Die Elektroindustrie in Ostdeutschland - Otto Brenner Shop

otto.brenner.shop.de

Die Elektroindustrie in Ostdeutschland - Otto Brenner Shop

Kapitel 3

Die vergleichsweise positive Entwicklung der Elektroindustrie in Ostdeutschland ist auch auf die Weiterentwicklung

der Standortfaktoren zurückzuführen, die durch jene Förderprogramme, die im Zuge des Programms „Aufbau Ost“

aufgelegt wurden, unterstützt wurden. Insbesondere die Herausbildung international bedeutender industrieller

Zentren wie in Dresden (Mikroelektronik), Erfurt (Mikroelektronik) und Jena (Mikrosystemtechnik, Medizintechnik,

Optik) zeigt, dass Industrieförderung in ihren unterschiedlichen Facetten deutliche regionale Struktureffekte erzielen

kann.

Abbildung 4: Strukturkomponentenanalyse Elektroindustrie (WZ-DL)

Quelle: Statistisches Bundesamt: Monatsberichte des Verarbeitenden Gewerbes, eigene Berechnungen IMU-Institut

Um�a��

��h�- ��d

Gehal����m.

Be�ch�f�ig�e

Be��iebe

[%]

-5� � 5� ��� �5� ��� �5� ���

HEI7?DE@?>BK:A;D

Die Strukturkomponentenanalyse ist im Kapitel 3.1.5. der Langfassung auf die Ebene der Teilbranchen (2-steller)

weiter ausdifferenziert 3 .

3.2. Entwicklung der Wirtschaft

3.2.1. Beschäftigte, Umsatz, Umsatzproduktivität

Beschäftigte

Die Zahl der Beschäftigten in der Elektroindustrie Ostdeutschlands in Betrieben von Unternehmen mit 20 und mehr

Beschäftigten betrug im Jahr 2006 mehr als 111.000 und entspricht einem Anteil am Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands

von ca. 15,5 %. Die Zahl der Beschäftigten fiel bis 1997 relativ stark um über 8 % gegenüber 1995, ist

seitdem jedoch kontinuierlich gestiegen und wuchs zwischen 1995 und 2004 um fast 24 %. Während dieses Wachstums

in Ostdeutschland schrumpfte die westdeutsche Elektroindustrie um 13,8 %. Der Anteil Ostdeutschlands an

der gesamtdeutschen Elektroindustrie wuchs damit zwischen 1995 und 2004 von 7,6 % auf 10,5 %. Lediglich in

5 der 16 Teilbranchen (3-steller sowie in WZ-30 4-steller) der Elektroindustrie Ostdeutschlands sank die Zahl der

Beschäftigten. Aufgrund der Einbeziehung West-Berlins in die Statistik der Neuen Länder und der exponierten

Stellung der Elektroindustrie in West-Berlin lag die Zahl der Beschäftigten im Jahr 2006 fast 60 % über dem Ausgangsniveau

von 1995. Die relative Bedeutung der Elektroindustrie Ostdeutschlands (Anteil an der bundesdeutschen

Gesamtbranche) betrug im Jahr 2006 13,5 %.

Tabelle 7: Beschäftigte in der Elektroindustrie (WZ-DL) 1995–2006

* = bis 2004 Früheres Bundesgebiet inkl. West-Berlin; ** 1995 = 100

Quelle: Statistisches Bundesamt: Monatsberichte des Verarbeitenden Gewerbes; eigene Berechnungen IMU-Institut

���5 ���6 ���7 ���� ���� �000 �00� �00� �003 �00� �005 �006

O��de���chla�d ��.��� ��.��4 �5.��� ��.��� ��.54� �5.��� ��.95� ��.��� �5.��� ��.��� ���.��� ���.��5

We��de���chla�d � ��5.9�� ��5.��� �9�.9�9 �99.��� ���.��� �9�.��� ���.��4 ���.4�5 �59.��5 �4�.5�9 ���.99� ���.��5

I�de� O�� �� ��� 94,� 9�,9 9�,� 99,� ��5,9 ���,9 ���,4 ���,� ���,4 �55,� �5�,�

I�de� We�� �� ��� 95,� 9�,� 9�,� 9�,� 9�,� 94,� �9,� ��,� ��,� ��,� ��,�

���eil O�� a�De���chla�d [�] �,� �,5 �,� �,9 �,� �,� 9,� 9,� ��,� ��,5 ��,5 ��,5

3 Der Struktureffekt stellt den Entwicklungstrend der Branche bundesweit dar, der Regionaleffekt bildet die besondere Entwicklung in Ostdeutschland ab.

17

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine