »Unser Angebot geht

auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen ein,

indem die modulare Roboterzelle flexibel und schnell an verschiedene

Produkte angepasst werden kann. Dies ermöglicht den Unternehmen

bereits mit einem System verschiedene Varianten zu fertigen

und damit planbare Investitionsentscheidungen zu treffen«, beschreibt

Arik Lämmle aus dem Gründerteam das Werteversprechen.

Damit richtet sich intRAC direkt an Betriebe, die meist kein Wissen

über Roboter besitzen und die besonders stark vom Fachkräftemangel

und hohen Lohnkosten betroffen sind. In die Ausgründung fließt

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Die »Robo-Dashcam« erfasst datenschutzkonform sicherheitsrelevante

Daten und Personen, während die Roboterzelle in

Betrieb ist. So kann das Sicherheitskonzept auch nachträglich

noch angepasst werden. © Fraunhofer IPA

»DesignChain« ist die durchgehende Digitalisierung und Automatisierung

der technischen Auftragsabwicklung – von der Bestellung

bis zum fertigen Produkt. © Fraunhofer IPA/Foto: Rainer Bez

Expertenwissen aus nunmehr 15 Jahren rund um die Montageautomatisierung

und Software-Entwicklung für diesen Bereich ein.

Schritt 3: Technische Machbarkeit experimentell

oder simulativ absichern

Ist die grundsätzliche Idee abgesichert und liegt ein Konzept zur Anwendungsrealisierung

vor, geht es um das Prüfen der Machbarkeit.

Auch zu diesem Projektschritt bietet das Fraunhofer IPA beispielhafte

Exponate am Stand.

Eines davon ist »AI Picking«, der KI-basierte Griff-in-die-Kiste.

Damit adressiert das Entwicklerteam vom Fraunhofer IPA genau

die technischen Hürden, die eine umfassende Nutzung des Griffin-die-Kiste

trotz hohem wirtschaftlichem Potenzial noch immer

hemmen. »Der Einsatz von KI, oder genauer von deren Teilgebiet

Maschinellem Lernen, macht die Anwendung autonomer, schneller

und robuster«, beschreibt Mitentwickler Marius Moosmann vom

Fraunhofer IPA die KI-basierten Mehrwerte. Wie das konkret aussieht,

zeigt das zweigeteilte Exponat. Der eine Teil mit klassischem

Griff-in-die-Kiste führt vor, wie Objekte aus Kisten mit gemischtem

Inhalt zuverlässig erkannt und gegriffen werden. Zudem werden

Verhakungen automatisch erkannt und die Entnahmebahn des Roboters

so geplant, dass sich die Verhakung löst. Der andere Exponatsteil

zeigt, wie unterschiedliche Gebinde auf einer sortenreinen

Palette erkannt und gegriffen werden. Ein Roboter schichtet die Gebinde

passend um.

Zum Angebot rund um das zuverlässige Greifen nahezu beliebiger

Objekte gehören auch virtuelle Machbarkeitsuntersuchungen.

Unternehmen können so schnell und ohne Investitionen in Material

die Machbarkeit einer Griff-in-die-Kiste-Anwendung prüfen

lassen. Sie erhalten Aussagen über das passende Zellenlayout, die

Hardware, die Greifbarkeit vieler Werkstückgeometrien und weitere

Informationen wie mögliche Taktzeiten, Verfügbarkeiten und Griffe

pro Stunde. So liegt eine umfassende Analyse als Entscheidungsgrundlage

vor.

Neben dem Greifen aus einer Kiste erreichen auch immer mehr

Fragen rund um das Ablegen in eine Kiste die Expertinnen und

Experten am Fraunhofer IPA. Dieser Vorgang wird insbesondere

durch den boomenden Onlinehandel immer wichtiger. Das Exponat

zum »Bin Packing« führt vor, wie auch dies vollautomatisiert möglich

wird. Tim Nickel, Mitentwickler der Anwendung, erklärt deren

Vorteile: »Ohne zuvor eingelernte Daten zu den Objekten kann das

Robotersystem Freiformen platzsparend und ohne Packmuster oder

Vorkommissionierung greifen und sauber in einen Karton ablegen.

Wir erreichen hiermit eine fünf Prozent höhere Verpackungsdichte

und das bei deutlich reduzierten Vorbereitungsaufwänden.« Die

Gäste können auf dem Messestand mit dem Roboter interagieren,

indem sie ihm ein Objekt anreichen und dieser es ohne Vorbereitung

greift und einpackt. Auch für das Bin Packing sind Machbarkeitsstudien

in Simulationen möglich.

Schritt 4: Konzepte in der Produktion implementieren

Schließlich bietet Fraunhofer auch umfangreiche Möglichkeiten

zur finalen Realisierung einer Anwendung. Wie das aussehen kann,

zeigt das Fraunhofer IPA beispielhaft mit drei Exponaten.

So adressiert die Software »pitasc« eine häufige Hürde für die

Montageautomatisierung, nämlich die Variantenvielfalt, die bisher

mit hohen Programmieraufwänden einhergeht. Diese Aufwände

machen den Einsatz von Robotik schnell unwirtschaftlich. Genau

hier setzt pitasc an: Mit der Software muss eine Montageaufgabe

nicht mehr Punkt für Punkt programmiert werden. Stattdessen erfolgt

die Programmierung relativ zum Werkstück strukturiert und

modular basierend auf Daten, die Sensoren am Roboter liefern.

Vorgefertigte, wiederverwendbare Programmmodule helfen dabei,

insbesondere knifflige, kraftgeregelte Montage-anwendungen

schneller als bisher umzusetzen und ermöglichen eine effiziente

Anpassung an neue Varianten. »So können zum Beispiel die Position

des Roboters, die Vorrichtungen und sogar der Endeffektor ohne

Neuprogrammierung gewechselt werden«, erklärt Anwar Al Assadi,

Gruppenleiter am Fraunhofer IPA, die Vorzüge der pitasc-Lösung.

Einen anderen Ansatz für eine bessere Planung und Durchführung

einer Montage verfolgt eine Ausgründung des Fraunhofer IPA.

Das Start-up entwickelt die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren-

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Viele der beschriebenen Exponate sind Ergebnisse und Belege eines

erfolgreichen Technologietransfers und gewinnbringender Anwendungsentwicklungen

rund um die Robotik am Fraunhofer IPA.

Die Abteilung Roboter- und Assistenzsysteme blickt in diesem Kontext

auf eine bereits 50-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Und das

wird groß gefeiert: Aus diesem Anlass wird es von 26. bis 29. September

2023 eine Festwoche geben. Sie steht ganz unter dem Motto

#whatsnextrobotics – denn auch wenn der Blick zurück wichtig ist

und das Erreichte gefeiert werden soll, ist der Blick in die Zukunft viel

entscheidender, um zu zeigen, wie das Fraunhofer IPA die Robotik

von morgen schon heute gestaltet und bereit für die Praxis macht.

Mit virtuellen Machbarkeitsuntersuchungen können Unternehmen

schnell und ohne Investitionen in Material die Machbarkeit einer

Griff-in-die-Kiste-Anwendung prüfen lassen. © Fraunhofer IPA

de Software »Assemblio« Assembly Suite, die CAD-STEP-Dateien

analysiert und auswertet. Jedes CAD-System kann diese informationsreichen

Dateien generieren. Sie liefern der »3D-Analyse-KI« alle

notwendigen Informationen, um strukturierte Montageinformationen

präzise abzuleiten. Eine zweite Komponente von Assemblio ist

der »Assembly Composer«, der die extrahierten Montageinformationen

einliest und in ein Tool für die Montageplanung einspeist. Das

Tool zeigt montagerelevante Informationen vereinfacht grafisch an,

sodass die Montage spielend einfach und fehlerfrei planbar ist. Die

KI-Montageassistenz »KIM« erstellt automatisch und kostengünstig

Montageassistenzen zur interaktiven Unterstützung des Personals.

Die Assistenz ist variabel und kann 2D- oder 3D-basiert sein. Alexander

Neb, CEO der Ausgründung: »Erste Nutzerstudien zeigen eine

Zeitersparnis von bis zu 92 Prozent, wenn Assemblio zum Einsatz

kommt.« Ab Juli dieses Jahres wird die Software kommerziell verfügbar

sein.

Ein drittes Beispiel für erfolgreiche Anwendungsrealisierungen

ist das Reinraumsystem CAPE®. Dies ist ein flexibles Reinraumsystem,

das eine Luftreinheit der ISO-Klassen 1 bis 9 realisiert. Ähnlich

wie bei Zelten lässt sich das CAPE®-System innerhalb weniger

Stunden bzw. weniger Tage aufbauen und in Betrieb nehmen. In

den vergangenen Jahren haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

das CAPE® zu einer ganzen Produktfamilie erweitert.

»Neuestes Familienmitglied ist unser DryClean-CAPE®, das wir auf

der automatica zeigen. Es schafft nicht nur eine reine Produktionsumgebung,

sondern gleichzeitig auch eine mit sehr geringer Luftfeuchtigkeit,

beispielsweise einem Taupunkt von -50°C«, erklärt

Frank Bürger, Gruppenleiter am Fraunhofer IPA. In der industriellen

Batteriezellenproduktion ist das DryClean-CAPE® bereits im

Einsatz, aber auch für die Automobilproduktion oder die Luft- und

Raumfahrt ist die Technologie entscheidend.

Erfolgreicher Technologietransfer: »50 Jahre Robotik

am Fraunhofer IPA«

Im Rahmen der Festwoche gibt es verschiedene Programmpunkte,

zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind:

– 26. und 27. September 2023: International Symposium

on Robotics (ISR)

– 27. September 2023: Technologieforum Fahrerlose

Transportsysteme und mobile Roboter

– 28. September 2023: Application Day – Zielgruppenspezifische

Veranstaltungen zu den Themen Mensch-Roboter-Kollaboration,

Schweiß-Cobots in der Anwendung, Robotische Assistenzsysteme

für die Pflege, Technologieseminar Roboter im Warenlager,

Erfahrungsaustausch Automatisierungs-Potenzialanalyse

– 29. September 2023: Öffentliche Führungen durch die

Versuchsfelder, danach ab 17 Uhr »Lange Nacht der Robotik«

Alle Informationen rund um die 50-Jahr-Feier finden sich unter:

ipa.fraunhofer.de/50y_de

Auch auf der automatica steht das Team des Fraunhofer IPA für

alle Fragen rund um die Feierlichkeiten zur Verfügung.

Und übrigens: Schon Anfang des Jahres haben Forscherinnen

und Forscher der Abteilung Roboter- und Assistenzsysteme am

Fraunhofer IPA ein Geheimnis gelüftet. Sie haben aufgedeckt, was

Roboter nachts alles anstellen: https://youtu.be/a8ymTUOJuZc

Weitere Informationen

Expert Sessions:

Von Dienstag bis Donnerstag (27. bis 29. Juni 2023) bietet das Fraunhofer

IPA Expert Sessions, also geführte Themenrundgänge auf dem

Stand. Alle Interessierten können sich im Vorfeld hierzu anmelden

oder einfach spontan kommen. Die voraussichtliche Terminplanung

(gültig für alle drei Tage) befindet sich unter dem Anmeldelink:

https://s.fhg.de/3hG

Interaktiv Live:

Zweimal täglich gibt es von 27. bis 29. Juni 2023 am Messestand ein

Live-Interview mit einer Expertin oder einem Experten, das auch

auf LinkedIn übertragen wird. Die Gespräche mit verschiedenen

Unternehmensvertretern und Kunden werden sich rund um den erfolgreichen

Technologietransfer mit Fraunhofer drehen. Die voraussichtliche

Terminplanung (gültig für alle drei Tage): 10.30 bis 11 Uhr

sowie 14 bis 14.30 Uhr.

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Nobelstraße 12

D 70569 Stuttgart

Telefon: +49 711 970 1667

eMail: joerg-dieter.walz@ipa.fraunhofer.de

Internet: http://www.ipa.fraunhofer.de

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Syntegon investiert weiter in den Standort Crailsheim:

Am 20. April fand der Spatenstich für ein neues

Bürogebäude statt.

Im neuen Bürogebäude in Crailsheim entstehen auf

vier Stockwerken mit insgesamt 2.100 Quadratmetern rund

100 Arbeitsplätze und weitere Gemeinschaftsräume.

Syntegon erweitert Kapazitäten in Crailsheim:

Spatenstich für neues Bürogebäude

– 2.100 Quadratmeter mit Dachterrasse, Kaffeeküchen und Fokusräumen

– SYNSPACES-Konzept für moderne Arbeitswelten

– Einzug im ersten Halbjahr 2025 geplant

Syntegon investiert weiter in den Standort Crailsheim. Am 20. April

fand im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer und

Standortleiter Stephan März der Spatenstich für ein neues Bürogebäude

statt. Dieses soll im ersten Halbjahr 2025 bezugsfertig sein.

Auf vier Stockwerken entstehen auf insgesamt 2.100 Quadratmetern

rund 100 Arbeitsplätze und weitere Gemeinschaftsräume. „Unsere

Produktion in Crailsheim läuft auf Hochtouren. Parallel erweitern

wir die räumlichen Kapazitäten und implementieren SYNSPACES,

das neue Konzept für moderne Arbeitswelten“, sagt Stephan März.

SYNSPACES: neues Konzept für moderne Arbeitswelten

Das neue Bürogebäude ist eines der ersten, das komplett nach dem

SYNSPACES-Konzept gestaltet wird. Die Syntegon-weite Initiative

beschäftigt sich mit der Zusammenarbeit der Zukunft. „Das Konzept

hat zum Ziel, unsere Arbeitswelten so zu gestalten, dass alle Mitarbeiter:innen

ihr volles Potenzial entfalten können“, erläutert Ulrike

Bosch, projektleitende Architektin bei Syntegon. Dazu gehören

auch eine große Dachterrasse und mehrere Kaffeeküchen, die als

abteilungsübergreifende Treffpunkte genutzt werden können.

Fokus- und Besprechungsräume bieten viel Raum für gemeinsames

Arbeiten in angenehmer Atmosphäre. So soll das neue Gebäude

größtmögliche Synergien zwischen den verschiedenen Bereichen

und Teams erzeugen. „Syntegon ist ein attraktiver Arbeitgeber

– weltweit und in unserer Region“, so März. „Wir wollen weiter

wachsen und investieren in die Zukunft des Standorts Crailsheim.“

Die Bauarbeiten werden im Frühling dieses Jahres unter der Leitung

des Bauunternehmens Hans Fuchs aus Ellwangen beginnen.

Größter Standort der Syntegon-Gruppe

Mit 1.150 Mitarbeiter:innen ist Crailsheim der größte Standort der

Syntegon-Gruppe. In Crailsheim entwickelt und produziert das

Unternehmen hochwertige Lösungen für die sterile Abfüllung

flüssiger und pulverförmiger Pharmazeutika für Kund:innen weltweit.

Zum Portfolio zählen unter anderem Füll- und Verschließmaschinen

für Ampullen, Vials, Karpulen und Spritzen, sowie Barrieresysteme

und Inspektionstechnologien. Darüber hinaus bietet

Syntegon ein umfassendes Serviceportfolio – vom Ersatzteilmanagement

bis hin zur digitalen Anlagenoptimierung über den gesamten

Maschinenlebenszyklus hinweg. Die Erfolgsgeschichte des

Standortes begann 1952 als Kilian & Co. GmbH. Seit 1984 ist er Teil

der Syntegon-Gruppe.

Syntegon Technology GmbH

Blaufelder Straße 45

D 74654 Crailsheim

Telefon: +49 7951 4020

eMail: packaging-ph@syntegon.com

Internet: http://www.syntegon.com

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(Copyright: CWS International GmbH)

Digitalisierung den Waschraums

– für die PureLine gibt es jetzt IoT-Features

– Mit der neuen IoT-Lösung „smartMate“ können Waschraumbetreibende nachhaltig

und vorausschauend Spender befüllen und warten.

– smartMate ermöglicht die mobile Einsicht der Füllstadien von Verbrauchsmaterialien

sowie die Gewährleistung der Funktionalität.

Als führender Anbieter von Waschraumlösungen arbeitet CWS an

der Entwicklung des Waschraums der Zukunft. Die neueste Innovation:

eine IoT-basierte Lösung für die Waschraumserie PureLine,

die die Wartung von Waschräumen effizienter macht und somit für

höheren Komfort und Hygiene sorgt – sowohl bei Anwender*innen

als auch bei Waschraumbetreibern.

Zukunftsweisende Technologie

Die neue IoT-Lösung namens smartMate ermöglicht es Gebäudebetreibenden,

Waschräume mit PureLine-Spendern in Echtzeit zu

überwachen und zu warten. Über das Webportal von smartMate erhalten

Kunden Informationen und Datenanalysen, die ihnen helfen,

Stoßzeiten vorauszusehen und leere Spender zu vermeiden. Eine

Standortanzeige der betroffenen Spender hilft ihnen dabei, den entsprechenden

Waschraum gezielt aufsuchen zu können.

Mit der smartMate-App können Kunden auch unterwegs auf

die Echtzeit-Informationen zugreifen. Dazu gehören Batteriestatus,

Verbrauchsmaterialstatus und Online-Status. Das entsprechende

Webportal ermöglicht auch eine umfassende Datenanalyse. Anhand

Statistiken, wie der Gesamtzahl der ausgegebenen Portionen und

der Anzahl der Nachfüllungen, erkennt smartMate Spitzenzeiten

und demonstriert diese im benutzerfreundlichen Dashboard. Dies

führt zu einer schnelleren Reaktionszeit bei der Planung und einer

besseren Bestandsverwaltung.

Die smartMate-Lösung von CWS basiert auf neuester IoT-Technologie

(= Internet of Things, zu Deutsch „Internet der Dinge“), mit

der physische Objekte wie Seifenspender, Handtuchspender und

Toilettenpapierhalter mit Sensoren und Software über das Internet

verbunden werden. Auf diese Weise können Daten mit anderen Geräten

und Systemen ausgetauscht werden. Für die CWS PureLine

bedeutet die Ausstattung mit IoT-Lösungen, dass die Effizienz und

die Hygiene der Waschräume verbessert und letztendlich das Erlebnis

der Nutzenden optimiert wird.

Smart für mehr Nachhaltigkeit

smartMate ist intuitiv und nachhaltig: Die Kunden können die Verbrauchsmaterialien

auffüllen, kurz bevor sie aufgebraucht sind, und

vermeiden so unnötigen Abfall. In der Nachhaltigkeitsoptimierung

ist smartMate also eine wichtige Stütze, um die Verschwendung von

Verbrauchsmaterialien zu reduzieren, indem der Verbrauch überwacht

und die Nachfüllpläne optimiert werden. Zudem können die

Abgabemengen der Spender so angepasst werden, dass mehr Nutzungen

pro Füllung möglich sind.

Maximale Flexibilität

„Durch die IoT-basierte Lösung für unsere PureLine-Spender werden

öffentliche und halb-öffentliche Waschräume auf ein neues

Niveau gehoben,“ sagt Enzo Lagrasta, Head of Divisional & Regional

Product Management bei CWS Hygiene. „Jeder Waschraumbetreiber

hat das Ziel, seinen Nutzenden die benötigten Hygieneprodukte

wie Seife und Papier zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung stellen zu

können. Mit smartMate ausgestattete Waschräume sind darauf optimiert,

diese Produkte durchgehend bereitzustellen und auf stark

frequentierte Stoßzeiten flexibel zu reagieren.“

Die smartMate-Lösung ist ab sofort erhältlich für die PureLine-

Produktlinie für Händetrockner, Flüssigkeits- und Toilettenpapierspendern.

CWS Cleanrooms Deutschland GmbH & Co.KG

Dreieich Plaza 1 A

D 63303 Dreieich

Telefon: +49 6103 3091290 Telefax: +49 6103 309169

eMail: cleanrooms.de@cws.com

Internet: http://www.cws.com/reinraum

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1zu1 und STORZ MEDICAL realisieren im

3D-Druck kompakte, strömungsoptimierte

Luftverteiler für ein Medizintechnik-Gerät.

(Foto: Darko Todorovic)

3D-Druck erlaubt ein strömungsoptimiertes

Design und die Integration von Funktionen.

(Foto: Darko Todorovic)

1zu1 sorgt mittels automatisierter Strahlanlage

für noch mehr Effizienz in der Produktion und

Nachbearbeitung. (Foto: Darko Todorovic)

Technologievorsprung ermöglicht effiziente Fertigung für Medizintechnik-Produkt

3D-Druck in Serie:

1zu1 realisiert über 50.000 multifunktionale

Serienteile für STORZ MEDICAL

Das Dornbirner High-Tech-Unternehmen 1zu1 ist weltweit Pionier für die Serienproduktion hochwertiger Komponenten

im 3D-Druck. Technologischer Vorsprung, modernste Anlagen und langjährige Erfahrung ermöglichen schon heute die Fertigung

marktreifer Bauteile mit maximaler Flexibilität und außergewöhnlichen geometrischen Freiheiten. Für ein Medizintechnik-Produkt

des renommierten Schweizer Unternehmens STORZ MEDICAL hat 1zu1 mehr als 50.000 kompakte,

strömungsoptimierte Elemente im 3D-Druck realisiert.

Filigrane Strukturen, geringes Gewicht, begrenzte

Stückzahl und hoher Individualisierungsgrad:

Das High-Tech-Unternehmen

1zu1 erfüllt mit hochwertigen 3D-Druck-

Bauteilen die komplexen Anforderungen an

Medizintechnik-Produkte und ermöglicht

seinen Kunden so einen Wettbewerbsvorteil.

„Werkzeuglose Fertigung, freie Formgebung,

die Integration von Funktionen

und der fließende Übergang vom Prototyp

zur Serie sparen Zeit, Zusatzteile, Entwicklungskosten

und gewährleisten die Geheimhaltung“,

betont 1zu1-Geschäftsführer

Hannes Hämmerle. „Wir reizen das gesamte

Potenzial des Selektiven Lasersinterns aus,

haben neue Maßstäbe bei der Prozessstabilität

gesetzt und schaffen so homogenere

Bauteile als je zuvor“, ergänzt Geschäftsführer

Wolfgang Humml.

1zu1 hat in einem Langzeitprojekt für

das renommierte Medizintechnik-Unternehmen

STORZ MEDICAL mehr als 50.000

zweiteilige Luftverteiler für ein Stoßwellentherapie-Gerät

realisiert und so den Weg

zur industriellen Serienproduktion im 3D-

Druck geebnet. Als EOS-Entwicklungspartner

verfügt das Unternehmen über die neuesten

und leistungsstärksten Laser-Sinter-

Anlagen und wirkt bei der Weiterentwicklung

des 3D-Drucks aktiv mit. Dazu kommt

der Vorsprung bei Veredelungsverfahren

und die Effizienz- und Qualitätssteigerung

in der Nachbearbeitung und Qualitätssicherung.

Referenzprojekt: Pionierleistung als

Innovationstreiber

Design und Stückzahl des Medizintechnik-

Produkts sind wie geschaffen für die Konstruktion

im 3D-Druck. Die geometrische

Freiheit des Verfahrens ermöglicht leichte,

platzsparende und strömungsoptimierte

Komponenten mit integrierten Funktionen

wie Kanälen, Hinterschnitten und Kammern.

Der Einsatz modernster Technologie

erlaubte nun die Weiterentwicklung der

Komponente zur einteiligen Lösung. Dabei

sammelte 1zu1 durch die exklusive Nutzung

der Hochleistungsanlage EOS P500 rund

zwei Jahre lang wertvolle Praxiserfahrungen.

Die schnellste Lasersinter-Anlage am

Markt sorgt in Kombination mit optimierten

Parametern für höchste Prozessstabilität

und eine serienreife Wiederholgenauigkeit

von nahezu 100 Prozent.

Innovative Technologien wie chemisches

Glätten, automatisiertes Strahlen und

die umfassende Qualitätskontrolle mittels

Computertomographie reduzieren Prozessschritte

und erhöhen die Rentabilität der

Serienfertigung im 3D-Druck. „Wir setzen

auf die neuesten verfügbaren Maschinen,

erweitern laufend das Portfolio und optimieren

die Produktionsprozesse. Unsere

Pionierleistung und das Vertrauen unserer

Kunden sind der Antrieb für Innovationen“,

freut sich 1zu1-Betriebsleiter Christian

Humml.

1zu1 Prototypen GmbH & Co KG

A 6850 Dornbirn

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Kühlschmierstoffe für Werkzeugmaschinen bleiben mit Vinkocide BB WM von Vink Chemicals frei von Bakterien- und Pilzbefall.

(Bild: © oyoo – stock.adobe.com)

Vinkocide BB WM – effektive Nachkonservierung für Kühlschmierstoffe

Einfache Verwendung, langanhaltende Wirkung

Mit Vinkocide BB WM hat Vink Chemicals eine Biozid-Formulierung entwickelt, mit der Kühlschmierstoffe für Werkzeugmaschinen

über lange Zeit frei von Pilz- und Bakterienbefall bleiben. Vinkocide BB WM ist einfach in der Handhabung und

erfüllt die strengen Biozid-Richtlinien.

In der industriellen Fertigung sind flüssige Kühlschmierstoffe unverzichtbar

für den Betrieb moderner Werkzeugmaschinen wie beispielsweise

CNC-Fräsen. Damit die Kühlschmierstoffe, sogenannte

Emulsionen, in den Anwendungen ihre Eigenschaften behalten,

müssen sie vor Schimmelpilz-, Hefe- und Bakterienbefall geschützt

werden. Vinkocide BB WM ist ein neu entwickeltes Biozidprodukt

für die Nachkonservierung von Kühlschmierstoffen, wie sie in der

metallbearbeitenden Industrie verwendet werden. Vinkocide BB

WM ist hochwirksam gegen Schimmelpilze und Hefen und zeigt

dank einer innovativen Formulierung eine ausgezeichnete Wassermischbarkeit

und Selbstemulgierung.

Effektive Nachkonservierung wird immer wichtiger

Vor allem in der EU haben sich in jüngster Zeit die Anforderungen an

Konservierungsmittel stark gewandelt, auch im Bereich der Nachkonservierung

von Kühlschmierstoffen in der metallbearbeitenden

Industrie (Tankside Treatment). Die aktuellen EU-Verordnungen

und Richtlinien schränken die Auswahl an bioziden Wirkstoffen

stark ein, denn im Mittelpunkt steht der Schutz für Mensch und Umwelt.

Inzwischen verzichten viele Hersteller von Kühlschmierstoffkonzentraten

auf den Einsatz von Bioziden, um ein Labelling ihrer

Konzentrate zu vermeiden. Daher ist eine effektive Nachkonservierung

umso wichtiger.

Um die potenzielle Bandbreite an Mikroorganismen möglichst

gering zu halten, hat es sich bewährt, den pH-Wert des gesamten

Kühlschmierstoffkreislaufes zu erhöhen. Das jetzt alkalische System

begünstigt weniger, dafür allerdings neue Varianten einer mikrobiologischen

Kontamination, vor allem durch Schimmelpilze und Hefen.

Zudem reduziert der hohe pH-Wert die sinnvollen Optionen der

noch zugelassenen bioziden Wirkstoffe. Mit der speziellen Formulierung

von Vinkocide BB WM ist es Vink Chemicals gelungen, die

typischen Nachteile zu umgehen, welche bei der Verwendung der

drei gängigen Wirkstoffe (Natriumpyrithion, IPBC oder BBIT) entstehen.

Die neue Formulierung nutzt den Wirkstoff BBIT, ist nichtreaktiv

mit Metallen und bleibt bei pH-Werten von 7–12 sowie hohen

Temperaturen lange Zeit anwendungsstabil.

Vinkocide BB WM besitzt eine ausgezeichnete Wassermischbarkeit

und ist einfach in der Handhabung durch direktes tankseitiges

Beimischen. In der empfohlenen Einsatzkonzentration besteht

keine Kennzeichnungspflicht.

Weitere Vorteile von Vinkocide BB WM:

– Geeignet für alle gängigen Kühlschmierstoffe (synthetisch,

halb-synthetisch und mineralölbasierend)

– Keine Bildung von BBIT- Agglomerat

– Anwendungsstabil bei pH-Werten von 7–12

– Temperaturbeständig, hohe Langzeitwirkung

– Geringe Schaumbildungsneigung

– Erfüllt die EU-Richtlinien zum PT13-Gebrauch

Vink Chemicals

D 21250 Tostedt

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Sumitomo (SHI) Demag blickt auf einen gut besuchten Messestand

auf der Pariser Messe Pharmapack zurück

Großes Interesse an vollelektrischen

Maschinen sowie Automation

auf der diesjährigen Pharmapack

Mit einem zufriedenen Resümee blickt Andrew Sargisson, Regional Sales Director (Business Development Medical) bei der

Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH, auf die Pharmapack in Paris zurück. Ende Januar 2023 hatten sich hier

rund 300 Aussteller den insgesamt 5.000 Besuchern präsentiert. „Es waren viel mehr Besucher da als bei der Veranstaltung

vor einem Jahr, als die Corona-Pandemie noch ein bestimmendes Thema war“, berichtet er. Besonders die Internationalität

der Gäste sei gestiegen, so Sargisson. „Insgesamt dominierte der europäische Raum“, erklärt der Regional Sales Director.

Trotz der derzeitigen makroökonomischen Unsicherheiten durch

den Ukraine-Krieg sei die Stimmung der Besucher am Stand positiv

gewesen und es wurden einige interessante Anfragen für zukünftige

Projekte besprochen. „Viele der Unternehmen blicken durchaus

optimistisch in die Zukunft“, sagt Sargisson. Zwar habe die Energiekrise

ebenfalls viele Debatten auf der Fachschau bestimmt, jedoch

sei Sumitomo (SHI) Demag hier dank seiner vollelektrischen

Maschinen hervorragend aufgestellt. Dies gelte ebenso für die Anwendungsschwerpunkte,

die im Fokus der Messebesucher standen.

„Micromolding und LSR waren die Top-Themen. Für beides bieten

wir umfassende Lösungen an“, zeigt er sich überzeugt.

Besonders die vollelektrische Baureihe IntElect sei im mittleren

Schließkraftbereich zwischen 100 und 220 Tonnen für den

Medizinmarkt interessant. „Hier gab es das größte Interesse“, verrät

der Regional Sales Director. Er sieht sein Unternehmen für die entsprechenden

Anforderungen gut gerüstet, dank hoher Kompetenz

für medizintechnische Anwendungen mit extrem engen Toleranzen

in großen Stückzahlen. „Unsere hochpräzise Direktantriebstechnik

sorgt für mehr Präzision und Reproduzierbarkeit und damit für höhere

Qualität der medizinischen Komponenten. Dabei sind die Maschinen

besonders sauber, schnell und leise.“

Auch die neue und im vergangenen Jahr auf der K 2022 erstmals

der Weltöffentlichkeit vorgestellte PAC-E sei auf großes Interesse

gestoßen. „Diese neue vollelektrische Schnellläufer-Spritzgießmaschine

ist die Zukunft, da sie die hervorragende Performance der El-

Exis SP mit höherer Energieeffizienz und mehr Sauberkeit kombiniert.

Die Neugier auf diese neue Maschine, deren Markteinführung

bald beginnt, ist dementsprechend sehr groß“, erläutert Sargisson.

„Ein weiteres großes Thema waren unsere Automations-Lösungen.

Viele Besucher haben sich einen Überblick darüber verschafft,

was wir in diesem Bereich anbieten“, ergänzt er. Sumitomo

(SHI) Demag hatte im vergangenen Jahr zahlreiche neue Roboter-

Entwicklungen vorgestellt und nach der Einführung der SAM-C-

Baureihe (C = cartesian, karthesische Kinematik) mit SAM-S eine

6-achsige Hybrid-Robotermechanik aus „S“ (Scara)- und Linearroboter

eine weitere zukunftsweisende Automatisierungsmöglichkeit

in der Kunststoff-Fertigung präsentiert.

Sumitomo (SHI) Demag

D 90571 Schwaig

Andrew Sargisson, Regional Sales Director (Business Development Medical) at Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH

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Arburg auf der rapid+tct 2023

Größter Freeformer 750-3X Highlight auf

größter 3D-Druck-Messe in Nordamerika

Vom 2. bis 4. Mai 2023 fand in Chicago die rapid+tct, die größte US-Messe im Bereich 3D-Druck, statt. Ein Highlight auf

dem Arburg Messestand war der Freeformer 750-3X, der in Nordamerika Premiere feierte. Der industrielle 3D-Drucker mit

großem Bauraum arbeitet schnell, präzise und wirtschaftlich und ist prädestiniert für Funktionsbauteile in Hart-Weich-

Verbindung. Ein Freeformer 300-3X in Hochtemperatur-Ausführung verarbeitet für die Luft- und Raumfahrt qualifiziertes

Ultem live zu Luftkanälen. Drei weitere Exponate von innovatiQ runden das breite AM-Produktportfolie von ARBURGadditive

ab.

„Die rapid+tct ist eine der wichtigen Fachmessen für den industriellen

3D-Druck und bietet eine exzellente Plattform, unsere Markenbekanntheit

zu stärken und als Maschinen-Highlight unseren

großen Freeformer 750-3X erstmals in Nordamerika zu präsentieren”,

so Dr. Victor Roman, Geschäftsführer ARBURGadditive. „Wir

zeigen darüber hinaus unser komplettes Portfolio – vom schnellen

und wirtschaftlichen 3-Druck von Prototypen für eine beschleunigte

Time-to-Market bis zur additiven Verarbeitung anspruchsvoller

Originalmaterialien zu belastbaren, rückverfolgbaren Funktionsbauteilen

etwa für die Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie und

Medizintechnik.“

Nordamerika-Premiere für den Freeformer 750-3X

Der Freeformer 750-3X feierte in Nordamerika Premiere. Dieser

größte industrielle 3D-Drucker von Arburg hat mit 750 Quadratzentimetern

einen rund 2,5 Mal größeren Bauraum als der Freeformer

300-3X – bei gleichbleibenden Außenmaßen. Damit kann er größere

Funktionsbauteile herstellen oder Kleinserien industriell additiv

fertigen. Zudem wurde die Datenaufbereitung und die von Arburg

selbst entwickelte und gefertigte Gestica-Steuerung hinsichtlich

Prozessstabilität, Bauteilqualität und Bauzeit weiter optimiert. Ergebnis

sind signifikant reduzierte Kosten pro Bauteil.

Auf der rapid+tct demonstrierte ein Freeformer 750-3X eine typische

Automotive-Anwendung. Das Exponat fertigt mit Hilfe von

Stützmaterial eine Dichtung aus weichem TPU. Das Bauteil kommt

für Pkw-Fensterscheiben zum Einsatz.

3D-Druck für Luft- und Raumfahrt sowie Medizintechnik

Ein zweites Freeformer-Exponat der Baugröße 300-3X fertigt eauf

der rapid+tct 2023 Bauteile für die Luft- und Raumfahrt. Bei dieser

Maschine in Hochtemperaturausführung lässt sich der Bauraum

auf bis zu 200 Grad Celsius beheizen. Das Exponat verarbeitet den

für die Luft- und Raumfahrt zugelassenen originalen Hochtemperatur-Kunststoff

Ultem 9085 zu Luftkanal-Prototypen für Flugzeugkabinen.

Weiterhin präsentiert Arburg auf seinem Messestand

zahlreiche Bauteilbeispiele, darunter solche aus TPE, PP und Multimaterialdesigns,

sowie die Möglichkeit zum Veredeln und Polieren

in nachträglichen Bearbeitungsprozessen. Dass der Freeformer mit

wenigen Anpassungen reinraumtauglich ist und medizinisch zugelassene

Originalmaterialien verarbeiten kann, ist am Beispiel des

Kunden iMedScreening zu sehen, der mit einem Freeformer 300-3X

im Rahmen einer IRB-Studie (Institutional Review Board) individuelle

Implantate für das menschliche Knie additiv fertigt.

3D-Drucker von innovatiQ runden Produktportfolio ab

Nordamerika-Premiere auf der rapid+tct 2023: der neue

Freeformer 750-3X mit drei Austragseinheiten und einem

signifikant vergrößerten Bauraum mit den Maßen 330 Millimeter x

230 Millimeter x 230 Millimeter. (Foto: ARBURG)

Mit den innovatiQ-Exponaten TiQ 2, TiQ 5 und LiQ 5, die auf der

rapid+tct live einen Vakuum-Greifer aus faserverstärktem Filament,

eine Halterung aus PC sowie ein Reifen-Modell aus LSR fertigten, ist

in diesem Jahr das gesamte Produktportfolio von ARBURGadditive

zu sehen. Beim Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) mit dem Freeformer

kommen die gleichen Kunststoffgranulate wie beim Spritzgießen

zum Einsatz. Auch die Drucksysteme von innovatiQ basieren

auf einer offenen Materialplattform. Die 3D-Drucker der Baureihe

TiQ verarbeiten in der FFF-Technologie (Fused Filament Fabrication)

Kunststoff-Filamente. Das kompakte Einstiegsmodell TiQ2 eignet

sich z. B. für Betriebsmittel und Roboter-Greifer, der TiQ 5 kann

anspruchsvolle Hochtemperatur-Filamente, aber auch faserverstärkte

Materialen verarbeiten. Für den 3D-Druck mit Flüssigsilikon

hat innovatiQ das Liquid Additive Manufacturing (LAM) erfunden.

Mit der aktiv beheizbaren Baukammer im neuen LSR-Drucker LiQ

5 erfährt die LAM-Technologie einen weiteren Entwicklungsschritt.

ARBURG GmbH + Co KG

D 72290 Loßburg

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interpack begeistert die globale

Processing- und Packaging-Branche

Für alle, die sich mit der Verpackung und Verarbeitung von Produkten beschäftigen, gab es vom 4. bis 10. Mai nur einen

„Place-to-be“: die interpack in Düsseldorf. Unter dem Motto „Welcome Home“ hieß die Messe Besucherinnen und

Besucher aus aller Welt willkommen. Die Freude, endlich wieder als Branche zusammenzutreffen, war groß.

Sie hielt, was sie versprach und übertraf

die Erwartungen der Aussteller: Die größte

und wichtigste Verpackungsmesse der Welt

setzte vom 4. bis 10. Mai erneut Standards,

vernetzte die Branche auf globaler Ebene,

war Marktplatz und Content-Hub zugleich.

Besucherinnen und Besucher aus 155 Ländern,

viele davon mit festen Investitionsabsichten,

kamen zur interpack 2023. 2.807

Aussteller präsentierten mit ihren Technologien

und Lösungen die Kraft und Kreativität

der Verpackungsindustrie. Was bleibt,

sind zahlreiche Impulse, Ideen und konkrete

Geschäftsabschlüsse, die in den kommenden

Jahren umgesetzt werden.

„Mit der interpack konnten wir eine

der wichtigsten Veranstaltungen der Messe

Düsseldorf endlich wieder durchführen.

Sie hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet

und ihre Position als globale Plattform für

den Austausch aller Akteure in der Verpackungsbranche,

der verwandten Prozessindustrie

und sämtlichen Anwenderindustrien

unterstrichen. Unsere Ziele wurden

weit übertroffen“, sagt Bernd Jablonowski,

Executive Director bei der Messe Düsseldorf

zum Abschluss der Messe.

Insgesamt kamen rund 143.000 Besucherinnen

und Besucher zur interpack nach

Düsseldorf, zwei Drittel davon aus dem Ausland.

Neben vielen Ländern Europas waren

die größten Besuchernationen Indien, Japan

und die USA. Rund 75 Prozent gehören der

mittleren und oberen Führungsebene an.

„Endlich wieder interpack!“ war dabei

ein oft gehörter Satz in den Hallen, denn

nach sechs Jahren Pause konnte sich hier

die große Community wieder persönlich

treffen. Dementsprechend riesig war die

Freude. „Die interpack 2023 wird noch lange

nachklingen, geschäftlich und auch persönlich“,

so Director Thomas Dohse nach

sieben Messetagen. „Die Stimmung in den

Hallen war großartig und der interkulturelle

Austausch für alle Seiten bereichernd. Es

war wieder ‚simply unique‘.“

Das unterstreichen die positiven Rückmeldungen

der Besucherinnen und Besucher,

die zu über 96 Prozent angaben,

ihre Messeziele erreicht zu haben. Ebenso

zufrieden zeigten sich die Aussteller, deren

Erwartungen vielfach übertroffen wurden.

„Wir danken der Messe Düsseldorf für die

hervorragende Organisation. Ich bin sicher,

dass ich damit im Namen aller Unternehmen

spreche. Die interpack 2023 ist einfach

ein Muss für Anbieter und Anwender aus

aller Welt, um Erfahrungen auszutauschen

und Geschäfte zu realisieren“, sagt Markus

Rustler, Präsident der interpack 2023 zum

Abschluss der Veranstaltung.

Transformation als Chance

Betrachtet man die aktuellen Marktentwicklungen,

die enormen Herausforderungen,

aber auch die noch viel größeren Chancen,

war diese interpack sicherlich eine der

wichtigsten in ihrer Geschichte. Die Notwendigkeit

zur Automatisierung, der Wille

zur Nachhaltigkeit und veränderte Konsumgewohnheiten

sind Ausdruck der Transformation.

Die strategische Ausrichtung der interpack

auf die vier Hot Topics Kreislaufwirtschaft,

Ressourcenschonung, Digitalisierung

und Produktsicherheit fand ihren

konkreten Ausdruck in zahlreichen Innovationen.

Die Messe, die traditionell ein

wichtiger Baustein im Innovationszyklus

der Verpackungsbranche und der verwandten

Prozessindustrie ist, wurde diesem Anspruch

auch in diesem Jahr mehr als gerecht.

Nachhaltige Verpackungstechnologien

Nachhaltigkeit in all ihren Facetten war das

absolute Top-Thema der interpack. Die

Aussteller präsentierten High-End-Technologien

und ganzheitliche Konzepte, die

Effizienz und Nachhaltigkeit entlang der

gesamten Produktionslinie berücksichtigen.

„Viele Unternehmen der Konsumgüterindustrie

haben sich eigene Nachhaltigkeitsziele

gesetzt“, sagt Richard Clemens,

Geschäftsführer VDMA Nahrungsmittelmaschinen

und Verpackungsmaschinen

auf der interpack. „Den Unternehmen des

Verpackungsmaschinenbaus ist es in den

letzten Jahren gelungen, die Umsetzung

nachhaltiger Verpackungskonzepte durch

entsprechende technische Anpassungen

und neu entwickelte Maschinenlösungen zu

ermöglichen. Die interpack ist das Schaufenster

der Innovationen und zugleich Ausgangspunkt

für die Weiterentwicklung in

Richtung einer nachhaltigen Kreislaufwirt-

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schaft“, resümiert Clemens.

Unter den vielen Lösungen, die auf der

interpack Weltpremiere feierten, waren

auch zahlreiche Packstoffe und Packmittel

in all ihrer Vielfalt. Über 1.000 Aussteller präsentierten

sich alleine in diesem Bereich,

ein neuer Rekord.

Zukunftsweisender Content

Die interpack ist nicht nur Business- sondern

auch Content-Plattform für die Branche,

live und digital. Alleine 50 Talks fanden

im Tightly Packed TV-Studio von interpack

und packaging journal statt und gaben so

den Top-Themen und Trends durch Live-Streams

zusätzliche Sichtbarkeit und

Reichweite. Über 200.000 Zuschauerinnen

und Zuschauer schalteten sich alleine während

der Laufzeit der Messe zu.

Das Spotlight Talks & Trends Forum

war ein Besuchermagnet und thematisierte

sieben Themen an sieben Tagen, unter anderem

Logistik, Kreislaufwirtschaft und E-

Commerce. Das Programm wurde gemeinsam

von der interpack, der dfv Conference

Group und PackReport präsentiert.

Neue und frische Formate

Große Beachtung fanden auch die weiteren

Specials wie die interpack Start-up

Zone, der Gemeinschaftsstand Co-Packing,

mehrere Preisverleihungen mit spannenden

Verpackungsinnovationen, die „SAVE

FOOD Highlight-Route“ mit neuen Ansätzen

im Kampf gegen den weltweiten Verlust

und die Verschwendung von Nahrungsmitteln

und die Förderung von Frauen bei „Women

in Packaging“. Für einen besonderen

Spirit sorgten bei dieser Premiere rund 200

Frauen aus der internationalen Branche, die

sich im Rahmen der interpack austauschten

und neue Netzwerke knüpften.

Die components, die mit 80 Ausstellern als

Parallelveranstaltung in einer eigenen Halle

stattfand, wurde von den Besucherinnen

und Besuchern ebenfalls sehr gut angenommen.

Die Zulieferindustrie mit Komponenten

und Software für Verpackungs- und

Prozesstechnologie spielt eine wichtige

Rolle bei der Digitalisierung von Produktionsprozessen.

Die nächste interpack findet vom

7. bis 13. Mai 2026 in Düsseldorf statt.

Messe Düsseldorf GmbH

D 40001 Düsseldorf

Andreas Klatschow übernimmt die Leitung des Filterherstellers in Reinfeld

Geschäftsführerwechsel bei Camfil Deutschland

Camfil, ein führender Hersteller von Lösungen für saubere Luft, gab

heute bekannt, dass Andreas Klatschow Ende März die Position des

Geschäftsführers bei Camfil Deutschland übernommen hat. Der gebürtige

Hamburger bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in verschiedenen

Führungspositionen in der Umwelttechnik und der Metall- und

Elektroindustrie mit.

Andreas Klatschow freut sich auf seine neue Aufgabe: „Camfil

ist ein innovatives Unternehmen, das sich durch hohe Qualität und

einzigartige Filtrationslösungen auszeichnet. Die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter an unseren Standorten in Reinfeld und Tuttlingen

haben eine unglaubliche Leidenschaft für ihre Arbeit, und ich bin

sicher, dass wir gemeinsam das Unternehmen in eine erfolgreiche

Zukunft steuern werden.“

Mit seinem breiten Erfahrungsschatz in den Bereichen Finanzen

& Controlling, Operations und Vertrieb sowie einer hohen Affinität

zu technischen Prozessen ist der neue Geschäftsführer hervorragend

aufgestellt, um Camfil Deutschland ruhig und routiniert

weiterzuführen und die Position des Unternehmens im Markt und

in der Region zu stärken.

Klatschow tritt seine neue Position in einem spannenden Moment

an, denn Camfil plant in diesem Jahr die Einführung einer ganzen

Reihe innovativer, umweltfreundlicher Taschen-, Schwebstoffund

Aktivkohlefilterlösungen, die branchenführende Filterleistung

mit hoher Energieeffizienz verbinden. Außerdem baut das Unternehmen

sein Service-Portfolio konsequent aus, um seinen Kunden

alle technischen Dienstleistungen rund um das Thema saubere Luft

aus einer Hand bieten zu können.

„Wir heißen Andreas in der Camfil-Familie herzlich willkommen

und sind zuversichtlich, dass er uns mit seiner Erfahrung und seinen

Führungsqualitäten dabei helfen wird, das Geschäft in Deutschland

weiter auszubauen und die ehrgeizigen Ziele der Camfil-Gruppe zu

erreichen“, sagt Don Donovan, President Camfil EMEA.

Camfil GmbH

Feldstr. 26 - 32

D 23858 Reinfeld

Telefon: +49 4533 2020

Telefax: +49 4533 202202

eMail: info.de@camfil.com

Internet: http://www.camfil.com

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Bewerbungsphase für 2. FiT2clean Award hat begonnen

FiT2clean Award geht

in die zweite Runde

Der vom Fachverband industrielle Teilereinigung 2022 initiierte

Fit2clean Award prämiert jährlich hervorragende Leistungen

und neue Lösungen zu einer aktuellen Herausforderung

in der industriellen Bauteilreinigung. Vor wenigen

Tagen hat die Bewerbungsphase für die diesjährige Vergabe

der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung begonnen, die

bis 31. Juli läuft. Die Preisverleihung erfolgt wieder im Rahmen

der parts2clean am 28. September 2023.

Die industrielle Bauteilreinigung zählt heute in jeder Branche zu

den wesentlichen Fertigungsschritten, um die Qualität nachfolgender

Prozesse beziehungsweise eine einwandfreie Endanwendung

von Produkten zu sichern. Nicht selten sind angepasste Reinigungsprozesse

auch eine technische Grundvoraussetzung für die Umsetzung

innovativer Produktideen. Neu- und Weiterentwicklungen aus

den verschiedenen Bereichen der industriellen Reinigungstechnik

leisten daher nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung,

sondern sind in verschiedenen Branchen auch immer wieder Enabler

für Fortschritt. “Dass es auch in der Bauteilreinigung ein beeindruckendes

Innovationspotenzial gibt, hat die Verleihung des

ersten FiT2clean Awards 2022 gezeigt“, berichtet Dr. Michael Flämmich,

Vorsitzender des Fachverbands industrielle Teilereinigung e.

V. (FiT). „Wir freuen uns daher schon auf die Bewerbungen für den

diesjährigen FiT2clean Award.“ Die mit 10.000 Euro sowie einem

Jahr kostenloser Mitgliedschaft im Fachverband dotierte Auszeichnung

wird 2023 zum zweiten Mal vergeben. Prämiert werden damit

jährlich herausragende Leistungen und innovative Lösungen in der

industriellen Bauteilreinigung.

Bewerbungen in drei Kategorien

Die Ausschreibung richtet sich national und international an Anbieter

und Anwender industrieller Reinigungstechnik. Für den Award

2023 können innovative Lösungen, aktuell umgesetzte Produktideen

und Weiterentwicklungen aus den folgenden Themengebieten

eingereicht werden:

– Innovation: Neues Produkt oder Produktvariation zur effizienteren

Umsetzung aktueller Anforderungen in der industriellen Bauteilreinigung.

– Ökologie: Lösungen für die industrielle Teilereinigung beziehungsweise

für die Veränderung eines Produktes, Prozesses oder

Anwendungsfalls, aus denen eine ressourcenoptimierte Prozessführung

oder Einsparung von Ressourcen resultiert.

– QSRein 4.0: Innovative Systemlösung zur wissensbasierten Prozessführung

in der industriellen Teilereinigung.

Die Einreichungsfrist hat vor wenigen Tagen begonnen

und endet am 31. Juli 2023.

Preisverleihung im Rahmen der parts2clean

Um den Sieger zu ermitteln, bewertet eine unabhängige Fachjury

- – sieben Personen aus Wissenschaft, Forschung, Industrie und

Medien – die eingereichten Bewerbungen entsprechend definierter

Kriterien. Eine Teilnahme ist für Unternehmen und Organisationen,

die Jury-Mitglieder entsenden, nicht möglich. Der FiT2clean Award

wird am 28. September 2023 im Rahmen der parts2clean auf der FiT-

Aktionsfläche verliehen, davor präsentieren die drei Finalisten ihre

eingereichten Lösungen. Die Leitmesse für industrielle Teile- und

Oberflächenreinigung findet vom 26. bis 28. September 2023 auf

dem Messegelände Stuttgart statt.

Weitere Informationen über den FiT2clean Award, zur Jury sowie

die Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen sind auf

der Homepage des FiT (www.fit-online.org/fit2clean) abrufbar.

Auch in diesem werden die drei Finalisten ihre eingereichten Lösungen

im Rahmen der Preisverleihung auf der parts2clean präsentieren.

(Bildquelle: Fachverband industrielle Teilereinigung e.V.)

Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e.v.

Geschäftsstelle

Hauptstraße 7

D 72639 Neuffen

Telefon: +49 7025 84340

Telefax: +49 7025 843420

eMail: info@fit-online.org

Internet: http://www.fit-online.org

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PaintExpo Weltleitmesse für industrielle Lackiertechnik (9. - 12. April 2024)

Positive Vorzeichen und großer

Zuspruch für die PaintExpo 2024

Die Weltleitmesse für industrielle Lackiertechnik verzeichnet bereits ein Jahr vor dem Beginn der nächsten Auflage einen

sehr guten Anmeldestand. Vom 9. bis 12. April 2024 wird die PaintExpo erneut zum globalen Schaufenster für die neuesten

Trends rund um die Lackierung. Das Who’s who der Lackiertechnikbranche ist in Karlsruhe vertreten.

Mit rund 430 Ausstellern aus 27 Ländern und über 9.000 Fachbesuchern

aus 57 Ländern startete die PaintExpo in 2022 – nach der

pandemiebedingten Pause – erfolgreich durch. Mehr als jeder dritte

Aussteller reiste aus dem Ausland an. Auf Seiten der Besucher war

eine Vielzahl an Top-Entscheidern oder Fach- und Führungskräften

vor Ort in Karlsruhe: So haben rund 90 Prozent der Besucher der

vergangenen PaintExpo einen Einfluss auf Investitionsentscheidungen

in ihren Unternehmen.

Für die PaintExpo 2024 laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren:

Bereits ein Jahr vor dem Messestart haben sich rund 250

Firmen angemeldet und mehr als 70 Prozent der Ausstellungsfläche

der Vorveranstaltung sind vermietet. „Der Zuspruch aus der Branche

ist groß. Das verdeutlicht, dass die PaintExpo sehr gut positioniert

und ein Pflichttermin für die Branche ist. Im April nächsten Jahres

wird sie wieder zum weltweiten Schaufenster für Innovationen und

Zukunftstechnologien, aber auch für ganz praktisch handhabbare

Lösungen rund um die industrielle Lackiertechnik“, erklärt Markus

Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe. Die Anmeldeinformationen

sind auf der Website der PaintExpo abrufbar.

Wichtige Branchenplayer, interessante Neuaussteller,

hohe Internationalität

Auf der Weltleitmesse zeigen sowohl global agierende Markt- und

Technologieführer als auch innovative mittelständische Firmen

ihre neuesten Produkte und Anwendungen aus der industriellen

Lackiertechnik in drei Messehallen. Wichtige Branchenplayer aus

dem In- und Ausland wie beispielsweise Axalta, DeFelsko, Dürr,

Eisenmann, FreiLacke, Gema Switzerland, J. Wagner, Krautzberger,

Louis Schierholz, Nordson, PPG und Venjakob zählen dazu.

Darüber hinaus konnten auch interessante Neuaussteller vom

Messekonzept überzeugt werden: Unter anderem stellen der türkische

Anbieter für Reinigung und Vorbehandlungstechnik Mitsuda

sowie der Spezialist für das Aufheizen industrieller Behälter Neybo

erstmals ihr Leistungsspektrum im Rahmen der PaintExpo in

Karlsruhe vor.

Auch die kommende Ausgabe der PaintExpo hat international

viel zu bieten: Die meisten Aussteller stammen aus westeuropäischen

Ländern – neben Deutschland vor allem aus Italien, der

Schweiz, Österreich, den Niederlanden sowie Spanien. Allerdings

haben sich zum Beispiel auch Unternehmen aus der Türkei oder aus

Griechenland schon jetzt ihre Standplätze gesichert. Der Anteil an

internationalen Ausstellern liegt – Stand heute – bei rund 40 Prozent.

Gesamte Bandbreite der industriellen Lackierung

Die PaintExpo deckt mit den Produkten und Dienstleistungen der

Aussteller die gesamte Bandbreite der industriellen Lackierung ab.

Das Spektrum reicht auch im nächsten Jahr von Lösungen zur Oberflächenbehandlung

über Lacke und Lackieranlagen oder Pulver und

Pulverbeschichtungsanlagen bis hin zur Qualitätssicherung. Die

Branchenplattform bündelt Beschichtungslösungen für alle Industriezweige,

Anwendungen und Materialien – egal ob Nasslackierung,

Pulverbeschichtung oder Coil Coating.

Leipziger Messe GmbH

D 04356 Leipzig

(Copyright: „Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze“)

(Copyright: „Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze“)

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(Bildquelle: VACOM Vakuum Komponenten & Messtechnik GmbH)

20. parts2clean (26. bis 28. September 2023)

parts2clean 2023

High Purity-Reinigung

– Hype oder neue Anforderungen

Bei Hightech-Bauteilen werden die Sauberkeitsanforderungen zunehmend anspruchsvoller und strenger. Dadurch hat sich

neben den Begriffen Feinst- und Präzisionsreinigung in den letzten Jahren der Terminus High Purity-Reinigung etabliert.

Doch was steckt dahinter und gibt es Unterschiede? Diese Fragestellungen thematisiert die diesjährige parts2clean mit

dem Highlight-Thema „High Purity“. Es ergänzt die klassischen Kernbereiche der internationalen Leitmesse für industrielle

Teile- und Oberflächenreinigung, die vom 26. bis 28. September 2023 auf dem Messegelände Stuttgart (Deutschland)

durchgeführt wird.

Die enorm gestiegenen und weiter steigenden Ansprüche an die Zuverlässigkeit

und Leistungsfähigkeit von Bauteilen und Komponenten

wirken sich auch auf die Bauteilreinigung aus. Dies betrifft unter

anderem Branchen wie die Halbleiter-Zulieferindustrie, Elektronikfertigung,

E-Mobility, Präzisionsoptik, optoelektronische Industrie,

Sensortechnik, Photonik, Dünnschichttechnologie, Vakuum-, Laser-

und Analysetechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Medizin- und

Pharmatechnik. In diesen Industriebereichen ist daher immer öfter

der Begriff High Purity zu hören. „Trotz der vergleichsweise jungen

Diskussion um diesen Anwendungsbereich der industriellen Bauteilreinigung

bildet ihn die parts2clean mit ihren Ausstellern bereits

ab, die dafür vielfältige Lösungen bieten“, erklärt Christoph Nowak,

Project Director bei der Deutschen Messe AG. „Durch die zukünftig

wachsende Bedeutung dieses Kompetenzfeldes haben wir uns

erstmalig dazu entschieden, die klassischen Kernbereiche der parts2clean

durch das Highlight-Thema High Purity zu ergänzen.“

High Purity-, Präzisions- und Feinstreinigung

Eine allgemeingültige Definitionen, welche Voraussetzungen und

Anforderungen bei der High Purity-, Präzisions- und Feinstreinigung

zu erfüllen sind, gibt es nicht. Diese Termini werden daher

häufig synonym verwendet und haben auch einiges gemeinsam.

Grundsätzlich sind sehr hohe Level an partikulärer Sauberkeit,

zum Teil bis in den Nanometer-Bereich, und extrem strenge Vorgaben

hinsichtlich filmischer Restkontaminationen zu erfüllen. Es

bestehen jedoch auch Unterschiede. So wird High Purity häufig im

Zusammenhang mit der Halbleiterindustrie und deren Zulieferer,

Präzisionsoptik, Raumfahrt sowie in weiteren Branchen verwendet,

in denen Hochvakuum- und Ultrahochvakuum-Umgebungen im

Einsatz sind, um spezifische Eigenschaften der Prozesse und Endprodukte

sicherzustellen. Neben partikulären und filmisch-organischen

sowie anorganischen Verunreinigungen, sind hier sowohl bei

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den Bauteilmaterialien als auch bei den Betriebsstoffen

und Reinigungsmedien so genannte Hydrogen Induced

Outgassing (HIO)-Stoffe beziehungsweise Elemente zu

berücksichtigen.

Nicht nur eine Aufgabe der Reinigung

Bei Aufgaben in der High Purity-, Präzisions- und Feinstreinigung

geht es darum, geringste Schmutzmengen zu

entfernen, die je nach Branche und Bauteil variieren

können. Es handelt sich häufig um Feinstpartikel und

filmische Verunreinigungen, Organik und/oder Anorganik,

ionische Rückstände beziehungsweise Reste

von Mikroorganismen. Der Fokus liegt hier noch deutlich

stärker als bei klassischen Reinigungsaufgaben auf

der gesamten Fertigungskette, z. B. müssen vorgelagerte

Bearbeitungsprozesse das Sauberkeitsziel unterstützen,

sowie einem sauberkeitsgerechten Teilehandling und

den Umgebungsbedingungen, zum Beispiel Sauberoder

Reinraum.

Um die minimalen Verunreinigungen zu entfernen,

ist es erforderlich, dass die eingesetzten Anlagen und

Reinigungstechnologien – nasschemische Prozesse mit

Lösemitteln und wässrigen Medien, trockene Reinigung

mit beispielsweise CO2-Schneestrahlen, Plasmareinigungs-

und Vakuum-Ausheizsysteme – entsprechend

konstruiert und ausgelegt sowie auf die spezifischen

Sauberkeitsanforderungen der Bauteile abgestimmt

sind. Dies trifft bei nasschemischen Prozessen auch auf

die eingesetzten Reinigungsmedien und Wasserqualitäten

zu.

Ein weiterer Aspekt ist der saubere Umgang mit

den gereinigten Teilen. Daher erfolgt die Reinigung beziehungsweise

Ausgabe der Komponenten abgestimmt

auf die Sauberkeitsspezifikation in einen Sauber- oder

Reinraum.

Im zweisprachigen Fachforum ebenfalls ein Thema

„Als Leitmesse für industrielle Bauteilreinigung haben

wir den Anspruch, nicht nur Spiegelbild des Marktes

zu sein, sondern auch den fachlichen Austausch der

Themen von morgen voranzutreiben“, betont Christoph

Nowak. „Das Thema High Purity wird daher im zweisprachigen

Fachforum vertieft.“ Das ausgewogene Programm

des gemeinsam mit dem Fraunhofer Geschäftsbereich

Reinigung und dem Fachverband industrielle

Teilereinigung (FiT) organisierten Wissenstreffpunkts

sorgt dafür, dass auch Informationen zu klassischen

Reinigungsthemen, aktuellen Aufgabenstellungen und

Entwicklungen aus verschiedensten Industriebereichen

nicht zu kurz kommen. Diese Vorträge renommierter

Referenten aus Wissenschaft, Forschung und

Industrie werden ebenfalls simultan übersetzt (Deutsch

<> Englisch). „Nationalen und internationalen Besuchern

ermöglicht die parts2clean damit einen gezielten

Wissenstransfer über Trends, Innovationen und Benchmark-Applikationen

in allen Bereichen der industriellen

Teilereinigung“, ergänzt Christoph Nowak.

Moulding Expo - Simulation ermöglicht

Einblick und sichere Verbesserung

Optimierte

Werkzeugtemperierung

Auf der Moulding Expo 2023 in Stuttgart (13.-16. Juni 2023) präsentiert

SIGMA Engineering GmbH am Stand 1E18 Einblicke in die Werkzeugsimulation

und simulative Auslegung von Temperiersystemen mit SIG-

MASOFT®. Simulation ist in der Kunststoffverarbeitung in der Regel

kritisch für den Projekterfolg. Das betrifft natürlich auch den Werkzeugbau,

wo Geometrien, Angussposition und Prozessauslegung bereits

optimiert werden können. Der Experte /H&B/ ELECTRONIC setzt auf

SIGMASOFT® bei der Konstruktion und Auslegung von Temperierkanälen.

Für die Qualität des Thermoplastbauteils ist die Kühlung von entscheidender

Bedeutung. Temperaturunterschiede führen zu unterschiedlichen

Abkühlgeschwindigkeiten und erzeugen im fertigen Bauteil

Eigenspannungen und Verzug. Wandstärkenunterschiede im Bauteil

machen das problematisch, weil der Kühlbedarf lokal damit stark unterschiedlich

ist. Mittlerweile kommt die konturnahe Kühlung als etabliertes

Konzept im Werkzeugbau immer häufiger zum Einsatz. Simulation

erlaubt hier bereits im Vorfeld, Mehrkosten der konturnahen Kühlung

den Vorteilen gegenüber dem konventionellen Konzept zu bewerten

(verbesserte Bauteilqualität, kürzere Zykluszeit usw.).

Der 3D Druck hat die Möglichkeiten der Bauteilherstellung revolutioniert.

Es ist nun auch möglich, völlig beliebige Kanäle (unabhängig

von der Machbarkeit mit Fräsen, Bohren, Montieren und Dichten) herzustellen.

/H&B/ ELECTRONIC und SIGMASOFT® haben die simulationsgestützte

Auslegung einer neuartigen Temperierung aus dem 3D

Drucker im Detail betrachtet. Das Ergebnis wird auf der Messe bei beiden

Ausstellern gezeigt.

„Die Analyse und die strömungstechnische Auslegung von Kühlkanälen

ist nur eine von dutzenden Einsatzbeispielen zum erfolgreichen

Einsatz von SIGMASOFT®“, erklärt Timo Gebauer, CTO von SIGMA.

„Wichtig ist, alle Details vorher zu verstehen, bevor Geld und Zeit investiert

wird. Dies war ein spannendes Projekt, wo wir diese erfolgreiche

Innovation begleiten konnten.“ Jan Bayerbach, Leiter Entwicklung

& Konstruktion von /H&B/ ELECTRONIC fügt hinzu: „Wir setzen seit

vielen Jahren auf SIGMASOFT®, um unsere Produkte und Werkzeuge

zu entwickeln und schon vor deren Herstellung zu optimieren. Die gute

Übereinstimmung zwischen Simulation und Realität hat uns immer wieder

überrascht. Auf unsere so entstandenen Formeinsätze aus dem 3D

Drucker sind wir besonders stolz.“

SIGMA Engineering GmbH

D 52072 Aachen

Deutsche Messe AG

D 30521 Hannover

Temperaturverteilung kurz vor der Entformung, links die konturnahe Kühlung aus

dem 3D Drucker (nur zur Hälfte sichtbar), rechts die konventionelle Kühlung.

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Erfolgreiche 11. Fachtagung Entgrattechnologien und Präzisionsoberflächen

Wissen zum Entgraten ist gefragt

Steigende und neue Anforderungen an die Oberflächenqualität rücken Wissen und Lösungen für das Entgraten und die

Herstellung von Präzisionsoberflächen bei Unternehmen zunehmend in den Fokus. Das bestätigte nicht nur die gute Beteiligung,

sondern auch begeisterte Teilnehmende an der 11. Fachtagung Entgrattechnologien und Präzisionsoberflächen,

die am 26. und 27. April 2023 durchgeführt wurde.

Geht es um Lösungen fürs Entgraten und Herstellung von Präzisionsoberflächen,

gilt die Fachtagung des privaten Messer- und Kongressveranstalters

fairXperts GmbH & Co. KG seit Jahren als die Informationsplattform

im deutschsprachigen Raum. Das hat die Veranstaltung

mit begleitender Ausstellung in diesem Jahr erneut unter

Beweis gestellt. Insgesamt 81 Teilnehmerinnen und Teilnehmern

nutzten am 26. und 27. April die Gelegenheit, sich über aktuelle und

innovative Lösungen sowie Best-Practice-Anwendungen für die

Fertigungsschritte Entgraten und Oberflächenfinish zu informieren.

Dabei zeigt nicht nur die Gesamtbewertung der Fachtagung mit der

Note 1,6, dass das Programm die Erwartungen des Auditoriums voll

erfüllte, sondern auch Kommentare wie „Interessante Themen, gute

Referenten, der Austausch und die Gespräche in den Pausen waren

ebenfalls super“ oder „Eine rundum sehr gute, informative Veranstaltung

mit guter Organisation und angenehmer Atmosphäre“.

Viel Knowhow zur Prozessauslegung und -optimierung

In insgesamt 17 Vorträgen boten die Experten aus Industrie, Wissenschaft

und Forschung umfangreiches Wissen zu neuen Entwicklungen,

Trends und Benchmark-Lösungen. Dabei ging es neben dem

Entgraten und Herstellen von Präzisionsoberflächen mit unterschiedlichsten

Anlagen und Werkzeugen um den Einsatz von Robotern

in der Oberflächenbearbeitung, die prozesssichere Reinigung

von Oberflächen sowie die automatisierte Qualitätskontrolle. Die an

die jeweiligen Vorträge anschließenden Fragerunden ermöglichten

den Teilnehmenden ebenso wie der direkte Dialog mit Referenten

und Ausstellern während der Pausen, Themen zu vertiefen und individuelle

Aufgabenstellungen zu besprechen. Dadurch ergaben sich

auch für die ausstellenden Unternehmen interessante Gespräche

und Kontakte.

DeburringEXPO – die Fachmesse fürs

Entgraten und Oberflächenfinish

Eine umfassende Präsentation der Technologien für das Entgraten

und die Herstellung von Präzisionsoberflächen bietet fairXperts

mit der DeburringEXPO. Das Lösungsangebot der Leitmesse deckt

das gesamte Spektrum an Verfahren, Prozessen, Werkzeugen und

Dienstleistungen für das Entgraten und Oberflächenfinish branchen-

und werkstoffübergreifend ab. Dies ermöglicht Besuchern

einen kompletten Überblick über den aktuellen Stand der Technik,

innovative Entwicklungen und Trends in diesen Bereichen. Das

Rahmenprogramm mit den Themenparks „Automatisiertes Entgraten“,

„Reinigen nach dem Entgraten“ und „Qualitätssicherung im

Entgratprozess“ adressiert drei Bereiche, die speziell dazu beitragen,

aktuelle und zukünftige Anforderungen an die Oberflächenqualität

von Bauteilen zu erfüllen. Integriert in die DeburringEXPO ist ein

dreitägiges, zweisprachiges Fachforum mit renommierten Referenten

aus Industrie, Forschung und Wissenschaft. Im Mittelpunt der

simultan (Deutsch <> Englisch) übersetzten Vorträge stehen Lösungen

für konkrete Anwendungsfälle ebenso wie aktuelle Entwicklungen

und Trends sowie Zukunftsstrategien. Die fünfte Auflage der

DeburringEXPO wird vom 10. bis 12. Oktober 2023 auf dem Messegelände

Karlsruhe durchgeführt.

fairXperts GmbH & Co. KG

D 72639 Neuffen

Die Referenten aus Industrie, Wissenschaft und Forschung

vermittelten umfangreiches Knowhow zu neuesten Entwicklungen,

praxisorientierten Prozesslösungen und Benchmark-Anwendungen.

(Bildquelle: fairXperts GmbH & Co. KG)

Die begleitende Ausstellung bot die Gelegenheit,

Themen zu vertiefen und Lösungen für individuelle

Aufgabenstellungen direkt mit Experten zu diskutieren.

(Bildquelle: fairXperts GmbH & Co. KG)

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Fakuma: Kunststoffe für die Zukunft

Zur 28. Fakuma, internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, füllen sich die restlichen Plätze in den Friedrichshafener

Messehallen. Alle Beteiligten erwarten mit Spannung neue Impulse von der weltweit führenden Fachmesse für die

Spritzgussbranche. Mit hoher Innovationskraft und Dynamik bei zugleich praxisorientiertem Messeformat wird das Top-

Event für die Bereiche Extrusionstechnik, Thermoformen und 3D-Printing vor allem die Kreislaufwirtschaft in den Blick

nehmen. Der Messetermin 17. bis 21. Oktober 2023 ist branchenweit gesetzt!

Die Fakuma gilt weltweit als führendes Messehighlight in Sachen

Spritzgießen. Sie ist Branchen- und Technologiebarometer für die

Bereiche Extrusionstechnik, Thermoformen und 3D-Printing und

stellt sich auch in diesem Jahr den Themen Digitalisierung, Prozessautomatisierung

und Energieeffizienz. „Kreislaufwirtschaft und

Nachhaltigkeit sind vor allem für unsere Branchen keine bloßen

Schlagwörter“, konstatiert Annemarie Schur, Fakuma-Projektleiterin

beim Messeveranstalter P. E. Schall. „Wir erleben deutlich, dass

eine möglichst nachhaltige Kunststoffproduktion und -bearbeitung

für Hersteller und Anwender in den Mittelpunkt gerückt ist. Das Augenmerk

der Unternehmen liegt auf hochwertigen und langlebigen

Hightech-Lösungen, die in unterschiedlichsten Branchen zum Einsatz

kommen und dort unverzichtbar sind, etwa bei Solarmodulen,

der E-Mobility, im Bauwesen, bei technischen Komponenten sowie

im Konsum- und Einrichtungsbereich. Ohne Kunststoffe geht es

nicht“, gibt die Projektleiterin zu bedenken. „Die Fakuma wird einmal

mehr zeigen, dass sich das hochkomplexe Themenfeld Kunststoff

in den Klimaschutz und die Kreislaufwirtschaft einbetten lässt

und in besonderer Weise zukunftsgerichtet ist.“

Erfolgsfaktoren: Praxisnähe, Fokussierung und Kontinuität

So werden Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Design for Recycling

und auch KI-basierte Lösungen an vielen Stellen der Messe thematisiert.

Die Kunststoffverarbeitung in der intelligent vernetzten Fabrik

von morgen praxisnah zu zeigen – das ist vielfach der Anspruch

auch der Fakuma. „Die Veranstaltung besticht durch ihren hohen

Praxisbezug“, bekräftigt Nicolai Küls, Geschäftsführer der technotrans

solutions GmbH. „Auf der Fakuma werden oft technologische

Trends und ihre Verwirklichung in der Serie gezeigt. Für ein innovatives

und anwendungsbezogenes Unternehmen wie die technotrans

ist dies ein wichtiges Argument. Praxisnähe, Fokussierung und die

Kontinuität sind aus unserer Sicht auch die Zutaten des Erfolgsrezeptes

für die Zukunft.“

„Die Megatrends Klimaschutz mit dem wachsenden Umweltbewusstsein

in der Gesellschaft und ständig neuen gesetzlichen

Auflagen, beispielsweise bei der Erzeugung der Prozesskühlung die

zukünftige Verwendung von Kältemitteln mit geringerer Umweltbelastung

sicherzustellen, und die E-Mobilität sorgen dafür, dass die

Energieeffizienz auch in Zukunft ein treibender Entwicklungsfaktor

bleiben wird“, bekräftigt Nicolai Küls. „Außerdem gibt es noch viel

Einsparpotenzial im intelligenten Zusammenspiel zwischen Maschinen,

Werkzeugen und Peripherietechnik – speziell im Bereich

des thermischen Prozessmanagements.“

Zukunftsthemen: Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle

Unzählige nachhaltige Lösungen und Produkte sind ohne Kunststoff

nicht möglich. Die Wertigkeit des Kunststoffs, seine Bedeutung

für das alltägliche Leben und die Anforderungen der Zukunft wird

Thema der Fakuma sein. Deshalb ist die Messe die ideale Plattform,

um neue Produkte und technologische Lösungen vorzustellen und

fachlich fundierte Diskurse über die Herausforderungen der Gegenwart

und Zukunft zu führen. Auf der Agenda stehen weiterentwickelte

Maschinen ebenso wie optimierte Prozesse, neue Produkte

und zukunftsweisende Geschäftsmodelle.

„Die Fakuma 2023 mit ihrem praxisorientierten Format in familiärer

Atmosphäre wird wieder ein spannender und wesentlicher Meilenstein

sein, um Lösungen für die aktuellen Aufgaben der Branche

zu diskutieren“, betont Annemarie Schur. „Die Fakuma ist längst

etablierter Treffpunkt für ein internationales Fachpublikum. Wir erwarten

auch 2023 wieder mehr als 40 Prozent Aussteller aus dem

Ausland. Die hohe Internationalität, die Qualität der Fachgespräche

und natürlich das spannende, zukunftsrelevante Thema Kunststoff

machen die Fakuma zum einmaligen Businessmeeting – nicht zuletzt

auch zur Kundenpflege, Neukundengewinnung und für den

Austausch mit Geschäftspartnern, Studenten und Instituten. Das

Ausstellerforum mit hochkarätigen Fachvorträgen verspricht außerdem

inspirierende Anstöße zu allen relevanten Themen.“

P. E. Schall GmbH & Co. KG

D 72636 Frickenhausen

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ENGEL auf der Plastpol 2023

Leistung trifft Nachhaltigkeit

Green is more than a colour: Auf der Plastpol 2023 vom 23. bis 26. Mai in Kielce, Polen, stellt ENGEL seine Kompetenz für

eine ressourcenschonende und energiesparende Kunststoffverarbeitung mit zwei herausfordernden Anwendungen eindrucksvoll

unter Beweis. Die vollelektrischen Spritzgießmaschinen von ENGEL reduzieren den Energieverbrauch auf ein

Minimum und stärken in Kombination mit intelligenter Assistenz und Prozessintegration die Wettbewerbsfähigkeit.

Geringster Platzbedarf bei maximalem Output

Ein minimaler Footprint stand im Fokus bei der Entwicklung des

Prozesses zur Herstellung von Probengefäßen für die medizinische

Diagnostik unter Reinraumbedingungen. Minimal sowohl mit Blick

auf die CO2-Emissionen als auch die Stellfläche der Produktionsanlage.

Platzsparend wirkt sich vor allem die vollelektrische ENGEL

e-motion 160 combi M Spritzgießmaschine aus. In der combi M

Ausführung unterteilt eine horizontal drehende Wendeplatte den

Schließbereich der Spritzgießmaschine in der Mitte, um zwei Werkzeuge

parallel betreiben zu können. Auf der festen und auf der beweglichen

Werkzeugaufspannplatte befindet sich jeweils ein Spritzaggregat.

Die Probengefäße sind Zwei-Komponenten-Bauteile. In einem

ersten Spritzgießschritt werden aus schwarz eingefärbtem Polycarbonat

die Grundkörper, die zylindrische Hohlräume aufweisen,

gespritzt. Dann dreht sich die Wendeplatte um 180 Grad, um im

zweiten Spritzgießschritt mit transparentem Polycarbonat die Zylinder

einseitig mit linsenförmigen Abdeckungen zu verschließen.

Gleichzeitig wird auf der anderen Seite der Wendeplatte ein weiterer

Satz Grundkörper produziert. Die beiden Werkzeuge mit jeweils 32

Kavitäten kommen von Hack Formenbau in Kirchheim unter Teck,

Deutschland.

Maschinenstellfläche um mehr als 20 Prozent reduziert

Die e-motion Maschine ist mit einer Reihe intelligenter

Assistenzsysteme aus dem inject 4.0 Programm von ENGEL ausgerüstet.

Darunter unter anderem iQ weight control, das Schwankungen

des Einspritzvolumens und der Materialviskosität erkennt und

noch im selben Zyklus innerhalb der validierten Grenzen automatisch

ausgleicht, und iQ flow control, das für konstante Temperierverhältnisse

sorgt, indem es Temperaturdifferenzen in den einzelnen

Kühlkreisen auf einen Sollwert regelt.

Vor allem beim Einsatz von Mehrkavitätenwerkzeugen spart die

combi M Wendeplattentechnik von ENGEL wertvolle Stellfläche ein.

Ein vergleichbares 32-fach-Werkzeug mit vertikalem Drehteller hätte

eine größere e-motion Spritzgießmaschine mit mindestens 280

Tonnen Schließkraft erfordert. Die Wendeplattentechnik reduziert

in dieser Anwendung die Stellfläche der Spritzgießmaschine damit

um mehr als 20 Prozent. Vor allem im Reinraum steigert dies deutlich

die Kosteneffizienz. Hinzu kommt, dass die kleinere Maschine

noch weniger Energie verbraucht, und dabei gehören die vollelektrischen

Spritzgießmaschinen der ENGEL e-motion Baureihe bereits

zu den energieeffizientesten Maschinen ihrer Klasse am Markt.

ENGEL bringt Rezyklat in anspruchsvolle Sichtbauteile

Auch im zweiten Maschinenexponat von ENGEL auf der Plastpol

2023 gibt die vollelektrische Antriebstechnik den Ton an. Auf einer

e-mac 465/160 Spritzgießmaschine werden Elektronikboxen mit

einer hochglänzenden Oberfläche produziert. Das Besondere: Die

Boxen bestehen zu 100 Prozent aus rABS, das aus Post-Consumer-

Sammlungen stammt. Auf der Oberseite erhalten die Boxen durch

Extrem kompakt: Die combi M Technologie reduziert deutlich den Platzbedarf der Produktionszelle. (Bild: ENGEL)

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Unter Reinraumbedingungen produziert ENGEL während der Plastpol

2023 auf seinem Messestand Probengefäße für die medizinische

Diagnostik im Zweikomponentenspritzguss. (Bild: ENGEL)

Lasergravur in der Kavität innovative Muster in Regenbogenoptik,

an den Seitenflächen befinden sich Vorrichtungen für die Montage

von Lüftern und Anschlüssen. Das ultradünne Design – die Wanddicke

beträgt 1,2 mm – spart Material ein. Der konventionelle Spritzguss

würde mehr Wanddicke erfordern.

Um für anspruchsvolle Sichtbauteile aus ABS den Stoffkreislauf

zu schließen, kooperiert ENGEL mit dem Technologieunternehmen

Roctool (Le Bourget du Lac, Frankreich). Der Schlüssel für die

hohe Oberflächengüte des Recyclingbauteils steckt zum einen in

der Werkzeugtemperierung auf Basis der Induktionstechnologie. Es

kommen die neuen energieeffizienten, kompakten und luftgekühlten

Roctool-Generatoren zum Einsatz.

Zum anderen leisten die intelligenten Assistenzsysteme von

ENGEL einen Beitrag zur hohen Qualität der Rezyklatverarbeitung.

Da Rezyklate generell stärkeren Chargenschwankungen als Neuware

unterliegen, erreicht iQ weight control in dieser Anwendung einen

besonders großen Effekt für eine gleichbleibend hohe Produktqualität.

Gleichzeitig verbessert iQ melt control die Homogenität der

Kunststoffschmelze, indem es die Plastifizierzeit automatisch auf

den für die Anwendung optimalen Wert einstellt.

Für Hersteller von Haushaltsgeräten, Weißer Ware, Unterhaltungselektronik

und Telekommunikation zeigt die auf der Plastpol

präsentierte Anwendung das große Potenzial für die Kreislaufwirtschaft

auf. Der Anteil an Neuware lässt sich deutlich, im besten Fall

auf Null reduzieren. Bereits heute nehmen viele Hersteller Altgeräte

zurück, um sie zu recyclen und in die Produktion

zurückzuführen. Mit der Kombination aus Roctool Induktionstechnologie

und digitaler Assistenz von ENGEL lassen

sich jetzt auch anspruchsvolle Gehäuseteile mit einer sehr dünnen,

komplizierten Geometrie wirtschaftlich und nachhaltig aus Post-

Consumer-Rezyklat herstellen.

Gemeinsam die Kreislaufwirtschaft vorantreiben

Am Projekterfolg beteiligt sind weitere Systempartner, darunter

Moldetipo (Marinha Grande, Portugal), die das Werkzeug gebaut

haben, Lavergne (Montréal, Kanada), die das Rezyklat bereitstellen,

INCOE (Rödermark, Deutschland) für die Heißkanäle und Standex

Engraving Mold-Tech (Treviso, Italien) für die Werkzeuggravur.

Die enge Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette

ist für den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft essenziell. ENGEL engagiert

sich daher stark für die Vernetzung der Unternehmen auf

unternehmensübergreifenden, horizontalen Plattformen. Unter anderem

in der R-Cycle-Initiative, deren Ziel es ist, digitale Pässe für

Kunststoffprodukte einzuführen. Schon bei der Produktherstellung

werden alle recyclingrelevanten Informationen automatisch erfasst,

damit zum Beispiel Abfallsortieranlagen wiederverwertbare Kunststoffe

präziser identifizieren und sortenreine Fraktionen für das Recycling

bereitstellen können. Auf diese Weise wird das bisher vorherrschende

Downcycling gestoppt und die aufbereiteten Kunststoffe

werden gleich- oder sogar höherwertig wiederverwertet.

ENGEL AUSTRIA GmbH

A 4311 Schwertberg

Das rABS zur Produktion der hochwertigen Elektronikboxen

stammt aus Post-Consumer-Sammlungen. (Bild: ENGEL)

Ausgestattet mit intelligenter Assistenz, gleicht die vollelektri¬sche e-mac Spritzgießmaschine Schwankungen im Rohmaterial automatisch aus und

sorgt für eine konstant hohe Bauteilqualität. (Bild: ENGEL)

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Zwar sind die Aussichten für die Branche vielversprechend, dennoch zeichnen sich eine

Reihe von alten und neuen Herausforderungen ab. Ein Ausblick von Dr. Rainer Jakobs.

Die Zukunft der Kälte-, Klimaund

Wärmepumpentechnik

Ein Ausblick von Dr. Rainer Jakobs

Die Chillventa 2022 hat gezeigt: Unternehmen aus den Bereichen

Kälte-, Klima- und Wärmepumpen konnten ihre Umsätze halten

oder zum Teil ausweiten – trotz anhaltender gesellschaftlicher und

wirtschaftlicher Herausforderungen, wie Lieferproblemen, dem Angriffskrieg

Russlands auf die Ukraine oder den Auswirkungen der

COVID-19-Pandemie. Zwar sind die Aussichten für die Branche

vielversprechend, dennoch zeichnen sich eine Reihe von alten und

neuen Herausforderungen ab. Dr. Rainer Jakobs (DMJ Beratung) gibt

einen Ausblick in die Branche bis zur nächsten Chillventa im Oktober

2024.

Die Kälte-, Klima- und Wärmepumpenbranche im Aufschwung:

Ambitionierte Pläne für den Wärmepumpenausbau

Am Ziel der Bundesregierung bis 2030 sechs Millionen Wärmepumpen

zu installieren, wird deutlich, dass das Thema Wärmepumpen in

der Politik als wichtiger Baustein für die Energiewende anerkannt

wird. „Die Wärmepumpenbranche wird einen zentralen Beitrag

leisten, um nun endlich die großen Aufgaben im Gebäudesektor anzugehen.

Sie ist bereits in Vorleistung gegangen und investiert Milliardenbeträge

in den Ausbau der Produktionskapazitäten“, so Dr.

Martin Sabel Geschäftsführer des Bundesverband Wärmepumpe

(BWP) e.V. Bereits in den vergangenen Jahren konnte die Branche

massive Steigerungen beim Wärmepumpenausbau bewerkstelligen.

Laut BWP wurden im Jahr 2022 wurden 236.000 Wärmepumpen

in der Bundesrepublik eingebaut – was einem Anstieg von 53 Prozent

im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Großteil davon wurde

im Rahmen von Renovierungsarbeiten eingesetzt, „wo zumeist mit

Heizkörpern und höheren Vorlauftemperaturen gearbeitet werden

muss“ (Quelle).

Aktuell werden die Produktionskapazitäten in der Branche

aufgestockt. Grundlage hierfür ist die im Koalitionsvertrag angekündigte

65-Prozent-Regelung in Bezug auf erneuerbare Energien

beim Heizungsaustausch. „Die Absatzzahlen für Januar und Februar

2023 (jeweils 29.000 Wärmepumpen) rücken die Wegmarke von

350.000 Wärmepumpen für dieses Jahr in Reichweite“, resümiert

Dr. Martin Sabel (Quelle). Insbesondere in Ein- und Zweifamilienhäusern

sowie in Quartieren sind positive Entwicklungen für die

Wärmepumpenbranche zu erwarten – ebenso in der Anwendung

im Gewerbe und in der Industrie, z.B. durch die Umstellung von Öl

und Gas auf Industriewärmepumpen oder bei der Abwärmenutzung

von Rechenzentren. Allein bis 2024 plant die Bundesregierung den

Einbau von 500.000 Wärmepumpen. Der hohe Preis für Elektrizität

sowie das Verhältnis von Elektrizitäts- zu Gaspreis stellen allerdings

weiterhin eine Herausforderung dar (weitere Informationen).

In Deutschland ist Strom pro Kilowattstunde derzeit etwa 3,3-mal so

teuer wie Gas – in Schweden und den Niederlanden liegt der Faktor

bei ca. 1,2 bis 1,5.

Chancen von hybriden Anlagen

Die klimabedingte Erderwärmung lässt die Anzahl heißer Tage (> 30

°C) pro Jahr steigen, wodurch der Bedarf an Klimaanlagen sowohl am

Arbeitsplatz als auch im privaten Bereich weiterhin zunimmt. Eine

Kombination aus verschiedenen Systemen kann hierbei sinnvoll

sein: beispielweise Klimaanlagen in Verbindung mit einer Wärmpumpe

(Luft/Luft) oder Photovoltaik kombiniert mit Klimaanlagen.

Letzteres ist wirtschaftlich und ökologisch effizient – denn bei hohen

Temperaturen kann durch Sonneneinstrahlung viel Energie produziert

werden, die direkt für die Klimatisierung genutzt werden kann.

Auch die Kältebranche hat einen kontinuierlich steigenden Bedarf

im Markt zu bedienen, wobei vor allem hybride Anlagen, die gleichzeitig

Kälte und Wärme liefern können, von wachsender Bedeutung

sind. Kälte- und Wärmebedarf gleichzeitig bedienen zu können ist

dabei die Königsdisziplin und macht die Abwärmenutzung damit zu

einer der bedeutendsten Aufgaben für die Kältetechnik.

Herausforderungen für die Kälte-, Klima- und

Wärmepumpenbranche

Das bisherige Prinzip der Just-in-Time-Lieferungen wird durch

anhaltende internationale Herausforderungen, wie Handels-, System-

und Wettbewerbsstreitigkeiten oder verzögerten Lieferketten,

an seine Grenzen gebracht (werden). So werden Lagerhaltungen

beim Produzenten wieder erforderlich und die Diversifizierung

der Zulieferer rückt wieder in den Fokus. Bei der Suche nach geeigneten

Alternativen können das Prinzip der Kreislaufwirtschaft

sowie die automatisierte Produktion im eigenen Land Lösungen

darstellen – was vom sogenannten Lieferkettengesetz befördert

werden könnte.

Uneinigkeit durch neue F-Gase-Verordnung

Kältemittel sind durch die Novellierung der F-Gase-Verordnung und

die Diskussion um PFAS eine weiter anhaltende Herausforderung,

die alle Branchen betrifft. Verschiedene Kommentare zur Abstimmung

im EU-Parlament am 30. März 2023 zeigen, wie unterschiedlich

die Verordnung bewertet wird:

– APPLiA: Major setback for heat pumps in Europe

– EFCTC: Members are disappointed

– CoolingPost: “Disastrous” for Spain

– EPEE: EU risks shooting itself in the foot

– CoolingPost: A “missed opportunity”

– EHPA: Ban jeopardises REPower targets

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– JARN: Accelerates HFC Phase-out

– CoolingPost: Vote sets “unrealistic” goals

– EIA: Welcomes ambitious F-gas vote

– EHPA: … must avoid stifling clean heating

Fachkräftemangel auch in Kälte-, Klima- und

Wärmepumpenbranche spürbar

Der Mangel an Fachkräften stellt in allen Bereichen der Gesellschaft

eine große Herausforderung dar. In den Branchen der Kälte- und

Klimatechnik kommt erschwerend hinzu, dass sie in der Öffentlichkeit

bisher wenig Wahrnehmung findet. Die Branche ist zwar klein,

aber sehr attraktiv – allerdings vergleichsweise unbekannt. Spätestens

jetzt wird spürbar, dass bisher wenig für Imageaufbau und

Bekanntheit der Branche investiert wurde. Ein in der Öffentlichkeit

bisher wenig bekanntes Gebiet der Kältetechnik ist die Tieftem-peraturtechnik.

Die im sogenannten „Deutschlandtempo“ erstellten

LNG-Terminals (LNG = liquid natural gas = -162 °C) haben die Tieftemperaturtechnik

erstmals in den Blick der Öffentlichkeit gerückt.

Die Vorstellung, dass diese Terminals später auch für Flüssig-Wasserstoff

mit -253 °C eingesetzt werden können, ist zur Klärung im

Bereich der Tieftemperaturtechnik richtig angesiedelt.

Förderungen und Weiterbildungen für die Branche

Am 01. April 2023 startete das Bundesministerium für Wirtschaft

und Klimaschutz das Aufbauprogramm Wärmepumpe. Damit werden

Schulungen sowohl zur Auslegung und zum Einbau von Wärmepumpen

im Gebäudebestand als auch ein Coaching vor Ort

gefördert („training-on-the-job“). „Über 30 Monate sollen jährlich

mindestens 17.500 Handwerkerinnen und Handwerker sowie etwa

3.000 Planende und Energieberatende zu Wärmepumpen im Bestand

qualifiziert werden“ (Quelle).

Der Trend zu brennbaren Kältemitteln erfordert eine Ausbildung

sowie anknüpfende Weiterbildung und Schulungen: Eine Kältefachkraft

muss heute auch Energieberater sein und Anwender dabei

unterstützen, alle Vorschriften umzusetzen und einzuhalten – denn

diese sind Anwendern meist nicht bekannt.

Auf einen Blick

– Das Heizen mit Öl und Gas geht zu Ende, Wärmepumpen

sind als Lösung akzeptiert und werden durch Zielvorgaben und

Forderungen „gepusht“.

– Hybride Anlagen sind unter dem Aspekt

„Gesamtenergieeffizienz“ von steigender Bedeutung.

– Die Kreislaufwirtschaft wird ein zentraler Baustein sein,

um aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen zu meistern.

– Der Fachkräftemangel wird die Kapazitäten der Branchen

in allen Bereichen beeinflussen.

– Die Frage, wohin der Weg mit den Kältemitteln zukünftig geht,

muss geklärt werden.

Empfehlungen

– Es existiert ein riesiges und stark steigendes Potential

für Abwärmenutzung.

– Die Technologien Kältetechnik, Wärmepumpen, Speicher

und „Energie-Netze“ sind vorhanden und werden kontinuierlich

weiter ausgebaut.

– Neue Geschäftsmodelle entstehen rund um die Abwärmenutzung,

wie z.B. Wärmehandel, Wärme- und Kältenetzwerke

und Energieverbünde. Ungenutzte Abwärme sollte zukünftig

vermieden werden.

– Planer und Anlagenbauer sollten immer alle Möglichkeiten

prüfen und den Betreiber intensiv beraten – dabei ist Kreativität

gefordert.

NürnbergMesse GmbH

D 90471 Nürnberg

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Mit der interpack alliance nach China:

swop bereit zum Re-Start

Das internationale Messegeschäft in China kann durchstarten und so gibt es nach einer dreijährigen Pause endlich wieder

eine Plattform für die Processing- und Packaging-Branche in Shanghai. Im November 2023 findet dort die swop (Shanghai

World of Packaging) mit rund 700 Ausstellern statt.

Nach dem Ende der strikten Corona-Beschränkungen befindet sich

die chinesische Wirtschaft im Aufwind und die globale Branche

trifft sich wieder auf Messen. Die swop 2023 kommt daher zur genau

richtigen Zeit, um das Business der Processing- und Packaging-

Branche zu unterstützen, Innovationen in den Fokus zu rücken und

internationale Geschäftsbeziehungen zu fördern. Zur letzten swop

im Jahr 2019 kamen über 700 Aussteller und 25.000 Fachbesucherinnen

und Fachbesucher aus dem In- und Ausland. Ähnlich hoch sind

die Erwartungen für 2023, rund 62.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche

sind in Planung. Die Messe findet vom 22. bis 24. November

im Shanghai New International Expo Centre, dem drittgrößten Messezentrum

in China, statt.

Gemeinsam mit Adsale Exhibition Services veranstaltet die

Messe Düsseldorf Shanghai die swop unter der Dachmarke der

interpack alliance. Sie richtet sich ebenso wie die interpack an alle

Kernzielgruppen aus den Bereichen Nahrungsmittel, Getränke, Süßund

Backwaren, Pharma, Kosmetik, Non-Food sowie Industriegüter.

Dabei deckt sie die gesamte Lieferkette der Verpackungsindustrie

ab. Ihre Bandbreite reicht von der Herstellung und Verarbeitung von

Verpackungsmaterialien über Primär- und Sekundärverpackungen

bis hin zum Verpackungsdruck.

Die Chancen in China nutzen

Nach Angaben des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und

Anlagenbau) entfallen 34 Prozent des weltweiten Verbrauchs an verpackten

Lebensmitteln auf die asiatischen Länder. In den nächsten

Jahren wird ein weiterer Anstieg der Nachfrage um 20 Prozent auf

337 Millionen Tonnen im Jahr 2026 erwartet. Innerhalb der Region

ist China der größte Markt für verpackte Lebensmittel mit einem

Anteil von fast 50 Prozent. Die größte Produktkategorie sind Milchprodukte,

gefolgt von Reis, Pasta sowie Speiseölen und Backwaren.

Der steigende Bedarf wird voraussichtlich zu mehr Investitionen

in Maschinen führen, um die Produktionskapazitäten zu erweitern.

2021 wurden in Asien Lebensmittelverarbeitungs- und Verpackungsmaschinen

im Wert von fast 7,9 Milliarden Euro importiert.

Visionäre Konzepte und Ideen

Zahlreiche begleitende Veranstaltungen und Sonderflächen während

der swop bieten Besucherinnen und Besuchern wertvolle Impulse.

Im Fokus stehen die Themen Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung,

Digitale Technologien und Produktsicherheit sowie

Fast-Moving Consumer Goods.

Zum ersten Mal wird es auf der swop 2023 die „Green Power

Immersive Interactive Exhibitor Area“ geben, eine Plattform für

Unternehmen, um nachhaltige Verpackungslösungen für die Kreislaufwirtschaft

zu präsentieren. In diesem Zusammenhang ist die

Ressourcenschonung ein weiteres wichtiges Thema auf der Messe,

auch aufgrund einer zunehmenden Einschränkung in den Verfügbarkeiten

von Materialien und Komponenten auf dem Weltmarkt.

Die Aussteller präsentieren leistungsstarke Komponenten, automatisierte

Technologien und umweltfreundliche Verpackungsmanagementsysteme.

Die fortschreitende Digitalisierung beschäftigt die Verpackungsbranche

gleichermaßen und wird auch auf der swop ein

zentrales Thema sein. So gibt es auf der Messe zum Beispiel eine

Sonderfläche für intelligente Produktionsanlagen für Verpackungen

und Materialien.

Die swop wird zudem innovative Verpackungslösungen präsen-

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tieren, die helfen, Lebensmittelabfälle zu vermeiden und gleichzeitig

die Produktsicherheit zu gewährleisten. Für den chinesischen Markt

sind etwa Verpackungen für Fertiggerichte ein wichtiges Thema.

Diesbezüglich gibt es neue Verpackungsmaterialien und -technologien,

die die Haltbarkeit von Lebensmitteln in Zukunft verlängern

können.

Die FMCG Infinity Zone ist eine Kooperation zwischen der

swop und „PKG Family“, um eine effiziente Kommunikationsplattform

für Fast-Moving Consumer Goods (FMCGs) zu schaffen. Darunter

fallen alle Produkte, die im Verkaufsregal schnell wechseln,

zum Beispiel Konsumgüter des täglichen Bedarfs. Mit der rasanten

sozioökonomischen Entwicklung und dem Aufkommen des digitalen

Zeitalters haben sich die Wünsche der Verbraucher nach Personalisierung,

emotionaler Ansprache sowie nach Innovation und

Kreativität zu neuen Trends in der FMCG-Industrie entwickelt.

Die Verpackung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Auf der swop

werden diesbezüglich die neuesten Verpackungsmaterialien, Ideen,

Technologien und Designs vorgestellt. Über 300 Aussteller werden

sich in diesem Bereich präsentieren.

Bundesbeteiligung für Aussteller aus Deutschland

Für Unternehmen aus Deutschland ist eine durch den Bund geförderte

Teilnahme an der swop möglich. Das Angebot der Bundesbeteiligung

unterstreicht die Bedeutung der Messe. Aussteller können

sich gemeinsam mit anderen deutschen Unternehmen unter der

Marke „Made in Germany“ präsentieren und erhalten dadurch zusätzliche

Aufmerksamkeit.

Messe Düsseldorf GmbH

D 40001 Düsseldorf

Rohre sicher und optisch sauber verbinden

Stabil, belastbar, variabel konfigurierbar und präzise: Rohrbasierte Konstruktionen sind im Maschinen- oder Anlagenbau

nicht wegzudenken. Leistungsfähige Klemmverbinder spielen dabei die entscheidende Rolle. Jetzt nimmt Ganter Verbinder

aus glasfaserverstärktem Polyamid in sein Standardprogramm.

Denkt man an Klemmverbinder, jene universell nutzbaren Verbindungselemente

für rohrbasierte Konstruktionen, dann hat man

meist Exemplare aus Metall vor Augen. In der Regel bestehen diese

tatsächlich aus Edelstahl-Feinguss oder Aluminium-Druckguss.

Doch keine Regel ohne Ausnahme: Bei Ganter finden sich ab

sofort Klemmverbinder unterschiedlichster Konfiguration aus glasfaserverstärktem

Polyamid. Die bis 100 °C temperaturbeständigen

Verbinder sind dort angebracht, wo es um Korrosionsbeständigkeit

geht, wo Gewicht gespart werden soll oder es auf die visuelle Wirkung

ankommt. Denn die Kunststoff-Verbinder gefallen dank ihrer

ausgesprochen glatten und matten Oberflächen sowie ihrer Farbigkeit.

Neben der schwarzen Durchfärbung (RAL 9005) sind sie auch

in elegantem Grau (RAL 7040) zu haben.

Gemein ist allen Varianten die Maßhaltigkeit und die Hochwertigkeit

– so verstehen sich die Kunststoff-Varianten keinesfalls

als billige Alternativen, sondern als High-End-Lösungen mit definierten

Belastungswerten. Abhängig vom Anzugsdrehmoment der

Verschraubungen listet Ganter die axiale Auszugskraft, das radiale

Torsionsmoment sowie das Drehmoment bei vorhandener Gelenkachse

auf. Die Verbinder sind so konstruiert, dass sie handelsübliche

Konstruktionsrohre vollflächig umfassen und so kraftschlüssig

klemmen. Fixiert werden die Rohre mittels Zylinderschrauben und

Muttern aus Edelstahl oder per Klemmhebel (GN 911.9).

Diese sind speziell auf den Kunststoff abgestimmt und vor allem

dann sinnvoll, wenn die Rohrkonstrukte häufig oder werkzeuglos

umzubauen sind.

Ganter bietet die Kunststoff-Rohrverbinder als Kreuz-,

Flansch-, Fuß-, Winkel-, Muffen-, Laschen- sowie Gelenkverbinder

in den wichtigsten Abmessungen an. Der Umsetzung individuellster

Konstruktionen steht damit nichts im Wege. Und sind andere Rohrdurchmesser

gefragt, dann kann auf speziell gerippte, ebenfalls aus

Polyamid bestehende Reduzierbuchen (GN 290) zurückgegriffen

werden.

Otto Ganter GmbH & Co. KG

Triberger Straße 3

D 78120 Furtwangen

Telefon: +49 7723 65070

Telefax: +49 7723 4659

eMail: info@ganternorm.com

Internet: http://www.ganternorm.com

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PharmaGuard, das recyclingfähige Blisterkonzept

– für ein Plus an Nachhaltigkeit

Unternehmen der Pharma-, Medizingüter- und Life Science-Industrie be-fassen sich derzeit mit der Evaluierung der eingesetzten

Verpackungskon-zepte für ihre Produkte. Der Grund: Sie positionieren sich im Bereich der Nachhaltigkeit und

viele haben sich zu wissenschaftsbasierten Zielen be-kannt. Hierbei ist die Substitution eines wenig umweltverträglichen

Ver-packungskonzeptes durch eine recyclingfähige Alternative ein Baustein in Bezug auf die Verbesserung der Ökobilanz.

Für einen optimalen Produktschutz und

bestmögliche Stabilität lassen sich die innovativen

Materialstrukturen in Abhängigkeit

des zu verpackenden Produkts mit

unterschiedlichen Barrieren ausstatten.

„PP als Rohstoffbasis bietet von Natur aus

eine hervorragende Wasserdampfbarriere.

Durch un-ser Coextrusionsverfahren kann

das Material aber auch mit Barriere gegen

Sauerstsoff sowie UV-Strahlen ausgestattet

werden“, resümiert Michael Hermann.

Im Vergleich zu den derzeit im Markt

verfügbaren PP-basierten Blisterfo-lienlösungen

punktet die SÜDPACK Lösung zusätzlich

mit einer besonders hohen Transparenz

und erlaubt damit die klare Sicht auf

das Produkt.

Höchste Materialeffizienz

und günstigere Ökobilanz

„Aktuell verpflichtet die Rechtslage die

Pharmaindustrie noch nicht zur Ein-haltung

von Recyclingquoten. Wer allerdings schon

jetzt auf recyclingfähige Verpackungskonzepte

umsteigt, investiert in sein Image und

verschafft sich damit einen guten Vorsprung

im Markt“, unterstreicht Michael Hermann,

Head of Research & Development bei SÜD-

PACK Medica.

Blisterkonzept mit starken Eigenschaften

Mit seiner jüngsten Innovation, dem Blisterkonzept

PharmaGuard für Soli-daanwendungen,

setzt SÜDPACK Maßstäbe in puncto

Performance und Nachhaltigkeit. Denn

die in einem einzigartigen Coextrusionsverfahren

her-gestellten Ober- und Unterfolien

basieren auf PP und sind insbesondere in

Bezug auf ihre Siegelperformance perfekt

aufeinander abgestimmt. Dies garantiert

nicht nur höchste Packungsqualität, sondern

auch maximale Si-cherheit in einem

hocheffizienten Prozess.

Die Unterfolie überzeugt dank ihres

großen Verarbeitungsfensters mit ex-zellenter

Tiefziehperformance und gleichmäßigem

Ausformverhalten. Dar-über hinaus

profitieren SÜDPACK Kunden trotz der

materialtypischen Be-sonderheiten von

PP-Folien auch bei der Verarbeitung, denn

die Materia-lien können mit nur geringfügigen

Modifikationen auf bestehenden Verpa-ckungslinien

sicher und mit optimaler

Performance verarbeitet werden. Live in der

Anwendung ist dies erstmals Anfang Mai

auf der interpack in Düssel-dorf zu sehen,

auf dem Messestand von IMA MAI S.A.,

Halle 17, A20 sowie bei Partena S.P.A in Halle

15, A02.

Dank der exzellenten Materialeffizienz und

der geringen Dichte von PP spart Pharma-

Guard deutlich an Ressourcen bei gleichzeitig

hoher Ergiebig-keit. Als komplette

Monomateriallösung kann sie bestehenden

Wert-stoffströmen zugeordnet werden.

Eine von Sphera durchgeführte Lebenszyklusanalyse

belegt, dass das Verpackungskonzept

im Vergleich zu den im

Markt üblicherweise eingesetzten Blisterlösungen

eine deutlich reduzierte Klimawirkung

(in CO2-eq.) sowie einen geringeren

Energie- und Wasserverbrauch aufweist.

SÜDPACK Kunden, die auf ein nachhaltigeres

Verpackungskonzept umstel-len

wollen, werden von den Folienspezialisten

bei SÜDPACK Medica tatkräf-tig unterstützt.

„Als One-Stop-Supplier ist es unser

Ziel, Kunden stets die bestmögliche Alternative

für die individuellen Anforderungen

aus einer Hand anzubieten – und eine optimale

Lösung mit schneller Time-to-market

zu realisieren“, fasst Michael Hermann die

Philosophie von SÜDPACK Medi-ca kurz

und prägnant in einem Satz zusammen.

SÜDPACK Medica AG

CH 6341 Baar

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Individueller PC-Schrank aus Edelstahl schützt

sensible Technik verlässlich vor Feuchtigkeit

Höcker entwickelt zielorientiert Produkte für alltägliche Herausforderungen

Viele Kunden der Fleisch- und Lebensmittelindustrie

sowie Pharmazie stehen vor der

gleichen Herausforderung: Häufig müssen

gleich mehrere empfindliche Geräte wie

Labeldrucker, Steuerungen von Waagen

und andere sensible Geräte, zum Beispiel

zur Kommissionierung, direkt an den Anlagen

platziert werden. Dabei ist es im laufenden

Betrieb oft nicht zu vermeiden, dass sie

sich auch in der Nähe von Reinigungsanlagen

befinden und so zwangsläufig Feuchtigkeit

ausgesetzt sind. Wenn Standard-

Schränke dann nicht dafür ausgelegt sind,

alle Geräte darin unterzubringen, braucht es

individuelle Lösungen, um sie verlässlich zu

schützen. So wie den speziell optimierten

PC-Schrank aus verstärktem Edelstahl, den

die Höcker Gruppe speziell für den konkreten

Bedarf eines Kunden entwickelt hat.

„Die Lösung ist ein gutes Beispiel dafür, wie

wir bestehende Produkte anpassen und in

Zusammenarbeit mit unseren Kunden gezielt

auf deren Anforderungen abstimmen“,

so Geschäftsführer Benjamin Höcker. Dabei

ist es keine Seltenheit, dass individuelle Lösungen

ins Produktportfolio des Problemlöser

für die e und entwickeln Produkte aufgenommen

werden, weil viele Kunden ähnliche

Herausforderungen meistern müssen.

Im speziellen Fall der Kundenanfrage

wurde ein Schrank zur Unterbringung von

PC und Drucker benötigt, der die Technik

vor Sprühwasser aus Reinigungsschläuchen

der nahegelegenen Reinigungsstation

schützen sollte. Zudem war eine spezielle

Kabelführung nach oben notwendig, um

keine Schwachstellen im Spritzschutz zu

bieten, die Kabel vor Bodennässe zu schützen

und ein Stolperrisiko zu vermeiden.

Aus langjähriger Erfahrung schätzte der

Kunde die Höcker-Qualität und Flexibilität

und hatte bereits mit einem ähnlichen

Schrank dieser Art gute Erfahrungen gemacht.

„In enger Absprache entwickelten

wir das Produkt entsprechend seinen Anforderungen

weiter“, berichtete Christian

Weber, Technischer Vertrieb bei Höcker.

Unser Standard-PC-Schrank wird zumeist

vor allem in Bereichen eingesetzt,

in denen PC, Bildschirm und Tastatur vor

Sprühwasser und anderen Umwelteinflüssen

geschützt werden müssen und ist für

diese Anforderungen ausgelegt: Er besteht

aus Edelstahl in Blechstärke 0,8 Millimeter,

verfügt über ein Monitorfach mit Zylinderschloss

und Fenster sowie eine Tastaturschublade,

einen Unterschrank, Drehtüren

mit Zylinderschloss und einen höhenverstellbaren

Fachboden. „Um das Standardmodell

für die speziellen Anforderungen

unseres Kunden, nämlich die Unterbringung

von Drucker und PC anzupassen, wurden

einige Modifikationen vorgenommen“,

so Weber. Ziel war es, beide Geräte auf

Arbeitshöhe nebeneinander zu platzieren.

Da die Bedienung über ein Touch-Display

erfolgt, konnte auf eine Tastaturschublade

verzichtet werden. Für noch mehr Stabilität

der querformatigen Konstruktion fiel

die Entscheidung darüber hinaus auf die

Verwendung von robustem 1,2 mm starkem

Edelstahlblech. Der Schrank kann mit einer

Klappe mit zwei Knebelgriffen fest und sicher

geschlossen werden. Eine umlaufende

Dichtung aus Gummi schützt vor eindringendem

Wasser und die Kabelzuführung

nach oben sorgt dafür, dass es keine offenen

Stellen im Spritzwasserbereich gibt. Der

Schrank kann zudem sicher an Wand und

Boden befestigt werden, um ein Verrücken

oder Umfallen zu verhindern.

Insgesamt zeigt die Entwicklung des

PC-Schranks, wie wichtig die Zusammenarbeit

mit dem Kunden bei der Entwicklung

neuer Produkte ist. „Nur so kann sichergestellt

werden, dass die Anforderungen und

Bedürfnisse erfüllt werden und das Produkt

lange den erhofften Nutzen erbringt“, so

Höcker.

Schützt verlässlich: der individuelle PC-Schrank von Höcker.

Höcker GmbH

D 49134 Wallenhorst

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Maßgeschneiderte Void-Labels:

Der passende Effekt für jede Anwendung

Manipulationssichere Verschlusssiegel für Pharmaverpackungen

Der weltweite Markt für gefälschte Arzneimittel ist rund 200 Milliarden US-Dollar groß. Jedes Jahr wächst er um etwa

20 Prozent – doppelt so schnell wie der legale Arzneimittelmarkt. Durch Fälschungen und Manipulationen drohen

Patienten mögliche Gesundheitsgefahren. Für die Pharmaindustrie sind große wirtschaftliche Einbußen und Imageschäden

die Folge. Mithilfe spezieller Void-Siegel von Schreiner MediPharm lassen sich Pharmaverpackungen schützen.

Manipulationsversuche und die Erstöffnung werden so eindeutig und irreversibel sichtbar.

Bereits im Februar 2019 hat die Europäische Union

auf den wachsenden Markt mit gefälschten Arzneimitteln

reagiert und die EU-Fälschungsschutzrichtlinie

für Arzneimittelverpackungen erlassen. Auch

die global einheitliche Norm ISO 21976 gibt an, wie

Sicherheitsmerkmale an Arzneimittelverpackungen

verwendet und Manipulationen überprüft werden

können. Zudem legt sie die Anforderungen an die

Originalitätssicherung der Pharmaverpackungen

fest. All das erfüllen die maßgeschneiderten Void-

Labels von Schreiner MediPharm.

Durch die Verwendung der Void-Siegel von

Schreiner MediPharm wird es Fälschern deutlich

erschwert, Originalverpackungen wiederzuverwenden.

Beim Ablösen eines Labels mit Void-Effekt

wird eine vorher versteckte Botschaft sichtbar. Die

Verschlusssiegel werden von Schreiner MediPharm

nach umfangreichen Tests spezifisch an Verpackung,

Material, Untergrund und Anwendung adaptiert und

können kundenindividuell gestaltet werden. Beim

Folienmaterial kann zwischen verschiedenen Farben,

weiß und transparent ausgewählt werden. Die

Void-Effekte können außerdem auch für Glas- oder

Plastikgefäße eingesetzt werden. Ganz nach individuellem

Use Case können unterschiedliche Void-Effekte

realisiert werden:

Außerdem kann eine komfortable Anfasslasche

integriert werden. Diese macht die Handhabung für

den Endnutzer besonders einfach. Durch die Ergänzung

offener oder verborgender Authentifizierungsmerkmale

können die Void-Siegel darüber hinaus als

Originalitätsnachweis dienen. Dabei stellt Schreiner

MediPharm eine optimale und zuverlässige Funktion

des Siegels sicher, das passgenau an die jeweilige

Verpackung und das konkrete Bedrohungsszenario

adaptiert wird.

Schreiner MediPharm

D 85764 Oberschleissheim

Ohne Übertragung

– No Transfer

Beim Ablösen des Labels bleiben

keinerlei Rückstände auf

der Pharmaverpackung. Der

Void-Effekt wird nach dem

erstmaligen Öffnen nur im

Label sichtbar. Ein Wiederverschluss

des Labels mit sichtbarem

Void-Effekt ist möglich.

Partielle Übertragung

– Semi Transfer

Das Ablösen des Siegels hinterlässt

partielle Rückstände auf

der Pharmaverpackung. Nach

dem erstmaligen Öffnen ist der

Void-Effekt sowohl im Label,

als auch auf der Verpackung

sichtbar. Ein Wiederverschluss

des Labels mit sichtbarem

Void-Effekt ist möglich.

Komplette Übertragung

– Full Transfer

Das Void-Label hinterlässt

beim Ablösen eine komplette

Schicht auf der Verpackung.

Der Void-Effekt ist also nach

dem erstmaligen Öffnen auf

Pharmaverpackung und Label

sichtbar, jedoch ist ein Wiederverschluss

des Labels nicht

möglich.

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Kundenindividueller 8-Achs-Positionierer

Der hochpräzise 8-Achs-Positionierer des Dresdner Positionierspezialisten Steinmeyer Mechatronik bietet eine Vielzahl

an Verstellmöglichkeiten und lässt sich zu 100 % an die kundenindividuelle Applikation anpassen. Eine ideale Lösung zum

Vermessen von Optiken, beispielsweise für die Qualitätssicherung oder in der Produktion.

Wenn Präzision, Bauraum und Umgebung vorgeben sind, passt selten

ein bestehendes Positioniersystem. Der Dresdner Positionierspezialist

Steinmeyer Mechatronik hat Individualität zum Standard

erklärt und realisiert 100 % kundenspezifische Positionierlösungen.

Ein Beispiel ist der 8-Achs-Positionierer zur Inspektion von Optiken.

Das Positioniersystem zeichnet sich durch ein Höchstmaß an

Präzision sowie eine stabile und steife Konstruktion aus und bietet

eine Vielzahl an Möglichkeiten zur individuellen Anpassung. Damit

ist es hervorragend geeignet für den flexiblen Aufbau von kompakten

Inspektionssystemen – sei es für Reinraum, Labor oder Produktion.

Hochpräzise Inspektion aus jedem Betrachtungswinkel

Das Positioniersystem realisiert eine drehende Scanbewegung rotationssymmetrischer

Optiken und hat dafür eine freie Apertur von 45

mm. Das Ausrichten und Vermessen erfolgt somit am aktiven Strahlengang.

Eine Besonderheit des Systems ist, dass die Lage der Linse

auf dem Drehtisch in zwei Achsen senkrecht zur optischen Achse

geschwenkt und ebenfalls in zwei Achsen lateral korrigiert werden

kann. Kippungen bis 1,5° und ein lateraler Versatz bis 2 mm können

korrigiert werden. Die Position des Messsensors kann in Winkel und

Abstand (Fokus) verstellt werden. Somit lassen sich Fehler zweiter

Ordnung minimieren oder eine Optik mit dem optimalen Strahlengang

bei nicht ganz konzentrischer Fassung ausmessen. Eine globale

Vertikalverstellung des Sensors erlaubt das Vermessen von Optiken

unterschiedlicher Dicke. Das alles geschieht mit sub-µm-Wiederholbarkeit.

Dank Luftlagerung erreicht der Drehtisch Genauigkeiten

von bis zu 0,0005°. Ein sehr steifer Vertikalhub trägt die manuelle

Winkelverstellung mit motorischer Abstandsverstellung für den

Sensor. Damit kann auch relativ schwere Messtechnik wie Konfokalsensoren

oder Digitalmikroskope für die Messung universell verwendet

werden.

Kundenspezifische Anpassung und Entwicklung

Der 8-Achs-Positionierer lässt sich applikationsspezifisch an Ihre

Inspektionsaufgabe anpassen – angefangen von der Integration beliebiger

Messsensoren und Probenhalter über einen individuellen

Aufbau mit Gestell, Schwingungsisolierung und Umhausung bis hin

zur kabellosen Strom- und Signalübertragung sowie Einbindung in

Workflows per SPS oder PC-Steuerung. Auch eine ganz individuelle

Lösungsfindung mit 3D-Entwurf gehört zu den Engineering-Leistungen

von Steinmeyer Mechatronik.

Kompetenter und erfahrener Partner der optischen Industrie

Der 8-Achs-Positionierer von Steinmeyer Mechatronik erlaubt eine Tangential-Abtastung

in acht Freiheitsgraden mit einer sehr hohen Wiederholbarkeit.

(Copyright: Steinmeyer Mechatronik GmbH)

Hochpräzise, 100 % kundenindividuell, kompakt gebaut: Mit dem

8-Achs-Positionierer bietet Steinmeyer Mechatronik eine einzigartige

Lösung, um Optiken zur Qualitätssicherung oder produktionsunterstützend

extrem genau zu vermessen. Als kompetenter

und erfahrener Partner der optischen Industrie kennt der Positionierspezialist

die Anforderungen der Branche genau und realisiert

maßgeschneiderte Konzepte, die exakt auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse

zugeschnitten sind. Am Standort Dresden arbeiten alle

Abteilungen – Entwicklung, Mechanik, Elektronik, Software, Fertigung,

Montage, Messlabore, Testzentrum – vernetzt unter einem

Dach. So können Synergien optimal genutzt und spezifische Kundenanforderungen

schnell und unkompliziert realisiert werden. Alle

Abteilungen sind dabei an der Lösungsfindung beteiligt.

Steinmeyer Mechatronik GmbH

D 01259 Dresden

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Hohe Drehmomente dank kompakter

Kegelrad- und Schneckengetriebe

Neu im Programm hat Ganter zwei kompakte und robuste Winkelgetriebe, die Drehbewegungen um 90 Grad umlenken

und dabei mit oder ohne Übersetzung hohe Drehmomente übertragen. Eingesetzt werden sie beispielsweise in Handlingssystemen

und Verpackungsmaschinen, oder auch in der Fördertechnik.

Das Kegelradgetriebe GN 3971 ist in sieben Größen mit Gehäuselängen

zwischen 32 und 60 mm und Breiten zwischen 18 und 35

mm erhältlich. Das Übersetzungs-verhältnis zwischen den Getriebewellen

ist immer 1, die Drehrichtung ist beliebig wählbar. Radial

und auch axial können die Getriebewellen bei der kleinsten Bauart

60 Newton, bei der größten 550 Newton aufnehmen. Eine spezielle

Verzahnung der aus einsatzgehärtetem Stahl gefertigten Kegelräder

ermöglicht im Verhältnis zur Baugröße ein besonders hohes Drehmoment.

Dieses liegt je nach Betriebsdrehzahl bei bis zu 10 Newtonmeter.

Das Schneckengetriebe GN 3975 misst an den Seiten dank geringer

Achsabstände nur 60 mm und in der Breite nur 35 mm. Im

Inneren bewegt eine gehärtete Stahlschnecke ein Schneckenrad

aus Sondermessing. Sieben Ausführungen liefern Übersetzungen

zwischen 1:13 und 1:65. Die maximale Radial- und Axialkraft beträgt

auf der Antriebsseite zwischen 200 und 500 Newton, auf der Abtriebsseite

immer 500 Newton. Ab einer Übersetzung von 1:18 wirkt

eine statische Selbsthemmung, sodass sich das Schneckenrad von

der Abtriebsseite aus nicht verdrehen lässt – ein Plus an Sicherheit

in zahlreichen Anwendungen.

Ihr gekapseltes Gehäuse aus eloxiertem Aluminium macht beide

Winkelgetriebe leicht und korrosionsbeständig. Außerdem leitet es

die entstehende Reibungswärme gut ab. Zahlreiche Befestigungsbohrungen

ermöglichen die Montage der Getriebe in vielen Positionen.

Die in beide Richtungen drehbaren Wellen besitzen eine

Gewindebohrung und Passfedern zur formschlüssigen Verbindung

zur Nabe. Kegelrad- und Schneckengetriebe sind für die gesamte

Lebensdauer geschmiert und damit wartungsfrei. Beide Getriebe

lassen sich auch kombinieren, etwa mit der Elastomer-Klauenkupplung

GN 2240.

Otto Ganter GmbH & Co. KG

Triberger Straße 3

D 78120 Furtwangen

Telefon: +49 7723 65070 Telefax: +49 7723 4659

eMail: info@ganternorm.com Internet: http://www.ganternorm.com

METOCLEAN Reinraumtücher – Preiswerte, fusselfreie

Reinigungstücher für den Reinraum

Bakterizide Reinigungstücher oder Reinraumtücher

aus Lagervorrat im Sortiment erhältlich

Die Asmetec GmbH bietet eine große Auswahl an verschiedenen Wischtuch-

Formaten und auch Sorten. Diese sind zumeist aus Lagervorrat erhältlich und finden

Ihre Anwendung in der Reinigung von Glasoberflächen, Filmen, Geräten und auch

zur Reinigung der METOCLEAN Handroller und Elastomerrollen.

Die METOCLEAN Reinraumtuch PL-Serie sind Tücher aus 100% kontinuierlichem Microfiber Filament.

Dabei entspricht das Tuch der Reinraumklasse 100 bzw. 6 und ist für kritische Reinraumanwendungen

nutzbar. Ausgezeichnet sind diese mit einer exzellenten Feuchtigkeitsaufnahme und einem

sehr hohen Reinigungseffekt. Diese Tücher sind in den Formaten 10x10cm, 23x23cm, 30x30cm und

40x40cm.

Die METOCLEAN DTS-IPAW-200 Tücher sind IPA-getränkte, bakterizide Tücher, welche in einer

wiederverschließbaren Box mit insgesamt 200 Tüchern gelagert sind. Diese sind besonders reißfest

und weisen ein Format von 200x220mm auf. Sie haben eine antistatische Wirkung auf die gereinigte Oberfläche.

Copyright:

www.asmetec-shop.de

ASMETEC GmbH

D 67294 Orbis

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Pfeiffer Vacuum bietet zur Auswahl des richtigen Messprinzips anschauliche Erklärvideos.

Pfeiffer Vacuum veröffentlicht anschauliche Erklärvideos zur Auswahl

des richtigen Messprinzips

Blick ins Innere eines Vakuummessgeräts

– Innenleben und Funktionsweise von Vakuummessgeräten

– Vorstellung aller relevanten Messprinzipien

Zur Auswahl des richtigen Messprinzips hat Pfeiffer Vacuum hilfreiche

Erklärvideos erstellt, die einen detaillierten Einblick in das Innenleben

und die Funktionsweise von Vakuummessgeräten geben.

Denn die Auswahl des richtigen Messgeräts ist entscheidend dafür,

ob das gewünschte Vakuum erfolgreich gemessen und kontrolliert

werden kann.

„Drücke oder Druckverläufe müssen exakt eingehalten werden,

will man eine optimale Effizienz in der Produktion und höchste

Produktqualität gewährleisten. Unsere Vakuummessgeräte sind hier

wichtige Qualitätsindikatoren. Moderne Technologien erlauben die

Totaldruckmessung von Atmosphärendruck bis ins Ultrahochvakuum,

wodurch alle Vakuumbereiche präzise abgedeckt werden. In

fünf Videos erklären wir die relevanten Messprinzipien: Von Kapazitiver

Messung über Piezo, Pirani, Kaltkathode bis hin zur Heißkathode“,

erläutert Patrick Walther, Strategischer Produktmanager bei

Pfeiffer Vacuum.

Dabei wird wichtigen Fragen auf den Grund gegangen: „Wie genau

funktioniert die Physik in einer Vakuummessröhre?“ oder „Wie

kann von den Eigenschaften des Gases auf den Totaldruck geschlossen

werden?“

Das Video zur kapazitiven Vakuummessung zeigt, wie sich die

Membran im Inneren der Messröhre in Abhängigkeit von den Veränderungen

des Totaldrucks bewegt.

Bei der Piezo-resistiven Vakuummessung erfährt der Betrachtende,

wie sich die Dehnungsmesswiderstände in der Membran des

Transmitters in Abhängigkeit vom Druck verändern. Das Video zur

Pirani-Vakuummessung erläutert das Funktions-prinzip des Wärmeleitungsvakuummeters.

Es wird anschaulich dargestellt, wie die

Übertragung der Wärme durch das Vakuum im Inneren des Messgeräts

vom Totaldruck abhängt. Auch die Abhängigkeit des Wärmetransports

und damit des angezeigten Drucks von der Gasart wird

veranschaulicht. Das Video zur Kaltkathoden-Vakuummessung

zeigt, wie Gasmoleküle durch Hochspannung ionisiert werden und

ein Plasma entsteht. Bei der Darstellung der Heißkathoden Vakuummessung

sieht man das Funktionsprinzip eines Heißkathoden-

Transmitters und wie die Gasmoleküle durch Elektronen, die an

einem heißen Heizfaden austreten, ionisiert werden.

Pfeiffer Vacuum GmbH

D 35614 Asslar

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Hochreine pneumatisch betätigte Ventilserie JLV20/30 für chemische Flüssigkeiten

Partikelbildung war einmal

Geringe Partikelbildung, kompakte Baugröße und hohe Betriebs- und Rückdrücke – in zahlreichen Branchen, in denen

chemische Flüssigkeiten gehandhabt werden, stehen Ventile vor besonderen Anforderungen. Um genau diese noch besser

zu erfüllen und eine noch geringere Partikelbildung zu erreichen, hat SMC die Serie JLV20/30 entwickelt. Die kompakten

Reinstmedien-Ventile punkten u.a. mit chemikalienbeständigen Materialien, einer platzsparenden Bauweise, hohen

Druck- und Rückdruckbereichen sowie einer Betriebsanzeige zur visuellen Kontrolle über den Öffnungs- und Schließzustand

des Ventils.

Über viele Branchen hinweg kommen

Reinstmedien-Ventile zum Einsatz: von den

Sektoren Chemie und Medizin über die Lebensmittel-

und Elektroindustrie bis hin zur

Wasseraufbereitung. Damit Konstrukteure

noch flexibler für verschiedene Anwendungen

agieren und Ventile die Branchenanforderungen

noch besser erfüllen können, hat

SMC nun die Serie JLV20/30 entwickelt. Die

neuen Reinstmedien-Ventile überzeugen

dabei u. a. mit der Verwendung von chemikalienbeständigen

Materialien, einer noch

geringeren Partikelbildung dank eines innovativen

Schließmechanismus des Ventils,

reduzierten Montageabständen und Ventilbreiten,

einem flexiblen Einsatz durch hohen

Druck und Rückdruck und schließlich einer

Betriebsanzeige zur visuellen Kontrolle des

Öffnungs- und Schließzustands des Ventils.

Verringerte Partikelbildung

und chemikalienbeständig

Die Ventilserie JLV20/30 verfügt über eine

innovative Konstruktion, die die Entlüftung

der Pilotluft optimiert und damit die Schließgeschwindigkeit

des Ventils kurz vor dem Auftreffen des Ventils auf

den Ventilsitz reduziert. Dadurch konnte die Aufsetzenergie gegenüber

dem bestehenden Modell um 90 % verringert werden, was zu

einem sanften Schließen des Ventils führt und so eine geringere

Partikelbildung zur Folge hat. Zusätzlich haben Anwender die Möglichkeit,

mit der optionalen Flaire-Ausführung ein Ventil zu erhalten,

das dank eines Hyper-Fittings mit Bördel-Klemmhülsenkonstruktion

der Serie LQ3 dreifach abgedichtet ist und so Leckagen noch

besser reduziert.

Anwender profitieren bei der Serie JLV20/30 außerdem von der

vielfältigen Einsetzbarkeit. Denn dank der Verwendung von chemikalienbeständigen

Materialien ist die Serie bestens für Anwendungen

mit aggressiven Flüssigkeiten geeignet. So besteht das Gehäuse

aus neuem PFA, die Endplatte und die Antriebseinheit aus PVDF

sowie das Ventil aus PTFE. Das gewährleistet den Einsatz u. a. bei

Medien wie Phosphor- und Salzsäure, trockenem Ozon, Wasserstoffperoxid

und Natriumhydroxid bei einer Medientemperatur von

max. 100 °C. Unter Berücksichtigung bestimmter Zusatzmaßnahmen

Die Serie JLV20/30 von SMC bietet Anwendern

ein hochreines pneumatisch betätigtes Ventil,

das mit aggressiven Flüssigkeiten verwendet

werden kann, die Partikelbildung verringert,

dank reduzierten Montageabständen und

schmaleren Ventilbreiten Platz spart und sich

ideal für Anwendungen eignet, die einen

hohen Druck und Rückdruck erfordern.

(Foto: SMC Deutschland GmbH)

können die Reinstmedien-Ventile bei einer

ganzen Reihe weiterer Chemikalien wie

Aceton oder Schwefelsäure verwendet werden.

Das macht sie ideal für die Chemie- und

Pharmabranche wie auch die Lebensmittelund

Elektroindustrie.

Kompaktere Bauweise

bei verbesserten Druckbereichen

Die neue Serie JLV20/30 überzeugt zudem

durch eine kompaktere Bauweise im Vergleich

zum bestehenden Modell. So wurde

nicht nur der Montageabstand beim JLV20

um 45 % (von 56 auf 31 mm) reduziert, sondern

auch die Ventilbreite um 20 % auf 24

mm (zuvor 30 mm) verringert – insgesamt

klare Vorteile für einen Einsatz in Anlagen

mit wenig Platz oder zur Konstruktion von

kompakten Maschinen.

Zugleich sind die Ventile für Anwendungen,

die einen hohen Druck und Rückdruck

erfordern, bestens geeignet. So wurde der

Betriebsdruck beim JVL30 im Vergleich zum

bestehenden Modell um bis zu 66 % auf nun

0 bis 0,5 MPa verbessert – beim Rückdruck

beträgt der Bereich ebenfalls 0 bis 0,5 MPa, was einer Optimierung

von bis zu 150 % entspricht.

Vielfältige Montageoptionen und Status auf einen Blick

Während die Serie JLV20 über eine Nennweite von Ø 4 und einen

Schlauch-Außen-Ø von 1/4 Zoll verfügt, liegen die Nennweite bei

der Serie JLV30 bei Ø 8 und dem Schlauch-Außen-Ø bei 3/8 Zoll.

Die verwendbaren Schlauchgrößen entsprechen 1/4 x 5/32 Zoll

(JLV20) bzw. 3/8 x 1/4 Zoll (JLV30) – für den Pilotanschluss stehen

die Gewindearten Rc1/8, NPT1/8 und G1/8 zur Verfügung.

Standardmäßig profitieren Anwender bei der Nutzung der Serie

JLV20/30 von der fest verbauten Betriebsanzeige, die durchgängig

den Öffnungs- und Schließzustand des Ventils wiedergibt. So ermöglicht

diese eine einfache visuelle Kontrolle und punktet damit

beim Komfort bspw. nach einem Maschinenstillstand.

SMC Pneumatik GmbH

D 63329 Egelsbach

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Seite 78/83


Die Wandeinbau-Steckdosenverteilungen der Reihe 8150/5-V88 erweitern

das R. STAHL Produktportfolio für Reinräume

Neue Steckdosenverteilungen für den Wandeinbau

Wandeinbau-Steckdosenverteilungen der

Reihe 8150/5-V88 für Reinräume (Bild: R. Stahl)

R. STAHL erweitert sein Produktportfolio

für Steckdosenverteilungen. Die Steckdosenverteilungen

der Reihe 8150/5-V88

wurden für Anwendungen entwickelt, bei

denen eine Partikelkontamination vermieden

werden muss. Diese können sowohl in

explosionsgefährdeten Bereichen der Zonen

1 und 2 nach EN 60079-10-1 als auch in

den Zonen 21 und 22 nach EN 60079-10-2

installiert werden.

Zum Hintergrund: Die Zahl und die

Anforderungen an Produkte, die den hygienischen

Standards entsprechen, steigen,

und zwar unabhängig davon, ob dort pharmazeutische

Produkte oder Komponenten

für die Mikroelektronik und Mikrostrukturtechnik

gefertigt werden. Der einzige Unterschied:

Während in der pharmazeutischen

Industrie die Gesundheit des Menschen

im Mittelpunkt seht, verkürzen Partikel in

der Halbleiterindustrie die Nutzungsdauer

von Komponenten wie Chips, LEDs oder

Touchscreens.

In Produktionsstätten für die genannten

Produkte müssen portable Geräte wie Pumpen,

Reinigungsgeräte, Sauger oder Kompressoren

sicher angeschlossen werden.

Daher sollen Stecker und Steckdosen in

dieser Umgebung gleich zwei Schutzbedingungen

erfüllen: die GMP-Anforderungen

und die des Explosionsschutzes.

Die Edelstahl-Steckdosenverteilungen

der Reihe 8150/5-V88 wurden genau für solche

Anwendungen entwickelt. Um Kontaminationen

durch Partikel auszuschließen,

stand das GMP-gerechte Design an oberster

Stelle. Dazu zählen die biologische und

chemische Beständigkeit, das Nichtvorhandensein

von Ecken und Kanten und eine

gute Reinigbarkeit. Erreicht wird diese unter

anderem durch eine hohe Oberflächenqualität

sowie eine glatte Oberflächenstruktur,

damit Partikelanhaftungen von vorne herein

ausgeschlossen werden.

Eine wandbündige Montage und Edelstahl-Gehäuse

in AISI 316L mit verdecktem

Dichtungssystem geben weitere Sicherheit.

Darüber hinaus verhindert ein verriegelter

Schalter versehentliches Herausziehen des

Steckers unter Last. Die Steckdosen gibt es

in unterschiedlichen Ausführungen. Angefangen

bei Einfach- oder Duplex-Steckdosen

in den Stromstärken 16 A und/oder 32 A

bis hin zu einem vierfachen Steckdosenverteiler

für den Wandeinbau. Selbstverständlich

sind die Einbausteckdosen in unterschiedlichen

Spannungsbereichen verfügbar.

Zertifikate für ATEX, IECEx und den

nordamerikanischen Bereich ermöglichen

einen weltweiten Einsatz.

R. STAHL Aktiengesellschaft

D 74638 Waldenburg

Neue Pirani/Bayard-Alpert Vakuummessröhre

sorgt für Prozesskontrolle und Betriebssicherheit

Viele Vakuumanwendungen arbeiten ausschließlich in einem bestimmten Druckbereich. Um solche

Vakuumanlagen effizient zu betreiben, muss der Totaldruck zuverlässig gemessen werden. Pfeiffer

Vacuum bietet dazu verschiedene Messgeräte-Baureihen mit digitalem oder analogem Signalausgang

an. Die analogen Vakuummessgeräte der ActiveLine wurden nun mit einem Nachfolgemodell der

PBR 260 auf den neuesten technologischen Stand gebracht. Die neue Messröhre namens PBR 360

deckt den Bereich von 5 x 10-10 bis 1.000 hPa ab und zeichnet sich durch hohe Messgenauigkeit aus.

Die Messröhre lässt sich durch ihre kompakte Bauweise raumsparend in Vakuumprozessanlagen,

analytische Instrumente, Lecksuchanlagen und zahlreiche weitere Anwendungen einbauen. Zwei Filamente

sorgen für verbesserte Betriebssicherheit, Prozesskontrolle und Langlebigkeit. Ein weiterer

Vorteil ist die höhere Genauigkeit im Vergleich zu anderen Messprinzipien. Bestehendes Zubehör

vom Vorgängerprodukt kann einfach weiterverwendet werden. Ein attraktives Servicekonzept mit

Austauschsensoren rundet das Profil der PBR 360 ab.

„Durch die Redundanz bei den Filamenten und das attraktive Servicekonzept werden über den

gleichen Zeitraum weniger Messröhren benötigt und öfter repariert als ausgetauscht. Damit tragen wir

zur Abfallvermeidung und nachhaltigem Wirtschaften bei“, sagt Produkt Manager Sedrick Njomou.

Pfeiffer Vacuum GmbH

D 35614 Asslar

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Seite 79/83


Cleanmaster Sohlenreinigungsmaschine der Höcker Gruppe für jeden Betrieb

Platzsparende Lösungen mit

überzeugend langlebiger Technik

Die Erfolgsgeschichte begann vor einem knappen Vierteljahrhundert.

Mit dem Prototypen einer Sohlenreinigungsmaschine hat

die Höcker Gruppe den Startschuss für die erfolgreiche Cleanmaster-Serie

gegeben. Zahlreiche Modelle sind seit der Serienreife

der Cleanmaster SOWM 1000 gefolgt, der Klassiker wurde mit bewährten

Materialien und cleveren Lösungen weiterentwickelt. Die

aktuellen Modelle haben höhenverstellbare Füße zum Ausgleich

von Bodenunebenheiten und können sicher am Boden montiert

werden. Zur Verbesserung der Hygiene wurde ein Schrägdach ergänzt.

Es verhindert das Abstellen von Gegenständen auf dem Gerät

Immer und überall hygienisches Schuhwerk Die Cleanmaster Sohlenreinigungsmaschine

von Höcker überzeugt an allen Einsatzorten.

und Wasser läuft einfach ab. Durch die Optimierung der Bürstenachsenaufnahme

wurde die Langlebigkeit auch dieser Verbindung

weiter erhöht. Die einst weißen Bürsten sind blauen gewichen. Sie

sind noch immer aus dem bewährten PBT gefertigt, aber inzwischen

optional mit weicheren oder härteren Borsten verfügbar, um auch

stärkste Verschmutzungen zu beseitigen.

„Unsere Cleanmaster Sohlenreinigungsmaschine verrichten in

tausenden Hygienebereiche von Kunden aus der Fleisch- und Lebensmittelindustrie

sowie Pharmazie unermüdlich ihren Dienst: In

der Lebensmittelindustrie, aber auch im Handwerk, in der Landwirtschaft

und sogar in einigen Feuerwachen“, so Geschäftsführer Benjamin

Höcker. „Manche von ihnen schon fast so lange, wie es die Serie

gibt.“ Möglich ist die lange Nutzungsdauer durch die hochwertige

Verarbeitung von robustem Edelstahl und die gute Austauschbarkeit

von Verschleißteilen. Sämtliche Bestandteile sind bis heute in moderneren

und nach wie vor kompatiblen Ausführungen verfügbar.

Deutlich größer geworden ist der Variantenreichtum. Weil die

Kundenanforderungen an die Funktionalität so vielfältig sind wie

die Einsatzgebiete, wurden die Anlagen immer wieder individuell

angepasst, wenn zum Beispiel hohe Stiefel statt Sicherheitsclogs

gereinigt werden müssen, eine Sohlenkantenreinigung benötigt

oder ein Schürzenwaschplatz kombiniert werden sollte. Viele Varianten

sind dann mit der Zeit wie bei Höcker typisch ins ständige

Produktportfolio aufgenommen worden. Die Sohlenkanten-Reinigungsmaschine

Cleanmaster SOWM 1010 ebenso wie die Sohlenund

Stiefelreinigungsmaschine Cleanmaster SOWM 2000 und die

Stiefel-Reinigungsmaschine Cleanmaster STWM 1000. Alle gemeinsam

haben die Modelle, dass sie wie der Prototyp vor 25 Jahren

mit ihren schlanken Abmessungen auch in kleinen Durch- und Eingangsbereichen

ihren Platz finden. Darüber hinaus sind prinzipiell

alle Ausführungen auch als Trockenmodelle lieferbar, die dann sogar

für Raumtemperaturen bis -15° Celsius und damit im Kühlhaus zugelassen

sind. Auch können fast alle Maschinen der Cleanmaster Serie

mit 230 V olt 400 V olt oder Sonderspannungen geliefert werden.

Bei allen Varianten der Serie trifft bewährte Technik auf Bauteile,

die auch bei größeren Hygieneschleusen zum Einsatz kommen.

Ein Beispiel: Die Borsten der Walzenbürsten bestehen aus langlebigem

PBT, ein lebensmittelkonformer Werkstoff, dessen Qualität

sich bewährt hat. Bei der Reinigungsmittelbeimischung wird auf ein

passives Injektorsystem nach dem Venturi-Prinzip statt auf ein aktives

Pumpensystem gesetzt. Das bietet mehrere Vorteile: Gänzlich

ohne bewegliche Teile ist diese Lösung vor allem sehr zuverlässig,

für lange Lebensdauer. Das Venturi-Prinzip nutzt die Energie des

Flüssigkeitsstroms, was eine effiziente und präzise Dosierung des

Reinigungsmittels ermöglicht, und kommt ohne zusätzliche Stromversorgung

aus. Ähnlich pragmatisch ist auch der Einsatz von SPS-

Komponenten in der Steuerung. Sie sind weniger störanfällig bei

Feuchtigkeit und es können, anders als bei einer Platinensteuerung,

im Falle eines Defekts gezielt einzelne Komponenten ausgetauscht

werden, statt das ganze Modul zu ersetzen.

Höcker GmbH

D 49134 Wallenhorst

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Veranstaltungen

im Juni 2023

12.06.2023

Training & Schulung

Zertifikatslehrgang: Reinraum-Servicetechniker/-in

mit Fachkundenachweis Mikrobiol. & Zytost.-Werkb. (IHK)

Veranstaltungsort: Krefeld

Veranstalter: IHK Mittlerer Niederrhein

MEHR ...

12.06.2023 - 16.06.2023

Training & Schulung

Kalibriertage Thermodynamik: Prüfmittelmanagement

und Kalibriertraining

Veranstaltungsort: Hamburg

Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH

MEHR ...

13.06.2023 - 14.06.2023

Seminar

Auditierung fachfremder Bereiche

Veranstaltungsort: Olten (CH)

Veranstalter: PTS Training Service

13.06.2023 - 15.06.2023

Seminar

Pharma-Ingenieur/in (PT 25) - Block II

Veranstaltungsort: Mannheim

Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

14.06.2023 - 15.06.2023

Seminar

Computervalidierung: Keep IT Validated

Veranstaltungsort: Neunkirchen

Veranstalter: PTS Training Service

15.06.2023

Webinar

Laborplanung mit Lean Lab Design

Veranstaltungsort: online

Veranstalter: Geniu GmbH

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15.06.2023

Seminar

Tages-Seminar «Reinheit und Verhalten in Reinräumen

der technischen Produktion»

Veranstaltungsort: Buchs SG (CH)

Veranstalter: Rohr AG Reinigungen

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16.06.2023 - 17.06.2023

Seminar

Praxisseminar Sicherheitstraining Zytostatika

Veranstaltungsort: Elmshorn

Veranstalter: Berner International GmbH

19.06.2023

Messe

24. Swiss Cleanroom Community Event

Veranstaltungsort: Pratteln (CH)

Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

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19.06.2023

Webinar

Webinar: Aseptische Abfüllung - Grundlagen

Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum

Veranstalter: PTS Training Service

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20.06.2023 - 22.06.2023

Training & Schulung

Lehrgang zum Reinraum-Verantwortlichen mit Zertifikat

Veranstaltungsort: Frankfurt am Main

Veranstalter: Cleanroom Future

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20.06.2023 - 21.06.2023

Webinar

GMP-Facility Manager - Live Online Seminar

Veranstaltungsort: Heidelberg

Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

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20.06.2023 - 21.06.2023

Seminar

GMP-Basis-Training Technik (PT 28) mit 3 interaktiven Workshops

zu Dokumentation / Anlagendesign / Qualifizierung

Veranstaltungsort: Mannheim

Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

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20.06.2023

Training & Schulung

Tagestraining Verhalten im Reinraum

Veranstaltungsort: Leipzig

Veranstalter: ReinraumAkademie

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20.06.2023

Training & Schulung

Praxis Schulung «Reinigung und Verhalten in GMP Reinräumen»

Veranstaltungsort: Hausen (CH)

Veranstalter: Rohr AG Reinigungen

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21.06.2023

Training & Schulung

Tagestraining Professionelle Reinraumreinigung

Veranstaltungsort: Leipzig

Veranstalter: ReinraumAkademie

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21.06.2023 - 22.06.2023

Seminar

Seminar für Reinigungsverantwortliche und -dienstleister

Veranstaltungsort: Weinheim

Veranstalter: nora systems GmbH

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21.06.2023 - 22.06.2023

Tagung

6th Annual Aseptic Processing Summit

Veranstaltungsort: Wien (A)

Veranstalter: VONLANTHEN EVENTS MANAGEMENT S.R.O.

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21.06.2023

Seminar

Tages-Seminar «Reinheit und Hygiene in der Apotheke»

Veranstaltungsort: Hausen (CH)

Veranstalter: Rohr AG Reinigungen

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www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2023

Seite 81/83


Veranstaltungen

im Juni 2023

22.06.2023

Seminar

Hygiene

Veranstaltungsort: Olten (CH)

Veranstalter: PTS Training Service

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22.06.2023

Training & Schulung

Tagestraining Management GMP-regulierter Reinräume

Veranstaltungsort: Leipzig

Veranstalter: ReinraumAkademie

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22.06.2023

Seminar

Teamleiter im Reinraum

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)

Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

23.06.2023

Webinar

Webinar: Aseptische Abfüllung - Personal

Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum

Veranstalter: PTS Training Service

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27.06.2023 - 29.06.2023

Seminar

GMP-Auditing: Regelwerke, Ablauf und Kommunikation

Veranstaltungsort: Wiesbaden

Veranstalter: PTS Training Service

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27.06.2023 - 30.06.2023

Messe

automatica – Die Leitmesse für intelligente Automation

und Robotik

Veranstaltungsort: München

Veranstalter: Messe München GmbH

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27.06.2023 - 29.06.2023

Workshop

GMP-Compliance: Grundlagen und Qualifizierung

Veranstaltungsort: Mörfelden-Walldorf

Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH

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27.06.2023 - 28.06.2023

Training & Schulung

Reinraum-Schulung: Produzieren unter reinen Bedingungen

Veranstaltungsort: Stuttgart

Veranstalter: Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik

und Automatisierung IPA

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27.06.2023 - 28.06.2023

Seminar

Grundlagen der Good Manufacturing Practice (GMP)

Veranstaltungsort: Ostfildern

Veranstalter: Technische Akademie Esslingen e.V.

28.06.2023 - 30.06.2023

Seminar

Validierungsbeauftragte/r in der

pharmazeutischen Industrie (QV 16)

Veranstaltungsort: Hamburg

Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

28.06.2023

Seminar

Lean Management im Labor

Veranstaltungsort: Hamburg

Veranstalter: Geniu GmbH

29.06.2023

Workshop

Risikobasierte Qualifizierung

Veranstaltungsort: Mörfelden-Walldorf

Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH

30.06.2023 - 01.06.2023

Seminar

Experte für GMP: Hygiene und Qualitätskontrolle

Veranstaltungsort: Niederkassel

Veranstalter: PTS Training Service

30.06.2023

Webinar

Aseptic process simulation - Media Fill

Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum

Veranstalter: PTS Training Service

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Veranstaltungen

im Juli 2023

05.07.2023 - 06.07.2023

Webinar

Annex 1 Intensive Training Course - Live Online Training

Veranstaltungsort: online

Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

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10.07.2023 - 14.07.2023

Training & Schulung

Kalibriertage Thermodynamik: Prüfmittelmanagement

und Kalibriertraining

Veranstaltungsort: München

Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH

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www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 06-2023 Seite 82/83


Veranstaltungen

im Juli 2023

11.07.2023 - 12.07.2023

Seminar

Lüftungstechnik im Reinraum Planung, Ausführung und Betrieb

Veranstaltungsort: Filderstadt

Veranstalter: VDI Wissensforum GmbH

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12.07.2023 - 13.07.2023

Workshop

Open Air-Workshop für Reinraum-Verantwortliche

Veranstaltungsort: Kandertal, Berner Oberland (CH)

Veranstalter: Cleanroom Future

19.07.2023 - 20.07.2023

Workshop

Open Air-Workshop für Reinraum-Zulieferer

Veranstaltungsort: Kandertal, Berner Oberland (CH)

Veranstalter: Cleanroom Future

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27.07.2023

Webinar

Lean Lab Webinar – Erfolgreiche Optimierungen im Labor

Veranstaltungsort: online

Veranstalter: Geniu GmbH

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Veranstaltungen

im August 2023

03.08.2023 - 05.08.2023

Messe

Vietnam Medi-Pharm Expo

Veranstaltungsort: Hochiminh City (Vietnam)

Veranstalter: VINEXAD - Exhibition & event

15.08.2023 - 16.08.2023

Seminar

Reinraumtechnik und Reinraumpraxis

Veranstaltungsort: München

Veranstalter: VDI Wissensforum GmbH

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22.08.2023 - 23.08.2023

Seminar

Experte für GMP: Regelwerke, Dokumentation und Personal

Veranstaltungsort: Olten (CH)

Veranstalter: PTS Training Service

MEHR ...29.08.2023 - 30.08.2023

Seminar

Quality by Design, ICH Q8-Q11

Veranstaltungsort: Muttenz (CH)

Veranstalter: PTS Training Service

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29.08.2023

Seminar

Sicherer Umgang mit Zytostatika – Praxisbeispiele: Setzen Sie das

Erlernte direkt um!

Veranstaltungsort: Allschwil (Basel) (CH)

Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

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30.08.2023

Seminar

Smoke Studies und Computersimulationen in der Reinraumtechnik

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)

Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

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31.08.2023

Webinar

Laborplanung mit Lean Lab Design

Veranstaltungsort: online

Veranstalter: Geniu GmbH

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31.08.2023

Seminar

PSA in reinen Räumen

– Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung

Veranstaltungsort: Allschwil (Basel) (CH)

Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

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Impressum:

W.A. Schuster GmbH / reinraum online · Mozartstraße 45 · D 70180 Stuttgart · Tel. +49 711-9640350 · Fax 9640366

info@reinraum.de · www.reinraum.de · GF Dipl.-Designer Reinhold Schuster · Stgt, HRB 14111 · USt.-IdNr. DE 147811997

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