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Söflinger Zeitbeeranzeiger

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12 | <strong>Söflinger</strong> Anzeiger Vermischtes<br />

Ausgabe 02 | Juni 2023<br />

SOMMER-RÄTSEL<br />

Unser Weihnachtsrätsel fand<br />

wieder großen Zuspruch. Nun<br />

sind wir Ihnen noch die Lösung<br />

schuldig. Gefragt war<br />

nach dem Namensgeber des<br />

Monats März. Das war natürlich<br />

der Mars.<br />

Die heutige Preisfrage lautet:<br />

Was sind Zeitbeeren?<br />

Was sind Zeitbeeren?<br />

Lösung:<br />

Vorname<br />

Nachname<br />

Straße, Nr.<br />

PLZ, Ort:<br />

Die nächste Ausgabe:<br />

<strong>Söflinger</strong><br />

Herbst-Anzeiger<br />

Erscheint am<br />

11.10.2023<br />

Anzeigenschluss<br />

20.09.2023<br />

Füllen Sie den Abschnitt aus<br />

und senden Sie ihn an:<br />

<strong>Söflinger</strong> Anzeiger c/o<br />

Schwäbisches Verlagshaus,<br />

Frauenstraße 77, 89073 Ulm<br />

Einsendeschluss:<br />

22. Juli 2023<br />

Ansprechpartner:<br />

Tel. 0731/156 302<br />

sonderthemen@swp.de<br />

Ihre Teilnehmerdaten werden<br />

ausschließlich für das Gewinnspiel<br />

verwendet und nach Gewinnermittlung<br />

umgehend<br />

vernichtet. Es findet keine<br />

weitere Datenverwendung<br />

statt.<br />

Ausnahme: Die Angaben der<br />

Gewinner werden für deren<br />

Benachrichtigung verwendet.<br />

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Viel<br />

Glück!<br />

Das fragt sich jedes:<br />

Wie wird der<br />

Sommer?<br />

Der Sommer gibt in unseren<br />

Breiten ein kurzes Gastspiel –<br />

in nur drei Monaten sollen sich<br />

all unsere Sommerwünsche erfüllen.<br />

Aber die warme Jahreszeit<br />

bringt mitunter auch kalte<br />

Tage, oder gar Unwetter können<br />

den Sommer buchstäblich<br />

„verhageln“. Das andere Extrem<br />

sind die heißen Sommer mit<br />

Dürren und Trockenzeiten.<br />

Wetteraufzeichnungen<br />

Seit Jahrhunderten beobachteten<br />

die Menschen das Wetter<br />

und zogen ihre Schlüsse z.B.<br />

für die Landwirtschaft daraus.<br />

Mit dem Beginn der Wissenschaft<br />

konnte man dann endlich<br />

genauere Messungen vornehmen.<br />

Forscher wie Galileo<br />

Galilei erfanden schon im 17.<br />

Jh. geeignete Messinstrumente.<br />

Bereits um 1780 wurden in<br />

Deutschland Wetterdaten systematisch<br />

aufgezeichnet, und seit<br />

1881 werden die Mittelwerte für<br />

die Temperatur berechnet.<br />

Katastrophale Jahre<br />

„ohne“ Sommer<br />

Die Geschichtsschreibung kennt<br />

solche ungewöhnlichen Jahre<br />

zur Genüge. Es gab kalte Sommer,<br />

Missernten, dunkle Wolken<br />

und Seuchen. Forscher fanden<br />

heraus, dass diese dramatischen<br />

und schlagartigen<br />

Klimawechsel oft Folgen gewaltiger<br />

Vulkanausbrüche waren,<br />

die das Sonnenlicht absorbier<br />

ten.<br />

Die Zeit um 540 n. Chr. wurde<br />

gleich von zwei Vulkanausbrüchen<br />

heimgesucht. Einer soll in<br />

Südamerika geschehen sein, der<br />

andere auf Island. 1257 gab es einen<br />

folgenschweren Vulkanausbruch<br />

in Indonesien, dem 1815<br />

der Vulkan „Tambora“ folgte. Er<br />

schleuderte Unmengen von<br />

Staub und Asche in die Atmosphäre,<br />

die sich wie ein Schleier<br />

um den gesamten Erdball legten.<br />

Dieses Jahr ging bei uns als<br />

„Jahr ohne Sommer“ in die Geschichte<br />

ein.<br />

In der <strong>Söflinger</strong> Fraidel-Chronik<br />

ist für die Jahre 1815 bis 1817<br />

immer wieder von Missernten,<br />

Regenwetter zu lesen. „Die Not<br />

der Menschen war groß und<br />

wurde immer größer“, heißt es<br />

dort.<br />

D.A. Schultes schreibt in seiner<br />

1881 gedruckten „Chronik<br />

von Ulm“: „Die Ernte von 1815<br />

war mißraten, daher war schon<br />

im Frühling 1816 die Not groß.<br />

Noch mehr steigerte sie sich, da<br />

auch die Ernte von 1816 infolge<br />

vielen Regens und Mäusefraßes<br />

geringen Ertrag gab.“ Die folgende<br />

Klimaabkühlung sollte noch<br />

Jahre dauern – mit verheerenden<br />

Folgen. Heftige Unwetter mit<br />

Überschwemmungen und niedrige<br />

Temperaturen führten zu<br />

enormen Ernteausfällen.<br />

Es gab Hungersnöte, und die<br />

immer noch unter den Folgen<br />

der Napoleonischen Kriege leidenden<br />

Europäer wanderten zu<br />

Tausenden nach Amerika aus.<br />

Aber auch donauabwärts begann<br />

eine Auswanderungswelle<br />

mit Startpunkt Ulm. So heißt es<br />

bei Schultes für 1817: „Die Teuerung<br />

dauert fort. Im Anfang dieses<br />

Jahres und am Ende des vorigen<br />

transportierten die Ulmer<br />

Schifferleute viele Hunderte von<br />

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Andreas Ried<br />

Generalvertretung der Allianz<br />

Neue Gasse 20<br />

89077 Ulm<br />

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andreas.ried@allianz.de<br />

Wichtiger als<br />

man denkt: Zukunft.<br />

Früh einsteigen<br />

lohnt sich.

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