Halbjahresprogramm_01_2013_Einzelseiten.pdf - J. S. Bach ...

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Halbjahresprogramm_01_2013_Einzelseiten.pdf - J. S. Bach ...

PROGR

AMM ERS

TES HALB

JAHR

2013

25. januar

22. februar

22. märz

19. april

24. mai

21. juni


kantatenkonzrte erstes halbjahr 2013

johann sebastian bach (1685–1750)

freitag, 25. januar, trogen (ar)

«nimm, was dein ist, und gehe hin»

Kantate BWV 144 Septuagesimae

Für Sopran und Alt

Vokalensemble, Oboe I+II, Fagott und Streicher,

Reflexion: Gerhard Walter

freitag, 22. februar, trogen (ar)

«tue rechnung, donnerwort»

Kantate BWV 168 zum 9. Sonntag nach Trinitatis

Für Sopran, Alt, Tenor und Bass

Oboe d‘amore I+II, Fagott und Streicher

Reflexion: Martin Janssen

freitag, 22. märz, trogen (ar)

«aus der tiefen ruf ich, herr, zu dir»

Kantate BWV 131

Für Sopran, Alt, Tenor und Bass

Oboe, Fagott und Streicher

Reflexion: Nitza Katz-Bernstein

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freitag, 19. april, teufen (ar) *

«weinen, klagen, sorgen, zagen»

Kantate BWV 12 zu Jubilate

Für Alt, Tenor und Bass

Vokalensemble, Tromba, Oboe, Fagott und Streicher

Reflexion: Andrea Köhler

freitag, 24. mai, teufen (ar) *

«es ist ein trotzig und verzagt ding»

Kantate BWV 176 zu Trinitatis

Für Sopran, Alt und Bass

Vokalensemble, Oboe I+II, Oboe da caccia und Streicher

Reflexion: Christina Aus der Au

freitag, 21. juni, teufen (ar) *

«vergnügte ruh, beliebte seelenlust»

Kantate BWV 170 zum 6. Sonntag nach Trinitatis

Solokantate für Alt

Oboe, Organo obbligo und Streicher

Reflexion: Jürg Kesselring

* Die Konzerte im April, Mai und Juni finden infolge Bauarbeiten auf dem

Landsgemeindeplatz Trogen in der evanglischen Kirche in Teufen statt.

Details entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Abendprogramm.


die abfolge

17.30–18.15 uhr, evangelische kirche, trogen bzw. teufen

Werkeinführung mit Rudolf Lutz und Karl Graf

anschliessend

Kleiner Imbiss und Getränke im Saal der Krone Trogen bzw.

Kirchgemeindehaus Teufen

19 uhr, evangelische kirche, trogen bzw. teufen

Erste Aufführung der Kantate

anschliessend

Reflexion über den Kantatentext

Persönlichkeiten aus verschiedenen gesellschaftlichen

Bereichen betrachten den barocken Kantatentext aus

heutiger und persönlicher Sicht

anschliessend

Zweite Aufführung der Kantate

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ausführende

Chor & Orchester der J.S. Bach-Stiftung

Leitung: Rudolf Lutz

solisten

25.01.13 Nuria Rial, Sopran

Markus Forster, Alt

Raphael Höhn, Bass

22.02.13 Noëmi Sohn, Sopran

Antonia Frey, Alt

Johannes Kaleschke, Tenor

Peter Harvey, Bass

22.03.13 Guro Hjemli, Sopran

Jan Börner, Alt

Makoto Sakurada, Tenor

Markus Volpert, Bass

19.04.13 Margot Oitzinger, Alt

Bernhard Berchtold, Tenor

Wolf Matthias Friedrich, Bass

24.05.13 Monika Mauch, Sopran

Terry Wey, Altus

Manuel Walser, Bass

21.06.13 Andreas Scholl, Altus


eflexionen über den kantatentext

25. januar: gerhard walter

Geboren 6.02.1949 in Freudenstadt (Baden-Württem-

berg) als zweites von vier Kindern. Nach dem Abitur

(1967) Studium der Rechte an den Universitäten Tü-

bingen und Berlin (1967–1971). Anwaltsprüfung und

Promotion 1974. Assistent in Tübingen (1975–1979);

während dieser Zeit auch Studienaufenthalt in Florenz.

1978 Habilitation in Tübingen mit einer Arbeit über

die «Freie Beweiswürdigung»; venia legendi für die

Fächer Bürgerliches Recht, inländisches und ausländi-

sches Prozessrecht. 1979 Ernennung zum Professor an

der Universität Konstanz als Inhaber eines Lehrstuhls

für Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Zivilprozess-

recht; Richter im Nebenamt am Landgericht Konstanz.

1987 Berufung auf ein Ordinariat für Zivilprozessrecht

und Privatrecht an der Universität Bern als Direktor des

Instituts für Internationales Privat- und Verfahrens-

recht. 2009 Rücktritt als Professor. Dekan an den juris-

tischen Fakultäten in Konstanz und Bern, in Bern auch

zwei Jahre Vizerektor der Universität.

Zahlreiche Gastprofessuren und andere (Neben-)Tä-

tigkeiten führten ihn in zahlreiche Länder, auch nach

Japan, China und den USA, vor allem aber regelmässig

nach Italien.

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22. februar: martin janssen

1948 in Zürich geboren, besuchte Martin C. Janssen das

Kollegium in Appenzell und studierte anschliessend

an der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät

der Universität Zürich und an der Graduate School of

Management der Universität Rochester, N.Y., Ökono-

mie. Seit mehr als 35 Jahren unterrichtet er Volkswirt-

schaftslehre und Finanzmarktökonomie an der Univer-

sität Zürich und an anderen Bildungsinstitutionen im

In- und Ausland. 1985 gründete er ECOFIN, eine Bera-

tungs- und Software-Unternehmung, die sich zu einer

Gruppe kleiner Firmen entwickelt hat. Sie ist in den Be-

reichen Softwareentwicklung für das Asset- und Risi-

komanagement, in der strategischen Beratung grosser

Investoren sowie in der Bereitstellung von Anlage- und

Vorsorgelösungen tätig ist. Martin Janssen veröffent-

lichte mehrere Bücher und Aufsätze im Bereich der Fi-

nanzmarktökonomie. Zusammen mit Konrad Hummler

verfasste Martin Janssen 1979 eine politökonomische

Analyse zum damals vorliegenden Entwurf für eine

neue Schweizer Bundesverfassung. Die staatspoliti-

schen Themen haben ihn seither nicht mehr losgelas-

sen. So engagiert und exponiert sich Janssen stark zur

Herstellung von mehr Transparenz im Bereich der Al-

tersvorsorge. Im Hauptamt führt er die ECOFIN-Gruppe,

ganz privat spielt er Klarinette.


22. märz: nitza katz-bernstein

Am 11.07.1945 in einem Kibbutz in Israel geboren. Die

Eltern arbeiteten als Pädagogen in Kinderdörfern für

Flüchtlingskinder. Als Nitza Katz 14 Jahre alt war, zogen

die Eltern in die Schweiz. Nach der Heirat studierte sie

an der Universität Zürich klinische Psychologie und

Sonderpädagogik, bildete sich weiter als Dipl. Logopä-

din (SAL) und als K-J. Psychotherapeutin und bildete

Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten aus (FPI,

SPV). Sie schloss das Studium mit dem Doktorat im Be-

reich der Therapie des kindlichen Stotterns ab. Neben

der 22-jährigen Arbeit als Therapeutin in öffentlichen

Institutionen übernahm sie eine Teilstelle als Assistentin

an der Universität Zürich und publizierte Fachbücher.

1993 folgte Nitza Katz dem Ruf als Professorin an die

technische Universität Dortmund, Fakultät Rehabilita-

tionswissenschaft, und leitete dort das «Zentrum für

Beratung und Therapie». 2008 ist sie von der Lehre an

der Universität Dortmund in Ruhestand getreten, setzt

dort jedoch ihre wissenschaftliche Arbeit fort, auch als

Visiting Professor an der Tel-Aviv-Universität und an

der Donau Universität Krems, A. Nitza Katz-Bernstein ist

verheiratet und hat vier Kinder.

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19. april: andrea köhler

1957 in Bad Pyrmont geboren, hat Andrea Köhler in

Braunschweig und Freiburg i. Breisgau Literaturwis-

senschaft und Philosophie studiert. Nach dem Studi-

um hat sie als freie Journalistin zu arbeiten begonnen.

Von 1991 bis 1995 lebte sie als Kulturkorrespondentin

in New York und trat 1995 in die Feuilleton Redaktion

der «Neuen Zürcher Zeitung» ein – mit Schwerpunkt

deutschsprachige Literatur. 2001 ging sie als Kultur-

korrespondentin der NZZ nach New York, wo sie heute

in Brooklyn Heights lebt. 2003 erhielt sie den Berliner

Preis für Literaturkritik. Sie veröffentlichte mehrere Bü-

cher. Zuletzt erschienen sind die Essaysammlung «Das

Tier und wir» und der literarische Essay «Lange Weile.

Über das Warten» im Suhrkamp Verlag. Die Form des li-

terarischen Essays, d.h. das philosophisch und poetisch

inspirierte Nachdenken über essentielle Situationen

und Befindlichkeiten ist ihr besonderes Anliegen. Der-

zeit arbeitet sie an einem Prosaband über Befindlich-

keiten, «Das Buch der Zustände». Sie ist leidenschaftli-

che Gärtnerin, liebt Katzen, das Metropolitan Museum

of Art, wo sie sich stundenlang verlieren kann, und das

ägäische Meer, wo sie seit 25 Jahren mit ihrem Mann

den Sommer verbringt.


24. mai: christina aus der au

Christina Aus der Au wuchs im Thurgau auf und stu-

dierte Philosophie und Rhetorik in Tübingen, dann

Theologie in Zürich. Sie promovierte dort anschlies-

send in Umweltethik. In Basel habilitierte sie sich 2009

zum Thema «Menschenbild in Theologie und Neuro-

wissenschaften».

Sie ist Privatdozentin für Systematische Theologie an

der Universität Basel, Lehrbeauftragte für Medizinethik

an der Universität Fribourg und seit 2010 Theologische

Geschäftsführerin am Zentrum für Kirchenentwick-

lung, Universität Zürich. Zudem ist sie Verwaltungsrätin

der Alternativen Bank Schweiz, Mitglied im Präsidium

des Deutschen Evangelischen Kirchentags und Mutter

einer vierjährigen Tochter.

In ihren Publikationen beschäftigt sie sich mit dem

Verhältnis von Theologie und Naturwissenschaften,

mit der Frage nach der Leiblichkeit und der Frage nach

den Voraussetzungen unserer Erkenntnis. Mindestens

ebenso begeistert verfolgt sie allerdings die Ausein-

andersetzung mit diesen Fragen in Krimis und Science

Fiction. Und sie hält Musik für eine Weise von Vermitt-

lung und Erkenntnis, die nicht den Begrenzungen der

Wort-Sprachen unterliegt.

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21. juni: jürg kesselring

Geboren am 18.10.1951 in St. Gallen. Primarschule und

Gymnasium Typus A an der Kantonsschule. Medizinstu-

dium mit Staatsexamen, Promotion und Habilitation in

Bern. Facharztausbildung zum FMH Neurologie sowie

Physikalische Medizin und Rehabilitation. Seit 1987

Chefarzt für Neurologie am Rehabilitationszentrum

Valens. Lehraufträge an der Universitäten Bern, Zürich,

Krems, Milano. Mitglied der Assemblée des Internationa-

len Komités des Roten Kreuzes (IKRK). Früher jahrelang

in verschiedenen Funktionen bei der Schweizerischen

Multiple Sklerose Gesellschaft und Lifetime Honorary

Board Member der Multiple Sclerosis International Fe-

deration (MSIF). Kulturelles Engagement: Aeneas Silvius

Vorlesung Universität Basel, Erich Fromm Lecture zur

Preisverleihung an Anne-Sophie Mutter, Präsident der

St.Gallischen Kulturstiftung, Stiftungsrat der Internati-

onalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein.

Amateurcellist: Regelmässig Kammermusik im Trio

«I Medici» und in verschiedenen Amateurorchestern,

Amateursolist mit dem Zürcher Kammerorchester unter

der Leitung von Howard Griffiths. Gedichtbände: Erhör-

tes und Unerhörtes, Wieder Sprüche & Widersprüche,

Neue Gedichte, Erwogenes & Gewagtes, Reiseweisen,

Leise Laute (Johannes Petri Verlag Basel). Monatliche Ko-

lumnen in der NZZ am Sonntag 2009–2010, seit 2011 in

der Schweiz. Ärztezeitung. Persönliches: Verheiratet seit

1983 mit Verena, geb. Fotsch, drei erwachsene Kinder.


eintrittspreise und abonnements

einzeleintritte:

workshop (inkl. imbiss)

CHF 40 (Studenten CHF 20)

konzert

Kat. A CHF 50

Kat. B CHF 40 (Studenten CHF 20)

Kat. C CHF 10

abonnements:

gratisgutscheine für

Abonnement im Wert von: abonnenten: gönner:

CHF 100 CHF 10 CHF 20

CHF 300 CHF 30 CHF 60

CHF 500 CHF 50 CHF 100

Abonnements in Form von Gutscheinheften (Stückelung à CHF 10) sind

einlösbar für Werkeinführungen und Konzerte.

Am Freitag ist ein kostenloser Besuch der Hauptprobe

möglich; diese findet um ca. 12 Uhr statt.


AUSBL

ICK ZWEI

TES HALB

JAHR

2013


freitag, 23. august, stein (ar)

«wir danken dir, gott, wir danken dir»

Kantate BWV 29 Ratswahl

Reflexion: Meinrad Walter

freitag, 20. september, teufen (ar)

«wer sich selbst erhöht, der soll erniedriget werden»

Kantate BWV 47 zum 17. Sonntag nach Trinitatis

Reflexion: Volker Meid

freitag, 25. oktober, trogen (ar)

«was soll ich aus dir machen, ephraim»

Kantate BWV 89 zum 22. Sonntag nach Trinitatis

Reflexion: Thomas Cerny

freitag, 22. november, teufen (ar)

«wachet! betet! betet! wachet!»

Kantate BWV 70 zum 26. Sonntag nach Trinitatis

Reflexion: Jan Assmann

freitag, 13. dezember, teufen (ar)

«süsser trost, mein jesus kömmt»

Kantate BWV 151 zum 3. Weihnachtstag

Reflexion: Hans-Joseph Ortheil

montag, 30. dezember, st. laurenzen (st. gallen)

«bach zwischen den zeiten»

Teil 4 aus dem Weihnachts-Oratorium, BWV 248

Wiederaufführung einer weiteren Kantate

Lesung


J. S. Bach-Stiftung | Postfach 328 | CH-9004 St.Gallen | Telefon +41 (0)71 242 16 61

info@bachstiftung.ch | www.bachstiftung.ch

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