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TAK Theater Liechtenstein | Spielzeitbroschüre 2023/24

"Spielt, spielt, sonst sind wir verloren."

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SPIEL<br />

ZEIT<br />

23/<strong>24</strong><br />

Spielt, spielt,<br />

sonst sind wir<br />

verloren.


VADUZ BREGENZ LECH BAD RAGAZ<br />

YOUR VERY<br />

OWN PIECE<br />

OF LUXURY.<br />

www.huber.li


SCHAUSPIEL<br />

Wissen<br />

<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

KABARETT & COMEDY<br />

JUNGES PUBLIKUM<br />

<strong>Theater</strong> und Schule<br />

Nachhaltigkeit<br />

ENSEMBLE<br />

Team<br />

Urlaub im <strong>TAK</strong><br />

<strong>TAK</strong> für Firmen<br />

TICKETS, ABOS, INFOS<br />

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Sehen<br />

Hören<br />

Begeistern<br />

Fühlen<br />

Denken<br />

Berühren<br />

Fiebern<br />

Bewegen<br />

Trauern<br />

Betrachten<br />

Lieben<br />

www.tak.li


Editorial<br />

Liebe Freundinnen und<br />

Freunde des <strong>TAK</strong><br />

Verehrtes Publikum<br />

«Spielt, spielt, sind sonst wir verloren»<br />

Pina Bausch, die berühmte Choreografin und Erneuerin des zeitgenössischen<br />

Tanzes, erzählte einmal, wie sie in Griechenland bei einigen<br />

Roma-Familien zu einem Fest eingeladen war. Später am Abend<br />

begannen die Menschen zu tanzen. Pina Bausch hatte Hemmungen<br />

mitzumachen und blieb sitzen. Sie hatte Sorge,<br />

die fremden Tänze nicht zu beherrschen. Da<br />

kam ein kleines Mädchen auf sie zu und sagte:<br />

«Dance, dance,<br />

otherwise we are lost.»<br />

«Tanz, tanz, sonst sind wir verloren!»<br />

Unser Spielplanmotto «Spielt, spielt,<br />

sonst sind wir verloren.» ist inspiriert<br />

von dieser Geschichte und dem Satz eines<br />

jungen Mädchens, der, so rätselhaft<br />

er ist, so viele Facetten hat.<br />

Spielen ist Sein<br />

In gewissem Sinne lässt sich der Satz auf die soziale<br />

Situation der Künstler im <strong>Theater</strong> selbst anwenden. Sie müssen<br />

tanzen und spielen, um zu überleben, wirtschaftlich und weil es ihre<br />

Berufung ist, sonst sind sie verloren. Durch die Jahrhunderte hinweg<br />

waren die Bühnenkünstler als «fahrendes Volk» oft die Aussenseiter,<br />

die ein prekäres Leben am Rande der Gesellschaft führten. Und<br />

dennoch wurden sie regelmässig zum Mittelpunkt des Gesprächs<br />

gerade dieser sie ausgrenzenden Gesellschaft, wenn sie auf den<br />

Marktplätzen auftauchten und Unterhaltung, Inspiration und Perspektivwechsel<br />

ermöglichten. Mit dem fahrenden Volk ist durch die<br />

Epochen hindurch Unsicherheit und Armut verbunden, aber auch<br />

Freiheit, Mut und Erkenntnis.<br />

In mancher Hinsicht hat sich daran bis heute wenig verändert. Auch<br />

heute noch ist der finanzielle Status vieler Künstler:innen prekär, die<br />

Arbeitszeiten sind sozial wenig kompatibel, von der Altersvorsorge<br />

ganz zu schweigen. Im Grunde hat sich der Charakter des «fahrenden<br />

Volks» durch die Jahrhunderte hindurch erhalten.<br />

Auch in Shakespeares «Hamlet», dem berühmtesten Drama der<br />

Weltliteratur, kommen übrigens die fahrenden Schauspieler nach<br />

Helsingör. Hamlet ist ihr Bewunderer, er ist hingerissen von der Rezitationskunst<br />

der Schauspieler, die ihn zu Tränen rührt. Und er betätigt<br />

sich auch gleich als Bühnenautor und Regisseur. In der berühmten<br />

Rede von Hamlet an die Schauspieler weist er diese an,<br />

dem Publikum den Spiegel vorzuhalten: Realistisch, so sein Appell,<br />

sollen sie spielen, nicht übertrieben, um den grössten Eindruck auf<br />

das Publikum zu machen. Man soll, was man sieht, als wahr erachten.<br />

Und es funktioniert. Die Schauspieler werden<br />

schliesslich den Beweis für den Mord von Claudius<br />

an Hamlets Vater liefern.<br />

Spiel ist live<br />

Das Motto kann aber auch den kreativen<br />

Aspekt der künstlerischen Arbeit meinen,<br />

den ständigen Schaffensprozess,<br />

das Proben und Üben, das notwendig<br />

ist, um sich zu verbessern, um auf der<br />

Höhe der Kunst zu bleiben, die Aufführungen<br />

zu perfektionieren. Ist das Spielen<br />

eine Notwendigkeit des menschlichen Ausdrucks<br />

und sprechen Künstler durch ihre Kunst<br />

zu uns, so braucht es dazu einerseits Energie und<br />

Kreativität, aber andererseits auch die Möglichkeit des<br />

Auftretens.<br />

Für den britischen Regisseur und <strong>Theater</strong>theoretiker Peter Brook<br />

waren drei Dinge existentiell für alle darstellenden Künste: «Répétition,<br />

Représentation, Assistance», also Proben, Aufführungen und<br />

– ganz besonders – das Publikum, das zuschaut und <strong>Theater</strong> überhaupt<br />

erst ermöglicht. Die Interaktion zwischen dem Publikum, das<br />

live zuschaut, und den Künstlerinnen und Künstlern, die live spielen,<br />

ist der Schlüssel der <strong>Theater</strong>kunst, sie findet nicht im Streaming<br />

statt.<br />

Aber wann kommt das Publikum zu den Aufführungen? Brook sagt,<br />

wenn es sich nicht um «tote Kunst» handelt, sondern um eine lebendige.<br />

Wenn das Publikum spürt, das es gemeint ist, wenn es spürt,<br />

dass die Vorstellung etwas mit ihm zu tun hat. Dass es also relevant<br />

ist, was auf die Bühne kommt – im Lachen wie im Weinen. Um das<br />

zu erreichen, müssen die Darsteller so präsent, so energetisch sein<br />

wie irgend möglich. Zwischen Langeweile und einem Erlebnis, das<br />

für immer im Gedächtnis der Zuschauer bleibt, ist es oft ein schmaler<br />

Grad. Hier darf es keine Kompromisse geben: «Spielt, spielt, sonst<br />

sind wir verloren!»


Spiel ist Ernst<br />

Relevanz auf der Bühne zu erleben und sich gemeint fühlen, hat<br />

auch damit zu tun, dass man die Konflikte und Nöte der Figuren wiedererkennt,<br />

dass man sich selbst in ihren Handlungen und Gefühlen<br />

gespiegelt sieht. Wenn zum Beispiel die Last des Alltags aus Arbeit<br />

und Verpflichtungen einen zu erdrücken scheint, wie es Amanda und<br />

ihre Kinder in Tennessee Williams’ «Glasmenagerie» erleben. Wenn<br />

man sprachlos und ohnmächtig die Ausbeutung der Natur erleben<br />

muss und an der Zurechnungsfähigkeit der Menschheit zweifelt, wie<br />

Macbeth in der fantastischen Aufführung des Schauspielhauses Bochum.<br />

Wenn man eine Partner:in im Leben braucht, um eine schwierige<br />

Zeit durchzustehen wie die junge Mutter in «Adern» (grossartig<br />

gespielt von Sarah Viktoria Frick). Oder wenn man als Frau darum<br />

kämpfen muss, eine gleichberechtigte und erfüllte Partnerschaft zu<br />

leben, wie es Effi Briest und Annie Ernaux erzählen.<br />

Musik weiterlebt. Oder auch die Kritik, die Kunst aufzeigt an Bruchstellen<br />

in der Gesellschaft, am Erodieren von Zivilisation und Sprache,<br />

an den Einschränkungen von Menschenrechten und an der<br />

mangelnden Partizipation aller Menschen; an der Diskrepanz, die<br />

Kunst sichtbar macht zwischen der Utopie, also dem gesellschaftlichen<br />

Ideal, und der Realität, in der wir leben. Wo, wenn nicht in der<br />

Kunst, wird das in unserer Welt spürbar, sichtbar, fühlbar?<br />

Das erste Drama, das überliefert wurde, «Die Perser» von Aischylos,<br />

beschreibt den Sieg der Griechen gegen die Perser nach der<br />

Schlacht von Salamis. Es ist aber aus der Perspektive der Perser<br />

geschrieben. Man sieht nicht den Jubel der Griechen, sondern das<br />

Leid der Unterlegenen, der Schwachen, derer, die sich nicht mehr<br />

wehren können. Aischylos wollte ihnen eine Stimme geben, damit<br />

der Hochmut der Griechen angesichts des Siegs sie nicht vergessen<br />

lässt, dass sie Menschen und menschlich sind.<br />

Sich frei spielen<br />

Die Figuren auf der Bühne werden also zu unseren<br />

Zeitgenossen, denen das Leben, so wie<br />

uns, grosse Fragen stellt: Wie entgehen wir<br />

der Klimakatastrophe? Wie reagieren wir<br />

auf Künstliche Intelligenz? Oder auch viel<br />

alltäglicher: Wie wichtig ist sozialer Zusammenhalt?<br />

Was bin ich bereit, dafür<br />

zu tun? Wie bereite ich meine Kinder<br />

auf ihr Leben vor? Fragen, die zu gross<br />

sind, um ihnen mit simplen Antworten zu<br />

begegnen. So wie es auch Hamlet erlebt,<br />

als seine Mutter den Mörder seines Vaters<br />

ehelicht, und er als junger Mensch vor einer<br />

ungewissen Zukunft in einem «faulen» Staate<br />

steht und sich in einer Welt wiederfindet, in der<br />

es keine Gerechtigkeit und keine Moral mehr zu geben<br />

scheint.<br />

Die Kunst, auch dies scheint uns das kleine Mädchen zu sagen,<br />

macht es möglich, sich diesen komplexen und existentiellen Fragen<br />

spielerisch zu nähern. «Spielt! Spielt! Sonst sind wir verloren!»<br />

mag auch heissen: «Vertrau deinen Fähigkeiten», mit Empathie und<br />

Kreativität ins Ungewisse zu treten. Damit es weitergeht, muss man<br />

manchmal einfach weitergehen, auch wenn die Richtung und das<br />

Ziel noch nicht klar sind. Oder wie Pina Bausch gesagt hat:<br />

«Die Realität ist viel grösser als wir begreifen können.<br />

Manchmal können wir etwas nur dadurch klären, dass<br />

wir uns dem stellen, was wir nicht wissen. [ … ] Die Fragen<br />

hören nicht auf, und die Suche hört nicht auf. Es liegt<br />

etwas Endloses darin, und das ist das Schöne daran.»<br />

Dieselbe Stimme hören wir in «Hamlet», wenn ein junger Student<br />

der Geisteswissenschaften sich weigert, sich für den<br />

Tod seines Vaters zu rächen und sinnloses Blut<br />

zu vergiessen. Sie behauptet die Utopie, die<br />

besagt, dass die Zukunft eine bessere sein<br />

kann. Dass wir alle gemeinsam sie besser<br />

gestalten können. Dass wir uns auf<br />

das Wertvolle besinnen und die Irrwege<br />

vermeiden können. Auch wenn die Erfahrung<br />

uns oft eines besseren belehrt,<br />

können wir uns doch die Utopie bewahren:<br />

«Spielt! Spielt! Sonst sind wir (alle)<br />

verloren!»<br />

Spiel ist Witz<br />

Über alldem gilt es aber auch, die Heiterkeit nicht<br />

zu verlieren. <strong>Theater</strong> ist schliesslich nicht nur eine «moralische<br />

Anstalt», wie Friedrich Schiller es nannte, sondern auch<br />

ein Ort des Lachens und des Vergnügens. Das <strong>Theater</strong> hat das Heitere<br />

niemals verloren, es ist dazu da, die Zuschauerinnen und Zuschauer<br />

zu unterhalten und zu bezaubern. Es bedeutet lachen über<br />

und verzweifeln an der Welt zugleich. Friedrich Hölderlin hat diesen<br />

Aspekt vielleicht am treffendsten in Worte gefasst:<br />

«Immer spielt ihr und scherzt? ihr müsst! o Freunde!<br />

mir geht dies<br />

In die Seele, denn dies müssen Verzweifelte nur.»<br />

Wir laden Sie herzlich ein, sich auf das Spiel mit uns einzulassen<br />

und die Freude am Fragen, am Zweifeln und am Schönen mit uns zu<br />

teilen. Und wir freuen uns, Sie auch in der neuen Saison als unsere<br />

Besucherinnen und Besucher begrüssen zu dürfen<br />

Spiel ist kulturelles Gedächtnis<br />

Über die Bedeutung der Kunst in der Gesellschaft ist viel gesagt und<br />

viele Aspekte sind herausgearbeitet worden: So zum Beispiel das<br />

Tradieren des kulturellen Erbes, das in der Literatur, der Malerei, der<br />

Thomas Spieckermann und Jan Sellke


GRUSSWORTE<br />

Manuel Frick<br />

Minister für Gesellschaft und Kultur<br />

Daniel Hilti<br />

Vorsteher der Gemeinde Schaan<br />

Werner Bachmann<br />

Präsident des Aufsichtsrates des <strong>TAK</strong><br />

© Eddy Risch<br />

«Es ist eine Beredsamkeit des<br />

Schweigens, die tiefer eindringt,<br />

als es das Sprechen je könnte.»<br />

Blaise Pascal<br />

Schweigen ist das grosse Thema im <strong>Theater</strong>stück<br />

«Adern» von Lisa Wentz, das am<br />

Burgtheater Wien uraufgeführt wurde und<br />

im Juni 20<strong>24</strong> im <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong><br />

aufgeführt wird. Die Autorin erklärt zum Inhalt<br />

ihres Stücks, dass es darin eben genau<br />

um die Dinge gehe, die beim Reden ausgelassen<br />

werden, um versickerte Geschichte,<br />

um Ungesagtes zwischen zwei Menschen,<br />

aber auch um die Folgen des Schweigens.<br />

Die Hauptrolle spielt die international bekannte<br />

Balzner Schauspielerin Sarah Viktoria<br />

Frick. Für diese Rolle erhielt sie 2022<br />

erneut den Österreichischen <strong>Theater</strong>preis<br />

Nestroy als beste Schauspielerin.<br />

Ich gratuliere Sarah Viktoria Frick nochmals<br />

herzlich zu diesem sehr renommierten Preis<br />

und werde mir dieses Stück und weitere<br />

Aufführungen des <strong>TAK</strong> in der neuen Spielzeit<br />

<strong>2023</strong>/<strong>24</strong> nicht entgehen lassen. Diesen kulturellen<br />

Höhepunkten sehe ich schon voller<br />

Vorfreude entgegen.<br />

Ihnen, geschätzte Besucherinnen und Besucher,<br />

wünsche ich abwechslungsreiche und<br />

in schöner Erinnerung bleibende Abende im<br />

<strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong>.<br />

Im <strong>TAK</strong> gehen die Uhren richtig<br />

Jahrzehntelang war es wie in Stein gemeisselt:<br />

Die Vorstellungen im <strong>TAK</strong> beginnen um<br />

20.09 Uhr. Wenn sich so eine Tradition ändert,<br />

müssen gewichtige Gründe vorliegen.<br />

Doch es zeichnet das <strong>TAK</strong> seit vielen Jahren<br />

aus, dass die Verantwortlichen die Vorgänge<br />

und Abläufe hinterfragen und sich immer<br />

wieder neu erfinden. So ist auch das steigende<br />

Bewusstsein für nachhaltiges Verhalten<br />

an ihnen nicht vorbeigegangen.<br />

Die Gemeinde Schaan unterstützt das <strong>TAK</strong><br />

gerne bei seinen Bemühungen, zum Beispiel<br />

als Gebäudeeigentümerin mit der Installation<br />

von PV-Modulen auf dem Dach oder mit<br />

dem Bau einer Ladestation für E-Autos auf<br />

dem Parkplatz. Als Vorsteher gefallen mir<br />

aber ganz besonders Eigeninitiativen wie<br />

jene, die Anfangszeiten auf 19.30 Uhr vorzuverlegen<br />

– mit dem einfachen Grund, dass<br />

so die Anreise mit dem ÖV und vor allem die<br />

Rückreise nach längeren Veranstaltungen<br />

bequemer wird.<br />

Für ein deutliches Mehr an ÖV-Freundlichkeit<br />

mit einer alten Tradition zu brechen,<br />

zeugt von Weitsicht. Und wie sagte schon<br />

Friedrich Schiller, also einer, dessen Stücke<br />

immer wieder auf der Bühne des <strong>TAK</strong> gespielt<br />

werden: «Wer nicht mit der Zeit geht,<br />

geht mit der Zeit.» Dass diese Gefahr beim<br />

<strong>TAK</strong> nicht besteht, freut mich sehr. Ich wünsche<br />

allen Verantwortlichen, Schauspielern<br />

und Zuschauern eine schöne und erfolgreiche<br />

Spielzeit <strong>2023</strong>/<strong>24</strong>. Wir sehen uns sicher<br />

das eine oder andere Mal um 19.30 Uhr.<br />

Treue Besucher:innen und gefeierte<br />

Eigenproduktionen<br />

Ich freue mich sehr, dass das <strong>TAK</strong> den<br />

Stand der Besucherzahlen vor der Pandemie<br />

wieder erreichen konnte. Dies liegt<br />

zum einen an der hervorragenden Arbeit<br />

des Teams des <strong>TAK</strong> sowie an den treuen<br />

Besucher:innen, wofür ich Ihnen allen meinen<br />

herzlichen Dank aussprechen möchte.<br />

Mit den Eigenproduktionen konnte das <strong>TAK</strong><br />

künstlerisch grosse Erfolge feiern. Die Inszenierung<br />

«Dantons Tod / Der Auftrag» wurde<br />

sogar für die Shortlist des 10. Schweizer<br />

<strong>Theater</strong>treffens nominiert. Auch die Eigenproduktionen<br />

«Die Welt im Rücken» und<br />

«Der zerbrochne Krug» wurden von den Besuchern<br />

geradezu gestürmt. Weiter so!<br />

Neu wird es im Bereich der Eintrittspreise<br />

kleine Anpassungen und speziell für junge<br />

<strong>Theater</strong>besucher sehr interessante neue<br />

Möglichkeiten geben. Ausserdem bricht das<br />

<strong>TAK</strong> in dieser Spielzeit mit einer langjährigen<br />

Tradition, indem die Anfangszeit grundsätzlich<br />

auf 19.30 Uhr vorverlegt wird.<br />

Ich möchte Ihnen, liebe Freunde des <strong>TAK</strong>,<br />

dem Hohen Landtag, der Regierung des<br />

Fürstentums, den Gemeinden Schaan und<br />

Vaduz und allen Sponsoren und Gönnern<br />

recht herzlich danken. Bitte unterstützen Sie<br />

das <strong>TAK</strong> auch weiterhin, denn Kulturbetriebe<br />

sind auf Zuwendungen der Wirtschaft<br />

und der Öffentlichkeit angewiesen.<br />

3


«Welch Strolch und Bauernknecht ich bin.<br />

Es ist zum Fürchten, wie der Mime eben,<br />

in nichts als einer Dichtung, einem Traum<br />

der Leidenschaft, vermochte, seine Seele<br />

so sehr dem Text zu unterwerfen, dass<br />

durch dessen Wirkung sein Gesichterbleichte,<br />

die Tränen liefen, ganz verstört war er,<br />

die Stimme brach, so sehr nahm<br />

ihn, was er erzählte, mit.<br />

Und all das wegen nichts!»<br />

Hamlet


SCHAU<br />

SPIEL


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Hamlet<br />

von William Shakespeare<br />

Deutsch von Helmut Krausser<br />

Uraufführung der Neuübersetzung<br />

<strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong><br />

Regie Oliver Vorwerk<br />

Ausstattung Alexander Grüner<br />

Mit Thomas Beck, Stefan Gebelhoff,<br />

Dan Glazer, Julian Härtner, Oliver Reinhard,<br />

Sylvana Schneider, Nicole Spiekermann<br />

Die Welt ist aus den Fugen, nichts ist mehr,<br />

wie es sein sollte. Statt Frieden herrscht<br />

Krieg in Europa, statt dem jüngst gestorbenen<br />

Vater sitzt der Onkel auf dem Thron<br />

Dänemarks. Hamlet erfährt davon während<br />

seines humanistischen Studiums in Wittenberg.<br />

Nach Helsingborg zur Beerdigung angereist,<br />

findet sich Hamlet auf der Hochzeit<br />

seiner Mutter mit seinem Onkel wieder. Nein,<br />

nichts ist in Ordnung. Und dann erzählt ihm<br />

sein alter Freund Horatio, dass der Geist seines<br />

toten Vaters nachts umhergeht. Hamlet<br />

will ihn sehen und erhält vom Geist den Auftrag,<br />

seinen Onkel zu töten. Was tun?<br />

Der junge Prinz Hamlet sieht seine gewohnte<br />

Welt in Auflösung. Sein Vater tot, sein<br />

Land in Konflikt mit anderen Staaten, Ethik<br />

und Moral lösen sich auf. Doch genau der<br />

Humanismus liegt ihm am Herzen, seinetwegen<br />

studiert er in Wittenberg. Und nun<br />

wird von ihm verlangt, seinen Onkel aus Rache<br />

zu töten. Hamlet sucht einen Ausweg,<br />

doch wie lange kann er seine ethischen Vorstellungen<br />

behaupten in einer Welt, die zugrunde<br />

geht?<br />

Der renommierte deutsche Autor Helmut<br />

Krausser hat das berühmteste Drama der<br />

Weltliteratur für das <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong><br />

neu übersetzt.<br />

6<br />

Helmut Krausser wurde 1964 in Esslingen<br />

geboren. Krausser war u. a. Spieler,<br />

Nachtwächter, Zeitungswerber, Sänger<br />

in einer Rock’n’Roll-Band und Journalist.<br />

Nebenbei studierte er provinzialrömische<br />

Archäologie. Er lebt in Berlin und<br />

schreibt Romane, Erzählungen, Lyrik,<br />

Tagebücher, Hörspiele, <strong>Theater</strong>stücke,<br />

Drehbücher, Übersetzungen und Musik.<br />

Zu seinen bekanntesten Prosawerken<br />

gehören die Romane «Fette Welt», «Der<br />

große Bagarozy» und «Einsamkeit und Sex<br />

und Mitleid», die auch verfilmt wurden.<br />

Sein <strong>Theater</strong>stück «Lederfresse» wurde<br />

an über 200 Bühnen weltweit aufgeführt.<br />

Er übersetzte bereits Shakespeares Sonette,<br />

«Die Tragödie vom Leben und Sterben<br />

des Julius Cäsar» (im <strong>TAK</strong> 2021/22)<br />

und arbeitet derzeit an «Macbeth».<br />

Die Neuübertragung ist der Fürst Franz<br />

Josef von <strong>Liechtenstein</strong> Stiftung gewidmet.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 16.09.23, 19.30 Uhr<br />

PREMIERE<br />

Do 28.09.23, 19.30 Uhr<br />

Mi 25.10.23, 19.30 Uhr<br />

Do 16.11.22, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: jeweils 18.50 Uhr<br />

(ausser Premiere)<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 10<br />

Gastspiele<br />

Do 19.10.23, Bühne Aarau<br />

Di 28.11.23, <strong>Theater</strong> Casino Zug<br />

Matinée mit Helmut Krausser<br />

So 17.09.23, 11 Uhr<br />

ABO


SCHAUSPIEL-ABO<br />

© Claudia Herzog<br />

The Journey<br />

Lukas Bärfuss, Gwendolyn Masin, ORIGIN Ensemble, Söndörgö<br />

Text und Lesung Lukas Bärfuss<br />

Musik Gwendolyn Masin (Violine)<br />

ORIGIN Ensemble<br />

Miklós Lukács, Söndörgö<br />

Lukas Bärfuss, geboren 1971 in Thun,<br />

ist Dramatiker und Romancier, Essayist<br />

und Dramaturg. Seine Stücke werden<br />

weltweit gespielt, seine Romane sind<br />

in zwanzig Sprachen übersetzt. 2003<br />

wurde er für «Die sexuellen Neurosen<br />

unserer Eltern» als bester Nachwuchsdramatiker<br />

ausgezeichnet und bekam<br />

2005 den Mülheimer Dramatikerpreis<br />

für «Der Bus». Er erhielt zahlreiche<br />

Preise, u. a. den Berliner Literaturpreis<br />

(2013), den Schweizer Buchpreis (für<br />

«Koala», 2014), den Nicolas-Born-Preis<br />

(2015). 2019 wurde Lukas Bärfuss mit<br />

dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.<br />

Lukas Bärfuss ist Mitglied<br />

der Deutschen Akademie für Sprache<br />

und Dichtung und lebt in Zürich.<br />

Lukas Bärfuss, Schriftsteller und Dramaturg,<br />

bereist die Region zwischen Minsk und dem<br />

Balkan seit Jahren und ist in regem Kontakt<br />

mit Menschen vor Ort. Für dieses Projekt<br />

greift er auf Erinnerungen zurück und bereichert<br />

das schon Bestehende mit Geschichten,<br />

die er auf weiteren geplanten Reisen<br />

nach Rumänien, Istanbul und Odessa sammeln<br />

wird.<br />

Eine literarisch-musikalische Reise in den<br />

Osten, auf der Suche nach den kulturellen<br />

Spuren, die Europa geprägt haben. Minsk,<br />

Odessa, Istanbul und Sarajevo sind die<br />

Koordinaten. Die Route meidet die Hauptstrassen,<br />

sie folgt den Saumpfaden und den<br />

Schleichwegen. Dort finden sich die Menschen,<br />

die ihre Heimat verlassen mussten,<br />

dort hören wir die Lieder der Nomaden, den<br />

Gesang der Verfolgten und Vertriebenen. Sie<br />

erzählen vom Aufstieg und vom Untergang<br />

der Imperien, vom letzten Morgen im alten<br />

Zuhause, vom ersten Abend in einem fremden<br />

Bett, von den Grenzen, die zu überwinden<br />

sind, von der geschmuggelten Ware,<br />

den verlorenen Kindern und von der wiedergefundenen<br />

Liebe. Einer wird ins Haus<br />

gelassen, die andere der Tür verwiesen. Jemand<br />

findet das Glück, manche nur das alte<br />

Elend an einem neuen Ort. Im Wechsel der<br />

Akkorde lösen sich die Generationen ab.<br />

Sprachen werden verboten und gehen vergessen,<br />

Bibliotheken verbrennen, von den<br />

Büchern bleibt nur, was jemand auswendig<br />

gelernt hat. Geschichten aus alten Zeiten?<br />

Es sind die Neuigkeiten des Tages. Damals<br />

wie heute entscheidet sich das Schicksal<br />

des Kontinents, seine Freiheit, sein Friede,<br />

im Osten. Es wird Zeit, dass wir uns auf die<br />

Reise machen.<br />

Erzählt werden die Geschichten von einem<br />

Reporter (Lukas Bärfuss), einem Rhapsoden<br />

des 21. Jahrhunderts, der Osteuropa bereist<br />

und mit den Menschen ins Gespräch<br />

kommt. Die international gefeierte Violinistin<br />

Gwendolyn Masin fügt diese Erzählungen in<br />

einen musikalischen Rahmen aus Kompositionen<br />

aus den besuchten Orten.<br />

Eine einzigartige Inszenierung an der<br />

Schnittstelle zwischen Konzert, Lesung,<br />

Vortrag und Musiktheater, die Vielfalt und<br />

Gemeinsamkeiten der Region zwischen Ukraine<br />

und Budapest literarisch und musikalisch<br />

widerspiegelt.<br />

<strong>TAK</strong><br />

ABO<br />

Mi 08.11.23, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: um 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 10<br />

7


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Effi Briest | Der junge Mann<br />

Theodor Fontane und Annie Ernaux<br />

Dramatisierung von Thomas Spieckermann | Deutsch von Sonja Finck<br />

Uraufführung<br />

<strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong><br />

8<br />

Regie Oliver Vorwerk<br />

Ausstattung Alexander Grüner<br />

Mit Georg Melich, André Rohde,<br />

Christiani Wetter<br />

An diesem Abend stehen zwei Texte im Zentrum,<br />

in denen sich die Geschichte zweier<br />

Frauen aus zwei Jahrhunderten spiegelt –<br />

aus der Gegenwart und dem 19. Jahrhundert.<br />

In der herzergreifenden Geschichte<br />

von Theodor Fontane steht die junge Effi<br />

Briest im Zentrum, die viel zu früh einen zu<br />

alten Mann heiratet, sich einsam auf seinem<br />

Landgut wiederfindet und einen anderen<br />

Mann kennenlernt, der Esprit und ein neues<br />

Leben verspricht. Beide versagen sich ihr<br />

Liebesglück und bleiben bei ihren Familien,<br />

doch die gesellschaftlichen Normen des 19.<br />

Jahrhunderts holen sie trotzdem ein: Effis<br />

Mann findet eines Tages die gesammelten<br />

Liebesbriefe und fordert seinen Rivalen zum<br />

Duell. Von ihrem Mann und von ihrer Familie<br />

verstossen, geht sie in Einsamkeit zugrunde.<br />

Dem gegenüber steht die Erzählung „Der<br />

junge Mann“ der Literaturnobelpreisträgerin<br />

Annie Ernaux. Man sieht hier in unserer<br />

Gegenwart eine Frau in mittleren Jahren,<br />

die ein Verhältnis mit einem deutlich jüngeren<br />

Mann eingeht – aus purer Lust und<br />

Sympathie, aber auch um sich selbst jünger<br />

zu fühlen, eine «zweite Jugend» zu erleben.<br />

Doch ihre eigene Vergangenheit lässt sie<br />

nicht los: Erinnerungen aus Liebesbeziehungen<br />

mit Männern aus ihrer eigenen Lebensgeschichte<br />

werden wieder wach. Und diese<br />

Bilder sind stärker als das, was sie mit ihrem<br />

aktuellen Liebhaber erlebt.<br />

Zugleich ist die intime Episode etwas Politisches,<br />

denn die Konstellation «ältere Frau<br />

mit jüngerem Mann» löst auf der Strasse, in<br />

den Restaurants und Bars fast ständig böse<br />

Blicke, wütende Reaktionen aus.<br />

«Effi Briest» ist eine grosse Liebes- und Ehegeschichte,<br />

die angesichts des unerbittlichen<br />

Korsetts der Konventionen tragisch<br />

enden muss. «Der junge Mann» ist ein Plä-<br />

doyer für ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes<br />

Leben der Geschlechter, für<br />

Unabhängigkeit, für das Überwinden von<br />

Rollenbildern. Beide Texte erzählen von Liebe,<br />

die zwischen gesellschaftlichen Zwängen<br />

und den persönlichen Sehnsüchten<br />

und Zweifeln der Liebenden scheitern – und<br />

nicht zuletzt davon, wie sehr auch nach jahrhundertelangem<br />

gesellschaftlichem Wandel<br />

das Privateste immer noch vom Öffentlichen<br />

bestimmt wird.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 20.01.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

PREMIERE<br />

Mi 31.01.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

Mi 21.02.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

Do 07.03.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: jeweils 18.50 Uhr<br />

(ausser Premiere)<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 10<br />

ABO<br />

Annie Ernaux, geboren 1940, bezeichnet<br />

sich als «Ethnologin ihrer selbst».<br />

Sie ist eine der bedeutendsten französischsprachigen<br />

Schriftstellerinnen<br />

unserer Zeit, ihre zwanzig Romane<br />

sind von Kritik und Publikum gleichermassen<br />

gefeiert worden. Sie wurde<br />

mehrfach ausgezeichnet, zuletzt<br />

mit dem Nobelpreis für Literatur.<br />

© Leonardo Cendamo


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Das Leben ist ein<br />

Märchen, nur von<br />

einem Idioten erzählt,<br />

völlig bedeutungslos.<br />

© Armin Smailovic<br />

«Der Abend hat die hochgespannten<br />

Erwartungen noch<br />

übertroffen: Er ist fulminant!»<br />

Martin Krumbholz,<br />

Süddeutsche Zeitung<br />

Macbeth<br />

William Shakespeare<br />

Schauspielhaus Bochum<br />

Jens Harzer ist einer der ganz grossen<br />

Schauspieler in Deutschland. 2019<br />

wurde Harzer mit dem bedeutendsten<br />

Preis des deutschsprachigen <strong>Theater</strong>s,<br />

dem Iffland-Ring, ausgezeichnet. Er<br />

wurde ihm durch die testamentarische<br />

Verfügung des vormaligen Trägers Bruno<br />

Ganz nach dessen Tod übergeben.<br />

Der Kritiker Simon Strauß schrieb in<br />

der FAZ über ihn: «Wer ihn noch nicht<br />

auf der Bühne gesehen hat, der hat<br />

bisher das Beste verpasst, was das<br />

deutsche Schauspiel im Moment zu<br />

bieten hat.»<br />

Das Schauspielhaus Bochum<br />

wurde 2022 ausgezeichnet als «<strong>Theater</strong><br />

des Jahres».<br />

Regie Johan Simons<br />

Textfassung Koen Tachelet<br />

Bühne Nadja Sofie Eller<br />

Video Florian Schaumberger<br />

Kostüm Greta Goiris<br />

Lichtdesign Bernd Felder<br />

Mit Marina Galic, Jens Harzer,<br />

Stefan Hunstein<br />

Schottland, vor langer Zeit. Der Krieg ist<br />

vorbei. Macbeth und sein Freund Banquo<br />

kehren vom Schlachtfeld zurück. Sie haben<br />

gewonnen, sind voller Adrenalin, ihre<br />

Schwerter feucht noch vom Blut. Von überall<br />

hallt der Name Macbeth wider, schwirrt<br />

die Luft vor Geschichten, wie leicht ihm das<br />

Morden fiel. Macbeth dem Helden, Killer im<br />

Dienst vom König und Vaterland, fällt eine<br />

grosse Zukunft anheim. Seltsame Kreaturen<br />

sagen ihm das Königtum voraus. Was dafür<br />

benötigt wird, sind Handlungen, die im<br />

Blut baden. Macbeth soll nur auf den Blutdurst<br />

hören, der in ihm wohnt. Von seiner<br />

Frau ermutigt, mordet er sich seinen Weg<br />

zur absoluten Macht frei: zuerst den König,<br />

dann seine besten Freunde, dann ihre Familien<br />

inklusive ihrer Kinder. Die Voraussage<br />

der Hexen scheint erfüllt, zumindest teilweise.<br />

Die Freude der absoluten Macht aber<br />

fehlt. Macbeth und seine Lady werden von<br />

Schuldgefühlen und Reue verzehrt. Unabwendbar<br />

wird auch der zweite Teil der Voraussage<br />

sich erfüllen, wie unwahrscheinlich<br />

auch dessen Voraussetzungen sind. Von<br />

Freund und Feind verlassen, bleibt Macbeth<br />

nur eine Befreiung – die von sich selbst.<br />

Macbeth ist Shakespeares kürzeste Tragödie.<br />

Das zwischen 1603 und 1607 geschrie-<br />

bene Werk basiert teilweise auf der wahren<br />

Geschichte des schottischen Königs Macbeth<br />

(1005–1057), der 1040 den Thron bestieg,<br />

indem er König Duncan I. tötete. Obwohl<br />

seine Taten uns als unvorstellbar und<br />

unmenschlich erscheinen, gibt es das unbehagliche<br />

Gefühl, Macbeth sei nicht nur<br />

Monster. Auch wenn er in Blut badet, denkt<br />

Macbeth über seine Menschlichkeit nach,<br />

betrachtet seine Handlungen als Ausdruck<br />

eines grösseren Gedankens: ein schwarzer<br />

Gedanke zwar, aber ein Gedanke. Er erinnert<br />

uns daran, dass der Mensch ein reflektierendes<br />

Tier ist. Macbeth ist der Mensch,<br />

der wir sein könnten, wenn jemand bei uns<br />

die falschen Knöpfe drückt. Schaudernd vor<br />

Macbeths Verbrechen, schaudern wir vor<br />

uns selbst.<br />

SAL, Schaan<br />

Do 14.03.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 10<br />

DAUER: 3 h, inkl. Pause<br />

ABO<br />

9


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Die Glasmenagerie<br />

Sieht so die Zukunft aus,<br />

die wir für uns ins<br />

Auge gefasst haben?<br />

Tennessee Williams<br />

Deutsches <strong>Theater</strong> Berlin<br />

Eine Weiterspielen-Produktion<br />

Regie Stephan Kimmig<br />

Bühne Katja Haß<br />

Kostüme Anja Rabes<br />

Musik Michael Verhovec<br />

Licht Robert Grauel<br />

Mit Marcel Kohler, Linn Reusse,<br />

Anja Schneider, Holger Stockhaus<br />

Trotz Rückschlägen, Enttäuschungen und<br />

familiären Streitigkeiten gibt Familie Wingfield<br />

ihre Wünsche und Hoffnungen nicht<br />

auf. Obwohl oder gerade weil Tom und Laura<br />

mit ihrer Mutter Amanda in einfachen Verhältnissen<br />

leben, träumen sie. Sie träumen<br />

von einem anderen Leben, von einem besseren<br />

Leben, von einem Leben ohne Arbeit<br />

in der Fabrik, von Zeit für Kunst, von<br />

einer Welt ausserhalb der grauen Realität.<br />

Ihr Vater hat die Familie vor Jahren verlassen.<br />

Tom ernährt sie durch seine Arbeit in<br />

einem Lagerhaus, will aber lieber als Schriftsteller<br />

arbeiten. Während Amanda von ihrer<br />

Jugend schwärmt und die Rest familie mit<br />

übertriebener Mutterliebe traktiert, konzentriert<br />

sich die schüchterne Laura ganz auf<br />

ihre Sammlung zerbrechlicher Glastiere. In<br />

dieser Menagerie sonderbarer Figuren findet<br />

sie Halt und kann die Realität vergessen.<br />

Als Tom eines Tages auf Wunsch der Mutter<br />

seinen Arbeitskollegen Jim zum Abendessen<br />

mitbringt, implodiert ihr Plan, Laura zu<br />

verkuppeln, auf absurde Weise. Tennessee<br />

Williams’ Stück, 1944 uraufgeführt, erzählt<br />

von der Fesselung an Träume, die dem Alltag<br />

die Angst rauben, ohne ihm standhalten<br />

zu können.<br />

Sein Debütstück «Die Glasmenagerie»<br />

machte den US-amerikanischen Autor Tennessee<br />

Williams über Nacht berühmt. Die<br />

Inszenierung von Stephan Kimmig am Deutschen<br />

<strong>Theater</strong> Berlin unterstreicht die Zeitlosigkeit<br />

der dargestellten Familienkonstellation.<br />

SAL, Schaan<br />

ABO<br />

Sa 20.04.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 10<br />

DAUER: 2 h 30 min, eine Pause<br />

«Was man an diesem Abend zu sehen<br />

bekommt, ist ein wahres Schauspielfest, bei<br />

dem die vier Darsteller alles zeigen können,<br />

was in ihnen steckt. […] was man sonst vor<br />

allem aus dem Kino kennt, das sinnübertragende,<br />

gefühlsanstiftende Spiel, hier findet<br />

es einmal wieder an seinem ursprünglichen<br />

Ort statt. Warum? Weil der Regisseur den<br />

Mut besitzt, die Zartheit des Stücks zart<br />

zu lassen und – die Traurigkeit traurig.»<br />

© Arno Declair<br />

Frankfurter Allgemeine Zeitung<br />

10 10


SCHAUSPIEL-ABO<br />

© Heinz Holzmann<br />

Selfportrait :: Giacometti<br />

Live-Performance mit Virtual Reality für je eine Person<br />

RAUM+ZEIT Produktionen<br />

Ein staubiges, enges Atelier in Paris, irgendwann<br />

im Jahr 1958: Alberto Giacometti und<br />

eine Frau, die sich selbst Caroline nennt, sitzen<br />

sich gegenüber. Caroline ist Prostituierte,<br />

aber heute ist sie herbestellt, weil er sie<br />

malen will. Giacometti ist berüchtigt für seine<br />

ewige Unzufriedenheit mit den eigenen Werken.<br />

Nie ist er zufrieden, nie vollendet er ein<br />

Werk. Die Realität, wie er sie sieht, lässt sich<br />

nicht einfach abbilden. Oder lässt sich das<br />

Abbild nicht auf seine Realität ein?<br />

RAUM+ZEIT skizziert in der analog-virtuellen<br />

Installation «Selfportrait» die archetypische<br />

Situation zwischen Modell und Künstler:in<br />

und untersucht die obsessiven und autoritären<br />

Mechanismen dieses Verhältnisses.<br />

Zwei Stühle im leeren Raum, zwei Perspektiven,<br />

zwei Menschen - eine Begegnung. Das<br />

Dreiecksverhältnis zwischen der Schauspielerin<br />

Sophie Hutter, einer 360° Kamera und<br />

dem/der Zuschauer*in selbst verändert sich<br />

ständig, im virtuellen Raum wie in der Realität:<br />

Wer beobachtet hier wen? Wer entwirft<br />

welches Bild von wem? Und wo liegt die Essenz<br />

eines Menschen?<br />

Jeweils eine Person betritt die Installation<br />

alleine und erlebt aus verschiedenen Perspektiven,<br />

analog und virtuell, immersiv und<br />

als konventionelle:r Zuschauer:in ein Spiel<br />

zwischen Subjekt und Objekt, Identifizierung<br />

und Distanz, Beobachtung und Aktion.<br />

RAUM+ZEIT führt analoges <strong>Theater</strong> und<br />

Virtual Reality in einer neuen Form zusammen.<br />

Im Zentrum des Geschehens stehen<br />

die Besucherinnen und Besucher: Sie werden<br />

an eine Grenze geführt, an der es fraglich<br />

wird, ob sie nur Beobachter oder schon<br />

Teil der Installation sind. Sie agieren in einem<br />

Machtspiel von sehen und gesehen werden.<br />

Installation und Realität, Erinnerung und Gegenwart<br />

verdichten sich zu einer neuen Erfahrung.<br />

<strong>TAK</strong><br />

ABO<br />

Fr <strong>24</strong>.05.<strong>24</strong><br />

Sa 25.05.<strong>24</strong><br />

Besuchszeiten alle 15 Minuten<br />

zwischen 18 und 22 Uhr<br />

So 26.05.<strong>24</strong><br />

Besuchszeiten alle 15 Minuten<br />

zwischen 15 und 19 Uhr<br />

Mo 27.05.<strong>24</strong><br />

Di 28.05.<strong>24</strong>,<br />

Mi 29.05.<strong>24</strong><br />

Besuchszeiten alle 15 Minuten<br />

zwischen 18 und 22 Uhr<br />

CHF 45 | erm. 10<br />

Reservierung erforderlich<br />

BESUCHSDAUER: 50 min pro Person<br />

Spiel Sophie Hutter<br />

Idee und Konzeption<br />

Juliane Hendes, Lothar<br />

Kittstein, Bernhard Mikeska<br />

Regie Bernhard Mikeska<br />

Text Lothar Kittstein<br />

Dramaturgie Juliane Hendes<br />

Bühne Maira Bieler<br />

Kostüme Justina Klimczyk<br />

Sounddesign Knut Jensen<br />

VR-Technik INVR.SPACE GmbH


SCHAUSPIEL-ABO<br />

Adern<br />

Lisa Wentz<br />

Burgtheater Wien<br />

Jeder tut,<br />

was er tun<br />

muss.<br />

Regie David Bösch<br />

Bühne Patrick Bannwart<br />

Kostüme Falko Herold<br />

Komposition Karsten Riedel<br />

Licht Marcus Loran<br />

Dramaturgie Maike Müller<br />

Mit Sarah Viktoria Frick, Markus Hering,<br />

Daniel Jesch, Andrea Wenzl, Elisa Plüss<br />

«Dort wo das Erz begraben, dort wo der<br />

Tag nie scheint, dort wo die Knochen liegen,<br />

dort wo kein Himmel weint»: Brixlegg,<br />

Tirol, 1953. Am Bahnsteig treffen sich Aloisia<br />

und Rudolf, sie sucht einen Vater für ihre<br />

Tochter, er per Zeitungsannonce eine Mutter<br />

für seine Kinder. Gezeichnet von Kriegserfahrungen,<br />

der Arbeit im Bergwerk und der<br />

Welt des dörflichen Nachkriegspatriarchats<br />

entscheiden sich die beiden für ein gemeinsames<br />

Leben, für einen Neustart im Familienbunde.<br />

Dabei bricht die Vergangenheit in<br />

Form von Aloisias Schwester, Herta, genauso<br />

ins gemeinsame Leben ein wie die verdrängten<br />

Traumata der Arbeit unter Tage,<br />

die in alptraumhaften Sequenzen immer<br />

wieder ins Bewusstsein drängen.<br />

Lisa Wentz erzählt von einem Leben, das<br />

geprägt und dominiert von den allgegenwärtigen<br />

und übermächtigen Tiroler Bergen<br />

fernab der Welt erscheint, und doch<br />

mitten in der Geschichte des 20. Jahrhunderts<br />

stattfindet: Die politischen Ereignisse<br />

der Zeit begleiten den Familienkosmos und<br />

zeigen die Marksteine des Zeitenwandels in<br />

der Lebensgeschichte der österreichischen<br />

Nachkriegsgenerationen.<br />

Sarah Viktoria Frick<br />

© Sergi Pons<br />

SAL, Schaan<br />

Do 06.06.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

Fr 07.06.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

ABO<br />

EINFÜHRUNG: jeweils 18.50 Uhr<br />

ADERN wurde mehrfach ausgezeichnet: Mit ADERN<br />

gewinnt Lisa Wentz den Retzhofer Dramapreis 2021<br />

sowie den NESTROY 2022 für BESTES STÜCK.<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 10<br />

DAUER: 1 h 30 min, keine Pause<br />

12<br />

Sarah Viktoria Frick wurde mit dem NESTROY<br />

2022 als BESTE SCHAUSPIELERIN ausgezeichnet.<br />

Die Inszenierung wurde ausserdem zum<br />

HEIDEL BERGER STÜCKEMARKT <strong>2023</strong> eingeladen.<br />

«Als Volksstück über einen Tiroler Bergmann und dessen<br />

Frau konzipiert, ist Lisa Wentz’ ‹Adern› vor allem ein<br />

Triumph für Sarah Viktoria Frick und Markus Hering.»<br />

Der Standard


SCHAUSPIEL-ABO<br />

13<br />

© Matthias Horn


SCHAUSPIEL<br />

Kaffee mit<br />

Zucker?<br />

Materialperformance und biografisches<br />

Dokumentartheater<br />

Laia RiCa, Deutschland /<br />

El Salvador<br />

Künstlerische Leitung & Text Laia Ribera Cañénguez,<br />

Dramaturgie Antonio Cerezo, Live-Visuals Daniela<br />

del Pomar, Künstlerische Mitarbeit Leicy Valenzuela,<br />

Bühnenbild Marian Nketiah, Lichtdesign Vanessa Farfán,<br />

Dramaturgische Beratung Ruschka Steininger<br />

Mit Laia Ribera Cañénguez, Yahima Piedra Córdova (Musik)<br />

In «Kaffee mit Zucker?» bestimmen die beiden Materialien<br />

Kaffee und Zucker in ihren unterschiedlichsten Aggregatzuständen<br />

die Bühne. Von ihnen ausgehend wird die<br />

deutsche Einwanderungsgeschichte in Mittelamerika und<br />

ihre kolonialen Kontinuitäten verhandelt. Aus Kaffeebohnen<br />

und Zuckerwatte, aus biografischem Material und historischen<br />

Quellen, aus Video-Fragmenten und Live-Musik<br />

entsteht eine bildstarke, inhaltlich dichte, sinnliche und<br />

vielfach preisgekrönte Inszenierung.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Di 27.02.<strong>24</strong>, 19 Uhr<br />

Mi 28.02.<strong>24</strong>, 10 Uhr<br />

CHF 25 | erm. 10<br />

© Pablo Hassmann<br />

Forever Yours<br />

oder Die Leiden des jungen Werther<br />

<strong>Theater</strong> Strahl, Berlin<br />

Regie Inda Buschmann, Text & Dramaturgie Hannah Schopf, Musik<br />

Sebastian Flaig, Bühne Michael Ottopal, Lichtdesign Maximilian Fandrich,<br />

Kostüm Stephanie Dorn, Regieassistenz Kathrin Reindl, Paris Scholtz<br />

Mit Maroulita de Kol (Live-Musikerin), Amos Detscher,<br />

Natascha Manthe, Olivia Stutz, Justus Verdenhalven<br />

Werther liebt Lotte. Lotte liebt ihren Werther irgendwie auch, nur<br />

halt nicht so … Schliesslich gibt es da noch Albert, mit dem Lotte<br />

eigentlich zusammen ist. Aber Werther weiss, was er will. Werther<br />

bleibt nächtelang wach, um keine Nachricht von Lotte zu verpassen.<br />

Werther schaut lieber auf sein Telefon als auf die Matheklausur.<br />

Werther kleckert beim Essen, weil er den Blick nicht von Lotte wenden<br />

kann. Von Lottes Bildern, Lottes Story, Lottes Körper, Lottes<br />

Nachrichten, Lottes Freunden, Lottes Standort, Lotte, Lotte, Lotte.<br />

Lotte überall. Wie soll Werther da wegschauen? – Lotte, ich bin dein!<br />

Forever yours!<br />

Das Stück kombiniert Goethes Vorlage mit einer Gegenwart des digitalen<br />

Dauerkontakts. Denn verliebte Sehnsucht bleibt gleich, aber<br />

was passiert, wenn sie von sozialen Medien potenziert wird …?<br />

«Neu und besonders an dieser Fassung – Lotte bekommt eine<br />

Stimme. … Eine lebendige, dynamisch gespielte Bearbeitung der<br />

Leiden des jungen Werther, die viel Diskussionsstoff bietet.»<br />

rbb Kultur, Regine Bruckman<br />

<strong>TAK</strong><br />

Di 23.04.<strong>24</strong>, 14 Uhr<br />

Mi <strong>24</strong>.04.<strong>24</strong>, 10 Uhr<br />

14<br />

CHF 25 | erm. 10


WISSEN<br />

Stefan Glowacz<br />

Faszination Grönland<br />

Der Profiabenteurer und Kletterer Stefan Glowacz versucht stets, seine Expeditionen<br />

so nachhaltig wie möglich zu gestalten. So brach Glowacz 2018 zusammen<br />

mit Philipp Hans an Bord eines Segelschiffs auf: Nach Grönland. Seine<br />

Vision war dabei, drei Expeditionsformate in einer einzigen Expedition zu vereinen:<br />

die Reise per Segelschiff, die Druchquerung Grönlands von West nach Ost<br />

(1000 Kilometer) zu Fuß bzw. per Ski und Snow-Kites und die Erstbegehung einer<br />

1300 Meter hohen Big Wall.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 07.12.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 40 | erm. 15<br />

DAUER: 1 h 30 m, keine Pause<br />

© Thomas Ulrich<br />

In bewährt unterhaltsamer Weise gewährt Stefan Glowacz dem Zuschauer einen<br />

Blick hinter die Kulissen seiner Expeditionen. Über allem stehen die atemberaubenden<br />

Bilder und Filmsequenzen, die das Publikum in eine abenteuerliche,<br />

menschenfeindliche aber zugleich überaus faszinierende Welt entführen.<br />

Dr. Eckart von<br />

Hirschhausen<br />

Mensch, Erde! Wir könnten<br />

es so schön haben.<br />

Es ist schwer die Welt ehrenamtlich zu retten, wenn andere sie<br />

hauptberuflich zerstören. Deshalb hat Eckart v. Hirschhausen seine<br />

Bühnenkarriere aufgegeben um sich der Arbeit seiner Stiftung Gesunde<br />

Erde-Gesunde Menschen zu widmen. Für das <strong>TAK</strong> macht er<br />

aber eine kleine Ausnahme und kommt zu einem exklusiven Gastspiel.<br />

Sie dürfen sich freuen auf eine einmalige Mischung aus Lesung,<br />

Kabarett, persönlichen Geschichten und viel Spontaneität. Ein<br />

Abend für Kopf, Herz und Zwerchfell. Eine Ermutigung für alle, die<br />

verstanden haben: wir haben eine Jahrhundertaufgabe vor uns, für<br />

die wir weniger als ein Jahrzehnt Zeit haben. Darüber kann man verrückt<br />

werden, verzweifeln – oder Lachen!<br />

IhrPartnerfürLicht·Ton ·Video<br />

© Julian Engels<br />

Digitale Events ·Konzertechnik·M ultim edia<br />

Kongresstechnik·Videotechnik·LED-Wals<br />

SAL, Schaan<br />

Mi 13.12.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 40, 48 | erm. 20 | DAUER: 2h, inkl. Pause<br />

15


«Meine Mutter ist wie eine<br />

Katze. Manchmal sehe ich sie mit<br />

unmöglich verdrehtem Körper, die<br />

Beine in alle Himmelsrichtungen<br />

gestreckt, durch die Luft fliegen.<br />

Als Kind dachte ich dann jeweils:<br />

Das ist das Ende der Welt. Heute<br />

weiss ich, dass sie auf den<br />

Füssen landet.»<br />

Stéphanie Argerich über ihre Mutter


<strong>TAK</strong><br />

VADUZER<br />

WELTKLASSIK


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

Kyle Eastwood Quintet<br />

Gast Waltzing<br />

Sinfonieorchester <strong>Liechtenstein</strong><br />

Kyle Eastwood Quintet<br />

Kyle Eastwood (Kontrabass und Bassgitarre), Andrew McCormack<br />

(Piano), Brandon Allen (Saxophon), Quentin Collins (Trompete),<br />

Chris Higginbottom (Schlagzeug)<br />

Gast Waltzing Leitung<br />

Sinfonieorchester <strong>Liechtenstein</strong><br />

Musik aus Filmen mit Clint Eastwood<br />

von Ennio Morricone, Lalo Schifrin,<br />

John Williams, Lennie Niehaus, Clint und<br />

Kyle Eastwood<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Fr 10.11.23, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

ABO<br />

CHF 30, 50, 65, 75 | erm. 20 (*10)<br />

Dieses Konzert kann auch innerhalb<br />

des <strong>TAK</strong>_music-Abos gewählt werden.<br />

Klassische Musik meets Jazz. Der überragende<br />

Bassist Kyle Eastwood erweist in diesem<br />

Road-Movie-Konzert den legendären<br />

Werken seines Vaters Clint die Reverenz.<br />

Die Filmmusik zu seinen Werken, die oftmals<br />

Kyle Eastwood komponiert hat, ist in hohem<br />

Masse von den Meistern der klassischen<br />

Sinfonik inspiriert. Legendäre Soundtracks<br />

aus Filmen wie «Gran Torino», «Die Brücken<br />

am Fluss», «Für eine Handvoll Dollar»,<br />

«Briefe aus Iwo Jima» oder «Zwei glorreiche<br />

Halunken» wurden von Kyle Eastwood für<br />

dieses Konzert ausgewählt und von Gast<br />

Waltzing neu orchestriert, der das Sinfonieorchester<br />

<strong>Liechtenstein</strong> dirigieren wird.<br />

Clint Eastwood fasziniert bis heute. Als begnadeter<br />

Regisseur hinterfragt er den Mythos<br />

des amerikanischen Helden in Krimis,<br />

Western oder Kriegsfilmen. Der Jazz- und<br />

Country-Fan verfügt auch mit 91 Jahren<br />

über unerschöpfliche Energie und produzierte<br />

erst neulich seinen 39. Film «Cry Macho».<br />

Kyle Eastwood lebt in Paris. Er hat bislang<br />

neun Alben veröffentlicht und mit seinem<br />

Quintett eine Vielzahl von Konzerten auf allen<br />

Kontinenten gespielt. Seine Aufnahme<br />

«In Transit» wurde von dem amerikanischen<br />

Downbeat-Magazin mit vier von vier Sternen<br />

bewertet.<br />

Mit diesem Konzert führt Eastwood die Idee,<br />

Filmmusik mit Klassik und Jazz zu verbinden,<br />

weiter, die er mit dem 2019 produzierten<br />

Album «Cinematic» erstmals aufgegriffen<br />

hat und mit dem er 2020 zu Gast im <strong>TAK</strong><br />

war. Gemeinsam mit dem Sinfonieorchester<br />

<strong>Liechtenstein</strong> entsteht so ein einmaliges<br />

Konzerterlebnis, das 45 Jahre Filmgeschichte<br />

Revue passieren lässt.<br />

18<br />

Auf der Bühne ist hinter den Musiker:innen<br />

auf einer Grossleinwand auch Clint<br />

Eastwood selbst filmisch anwesend.<br />

Gespräche zwischen ihm und seinem<br />

Sohn runden die Musiken ab und geben<br />

Einblicke in diese faszinierenden Filmund<br />

Musikwelten zweier Legenden.


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

© Adriano Heitmann<br />

Martha Argerich<br />

Charles Dutoit<br />

The European Philharmonic<br />

of Switzerland<br />

Martha Argerich Klavier<br />

Charles Dutoit Leitung<br />

The European Philharmonic<br />

of Switzerland<br />

Maurice Ravel<br />

Le Tombeau de Couperin<br />

Robert Schumann<br />

Klavierkonzert in a-Moll op. 54<br />

Ludwig van Beethoven<br />

Sinfonie Nr. 7 in A-Dur op. 92<br />

Martha Argerich elektrisiert mit ihrem vulkanischen<br />

Temperament, ihrer glühenden Intensität<br />

und phänomenalen Auffassungsgabe<br />

rund um den Globus. Es darf durchaus<br />

als Sensation bezeichnet werden, dass diese<br />

Ausnahmepianistin nach zwei Jahren nun<br />

abermals in Vaduz spielt. Künstlerinnen ihres<br />

Ranges können sich Zeit und Ort weltweit<br />

nach Belieben aussuchen, doch Argerich<br />

spielt gerne in Vaduz, sie liebt das hiesige<br />

Publikum und die musikbegeisterte Atmosphäre<br />

im Vaduzer Saal.<br />

Als Tochter russischer Einwanderer in Buenos<br />

Aires geboren, in Wien von Friedrich<br />

Gulda ausgebildet, hat die vielsprachige<br />

Martha Argerich seit vielen Jahren ihren<br />

Wohnsitz in der Schweiz.<br />

Der schweizerische Dirigent Charles Dutoit<br />

und Martha Argerich sind ein ausserordentlich<br />

gut eingespieltes Team, sie musizieren<br />

aus einem Herz und einer Seele. Sie waren<br />

sogar einmal verheiratet und haben eine gemeinsame<br />

Tochter. Der polyglotte und nicht<br />

nur musikalisch hochgebildete Dutoit wirkte<br />

lange Jahre in Montreal, Kanada, und revolutionierte<br />

dort das klassische Musikleben.<br />

Er kreierte neuartige Konzertformen und<br />

konnte so die Jugend für die klassische Mu-<br />

sik begeistern. 1987 wurde in Kanada zum<br />

«Künstler des Jahres» gewählt.<br />

Daher entschloss sich Dutoit auch zur Zusammenarbeit<br />

mit dem jungen Spitzenorchester<br />

EPOS, welches 2015 von Mitgliedern<br />

des Gustav Mahler Jugendorchesters<br />

gegründet wurde. Die Mitglieder des Orchesters<br />

haben Akademiepositionen in Spitzenorchestern<br />

inne, wie den Berliner Philharmonikern,<br />

dem London Symphony Orchestra<br />

oder dem Tonhalle-Orchester Zürich.<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

ABO<br />

Sa 18.11.23, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 65, 85, 105 | erm. 20 (*10)<br />

19


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

ABO<br />

Fr 08.12.23, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 60, 70, 90 | erm. 20 (*10)<br />

© Ira Polyarnaya<br />

Lukas Geniušas<br />

Gintaras Rinkevičius<br />

Staatliches Sinfonieorchester<br />

Litauen<br />

20<br />

Mikalojus Konstantinas Čiurlionis<br />

war eine Doppelbegabung:<br />

Lukas Geniušas Klavier<br />

Gintaras Rinkevičius Leitung<br />

Staatliches Sinfonieorchester Litauen<br />

Mikalojus Konstantinas Čiurlionis Préludes<br />

Frédéric Chopin Klavierkonzert Nr. 1 in e-Moll, op. 11<br />

Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 4<br />

in A-Dur op. 90, «Italienische»<br />

Er glänzte als Maler des verträumten<br />

Jugendstils und als Komponist mit<br />

naturinspirierten Werken voller Anmut<br />

und Imaginationskraft. Im östlichen Teil<br />

Europas wurde der früh Verstorbene<br />

bis weit ins 20. Jahrhundert verehrt.<br />

Ende der 80er Jahre gründete der litauische<br />

Dirigent Gintaras Rinkevičius auf Wunsch<br />

der Regierung das Staatliche Sinfonieorchester<br />

Litauen als Zeichen der nationalen<br />

Wiederbelebung nach der Loslösung aus<br />

der Sowjetunion. Das Orchester wurde zum<br />

Symbol der Erneuerung und die Aufbruchstimmung<br />

ist bei diesem Spitzenorchester<br />

heute noch hörbar. Rinkevičius, Sieger des<br />

Herbert-von-Karajan-Dirigentenwettbewerbes,<br />

pflegt mit dem Orchester einerseits das<br />

einzigartige litauische Repertoire, anderseits<br />

aber auch die etablierten Sinfonien von Mahler,<br />

Bruckner oder Schostakowitsch und verankerte<br />

so das Orchester beständig im internationalen<br />

Konzertleben.<br />

Der litauische Pianist Lukas Geniušas wird<br />

als einer der aufregendsten und profiliertesten<br />

Künstler seiner Generation gefeiert. Die<br />

internationale Presse lobt ihn für seine «Brillanz<br />

und Reife» (The Guardian). Geniušas<br />

konzertiert in allen wichtigen Konzerthallen<br />

wie Elbphilharmonie, Wigmore Hall oder<br />

dem Concertgebouw Amsterdam. Er ist bekannt<br />

für seine Offenheit unkonventionellen<br />

Projekten gegenüber, sei es die Zusammenarbeit<br />

mit zeitgenössischen Komponisten<br />

oder der Auswahl unüblicher Konzertorte,<br />

wie Gefängnissen, Heimen oder Krankenhäusern.<br />

Das Programm verspricht musikalische<br />

Höchstspannung. Chopins geniales Erstes<br />

Klavierkonzert und Mendelssohns von seiner<br />

Italienreise inspirierte «Italienische» Sinfonie<br />

begeistern die Zuhörer:innen seit ihrer<br />

Uraufführung in Warschau und in London vor<br />

knapp 200 Jahren. Der litauische Komponist<br />

Mikalojus Konstantinas Čiurlionis hingegen<br />

harrt noch seiner Entdeckung über die Grenzen<br />

des Baltikums hinaus.


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Fr 19.01.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

ABO<br />

CHF 30, 60, 70, 90 | erm. 20 (*10)<br />

Sebastian Bohren<br />

Thierry Fischer<br />

Münchener Kammerorchester<br />

Sebastian Bohren Violine<br />

Thierry Fischer Leitung<br />

Münchener Kammerorchester<br />

Wolfgang Amadeus Mozart<br />

Sinfonie Nr. 1 in Es-Dur KV 16<br />

Magnus Lindberg<br />

Violinkonzert Nr. 1<br />

Wolfgang Amadeus Mozart<br />

Jupiter Sinfonie Nr. 41 in C-Dur KV 551<br />

Mit Sebastian Bohren ist ein neuer Fixstern<br />

am Geigenhimmel erschienen. Sein ebenso<br />

sensibles wie virtuoses Spiel berührt die<br />

tiefsten Schichten der Seele. Er beherrscht<br />

das klassische Repertoire ebenso wie das<br />

zeitgenössische, wobei er Wert darauf legt,<br />

dass moderne Kompositionen das Publikum<br />

ansprechen und begeistern müssen.<br />

Finnland investierte seit dem Zweiten Weltkrieg<br />

massiv in die Musikausbildung, in musikalische<br />

Institutionen und phänomenal klingende<br />

Konzertsäle. Das zahlte sich aus: Die<br />

Komponisten dieses kleinen Landes zählen<br />

zu den beliebtesten Tonschöpfern weltweit.<br />

Das Violinkonzert des finnischen Komponisten<br />

Magnus Lindberg glänzt mit zauberhaften<br />

Effekten. Aus einem ätherischen Anfang<br />

bricht die Violine zu einer virtuosen Tour de<br />

Force auf. Energiegeladene Doppelgriffpassagen,<br />

wilde Glissandi, flackernde Pizzicati<br />

und mild archaisch wirkende Melodiebögen<br />

schweben auf raunenden, dunkel eingefärbten<br />

Orchesterklängen.<br />

© Marco Borggreve<br />

Umrahmt wird dieses spannende Programm<br />

von Mozarts Lebensklammer: Als Kind komponierte<br />

er in London seine erste Sinfonie;<br />

er durfte nicht Klavier üben, da sein Vater<br />

krank im Nebenzimmer lag, also suchte er<br />

sich eine andere passende Beschäftigung.<br />

Mozart entwickelte sich zum überragenden<br />

Komponisten aller Generationen und krönte<br />

sein sinfonisches Schaffen mit der grandiosen<br />

Jupiter-Sinfonie.<br />

Impresario Kurt Pahlen fand für<br />

Mozarts Finale der Jupiter-Sinfonie<br />

treffende Worte: «Hier kann uns<br />

Mozart selbst als Gott erscheinen,<br />

der nach freiem Willen Sternbilder<br />

in der Unendlichkeit des Weltraums<br />

schafft, zusammenfügt und lenkt.<br />

Die Grossartigkeit dieses Satzes<br />

entgeht niemandem; aber sein volles<br />

Verständnis erschliesst sich nur den<br />

Eingeweihten, die diesem vollendeten<br />

polyphonen Geflecht, den Stimmen<br />

und Themen folgen können.»<br />

21


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

Andreas Ottensamer<br />

Zürcher<br />

Kammerorchester<br />

Andreas Ottensamer Klarinette<br />

Zürcher Kammerorchester<br />

Othmar Schoeck Sommernacht op. 58<br />

Felix Mendelssohn Bartholdy Lieder ohne Worte<br />

Béla Bartók Divertimento für Streichorchester, Sz. 113, BB. 118<br />

Leó Weiner Divertimento Nr. 1, op. 20<br />

Andreas Ottensamer spielt nicht die Klarinette,<br />

nein, er zelebriert geradezu den Klarinettenklang.<br />

Er verfügt über die magische<br />

Fähigkeit, diesem mal sonoren, mal brillanten<br />

Instrument die feinsten Nuancen zu entlocken.<br />

Als versierter Arrangeur übertrug er<br />

Felix Mendelssohns berückend schöne Lieder<br />

ohne Worte vom Klavier in die Partitur eines<br />

Klarinettenkonzertes.<br />

22<br />

Andreas Ottensamer ist ehemaliges<br />

Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters.<br />

Diese Talentschmiede wurde<br />

vor knapp 40 Jahren von Claudio Abbado<br />

in Wien gegründet. Ottensamer<br />

wurde sowohl von Opus Klassik als<br />

auch Echo Klassik zum Instrumentalist<br />

des Jahres gewählt. Mit seinem Vater<br />

und seinem Bruder konzertierte er im<br />

Klarinettentrio «The Clarinotts» und war<br />

Widmungsträger zahlreicher Auftragswerke.<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

ABO<br />

Fr 08.03.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

CHF 30, 60, 70, 90 | erm. 20 (*10)<br />

1989 in Wien geboren, wuchs er in einer österreichisch-ungarischen<br />

Musikerfamilie auf.<br />

Sein Vater und sein Bruder waren beziehungsweise<br />

sind Solo-Klarinettisten bei den<br />

Wiener Philharmonikern. Mit vier Jahren erhielt<br />

Andreas seinen ersten Klavierunterricht.<br />

Bevor er Klarinette studierte, widmete er sich<br />

dem Cellospiel und gewann mit allen drei Instrumenten<br />

Preise. Im Jahr 2009 unterbrach<br />

er sein Harvard-Studium, um Stipendiat der<br />

Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker<br />

zu werden. Keine zwei Jahre später<br />

wurde er zum Solo-Klarinettisten der Berliner<br />

Philharmoniker ernannt. Seit einigen Jahren<br />

ist er auch als Dirigent erfolgreich.<br />

Mit dem etablierten Zürcher Kammerorchester<br />

verbindet Ottensamer eine langjährige<br />

Zusammenarbeit. Ein Markenzeichen des<br />

ZKO sind innovative, klug konzipierte Konzertprogramme.<br />

Sowohl Othmar Schoecks<br />

Sommernacht als auch die Divertimenti von<br />

Béla Bartóks und Leó Weiner bezeugen eindrücklich,<br />

dass Musik des 20. Jahrhunderts<br />

ebenso das Publikum berühren und verzaubern<br />

kann wie Mendelssohns romantische<br />

Tonsprache.


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

Sol Gabetta<br />

Heinz Holliger<br />

Kammerorchester Basel<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

ABO<br />

So 21.04.<strong>24</strong>, 17 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 16.15 Uhr<br />

CHF 30, 65, 85, 105 | erm. 20 (*10)<br />

Sol Gabetta Violoncello<br />

Heinz Holliger Leitung<br />

Kammerorchester Basel<br />

Felix Mendelssohn Bartholdy Hebriden Ouvertüre op. 26<br />

Benjamin Britten Cello Symphony op. 68<br />

Robert Schumann Sinfonie Nr. 3 in Es-Dur «Rheinische»<br />

Auch mit über 80 Jahren bleibt Heinz Holliger<br />

eine der einflussreichsten Künstlerpersönlichkeiten.<br />

Begann er seine Karriere als<br />

weltbester Oboist, ist er inzwischen fast<br />

noch berühmter als Komponist und Dirigent.<br />

Ein unermesslicher Wissensschatz, gepaart<br />

mit untrüglichem Musikgespür, verspricht<br />

Kunstgenuss auf höchstem Niveau. Die<br />

Zusammenarbeit von Heinz Holliger, dem<br />

Kammerorchester Basel und Sol Gabetta ist<br />

eine katalytische Kombination, die ungeahnte<br />

künstlerische Energie freisetzt.<br />

Schottland vorgelegenen Eilands, eröffnet er<br />

stimmungsvoll. Dann tritt die argentinische<br />

Star-Cellistin auf. Der britische Komponist<br />

Benjamin Britten stand in Einfallsreichtum<br />

und Genie seinem Vorgänger in Nichts nach.<br />

Meisterhaft, wie Britten das Cello eingebettet<br />

in das Sinfonieorchester erstrahlen lässt.<br />

Sol Gabetta kann ihr einzigartiges Charisma,<br />

ihre vollendete Technik und Musikalität zur<br />

Geltung bringen und gleichzeitig mit dem<br />

Orchester einen roten Faden spinnen.<br />

Es ist kein Zufall, dass Heinz Holliger und<br />

Sol Gabetta das Kammerorchester Basel als<br />

Partner ausgewählt haben. Dieser Klangkörper<br />

kann auf eine reiche Tradition zurückblicken<br />

und ist sowohl dem etablierten Werk<br />

wie auch unbekannteren Trouvaillen wie<br />

Brittens Cello-Symphony aufgeschlossen. In<br />

Robert Schumanns leidenschaftlicher «Rheinischen»<br />

Sinfonie kommt eine Klangkultur<br />

zum Tragen, die nur in jahrelanger Zusammenarbeit<br />

entstehen kann.<br />

Die argentinische Meistercellistin Sol Gabetta<br />

spielt häufig und gerne in Vaduz. Die Konzerte<br />

sind ein Ereignis, das vom Publikum mit<br />

Begeisterung aufgenommen wird. Die Cello<br />

Symphonie des genialen englischen Komponisten<br />

Benjamin Britten bietet Gabetta die<br />

Plattform, um sämtliche Facetten ihres faszinierenden<br />

Cellospiels entfalten zu können.<br />

© Julia Wesely<br />

Raffiniert wie in einer dreiteiligen Liedform<br />

komponiert Holliger dieses Konzertprogramm.<br />

Mit Felix Mendelssohns Hebriden-Ouvertüre,<br />

einem Klanggemälde eines<br />

© Priska Ketterer<br />

23


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

Damit die<br />

Gesellschaft<br />

aufblüht<br />

braucht es die lebendige<br />

Vielfalt der Kultur<br />

Wir unterstützen regionale Kulturinstitutionen, da ihr Engagement<br />

ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft ist. lgt.com/li<br />

Die Gemeinde Vaduz freut sich<br />

auf die <strong>TAK</strong> Vaduzer Weltklassik<br />

Konzerte im Vaduzer-Saal.<br />

VADUZ.LI


<strong>TAK</strong> VADUZER WELTKLASSIK<br />

Christian Tetzlaff<br />

Gábor Káli<br />

Deutsche<br />

Staatsphilharmonie<br />

Christian Tetzlaff Violine<br />

Gábor Káli Leitung<br />

Deutsche Staatsphilharmonie<br />

Béla Bartók Violinkonzert Nr. 2 SZ 112<br />

Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 7 in d-Moll op. 70<br />

Konzerte mit Christian Tetzlaff werden oft zu<br />

einem tiefschürfenden Erlebnis. Er ist einer<br />

der gefragtesten Geiger und spannendsten<br />

Musiker der Gegenwart und kann altvertraute,<br />

aber auch neue Werke in einzigartigem<br />

Licht erscheinen lassen. Er spielt in allen<br />

grossen Konzertsälen der Welt und arbeitet<br />

regelmässig mit den grössten Dirigenten<br />

zusammen. Er gestaltet zudem das zeitgenössische<br />

Musikleben, indem er immer wieder<br />

Kompositionsaufträge vergibt und diese<br />

Werke auch selbst spielt.<br />

Das phantastische zweite Violinkonzert des<br />

ungarischen Jahrhundertkomponisten Béla<br />

Bartók kam ebenfalls auf Initiative eines Violinisten<br />

zustande, der Tetzlaff sehr ähnlich<br />

ist. Zoltán Székely war ein Kammermusikfreund<br />

von Bartók und animierte ihn Ende<br />

der 30er Jahre zur Komposition dieses monumentalen<br />

Konzertes. Referenzen an die<br />

osteuropäische Musikkultur finden sich darin<br />

ebenso wie raffinierte virtuose Passagen<br />

für die Solovioline. Das Orchester blüht in allen<br />

Registern und Farben auf, und die rhythmische<br />

Energie stellt so manches etablierte<br />

Violinkonzert in den Schatten.<br />

Eine grenzenlose Aufbruchsstimmung prägt<br />

die Deutsche Staatsphilharmonie, die sowohl<br />

die Tradition pflegt als auch neue Experimente<br />

wagt. Der preisgekrönte ungarische<br />

Dirigent Gábor Káli ist berühmt für<br />

seine überragende Auffassungsgabe und<br />

wird jedes Detail der monumentalen Sinfonie<br />

des grossen böhmischen Komponisten<br />

Antonín Dvořák ausloten.<br />

Vaduzer-Saal, Vaduz<br />

Do 16.05.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

EINFÜHRUNG: 18.50 Uhr<br />

ABO<br />

© Giorgia Bertazzi<br />

CHF 30, 60, 70, 90 | erm. 20 (*10)<br />

25


Es ist nicht genug zu wissen –<br />

man muss auch anwenden.<br />

Es ist nicht genug zu wollen –<br />

man muss auch tun.<br />

Johann Wolfgang von Goethe (1749 –1832)<br />

Landstrasse 153, 9494 Schaan<br />

BVD Werbetechnik<br />

Im alten Riet 23, 9494 Schaan<br />

www.bvd.li<br />

DER EXPERTE FÜR PERSONALISIERTE<br />

SPORTARTIKEL AB AUFLAGE 1<br />

www.balleristo.com


Ulrich Zeitler:<br />

novembrig<br />

KONZERT REGIONAL<br />

Neun Kompositionen für fünf Stimmen und fünf Instrumente<br />

nach dem Zyklus von Elsbeth Maag | Uraufführung<br />

Ensemble fünf&fünf<br />

Der Gedichtzyklus «novembrig» der Schweizer Lyrikerin Elsbeth<br />

Maag beschreibt das Natürliche des Sterbens und des Todes als<br />

selbstverständliches Stadium im immerwährenden Prozess von<br />

Werden und Vergehen. In anschaulichen Bildern nähert sich die<br />

Dichterin dem Thema – zart-behutsam und ermutigend. Ihre Verse<br />

sind von betörender Sinnlichkeit, versöhnlich und zugleich das Geheimnis<br />

wahrend. Nach der Übertragung der in Mundart geschriebenen<br />

Texte ins Hochdeutsche hat Ulrich Zeitler den Zyklus vertont.<br />

Zeitlers Komposition ist inspiriert durch den Reichtum an Farben und<br />

Bildern, den die kraftvoll-knappen Worte der Lyrikerin im Leser erwecken.<br />

Sie hört und spürt hinein in die atmosphärische Dichte, in das<br />

nicht Sagbare zwischen den Zeilen. Die musikalische Vielseitigkeit<br />

des Komponisten führt dabei zu einer nuancenreichen, unverwechselbaren<br />

und doch nicht zu fassenden Klangsprache. «novembrig»<br />

ist ein Herzensprojekt des Werdenberger Ingenieurs, Unternehmers<br />

und Kulturförderers Alois Bischof.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 03.11.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 35<br />

PODIUM<br />

Konzerte 20<strong>24</strong><br />

Die bekannte und renommierte Konzertreihe steht unter<br />

der Schirmherrschaft I.K.H. Erbprinzessin Sophie von und<br />

zu <strong>Liechtenstein</strong> und der künstlerischen Leitung von Maestro<br />

Graziano Mandozzi. Die Matineekonzerte stellen hochtalentierte<br />

Nachwuchsmusiker:innen aus der Region vor.<br />

So 07.01.<strong>24</strong> Katharina Metzler Fagott<br />

So 17.03.<strong>24</strong> Friedrich Wocher Kontrabass<br />

So 14.04.<strong>24</strong> Maruja Laukas Violine<br />

So 12.05.<strong>24</strong> Maximilian Eisenhut Bratsche<br />

So 02.06.<strong>24</strong> Le’anne von Sury Cello<br />

So 16.06.<strong>24</strong> Schlusskonzert und Preisverleihung<br />

© Paul Trummer<br />

Chorseminar<br />

<strong>Liechtenstein</strong><br />

Felix Mendelssohn Bartholdy: Die Walpurgisnacht op 60<br />

«Die Walpurgisnacht» gilt als grossartige Darstellung des<br />

Konfliktes zwischen Glaube und Aberglaube. Felix Mendelsohn<br />

Bartholdy vertonte die Ballade von Johann Wolfgang<br />

von Goethe als weltliche Kantate für Soli, Chor und<br />

Orchester. Die «Erste Walpurgisnacht» wurde im Januar<br />

1833 uraufgeführt. 10 Jahre später überarbeitete Felix<br />

Mendelsohn-Bartholdy das Werk. Die Uraufführung der<br />

«Zweiten Walpurgisnacht» erfolgte im Februar 1843 im<br />

Leipziger Gewandhaus. Am Dirigentenpult war wiederum<br />

der Komponist selbst. Unter den Zuhörern waren Robert<br />

Schumann und Hector Berlioz. Beide äusserten sich äusserst<br />

begeistert über das Werk. Goethe selber erlebte die<br />

Uraufführung leider nicht mehr.<br />

Die Walpurgisnacht wird in der Besetzung 4 Solisten, Chor<br />

und Orchester aufgeführt. Das Chorseminar <strong>Liechtenstein</strong><br />

wird vom Sinfonieorchester <strong>Liechtenstein</strong> begleitet.<br />

SAL, Schaan<br />

So 28.04.<strong>24</strong>, 17 Uhr<br />

CHF 45 | erm. 20<br />

<strong>TAK</strong><br />

Jeweils 11 Uhr<br />

Eintritt frei<br />

27


«Solo piano’s always been scary for me. But the only<br />

way to deal with it is to deal with it, you know!<br />

I’m looking forward to it. It will be a chance for me<br />

to challenge myself, and at the same be aware that<br />

I’m not Art Tatum. Because sometimes that’s in the<br />

back of your mind. On a human level. Maybe I’m<br />

not doing enough. Maybe I’m not flashy enough.<br />

So I’m trying to reach the point where that’s like<br />

noise that I can forget about. Not even worry about<br />

that. So that’s an ongoing project for me. how to<br />

stop worrying about that. But again, the only way<br />

to stop worrying about it is to face it all the time.<br />

Just tell my story, whatever that is. And I think<br />

that’s what people respond to, if you’re honest.»<br />

Kenny Barron


<strong>TAK</strong>_<br />

MUSIC


<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

Kenny Barron<br />

Jazz Piano Solo<br />

Mit Kenny Barron lädt das <strong>TAK</strong> einen der<br />

grössten lebenden Pianisten des Jazz ein.<br />

Barrons unverwechselbarer Stil hat ihn in<br />

seiner mehr als 60jährigen Karriere in die<br />

Riege der absoluten Weltstars des Jazz gebracht.<br />

Der 1943 in Philadelphia geborene<br />

Barron spielte im Alter von 16 Jahren mit<br />

Philly Joe Jones und nach seinem Umzug<br />

nach New York mit nahezu allen Musikern<br />

von Rang und Namen, wie Roy Haynes,<br />

Lee Morgan, James Moody, Dizzy Gillespie,<br />

Freddie Hubbard, Stanley Turrentine, Milt<br />

Jackson, Ron Carter. Als kongenialer Partner<br />

war er massgeblich an dem atemberaubenden<br />

künstlerischen Höhenflug des Saxofonisten<br />

Stan Getz beteiligt, mit dem er bis<br />

zu dessen Tod 1991 spielte.<br />

Kenny Barron gewann mehrmals die Kritiker-<br />

und Leserumfragen des Downbeat und<br />

der Jazztimes, war sechsfacher «Best Pianist»<br />

der Jazz Journalists Association und<br />

wurde 2005 in die American Jazz Hall of<br />

Fame aufgenommen. 2010 wurde ihm mit<br />

der NEA Jazz Masters Fellowship die höchste<br />

offizielle Ehrung für Jazzmusiker in den<br />

USA verliehen.<br />

Vierzig Jahre mussten die Jazzfans nach<br />

seinem letzten Solo-Album 1981 warten, bis<br />

Barron, der als Solist fraglos in einer Reihe<br />

zu nennen ist mit Keith Jarrett, Brad Mehldau<br />

oder Herbie Hancock, wieder mit einem<br />

Piano-Solo-Projekt zu hören ist.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 05.10.23, 19.30 Uhr<br />

ABO<br />

CHF 30, 48, 55 | erm. 20<br />

30<br />

HÖREN


<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

Rüdiger Baldauf, Joo Kraus<br />

featuring Max Mutzke<br />

«Trumpet Night» | Soul, Funk, Jazz<br />

Rüdiger Baldauf ist nicht nur Trompeter der<br />

legendären «Heavytones» bei Stefan Raabs<br />

TV Total, er ist auch ständiger Gast in Radio-Big<br />

Bands, wie der WDR-Big Band und<br />

tourte mit dem United Jazz und Rock Ensemble,<br />

Joe Zawinul und Maceo Parker. Darüber<br />

hinaus spielte er mit John Scofield,<br />

Ray Charles, James Brown, Seal u.v.a.m.<br />

Als Bandleader der «Trumpet Night» bringt<br />

er regelmässig zahlreiche Szenegrössen zu<br />

einer mitreisssenden Jazz- und Funk-Experience<br />

zusammen.<br />

Als Gastsänger für das Konzert in Schaan<br />

konnte er Max Mutzke gewinnen. Der sympathische<br />

Sänger ist seit dem ESC 2004 die<br />

bekannteste deutsche Soulstimme und hat<br />

mit zahlreichen Projekten von Soul, Jazz,<br />

Pop bis zu Hip Hop seine Vielseitigkeit bewiesen.<br />

Joo Kraus gehört zu den besten Jazztrompetern<br />

Deutschlands und spielte bereits<br />

mit DePhazz, Jazzkantine, Klaus Doldinger,<br />

Omar Sosa und vielen mehr. Für den Groove<br />

sorgen unter anderem Gitarrist Bruno Müller,<br />

der sich als Begleiter von Stefan Raab, Sarah<br />

Connor und Lena Meyer-Landruth einen<br />

Namen gemacht hat, sowie Bassist Marius<br />

Goldhammer, der auch mit BAP, Stefanie<br />

Heinzmann oder Nils Landgren tourt.<br />

Die Trumpet Night verspricht Soul, Funk,<br />

Jazz und Rock auf höchstem Niveau mit<br />

Klassikern wie «Over the rainbow», «Nature<br />

Boy» oder «Groovin’ High».<br />

Max Mutzke Gesang<br />

Rüdiger Baldauf Trompete<br />

Joo Kraus Trompete<br />

Bruno Müller Gitarre<br />

Christian Frentzen Keyboard<br />

Marius Goldhammer Bass<br />

Thomas Heinz Schlagzeug<br />

SAL, Schaan<br />

ABO<br />

Do 02.11.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 40, 48, 55 | erm. 30<br />

Max Mutzke engagiert sich vielfältig<br />

neben seiner musikalischen Arbeit.<br />

Im Schwarzwald hilft er auch mal als<br />

ehrenamtlicher Schneepflugfahrer aus.<br />

Nach dem TV-Koch Horst Lichter und<br />

dem Wissenschaftler Harald Lesch<br />

wurde Max Mutzke 2022 zum «Hutträger<br />

des Jahres» gewählt. <strong>2023</strong> unterstützte<br />

er als musikalischer Botschafter<br />

das Projekt «Wir können auch anders»,<br />

mit dem die Wissenschaftlerin Maja<br />

Göpel und Künstler wie Anke Engelke<br />

und Bjarne Mädel Mut zur nachhaltigen<br />

Transformation machen wollen. Er ist<br />

auch Botschafter der «Aktionswoche<br />

für Kinder aus Suchtfamilien».<br />

31


<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

Leléka<br />

feat. Maksym Berezhnyuk<br />

Jazz aus Berlin und der Ukraine<br />

«Musik, die berührt und unter die Haut<br />

geht; Musik, die die gesamte Bandbreite,<br />

von der gelösten Freude bis zur<br />

andächtigen Stille und Nachdenklichkeit,<br />

ausreizt und aushält; Musik, die Tradition<br />

und Moderne zusammenbringt.»<br />

Oberbayerisches Volksblatt<br />

Viktoria Leléka (Ua) Gesang<br />

Povel Widestrand (Swe) Piano<br />

Thomas Kolarczyk (Ger) Kontrabass<br />

Jakob Hegner (Ger) Schlagzeug<br />

Maksym Berezhnyuk (Ua) Sopilka<br />

«Die Frau ist<br />

wirklich<br />

ein Phänomen.»<br />

JazzThing<br />

Eine herrlich klare Stimme, eine Musik, die<br />

wunderschön klingt und sofort unter die<br />

Haut geht, voll Temperament und melodischer<br />

Sinnlichkeit: Leléka ist ein junges<br />

Jazz-Quartett um die im Donbass geborenen<br />

Sängerin und Schauspielerin Viktoria<br />

Leléka. Die Grundlage ihrer Musik sind<br />

Volkslieder aus der Heimat der Sängerin, der<br />

Ukraine, die die Band in eine zeitgemässes<br />

Jazz-Gewand steckt.<br />

Wobei Jazz die Idee vor allem die gestalterische<br />

Basis bildet, harmonisch gesellen<br />

sich kammerjazzige und folklorehafte Elemente<br />

hinzu und melodisch folgt Leléka<br />

den volksmusikhaften Motiven. So entsteht<br />

eine Musik voller faszinierender Brillanz und<br />

Strahlkraft, die gleichzeitig groovt und nach<br />

Sehnsucht klingt.<br />

Die teils uralten Texte erzählen von der Liebe,<br />

von den Mühsal des alltäglichen Leben<br />

und wie man ihr mit List begegnet, und nicht<br />

zuletzt auch von den Opfern eines anhaltenden<br />

Krieges – von der Sängerin jeweils zwischen<br />

den Songs sehr berührend erzählt.<br />

«Leléka» bedeutet übrigens «Storch», im<br />

Ukrainischen ein Symbol für Frühling, Neuanfang<br />

und neues Glück.<br />

Für das Konzert im <strong>TAK</strong> präsentiert die Band<br />

als Gastmusiker den berühmten ukrainischen<br />

Holzflötenvirtuosen Maksym Berezhnyuk.<br />

<strong>TAK</strong><br />

ABO<br />

Do 14.12.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

© Dovile Sermokas<br />

HÖREN<br />

Leléka sind Preisträger des Weltmusikwettbewerbs<br />

«creole Berlin», des Jazzpreis<br />

Burghausen und war nominiert für<br />

den Deutschen Jazzpreis 2022.<br />

32


<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

Rabih Abou-Khalil ist<br />

Gewinner des Deutschen<br />

Jazzpreises <strong>2023</strong>.<br />

© Cément Puig /Jessica Jungblut<br />

Rabih Abou-Khalil Oud<br />

Elina Duni Gesang<br />

Jarrod Cagwin Schlagzeug<br />

Mateusz Smoczynski Violine<br />

Krzysztof Lenczowski Cello<br />

Rabih Abou-Khalil Group<br />

feat. Elina Duni<br />

World Jazz<br />

Der im Libanon geborene Oud-Virtuose und<br />

Komponist Rabih Abou-Khalil verbindet als<br />

Wanderer zwischen den Kulturen traditionelle<br />

arabische Musik, europäische Klassik und<br />

amerikanischen Jazz zu einer hochintelligenten<br />

Melange, fernab jeglicher World-Music-Moden.<br />

Das Ergebnis ist eine ungemein<br />

frische Musik mit einem unverwechselbaren<br />

Stil, der aufgrund einer raffinierten Rhythmik<br />

und melodischen Verschlungenheit gleichzeitig<br />

fremd und doch seltsam vertraut wirkt.<br />

In seinen Projekten scharte er bereits Charlie<br />

Mariano, Kenny Wheeler oder Joachim<br />

Kühn um sich, ebenso wie das Ensemble<br />

Rabih Abou-Khalil ist vielfach preisgekrönt<br />

– u. a. wurden ihm allein 1999 fünf<br />

German Jazz Awards verliehen. 2002<br />

erhielt er eine Ehrenurkunde zum Preis<br />

der deutschen Schallplattenkritik für<br />

sein Gesamtwerk.<br />

Elina Duni ist Gewinnerin des Schweizer<br />

Musikpreises 2017.<br />

Modern, das Kronos Quartett oder das BBC<br />

Symphony Orchestra.<br />

Sein neuestes Projekt ist eines seiner aussergewöhnlichsten:<br />

Schon in seiner Kindheit<br />

in Libanon hatte Abou-Khalil mit Musik und<br />

Dichtkunst Kontakt. Sein Vater war Dichter<br />

und sprach acht Sprachen, seine Mutter beherrschte<br />

sechs. Schon vor seiner Ankunft<br />

in Deutschland in den 70er Jahren begeisterte<br />

er sich neben Goethe und Schiller für<br />

Friedrich Rückert, Christian Morgenstern<br />

und Joachim Ringelnatz.<br />

Nun hat er 40 Gedichte deutscher, französischer,<br />

portugiesischer und weiterer Dichter<br />

in seinem unverwechselbaren Stil vertont.<br />

Mit der albanischen Ausnahmesängerin Elina<br />

Duni traf er auf die kongeniale Partnerin<br />

für dieses Projekt.<br />

Elina Duni wurde in Tirana im kommunistischen<br />

Albanien in eine Künstlerfamilie geboren<br />

und stand bereits im Alter von fünf Jahren<br />

zum ersten Mal auf der Bühne. Mit 10<br />

Jahren kam sie in die Schweiz, wo sie später<br />

klassisches Klavier studierte und rasch auch<br />

mit ihren Jazz-Projekten für grosse Begeisterung<br />

sorgte. Ihre dunkle, warme Stimme<br />

eröffnet eine Klangwelt, in der Melancholie<br />

und Hoffnung Schwestern sind.<br />

Ins <strong>TAK</strong> bringt der vielfach ausgezeichnete<br />

„Weltmusiker“ Abou-Khalil zudem mit Mateusz<br />

Smoczynski und Krzysztof Lenczowski<br />

zwei erfolgreiche polnische Streicher mit,<br />

die die Tonkultur und Virtuosität der klassischen<br />

Schule mit leidenschaftlicher Jazzimprovisation<br />

und Folk verbinden. Komplettiert<br />

wird das Ausnahmeensemble durch den<br />

langjährigen amerikanischen Weggefährten<br />

Jarrod Cagwin am Schlagzeug. Zusammen<br />

vereint ist dies allerbeste „Weltmusik“ im<br />

wahrsten Sinne des Wortes.<br />

<strong>TAK</strong><br />

ABO<br />

Do 01.02.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 20<br />

33


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und Gedanken – ob auf dem<br />

<strong>Liechtenstein</strong>-Weg oder ganz individuell.<br />

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<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 23.02.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

ABO<br />

«You don‘t know<br />

what love is, until<br />

you‘ve learned the<br />

meaning of the<br />

blues, until you‘ve<br />

loved a love you‘ve<br />

had to lose.»<br />

Chet Baker<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

David Enhco &<br />

Marc Perrenoud<br />

CHET<br />

David Enhco Trompete<br />

Marc Perrenoud Klavier<br />

Der französische Trompeter David Enhco und der Schweizer<br />

Pianist Marc Perrenoud, selbst zwei gestandene Persönlichkeiten<br />

der europäischen Jazzszene, gestalten eine<br />

Hommage an den grossem amerikanischen Jazztrompeter<br />

Chet Baker. Mit einer Auswahl emblematischer Songs<br />

zeichnen David Enhco und Marc Perrenoud den musikalischen<br />

Werdegang und das tragische Schicksal von Chet<br />

Baker nach. Zart, melancholisch, existentiell klang seine<br />

feinsinnige, berührende Musik. Sein Leben jedoch war von<br />

Drogenproblemen überschattet.<br />

David Enhco, geboren 1986 in Paris, spielte unter anderem<br />

mit Cécile McLorin Salvant und ist in Frankreich ein<br />

bekannter und begehrter Jazz-Trompeter. Der Genfer<br />

Marc Perrenoud, 1981 geboren, ist eine Grösse in der<br />

Schweizer Jazzmusik und Bandleader unterschiedlicher<br />

Formationen.<br />

Enhco und Perrenoud erinnern an diesen Ausnahmemusiker,<br />

dessen Klänge zum vollendeten Ausdruck von Tragik<br />

und Verletzbarkeit wurden.<br />

Chesney «Chet» Henry Baker, geboren 1929, gelangte Anfang<br />

der 50er Jahre zu grosser Bekanntheit, als ihn zunächst<br />

Charlie Parker für eine Konzertreihe engagierte und er danach<br />

Teil des Gerry Mulligan Quartetts wurde. Baker galt nicht nur<br />

aufgrund seines Aussehens als «James Dean des Jazz», er<br />

verzauberte das Publikum mit seinem hauchigen, lyrischen<br />

Trompetenklang ebenso wie mit seiner sanften Singstimme.<br />

Musikalisch zu einem der grossen Romantiker des Jazz verklärt,<br />

zerstörte seine schwere Heroinsucht sein Leben. Nach Gefängnis-<br />

und Krankenhausaufenthalten und mehren musikalischen<br />

Comeback-Versuchen stürzte er ausgemergelt und schwer<br />

gezeichnet 1988 mit nur 58 Jahren unter ungeklärten Umständen<br />

mit seiner Trompete in der Hand aus einem Hotelzimmer<br />

zu Tode.<br />

Tipp:<br />

Der Dokumentarfilm «The Chet Baker Story – Let’s get lost»<br />

von Bruce Weber aus dem Jahr 1989, der das<br />

Leben und die Musik Chet Bakers portraitiert. SEHEN<br />

35


<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

Daniel<br />

Herskedal<br />

Solo Jazz Tuba<br />

HÖREN<br />

Daniel Herskedal Tuba, Basstrompete<br />

«Though there is a grand, cinematic quality to these melodic tunes,<br />

Herskedal has the poet’s feel for nuance, resulting in ravishing<br />

harmonics, infectious rhythmic mantras, and atmospheric textures.<br />

An impressive work from a singular musician, the tuba has never<br />

sounded this cool.» ALL ABOUT JAZZ<br />

Bereits bei seinem Trio-Konzert im <strong>TAK</strong> 2021<br />

war das Publikum von der federleichten Poesie<br />

begeistert, die Herskedal der Tuba entlockt.<br />

Nun kehrt er ins <strong>TAK</strong> zurück mit seinem<br />

neusten Solo-Projekt, das inspiriert<br />

ist von der unendlichen Weite der norwegischen<br />

Landschaft: natürlich, kühn, weitläufig,<br />

aber mit einem Gefühl von Minimalismus<br />

im Raum und wilder Offenheit.<br />

Im frühen Jazz war die Tuba für die Basslinien<br />

zuständig war, bevor der Kontrabass<br />

diese Rolle übernahm. Doch von der vermeintlichen<br />

Schwerfälligkeit, die der Tuba<br />

oft nachgesagt wird, ist in Herskedals Spiel<br />

nichts mehr zu spüren. Er verschiebt stets<br />

auf Neue die Grenzen seines Instruments, er<br />

geht technisch und klanglich weiter als jeder<br />

andere zuvor. Seine Tubalinien sind luftig,<br />

leicht, tänzelnd, groovy und immer auch<br />

ein bisschen melancholisch.<br />

Er gilt seit einigen Jahren als einer der aufregendsten,<br />

produktivsten und inspirierendsten<br />

Musiker seiner Generation in Europa.<br />

Herskedal konnte in den vergangenen Jahren<br />

unter anderem bereits den renommierten<br />

norwegischen «Spellemansprisen» als<br />

bester Komponist entgegennehmen und<br />

war für den Deutschen Jazzpreis nominiert.<br />

Seit 2019 verfasst der Norweger nun<br />

auch Musik für Filmsoundtracks und wurde<br />

in Los Angeles mit dem «Ambie Award» für<br />

die beste Score Musik eines Podcast ausgezeichnet.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Mi 17.04.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

ABO<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

36


<strong>TAK</strong>_MUSIC-ABO<br />

Jan Lundgren &<br />

Hans Backenroth<br />

The Gallery Concerts I | Jazz Poetry<br />

Jan Lundgren Klavier | Hans Backenroth Kontrabass<br />

«Wir haben es hier mit zwei exzellenten<br />

Könnern zu tun, die stilistische Abwechslung<br />

jeglicher Art lieben und denen die Lust<br />

am gemeinsamen Spiel deutlich wichtiger<br />

ist als das Bad in eitlem Virtuosentum –<br />

grossartig!»<br />

KULTURzeitschrift<br />

HÖREN<br />

Der Pianist Jan Lundgren hat im Laufe seiner<br />

Karriere seine humorvolle und poetische<br />

Ader hinlänglich bewiesen, besonders mit<br />

Richard Galliano und dem Mare Nostrum-<br />

Trio, aber auch zuletzt mit Emile Parisien und<br />

Lars Danielsson. Dabei bleibt seine Verwurzelung<br />

des Pianisten Lundgren in der amerikanischen<br />

Jazzpianotradition ebenso wie in<br />

der abendländischen Kunstmusik unüberhörbar.<br />

Zeitschrift für<br />

Kultur, kritischen<br />

Diskurs, Haltung,<br />

Offenheit, Satire,<br />

Reflexion, Kritik,<br />

Tiefe, Meinungen,<br />

Unterhaltung und<br />

Gesellschaft<br />

Hans Backenroth ist in Schweden ein überaus<br />

begehrter Bassist, der auch mit zahlreichen<br />

internationalen Stars wie Clark Terry,<br />

Kenny Barron, Ernie Watts oder Toots Thielemans<br />

spielte. Er ist nicht nur ein kreativer<br />

Rhythmiker, sondern hat auch ein ausgeprägtes<br />

Gespür fürs Melodische, was ihn<br />

klarerweise als Duo-Partner für Jan Lundgren<br />

ganz besonders qualifiziert.<br />

In «Jazz Poetry» verwirklichen die beiden<br />

Musiker ein besonderes Herzensprojekt, in<br />

dem sie Musikstile verschiedenster Traditionen<br />

und Richtungen vereinen. Sie arrangieren<br />

eine Melodie von Chopin neben ein<br />

Volkslied aus Skandinavien und eine freie<br />

Improvisation neben Melodien aus «Pippi<br />

Langstrumpf». Mit «Jazz Poetry» gelingt<br />

Lundgren und Backenroth ein lyrischer Dialog<br />

zwischen Jazz, Klassik, Volkslied und<br />

Song. Ein hinreissendes Duo mit Klangpoesie<br />

als feinstem Kammerjazz.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Mi 08.05.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

ABO<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

Freiraum für Meinungen. Als Abonnement.<br />

www.kulturzeitschrift.at/bestellen<br />

37


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

Flook<br />

Irish Folk<br />

Brian Finnegan Whistles, Flöten<br />

Sarah Allen Flöten, Akkordeon<br />

Ed Boyd Gitarre<br />

John Joe Kelly Bodhrán<br />

HÖREN<br />

Brian Finnegans und Sarah Allens Flöten, Ed Boyds Gitarre<br />

sowie die Bodhrán von John Joe Kelly haben einen<br />

gemeinsamen Sound definiert, der nicht nur eine ganze<br />

Generation junger Musiker inspirierte, sondern auch für<br />

viele Folkfans der Soundtrack einer ganzen Dekade war.<br />

© Naoki Fujioka<br />

Bereits ihr erstes Album «Flook Live» von 1997 wurde<br />

von der Irish Times als «das ultimative moderne Flötenalbum»<br />

bezeichnet. FLOOK, bis dahin als «Geheimtipp»<br />

gehandelt, wurden mit einem Schlag eine der populärsten<br />

und begehrtesten Bands der Weltmusik-Szene.<br />

«Stunning», «remarkable» and «little short of miraculous»<br />

sind nur einige der Ausdrücke, mit denen ihre umjubelten<br />

Live-Konzerte beschrieben werden.<br />

«Sheer musical magic … Stunning technique, impossibly agile<br />

rhythm work and virtuoso flights of jazzy improvisation add up to<br />

one of the most enthralling sounds around.»<br />

Glasgow Sunday Herald<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 06.10.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 35, 40 | erm. 20<br />

Ringmasters<br />

Barbershop | A Capella<br />

Didier Linder Bass | Jakob Stenberg Tenor<br />

Rasmus Krigström Lead | Emanuel Roll Bariton<br />

Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Friseur-Salons der<br />

USA nicht nur rasiert und frisiert. Die Barbershops waren<br />

gesellige Treffpunkte, in denen sich die Herren die<br />

Wartezeit mit improvisierten Gesängen zu vertreiben<br />

wussten. Mit der Zeit entwickelte sich «Barbershop»<br />

als eigenes Genre der A Capella Musik: Die vierstimmigen<br />

Ensembles singen in «close harmony», einem eng<br />

geführten Satz, dessen Obertonreichtum ein grosses<br />

Klangvolumen hörbar macht.<br />

38<br />

Wie perfekt und atemberaubend ein solcher Gesang sein<br />

kann, beweisen die Ringmasters eindrucksvoll mit einem<br />

Repertoire, das einen Bogen von Barbershop-Klassikern<br />

über berührende Broadway-Songs und Filmklassiker bis<br />

hin zu den Beatles und Elvis Presley schlägt.<br />

Ringmasters sind die erste nicht US-amerikanische Formation,<br />

die die amerikanischen Barbershop-Weltmeisterschaften<br />

gewinnen konnte!<br />

© Annika Falkuggla<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr <strong>24</strong>.11.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20 HÖREN


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

The Beauty Of Gemina<br />

Trio+ Concerts <strong>2023</strong> | «Don’t fear the unexpected»<br />

HÖREN<br />

Michael Sele Vocals, Guitars, Piano<br />

Philipp Küng Bass, Guitars, Keyboards<br />

Raphael Zweifel Cello, Bass<br />

Mac Vinzens Schlagzeug, Percussions<br />

Michael Sele, Kopf und charismatischer Denker und Lenker der Band «The Beauty<br />

Of Gemina», hat sich erneut mit den beiden Ausnahmemusikern Philipp Küng<br />

(Bass) und Raphael Zweifel (Cello) zusammengetan, um seine zeitlosen Songs in<br />

einer Formation der Extraklasse zu präsentieren. Als zusätzliches «+» wird das<br />

Trio bei einigen Songs von TBOG Urgestein Mac Vinzens am Schlagzeug und<br />

Sample Percussions unterstützt. Die neu erschaffenen Arrangements sind voller<br />

Lebensenergie, Intensität und poetischer Tiefe und zu der für Seles Schaffen unverkennbaren<br />

Mixtur aus Wave, Blues und Folk gesellt sich eine Art kammermusikalischer<br />

Post-Rock mit dunklen, einnehmenden Indie-Pop Einflüssen.<br />

Seit fünfzehn Jahren werden Michael Sele und THE BEAUTY OF GEMINA nicht<br />

nur in ihrer Heimat und benachbarten Ländern gefeiert, sondern in ganz Europa<br />

sowie besonders in Mittel- und Südamerika, sodass ihre Tourneen sie schon um<br />

den halben Globus geführt haben. Mehr als 250 Konzerte in 25 Ländern liegen<br />

bereits hinter ihnen.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 01.12.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

© Thomas Karsten<br />

Konstantin<br />

Wecker<br />

Utopia 2.0 | Traum ohne Ende<br />

Mit «Utopia 2.0 – Wir werden weiter träumen» knüpft der<br />

Liedermacher Konstantin Wecker <strong>2023</strong> an sein umjubeltes<br />

Programm Utopia an.<br />

Das Programm ist keine reine Fortsetzung, sondern<br />

überrascht mit nie gehörten Arrangements und aktuellen<br />

Gedichten und Gedanken. Was geblieben ist, ist<br />

die Sehnsucht des poetischen Träumers und politischen<br />

Fantasten nach grenzenlosem Frieden und Freiheit. Ungebrochen<br />

sind auch seine unbändige Lust und Kraft,<br />

den Menschen Mut zu machen ihre Ohnmacht zu übertrumpfen.<br />

SAL, Schaan<br />

Mi 06.12.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 50, 65, 75<br />

39


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

HÖREN<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 27.01.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 20<br />

Sina<br />

Friedli<br />

Schlatter<br />

Songs und Gschichtä<br />

Sina ist eine der erfolgreichsten Mundart-Sängerinnen der Schweiz, ihre Songs sind stets<br />

romantische und intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Leben. Beat Schlatter ist als Kabarettist<br />

auf allen Schweizer Bühnen zu Gast und als Schauspieler und Drehbuchautor an<br />

unzähligen Filmproduktionen beteiligt. Und Bänz Friedli zählt als Kabarettist, Kolumnist, Radiosatiriker<br />

und Autor zu den feinsinnigsten Erzählern der Schweiz.<br />

Nun stehen diese drei wunderbaren Künstler zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne!<br />

Sina, Bänz Friedli und Ralf Schlatter sammeln Zeit. Für Sinas Album «Ziitsammläri» haben sie<br />

zusammengefunden, jetzt lassen sie mit Gedanken, Geschichten und Songs die Zeit einen<br />

Abend lang stillstehen. Begleitet werden sie dabei von Patricia Draeger, der wohl innovativsten<br />

Akkordeonistin der Schweiz.<br />

Ein feinsinniger Abend zwischen Musik, Literatur und Kabarett.<br />

Astor Piazzolla Quintett<br />

HÖREN<br />

Nuevo Tango<br />

Pablo Mainetti Bandoneón | Bárbara Varassi Pega Piano<br />

Serdar Geldymuradov Violine | Armando de la Vega Gitarre<br />

Daniel Falasca Kontrabass<br />

© Mauricio Velez<br />

Seit über zwanzig Jahren führt das Astor Piazzolla<br />

Quintett das Vermächtnis des verstorbenen<br />

Tango-Revolutionärs fort. Das<br />

Piazzolla Quintett ist das einzige von der<br />

Witwe Piazzollas autorisierte Projekt, das<br />

Zugriff auf den Nachlass des Altmeisters hat.<br />

Nach dem Tod des Komponisten gründete<br />

seine Witwe die Astor Piazzolla Stiftung<br />

mit dem Ziel die Musik des Meisters durch<br />

fünf begabte Musiker weiterleben zu lassen.<br />

In der internationalen Presse ist die Rede<br />

vom einzigen Ensemble, das den virtuosen<br />

Grossmeister Astor Piazzolla repräsentieren<br />

könne.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 03.02.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

40<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 20


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

HÖREN<br />

Margherita Abita Gesang (Italien)<br />

Xavi Pendón Klarinette (Katalonien)<br />

Oleksander Sora Violin (Ukraine)<br />

Pere Nolasc Turu Violine (Katalonien)<br />

Fernando Salinas Akkordeon (Italien)<br />

Julien Chanal Gitarre (Frankreich)<br />

Ivan Kovačević Bass (Serbien)<br />

Stelios Togias Percussion (Griechenland)<br />

Barcelona Gipsy<br />

balKan Orchestra<br />

Das Barcelona Gipsy balKan Orchestra kombiniert tradierte Klezmer- und Gipsy-Einflüsse<br />

mit dem Lebensgefühl Barcelonas, latein-amerikanischen Melodien, katalanischen Elementen,<br />

Jazz und Rockabilly – das Ergebnis ist, vor allem live auf einer Konzertbühne, explosiv!<br />

Balkan-Musik» bedeutet für die virtuosen Musiker eine ganze Reihe von musikalischen Traditionen,<br />

die aus multiethnischen Kulturen jenseits geographischer Grenzen getragen wurde<br />

und wird. Ob von aschkenasischen und sephardischen Juden, Gipsys, Osmanen, Arabern.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 29.02.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

© Cecilia Díaz Betz<br />

Las Migas<br />

Flamenco | Pop<br />

Carolina Fernández Stimme<br />

Marta Robles Gitarre, Stimme<br />

Alicia Grillo Gitarre, Stimme<br />

Laura Pacios Violine, Stimme<br />

HÖREN<br />

In der Musik von Las Migas vermengt sich Flamenco mit lateinamerikanischen<br />

Elementen, Pop- und Folk-Klängen und einer jazzigen<br />

Note auf unnachahmliche Weise zu einem wohlklingenden Ganzen.<br />

Las Migas sind der Beweis, dass beim Flamenco nicht nur der Tanz,<br />

sondern auch die Musik weiblich sein kann. Marta, Laura und Alicia<br />

kommen vom Flamenco und der klassischen Gitarre, Carolina von<br />

Fado, Jazz und Habaneras. Diese unterschiedliche Herkunft, die sie<br />

auf unterschwellige Weise durchschimmern lassen, macht Las Migas<br />

so faszinierend und zu einem gern gesehenen Gast auf den renommiertesten<br />

Bühnen Spaniens sowie auf Festivals in ganz Europa.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 27.04.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

41


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

HÖREN<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 03.05.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 35, 40 | erm. 20<br />

© Chris Bickford<br />

Braebach<br />

Scottish Folk<br />

Megan Henderson Fiddle, Gesang<br />

Calum MacCrimmon Highland<br />

Bagpipe, Whistle, Bouzouki, Gesang<br />

Conal McDonagh Highland Bagpipe,<br />

Uilleann pipes, Whistle, Gesang<br />

Ewan Robertson Gitarre, Gesang<br />

James Lindsay Kontrabass,<br />

Moog, Gesang<br />

«Matching fiery intensity with<br />

exquisite finesse.» The Scotsman<br />

Breabach zählen zu den talentiertesten und einfallsreichsten Folk-Acts Schottlands. Megan<br />

Henderson spielt mitreissend Geige, singt sowohl gälische Songs wie Eigenkompositionen<br />

glasklar und beherrscht den schottischen Steptanz. Von zwei Highland Pipes getriebene Tunes<br />

wechseln sich ab mit gefühlvollen Balladen, deren Wurzeln in der Tradition der Highlands<br />

und der Inseln liegen und von der Band mit dem urbanen musikalischen Humus Glasgow verbunden<br />

werden. Ihr neues Album Fàs (gälisch für Wachstum, Entwicklung & Sprießen) ist inspiriert<br />

von der Natürlichkeit der schottischen Highlands und setzt sich für deren Schutz ein.<br />

Fünf Mal gewann Braebach den Scots Trad Music Award, wurde von der BBC Folk Award<br />

als beste Gruppe und vom Songlines Magazin als European Album Of The Year nominiert. Im<br />

Winter 2022 wurde Megan bei den MG ALBA Scots Trad Awards als beste Sängerin ausgezeichnet<br />

und Braebach mit dem Hauptpreis als «Folk Band of the Year».<br />

NAH STUDIEREN.<br />

WEIT KOMMEN.<br />

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www.uni.li


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

3. <strong>Liechtenstein</strong>er Jazzfestival<br />

meets Graubünden<br />

Das <strong>Liechtenstein</strong>er Jazzfestival geht in die<br />

dritte Ausgabe und wird international!<br />

Im Jahr 2019 rief das <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong> gemeinsam<br />

mit dem Jazzclub Tangente das <strong>Liechtenstein</strong>er Jazzfestival<br />

ins Leben. Ziel war es, den <strong>Liechtenstein</strong>er Jazzschaffenden<br />

ein Forum zu geben, ihre Musik einem breiten<br />

Publikum vorzustellen und eine Werkschau des aktuellen<br />

Jazzschaffens in <strong>Liechtenstein</strong> zu zeigen. Die ersten beiden<br />

Festival-Ausgaben bewiesen die unglaubliche stilistische<br />

Vielfalt der Jazzmusik in <strong>Liechtenstein</strong> und ihre intensive<br />

Vernetzung mit Musiker:innen aus dem Ausland. Um<br />

die regionale Vernetzung zu unterstreichen und gleichzeitig<br />

weiter auszubauen, kommt für das dritte Festival ein<br />

neuer Partner hinzu: Der Verein «Jazz Chur» bündelt das<br />

gesamte Spektrum an Jazz in Graubünden und schickt<br />

drei Bands aus dem Nachbarkanton mit ins Rennen.<br />

Ebenfalls neu gibt es zwei Jam-Sessions, an denen die<br />

beteiligten Musiker:innen des Festivals gemeinsam nach<br />

Lust und Laune spielen können.<br />

Block 1: Fr 22.09.23, <strong>TAK</strong><br />

17.30 –18.30, Chiara Jacomet Quintett<br />

19.00 – 20.00, Duo Karin Ospelt + Daniel McAlavey<br />

20.30 – 21.30, RM 2<br />

22.00 – 23.00, Jam-Session<br />

Block 2: Sa 23.09.23, tangente, Eschen<br />

14.00 –15.00, Sonic Habitat<br />

15.30 –16.30, Wolfgangs Vetsch’s Bluewater<br />

17.00 –18.00, Duo Sandro Pallua + Andy Schnoz<br />

Block 3: Sa 23.09.23, <strong>TAK</strong><br />

19.00 – 20.00, Cojaqua<br />

20.30 – 21.30, Der freie Fall<br />

22.00 – 23.00, Jam-Session<br />

Block 4: So <strong>24</strong>.09.23, <strong>TAK</strong><br />

12.30 –13.30, Max Näscher Band<br />

14.00 –15.00, Duo Gabriela Friedli + Markus Gsell<br />

15.30 –16.30, Ramur<br />

Block 4: So <strong>24</strong>.09.23, tangente, Eschen<br />

17.30 –18.30, Das Meer ist eine seidige Bedienungsanleitung<br />

19.00 – 20.00, Trimolon feat. Herbert Walser<br />

20.30 – 21.30, Duo Amik Guerra + Aismar Simon Carrillo<br />

<strong>TAK</strong> – Club-Nächte<br />

Das <strong>TAK</strong>-Foyer hat sich in den letzten Jahren technisch weiterentwickelt<br />

und ist nun eine echte kleine Spielstätte geworden. Gleichzeitig<br />

ist das <strong>TAK</strong>-Foyer seit jeher der Treffpunkt im <strong>TAK</strong> vor und nach den<br />

Vorstellungen, um mit Künstler:innen und Besucher:innen von nah<br />

und fern ins Gespräch zu kommen. Jetzt wird das Foyer zum Club<br />

– zum Ort für unterschiedlichste Formate und Genres, mal mehr Musik,<br />

mal mehr Text, mal mehr Gedanken… aber immer in der lauschigen<br />

Atmosphäre unseres «öffentlichen Wohnzimmers».<br />

Songs of Sandy Denny & Laura Nyro<br />

Sandy Denny, die Queen of British Folk, und die Crossovermusikerin<br />

Laura Nyro waren herausragende Songwriterinnen, deren Namen<br />

durch ihren tragischen Tod in Vergessenheit gerieten. Die Multiinstrumentalistin<br />

Carla Fuchs interpretiert die Musik von Denny und Nyro,<br />

die die emotionale Tiefe ihrer Songs und die kompromisslose Bereitschaft<br />

zur Nicht-Kommerzialität einte.<br />

<strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Sa 04.11.23, 19.30 Uhr | Club geöffnet ab 18.30 Uhr | CHF 25 | erm. 10<br />

«Gundi» Gundermann –<br />

der singende Baggerfahrer<br />

1955 in der DDR geboren, eckte Gerhard Gundermann schon während<br />

in der Schule und beim Dienst in der Volksarmee an. Als «für<br />

den Sozialismus nicht verwendungsfähig» eingestuft, arbeitete er als<br />

Fahrer eines Schaufelradbaggers im Lausitzer Tagebau. Hier schrieb<br />

er, im Takt seines Baggers, Lieder voller Kraft und Poesie, Utopien<br />

und Nachdenklichkeit, die ihn bis heute aus der Masse der deutschen<br />

Songtexter herausheben. Die Liedermacher Heiner Kondschak<br />

und Bastian Bandt ehren den früh verstorbenen «Bob Dylan<br />

des Ostens» mit einer Club-Hommage.<br />

<strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Sa 09.03.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr | Club geöffnet ab 18.30 Uhr | CHF 25 | erm. 10<br />

Sandy Denny<br />

Weitere Daten<br />

und Programme<br />

folgen …<br />

43


<strong>TAK</strong>_MUSIC<br />

40 Jahre Big Band <strong>Liechtenstein</strong><br />

Ein Stück Musikgeschichte in <strong>Liechtenstein</strong> feiert Geburtstag<br />

Interview mit Benno Marxer und<br />

Jürgen Kranz von Elmar Gangl<br />

Jürgen Kranz: Ich war mit 16 Jahren in der<br />

Nachwuchs-Big-Band, wollte aber immer<br />

schon in die «grosse Band». Mit 17 war es<br />

so weit und nun bin ich seit 33 Jahren dabei.<br />

Wie kam es zum Namenswechsel der Band?<br />

JK: Der Name LMS war verwirrend für viele,<br />

man dachte, es sei eine Schüler-Big Band.<br />

BM: In Balzers haben wir zur Umtaufe ein<br />

Konzert mit dem unvergesslichen Bill Ramsey<br />

organisiert. Im ersten Set sind wir als LMS Big<br />

Band aufgetreten und nach der Pause sind<br />

wir mit neuer Uniform als Big Band <strong>Liechtenstein</strong><br />

auf die Bühne gekommen.<br />

Apropos Bill Ramsey: Gastmusiker spielen<br />

eine grosse Rolle bei Euch?<br />

JK: Mit den Gastmusikern wollen wir musikalisch<br />

weiterkommen, von den grossen<br />

Jazzern lernen. Konzerte mit James Morrison,<br />

Willie Murillo, Olivia Chindamo, Alexia<br />

Gardner und Andrea Tofanelli sind auch auf<br />

unserer Doppel-CD verewigt.<br />

Herr Kranz, was war für Sie ein Highlight in<br />

Ihrer Big Band <strong>Liechtenstein</strong>-Geschichte?<br />

JK: Unsere musikalische Entwicklung! Wir<br />

sind von einer Amateur Big Band zu einer<br />

semiprofessionellen Big Band geworden,<br />

die Literatur von Profi-Big Bands spielen<br />

kann. Heute spielen wir Stücke, an die wir<br />

uns vor zehn Jahren noch nicht gewagt hätten.<br />

Und was mich schon auch stolz macht,<br />

ist die Tatsache, dass sich mittlerweile Profimusiker<br />

oder Arrangeure bei uns melden<br />

und mit uns spielen bzw. arbeiten wollen.<br />

Herr Marxer: Wie kam es 1983 zur Gründung<br />

der Big Band der <strong>Liechtenstein</strong>ischen<br />

Musikschule (LMS Big Band)?<br />

Benno Marxer: Als kleiner Bub durfte ich<br />

einmal mit in den Zirkus. Und oberhalb der<br />

Manege hat eine Small Big Band gespielt.<br />

Bis dahin kannte ich nur Volksmusik. Dieser<br />

Sound, diese Rhythmen, das hat mich sowas<br />

von fasziniert. Damals habe ich mir gewünscht,<br />

auch einmal in solch einer Band<br />

zu spielen. Und nach vielen musikalischen<br />

Stationen in meinem Werdegang ist es dann<br />

wahr geworden. Im Oktober 1983 war in der<br />

Musikschule in Vaduz die erste Bandprobe.<br />

Am Anfang waren wirklich viele Schüler der<br />

Musikschule dabei, deshalb auch der ursprüngliche<br />

Name LMS Big Band.<br />

Herr Kranz, Sie sind Trompeter und mittlerweile<br />

Präsident der Big Band. Wann sind<br />

Sie dazugestossen?<br />

Wieso fasziniert der Big Band Sound so?<br />

BM: Mit einer Big Band kann man alles spielen,<br />

egal was für ein Stück oder eine Stilrichtung.<br />

James Morrison hat einmal gesagt, Big<br />

Band sei der Heavy Metal des Jazz (lacht).<br />

Jetzt folgt vermutlich ein weiterer Höhepunkt,<br />

das Jubiläumskonzert im <strong>TAK</strong>?<br />

JK: Zum 40. Geburtstag gibt es einige Neuerungen,<br />

aber mehr wollen wir noch nicht<br />

verraten. Als Gastmusiker freuen wir uns<br />

bereits zum sechsten Mal auf James Morrison.<br />

Und als weiteren Gast dürfen wir Kelly<br />

Park begrüssen, der Mann, der Bennos Musikschüler<br />

vor 39 Jahren gehört und Benno<br />

motiviert hat, eine eigene Big Band zu gründen.<br />

Kelly bringt Noten mit und es wird zu<br />

einer Uraufführung im <strong>TAK</strong> kommen.<br />

Das ganze Jubiläumskonzert im <strong>TAK</strong><br />

Interview ist<br />

Sa 21.10.23, 19.30 Uhr<br />

zu lesen auf<br />

www.tak.li<br />

CHF 30, 35, 40 | erm. 20<br />

Weihnachtskonzert im <strong>TAK</strong><br />

Fr 15.12.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 35, 40 | erm. 20<br />

Für Klassisches<br />

Für Komplementäres<br />

Für Sie<br />

44


Stimmung: aufgeräunt …<br />

KABARETT<br />

& COMEDY


KABARETT & COMEDY<br />

<strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Fr 29.09, 19.30 Uhr<br />

Poetry Slam<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

<strong>TAK</strong> in Kooperation mit Ländle Slam<br />

Lyrik und Prosa, Emotionales, Künstlerische, Kritisches und Nachdenkliches:<br />

Poetry Slam ist das wahrscheinlich schnellste, vielseitigste, lebendigste Literatur-<br />

Format überhaupt! Im <strong>TAK</strong>-Slam treten hochrangige Poet:innen aus Deutschland,<br />

Österreich, der Schweiz und <strong>Liechtenstein</strong> im Duell der Worte gegeneinander<br />

an. Und der Slam-Abend im <strong>TAK</strong> ist gleichzeitig der Qualitifikationsentschied<br />

zur deutschsprachigen Meisterschaft <strong>2023</strong>, dem grössten Slam Event der Welt.<br />

Die Moderation übernimmt der zweimalige Vorarlberger Landesmeister Ivica Mijajlovic.<br />

Das Line Up folgt bald.<br />

Mona Vetsch & Tom Gisler<br />

«Im mittleren Alter»<br />

Ein Survival-Guide für Betroffene und alle<br />

anderen auch<br />

Im mittleren Alter eine neue Herausforderung<br />

suchen, wer kennt’s nicht? Mona<br />

Vetsch und Tom Gisler wagen sich aus den<br />

wohltemperierten Fernseh- und Radiostudios<br />

hinaus in die freie Wildbahn, auf die<br />

Bühne. In ihrem ersten (und vielleicht auch<br />

letzten) Programm sezieren die beiden diesen<br />

dramatischen Lebensabschnitt. Eine<br />

Multiple-Choice-Quiz-Talk-Show mit Publikum<br />

und Gästen.<br />

© Mirco Rederlechner<br />

Michel<br />

Gammenthaler<br />

«HUGO»<br />

Das neue Programm! Ein beängstigend<br />

mitreissender Mix aus Comedy,<br />

Zauberei, Publikumsinteraktionen<br />

und Hugo. Teilnahme auf<br />

eigene Gefahr.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 30.09.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 09.11.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

SENSEation<br />

Absolventenshow der Staatlichen Zirkusschule<br />

Berlin<br />

Die SZB ist die einzige staatliche Artisten-Schule in<br />

Deutschland, ihre Absolventen sind die zukünftigen Künstler<br />

im Cirque Nouveau, im Variété und unzähligen Shows.<br />

12 junge Artisten verwandeln das <strong>TAK</strong> in ein Variété, mit<br />

allen Facetten des zeitgenössischen Zirkus und der Akrobatik<br />

zeigen sie ausdrucksstarke Körperbilder, in denen<br />

Jonglage, Luftartistik und das ganze Spektrum der<br />

Akrobatik ein schillerndes Gesamtkunstwerk ergeben. Ein<br />

sinnlich/zirzensisches, SENSEationelles Spektakel!<br />

<strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Sa 11.11.23, 19.30 Uhr<br />

46<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20


KABARETT & COMEDY<br />

Simon Enzler<br />

»brenzlig»<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 17.11.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 20<br />

Simon Enzler hat sich mit seinen Programmen als feinsinniger<br />

Beobachter des täglichen Wahnsinns bewiesen.<br />

Mit seinem markanten Appenzeller Dialekt gibt er den<br />

knorrigen, konservativen Appenzeller, der sich deftig fluchend<br />

und zuweilen bitterböse in seinen eigenen Widersprüchen<br />

verheddert.<br />

Urs Wehrli<br />

«Kunst aufräumen»<br />

© Geri Born<br />

Wenn der Ursus nicht mit Nadeschkin<br />

auf der Bühne steht,<br />

räumt er den Kunstbetrieb auf:<br />

KUNST AUFRÄUMEN heisst die<br />

Live-Version des gleichnamigen<br />

Bestsellers von Ursus Wehrli,<br />

der bekannte Kunstwerke nicht<br />

nur sauber ordnet, sondern sie<br />

gleich auch noch live verkauft.<br />

KUNST AUFRÄUMEN ist eine<br />

unvergessliche Lektion für alle,<br />

die Kunst lieben oder Kunst<br />

hassen – und die einzig wahre<br />

Therapie für verzweifelte Kunstkritiker.<br />

Vor allem aber ist es die<br />

verspielt-absurde Lösung, wenigstens<br />

dort Klarheit zu schaffen,<br />

wo es am wenigsten Sinn<br />

macht!<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 09.11.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 16.12.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

Cenk Korkmaz<br />

«Schleierhaft»<br />

Cenk Korkmaz aus Winterthur ist der neue<br />

Stern am Schweizer Comedy Himmel. In seinem<br />

Programm nimmt er uns mit auf eine<br />

Reise durch die schrägste Nacht seines Lebens:<br />

Die Hochzeit seiner Cousine.<br />

Mathias Richling<br />

«#<strong>2023</strong>»<br />

Der schwäbische Menschen-Beobachter, Politik-Deuter<br />

und sarkastische Wahr-Sager bringt seine jüngsten Beobachtungen<br />

wie immer in literarisch anspruchsvolle Form.<br />

Olaf Scholz, Annalena Baerbock aber auch Boris Becker<br />

und Andreas Gabalier: Niemand aus Politik und Show wird<br />

vom Parodisten Richling verschont.<br />

Dr. Eckart<br />

von<br />

Hirschhausen<br />

Mensch, Erde!<br />

Wir könnten es so<br />

schön haben.»<br />

Ein Abend für Kopf,<br />

Herz und Zwerchfell.<br />

(siehe auch Seite 15)<br />

SAL, Schaan<br />

Mi 13.12.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 16.12.23, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

47


KABARETT & COMEDY<br />

Comedy Sisters 20<strong>24</strong><br />

Mit: Patrizia Moresco, Katie Freudenschuss, Kirsten Fuchs, Krissie Illing<br />

und Dagmar Schönleber<br />

Alfred Dorfer<br />

«und …»<br />

© Stefan Rumpf<br />

Nach dem grossen Erfolg <strong>2023</strong> kommen die „Comedy Sisters“ wieder ins <strong>TAK</strong>:<br />

eine fulminante Mixed Show, krachend kabarettistisch, furios feminin und derbe<br />

divenhaft, mit fünf aussergewöhnlichen Künstlerinnen aus der deutschen und<br />

britischen Comedy-, Kabarett- und Slampoetry-Szene.<br />

Patrizia Moresco mischt als Komik-kaze-Kabarettistin seit Jahren die deutschsprachige<br />

Comedy Szene und führt wieder durch den Abend. Bei der Klavierkabarettistin<br />

Katie Freudenschuss liegt der Schritt von süsser Melancholie zu<br />

scharfer Ironie liegt oftmals nur einen Akkord entfernt. Kirsten Fuchs ist nicht nur<br />

renommierte Schriftstellerin, sondern auch eine der bekanntesten Poetry Slammerinnen.<br />

Die Britin Kristie Illing ist mit ihrer umwerfend komischen Mimik und<br />

Gestik die international gefeierte “Comedy Queen”, die Slapstick-Träume wahr<br />

werden lässt. Und Dagmar Schönleber verbindet Wort und Musik, kluges Kabarett<br />

mit bekloppter Albernheit, Dorfkind mit Stadtpflanze, Punkrock mit Poesie.<br />

Alfred Dorfer zeigt scharfzüngig und gnadenlos,<br />

aber charmant die menschlichen<br />

Untiefen unterschiedlichster Natur. Sein Programm<br />

«und …» aktualisiert er ständig.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 26.01.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

<strong>TAK</strong><br />

Mi <strong>24</strong>.01.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

© Linda Pollari<br />

Claudio Zuccolini<br />

«Der Aufreger»<br />

Claudio Zuccolini befindet sich in einem<br />

Zwischenalter: Nicht mehr jung, aber auch<br />

noch nicht richtig alt. Vieles kann er immer<br />

noch nicht - und Vieles will er nicht mehr.<br />

Aber eines kann er richtig gut und immer<br />

besser: sich aufregen. Doch keine Sorge:<br />

Wenn «Zucco» sich aufregt, kann man sich<br />

vergnüglich zurücklehnen und entspannen.<br />

<strong>TAK</strong><br />

© Anne de Wolff<br />

Mi 07.02.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

Do 08.02.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 40, 50 | erm. 20<br />

Wigald Boning<br />

«Romantic Melodies»<br />

Mit Roberto Di Gioia, Klavier<br />

© Florian Seidel<br />

Der legendäre Komödiant Boning («RTL Samstag Nacht»,<br />

»Genial daneben» u.v.a.) und Jazzpianist Roberto Di Gioia<br />

haben etwas Neues ausgeheckt: wieder ein gemeinsames<br />

Programm ausgeheckt. In „Romantic Melodies“ vertonen<br />

sie Telefonbücher, besingen die Schönheiten <strong>Liechtenstein</strong>s,<br />

spielen Kuschelrock auf der Wäschespinne und<br />

treiben die Möglichkeiten der „Cultural Appropriation“ ein<br />

für alle Mal auf die Spitze. Betörende Ausdruckstänze,<br />

ergreifende Spontan-Gedichte und verstörende Berichte<br />

zur Lage der Menschheit komplettieren den grellbunten<br />

Abend. Prädikat positiv bekloppt.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Mi 28.02.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

48<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20


KABARETT & COMEDY<br />

Sarah Hakenberg<br />

«Mut zur Tücke»<br />

In ihrem neuen Programm hat die mit dem «Deutschen Kabarettpreis»<br />

ausgezeichnete Liedermacherin wieder einmal<br />

mitreissende Schmählieder, raffinierte Protestsongs und<br />

unverfrorene Ohrwürmer geschrieben: Über verbissene<br />

Traditionalisten beispielsweise, über Magen-Darm Viren an<br />

Heiligabend, über den fatalen Traum eines eigenen Pools<br />

und über die Liebe zum Öffentlichen Dienst. Besser wird<br />

die Welt dadurch auch nicht, aber zumindest besser erträglich.<br />

Ein Abend voller intelligenter Bosheiten, fröhlichem<br />

Charme und unwiderstehlicher Dreistigkeit!<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 02.03.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

© Michaela Curtis<br />

Charles Nguela<br />

«R.E.S.P.E.C.T.»<br />

Dagmar Schönleber<br />

<strong>TAK</strong><br />

Fr 15.03.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

«Die Fels*in der Brandung»<br />

Ob es um die Beziehung zu Staubsaugerrobotern oder<br />

um die Zukunft der Menschheit geht: Dagmar Schönleber<br />

steht für kluges Kabarett mit Herz und Haltung bei<br />

gleichzeitiger Freude an Albernheit. Sie behandelt gesellschaftsrelevante<br />

Themen und bewahrt sich und uns<br />

in einer krisengeschüttelten Welt immer den Optimismus<br />

und den Blick auf die berührenden Kleinigkeiten des Alltags,<br />

die einem den Tag retten können.<br />

© Ralf Bauer<br />

Warum sagt man im 21. Jahrhundert<br />

immer noch «Seisch<br />

en Gruess»? Wer definiert eigentlich,<br />

was «gueti Schueh»<br />

sind? Und warum müssen<br />

Lehrer:innen immer alles<br />

laminieren oder: Weshalb gibt<br />

es überhaupt Fruchtfliegen?<br />

Charles Nguela findet Antworten<br />

auf Fragen, die wir uns nie<br />

gestellt hätten<br />

<strong>TAK</strong><br />

Do 21.03.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 38, 45 | erm. 20<br />

© Axel Kilian<br />

Gogol und Mäx<br />

«Teatro Musicomico»<br />

Wenn im ehrwürdigen <strong>Theater</strong>saal klassische Musik erklingt und sich<br />

das Publikum vor Lachen und Staunen kaum auf den Stühlen halten<br />

kann, dann sind die Musikkomiker Gogol & Mäx am Werk. Sie sind die<br />

Paradiesvögel in der Welt der klassischen Musik und sorgen mit ihrem<br />

tempo- und geistreich ausgefochtenen musikalischen Feuerwerk der<br />

Töne seit nun mehr 30 Jahren für unvergessliche Abende in Konzerthäusern<br />

und <strong>Theater</strong>n in ganz Europa.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 23.03.<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

CHF 30, 35, 40 | erm. 20<br />

49


KATEGORIE<br />

Kultur trifft<br />

Engagement.<br />

Wir sind davon überzeugt: Die bildende und darstellende Kunst gehört gefördert, immerhin<br />

ist sie Teil unserer Identität. Deshalb unterstützen wir eine Vielzahl an kulturellen Einrichtungen.<br />

Wir sind stolz, einen Beitrag zum <strong>Liechtenstein</strong>er Kulturleben zu leisten.<br />

www.llb.li/kulturleben<br />

50


«Ich will auch mitspielen!»<br />

JUNGES<br />

PUBLIKUM<br />

51


JUNGES PUBLIKUM 3+ 4+<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 17.12.23, 16 Uhr<br />

Mo 18.12.23, 10 + 14 Uhr<br />

Di 19.12.23, 10 + 14 Uhr<br />

Mi 20.12.23, 10 Uhr<br />

Do 14.12.23, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

© Lutz Edelhoff<br />

Rumpelstilzchen<br />

Nach dem Märchen der Brüder Grimm in einer<br />

Spielfassung von Susanne Koschig | 4+<br />

<strong>Theater</strong> Waidspeicher, Erfurt<br />

© JC Polien<br />

«Meine Tochter kann Stroh zu Gold spinnen!», prahlt der<br />

Müller. Der goldgierige König droht der Müllerstochter mit<br />

dem Tod, wenn sie es nicht schafft, und dann will auch<br />

noch das Zaubermännchen ihr Kind haben – als Preis für<br />

seine Hilfe in der Not. Ob sich die Müllerstochter das alles<br />

gefallen lässt?<br />

In einer Bearbeitung des bekannten Märchens drehen sich<br />

die Räder, es wird gesponnen und gezaubert, es rumpelt<br />

und blitzt und es funkelt das Gold. Das Rumpelstilzchen<br />

tanzt und singt und saust umher, und die Kinder sind mittendrin,<br />

wenn es auf die Suche nach seinem Namen geht.<br />

HOP! TROUVÉ<br />

Fünf kurze Animationsfilme vertont<br />

mit Live-Musik | 3+<br />

Label Caravan, Frankreich<br />

«HOP! TROUVÉ» präsentiert fünf kurze Stummfilme mit<br />

Live-Musik im <strong>TAK</strong>. Drei Zutaten reichen Label Caravan für<br />

ein Aufsehen erregendes Konzert. Da wären die Geräusche:<br />

Pfeifen, Spielzeugquietschen, Papierrascheln, Steine<br />

und viele – auch ganz tiefe – Stimmen. Dazu erklingen<br />

etliche Instrumente (Gitarre, Synthesizer, Melodica,<br />

Mundharmonika und Ukulele), die das junge Publikum vom<br />

Traum über das Abenteuer ins Absurde begleiten. Und<br />

dann natürlich die Filme! «HOP! TROUVÉ» ist eine poetische,<br />

witzige Reise in fünf Kurzfilmen auf der Suche nach<br />

dem ganz Anderen.<br />

<strong>TAK</strong><br />

52<br />

So 29.10.23, 16 Uhr<br />

Mo 30.10.23, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 03.03.<strong>24</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 04.03.<strong>24</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Das kleine schwarze Schaf<br />

Nach dem Buch von Elizabeth Shaw | 4+<br />

Figuren<strong>Theater</strong> St. Gallen<br />

Das kleine schwarze Schaf springt nach links, wenn alle weissen<br />

Schafe brav nach rechts laufen. Schäferhund Polo weiss, warum<br />

es ihm nicht gehorcht: Es denkt zu viel! Am liebsten würde er den<br />

Sonderling auf dem Markt verkaufen. Aber der alte Schäfer hat sein<br />

kleines schwarzes Schaf gern, wie es ist. Und als die Herde eines<br />

Nachts in ein Unwetter gerät, wer hat da wohl die rettende Idee?<br />

Aus jeder Menge Wolle und mit Live-Musik entsteht auf der Bühne<br />

ein starkes, einfach erzähltes Plädoyer gegen Ausgrenzung und für<br />

das Anderssein.


JUNGES PUBLIKUM 4+ 5+<br />

Sind wir Freunde?<br />

Ein <strong>Theater</strong>spiel mit kleinen Dingen<br />

über einen großen Wunsch | 4+<br />

Thalias Kompagnons, Nürnberg<br />

Ein Forscher bringt seine Entdeckungs-Kiste mit. Darin<br />

befinden sich verschiedene geheimnisvolle Gegenstände.<br />

Nach und nach erwachen die kugelförmigen Dinge<br />

zum Leben und ein Dialog zwischen Mensch und Ding<br />

beginnt: «Wer bist Du?» «Wer bin Ich?» «Und können wir<br />

zum Wir werden?» Ein Stück über Beziehungen, Freundschaft<br />

und über das Eigenleben von Objekten.<br />

Ein Sachen-Erforscher mit seiner Entdeckungs-Kiste,<br />

sechs geheimnisvolle Fundstücke, die noch keinen Namen<br />

haben, drei bekannte Dinge, die sich schon einen<br />

Namen gemacht haben, fünf Musikstücke zum Tanzen,<br />

Träumen und Zaubern.<br />

© Jutta Missbach<br />

<strong>TAK</strong><br />

Mi 15.05.<strong>24</strong>, 16 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Wenn Ferdinand nachts<br />

schlafen geht<br />

Eine musikalische Bildergeschichte für Kinder<br />

und andere Traumtänzer:innen | 5+<br />

Thalias Kompagnons<br />

Der kleine Ferdinand kann nicht einschlafen. Im Dunkeln ist<br />

sein Zimmer so unheimlich: Die Kommode wird zum Monster,<br />

die Gardine schwimmt als Fisch durch die Tapete, und<br />

wieso kann er auf einmal fliegen? Ermutigt und begleitet<br />

von seiner Katze macht sich Ferdinand in dieser Nacht auf<br />

die Suche nach dem großen Zauberer, der hinter den Verwandlungen<br />

steckt. Und macht dabei eine verblüffende<br />

Entdeckung …<br />

Angst im Dunkeln haben wohl alle schon einmal gehabt.<br />

Thalias Kompagnons gehen diesem Gefühl auf den Grund.<br />

Mit Collagen, die live auf der Bühne entstehen, und verzaubernder<br />

Akkordeonmusik lassen sie die Gegenstände<br />

im nächtlichen Kinderzimmer lebendig werden. Eine verträumte<br />

Liebeserklärung an die Abenteuer der Fantasie.<br />

© Jutta Missbach<br />

Kommissar Gordon –<br />

Der erste Fall<br />

Figurentheater frei nach dem Buch von Ulf Nilsson | 5+<br />

Figurentheater Sven Mathiasen, Wettingen<br />

«Schreckliche Diebe! Dreckliche Schiebe!» Das Eichhörnchen<br />

Waldemar beklagt sich bitterlich. Im Wald wurden<br />

Unmengen von Nüssen gestohlen. Für den berühmten<br />

Kommissar Gordon, den Schrecken aller Diebe, ist schon<br />

bald klar, dass es sich um einen Grossdieb handeln muss.<br />

Zum Glück bekommt er Unterstützung vom Mäusemädchen<br />

Buffy. Werden die zwei diesen kniffligen Fall lösen<br />

können und bekommt Waldemar seine Nüsse zurück?<br />

Ein Krimi für die ganze Familie, gespielt mit Tischfiguren<br />

und Handpuppen.<br />

<strong>TAK</strong><br />

<strong>TAK</strong><br />

So 01.10.23, 16 Uhr<br />

Mo 02.10.23, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

So 05.11.23, 16 Uhr<br />

Mo 05.11.23, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Freier Eintritt für Kinder zum «Tag der Kinderrechte»<br />

der Kinderlobby <strong>Liechtenstein</strong>.<br />

Reservierungen bitte direkt beim Vorverkauf<br />

53


JUNGES PUBLIKUM 5+ 6+<br />

Unterwegs in Småland<br />

Erzähltheater nach Astrid Lindgren | 5+<br />

Marie Ruback<br />

Småland ist die Heimat der weltbekannten Kinderbuchautorin Astrid<br />

Lindgren – und die Heimat ihrer zahllosen Kinderheld:innen, von<br />

denen wir drei auf dieser <strong>Theater</strong>reise kennenlernen. Da ist Sammelaugust,<br />

der eigentlich Samuel August heisst, sich sehnlichst<br />

zwei kleine weisse Kaninchen wünscht und unverhofft zu unerhörtem<br />

Reichtum gelangt. Da ist Lotta, die es nicht immer leicht findet<br />

in der Welt der Erwachsenen und beschlossen hat, auszuziehen.<br />

Und da ist Kalle, ohne den wer weiss was hätte passieren können,<br />

denn niemand sonst schafft es, den tobenden Stier Adam Engelbrecht<br />

zu beruhigen. Mit ihren ganz ureigenen Ideen nehmen die<br />

Drei ihr Leben und ihre Wünsche selbst in die Hand und bezaubern<br />

uns mit ihren alltäglichen Abenteuern.<br />

<strong>TAK</strong>-Foyer<br />

So 14.01.<strong>24</strong>, 11 + 16 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

54<br />

Der Mann, der eine Blume sein wollte<br />

Eine Fantasiereise über alle Grenzen hinweg nach dem<br />

gleichnamigen Buch von Anja Tuckermann | 5+<br />

compagnie toit végétal, Deutschland<br />

Koproduktion mit dem <strong>TAK</strong> u. a.<br />

Eines Tages reicht es einem Mann nicht mehr, einfach nur ein Mann zu<br />

sein, der täglich zur Arbeit geht, in seiner Freizeit Fussball spielt und zu<br />

Hause fernsieht. Er möchte eine Blume sein und auf einer Wiese stehen.<br />

Zuerst stellt er sich vor, eine Butterblume zu sein, dann eine hochgewachsene<br />

rote Mohnblume und dann eine Blume an einem Strauch,<br />

die unerhört gut duftet. Und nachdem er lange genug eine Blume war,<br />

will der Mann eine Frau sein und Kleider tragen in allen Farben, an die er<br />

nur denken kann. Dann möchte er wieder ein Mann sein. Zum Fasching<br />

verkleidet er sich als Blumenwiese und begegnet einer wunderschönen<br />

Tulpe.<br />

Leichtfüssig wird hier die Geschichte eines Mannes erzählt, der sich<br />

traut, aus seinem Alltag auszubrechen und Neues zu wagen, um herauszufinden,<br />

wer er ist und was ihn glücklich macht.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Hi Ho!<br />

oder die unglaubliche Geschichte des<br />

unglücklichen Steinmetzes und dem<br />

verrückten, kleinen Kobold | 6+<br />

<strong>Theater</strong> Mummpitz, Nürnberg &<br />

Sala Baratza Aretoa, Spanien<br />

Koproduktion mit dem <strong>TAK</strong><br />

Der unglückliche Steinmetz macht mit Hilfe<br />

des wunscherfüllenden Kobolds verschiedene<br />

Verwandlungen durch. Er wird zur Sonne,<br />

einer Wolke, dem Wind und einem Berg, nur<br />

um festzustellen, dass er eigentlich das sein<br />

will, was er bereits ist. Was? Ein Steinmetz.<br />

Passt also auf, was Ihr Euch wünscht!<br />

Ein Ensemble von Geschichtenerzählern<br />

gaukelt dem Publikum vor, dass das, was<br />

vor seinen Augen passiert, nicht das ist, was<br />

es sehen wollte. Die fantasievolle Wendung<br />

des Stückes bringt das Publikum von Anfang<br />

bis Ende zum Lachen. Eine magische<br />

Erzählung mit viel Live-Musik, die von Glück<br />

und Unglück, Unzufriedenheit und einer unglaublichen<br />

Reise zu sich selbst handelt.<br />

So <strong>24</strong>.03.<strong>24</strong>, 16 Uhr <strong>Liechtenstein</strong>-Premiere<br />

Mo 25.03.<strong>24</strong>, 10 + 14 Uhr | Di 26.03.<strong>24</strong>, 10 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 28.01.<strong>24</strong>, 16 Uhr<br />

<strong>Liechtenstein</strong>-Premiere<br />

Mo 29.01.<strong>24</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10


JUNGES PUBLIKUM 6+ 7+<br />

Drachenblut & Blümchenpflaster<br />

Mit Sicherheit ein Ritterstück | 6+<br />

<strong>Theater</strong> Zitadelle, Berlin<br />

Also eins ist sicher: Dies hier ist ein Ritterstück. Nein, eigentlich ein Ritterinnenstück.<br />

Oder sagen wir: Ein mittelalterliches modernes Märchen. Es muss gezaubert,<br />

gekämpft und gerätselt werden auf dieser turbulenten Reise. Martha lernt<br />

so einiges, auch dass man nicht jedes Problem mit dem Schwert lösen kann.<br />

Gross und Klein wird gleichermassen verzaubert von Kalle und Peter, die all ihre<br />

Zartheit zu Tage fördern müssen, um diesen wilden Kampf von einem mutigen<br />

Rittermädchen zu begleiten. Ausgezeichnet mit dem Ikarus-Preis 2022.<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 21.04.<strong>24</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 22.04.<strong>24</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Un océan d’amour<br />

Mitreissende Objekt- und Papiertheater-Adaption<br />

der preisgekrönten Comic-Vorlage ohne Worte | 7+<br />

Compagnie La Salamandre, Frankreich<br />

Jeden Morgen fährt Monsieur zum Fischen vor die bretonische<br />

Küste. Aber an diesem Tag wird er selbst von<br />

einem unheimlichen Fabrikschiff gefischt. Madame wartet<br />

zu Hause auf Monsieur – und als er nicht rechtzeitig<br />

zurückkommt, macht sie sich auf die Suche nach ihm.<br />

Eine aufregende und gefährliche Jagd auf dem Ozean<br />

beginnt.<br />

«Ein Ozean der Liebe» ist eine mitreissende Objekt- und<br />

Papiertheater-Adaption der preisgekrönten Comic-Vorlage.<br />

Das burleske Abenteuer handelt von Liebe und<br />

Routine, Einsamkeit, Umweltverschmutzung, Konsum,<br />

Sturm und Brandung und von unbedeutenden Gedanken,<br />

die zu grossen Ideen werden. Eine unwiderstehliche<br />

Mixtur aus Slapstick und grossen Gefühlen, die ganz<br />

ohne Worte auskommt.<br />

© Stéphane Michel<br />

SPLASH!<br />

Musiktheater-<strong>Theater</strong>-Performance,<br />

bei der sich alles ums Wasser dreht | 7+<br />

<strong>Theater</strong> Marabu, Bonn<br />

Wasser als Quell des Lebens, mit dem wir urgewaltige Kraft, Schönheit<br />

und Faszination verbinden oder einfach nur Freude und sinnliches<br />

Vergnügen. Aber auch der sorglose Umgang mit dieser wertvollen<br />

Ressource ist Teil der Geschichte über das Wasser, die so<br />

untrennbar zu unserer eigenen gehört. In «SPLASH!» erzeugen die<br />

performenden Musiker:innen unterschiedliche Klangräume und laden<br />

Kinder wie Erwachsene zum Spiel mit dem persönlichen und<br />

kulturellen Wasser-Gedächtnis ein.<br />

«Das Stück bietet eine unvergleichlich heitere Reise durch fast alle<br />

klanglichen Dimensionen des Wassers, macht Lust aufs Lauschen<br />

und Entdecken und regt auch noch zum Nachdenken über das für<br />

selbstverständlich gehaltene Element Wasser an.»<br />

Schnüss – Das Bonner Stadtmagazin<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 04.02.<strong>24</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 05.02.<strong>24</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 04.05.<strong>24</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 06.05.<strong>24</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

55


JUNGES PUBLIKUM 8+<br />

Sahasa<br />

Multidisziplinärer und zeitgenössischer Tanz | 8+<br />

Jill Crovisier / JC Movement Produktion, Luxembourg<br />

Koproduktion mit ROTONDES und CAPE – Centre des Arts<br />

Pluriels Ettelbruck<br />

SAL, Schaan<br />

Mi 25.10.23<br />

10 + 19 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Den Mut zu finden, sich kreativ auszudrücken, ist eine wahre Herausforderung,<br />

besonders in dieser fordernden und auf Leistung bezogenen<br />

Welt. «SAHASA» vermittelt Menschen jeden Alters die Botschaft,<br />

(wieder) den Mut zu haben, kreativ zu sein, in welcher Form<br />

auch immer das sein kann, dem Alltag die Stirn zu bieten und das<br />

Vergehen der Zeit (wieder) zu geniessen.<br />

Inspiriert von dem nepalesischen Wort «sāhasa» für Mut und Kühnheit<br />

arbeitet die Choreografin Jill Crovisier hier mit drei Künstler:innen<br />

mit sehr unterschiedlichem Hintergrund zusammen. In einer Mischung<br />

aus Tanz, Freestyle-Fussball, Freerun und Video lädt die<br />

multi dis ziplin äre Choreografie zur Neugier und zur Begegnung mit<br />

dem Anderen ein.<br />

© Noah Bach<br />

Oma Monika – was war?<br />

Von Milan Gather | 8+<br />

Junges Ensemble Stuttgart<br />

STEREO-TYPEN<br />

FROM ZERO TO HERO | 8+<br />

Kolypan & Teatro Lata, Zürich<br />

In der Inszenierung von Meret Matter treffen wir auf zwei<br />

Aussenseiter, die in der Schule vor allem Probleme machen,<br />

sich zusammentun und sich neu erfinden: Wenn Rico<br />

und Robi in der Schule auftauchen, sind sie die coolen Typen,<br />

haben die richtigen «Moves» drauf, übertrumpfen sich<br />

gegenseitig und machen Seich. Die anderen Kinder sind<br />

fasziniert von den beiden wilden Kerlen und ihrer Band.<br />

Doch dann gibt es richtig Zoff, eine Bewährungsprobe für<br />

das Duo. Im Stück wird das Publikum durch Schul hausgänge,<br />

Proberäume und Game-Welten geschleust und<br />

wirft einen Blick hinter die Fassade von gängigen «Männlichkeitsbildern».<br />

© Markus Lamprecht<br />

Eigentlich war alles wie immer. Balthasar war fast jeden Nachmittag<br />

bei seiner Oma Monika, solange bis seine Eltern keinen Spass mehr<br />

an ihrer Arbeit hatten und ihn abholten. Doch diesmal waren sie auf<br />

Arbeitsreise, diesmal würde Balthasar bei Oma Monika übernachten.<br />

Weil Balthasar so oft bei seiner Grossmutter ist, kennt er auch ihr<br />

kleines Geheimnis: ihre Vergesslichkeit und die Mühe, die richtigen<br />

Worte zu finden, nicht nur beim gemeinsamen Kreuzworträtsellösen.<br />

An diesem Abend aber merkt Balthasar, dass bei seiner Oma die Erinnerungen<br />

und Zusammenhänge immer häufiger plötzlich aus dem<br />

Kopf verschwinden. Was passiert, wenn sie irgendwann sich selbst<br />

vergisst? Wer war dann Oma Monika? Gemeinsam machen sich<br />

Grossmutter und Enkel auf die Suche nach ihren Erinnerungen und<br />

biografischen Spuren. Die Küche wird zum Parcours eines langen<br />

bewegten Lebens.<br />

© Alex Wunsch<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 10.03.<strong>24</strong>, 16 Uhr<br />

Mo 11.03.<strong>24</strong>, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Eine Kooperation mit Demenz <strong>Liechtenstein</strong>.<br />

<strong>TAK</strong><br />

So 26.11.23. 16 Uhr | Mo 27.11.23, 10 + 14 Uhr<br />

56<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Freier Eintritt für Kinder zum «Tag der Kinderrechte» der Kinderlobby<br />

<strong>Liechtenstein</strong>. Reservierungen bitte direkt beim Vorverkauf.


JUNGES PUBLIKUM 8+ 10+ 11+<br />

Exit<br />

Beeindruckende Zirkusvorstellung | 8+<br />

Circumstances, Belgien<br />

«Exit» ist eine aufregende, beeindruckende und körperliche Zirkusund<br />

Tanzvorstellung, in der Bewegung, Partnerakrobatik und Balancierbrett<br />

miteinander verschmelzen. Der Choreograf Piet Van Dycke<br />

hat vier Zirkuskünstler eingeladen, die jeweils auf eine andere Disziplin<br />

spezialisiert sind (Bascule, Strapaten, Trapez und Akrobatik). Vier<br />

Personen gehen einen gemeinsamen Weg – in einer grossen, beeindruckenden<br />

Installation mit einer rotierenden Wand und schwebenden<br />

Türen bewegen sie sich im und durch den Raum. Sie treiben sich<br />

gegenseitig an, gehen, stossen zusammen, klettern, tragen, balancieren<br />

und verwandeln sich. Als Menschen sind wir ohnehin immer in<br />

Bewegung. Aber was ist, wenn man immer «unterwegs» ist und nie<br />

irgendwo zu Hause ankommt? Und was ist mit der Spannung zwischen<br />

dem Einzelnen und der Gruppe? In ihrem Streben nach Unabhängigkeit<br />

brauchen sie einander mehr denn je. Sie halten sich gegenseitig<br />

im Gleichgewicht, bringen sich aber auch gegenseitig aus<br />

dem Gleichgewicht. Ein Flirt mit dem Risiko.<br />

<strong>TAK</strong><br />

Di 21.05.<strong>24</strong>, 10 + 19 Uhr<br />

Mi 22.05.<strong>24</strong>, 10 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

SENSEation<br />

Absolventenshow der Staatlichen<br />

Zirkusschule Berlin | 10+<br />

Mobil in der Schule, für jeweils<br />

eine Klasse im Klassenzimmer<br />

Mo 06.11 23, 10 + 14 Uhr<br />

Di 07.11.23, 10 + 14 Uhr<br />

CHF 10<br />

Astronauten<br />

Von und mit Milan Gather | 11+<br />

Junges Ensemble Stuttgart<br />

Ein junger Mann lebt den Traum vieler junger Menschen: Er wird Astronaut.<br />

Und erzählt. Vom Auswahlverfahren. Von der Erfahrung der<br />

Schwerelosigkeit, dem Überlebenstraining unter Extrembedingungen.<br />

Vom Blick zurück auf den verletzlichen blauen Planeten und<br />

von der Demut vor dem Leben. Aber da ist noch etwas anderes. Etwas,<br />

das den jungen Mann mehr und mehr aus dem Konzept bringt.<br />

Das zu tun hat mit seiner eigenen Jugend. Nach und nach wird klar:<br />

Der angehende Astronaut hat als Jugendlicher einen Mitschüler gemobbt,<br />

genau in dem Raum, in dem er jetzt wieder steht …<br />

Siehe Seite 46<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 11.11.23, 19.30 Uhr<br />

Gogol und Mäx<br />

«Teatro Musicomico»<br />

Musik-Comedy – auch für die<br />

ganze Familie | 10+<br />

Siehe Seite 49<br />

<strong>TAK</strong><br />

Sa 23.03.20<strong>24</strong>, 19.30 Uhr<br />

57


JUNGES PUBLIKUM REGIONAL<br />

UND JETZT?!<br />

Die ultimative Abenteuershow | 5+<br />

Kreativ Akademie<br />

Ob eine Reise zum Mond, die Entdeckung eines Schatzes<br />

oder der Tiefsee: Bei dieser Improv-Show haben die Kinder<br />

im Publikum das Sagen, denn mit einem «Start-Stopp-<br />

Prinzip» entscheiden sie, was auf der Bühne passiert. Für<br />

Kinder unter 4 Jahren und Eltern ist der Eintritt kostenfrei.<br />

Kinder müssen von einer erwachsenen Begleitperson begleitet<br />

werden.<br />

<strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Sa 04.11.23 | Sa 18.11.23 bzw. Sa 25.11.23 | Sa 16.12.23<br />

Sa 27.01.<strong>24</strong> | Sa <strong>24</strong>.02.<strong>24</strong> | Sa 16.03.<strong>24</strong> | Sa 20.04.<strong>24</strong><br />

Sa 18.05.<strong>24</strong> | Sa 15.06.<strong>24</strong> | jeweils 11 Uhr<br />

CHF 10<br />

<strong>TAK</strong><br />

Di 05.12.23, 18 Uhr Premiere<br />

Mi 06.12.23, 9.30 Uhr | Do 07.12.23, 9.30 Uhr<br />

Fr 08.12.23, 11 Uhr | Sa 09.12.23, 18 Uhr<br />

CHF 20 | erm. 10<br />

Tausend und eine Nacht<br />

Frei nach Aladin und die Wunderlampe | 4+<br />

junges THEATER liechtenstein<br />

Machen erfüllte Wünsche immer glücklich? Kinder im Alter<br />

von 6 bis 10 Jahren sowie erwachsene Spielerinnen und<br />

Spieler erzählen eine Weihnachtsgeschichte und entführen<br />

in die Welt der Wünsche und Träume.<br />

58<br />

<strong>TAK</strong>-<strong>Theater</strong>labor<br />

<strong>Theater</strong> schauen – <strong>Theater</strong> spielen<br />

Ein optimaler Einstieg in die Welt des<br />

<strong>Theater</strong>s für Kinder von 8 bis 11 Jahren:<br />

Im <strong>TAK</strong>-<strong>Theater</strong>labor probieren sich<br />

junge <strong>Theater</strong>begeisterte auf der Bühne<br />

aus und entwickeln gemeinsam eine Inszenierung.<br />

Von Februar bis Juni 20<strong>24</strong><br />

jeden Samstag und unter der Leitung<br />

von Juliana Beck, der künstlerischen<br />

Leiterin der Kreativ Akademie.<br />

Zusätzlich entwerfen und bauen sie ihr<br />

eigenes Bühnenbild, schauen gemeinsam<br />

verschiedene <strong>Theater</strong>vorstellungen<br />

und können Künstler:innen treffen<br />

und hinter die Kulissen schauen. Zum<br />

Spielzeitende zeigen sie das entwickelte<br />

Stück in einer Abschlussaufführung<br />

im <strong>TAK</strong>.<br />

Erste Treffen ist ein kostenloser<br />

Schnuppertermin:<br />

Sa <strong>24</strong>.02.<strong>24</strong>, 14 Uhr, <strong>TAK</strong>-Foyer<br />

(Weitere Infos www.tak.li)<br />

Premiere:<br />

Sa 29.06.<strong>24</strong>, 16 Uhr, <strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Kinder schreiben Entdecker-Geschichten<br />

<strong>TAK</strong>-Schreibprojekt für Kinder von 7 bis 12 Jahren<br />

Christoph Kolumbus entdeckte 1492 auf dem Weg nach Indien zufällig Amerika<br />

und wurde dadurch weltberühmt. Weil der Himmelsforscher Edward Barnard einen<br />

kleinen Stern zuerst entdeckte, wurde dieser nach ihm benannt. Vielleicht hast Du<br />

auch schon einmal eine Entdeckung gemacht oder würdest gerne etwas entdecken?<br />

Ein unbekanntes Tier, einen versteckten Ort oder gar einen Ausserirdischen?<br />

Wie würde Deine Entdeckung heissen? Schreib Deine Gedanken dazu auf und<br />

schick uns eine Geschichte! Gerne darfst Du auch ein Bild dazu zeichnen. Jedes<br />

Kind, das eine Geschichte bei uns einreicht, erhält als kleines Dankeschön eine<br />

Freikarte fürs <strong>TAK</strong>.<br />

Mi 28.02.<strong>24</strong><br />

Abgabe der Geschichten<br />

1 bis 2 Seiten, handschriftlich<br />

oder digital an<br />

Claudia Engemann,<br />

engemann@tak.li<br />

Fr 14.06.<strong>24</strong>, 18 Uhr<br />

Lesung und<br />

Buchpräsentation


THEATER UND SCHULE<br />

«Der wahre Sinn der Kunst liegt nicht darin, schöne<br />

Objekte zu schaffen. Es ist vielmehr eine Methode,<br />

um zu verstehen. Ein Weg, die Welt zu durchdringen<br />

und den eigenen Platz zu finden.» Paul Auster<br />

Wir machen uns stark für<br />

Kultur für junge Menschen!<br />

Kultur eröffnet die Möglichkeit, Dinge aus einem anderen Blickwinkel<br />

zu betrachten und den eigenen Horizont zu erweitern. Es werden<br />

Offenheit, Analysekompetenz, Reflexionsbereitschaft und -vermögen<br />

gestärkt. Kulturbesuche bedeuten Allgemeinbildung und Teilhabe<br />

an der Gesellschaft. Zudem fördert kulturelle Bildung die gesunde<br />

Entwicklung und Resilienz junger Menschen und trägt dazu dabei, in<br />

Krisensituationen psychisch und seelisch stabil zu bleiben.<br />

Das <strong>TAK</strong> bietet neben einem umfangreichen und künstlerisch<br />

hochwertigen Angebot an Veranstaltungen für Schüler:innnen im<br />

Kindergartenalter bis zur Sekundarstufe auch verschiedene Formen<br />

der Vermittlung an. So können beispielsweise vor- oder<br />

nachbereitende Gespräche mit Schauspieler:innen und/oder<br />

<strong>Theater</strong>mitarbeiter:innen geführt oder Workshops gebucht werden,<br />

in denen die Schüler:innen selbst kreativ werden. Zu vielen Veranstaltungen<br />

stellen wir gerne kostenlose Materialmappen für die Unterrichtsvorbereitung<br />

zur Verfügung..<br />

Einige Vorstellungen finden direkt im Schulhaus statt, und zwar:<br />

Sind wir Freunde?<br />

Objekttheater<br />

Thalias Kompagnons<br />

(Infos siehe Seite 53)<br />

Di 14.05.<strong>24</strong>, 10 + 14 Uhr | Mi 15.05.<strong>24</strong>, 10 Uhr<br />

Do 16.05.<strong>24</strong>, 10 + 14 Uhr | Fr 17.05.<strong>24</strong>, 10 Uhr<br />

Kindergärten / 1. Schuljahr | Dauer: 30 min | CHF 10<br />

Astronauten<br />

Schauspiel von und mit Milan Gather<br />

Junges Ensemble Stuttgart<br />

(Infos siehe Seite 57)<br />

Mo 06.11 23, 10 + 14 Uhr | Di 07.11.23, 10 + 14 Uhr | oder nach<br />

Vereinbarung für jeweils eine Klasse im Klassenzimmer<br />

7.– 9. Schuljahr | Dauer: 45 min | CHF 10<br />

Kon<strong>TAK</strong>t.Workshop zu «Astronauten»<br />

mit Alexandra Schiefen, Verein Kinderschutz.li<br />

Wie kann ein verantwortlicher Umgang mit Mobbing aussehen bzw.<br />

wie kann Mobbing aktiv und nachhaltig verhindert werden?<br />

Kon<strong>TAK</strong>tpersonen-Treffen<br />

Für Kindergärten, Primarschulen und weiterführende<br />

Schulen<br />

Präsentation Spielplan 1. Semester<br />

Di 13.09.23, 18 Uhr, <strong>TAK</strong>-Foyer<br />

Präsentation Spielplan 2. Semester<br />

Do 18.01.<strong>24</strong>, 18 Uhr, <strong>TAK</strong>-Foyer<br />

8. <strong>Liechtenstein</strong>er<br />

Schul THEATER tage 20<strong>24</strong><br />

Projekt des jungen THEATERs liechtenstein<br />

in Zusammenarbeit mit dem <strong>Liechtenstein</strong>ischen<br />

Schulamt und dem <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong><br />

Schulklassen zeigen auf den Bühnen des <strong>TAK</strong> oder<br />

des jungen THEATERs selbst erarbeitete <strong>Theater</strong>stücke.<br />

Auf Wunsch begleitet eine Fachperson des jungen<br />

THEATERs die Probenzeit.<br />

Vorstellungen der Schulklassen<br />

von Mi 19.06.<strong>24</strong> bis Fr 21.06.<strong>24</strong><br />

Infos und Anmeldung unter beatrice@jungestheater.li<br />

59


?????<br />

Kultur bewegt.<br />

LIEmobil auch.<br />

Gratis zu <strong>TAK</strong>-Anlässen fahren:<br />

Jedes <strong>TAK</strong>-Ticket ist auch ein LIEmobil-Ticket.<br />

Ihr Fahrplan<br />

zur Kultur.<br />

© Foto: Ilja Mess | Darsteller: Julian Härtner | Szenenfoto aus: «Die Welt im Rücken», <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong> 2022/23<br />

www.liemobil.li | @LIEmobil | @LIEmobil.li<br />

60


Nachhaltigkeit<br />

Nachhaltigkeit im <strong>TAK</strong><br />

Ein Gespräch mit Thomas Spieckermann<br />

Im Sommer 2022 legte das <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong><br />

<strong>Liechtenstein</strong> seine erste Klimabilanz vor. Bilanziert<br />

wurde anhand des Greenhouse Gas<br />

Protocols in Scope 1 bis 3 mit einer Fokussierung<br />

auf relevante Sektoren. Diese erste<br />

Klimabilanz machte deutlich: Die grössten<br />

CO2-aktiven Bereiche sind die Mobilität von<br />

Künstler:innen, Besucher:innen und Mitarbeitenden,<br />

gefolgt von Wärme, Fuhrpark<br />

und Strom.<br />

Das <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong> wird seine<br />

zweite Klimabilanz, die die Spielzeit 2022/23<br />

auswertet, im Spätsommer <strong>2023</strong> veröffentlichen<br />

und damit einen Blick auf die Veränderungen<br />

des Treibhausgasausstosses geben.<br />

Neu hat das <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong> zusätzlich<br />

auch den Bereich der Gastronomie<br />

mit bilanziert. Das Gesamtvolumen wird daher<br />

höher liegen als in der ersten Klimabilanz.<br />

Auch wenn die zweite Klimabilanz bei<br />

Redaktionsschluss noch nicht vorliegt,<br />

welche Veränderungen haben sich in<br />

der Zwischenzeit denn ergeben?<br />

Zunächst einmal ist das Thema Nachhaltigkeit<br />

in allen Abteilungen des <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong><br />

<strong>Liechtenstein</strong> spürbar akzeptiert und wird<br />

von allen Mitarbeitenden stark unterstützt.<br />

Veränderungen in diesen Bereichen erfordern<br />

zuallererst ein sich änderndes Selbstverständnis<br />

für Belange des Klimaschutzes.<br />

Und dies ist wirklich überall spürbar.<br />

Haben Sie ein Beispiel dafür?<br />

Innerhalb kurzer Zeit hat sich beispielsweise<br />

der Umstieg auf vegetarisches Kochen<br />

durchgesetzt und etabliert. Wir bieten seit<br />

einem Jahr für alle unsere Künstlerinnen und<br />

Künstler vegetarische Verpflegung an und<br />

stossen damit auf ein überwältigend positives<br />

Echo. Dabei nutzen wir soweit möglich<br />

regionale Produkte aus dem Land. Auch das<br />

Energiesparen ist ein aktives Thema bei allen<br />

Mitarbeitenden und hier bekommen wir<br />

auch grossartige Hilfe durch die Gemeinde 17% mit dem Elektro- oder Hybridantrieb<br />

Schaan. So stellt die Gemeinde beispielsweise<br />

die komplette fixe Beleuchtung des dem Bus, dem Fahrrad oder zu Fuss. Aus-<br />

zu uns kommen und immerhin 21% mit<br />

Gebäudes auf LED um. Dies fördert nicht serdem wussten 37% unseres Publikums<br />

nur eine angenehme Atmosphäre im Foyer, nicht, dass ihr Ticket auch ein kostenloser<br />

sondern spart eben auch effektiv Strom. Busfahrschein ist.<br />

Dies gilt aber auch für den grösseren Kontext.<br />

So sind immer mehr Bestrebungen unsere<br />

Vorstellungen um 19.30 Uhr beginnen.<br />

In der kommenden Spielzeit werden alle unter<br />

den <strong>Theater</strong>n der Schweiz und uns auszumachen,<br />

Anschlusstermine in Tourneen Weisen verbessern. Längere Vorstellungen<br />

So können wir uns auf mehrere Arten und<br />

von Künstler:innen und Gastensembles zu sind dann spürbar früher aus, man hat nach<br />

vereinbaren, um so internationale Reisen der Vorstellung noch Zeit für einen Schwatz<br />

zu reduzieren. Das Thalia <strong>Theater</strong> Hamburg oder ein Glas Wein im Foyer, auch wenn der<br />

spielt so bei uns und im Anschluss im Kur nächste Tag ein Arbeitstag ist. Aber eventuell<br />

hilft das auch dabei, noch eine Busver-<br />

theater Baden und das gesamte Team reist<br />

mit der Bahn an. Eckart von Hirschhausen bindung nach Hause zu nehmen, die sonst<br />

tritt bei uns, aber auch in Zug und Schaffhausen<br />

auf. Für drei Bands haben wir von<br />

nicht mehr erreichbar gewesen wäre.<br />

Anfang an gemeinsam mit anderen <strong>Theater</strong>n<br />

die Tournee geplant. Diese Abstimmun-<br />

unserer Zuschauer von zuhause zu uns<br />

Ausserdem haben wir erfahren, dass 95%<br />

gen sind zwar aufwändig, helfen im Bereich kommen und nur 5% von der Arbeitsstelle.<br />

Nachhaltigkeit aber sehr.<br />

Gerade für Pendler:innen, die jenseits der<br />

Grenze wohnen, könnte es durch die frühere<br />

Anfangszeit attraktiv sein, von der Arbeit<br />

Was wird ausserdem neu sein in der<br />

zweiten Klimabilanz?<br />

direkt zu uns zu kommen, hier eine Kleinigkeit<br />

zu essen und dann die Vorstellung zu<br />

Wir haben eine Befragung unseres Publikums<br />

durchgeführt, um das Mobilitätsver-<br />

komplett entfallen. Wir wollen aus diesem<br />

besuchen. So würde eine Hin- und Herfahrt<br />

halten unserer Zuschauer:innen zu erfahren.<br />

Dabei stellte sich heraus, dass bereits bot vor und nach der Vorstellung<br />

Grund auch unser gastronomisches Ange-<br />

ausweiten.<br />

Nachhaltig und Sozial<br />

Die Mitfahrgelegenheit<br />

Wenn Sie keine Möglichkeit haben, mit dem Bus ins <strong>Theater</strong> zu kommen …<br />

Wenn Sie abends nicht mehr gerne Auto fahren …<br />

Wenn Sie nicht gern allein unterwegs sind …<br />

Wenn Sie Platz in Ihrem Auto auf dem Weg ins <strong>Theater</strong> haben …<br />

Fahren Sie doch einfach gemeinsam!<br />

Wir möchten vermitteln; Menschen die gerne andere im Auto zur Vorstellung mitnehmen<br />

und diejenigen, die lieber mitfahren möchten. Bitte melden Sie sich als Fahrer:in<br />

oder Mitfahrer:in, damit wir abschätzen können, wie gross das Angebot und die<br />

Nachfrage ist. Zu Spielzeitbeginn möchten wir gerne mit entsprechenden Partnern an<br />

der Umsetzung arbeiten um so rasch wie möglich zu informieren und umzusetzen.<br />

61


ENSEMBLE<br />

© Ilja Mess<br />

«Der zerbrochne Krug» – 2022/23<br />

Seit der Spielzeit 2020/21 führt das Schauspiel-Ensemble<br />

des <strong>TAK</strong> Schauspielerinnen<br />

und Schauspieler aus <strong>Liechtenstein</strong> und den<br />

anderen deutschsprachigen Ländern zusammen.<br />

Das Ensemble macht es möglich,<br />

künstlerische Prozesse in <strong>Liechtenstein</strong> stattfinden<br />

zu lassen, die künstlerische Konzeption<br />

selbst zu erarbeiten und Künstlerinnen<br />

und Künstler aus dem Land mit Kolleg:innen<br />

aus dem Ausland zu vernetzen. Nach aussen<br />

wirken die Ensembleproduktionen als kulturelle<br />

Botschafter <strong>Liechtenstein</strong>s und waren<br />

bereits in Prag, Weimar, Mainz und an anderen<br />

Orten zu sehen. «Dantons Tod / Der Auftrag»<br />

(22/23) war für die Shortlist des Schweizer<br />

<strong>Theater</strong>treffens nominiert und «Hamlet»<br />

(23/<strong>24</strong>) wurde bereits vor der Premiere für<br />

Gastspiele ans <strong>Theater</strong> Casino Zug und die<br />

Bühne Aarau eingeladen. Vor allem aber ermöglichen<br />

die eigenen Inszenierungen einen<br />

intensiveren Kontakt der Zuschauer:innen mit<br />

dem Ensemble, beispielweise während offener<br />

Proben oder auch einfach beim persönlichen<br />

Treffen nach der Vorstellung im Foyer.<br />

Das <strong>TAK</strong>-Ensemble<br />

62<br />

Thomas Beck<br />

aus <strong>Liechtenstein</strong><br />

ist freischaffender<br />

Schauspieler und<br />

<strong>Theater</strong>macher, der<br />

nach seiner Ausbildung<br />

an der Scuola<br />

Dimitri im Zirkus, Varieté<br />

und Improtheater zu erleben und danach<br />

in Salzburg im Toihaus <strong>Theater</strong> fest<br />

engagiert war. In Salzburg gründete er das<br />

Netzwerk für <strong>Theater</strong>- und Kunstprojekte<br />

ohnetitel und ist damit bis heute aktiv. Beck<br />

versteht sich als <strong>Theater</strong>macher, der die<br />

ganz Bandbreite von <strong>Theater</strong>formen auslotet<br />

und sich von anderen Kunstformen inspirieren<br />

lässt.<br />

Stefan Gebelhoff<br />

lebt als freiberuflicher<br />

Schauspieler in der<br />

Nähe von Köln und<br />

war u. a. am Schauspielhaus<br />

Bochum,<br />

dem Schauspiel<br />

Frankfurt, dem Ensemble<br />

der Ruhrfestspiele engagiert. 2022<br />

gründete er das Kölner <strong>Theater</strong>kollektiv<br />

«Wir wollen nur spielen». Er hat in diversen<br />

Film- und Fernsehproduktionen mit Regisseuren<br />

wie Fatih Akin, Doris Dörrie, Sönke<br />

Wortmann, Jürgen Flimm oder der Oskar-<br />

Preisträgerin Marleen Gorris zusammengearbeitet.<br />

Vor der Kamera stand er neben so<br />

bekannten Schauspielern wie Til Schweiger,<br />

Götz George, Senta Berger, Emily Watson<br />

oder Mads Mikkelsen.<br />

© Johannes Gramm<br />

Dan Glazer<br />

Der gebürtige Wiener<br />

studierte bis 2013<br />

Schauspiel an der Otto-Falckenberg<br />

Schule<br />

in München, arbeitete<br />

freischaffend als<br />

Gast und auch im Ensemble<br />

u. a. an der Bayerischen Staatsoper,<br />

am <strong>Theater</strong> Ulm und am <strong>Theater</strong> Konstanz.<br />

Dort lernte er Regisseur Oliver Vorwerk kennen.<br />

Vor der Kamera stand Glazer zuletzt für<br />

KITZ/Netflix.


ENSEMBLE<br />

Julian Härtner<br />

Schauspielstudium<br />

an der Hochschule<br />

für Schauspielkunst<br />

Ernst Busch in Berlin.<br />

Danach war er über<br />

vier Jahre am <strong>Theater</strong><br />

Konstanz in unzähligen<br />

Stücken zu sehen. Zurück in Berlin<br />

tauchte Härtner tief in die verschiedensten<br />

Schauspieltechniken ein, um dem Beruf<br />

und sich selbst ganz neu zu begegnen. Seit<br />

2018 arbeitet er freischaffend und war u. a.<br />

mit Helmut Zierl und «Tod eines Handlungsreisenden»<br />

auf Tournee. Seit 2020 ist Julian<br />

Härtner im <strong>TAK</strong>-Ensemble, u. a. im beeindruckenden<br />

Solo «Die Welt im Rücken» (22/23).<br />

© Thomas Leidig<br />

Georg Melich<br />

War nach der Schauspielausbildung<br />

von<br />

2005 bis 2010 Ensemblemitglied<br />

am<br />

<strong>Theater</strong> Konstanz.<br />

Danach als freischaffender<br />

Schauspieler<br />

u. a. weiter am <strong>Theater</strong> Konstanz sowie am<br />

<strong>Theater</strong> Gruppe 80 in Wien, am theater der<br />

keller Köln, am Schauspielhaus Düsseldorf,<br />

der Komödie Kassel und dem Wallgraben<br />

<strong>Theater</strong> in Freiburg. Von 2014-2020 war er<br />

wieder festes Ensemblemitglied des Stadttheater<br />

Konstanz und arbeitete u. a. mit<br />

Mark Zurmühle, Johanna Wehner, Dietrich<br />

Hilsdorf und Oliver Vorwerk.<br />

Oliver Reinhard<br />

geboren in Frankfurt<br />

am Main, absolvierte<br />

seine Ausbildung<br />

an der ehemaligen<br />

Westfälischen Schauspielschule<br />

Bochum.<br />

Er war Ensemblemitglied<br />

am Berliner Schillertheater und am<br />

Staatstheater Stuttgart. Ausserdem gastierte<br />

er u. a. am <strong>Theater</strong> Basel, am Badischen<br />

Staatstheater Karlsruhe und an den Hamburger<br />

Kammerspielen. Ende der Neunziger<br />

Jahre wurde Reinhard durch die mehrfach<br />

preisgekrönte Serie «Nikola» einem breiten<br />

Fernsehpublikum bekannt.<br />

© Flavio Karrer<br />

André Rohde<br />

Studierte Schauspiel<br />

an der Folkwang<br />

Universität der<br />

Künste in Essen und<br />

Bochum. Sein erstes<br />

Festengagement<br />

führte ihn von 2013<br />

bis 2020 ans <strong>Theater</strong> Konstanz, woraufhin<br />

Gastengagements am <strong>Theater</strong> Heidelberg,<br />

am <strong>Theater</strong> Gütersloh sowie am Seeburgtheater<br />

in Kreuzlingen folgten. Nebst seiner<br />

<strong>Theater</strong>tätigkeit ist André Rohde in zahlreichen<br />

Film- und TV Produktionen (u. a. «Tatort<br />

München», ARD und «Die Toten vom Bodensee»,<br />

ZDF) zu sehen.<br />

© IljaMess<br />

Sylvana Schneider<br />

ist in Berlin geboren<br />

und aufgewachsen.<br />

Vor und während<br />

ihres Studiums<br />

an der Hochschule<br />

für Schauspielkunst<br />

Ernst Busch spielte<br />

sie unter anderem an<br />

der Volksbühne Berlin und an der Schaubühne<br />

Berlin. Danach war sie am <strong>Theater</strong><br />

Konstanz fest im Ensemble engagiert und ist<br />

seit 2020 freischaffend tätig. Im <strong>TAK</strong> war sie<br />

in «König Richard III.» in der Titelrolle sowie<br />

in den Produktionen «Dantons Tod / Der Auftrag»<br />

und «Der zerbrochne Krug» zu erleben.<br />

© Darek Gontarski<br />

Nicole<br />

Spiekermann<br />

Studium an der Schauspielschule<br />

Bochum,<br />

danach viele Jahre im<br />

Ensemble des Düsseldorfer<br />

Schauspielhauses.<br />

Engagements am<br />

<strong>Theater</strong> Bonn und dem Schauspiel Frankfurt<br />

folgten. Die Hauptrolle in der Fernsehserie<br />

«Kriminaltango» brachte Spiekermann nach<br />

München und dort spielte sie in der Folge am<br />

Volkstheater München. Im <strong>TAK</strong> war sie u. a.<br />

in «Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden»,<br />

«Dantons Tod / Der Auftrag» und «Der<br />

zerbrochne Krug» zu sehen.<br />

Christiani Wetter<br />

Die <strong>Liechtenstein</strong>erin<br />

Christiani Wetter absolvierte<br />

ihre Schauspielausbildung<br />

an<br />

der Hochschule für<br />

Musik und <strong>Theater</strong><br />

Hannover und an der<br />

London Academy of<br />

Music and Dramatic Art. Sie ist als Schauspielerin<br />

in Film- und Fernsehproduktionen<br />

sowie als <strong>Theater</strong>darstellerin an verschiedenen<br />

<strong>Theater</strong>n in Europa und den USA engagiert.<br />

Ausserdem ist Wetter als Autorin tätig<br />

und hat ihr erstes Buch veröffentlicht. Daneben<br />

ist sie als Moderatorin sowie Produzentin<br />

als für eigene Projekte tätig.<br />

Oliver Vorwerk<br />

war zunächst als<br />

Schauspieler am<br />

Schauspielhaus Bochum,<br />

dem <strong>Theater</strong><br />

des Westens in Berlin<br />

und dem Bremer<br />

<strong>Theater</strong>. Ab Anfang<br />

der 90er Jahre als<br />

Regisseur am am Stadttheater Würzburg, es<br />

folgten Stationen in Mainz, Frankfurt, Mannheim,<br />

Nordhausen, Memmingen, Bamberg,<br />

Cottbus und von 2010 bis 2020 am Stadttheater<br />

Konstanz. Seit 2020/21 ist Vorwerk<br />

Oberspielleiter am <strong>TAK</strong>. Seine Inszenierung<br />

«Dantons Tod / Der Auftrag» wurde für die<br />

Shortlist des Schweizer <strong>Theater</strong>treffens ausgewählt.<br />

© Ilja Mess<br />

Alexander Grüner<br />

studierte Medienkunst<br />

an der Bauhaus-Universität<br />

Weimar.<br />

Von 2017 bis<br />

2020 war er als Ausstattungsassistent<br />

am Deutschen Nationaltheater<br />

Weimar<br />

engagiert. Als freischaffender Künstler erarbeitet<br />

Alexander Grüner konzeptkünstlerische<br />

und installative Werke im Bereich<br />

des Objekttheaters. Seit 2020 arbeitet er als<br />

freischaffender Szenograf an verschiedenen<br />

<strong>Theater</strong>n im gesamten deutschsprachigen<br />

Raum. Am <strong>TAK</strong> entstanden zuletzt die Produktionen<br />

«Der zerbrochne Krug» und «Dantons<br />

Tod / Der Auftrag».<br />

© Elisabeth Savarsina Langer<br />

63


GENOSSENSCHAFT<br />

Schwerpunkte der<br />

ASSITEJ <strong>Liechtenstein</strong><br />

• Nationale und internationale<br />

Vernetzung<br />

• Kultuelle Bildung<br />

• Frühkindliche Förderung<br />

• Symposien, Fach- und<br />

Dialogveranstaltungen,<br />

Weiterbildungsangebote<br />

• Kinderkulturkalender<br />

«WUNDERTÜTA»<br />

• Artist in Residence<br />

• Koordination<br />

MUS-E <strong>Liechtenstein</strong><br />

Weitere Infos: www.assitej.li<br />

© Marek Cina<br />

Das <strong>TAK</strong> ist<br />

Mitglied in der<br />

IG Schaan und<br />

nimmt gerne<br />

Gutscheine an.<br />

www.auhof.li<br />

IG Schaan | Postfach 453 | 9494 Schaan<br />

+423 791 16 91 | info@igschaan.li<br />

www.igschaan.li<br />

· Kommunikation · Gebäudetechnik<br />

· Projektionslösungen ·Sm artHom e<br />

·DigitalSignage ·Steuerungstechnik<br />

· Medientechnik ·Sicherheitslösungen<br />

64<br />

Im altenRiet153•9494Schaan•info@ mediasens.li•www.mediasens.li


DAS <strong>TAK</strong>-TEAM<br />

Das <strong>TAK</strong>-Team<br />

© Julian Konrad<br />

Aufsichtsrat der<br />

Genossenschaft<br />

<strong>Theater</strong> am Kirchplatz eG<br />

Werner Bachmann Präsident<br />

Kerstin Appel Vizepräsidentin<br />

Sonja Näscher Delegierte<br />

der Landesregierung<br />

Gabriela Hilti-Saleem Delegierte<br />

der Gemeinde Schaan<br />

Simon Biedermann<br />

Christine Rhomberg<br />

Margrit Wyss<br />

Janine Köpfli<br />

Dr. Thomas Spieckermann Intendanz<br />

Jean-Pierre Sorichilli<br />

Kaufmännische Leitung<br />

Jan Sellke Leitung Dramaturgie<br />

und Kommunikation<br />

Martin Hilti Technische Leitung<br />

Gabriele Villbrandt Leitung<br />

Kinder- und Jugendtheater<br />

Claudia Engemann Kinder- und<br />

Jugendtheater<br />

Patricia Lenherr Künstlerisches<br />

Betriebsbüro<br />

Marie Ruback Presse<br />

Helena Ponier Marketing<br />

Pascal Vögeli Grafik<br />

Tamara Frick Vorverkauf / Kasse<br />

Sarah Planchet Vorverkauf / Buchhaltung<br />

Jan Senteler Vorverkauf / Buchhaltung<br />

Evi Vallone Vorverkauf / Kasse<br />

Vera Wehrli Vorverkauf / Kasse<br />

Yves Hüsler Stv. Technische<br />

Leitung / Tontechnik / Bühne<br />

Albi Büchel Requisite / Bühne<br />

Fenna von Hirschheydt<br />

Lichttechnik / Bühne<br />

Peter Mentzel Lichttechnik / Bühne<br />

Simon Reuteler Tontechnik / Bühne<br />

Johanna Schunko Gastronomie<br />

Brigitte Schwarz Reinigung / Gastronomie<br />

Ursi Wachter Gastronomie<br />

Steffi Nachbaur Gastronomie<br />

Robert Jungi Umgebungspflege<br />

Freie Mitarbeit:<br />

Martin Wettstein Konzertdramaturgie<br />

Kurt Bislin Grafik<br />

65


Erlebnispass<br />

<strong>Liechtenstein</strong> all inclusive<br />

30 Abenteuer<br />

im Wert von CHF 300.-<br />

für nur CHF 25.-<br />

66<br />

erlebnispass.li<br />

Erhältlich im <strong>Liechtenstein</strong><br />

Center im Städtle von Vaduz


Urlaub im <strong>TAK</strong><br />

Das <strong>Theater</strong> als Urlaubsort<br />

Das Hotel- und <strong>Theater</strong>-Paket<br />

Der besondere Tipp<br />

für alle, die im Land auf<br />

Entdeckungsreise sind<br />

Mit dem Erlebnispass <strong>Liechtenstein</strong><br />

geniessen Sie über 30 Attraktionen und<br />

profitieren von Spezialangeboten und<br />

ermässigten Preisen – auch im <strong>Theater</strong>.<br />

Im <strong>TAK</strong> erhält jeder Erlebnispassinhaber<br />

CHF 15 Ermässigung auf Tickets im<br />

Schauspiel oder Konzertprogramm.<br />

Gemeinsam mit <strong>Liechtenstein</strong> Marketing bietet das <strong>TAK</strong> Rundum-Pakete für einen<br />

Kurzurlaub in <strong>Liechtenstein</strong> an. Die <strong>TAK</strong>-Übernachtungsangebote verbinden einen<br />

Abend in einer Vorstellung mit einer Übernachtung im Fürstentum.<br />

Unsere <strong>TAK</strong>-Übernachtungsangebote verbinden einen spannenden Abend in einer<br />

Vorstellung Ihrer Wahl mit einer Übernachtung im Fürstentum. Bei einem Apéro vor<br />

der Aufführung geniessen Sie die künstlerische Atmosphäre und bei der exklusiven<br />

Backstage-Führung erhalten Sie spannende Einblicke in den <strong>Theater</strong>ablauf<br />

hinter der Bühne.<br />

Laden Sie Ihre Verwandten und Freunde ein nach <strong>Liechtenstein</strong>, um den Rest<br />

kümmern wir uns.<br />

Infos unter www.tourismus.li<br />

Beispiele:<br />

Max Mutzke / Rüdiger<br />

Baldauf: Trumpet Night<br />

Do 02.11.23<br />

Martha Argerich<br />

Charles Dutoit, EPOS<br />

Sa 18.11.23<br />

CHF 175.–<br />

pro Person im Doppelzimmer<br />

Weitere<br />

Infos unter<br />

Kyle Eastwood Quintet<br />

Sinfonieorchester<br />

<strong>Liechtenstein</strong><br />

Fr 10.11.23<br />

Konstantin Wecker<br />

Utopia 2.0<br />

Mi 6.12.<strong>2023</strong><br />

67


SPONSOREN + PARTNER<br />

H.E.M.<br />

Stiftung<br />

RHW-Stiftung<br />

Int. Music & Art<br />

Foundation<br />

68<br />

Das <strong>TAK</strong> ist Mitglied in folgenden Berufsverbänden<br />

und Vereinigungen<br />

Schweizerischer Bühnenverband<br />

t. <strong>Theater</strong>schaffende Schweiz<br />

Swiss ITI – Internationales <strong>Theater</strong>institut<br />

ASSITEJ <strong>Liechtenstein</strong> – Kunst und Kultur für junges Publikum<br />

Kinderlobby <strong>Liechtenstein</strong><br />

IG Kunst & Kultur <strong>Liechtenstein</strong><br />

Unsere Kooperationspartner<br />

<strong>Theater</strong> Karussell, aha – Tipps & Infos für junge Leute,<br />

Camäleon Vaduz, Podium Konzerte, Festspiele Burg Gutenberg,<br />

Chorseminar <strong>Liechtenstein</strong>, junges <strong>Theater</strong> liechtenstein,<br />

Tangente Eschen, Schlösslekeller Vaduz, Sinfonieorchester<br />

<strong>Liechtenstein</strong>, Literaturhaus <strong>Liechtenstein</strong>, LIFE Festival Schaan,<br />

Universität <strong>Liechtenstein</strong>, <strong>Liechtenstein</strong>ischer Entwicklungsdienst,<br />

Kunstmuseum <strong>Liechtenstein</strong>, IG Wort, ASSITEJ <strong>Liechtenstein</strong>,<br />

Erwachsenenbildung Stein Egerta, Kinderlobby <strong>Liechtenstein</strong>,<br />

Kreativ Akademie <strong>Liechtenstein</strong>, <strong>Liechtenstein</strong>er Seniorenbund,<br />

Partnerschulen, PRIMA-Netzwerk, Demenz <strong>Liechtenstein</strong>, Jazz<br />

Chur, Junges Literaturhaus, Amnesty International, NetzWerk


Afterwork<br />

Das <strong>TAK</strong> für Firmen<br />

Speziell für Mitarbeiter<br />

Feiern im <strong>TAK</strong><br />

Unternehmen, egal ob kleine oder grosse,<br />

finden mit dem <strong>TAK</strong> den richtigen<br />

Partner für Events und Incentives.<br />

Sei es für Mitarbeiter oder Kunden, ob<br />

Firmenanlass, eine Generalversammlung,<br />

Produktlancierung oder Weihnachtsfeier:<br />

Ein Erlebnis in der einzigartigen<br />

Atmosphäre des <strong>TAK</strong> begeistert<br />

und bleibt nachhaltig im Gedächtnis!<br />

Das <strong>TAK</strong> bietet Platz und Ideen für<br />

Events von 2 bis 250 Personen. Von<br />

Apéro im kleinen Kreis bis zur geschlossenen<br />

Vorstellung.<br />

Legen Sie die Organisation Ihrer Festlichkeit<br />

in unsere Hände. Wir gestalten<br />

Ihren Event mit Künstlern Ihrer Wahl.<br />

Immer mehr Firmen nutzen unsere Angebote als zusätzliches Angebot oder Dankeschön für<br />

ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.<br />

Für eigentlich immer<br />

Mitarbeiter:innen dabei, aktiv am Kulturleben<br />

<strong>Liechtenstein</strong>s teilzuhaben und am<br />

Geschenkgutscheine: Als Dank für einen<br />

tollen Geschäftsabschluss, als Geburtstagpräsent<br />

oder einfach so.<br />

kommen. Die <strong>TAK</strong>-Flatrate kostet einmalig<br />

nächsten Morgen gut gelaunt zur Arbeit zu<br />

CHF 77, freier Eintritt während einer Saison<br />

Für verdiente Kräfte<br />

für alle in Ausbildung bis 26 Jahre.<br />

Die Halb-<strong>TAK</strong>s-Karte: Ein ideales Geschenk<br />

für Mitarbeiter. Sie schenken Freude,<br />

die eine ganze Spielzeit lang anhält. Die Die <strong>TAK</strong>-Saisonkarte für das ganze Büro:<br />

Der Bestseller<br />

Halb-<strong>TAK</strong>s-Karte kostet einmalig CHF 185, Sie gilt für alle Vorstellungen und kann<br />

und bietet 50% Nachlass auf jeden Ticketpreisden.<br />

Sie haben freien Eintritt zu sämtlichen<br />

von allen Teammitgliedern genutzt wer-<br />

<strong>TAK</strong>-Veranstaltungen in allen Spielstätten.<br />

Für die Nachwuchskräfte<br />

Platzreservierung per mail oder Telefon beim<br />

Die <strong>TAK</strong>-Flatrate für Lehrlinge und Auszubildende:<br />

Unterstützen Sie ihre jüngsten pro Saison CHF<br />

<strong>TAK</strong>-Vorverkauf (solange Vorrat reicht). Preis<br />

1750.<br />

<strong>Theater</strong> oder<br />

Konzert verpasst?<br />

Nicht mit uns!<br />

Jetzt KuL-Abo<br />

sichern!<br />

Immer über das regionale Kulturgeschehen informiert sein?<br />

Mit dem Veranstaltungskalender nie mehr einen Anlass verpassen?<br />

Dann gibt es nur eines: KuL-Abo sichern.<br />

KuL – die Kulturzeitung für das Kulturleben im Fürstentum <strong>Liechtenstein</strong>,<br />

in Werdenberg und in der Region Rheintal. Jeden letzten Freitag im Monat.<br />

Jetzt abonnieren! Tel. +423 236 16 16 oder Email an kul@medienhaus.li<br />

Jetzt<br />

abonnieren:<br />

nur CHF<br />

39.–/Jahr<br />

Tel +423 236 16 16 oder<br />

kul@medienhaus.li<br />

69


SAALPLÄNE<br />

Saalplan im <strong>TAK</strong><br />

SKULP TURENPARK<br />

IN VADUZ<br />

Vorhang auf<br />

für unsere Weinkarte mit über 1700 Weinen<br />

Geniessen Sie den<br />

kulturellen Spaziergang<br />

mit 28 Kunstwerken.<br />

erlebevaduz.li/skulpturen<br />

Mittwoch bis Samstag ab 17 Uhr<br />

70<br />

Landstrasse 26, Schaan<br />

www.weinbar.li


SAALPLÄNE<br />

Saalplan im Vaduzer Saal<br />

Die neuen Ticketpreise: mehr Preisstufen, sozialere Preisverteilung<br />

Wir haben zur neuen Saison kleine Anpassungen<br />

in unserem Preissystem vorgenommen:<br />

Die besten Plätze werden ein wenig<br />

teurer. Die günstigen Plätze werden günstiger.<br />

Und neu gibt es fast immer drei Preisstufen,<br />

die Preise sind also insgesamt breiter<br />

gestaffelt.<br />

Mehr als zwanzig Jahre hatte das <strong>TAK</strong> ein<br />

unverändertes Preissystem. Nun aber möchten<br />

wir mit unserer neuen Preisstaffelung<br />

Eintritte zu allen Vorstellungen ab CHF 30<br />

ermöglichen, so dass ein <strong>Theater</strong>besuch<br />

unabhängig vom Einkommen möglich ist.<br />

Egal ob Martha Argerich, Sol Gabetta, das<br />

Burgtheater oder Eckart von Hirschhausen<br />

auftritt, mit CHF 30 ist man dabei.<br />

Aufgrund dieser Reduktion passen wir auf<br />

der anderen Seite die Preiskategorie 1 leicht<br />

nach oben an, während die Preiskategorie<br />

2 unverändert bleibt. Da wir dieses System<br />

neu auf alle unsere Spielstätten anwenden,<br />

kann es bei einigen unserer Abonnentinnen<br />

und Abonnenten sein, dass sich Ihr gewohnter<br />

Platz nun in einer niedrigeren Preiskategorie<br />

befindet. In diesem Fall haben Sie<br />

drei Möglichkeiten:<br />

Sie können einen Platz weiter vorne in der<br />

Kategorie 1 auswählen. Sie können den gewohnten<br />

Platz weiterhin buchen, Ihr Preis<br />

wird günstiger. Oder Sie können die Differenz<br />

gerne auch dem <strong>TAK</strong> als Gönnerbeitrag<br />

spenden.<br />

Das Team im Vorverkauf ist für Sie da und<br />

berät Sie gerne.<br />

vorverkauf@tak.li, +423 237 59 69<br />

71


TICKETS + INFOS<br />

Alles auf einen Blick<br />

Gutscheine<br />

Die Spielstätten<br />

<strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong>, Reberastrasse<br />

12, 9494 Schaan Gratis-Parken<br />

ab 17 Uhr direkt beim <strong>Theater</strong><br />

Tickets<br />

Der Vorverkauf beginnt am 6. Juni<br />

<strong>2023</strong> für alle Veranstaltungen der<br />

Saison – mit wenigen Ausnahmen.<br />

Im Vorverkauf gekaufte Tickets können<br />

nicht zurückgegeben werden.<br />

Online Tickets<br />

Unter www.tak.li können Sie Onlinetickets<br />

direkt kaufen. Online gekaufte<br />

Tickets können nicht zurückgegeben<br />

werden. Ermässigte Tickets können in<br />

der Regel online nicht bestellt werden.<br />

Reservierungen<br />

Tickets können telefonisch oder per<br />

Email reserviert werden. Reservierte Tickets<br />

müssen bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn<br />

abgeholt werden.<br />

Bitte beachten Sie:<br />

Reservierte Karten, die weder abgeholt<br />

noch rechtzeitig storniert wurden,<br />

müssen wir in Rechnung stellen.<br />

Abendkasse<br />

Die Abendkasse öffnet jeweils 1 Stunde<br />

vor Veranstaltungsbeginn. Sie erreichen die<br />

Abendkasse unter Tel. +423 237 59 69<br />

Einführungen<br />

Für die Veranstaltungen im Schauspiel-<br />

Abo und zu den <strong>TAK</strong> Vaduzer Weltklassik<br />

Konzerten finden kostenlose<br />

Einführungen statt.<br />

Bei allen Veranstaltungen können Sie<br />

folgende Gutscheine einlösen:<br />

— <strong>TAK</strong>-Geschenkgutscheine<br />

— Erlebnispass <strong>Liechtenstein</strong><br />

— Gutscheine von «Erlebe Vaduz»<br />

— und IG Schaan<br />

Ermässigungen<br />

Karten zum ermässigten Preis gibt es für<br />

Schüler:innen, Berufslernende, Studierende<br />

bis 26. Jahre und IV-Bezüger:innen<br />

gegen Nachweis. Mit der «Kultur Legi»<br />

gilt der ermässigte Eintrittspreis.<br />

<strong>TAK</strong> Vaduzer Weltklassik<br />

Ermässigungsberechtigte erhalten<br />

ab 30 Minuten vor Konzertbeginn<br />

Restkarten als Last-Minute-<br />

Tickets zum Preis von CHF 10.<br />

Familiennachmittag<br />

Eine Stunde vor den Vorstellungen für<br />

junges Publikum am Sonntagnachmittag<br />

können sich Kinder und ihre Begleiter:innen<br />

bei Kaffee und Kuchen mit Spielen,<br />

Basteln und Malen einstimmen.<br />

<strong>Theater</strong>spass zum Sammeln<br />

Auch für das junge Publikum gibt es<br />

ein Abo. Auf dem Abo-Pass, den jedes<br />

Kind mit dem Kauf einer Eintrittskarte<br />

erhält, bekommt es bei jedem Besuch<br />

einen Stempel. Beim Besuch von 5<br />

Vorstellungen ist die 6. Vorstellung gratis.<br />

SAL Saal am Lindaplatz, Landstrasse<br />

19, 9494 Schaan Gratis-Parken<br />

ab 17 Uhr im Parkhaus Lindaplatz / SAL<br />

Vaduzer-Saal, Dr. Grass-Strasse 3,<br />

9490 Vaduz Gratis-Parken ab 17 Uhr in<br />

der Marktplatz-Garage.<br />

Adresse zur Anfahrt mit Navigationsgerät:<br />

Giessenstrasse 7, 9490 Vaduz<br />

Aneise mit dem ÖV<br />

<strong>TAK</strong> Tickets, Abos und Online-Tickets<br />

gelten auch als Busticket für alle Busse<br />

der LIEmobil ab 3 Stunden vor und<br />

3 Stunden nach der Vorstellung.<br />

Zuspätkommen<br />

Nach Vorstellungsbeginn besteht kein<br />

Anspruch auf Einlass mehr. Unter<br />

Umständen können verspätet erscheinende<br />

Besucher gegebenenfalls zu einem von<br />

der künstlerischen Leitung festgelegten<br />

Zeitpunkt eingelassen werden<br />

Barrierefrei in die Vorstellung<br />

In all unseren Spielstätten können<br />

Rollstuhlplätze gebucht werden. Träger<br />

von Hörgeräten können tragbare<br />

Empfänger geliehen werden, die Ihnen<br />

ein optimales Hörerlebnis ermöglichen.<br />

Für besondere Bedürfnisse wenden<br />

Sie sich gerne an unser Personal.<br />

Änderungen<br />

Wir behalten uns Änderungen von Daten,<br />

Preisen und Veranstaltungen vor.<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber<br />

<strong>Theater</strong> am Kirchplatz eG<br />

Reberastrasse 10<br />

9494 Schaan, <strong>Liechtenstein</strong><br />

Intendant:<br />

Dr. Thomas Spieckermann<br />

theater@tak.li<br />

+423 237 59 60<br />

Redaktion<br />

Claudia Engemann<br />

Marie Ruback<br />

Jan Sellke<br />

Helena Ponier<br />

Thomas Spieckermann<br />

Gabriele Villbrandt<br />

Martin Wettstein<br />

Design<br />

Leone Ming Est.<br />

Intensive Brand, Schaan<br />

Refresh Design<br />

Verena Haumer<br />

Design und Kommunikation<br />

Layout<br />

bimedia, Buchs<br />

Druck<br />

BVD Druck + Verlag AG,<br />

Schaan<br />

Titelbild<br />

© plainpicture / Jens Lucking<br />

Vorverkauf / Informationen<br />

Vorverkaufsbüro<br />

Reberastrasse 10, 9494 Schaan<br />

T +423 237 59 69, vorverkauf@tak.li, www.tak.li<br />

Öffnungszeiten<br />

Telefonisch: Montag – Freitag 10 –12 Uhr<br />

Im Vorverkaufsbüro und telefonisch: Montag – Freitag: 14 –18 Uhr<br />

72


?????<br />

Jetzt<br />

abonnieren!<br />

Die Abo-Vorteile<br />

– Zwischen 20 und 30% Rabatt je nach Abo-Wahl:<br />

– 6 Veranstaltungen = 20%<br />

– 7 Veranstaltungen = 25%<br />

– ab 8 Veranstaltungen = 30%<br />

Geniessen<br />

und sparen!<br />

– Reservierter Sitzplatz für Ihre Abonnement-Vorstellungen.<br />

– Die <strong>TAK</strong>-Veranstaltungen sind fix in Ihrem Kultur-Termin -<br />

– kalender. So verpassen Sie bestimmt kein Highlight.<br />

– Die einzelnen Abo-Vorstellungen sind übertragbar,<br />

– d. h. sie können von anderen Personen genutzt werden.<br />

– Abonnenten erhalten vor Beginn der neuen Spielzeit eine<br />

– exklusive Vorab-Information über das neue Abo-Programm.<br />

Vorteilskarten<br />

Abonnement<br />

Der Passepartout<br />

Das grosse Abonnement<br />

Sie haben freien Eintritt zu sämtlichen <strong>TAK</strong>-Veranstaltungen<br />

in allen Spielstätten.<br />

Ihr Sitzplatz ist immer für Sie reserviert, Sie müssen ihn nur<br />

spätestens 5 Tage vor der Vorstellung bestätigen.<br />

Mit dem grossen Abonnement erleben Sie alle Veranstaltungen<br />

in einer der drei Abo-Reihen.<br />

In der Spielzeit <strong>2023</strong>/<strong>24</strong> sind die je 7 Schauspiele, 7 <strong>TAK</strong> Vaduzer<br />

Weltklassik Konzerte oder 7 <strong>TAK</strong>_music Konzerte.<br />

Die <strong>TAK</strong>-Karte<br />

Das Wahl-Abonnement<br />

Sie haben freien Eintritt zu allen <strong>TAK</strong>-Veranstaltungen,<br />

ausgenommen sind nur die <strong>TAK</strong> Vaduzer Weltklassik Konzerte.<br />

Ihr Sitzplatz ist für Sie immer reserviert, Sie müssen ihn nur<br />

spätestens 5 Tage vor der Vorstellung bestätigen.<br />

Bei allen anderen <strong>TAK</strong>-Abos wählen Sie ganz nach Ihren<br />

Vorlieben und Ihrem Zeitplan mindestens 6 Veranstaltungen<br />

aus Schauspiel, <strong>TAK</strong> Vaduzer Weltklassik Konzerte oder<br />

<strong>TAK</strong>_music.<br />

Die Halb-<strong>TAK</strong>s-Karte<br />

Das Gönner-Abonnement<br />

Zum Preis von CHF 185 geniessen Sie für alle <strong>TAK</strong>-Veranstaltungen<br />

50% Rabatt auf den regulären Eintrittspreis, ausgenommen sind<br />

nur die <strong>TAK</strong> Vaduzer Weltklassik Konzerte.<br />

Die Halb-<strong>TAK</strong>s-Karte ist ein persönlicher Ausweis mit Foto, nicht<br />

übertragbar und gilt ab Ausstellungsdatum für 1 Jahr.<br />

Die <strong>TAK</strong>-Flatrate bis und mit 26<br />

Für nur CHF 77 können Schüler:innen, Student:innen und<br />

Auszubildende bis und mit 26 Jahre eine Spielzeit lang alle<br />

Vorstellungen nach Lust und Laune besuchen.<br />

Passepartout, <strong>TAK</strong>-Karte, Halb-<strong>TAK</strong>s-Karte und Flatrate<br />

gelten nicht bei Sonderveranstaltungen.<br />

Sie wollen die <strong>TAK</strong> Vaduzer Weltklassik Konzerte fördern?<br />

Das Gönner-Abo beinhaltet alle Abo-Konzerte jedoch ohne<br />

Rabatt. Dafür ist Ihr Platz im Vaduzer-Saal in der ersten Reihe<br />

der Galerie reserviert.<br />

Das Sammel-Abo<br />

Sie sammeln Besuche wären der Spielzeit bei allen Veranstaltungen<br />

des <strong>TAK</strong> <strong>Theater</strong> <strong>Liechtenstein</strong>, SAL Schaan und Vaduzer-Saal.<br />

Am 30.06.<strong>24</strong> wird abgerechnet … Sie erhalten einen Gutschein als<br />

Dank für die besuchten Vorstellungen.<br />

Bei 6 besuchten Vorstellungen: 10%<br />

Bei 7 Vorstellungen: 15%<br />

Bei 8 Vorstellungen: 20%<br />

des Wertes Ihrer gesamten Ticketkäufe der Spielzeit.<br />

73


?????<br />

Sehr gemütlich:<br />

Musik und Talk im<br />

Foyer bei den<br />

<strong>TAK</strong>-<br />

Club-<br />

Nächten<br />

Neue<br />

Anfangszeit<br />

19:30<br />

Tipp: Reservieren<br />

Sie Ihren Apéro gleich<br />

mit dem Ticket!<br />

ab 18:30<br />

ist die Bar im <strong>TAK</strong> geöffnet<br />

Einführungen zu Schauspiel<br />

und Konzert beginnen um<br />

18:50<br />

Wir haben den Abo-<br />

Rabatt erhöht:<br />

Sie sparen jetzt zwischen<br />

20 % und<br />

30 %<br />

Junge Menschen<br />

bis und mit 26 Jahren<br />

in Ausbildung kostet die<br />

Saison-Flatrate nur<br />

77 CHF<br />

Für alle in Ausbildung<br />

viel<br />

NEUES<br />

ab <strong>2023</strong>/<strong>24</strong><br />

Mit dem <strong>TAK</strong> ins<br />

Hotel: Nutzen Sie für<br />

sich oder Ihre Gäste<br />

in <strong>Liechtenstein</strong> das<br />

<strong>TAK</strong>-<br />

Hotel-<br />

Paket<br />

siehe Seite 67<br />

Nicht neu, aber<br />

super praktisch:<br />

Jedes <strong>TAK</strong>-Ticket<br />

gilt als Ticket für den<br />

BUS<br />

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