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Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 12 - Jahrgang 2023

Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 12 - Jahrgang 2023 mit dem gewerblichen Sonderthema "Erlebniswelt Dübener Heide & Umgebung"

Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 12 - Jahrgang 2023
mit dem gewerblichen Sonderthema "Erlebniswelt Dübener Heide & Umgebung"

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: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :<br />

30<br />

Jahre<br />

www.duebener-wochenspiegel.de<br />

inklusive Amtsblatt Stadt Bad Düben & Gemeinde Laußig | 31. <strong>Jahrgang</strong> | Nr. <strong>12</strong> | 28. Juni <strong>2023</strong><br />

30 Jahre AWO Nordsachsen<br />

Geschäftsführer Marko Schreiber<br />

konnte zur großen Geburtstagsfeier<br />

zahlreiche Partner, Mitarbeiter und<br />

Ehrenamtler begrüßen. Auch die eine<br />

oder andere Ehrung durfte nicht fehlen.<br />

Seite 2<br />

100 Jahre Radfahrerdenkmal<br />

Das Bundesradfahrerdenkmal steht<br />

seit genau 100 Jahren im Bad Schmiedeberger<br />

Kurpark. Die Heimatzeitung<br />

war bei den Jubiläums-Feierlichkeiten<br />

vor Ort.<br />

Seite 6<br />

Gewerbliches Sonderthema<br />

in dieser <strong>Ausgabe</strong>:<br />

Erlebniswelt<br />

<strong>Dübener</strong> Heide<br />

und Umgebung<br />

Seiten 16 und 17<br />

In Gedenken an Hans Blume<br />

Erster „Stolperstein“ liegt in der Gustav-Adolf-Straße<br />

Schulleiterin Doreen Model mit Leonie Kunze, Selma Zimpel und<br />

Doreen Höpfner (v. l.), die das Projekt über Monate intensiv begleiteten.<br />

Kleines Foto: Da sein Vater jüdischen Glaubens war, wurde<br />

Hans Blume von den Nazis verfolgt und schließlich ermordet.<br />

(Bad Düben/Wsp/kp). Es war ein<br />

sehr emotionaler Moment. Im Hof<br />

des Wohnhauses in der Gustav-<br />

Adolf-Straße 26 herrschte Stille, alle<br />

Gekommenen, Familie, Lehrer, Schüler,<br />

Stadträte und Nachbarn, lauschten<br />

Joachim Böhlemann. Der Sohn<br />

von Hans Blume sprach ohne Notizen<br />

und Unterstützung des Mikrofons,<br />

dafür mit fester, eindringlicher Stimme<br />

und beachtlichen Worten über<br />

seinen Vater. „Es gibt noch Überraschungen<br />

im Leben und das war die<br />

größte“, kommentierte der 84-Jährige<br />

das gemeinsame Projekt von Evangelischem<br />

Schulzentrum (ESZ) und<br />

dem Leipziger Erich-Zeigner-Haus.<br />

Bad Düben hat seit vergangenen Mittwoch<br />

einen ersten „Stolperstein“. Er<br />

erinnert und würdigt Hans Blume, der<br />

von den Nazis verfolgt und schließlich<br />

im Arbeitslager Zöschen unter<br />

menschenunwürdigsten Bedingungen<br />

umgekommen ist. Das kleine Denkmal<br />

aus Messing liegt vor dem Haus<br />

mit dem Nummer 26, dem letzten<br />

freiwillig gewählten Wohnort Blumes.<br />

Um die Gravur lesen zu können,<br />

muss man sich vorbeugen – gleichzeitig<br />

ein Zeichen der Anerkennung.<br />

Es war eine würdige Zeremonie.<br />

Diakon Simon Rausch und Lehrer<br />

Leonart Schmitt spielten das Lied<br />

„Hallelujah“ von Leonard Cohen auf<br />

der Gitarre. Selma Zimpel, eine der<br />

federführenden Schülerinnen, trug<br />

das bemerkenswerte Gedicht „Der<br />

Der „Stolperstein“ liegt vor Hans Blumes<br />

letzten freiwillig gewählten Wohnsitz<br />

in der Gustav-Adolf-Straße 26.<br />

Fotos: (Wsp) Phillipp<br />

Schmetterling“ des Holocaust-Opfers<br />

Pavel Friedman vor. Zum Abschluss<br />

wurden weiße Rosen am „Stolperstein“<br />

niedergelegt.<br />

Wie bereits in der <strong>Ausgabe</strong> am 31.<br />

Mai berichtet, handelt es sich bei den<br />

Steinen um 10 mal 10 Zentimeter<br />

große, in den Gehweg eingelassene<br />

Gedenksteine, die an Menschen erinnern,<br />

die in der NS-Zeit verfolgt,<br />

vertrieben, ermordet oder auch<br />

zum Suizid getrieben wurden.<br />

Der Künstler Gunter Demnig<br />

verlegte seit 1996 bereits rund<br />

95.000 dieser „Stolpersteine“<br />

in 31 Ländern. Für die Kurstadt<br />

ist es der erste, soll jedoch nicht<br />

der letzte bleiben. Im kommenden<br />

Jahr will sich das Erich-<br />

Zeigner-Haus gemeinsam mit<br />

ESZ und Oberschule der Aufarbeitung<br />

des Lagers Heide widmen.<br />

Danach geht im Rahmen eines Ganztagsangebots<br />

die Suche nach verfolgten<br />

Personen weiter.<br />

Mit Hans Blume ist nun der Auftakt<br />

gemacht. Da sein Vater jüdischen<br />

Glaubens war, wurde er verfolgt und<br />

schließlich von einem Nachbarn verraten.<br />

Eine Eheschließung mit seiner<br />

Verlobten Gertrud Böhlemann wurde<br />

verboten. Nach Untersuchungshaft in<br />

Halle kam Blume ins Arbeitslager.<br />

Dort starb er offiziell an einer Blutvergiftung<br />

mit bakterieller Entzündung,<br />

was den widrigen Arbeitsbedingungen<br />

zuzuschreiben ist.<br />

„Nach dem Weltkrieg hieß die Losung:<br />

‚Nie wieder Krieg, nie wieder<br />

Faschismus!‘ Den Krieg haben wir<br />

schon wieder vor der Nase und das<br />

rechtsradikale Gedankengut hält auch<br />

immer mehr Einzug. Das darf nicht<br />

noch einmal passieren“, sagte Böhlemann<br />

in seiner Ansprache. Dem ist<br />

wohl nichts hinzuzufügen.<br />

„Heidebahn“-Strecke<br />

Neuer Betreiber gesucht,<br />

sonst AUS<br />

(Bad Düben/Pretzsch/Wsp/kp). Die<br />

Weichen für die „Heidebahn“ stehen<br />

auf endgültige Stilllegung. Nachdem<br />

unsere Zeitung in der letzten <strong>Ausgabe</strong><br />

berichtete, dass der politische Wille,<br />

die Strecke zwischen Pretzsch und Bad<br />

Düben wiederzubeleben, auf sachsenanhaltischer<br />

Seite stark begrenzt ist,<br />

wurde nun bekannt, dass der aktuelle<br />

Streckenbetreiber, die Deutsche Regionaleisenbahn<br />

(DRE), einen Nachfolger<br />

sucht, da es nicht wirtschaftlich<br />

sei, diesen Abschnitt weiter zu betreiben.<br />

Findet sich bis August kein neuer<br />

Betreiber, so werde die DRE einen<br />

Antrag auf Stilllegung der 18,6 Kilometer<br />

langen und nicht elektrifizierten<br />

Strecke stellen, heißt es.<br />

Das dürfte dann das finale Aus der<br />

traditionsreichen Strecke bedeuten.<br />

Zur Erinnerung: Am Reformationstag<br />

2019 fuhr der letzte Sonderverkehr.<br />

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2<br />

AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 28. Juni <strong>2023</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Regionalbudget für die <strong>Dübener</strong> Heide <strong>2023</strong><br />

Vier Projekte in unserem Gebiet erhalten Förderung<br />

(<strong>Dübener</strong> Heide/Wsp). Die Städte<br />

Torgau, Eilenburg und Bad Düben,<br />

die Gemeinden Doberschütz, Dreiheide,<br />

Laußig und Mockrehna sowie<br />

Vereine aus Sprotta, Sprotta-Siedlung,<br />

Langenreichenbach, Roitzsch, Kospa,<br />

Authausen, Weidenhain und Süptitz<br />

im Landkreis Nordsachsen erhalten<br />

finanzielle Mittel aus dem diesjährigen<br />

Regionalbudget, das die Lokale Aktionsgruppe<br />

<strong>Dübener</strong> Heide über die<br />

neu gegründete <strong>Dübener</strong> Heide Servicegesellschaft<br />

mbH ausreicht. Die<br />

Mittel in Höhe von 150.000 Euro werden<br />

von Bund und dem Land Sachsen<br />

30 Jahre AWO-Kreisverband<br />

(Bad Düben/Wsp/ny). Ein runder Geburtstag<br />

ist immer auch ein guter Anlass,<br />

Danke zu sagen, sich des Erreichten zu<br />

freuen und natürlich ausgiebig zu feiern.<br />

Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt<br />

(AWO) hatte jetzt so einen Grund und<br />

lud anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums<br />

zur großen Geburtstagsfeier ins<br />

geschmücktes Festzelt ein.<br />

Zum Festakt war es Geschäftsführer<br />

Marko Schreiber eine besondere Freude,<br />

die Bürgermeister Astrid Münster (Bad<br />

Düben, WBD) und Lothar Schneider<br />

(Laußig, parteilos), die Vorstandsvorsitzende<br />

des AWO-Landesverbandes<br />

Margit Weihnert, die ehemalige Geschäftsführerin<br />

Rosmarie Lange sowie<br />

Vertreter verschiedener Kommunen,<br />

des Landkreises und des AWO-Kreisvorstandes<br />

sowie leitende Mitarbeiter<br />

und externe Partner begrüßen zu dürfen.<br />

In seiner Eröffnungsrede ging Schreiber<br />

zunächst auf die lange Geschichte der<br />

Arbeiterwohlfahrt ein, lobte Frauen<br />

und Männer der ersten Stunde und erinnerte<br />

an viele ehrenamtliche Helfer<br />

und Unterstützer. Das Datum 16. Juni<br />

1993 ging in die regionale AWO-Geschichte<br />

ein, weil „im Rahmen einer<br />

außerordentlichen Kreisdelegiertenkonferenz<br />

der Kreisverbände Eilenburg und<br />

Delitzsch sowie des Ortsvereins Torgau<br />

der Kreisverband Delitzsch-Eilenburg-<br />

Torgau gegründet wurde“, weiß der<br />

Geschäftsführer. Vorstandsvorsitzender<br />

war seinerzeit Dietmar Schübel.<br />

Bis heute stellt die AWO Nordsachsen<br />

eine unverzichtbare Säule der Sozialarbeit<br />

in mehreren Gemeinden dar und<br />

leistet Unterstützung und Beratung<br />

bei vielfältigen alltäglichen Problemen.<br />

Mit 550 Mitgliedern ist<br />

sie übrigens der größte<br />

Kreisverband im ganzen<br />

Freistaat. Auch die<br />

Entwicklung der Mitarbeiterstärke<br />

kann<br />

sich sehen lassen.<br />

So wuchs sie von 60<br />

Kolleginnen und Kollegen<br />

in 1993 zu 470 am heutigen Tag.<br />

Sie arbeiten unter anderem in Pflegeheimen,<br />

beim Fahrdienst, in Kindertagesstätten,<br />

in Horteinrichtungen, im<br />

Jugendhaus „Poly“, in den Beratungsdiensten,<br />

in der Hauswirtschaft, in der<br />

Verwaltung, in Begegnungsstätten und<br />

im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe<br />

zur Verbesserung der Agrarstruktur<br />

und des Küstenschutzes (GAK) zur<br />

Verfügung gestellt und greifen den<br />

Gedanken des bürgerschaftlichen<br />

Engagements und der sozialen Dorfentwicklung<br />

auf. Der Fördersatz liegt<br />

bei 80 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben.<br />

Insgesamt haben 18 Projekte den Zuschlag<br />

erhalten, folgende vier Projekte<br />

stammen aus unserem Verteilgebiet:<br />

1. Motorradfahrgemeinschaft <strong>Dübener</strong><br />

Heide 1998 in Authausen: Kauf von<br />

Mehrwegbechern und einer speziellen<br />

Spülmaschine zur Reduzierung<br />

von Müll bei ihren traditionell ausgerichteten<br />

Veranstaltungen (Gesamtinvestition:<br />

15.506,42 Euro).<br />

2. Gemeinde Laußig: Das Projekt<br />

umfasst Instandsetzungsarbeiten<br />

an einem leerstehenden Gebäude,<br />

welches künftig als Kinder- und<br />

Jugendtreff in Laußig dienen soll<br />

(Gesamtinvestition: 6.179,97 Euro).<br />

3. Gemeinde Doberschütz, Ortsteil<br />

Battaune: Das Vorhaben umfasst die<br />

Erneuerung der Küche im Gemeindesaal<br />

(Gesamtinvestition: 3.800<br />

Euro).<br />

in der Bibliothek, um nur einige Bereiche<br />

zu nennen.<br />

Ohne jetzt näher auf die Corona-Zeit<br />

einzugehen, war es Schreiber jedoch<br />

ein unbedingtes Bedürfnis, allen im<br />

Unternehmen Beschäftigten Danke zu<br />

sagen, die in dieser ungewöhnlichen<br />

Zeit ihre<br />

Arbeit pflichtbewusst<br />

erledigten, obwohl<br />

diese zum Teil mit<br />

erheblichen Risiken<br />

für die eigene Gesundheit<br />

behaftet war. Auch<br />

mit einem bürokratischen Mehraufwand,<br />

der gestemmt werden musste,<br />

hatte die AWO zu kämpfen. In diesem<br />

Zusammenhang ließ Schreiber nicht<br />

unerwähnt, dass man sich trotz des teilweisen<br />

Ausnahmezustandes auch auf<br />

die regionalen Partner verlassen konnte.<br />

Doch wie geht es weiter? „Mich treibt<br />

momentan vieles um“, sagte der Geschäftsführer<br />

mit Blick in die Zukunft.<br />

Eines der größten Herausforderungen<br />

stellt der demografische Wandel dar<br />

und er sei sich sicher, dass der derzeitige<br />

sogenannte Fachkräftemangel<br />

erst ein laues Lüftchen darstelle. Der<br />

eigentliche Sturm würde womöglich<br />

beginnen, wenn die geburtenstarken<br />

Jahrgänge der 1960er Jahre in Rente<br />

gehen. Er befürchtet, dass in Zukunft<br />

eine Reihe von Geschäftsmodellen<br />

nicht mehr funktionieren könnten.<br />

4. Stadt Bad Düben, Stadtteil Schnaditz:<br />

Geplant ist die Erweiterung<br />

des örtlichen Spielplatzes durch den<br />

Kauf neuer Spielgeräte und einer<br />

Ballfanganlage (Gesamt investition:<br />

17.615,98 Euro).<br />

Antragsberechtigt waren Kommunen<br />

und gemeinnützige Vereine, deren<br />

Vorhaben innerhalb der EU-Förderkulisse<br />

<strong>Dübener</strong> Heide/Sachsen<br />

in Orten bis zu 5.000 Einwohnern<br />

realisiert wird. Das Regionalbudget<br />

wurde das vierte Mal in Folge ausgereicht.<br />

Insgesamt wurden 21 Projekte<br />

eingereicht.<br />

Festakt, Ehrungen und eine anschließende Geburtstagsparty<br />

Da floss sogar das eine oder andere Tränchen: Die langjährige Chorleiterin Heidrun<br />

Klatte (m.) wurde für ihr langjähriges vorbildliches Engagement geehrt.<br />

Links: AWO-Geschäftsführer Marko Schreiber würdigte die Ortsvereinsvorsitzenden Birgitt Held, Silvana Klugmann und<br />

Simone Thor (v. l.). Rechts: Die Vorstandsvorsitzende des AWO-Landesverbandes Margit Weihnert mit den beiden Gründungsmitgliedern<br />

Rosmarie Lange und Dietmar Schübel (v. l.)<br />

Fotos: (Wsp) Nyari<br />

Außerdem erschwere die immer weiter<br />

zunehmende Bürokratie die eigentliche<br />

Arbeit und mache vieles komplizierter.<br />

Sorge mache ihm auch die hohe Preisentwicklung<br />

im Pflegebereich, denn<br />

hier redet man bereits von Eigenanteilen<br />

für einen Pflegeheimplatz von bis zu<br />

3.000 Euro. „In einem wohlhabenden<br />

Land wie Deutschland muss es möglich<br />

sein, dass man im Fall von Pflegebedürftigkeit<br />

nicht zum Sozialfall wird.“<br />

Doch Schreiber schaut von einer tiefen<br />

Zuversicht getragen trotzdem optimistisch<br />

in die Zukunft. Der Blick beginnt<br />

mit der weiteren Digitalisierung des<br />

Unternehmens, der Umsetzung geplanter<br />

Projekte und die Erschließung<br />

neuer Geschäftsbereiche.<br />

Ein fester Bestandteil der AWO-Familie<br />

ist zweifelsohne der gemischte<br />

Chor unter der musikalischen Leitung<br />

von Heidrun Klatte. Der Klangkörper<br />

bereitet den Menschen bei zahlreichen<br />

Veranstaltungen der Region viel Freude.<br />

Für ihr langjähriges vorbildliches<br />

Engagement wurde die Chorleiterin<br />

vom Landesverband geehrt. Dem<br />

offiziellen Festakt schlossen sich ein<br />

geselliger Nachmittag und ein unterhaltsames<br />

Abendprogramm mit reichlich<br />

Speis und Trank für die Gäste und<br />

AWO-Mitarbeiter an. Mit dabei das<br />

Comedytheater „Los Lachos“, DJ Roland<br />

Fischer und die Band „The Dreps“<br />

aus Tornau.


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

28. Juni <strong>2023</strong> AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 3<br />

Kommunalpolitik<br />

Drei Sitzungen und eine Vereidigung<br />

(Bad Schmiedeberg/Bad Düben/<br />

Authausen/Wsp/kp). In den nächsten<br />

Tagen stehen in unserer Region<br />

gleich drei Stadt- beziehungsweise<br />

Gemeinderatssitzungen auf der Tagesordnung.<br />

Den Anfang macht Bad Schmiedeberg<br />

am Donnerstag, den 6. Juli.<br />

Hier startet um 18 Uhr die öffentliche<br />

Stadtratssitzung im Ratssaal. Hier<br />

geht es auch um die Vereidigung der<br />

neugewählten Bürgermeisterin Heike<br />

Dorczok (CDU/FW), deren erste<br />

Amtszeit am 1. August beginnt. Die<br />

50-Jährige (61,35 %) setzte sich im<br />

Mai mit großem Vorsprung gegen die<br />

beiden männlichen Mitbewerber Veit<br />

Baier (parteilos, 20,27 %) sowie Guido<br />

Borkowsky (AfD, 18,39 %) durch.<br />

Nur eine Stunde später (06.07., 19<br />

Uhr) wird am 51. Geburtstag von<br />

Bürgermeisterin Astrid Münster die<br />

Bad <strong>Dübener</strong> Stadtratssitzung eingeläutet.<br />

Auch diese findet öffentlich<br />

und im Ratssaal statt. Laut Tagesordnung<br />

geht es unter anderem um<br />

einen Flächentausch im Zuge der Renaturierung<br />

des Schleifbachs und um<br />

zwei Billigungen der beiden Bebauungsplan-Vorentwürfe<br />

„B-Zentrum<br />

Einzelhandelsstandort Dommitzscher<br />

Straße“ sowie „PV-Freiflächenanlage<br />

Brösen“.<br />

Am 11. Juli ist der Laußiger Gemeinderat<br />

an der Reihe. Dieser trifft sich<br />

ab 18.30 Uhr im Authausener Bürgerhaus<br />

zur nächsten öffentlichen Sitzung.<br />

Hier geht es um die Übertragung<br />

von Ansätzen aus 2022 in <strong>2023</strong> für die<br />

Maßnahmen „Inklusionsunterricht in<br />

der Grundschule Authausen“ sowie<br />

„Umbau Archiv Verwaltung“. Außerdem<br />

beabsichtigt die Gemeinde, drei<br />

kleinere Grundstücke in Görschlitz,<br />

Pressel und Kossa zu erwerben sowie<br />

ein Dienstfahrzeug zu verkaufen. Des<br />

Weiteren wird über die Betriebskosten<br />

der AWO-Kitas beraten.<br />

§<br />

„PrivatInsolvenz<br />

„Privat-<br />

?<br />

Insolvenz“?<br />

Hotel „National“<br />

Eröffnungen verzögern sich<br />

(Bad Düben/Wsp/kp). Wie unsere<br />

Zeitung nun auf Anfrage erfuhr, gibt<br />

es bei all den guten Nachrichten rund<br />

um die Neueröffnung des Hotels „National“<br />

doch einen kleinen Dämpfer:<br />

Aus technischen Gründen wird die<br />

Eröffnung des Restaurants auf den 9.<br />

August verschoben. Der Neustart des<br />

Hotels verschiebt sich auf Ende Juli/<br />

Anfang August.<br />

Rechtsanwälte Kühn & Schreiber<br />

04849 Bad Düben<br />

Neuhofstr. 23 • Tel.: 03 42 43 / 2 88 65 • Fax: 2 88 66<br />

www.ra-nks.de • kontakt-bd@ra-nks.de<br />

Zur Erinnerung: Nach dem Tod von<br />

Inhaber Dieter Tittmann verkaufte<br />

dessen Enkelin das Objekt im vergangenen<br />

Jahr an einen Unternehmer aus<br />

Göppingen, der sich jedoch übernahm<br />

und weiterverkaufte. Neuer Inhaber ist<br />

Ioan nis Taoussanis, Wirt des „Griechen<br />

im Kurhaus“. Das Restaurant im „National“<br />

soll von Vivien Herrmann (Hermie‘s<br />

Bowlingbahn) betrieben werden.<br />

Neuer Spielplatz anstelle der ehemaligen „Mississippi-Anlage“ im <strong>Dübener</strong> Norden / Name gesucht<br />

Seilnetzpyramide und Kletterhaus sorgen für strahlende Kinderaugen<br />

Impressum<br />

<strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong><br />

Herausgeber:<br />

Verlagshaus „Heide-Druck“<br />

Neuhofstraße 22 –23<br />

04849 Bad Düben<br />

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603<br />

E-Mail: info@heide-druck.com<br />

www.duebener-wochenspiegel.de<br />

Redaktion: Kevin Phillipp (kp)<br />

ViSdP:<br />

Layout:<br />

Anzeige:<br />

Druck:<br />

Heike Nyari (ny)<br />

Alexander Schütz (as)<br />

Anja Sambale<br />

Sybille Spielbühler<br />

MZ Druckereigesellschaft<br />

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Erscheinungsweise:<br />

Mittw./Donn. aller 14 Tage<br />

Auflage: <strong>12</strong>.700 Exemplare<br />

kostenlos an die Haushalte<br />

im Einzugsgebiet.<br />

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter<br />

Änderungen in Anzeige und<br />

Redaktion übernimmt der Verlag keine<br />

Gewähr, für unverlangt ein gesandtes<br />

Material keine Haftung. In Leserbriefen<br />

sowie Zuschriften von Parteien<br />

oder Wählergemeinschaften geäußerte<br />

Meinungen müssen nicht mit jener der<br />

Redaktion übereinstimmen.<br />

(Bad Düben/Wsp/kp). Die Knirpse<br />

gaben lautstark das Kommando:<br />

„Auf die Plätze, fertig, los!“ Daraufhin<br />

drehte Bürgermeisterin Astrid<br />

Münster (WBD) den Schlüssel rum,<br />

öffnete die Tür und brachte sich in<br />

„Sicherheit“. Die Kinder stürmten das<br />

Areal, enterten als erstes die imposante<br />

Seilnetzpyramide, probierten das niedliche<br />

Kletterhaus aus und machten die<br />

Schaukel unsicher.<br />

Zweck erfüllt, das lange Warten hat<br />

sich gelohnt. Seit September des letzten<br />

Jahres war die frühere „Mississippi-Anlage“<br />

zwischen Windmühlenweg<br />

und Schmiedeberger Straße gesperrt<br />

beziehungsweise zurückgebaut. „Der<br />

letzte Umbau erfolgte im Jahr 1997.<br />

Es traten mit der Zeit einfach zu viele<br />

Mängel auf, die eine Instandsetzung<br />

finanziell unmöglich machten“, erklärt<br />

Astrid Seydewitz aus dem Bad<br />

<strong>Dübener</strong> Rathaus.<br />

Auf Anregung der Elterninitiative<br />

„MenschenKinder“ entschloss sich<br />

die Stadt für einen Neubau – und griff<br />

dabei ziemlich tief in die Tasche.<br />

Knapp 130.000 Euro wird man in das<br />

noch nicht komplett fertiggestellte<br />

Gelände investieren. Zwei Drittel<br />

dieser Kosten kommen als Förderung<br />

von Bund und Land. Geplant wurde<br />

die Anlage von den Giersdorff Architekten<br />

aus Eilenburg und gebaut durch<br />

das lokale Unternehmen Garten- und<br />

Landschaftsbau Daniela Noack. Zur<br />

Eröffnung spendierten Wohnungsbaugesellschaft<br />

und Wohnungsgenossenschaft<br />

leckeres Eis vom Eiscafé Sicilia.<br />

Was hat der Spielplatz alles zu bieten?<br />

Die Kinder enterten direkt nach der Eröffnung die große Seilnetzpyramide.<br />

Neben der erwähnten Seilnetzpyramide<br />

und dem hölzernen Kletterhaus<br />

mit Rutsche für Kleinkinder sind auch<br />

Wipptiere, eine Nestschaukel und sogenannte<br />

Lümmelbänke vorhanden.<br />

Für die (Groß-)Eltern steht eine Sitzecke<br />

im Schatten bereit. Eine Kriechröhre<br />

und weitere Bäume im südlichen<br />

Bereich kommen noch hinzu.<br />

Was noch fehlt, ist ein Name für die<br />

neue Anlage. Wie Münster verriet,<br />

konnten die Kinder des Hortes „Biberburg“<br />

Vorschläge unterbreiten. Die<br />

Wahl folgt demnächst.<br />

Der Spielplatz ist umzäunt und wird<br />

abends um 20 Uhr abgeschlossen – in<br />

der Hoffnung, dass er lange sauber und<br />

unbeschadet bleibt.<br />

Auch das niedliche Kletterhaus für Kleinkinder fand großen Anklang. Neu ist auch eine kleine Sitzecke im Schatten. Hier<br />

können die Großeltern und Eltern entspannt das Treiben beobachten.<br />

Fotos: (Wsp) Phillipp


4<br />

GEMISCHTE SEITE 28. Juni <strong>2023</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Diese Anzeigen sind ausschließlich in der<br />

Printausgabe sichtbar.<br />

Die neuen Gartenmöbel sind da.<br />

Unterstellmöglichkeiten für Radfahrer<br />

Touristen parken unweit der Burg – MEDICLIN investiert für Mitarbeiter<br />

(Bad Düben/Wsp/kp). Die Kurstadt<br />

Bad Düben ist nicht nur das südliche<br />

Tor zum Naturpark <strong>Dübener</strong> Heide,<br />

sondern auch beliebter Knotenpunkt<br />

zahlreicher Rad- und Wanderwege.<br />

Lutherweg, sächsisch und sachsenanhaltisch,<br />

Mulderadweg, Torgischer<br />

Weg, Radweg Berlin – Leipzig und<br />

die neue Mulde-Goitzsche-Tour, die<br />

der Naturpark kürzlich entwickeln<br />

ließ, sind dabei nur ein Bruchteil der<br />

Routen, die sich quer durch die Stadt<br />

und meist auch über die Muldebrücke<br />

schlängeln.<br />

Als perfekter Start- und Zielort eignet<br />

sich dabei der Parkplatz in der Leipziger<br />

Straße. Auf der gegenüberliegenden<br />

Seite befindet sich mit dem<br />

NaturparkHaus die Tourist-Information<br />

mit den nützlichsten Tipps und<br />

die Altstadt mit ihren Cafés, Restaurants<br />

und kleinen Geschäften ist auch<br />

nicht weit.<br />

Seit 2010 befindet sich am Parkplatz<br />

auch eine kleine hölzerne Schutzhütte<br />

mit sechs abschließbaren Fahrradboxen.<br />

Diese sind noch immer in Betrieb,<br />

stehen stets offen und können<br />

Links: Bereits seit 2010 können Touristen die Fahrradboxen auf dem Parkplatz<br />

Leipziger Straße nutzen. Eine Anleitung ist in der Tür. Rechts: Auf dem Parkplatz<br />

in der Diezer Straße neben dem MEDICLIN Waldkrankenhaus stehen den Mitarbeitern<br />

nun abschließbare Stellplätze zur Verfügung. Fotos: (Wsp) Phillipp<br />

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genutzt werden. „Leider haben wir<br />

da keinen Überblick, aber die eine<br />

oder andere Box ist immer mal zugeschlossen“,<br />

berichtet Cornelia Richter<br />

aus der T-Info. Eine Anleitung befindet<br />

sich in der Tür. Aus diesem Grund<br />

funktioniert die Nutzung eigenständig.<br />

Auch der Bad <strong>Dübener</strong> MEDICLIN-<br />

Standort hat sich beim boomenden<br />

Thema Fahrrad Gedanken gemacht.<br />

Erst vor wenigen Wochen entstand<br />

auf dem Parkplatz in der Diezer Straße<br />

neben dem Waldkrankenhaus ein<br />

abschließbarer Unterstand für die<br />

Mitarbeiter, die ihre Drahtesel hier<br />

während der Schichten trocken und<br />

sicher abstellen können.<br />

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Elf Grundschulen am Start / Bad Düben ist 2024 Gastgeber<br />

(Gräfenhainichen/Wsp). Bereits zum<br />

13. Mal organisierte der Städtebund<br />

<strong>Dübener</strong> Heide den bundesländerübergreifenden<br />

Lesewettbewerb. Dieser<br />

fand in der vergangenen Woche mit<br />

den Gewinnern aus den Grundschulen<br />

Kemberg, Bergwitz, Zschornewitz,<br />

Dommitzsch, Dabrun, Zschepplin,<br />

Gräfenhainichen, Doberschütz, Bad<br />

Schmiedeberg, Prettin sowie vom<br />

Evangelischen Schulzentrum Bad<br />

Düben in Gräfenhainichen statt. Im<br />

nächsten Jahr ist Bad Düben Gastgeber.<br />

Im ersten Durchgang stellten die Kinder<br />

ihr Lieblingsbuch vor und lasen<br />

daraus (u. a. „Ein Freund, wie kein<br />

Anderer“, „Gangster Oma“, „Harry<br />

Potter“, „Tintenherz“, „Ostwind“).<br />

Im Anschluss wurde aus dem für alle<br />

Diese Gewinner der elf Grundschulen aus der <strong>Dübener</strong> Heide nahmen am Lesewettbewerb<br />

des Städtebunds in Gräfenhainichen teil. Foto: R. Hiersemann<br />

unbekannten Buch „Minna und die<br />

magische Stadt“ vorgelesen. Bewertet<br />

wurden die jungen Kandidaten durch<br />

die Jury, bestehend aus Bad Dübens<br />

stellvertretender Bürgermeisterin<br />

Edith Scheeren, Städtebund-Mitbegründerin<br />

Helga Klemm, Gräfenhainichens<br />

Bürgermreister Enrico Schilling,<br />

Kulturausschuss-Vorsitzende Wilma<br />

Deißner sowie Ingeborg Bauer aus<br />

dem Vorstand des Fördervereins der<br />

Stadtbibliothek Gräfenhainichen.<br />

Den ersten Platz sicherte sich Alexander<br />

Bittner aus der Grundschule<br />

Dabrun, vor Maja Ullrich aus Prettin<br />

und Victoria Hennig aus Dommitzsch.<br />

Jedes Kind bekam eine Teilnehmerurkunde<br />

und ein kleines Präsent, die<br />

ersten drei zusätzlich einen Büchergutschein.<br />

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6<br />

AUS DER REGION 28. Juni <strong>2023</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

100 Jahre Radfahrerdenkmal im Bad Schmiedeberger Kurpark<br />

Gedanken zum Frieden prägten die Jubiläumsfeier<br />

(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny). In<br />

den zurückliegenden zwei Jahren<br />

veröffentlichte der <strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong><br />

mehrere Beiträge, die sich<br />

ausgiebig mit dem „Denkmal für die<br />

Gefallenen des Ersten Weltkrieges<br />

vom Bund Deutscher Radfahrer“ und<br />

deren Geschichte beschäftigten. Nun<br />

fand am 17. Juni, genau 100 Jahre<br />

nach der feierlichen Einweihung, ein<br />

entsprechendes Fest in Bad Schmiedeberg<br />

statt.<br />

Vor den organisatorischen Karren<br />

hatten sich Ortsbürgermeister Heinz<br />

Stegert und Stefan Tomé vom Landesverband<br />

Radsport Sachsen-Anhalt<br />

gespannt, mit Unterstützung der<br />

Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg<br />

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Der stellvertretende Bürgermeister Uwe Hackel, Landrat Christian Tylsch, Veronika<br />

Pumpat („Freunde der 4 Jahreszeiten“) Pfarrer Christoph Gramzow, Gildemeister<br />

Tom Finkes von der Bundesehrengilde, Kurdirektor Deddo Lehmann und<br />

Ortsbürgermeister Heinz Stegert (v. l.)<br />

Fotos: (Wsp) Nyari<br />

Kur-GmbH. Die „Freunde der 4 Jahreszeiten“<br />

stellten eine beachtliche<br />

Ausstellung zusammen. Nachdem<br />

zahlreiche Radfahrer die Stadt gegen<br />

Mittag erreichten, begann in der<br />

Konzertmuschel mit der Großwiger<br />

Schalmeienkapelle die erste musikalische<br />

Darbietung. Am Nachmittag<br />

folgten die Chöre aus Bad Schmiedeberg<br />

und Wartenburg sowie das Mandolinenorchester<br />

Meuro.<br />

Bei der offiziellen Feier- und Gedenkstunde<br />

mit Kranzniederlegung<br />

im Kurpark wurden mehrere<br />

Grußworte verlesen. Es folgten im<br />

Anschluss einige Ehrungen und<br />

Auszeichnungen. So wurde beispielsweise<br />

die Verdienstnadel vom Bund<br />

Deutscher Radfahrer verliehen. Nach<br />

der Kranzniederlegung mit musikalischer<br />

Begleitung von Jan Grabow mit<br />

Saxophon öffnete Mareen Kelle zu<br />

guter Letzt einen kleinen Verschlag<br />

und ließ einige weiße Friedenstauben<br />

gen Himmel fliegen.<br />

Frieden war auch der Grundtenor der<br />

Grußworte, erinnert diese Stele doch<br />

an Gefallene des Ersten Weltkrieges.<br />

„Ich wünsche mir, dass dieses Denkmal<br />

auch in Zukunft ein Ort des Gedenkens<br />

und des Mahnens ist. Gerade<br />

in der jetzigen Zeit ist es wichtig, die<br />

Folgen von Krieg und Gewalt aufzuzeigen<br />

– auch durch den Erhalt von<br />

Erinnerungsorten“, sprach Deddo<br />

Lehmann seine Gedanken aus. Tom<br />

Finkes von der Bundesehrengilde<br />

sieht es als Pflicht, Lehren aus der<br />

Vergangenheit zu ziehen und sich für<br />

den Frieden einzusetzen. Man müsse<br />

die Gemeinschaft stärken und Vorurteile<br />

abbauen sowie Mitgefühl und<br />

Verständnis fördern.<br />

„In der Ukraine, aber auch in unserer<br />

eigenen Geschichte sehen wir, wie<br />

fragil der Frieden sein kann“, ist sich<br />

Christian Tylsch sicher. Der Landrat<br />

sieht neben der Gedenkstätte an gefallene<br />

und vermisste Bundeskameraden<br />

auch ein Symbol der Einigkeit<br />

des deutschen Radsports, die Radfahrertreue<br />

sowie Heimat- und Vaterlandsliebe.<br />

Das Radfahren gewinnt<br />

seiner Meinung nach im Zeitalter der<br />

Elektromobilität eine neue Bedeutung<br />

auch außerhalb des Sports, sei es<br />

die Entschleunigung oder das Erlebnis<br />

in der Gemeinschaft. „Als Kreisverwaltung<br />

erarbeiten wir gerade mit<br />

großer Beteiligung der Öffentlichkeit<br />

ein Radverkehrskonzept für unseren<br />

Landkreis Wittenberg“, verrät Christian<br />

Tylsch und erwähnte im selben<br />

Atemzug eine bessere Infrastruktur,<br />

höhere Sicherheit, touristische Erschließung<br />

und Umweltschutz.<br />

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt:<br />

Leider war es nicht gelungen, den<br />

Präsidenten des Bundes Deutscher<br />

Radfahrer in Bad Schmiedeberg zu<br />

begrüßen. Ebenso steht eine dringend<br />

notwendige Sanierung des Denkmals<br />

an.<br />

Übrigens: Die sehenswerte Ausstellung<br />

in den zwei Schaufenstern in der<br />

Leipziger Straße wurde von allen Seiten<br />

sehr gelobt und mittlerweile tauchten<br />

weitere Stücke auf, die es wert<br />

sind, in einer Ausstellung gezeigt zu<br />

werden. Veronika Pumpat wurde für<br />

ihre geschichtliche Forschungsarbeit<br />

die Ehrennadel des Landesverbandes<br />

Radsport Sachsen-Anhalt verliehen<br />

und vor einigen Tagen erhielt sie eine<br />

CD aus Bitterfeld mit weiteren historischen<br />

Dokumenten zum Denkmal.<br />

Die Feierlichkeiten zum Jubiläum des<br />

Radfahrerdenkmals waren gut besucht.


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

28. Juni <strong>2023</strong> GUT INFORMIERT 7<br />

Herzlichste GEBURTSTAGSGRÜSSE<br />

Der AWO-Ortsverein Bad Düben/Wellaune gratuliert!<br />

Günter Räder..........................feiert am 29. Juni seinen 83.<br />

Marianne Dunkel...................feiert am 29. Juni ihren 82.<br />

Gerda Kleiner.........................feiert am 29. Juni ihren 71.<br />

Vera Mittelfeld.......................feiert am 29. Juni ihren 66.<br />

Thomas Franke.......................feiert am 30. Juni seinen 70.<br />

Monika Ehrt...........................feiert am 30. Juni ihren 69.<br />

Horst Sparfeld........................feiert am 1. Juli seinen 68.<br />

Ilona Behrendt........................feiert am 3. Juli ihren 67.<br />

Doris Ertelt.............................feiert am 4. Juli ihren 83.<br />

Heinz Griebsch.......................feiert am 4. Juli seinen 83.<br />

Barbara Griebsch...................feiert am 9. Juli ihren 70.<br />

Die AWO Seniorenbegegnungsstätte lädt ein<br />

Do., 06.07., 14.30 Uhr, Sommertanz mit DJ Uwe, für das leibliche Wohl<br />

wird gesorgt. Unkostenbeitrag: 15 Euro, Anmeldung bis 03.07. unter Tel.:<br />

034243 / 51308 (Frau Kanemeier).<br />

Jeden Montag, ab 9.30 Uhr heißt es „Sport frei“ mit Physiotherapeutin Ines<br />

Müller. Jeden Mittwoch findet ab 13 Uhr unser Spielnachmittag statt. Zu allen<br />

Veranstaltungen kann der Fahrdienst der AWO in Anspruch genommen werden.<br />

Die Ortsgruppe Bad Düben des VdK Sachsen wünscht<br />

ihren Jubilaren alles Gute zum Geburtstag und vor allem<br />

Gesundheit!<br />

Roland Lottenburger feiert am 10. Juli seinen 82.<br />

Gerda Hintersdorf feiert am 11. Juli ihren 86.<br />

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8<br />

WAS – WANN – WO 28. Juni <strong>2023</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Museumshof Pretzsch<br />

Konzert mit Sascha Gutzeit aus Wuppertal<br />

(Pretzsch/Wsp). Zum 1. Konzert des<br />

Sommers <strong>2023</strong> auf dem Museumshof<br />

Pretzsch (Goetheallee 1) laden<br />

das Heimatmuseum Pretzsch und<br />

die Evangelische Kirchengemeinde<br />

Pretzsch nächste Woche Freitag<br />

(07.07.), ab 19.30 Uhr ein. Erwartet<br />

wird Sascha Gutzeit aus Wuppertal.<br />

Gutzeit, <strong>Jahrgang</strong> 1972, ist Autor,<br />

Schauspieler, Sänger, Komponist, Ko-<br />

Familienwanderung ins sagenumwobene Moor<br />

Unterwegs mit dem Heidemönch<br />

(Pressel/Wsp). Am kommenden<br />

Sonntag (02.07.) geht es auf schmalen<br />

Pfaden tief hinein ins sagenumwobene<br />

Moor. Heidemönch Roland Gempe<br />

führt durch den Zadlitzbruch<br />

zwischen Bad Düben und Torgau.<br />

Auf der circa vier Kilometer<br />

langen Tour erzählt er<br />

viel Wissenswertes über dieses<br />

einzigartige Sumpfgebiet<br />

und seine Bewohner. Groß<br />

und Klein werden beim Anblick<br />

von seltenen Pflanzen,<br />

kleinen Tümpeln und bizarren<br />

Bäumen ins Staunen geraten. Unterhaltsame<br />

Anekdoten rund um das<br />

erwanderte Naturschutzgebiet – auch<br />

mit kleinen Überraschungen – lassen<br />

Neue Sonderschau im NaturparkHaus<br />

(Bad Düben/Wsp). Wasser war und<br />

ist eine der wertvollsten Ressourcen<br />

auf unserem Planeten. Wie ein nachhaltiger<br />

Umgang mit unserem Lebenselixier<br />

gelingen kann, thematisiert die<br />

neue Sonderausstellung.<br />

Wie haben sich eigentlich unsere Vorfahren<br />

mit Wasser versorgt und was<br />

können wir davon lernen? Warum ist<br />

die Natur die beste Lehrerin im Umgang<br />

mit Wasser? Welchen Beitrag<br />

kann die Digitalisierung zum nachhaltigen<br />

Wassermanagement leisten? Mit<br />

diesen und weiteren Fragen beschäftigt<br />

sich die interaktive Sonderausstellung<br />

„Wasserwandel“, die vom 10. bis zum<br />

28. Juli im Bad <strong>Dübener</strong> Naturpark-<br />

Haus zu sehen ist.<br />

Besucher erfahren auf fünf Ausstellungssäulen,<br />

wie ein nachhaltiger Umgang<br />

mit Wasser in der Zukunft aussehen<br />

könnte. Mehrere Quizfragen laden<br />

zum Rätseln ein, die Lösungen werden<br />

mit einer beigelegten Lupe sichtbar.<br />

Am Ende werden die Besucher dazu<br />

animiert, eigene Engagementideen zu<br />

entwerfen.<br />

Die Ausstellung richtet sich an junge<br />

Menschen ab 15 Jahren und Erwachsene.<br />

Sie kann Montag bis Freitag (außer<br />

Mittwoch) zwischen 10 und 15 Uhr<br />

besucht werden. Der Eintritt ist frei.<br />

Zur Einstimmung auf die neue Sonderausstellung<br />

laden die Bildungsreferen-<br />

mödiant und Vorleser. Er schreibt (Kriminal-)Geschichten,<br />

Songs, Hörspiele<br />

sowie Theaterstücke und Bühnenrevuen,<br />

komponiert Hörspiel- und Filmmusik<br />

und arbeitet als Sprecher. Ferner steht<br />

er als Darsteller, Sänger, Entertainer und<br />

Vorleser auf der Bühne und tourt permanent<br />

mit seinen Musiktheaterstücken,<br />

inszenierten Lesungen, Live-Hörspielen<br />

und Konzertprogrammen.<br />

die Wanderung zu einem kurzweiligen<br />

Erlebnis für die ganze Familie werden.<br />

Los geht es um 9 Uhr. Der genaue<br />

Treffpunkt wird bei Anmeldung<br />

bekannt gegeben.<br />

Diese richtet sich bitte direkt<br />

an Roland Gempe (Tel.:<br />

0172 / 9668745).<br />

Hinweis: Festes Schuhwerk,<br />

wettergerechte Kleidung,<br />

Mückenschutz und die Mitnahme<br />

eines Getränks sind<br />

empfehlenswert.<br />

Diese Veranstaltung wird finanziert<br />

aus den Mitteln der Naturschutzstation<br />

im NaturparkHaus <strong>Dübener</strong><br />

Heide und ist für Teilnehmende<br />

kostenfrei.<br />

Ausstellung thematisiert „Wasserwandel“<br />

ten Tanja Becker und Nicolas Dreher<br />

vom Naturpark | Verein <strong>Dübener</strong><br />

Heide am Freitag, den 7. Juli zu einer<br />

Lesung in das NaturparkHaus ein.<br />

Um 18 Uhr liest der Leipziger Autor<br />

Rainer Strohmann aus seinem Buch<br />

„Schweine auf hoher See“. In dieser<br />

Geschichte geht der DDR-Auslandskader<br />

Frank Welt, der als Transportverantwortlicher<br />

eine Solidaritätssendung<br />

von Zuchtschweinen per Schiff nach<br />

Vietnam begleitet, in vielen Häfen<br />

der Welt vor Anker. Das Publikum erfährt,<br />

was Frank auf seiner einmaligen<br />

Weltreise erlebt, und ob er trotzdem<br />

die Schönheiten dieser Welt erkennt.<br />

Im Anschluss an die Lesung sind alle<br />

Gäste herzlich eingeladen, durch die<br />

Ausstellung zu schlendern. Für das<br />

leibliche Wohl ist gesorgt.<br />

Die Ausstellung „Wasserwandel“<br />

entstand im Rahmen des EU-Projekts<br />

„Water of the Future“, das sich<br />

mit den Themen virtuelles Wasser<br />

und Wasserfußabdruck sowie ihren<br />

Zusammenhang mit der Klimakrise<br />

beschäftigte. Diese Veranstaltung ist<br />

Teil eines Projektes, das aus Mitteln<br />

des Europäischen Landwirtschaftsfonds<br />

für die Entwicklung des Ländlichen<br />

Raums (ELER) im Rahmen<br />

des Entwicklungsprogramm für den<br />

ländlichen Raum im Freistaat Sachsen<br />

(EPLR) gefördert wird.<br />

Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie e. V. (AfU)<br />

Wasser und Boden untersuchen lassen<br />

(Laußig/Pouch/Wsp). Nächste Woche<br />

Donnerstag (06.07.) bietet die<br />

Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie<br />

e. V. (AfU) die Möglichkeit, in der Zeit<br />

von von 13.15 bis 14.15 Uhr im Ländlichen<br />

Bürgerzentrum Laußig (Leipziger<br />

Straße 23) und von 15.45 bis<br />

16.45 Uhr in der Poucher Gemeindeverwaltung<br />

(Neuwerk 3) Wasser- und<br />

Bodenproben untersuchen zu lassen.<br />

Gegen einen Unkostenbeitrag kann<br />

das Wasser sofort auf den pH-Wert<br />

und die Nitratkonzentration untersucht<br />

werden. Dazu sollten Sie frisch<br />

abgefülltes Wasser (ca. 1 Liter) in<br />

Ausstellung in der Stadtkirche Pretzsch<br />

DDR-Geschichte im Spiegel der Literatur<br />

(Pretzsch/Wsp). Vom 1. Juli bis 31. August<br />

ist in der Evangelischen Stadtkirche<br />

St. Nikolaus in Pretzsch die neue Ausstellung<br />

„Leseland DDR – Geschichte<br />

der DDR im Spiegel ihrer Literatur“ zu<br />

sehen. Offiziell eröffnet wird sie im Rahmen<br />

des Wandelkonzertes am Samstagnachmittag<br />

(01.07.). Des Weiteren ist sie<br />

zu besichtigen bei den Veranstaltungen<br />

der Kirchengemeinde (Gottesdienste,<br />

Konzerte, Führungen, Lesungen) oder<br />

durch Anfrage unter 0160 / 3656414.<br />

Die 20 Ausstellungstafeln mit Texten<br />

und Bildern laden zu einer anschaulichen<br />

Zeitreise durch das „Leseland<br />

DDR“ ein. Ein Land, dessen Obrigkeit<br />

an die Macht des geschriebenen Wortes<br />

glaubte und es zugleich fürchtete. Wo<br />

das Lesen und Schreiben mit großem<br />

Aufwand gefördert wurde, während<br />

politisch unerwünschte Literatur in Bibliotheken<br />

nur mit einem „Giftschein“<br />

zugänglich war und Post und Reisende<br />

aus dem Westen nach Gedrucktem gefilzt<br />

wurden.<br />

„Leseland DDR“ erzählt vom Eigensinn<br />

der Menschen, die sich ihre Lektüre<br />

nicht vorschreiben lassen wollten, die für<br />

Veranstaltungstipp<br />

einer Kunststoff-Mineralwasserflasche<br />

mitbringen. Auf Wunsch kann die<br />

Probe auch auf verschiedene Einzelparameter,<br />

wie Schwermetalle oder<br />

auf Brauchwasser- bzw. Trinkwasserqualität,<br />

überprüft werden.<br />

Weiterhin werden auch Bodenproben<br />

für eine Nährstoffbedarfsermittlung<br />

entgegengenommen. Hierzu ist es<br />

notwendig, an mehreren Stellen des<br />

Gartens Boden auszuheben, sodass<br />

insgesamt rund 500 Gramm der Mischprobe<br />

für die Untersuchung zur Verfügung<br />

stehen.<br />

Ramona Stephan, AfU<br />

rare Bücher Schlange standen und auf<br />

der Leipziger Buchmesse so manchen<br />

begehrten Titel westdeutscher Verlage<br />

heimlich in die Tasche steckten. Die<br />

Tafeln der Ausstellung führen aber auch<br />

in die Welt der Krimis, Märchen und<br />

Science-Fiction ein, sie berichten von<br />

der Literatur aus der Sowjetunion, den<br />

schreibenden Arbeitern des sozialistischen<br />

Realismus und sie lassen in alte<br />

Kochbücher blicken.<br />

Die Schau wirft Schlaglichter auf die<br />

grenzüberschreitende Kraft, die die<br />

deutsch-deutschen Schriftstellerkontakte,<br />

das Radio und Fernsehen aber auch<br />

die Bücher entfalteten, die Weltreisen<br />

über die Mauern des Landes hinweg<br />

ermöglichten. Mit den Schriftstellern in<br />

der Friedlichen Revolution und der DDR<br />

als Thema in der Gegenwartsliteratur<br />

endet die Zeitreise.<br />

Leseland DDR ist ein Beitrag zur Kulturgeschichte<br />

der SED-Diktatur. Die<br />

Ausstellung ist zugleich eine Anregung<br />

für Jung und Alt, nach dem Besuch die<br />

alten Bücher aufzuschlagen, um die<br />

Geschichte der DDR im Spiegel ihrer<br />

Literatur (neu) zu erkunden.<br />

Heimat- und Dorffest<br />

1. Juli im Rosengarten Laußig<br />

Die Laußiger Vereine laden Sie recht herzlich zum diesjährigen Heimatfest ein. Feiern<br />

Sie mit uns. Angefangen mit Kaffee, Kuchen und Eis am Nachmittag, mit einem<br />

Programm der Vereine, der Freiwilligen Feuerwehr und des Kindergartens. Für das<br />

leibliche Wohl ist gesorgt, Leckeres vom Grill, fruchtige Zuckerwatten, Fassbrause<br />

und frisch gezapftes Bier stehen für Sie bereit, es werden außerdem Bierpongtische<br />

aufgestellt. Für die Kleinen wird es Kinderschminken, eine Clownshow, Glücksrad<br />

und eine Hüpfburg geben.<br />

Am Abend wird DJ Karsten das Festzelt einheizen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<br />

PROGRAMM<br />

14.00 Uhr Eröffnung durch Ortsvorsteher Florian Kern<br />

bunter Familiennachmittag<br />

Auftritt der Kita „Albert Schweitzer“<br />

Clownshow mit Luftballonkunst<br />

Auftritt der Tanzgruppen vom SV Laußig 51<br />

16.30 Uhr Blaskapelle Authausen<br />

19.00 Uhr Auftritt des Kabarettisten Uwe Rohland<br />

20.00 Uhr Diskothek mit DJ Karsten


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51. Bereichssportfest vom 28.06. bis 02.07. in Schköna<br />

Sportliches Kräftemesse der Dörfer<br />

(Schköna/Wsp). Es geht wieder los!<br />

Nach drei Jahren „Coronapause“ starten<br />

wir wieder durch. In den Gemeinden<br />

läuft der Endspurt bei der Vorbereitungen<br />

des 51. Bereichssportfestes.<br />

Wir sind uns sicher, dass sich alle<br />

Teilnehmer mit großem Kampfgeist<br />

für ihre Ortschaften einsetzen werden.<br />

Zur Erinnerung: Beim Bereichssportfest<br />

treten die Ortschaften Gröbern,<br />

Gossa/Schmerz, Krina, Burgkemnitz<br />

und Schköna an. In den Disziplinen<br />

Schießen, Kegeln, Tischtennis,<br />

Schach, Handball, Volleyball,<br />

Fahrradgeschicklichkeitsfahren und<br />

Staffellauf für Grundschulkinder,<br />

Darts, Skat, Leichtathletikdreikampf,<br />

Crosslauf, Tauziehen und Fußball<br />

wird um den Titel der „Sportlichsten<br />

Gemeinde“ gekämpft.<br />

Liebe Einwohner der Ortschaften<br />

Krina/Schmerz, Gossa, Gröbern,<br />

Burgkemnitz und Schköna! Viele<br />

Sportfreunde engagieren sich in ihren<br />

Ortschaften ehrenamtlich bei der Vorbereitung<br />

und Durchführung dieses<br />

Traditionssportfestes. Viele von ihnen<br />

sind aktive Teilnehmer in den 14 Disziplinen.<br />

Eine so große Veranstaltung<br />

verdient einfach Ihre Unterstützung.<br />

Alles Wissenswerte über das Sportfest<br />

(Zeitplan, Austragungsort, Regelwerk,<br />

Verantwortlichkeit, Ergebnisse der<br />

vergangenen Jahre) können Sie im<br />

Internet auf der Seite www.bereichssportfest.de<br />

in Erfahrung bringen.<br />

Der Abschluss des Sportfestes der fünf<br />

Ortschaften findet am Sonntag, den<br />

2. Juli auf dem Sportplatz in Schköna<br />

statt.<br />

PROGRAMM<br />

ab 09.00 Skat<br />

ab 09.00 Leichtathletik Frauen<br />

und Männer<br />

ab ca. 11.00 Crosslauf Frauen<br />

und Männer<br />

ab ca. <strong>12</strong>.30 Fußball<br />

ab ca. 13.30 Tauziehen 1<br />

ab ca. 15.00 Tauziehen 2<br />

ab ca. 15.15 Umkehrstaffel<br />

(Grundschüler)<br />

ab ca. 15.30 Tauziehen 3<br />

anschließend Siegerehrung<br />

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.<br />

Es gibt einen Grillimbiss, Kaffee<br />

und Kuchen sowie diverse Getränke.<br />

Für die Kleinen ist eine Hüpfburg<br />

aufgebaut. Die Freizeitkegelbahn ist<br />

geöffnet. Feuern Sie die Sportler und<br />

Sportlerinnen ihrer Ortschaften an.<br />

Sie werden es Ihnen mit guten Ergebnissen<br />

danken.


10<br />

AUS DER REGION 28. Juni <strong>2023</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Patronatskirche Wölkau<br />

„Rock und Lyrik“: Vom skandinavischen Folk bis zum Sinti-Swing<br />

(Wölkau/Wsp). Nächste Woche<br />

Samstag (08.07.) findet in der Wölkauer<br />

Patronatskirche wieder die beliebte<br />

Veranstaltung „Rock und Lyrik in der<br />

Kirche“ statt. Start des ehrenamtlich<br />

organisierten Events ist 17 Uhr. der<br />

Eintritt beträgt 4 Euro.<br />

Landesmeisterschaften<br />

Blau-Gelbe Bad <strong>Dübener</strong> turnen in Chemnitz zu Silber und Bronze<br />

(Chemnitz/Wsp/bro). Bei der Siegerehrung<br />

liefen sogar bei Mama<br />

Doreen ein paar Freudentränchen die<br />

Wange herunter. Denn gerade wurde<br />

ihre Tochter Emily als Vize-Landesmeisterin<br />

auf das Siegerpodest bei<br />

den Turn-Sachsenmeisterschaft in<br />

Chemnitz gerufen. „Damit hat ja so<br />

gar keiner gerechnet“, jubelte sie.<br />

Für die 13-jährige Emily Janssen<br />

vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben<br />

geht damit ein Traum in Erfüllung.<br />

Denn erst vor zwei Jahren kam der<br />

Teenager zu den Blau-Gelben in die<br />

Kurstadt. „Emily hat schon immer<br />

herumgeturnt, später war sie dann<br />

noch in einem Karnevalsverein. Wir<br />

wollten das damals alles mal in geordnete<br />

Bahnen bringen. Und es hat<br />

sich ja gelohnt“, erzählte Doreen<br />

Janssen. Durch Kontakte landeten<br />

sie in der Kurstadt und seitdem wird<br />

dreimal pro Woche zum Training<br />

von Krina nach Bad Düben gefahren.<br />

„Ich bin überglücklich, dass es heute<br />

so gut lief. Denn das letzte Training<br />

am Tag vor der Sachsenmeisterschaft<br />

war eine ziemliche Katastrophe“, berichtete<br />

das Silbermädel. Beim finalen<br />

Training am Vortag der Meisterschaft<br />

lief nichts wie es sollte. Gerade am<br />

Lieblingsgerät, dem Balken, wollte es<br />

einfach nicht klappen. „Beim Durchlagsprung<br />

zum Spagat bin ich gleich<br />

Mit dabei ist die Band „Vargsång“ mit<br />

Andreas Schlegel, Inka Haak, Ralph<br />

Hildner. Sie spielen skandinavischen<br />

Folk, Lieder aus Schweden, Norwegen,<br />

Dänemark sowie aus mehreren<br />

Jahrhunderten bis zur heutigen Zeit.<br />

Außerdem am Start sind Joanna Ewa<br />

Zahlreiche und vor allem vielfältige Bands und Künstler sind am 8. Juli für 4 Euro<br />

Eintritt in der Patronatskirche Wölkau zu hören.<br />

Foto: privat<br />

zweimal mit dem Landefuß vom Balken<br />

abgerutscht und bin hart auf dem<br />

Balken aufgeschlagen. Da sieht man<br />

noch heute die Spuren an den beiden<br />

Oberschenkeln“, erzählte Emily.<br />

Umso größer war die Aufregung am<br />

Wettkampftag. Schon um 6 Uhr ging<br />

es nach Chemnitz und um 9 Uhr starteten<br />

Emily und die anderen Bad <strong>Dübener</strong><br />

Turnerinnen Betty Sehmisch, Annika<br />

Sachse, Silvia Werner und Marie<br />

Rahn in der Richard-Hartmann-Halle<br />

mit den Besten aus ganz Sachsen.<br />

Fijalkowska (Cembalo) und Alexander<br />

Gregor (Traversflöte). Das Duo spielt<br />

Carl Philipp Emanuel Bach und Joseph<br />

Bodin de Boismortier. Das Duo mit Jan<br />

Klein (Panflöte) und Arnold Foitzik<br />

(Geige) gibt einen Einblick in ihr gemeinsames<br />

Musizieren. Das Duo mit<br />

Kati (Bass) und Tino (Gitarre, Gesang)<br />

spielt von Gerhard Schöne „Unterm<br />

Dach“, von Gerhard Gundermann<br />

„Gras“ und von Element of Crime<br />

„Lieblingsfarben und Tiere“.<br />

Das Leipziger Central Kabarett, bestehend<br />

aus Jan Mareck, Andre Bautzmann,<br />

Martin Joost, spielt Szenen aus<br />

dem aktuellen Programm „Fabelhafte<br />

Welten der Pandemie, der Amnesie,<br />

Der Wettkampf beginnt für Emily<br />

am Stufenbarren. Alles läuft gut<br />

durch – 11,50 Punkte. Gleich danach<br />

der Balken: Auch das Einturnen<br />

sieht nicht gut aus. Doch Emily<br />

konzentrierte sich und lieferte eine<br />

der besten Übungen des Tages ab<br />

und bekommt dafür 13,05 Punkte.<br />

Ebenso am Boden. Ihre erturnten<br />

13,60 Punkte schaffte niemand und<br />

beim finalen Sprung gab es nochmal<br />

<strong>12</strong>,05 Punkte obendrauf. Am Ende<br />

reichen die 50,20 Punkte für Silber<br />

Silvia Werner, Emily Janssen, Marie Rahn, Annika Sachse und Betty Sehmisch (v.<br />

l.) vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben turnten erfolgreich bei der Sachsenmeisterschaft<br />

in Chemnitz.<br />

Foto: St. Brost<br />

der Therapie“. Das Trio „KlezzJazz<br />

– zudritt“ begeistert mit zeitgenössischen<br />

Klängen, mit Sinti-Swing, Groove<br />

und freien Jazz-Improvisationen.<br />

Die Band „Projekt Rock“ spielt Country<br />

Rock, Blues Rock, Rock‘n‘Roll.<br />

Sara Fromm übernimmt die Moderation.<br />

Bei Regenwetter oder Sturm findet<br />

die Veranstaltung in der Gellert-Kirche<br />

in Großwölkau (Lindenallee 24) statt!<br />

Unser Dank gilt dafür der Kirchgemeinde,<br />

dem Kirchenrat und der<br />

Pastorin Fitschen. Danke sagen wir<br />

auch dem Verein „Patronatskirche<br />

Kunst & Kultur Wölkau e. V.“ für die<br />

Unterstützung.<br />

Elke Fromnm<br />

Was geschah an einem 28. Juni...?<br />

...1840: Friedrich Fröbel gründet in Bad Blankenburg den ersten Kindergarten in<br />

Deutschland.<br />

...1919: Die deutsche Delegation unterschreibt unter Protest den ihr vorgelegten<br />

Friedensvertrag von Versailles, welcher formell den Ersten Weltkrieg abschließt.<br />

...1945: Das Sportflugzeug Cessna <strong>12</strong>0 absolviert in den Vereinigten Staaten seinen<br />

Erstflug.<br />

...1981: Der erste Tatort mit Götz George alias Horst Schimanski wird in der ARD<br />

ausgestrahlt.<br />

...1997: Mike Tyson beißt seinem Kontrahenten, Weltmeister Evander Holyfield,<br />

bei einem Box-WM-Kampf in Las Vegas ein Stück von dessen Ohr ab,<br />

woraufhin ihm für unbestimmte Zeit die Boxlizenz entzogen wird.<br />

in der Leistungsklasse (LK) 3 bei den<br />

<strong>12</strong>/13-Jährigen.<br />

Fast genau so gut lieferte die 22-jährige<br />

Marie Rahn ab. Ihr fehlerfreier<br />

Vierkampf mit 52,40 Punkten bescherte<br />

der jungen Studentin den<br />

Bronzeplatz in der LK 3 der Altersklasse<br />

(AK) 18-29. Auch die anderen<br />

Bad <strong>Dübener</strong>innen glänzten mit tollen<br />

Leistungen. Betty Sehmisch belegte<br />

in der LK 3 AK <strong>12</strong>/13 mit 48,10<br />

Punkten den siebten Platz. Genauso<br />

wie Annika Sachse (47,65 Pkt.) in<br />

der LK 3 AK 14/15. Silvia Werner<br />

belegte hier Platz 14.<br />

Beinahe hätte es im zweiten Durchgang<br />

noch eine Medaille gegeben.<br />

Doch der Balken und Stufenbarren<br />

verhinderte bei Charlotte Blaas in<br />

der LK 3 AK bis 11 Jahre den Sprung<br />

auf das Podest. Dennoch jubelte die<br />

Elfjährige über 47,90 Punkte und<br />

Platz vier. Für eine kleine Überraschung<br />

sorgte Laura Henger bei den<br />

16/17-Jährigen. Sie turnte einen tollen<br />

Vierkampf und kam mit 49,40 Punkte<br />

auf den sechsten Platz. Vereinskameradin<br />

Neele Nenitschka kam auf Platz<br />

14. Vorjahres-Sachsenmeisterin Anna<br />

Mannke konnte ihren Erfolg diesmal<br />

nicht wiederholen. Nach einem unfreiwilligen<br />

Sturz vom Balken kam<br />

die 17-Jährige in der LK 2 AK 16/17<br />

mit 49,95 Punkten auf Platz sechs ein.


Auch im Internet unter:<br />

www.duebener-wochenspiegel.de<br />

: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :<br />

<strong>Dübener</strong><br />

www.duebener-wochenspiegel.de<br />

WOCHENSPIEGEL<br />

AMTSBLATT<br />

der Stadt Bad Düben<br />

Nr. <strong>12</strong>/<strong>2023</strong><br />

Amtliche Mitteilungen<br />

28. Juni <strong>2023</strong><br />

Tagesordnung zur Sitzung des Stadtrates<br />

am 6. Juli <strong>2023</strong><br />

Beginn:<br />

Ort:<br />

19.00 Uhr<br />

Ratssaal des Rathauses, Markt 11, 04849 Bad Düben<br />

öffentlicher Teil<br />

1. Feststellung der Beschlussfähigkeit<br />

2. Beschlussfassung zur Tagesordnung<br />

3. Bestätigung der Niederschrift vom 1. Juni <strong>2023</strong><br />

4. Bürgeranfragen<br />

5. Bestätigung Wahlergebnis Stadtteilwehrleiter und stellvertretender<br />

Stadtteilwehrleiter Freiwillige Feuerwehr Schnaditz<br />

6. Beratung und Beschlussfassung zum Flächentausch im Zusammenhang mit<br />

der Umsetzung der Maßnahme „Renaturierung Schleifbach Bad Düben“<br />

7. Beratung und Beschlussfassung zur Billigung des Vorentwurfs zum Bebauungsplan<br />

„B-Zentrum Einzelhandelsstandort Dommitzscher Straße“<br />

der Stadt Bad Düben und zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sowie<br />

Beteiligung der Behörden und der sonstigen Träger öffentlicher Belange<br />

8. Beratung und Beschlussfassung zur Billigung des Vorentwurfs zum Bebauungsplan<br />

„PV-Freiflächenanlage Brösen“ der Stadt Bad Düben und zur<br />

frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sowie Beteiligung der Behörden und<br />

der sonstigen Träger öffentlicher Belange<br />

9. Beratung und Beschlussfassung zur Billigung des Vorentwurfs zur 2. Änderung<br />

des Flächennutzungsplanes der Stadt Bad Düben und zur frühzeitigen<br />

Öffentlichkeitsbeteiligung sowie Beteiligung der Behörden und der<br />

sonstigen Träger öffentlicher Belange (Parallelverfahren zur Aufstellung<br />

des Bebauungsplans „PV-Freiflächenanlage Brösen“)<br />

10. Informationen und Sonstiges<br />

Bekanntmachung<br />

nach § 14 Absatz 2 SächsKitaG<br />

der Stadt Bad Düben für das Jahr 2022<br />

1. Kindertageseinrichtungen<br />

1.1. Erforderliche Personal- und Sachkosten je Platz und Monat (Jahresdurchschnitt)<br />

erforderliche<br />

Personalkosten<br />

erforderliche<br />

Sachkosten<br />

erford. Personalund<br />

Sachkosten<br />

Krippe 9 h<br />

in €<br />

Betriebskosten je Platz<br />

Kindergarten 9 h<br />

in €<br />

Hort 6 h<br />

in €<br />

1.137,30 473,88 255,90<br />

277,08 115,45 62,34<br />

1.414,38 589,33 318,24<br />

Geringere Betreuungszeiten entsprechen jeweils anteiligen Personal- und Sachkosten<br />

(z. B. 6-h-Betreuung im Kindergarten = 2 / 3 der erforderlichen Personal- und Sachkosten<br />

für 9 h).<br />

Krippe 9 h Kindergarten 9 h in € Hort 6 h<br />

in € vor SVJ* im SVJ* in €<br />

Landeszuschuss 246,83 246,83 164,56<br />

Elternbeitrag<br />

(ungekürzt)<br />

251,40 151,89 82,02<br />

Gemeindeanteil<br />

(inkl. Eigenanteil 916,15 190,61 71,66<br />

fr. Träger)<br />

*SVJ = Schulvorbereitungsjahr<br />

1.3. Aufwendungen für Abschreibungen, Zinsen, Miete<br />

1.3.1. Aufwendungen für alle Einrichtungen gesamt je Monat<br />

Aufwendungen in €<br />

Abschreibungen 0,00<br />

Zinsen 0,00<br />

Miete 0,00<br />

Gesamt 0,00<br />

1.3.2. Aufwendungen je Platz und Monat (Jahresdurchschnitt)<br />

1.2. Deckung der Personal- und Sachkosten je Platz und Monat (Jahresdurchschnitt)<br />

Gesamtaufwendungen<br />

je Platz<br />

und Monat<br />

Krippe 9 h<br />

in €<br />

Kindergarten 9 h<br />

in €<br />

Hort 6 h<br />

in €<br />

0,00 0,00 0,00<br />

2. Kindertagespflege nach § 3 Absatz 3 SächsKitaG<br />

2.1. laufende Geldleistung für die Kindertagespflege je Platz und Monat<br />

(Jahresdurchschnitt)<br />

Erstattung angemessener Kosten für den<br />

Sachaufwand (§ 23 Absatz 2 Nr. 1 SGB VIII)<br />

Betrag zur Anerkennung der Förderleistung<br />

(§ 23 Absatz 2 Nr. 2 SGB VIII) einschließlich<br />

seit 1. Juni 2019 Finanzierung für mittelbare<br />

pädagogische Tätigkeiten<br />

durchschnittliche Erstattungsbeträge für<br />

Beiträge zur Unfallversicherung (§ 23 Absatz<br />

2 Nr. 3 SGB VIII), Alterssicherung (§ 23<br />

Absatz 2 Nr. 3 SGB VIII) sowie zur Krankenund<br />

Pflegeversicherung (§ 23 Absatz 2 Nr.<br />

4 SGB VIII)<br />

Kindertagespflege 9 h (in €)<br />

0,00<br />

0,00<br />

0,00<br />

= laufende Geldleistung 0,00<br />

freiwillige Angabe:<br />

weitere Kosten für die Kindertagespflege<br />

(z. B. für Ersatzbetreuung, Ersatzbeschaffung,<br />

Fortbildung, Fachberatung durch freie Träger)<br />

= Kosten für die Kindertagespflege<br />

insgesamt:<br />

0,00<br />

0,00


Seite 36 AMTSBLATT<br />

28. Juni <strong>2023</strong><br />

2.2. Deckung der laufenden Geldleistung bzw. – sofern relevant – der<br />

Kosten Kindertagespflege insgesamt je Platz und Monat (Jahresdurchschnitt)<br />

Kindertagespflege 9 h (in €)<br />

Landeszuschuss 0,00<br />

Elternbeitrag (ungekürzt) 0,00<br />

Gemeinde 0,00<br />

Zu große Trockenheit: Landratsamt erlässt<br />

erneut Wasserentnahmeverbot<br />

Aufgrund der seit nunmehr fünf Jahren anhaltenden Trockenheit und damit<br />

einhergehender sinkender Grundwasserpegel sind in vielen nordsächsischen<br />

Oberflächengewässern auch in diesem Jahr wieder niedrige Wasserstände zu<br />

verzeichnen. Als Untere Wasserbehörde hat das Landratsamt Nordsachsen<br />

deshalb am 21. Juni <strong>2023</strong> erneut eine Allgemeinverfügung zum Schutz der<br />

Oberflächengewässer erlassen. Alle Eigentümer und Anlieger von oberirdischen<br />

Gewässern sind damit aufgefordert, ab sofort die Entnahme von Wasser mittels<br />

Pumpen einzustellen.<br />

Eine ungeregelte und unbeschränkte Entnahme bedroht die vom Wasser abhängige<br />

Tier- und Pflanzenwelt und gefährdet die notwendige natürliche Selbstreinigung<br />

der Gewässer. Hinzu kommt, dass erfahrungsgemäß im Niedrigwasserfall<br />

an vielen Stellen, an denen Wasser abgepumpt wird, unerlaubte Staustellen oder<br />

Pumpensümpfe errichtet werden, um das Wasser zurückhalten, sammeln und<br />

ableiten zu können. Dadurch entstehen zusätzliche Störungen.<br />

Auch Inhaber von wasserrechtlichen Genehmigungen zur Entnahme von<br />

Wasser aus oberirdischen Gewässern sind aufgefordert, sich an die auferlegten<br />

Bestimmungen zu halten. Diese beinhalten Einschränkungen für die Entnahme<br />

in Niedrigwassersituationen und sind an die Bedingung geknüpft, einen Mindestwasserabfluss<br />

sicher zu stellen.<br />

Die Allgemeinverfügung wird im Wortlaut in der nächsten <strong>Ausgabe</strong> des Amtsblatts<br />

und auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht. Bis zum 30.<br />

September <strong>2023</strong> oder bis auf Widerruf ist eine ungeregelte Wasserentnahme<br />

mittels Pumpen aus oberirdischen Gewässern in Nordsachsen verboten. Die<br />

Untere Wasserbehörde wird in den Sommermonaten verstärkt unterwegs sein,<br />

um die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben zu überwachen. Verstöße können<br />

mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld geahndet werden.<br />

Auf der Internetseite des Landeshochwasserzentrums des Freistaates Sachsen<br />

lassen sich unter www.umwelt.sachsen.de/umwelt/infosysteme/hwims/portal/<br />

web/wasserstanduebersicht die aktuellen Wasserstände und Durchflüsse ablesen.<br />

Die Pegel der Gewässer mit Niedrigwasserführung sind mit braunen Punkten<br />

dargestellt. „Besonders in den kleineren Zuflüssen bestehen kritische Situationen<br />

bis hin zum Austrocknen der Quellgebiete“, sagt der für das Dezernat Bau<br />

und Umwelt zuständige 1. Beigeordnete des Landkreises Nordsachsen, Dr.<br />

Eckhard Rexroth. „Verschiedenste wirtschaftliche und öffentliche Nutzungen<br />

sowie die Aufrechterhaltung des Naturhaushaltes in unseren Gewässern sind<br />

vom Durchfluss bestimmter Wassermengen abhängig. Daher sind die nunmehr<br />

behördlich angeordneten Einschränkungen angemessen und im Interesse des<br />

Gemeinwohls erforderlich.“<br />

Unabhängig von der verschärften Regulierung des Eigentümer- und Anliegergebrauchs<br />

an Oberflächengewässern wird an alle Einwohner des Landkreises<br />

Nordsachsen appelliert, sparsam mit sämtlichen Wasserressourcen umzugehen<br />

– auch mit Grundwasser, das zur Gartenbewässerung genutzt wird. Letztere<br />

sollte auf die frühen Morgen- und späten Abendstunden begrenzt werden, um<br />

die Verdunstung so gering wie möglich zu halten.<br />

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Nordsachsen vom 21. Juni <strong>2023</strong><br />

Schießwarnung für den<br />

Standortübungsplatz Delitzsch –<br />

Teil „Tiglitzer Forst“ in Bad Düben<br />

5. Juli | <strong>12</strong>. Juli | 19. Juli von 7 bis 17 Uhr auf der Waldkampfbahn<br />

Auf die gesetzten Warnzeichen (Absperrschranken, rote Warnflaggen) ist zu<br />

achten, dem eingeteilten Sicherheitspersonal ist Folge zu leisten.<br />

„Bäume für Bürger“ – Verschenken Sie einen Baum<br />

und tragen damit zu einer gesunden und vielfältigen<br />

Landschaft für sich selbst und nachfolgende<br />

Generationen bei<br />

Wenn ein Geburts- oder Jahrestag ansteht, stellt man sich oft die Frage, wie<br />

kann ich meiner Familie, meinen Freunden, meiner Verwandtschaft eine Freude<br />

machen? Verschenken Sie einen Baum und tragen damit zu einer gesunden und<br />

vielfältigen Landschaft für sich selbst und nachfolgende Generationen bei. Wir<br />

nennen es „Bäume für Bürger“. Die Stadt stellt dazu eine öffentliche Fläche<br />

zur Verfügung.<br />

Dieser Baum verbleibt für die Dauer von zehn Jahren in der Obhut des Käufers,<br />

der dadurch auch, sollte es sich um einen Obstbaum handeln, diesen beernten<br />

darf.<br />

Oder Sie werden Baum-Pate!<br />

Wie funktioniert eine Baumpatenschaft? Eine Baumpatenschaft bezieht sich<br />

auf einen einzelnen bereits gepflanzten Baum im öffentlichen Bereich. Jeder<br />

Bürger, jede Bürgerin, aber auch Schulklassen, Vereine, Personengruppen oder<br />

Unternehmen können eine Patenschaft für Bäume übernehmen. Beobachten Sie<br />

sein Wachsen und Gedeihen und erfreuen Sie sich daran! Gern dürfen Sie Ihrem<br />

Patenbaum etwas Gutes tun – bei Trockenheit gießen oder die Baumscheibe<br />

sauber halten. Gibt es augenscheinlich Unregelmäßigkeiten, wären wir für eine<br />

Information dankbar. Wir können dann schneller reagieren und einen Schaden<br />

besser abwenden.<br />

Wer also auf der Suche nach einem ganz besonderen Geschenk oder einer<br />

Patenschaft ist, der wendet sich an das Bau- und Bürgeramt (Frau Seydewitz,<br />

Tel.: 034243 / 72273).<br />

Rauchmelderpflicht in allen 16 Bundesländern<br />

Die Rauchmelderpflicht gilt in Sachsen seit dem 1. Januar 2016 in neu errichteten<br />

und umgebauten Wohnungen und Eigenheimen. Bis Ende <strong>2023</strong> müssen jetzt<br />

auch alle bestehenden Wohnräume mit Rauchmeldern ausgestattet sein.<br />

Die Verpflichtung gilt sowohl für vermietete als auch selbstgenutzte Wohnungen<br />

und Wohnhäuser in Schlafräumen und Kinderzimmern als auch in Fluren, die zu<br />

diesen Räumen führen. Speziell in Sachsen gilt die Rauchmelderpflicht darüber<br />

hinaus in allen anderen Gebäuden auch für zum Schlafen bestimmte Räume<br />

und für Flure zu diesen Aufenthaltsräumen. Zuständig für die Installation der<br />

Melder ist der Eigentümer, unabhängig ob im selbstgenutzten oder vermieteten<br />

Wohnraum. Alle Informationen zur Rauchmeldervorschrift laut sächsischer<br />

Bauordnung § 47.<br />

Achtung: Die Installation der Rauchmelder ruft jedoch auch Betrüger auf den<br />

Plan. Es sind dubiose Personen unterwegs, die sich als Monteure ausgeben und<br />

EC-Karte oder Kontodaten verlangen. Lassen Sie sich den Ausweis zeigen<br />

beziehungsweise kontaktieren Sie Ihren Vermieter und fragen nach, ob dieser<br />

Monteure geschickt hat.<br />

Impressum<br />

Amtsblatt der Stadt Bad Düben<br />

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeisterin der Stadt Bad Düben<br />

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben<br />

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine<br />

Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.


28. Juni <strong>2023</strong> AMTSBLATT<br />

Seite 37<br />

SupaGolf – lasst die<br />

bunten Bälle wieder rollen!<br />

SupaGolf kann ohne Vorkenntnisse von der ganzen Familie, schon von<br />

Kindern ab rund 5 Jahren, gespielt werden. Für eine Runde sind eineinhalb<br />

Stunden einzuplanen. Die Ausleihstation für das Equipment befindet<br />

sich, wie gewohnt, im VitalCenter des HEIDE SPA, Bitterfelder Straße 42<br />

in Bad Düben. Den Termin für die Spielzeit bitte unter<br />

Telefon 034243 / 33675 vereinbaren.<br />

An Samstagen, Sonn- und Feiertagen kann von 11 bis 16<br />

Uhr und unter der Woche von 11 bis 21 Uhr der Schläger<br />

geschwungen werden.<br />

Jeden Mittwoch gehört die Anlage allein den Rasenmähern,<br />

denn dann ist Pflegetag.<br />

Abtauchen im NaturSportBad<br />

Schwimmen, planschen und treiben lassen – im barrierefrei zugänglichen<br />

Kombibecken mit Wassertiefen von 0,25 bis 1,80 Meter sowie in der<br />

Felsenlandschaft ist Badespaß für Jung und Alt garantiert. Das Highlight<br />

ist die 16 Meter lange Breitwellenrutsche. Zudem gibt es zwei Beachvolleyballplätze,<br />

eine Tischtennisplatte, ein Bodentrampolin und eine<br />

Balancierstrecke. Der Kiosk mit Freisitz bietet eine vielfältige Auswahl.<br />

Übernachten im Camp – ein Abenteuer für die ganze Familie<br />

Für die Übernachtung direkt im NaturSportBad bietet das Camp acht<br />

Schlaffässer für jeweils drei bzw. vier Personen. Der Aufenthaltsraum<br />

mit Gemeinschaftsküche und Terrasse bietet genügend Raum für gemeinsame<br />

Mahlzeiten, selbst zubereitet oder aus dem Kiosk.<br />

Öffnungszeiten NaturSportBad bis 31. August<br />

Montag – Donnerstag <strong>12</strong> – 18 Uhr | Freitag <strong>12</strong> – 20 Uhr<br />

Samstag, Sonntag 10 – 20 Uhr<br />

Während der Sommerferien in Sachsen (10.07. – 18.08.):<br />

Montag – Sonntag 10 – 20 Uhr<br />

Informationen und Buchungen fürs Camp unter www.natursportbad.de<br />

sowie auf der Facebook- und Instagram-Seite des NaturSportBades.<br />

VERANSTALTUNGEN JULI<br />

01.07.<br />

09.00 + 13.00 Kunstkurse „Pouring“ für Erwachsene und Kinder, Farbe einfach mal über die<br />

Leinwand laufen lassen, Preis: 25 € je Kurs inkl. aller Materialien und Getränken,<br />

Voranmeldung erforderlich (Tel.: 0176 / 56995704 oder<br />

E-Mail: mail.johsa@gmail.com), KUNSTRAUMeins (Paradeplatz 1)<br />

20.30 MDR Sputnik SpringBreakTour, KVV: Karambolagemedia (Neuhofstraße 22 – 23)<br />

oder Tourist-Information (Neuhofstraße 3 A), Burggelände<br />

02.07.<br />

09.00 Stadtführung mit Torsten Gaber, www.reha-zentrum-bad-dueben.de,<br />

Treff: MEDICLIN Reha-Zentrum Haupteingang<br />

14.00 – 17.00 Mühlencafé geöffnet, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle<br />

04.07.<br />

19.00 Multimediavortrag „Brasilien“ mit Jörg Hertel,<br />

www.reha-zentrum-bad-dueben.de, MEDICLIN Reha-Zentrum Vortragsraum<br />

06.07.<br />

18.30 Mini-Bibliothek, Annahme von Büchern, Bürgerhaus Schnaditz<br />

07.07.<br />

18.00 Ausstellungseröffnung „Wasserwandel“ mit Buchlesung „Schweine auf hoher<br />

See“ von Rainer Strohmann, Eintritt frei, interaktive Ausstellung zum<br />

nachhaltigen Umgang mit Wasser bis 28.07. geöffnet (Mo., Di., Do., Fr.: 10 – 15 Uhr),<br />

www.naturpark-duebener-heide.de, NaturparkHaus<br />

09.07.<br />

14.00 – 17.00 Mühlencafé geöffnet, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle<br />

10. – 14.07.<br />

07.30 + 09.30 + <strong>12</strong>.00 Ferien-Kunstkurse für Kinder zum Thema „Farbe oder was?“, für alle mit Lust auf<br />

malen, pinseln, kleksen, drucken, spritzen, stempeln oder einfach nur mit Farbe<br />

matschen, Preis: 10 € je Kurs inkl. aller Materialien und Getränken, Voranmeldung<br />

erforderlich (Tel.: 0176 / 56995704 oder E-Mail: mail.johsa@gmail.com),<br />

KUNSTRAUMeins (Paradeplatz 1)<br />

16.07.<br />

09.00 Wanderung „Auf den Spuren des Alaun“ mit Stadtführer Torsten Gaber,<br />

www.reha-zentrum-bad-dueben.de, Treff: MEDICLIN Reha-Zentrum Haupteingang<br />

14.00 – 17.00 Mühlencafé geöffnet, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle<br />

17. – 21.07.<br />

07.30 + 09.30 + <strong>12</strong>.00 Ferien-Kunstkurse für Kinder zum Thema „Farbe oder was?“, für alle mit Lust auf<br />

malen, pinseln, kleksen, drucken, spritzen, stempeln oder einfach nur mit Farbe<br />

matschen, Preis: 10 € je Kurs inkl. aller Materialien und Getränken, Voranmeldung<br />

erforderlich (Tel.: 0176 / 56995704 oder E-Mail: mail.johsa@gmail.com),<br />

KUNSTRAUMeins (Paradeplatz 1)<br />

18.07.<br />

19.00 Lichtbildervortrag „Bad Düben – lebens- und liebenswert“ mit Joachim Brinkel,<br />

www.reha-zentrum-bad-dueben.de, MEDICLIN Reha-Zentrum Vortragsraum<br />

22.07.<br />

09.30 – 13.00 Wasserforschertag für Kinder ab der 1. Klasse,<br />

www.naturpark-duebener-heide.de, NaturparkHaus<br />

23.07.<br />

14.00 – 17.00 Kurkonzert mit „Saxlust – Ultraschall & Zwischentöne“, Swing, Rock,<br />

Welthits und Lateinamerikaner zum Hören, Tanzen und Die-Seele-baumeln-Lassen,<br />

Mühlencafé geöffnet, www.bad-dueben.de,<br />

www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle<br />

28.07.<br />

19.00 Konzert „Eine Reise mit Banjo und Gitarre nach Amerika“ mit Wolfram Wischott,<br />

Liedgut aus Europa, Afrika und Asien, www.reha-zentrum-bad-dueben.de,<br />

MEDICLIN Reha-Zentrum Vortragsraum<br />

30.07.<br />

09.00 Führung durch den Kurpark mit Torsten Gaber,<br />

www.reha-zentrum-bad-dueben.de, Treff: MEDICLIN Reha-Zentrum Haupteingang<br />

14.00 – 17.00 Mühlencafé geöffnet, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle<br />

31.07.<br />

19.30 „Fermate – Innehalten zum Monatsende“, Konzert mit dem<br />

Mundharmonikatrio „Animato“ (Polen), www.evangelische-kirche-bad-dueben.de,<br />

Evangelische Stadtkirche St. Nikolai<br />

21.00 – 01.00 Lange Bad- und Saunanächte: Badnacht „Diskofieber“, Party-Stimmung mit DJ,<br />

Aqua-Fitness und Aqua-Dancing, Leckeres vom Grill, Preis: 20 €, www.heidespa.de,<br />

HEIDE SPA Badelandschaft<br />

ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!


AMTSBLATT<br />

der Gemeinde Laußig<br />

28. Juni <strong>2023</strong> Nr. 8/<strong>2023</strong><br />

Einladung Gemeinderatssitzung<br />

Am 11. Juli <strong>2023</strong> findet um 18.30 Uhr im Bürgerhaus Authausen die nächste<br />

Gemeinderatssitzung statt.<br />

Tagesordnung<br />

I. öffentlicher Teil<br />

1. Eröffnung der Sitzung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit,<br />

Bestätigung der Niederschrift vom 9. Mai <strong>2023</strong> und Festlegung der Mitunterzeichner,<br />

Bekanntgabe der in nichtöffentlicher Sitzung gefassten<br />

Beschlüsse<br />

2. Aktuelles<br />

3. Beratung und Beschlussfassung<br />

3.1. Beschlussvorlage Übertragung von Ansatz für <strong>Ausgabe</strong>n im Ergebnishaushalt<br />

ins Folgejahr <strong>2023</strong> aus dem Jahr 2022, Maßnahme Inklusionsunterricht<br />

Grundschule Authausen<br />

3.2. Beschlussvorlage Übertragung von Ansatz für Einnahmen im Finanzhaushalt<br />

ins Folgejahr <strong>2023</strong> aus dem Jahr 2022, Maßnahme Umbau Archiv<br />

Verwaltung<br />

3.3. Grundstücksangelegenheiten<br />

3.3.1 Beschlussvorlage Erwerb des Grundstückes Gemarkung Görschlitz, Flur<br />

6, Flurstück 24 (80 m²)<br />

3.3.2 Beschlussvorlage Erwerb des Grundstückes Gemarkung Pressel, Flur 1,<br />

Flurstück 521/2 (35 m²)<br />

3.3.3 Beschlussvorlage Verkauf des Grundstückes Gemarkung Kossa, Flur 3,<br />

Flurstück 27/10 (254 m²) inkl. Aufbauten<br />

4. Vergabe von Bau- und Lieferleistungen<br />

4.1. Beschlussvorlage Vergabe Leistung Wartung Brandschutztüren im Verwaltungsgebäude<br />

(LBZ)<br />

5. Außerplanmäßigen Einnahmen/<strong>Ausgabe</strong>n<br />

5.1. Beschlussvorlage außerplanmäßige <strong>Ausgabe</strong>n – Betriebskosten AWO-<br />

Kitas der Gemeinde Laußig<br />

5.2. Beratung Verkauf Dienstfahrzeug Gemeinde Laußig<br />

6. Entgegennahme von Spenden<br />

7. Informationen/Informationsvorlagen<br />

7.1. Informationsvorlage Beteiligungsbericht 2021<br />

7.2. Information „du bist mein ORT“<br />

7.3. Information Verfahren zum Objekt Bahnhofstraße Laußig (ehem. Gemeindeamt)<br />

Es schließt sich ein nichtöffentlicher Teil an.<br />

Impressum<br />

Amtsblatt der Gemeindeverwaltung Laußig<br />

Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Gemeinde Laußig<br />

Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben<br />

Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für<br />

ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.<br />

Schneider<br />

Bürgermeister<br />

Stellenausschreibung<br />

Die Gemeinde Laußig sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Sacharbeiter<br />

Bauamt (m/w/d).<br />

Die Stelle ist in Voll-/Teilzeit zu besetzen und unbefristet.<br />

Nähere Informationen zu der ausgeschriebenen Stelle finden Sie im Internet<br />

unter www.laussig.com in der Kategorie Jobs<br />

Anmeldung der Schulanfänger für das<br />

Schuljahr 2024/2025<br />

Aufforderung der Eltern zur<br />

Anmeldung ihrer Kinder<br />

zum Schulbesuch in der<br />

Grundschule Authausen<br />

Liebe Eltern,<br />

die Anmeldung für die Schulanfänger 2024/2025 findet am:<br />

10. Juli <strong>2023</strong>, 8.00 bis <strong>12</strong>.00 Uhr<br />

11. Juli <strong>2023</strong>, 8.00 bis <strong>12</strong>.00 Uhr<br />

<strong>12</strong>. Juli <strong>2023</strong>, 8.00 bis <strong>12</strong>.00 Uhr<br />

in der Grundschule Authausen statt.<br />

Termine außerhalb der Anmeldezeiten sind telefonisch zu vereinbaren.<br />

Termine für die Schuluntersuchung werden bei der Anmeldung vergeben.<br />

Nach den gesetzlichen Bestimmungen werden für das Schuljahr 2024/2025 alle<br />

Kinder schulpflichtig, die bis zum 30. Juni 2024 das sechste Lebensjahr vollenden.<br />

Kinder, die bis zum 30. September 2024 das sechste Lebensjahr vollenden,<br />

dürfen auch angemeldet werden.<br />

Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind, können auf Antrag der Eltern zum<br />

Anfang des Schuljahres in die Schule aufgenommen werden, wenn sie den für<br />

den Schulbesuch erforderlichen geistigen und körperlichen Entwicklungsstand<br />

besitzen.<br />

Mitzubringen:<br />

• Geburtsurkunde des Kindes<br />

• ausgefülltes und von der/den Sorgeberechtigten unterschriebenes Anmeldeformular<br />

zur Schulanmeldung sowie Information über die Erhebung<br />

personenbezogener Daten (zu finden unter www.grundschule-authausen.de)<br />

• Bei Alleinerziehenden ist ggf. die Vorlage einer Negativbescheinigung (nicht<br />

älter als 3 Monate) notwendig.<br />

• Impfausweis bzgl. Masernimpfpflicht<br />

Wichtig: Die Anmeldung muss von beiden Eltern gemeinsam vorgenommen<br />

werden, sofern sie das gemeinsame Sorgerecht besitzen. Ist einer der Partner<br />

verhindert, muss eine Vollmacht und Ausweiskopie des Abwesenden<br />

vorgelegt werden.<br />

Das Kind muss nicht vorgestellt werden. Im Vorjahr zurückgestellte Kinder<br />

müssen neu angemeldet werden. Bitte teilen Sie bei der Anmeldung mit, ob Ihr<br />

Kind am Religions- oder Ethikunterricht teilnehmen soll. Haben Sie den Wunsch,<br />

Ihr Kind auch an einer Schule in freier Trägerschaft anzumelden, dann teilen<br />

Sie uns dies bitte bis zum 1. September <strong>2023</strong> mit.<br />

Der Einzugsbereich für unsere Grundschule umfasst folgende Bezirke:<br />

Gruna, Laußig, Pristäblich, Pressel, Kossa, Görschlitz, Durchwehna und<br />

Authausen<br />

S. Jeschke<br />

Schulleiterin Grundschule Authausen


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

28. Juni <strong>2023</strong> AUS DER REGION 11<br />

Diese Anzeigen sind ausschließlich in der Printausgabe sichtbar.<br />

Neues Holzkunstwerk am Schmiedeberger Kuhteich<br />

Zenger schnitzte zweiköpfigen Drachen<br />

Die „Freunde der 4 Jahreszeiten“ an der neuen Zenger-Skulptur<br />

(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny). 15<br />

Jahre lang stand neben dem Kuhteich<br />

in unmittelbarer Nähe zum Barfußpfad<br />

ein Bär aus Holz. Der Zahn der Zeit<br />

nagte und mittlerweile ist die Skulptur<br />

wegen Baufälligkeit entfernt worden.<br />

Genau an dieser Stelle steht nun ein<br />

neues Gebilde, das von Holzkünstler<br />

Raik Zenger aus Schnaditz hergestellt<br />

Foto: (Wsp) ny<br />

und gesponsert wurde. Um die korrekte<br />

Aufstellung kümmerten sich die<br />

„Freunde der 4 Jahreszeiten“, die das<br />

Areal mit nebenstehender Rasthütte<br />

bereits seit mehreren Jahren pflegen.<br />

Wie Zenger erklärt, besteht der Stamm<br />

aus Lerchenholz und der Unterbau<br />

aus Eiche. An beiden Stammenden<br />

schnitzte der Künstler Drachenköpfe.<br />

„Pflegetreff Nordsachsen“<br />

Veranstaltungsreihe wieder gestartet<br />

Foto: LRA Nordsachsen<br />

Beim Pflegetreff im Juni im Oschatzer Thomas-Müntzer-Haus<br />

(Nordsachsen/Wsp). Nach pandemiebedingter<br />

Unterbrechung hat<br />

die Veranstaltungsreihe „Pflegetreff<br />

Nordsachsen“ jetzt ihre Neuauflage<br />

in Eilenburg und Oschatz erlebt. Für<br />

Herbst plant die Stabsstelle Soziale<br />

Vielfalt des Landratsamtes weitere<br />

Treffs in Delitzsch und Torgau. „Die<br />

Veranstaltungen bieten Pflegefachkräften<br />

die Möglichkeit, sich über<br />

aktuelle Probleme auszutauschen,<br />

Kontakte zu knüpfen und neue fachliche<br />

Impulse zu bekommen“, sagt<br />

Stabsstellenleiterin Carolin Scheffler.<br />

„Dabei gehen wir ganz bewusst an<br />

verschiedene Standorte, um ein regionales<br />

Vernetzen zu unterstützen.“<br />

An den Pflegetreffs im Eilenburger<br />

Bürgerhaus und Oschatzer Thomas-<br />

Müntzer-Haus nahmen Vertreter von<br />

mehr als 20 Einrichtungen aus verschiedenen<br />

Bereichen der Pflegebranche teil.<br />

Themenschwerpunkte der Fachvorträge<br />

und Diskussionen waren die Gewinnung<br />

von Pflegepersonal aus dem Ausland,<br />

Fragen der Ausbildung von Pflegfachkräften,<br />

Fälle von häuslicher Gewalt<br />

unter Pflegenden und Möglichkeiten<br />

zur Ausleihe interaktiver Materialien<br />

im Landkreis. Auch ein Alterssimulationsanzug<br />

und ein Demenzsimulator<br />

konnten ausprobiert werden.<br />

Barockkirche Reinharz<br />

3. Sommerkonzert mit<br />

der „Meister-Band“<br />

(Reinharz/Wsp). Anlässlich des 500.<br />

Geburtstags des ersten evangelischen<br />

Gesangbuches, dem „Achtliederbuch“<br />

von 1523/24, stellen Christoph Meister<br />

und Otto-Bernhard Glüer am Sonntag,<br />

den 9. Juli, ab 15 Uhr ein neues Programm<br />

alter Choräle in neuzeitlichem<br />

Gewand in der Reinharzer Barockkirche<br />

vor.<br />

Durch alle Jahrhunderte ließen sich<br />

Menschen von den Chorälen inspirieren<br />

zu neuen Tonschöpfungen<br />

– diesmal die „Meister-Band“ mit popjazzigem<br />

Sound. Und im Dialog Orgelbearbeitungen<br />

von Johann Sebastian<br />

Bach, Johannes Brahms, Max Reger<br />

und zeitgenössischen Komponisten<br />

an der historischen Geißler-Orgel von<br />

1864. Der Eintritt ist frei.<br />

(Bad Düben/Wsp). Unter diesem<br />

Fest startete vor wenigen Tagen das<br />

diesjährige Sommerfest der Gruppe<br />

von Annett Jüttner in der Bad <strong>Dübener</strong><br />

AWO Kita „Spatzenhaus“. Die<br />

Mädchen und Jungen eröffneten das<br />

traditionelle Fest mit einem kleinen<br />

Programm, dessen Inhalt die Aufführung<br />

der „Raupe Nimmersatt“ und<br />

Teile des Regenbogenprojekts mit dem<br />

Regenbogentanz und einem Fingerspiel<br />

beinhaltete.<br />

Des Weiteren wurden die drei Hochbeete,<br />

eine Elterninitiative der Gruppe,<br />

eingeweiht. Im Vorfeld pflanzten die<br />

Sie suchen einen<br />

zuverlässigen Fachmann<br />

in Sachen FENSTER,<br />

TÜREN, INSEKTENSCHUTZ<br />

und ROLLTORE?<br />

Dann haben Sie genau diesen<br />

hier gefunden!<br />

Gern vereinbaren wir mit Ihnen<br />

einen Vor-Ort-Termin, beraten<br />

und begleiten Sie bei Ihrem<br />

Vorhaben.<br />

Körbitzweg 2 l 04849 Bad Düben<br />

Tel.: 034243 / 5 06 20<br />

Fax: 034243 / 34 27 15<br />

Funk:0172 / 8 34 28 05<br />

info@schoenbergerundsohn.de<br />

Leserpost<br />

„Kurz und knapp, ehrlich und wahr –<br />

Mutti und Vati, ihr seid wunderbar!“<br />

Kinder unterschiedliche Gemüsepflanzen,<br />

wie Salat, Kohlrabi, Tomaten und<br />

andere. Sie beobachten das Wachstum<br />

und haben Freude am Entdecken.<br />

Verantwortungsvoll gehen Sie mit<br />

den Pflanzen um, das tägliche Gießen<br />

macht ihnen viel Freude und Spaß.<br />

Ein erster Ernteerfolg war: „Erdbeeren<br />

naschen!“<br />

Ein gemeinsames Essen mit Würstchen<br />

und Salat bildete den Abschluss.<br />

Wir alle freuen uns schon auf das<br />

nächste Jahr.<br />

Erzieherin Annett Jüttner<br />

und Auszubildende Heidi Dietze<br />

Die drei Hochbeete entstanden aus einer Elterninitiative der Gruppe heraus.<br />

Foto: privat


<strong>12</strong><br />

TRAUERANZEIGEN 28. Juni <strong>2023</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Danksagung<br />

Für die aufrichtige Anteilnahme durch geschriebene Worte, stillen Händedruck,<br />

Geldzuwendungen, Blumengrüße sowie letztes ehrendes Geleit in der schweren<br />

Stunde des Abschieds von meiner lieben Mutti, Oma und Uroma<br />

Pressel, im April <strong>2023</strong><br />

Sieglinde Gütling<br />

bedanken wir uns herzlich bei allen<br />

Verwandten, Freunden und Bekannten.<br />

Unser besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Ohle,<br />

den Mitarbeitern des Pflegeheims der Diakonie<br />

in Bad Düben und dem Bestattungswesen Sonntag.<br />

In stillem Gedenken<br />

Deine Tochter Carmen<br />

Dein Enkelsohn Stefan mit Luisa<br />

Deine Urenkel<br />

Martha und Greta<br />

im Namen aller Angehörigen<br />

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist die Erlösung eine Gnade.<br />

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von<br />

Margit Seidel<br />

geb. Mombreé<br />

*13. Oktober 1949 †19. Juni <strong>2023</strong><br />

In stiller Trauer<br />

Deine Kinder Dirk und Sylvia<br />

mit Familien<br />

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.<br />

Die nächste <strong>Ausgabe</strong> des<br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL erscheint am <strong>12</strong>. Juli.<br />

DANKSAGUNG<br />

Die Erinnerung an einen<br />

lieben Menschen bleibt für immer.<br />

Für die vielen Beweise aufrichtiger Anteilnahme<br />

durch stillen Händedruck, Umarmungen und<br />

Geldzuwendungen sowie persönliches Geleit<br />

zur letzten Ruhestätte meines Mannes und<br />

unseren Vaters<br />

Frank Grams<br />

danken wir allen Verwandten, Freunden,<br />

Bekannten und Nachbarn.<br />

Danke an das Bestattungswesen Sonntag und<br />

den Blumenladen Noack.<br />

Besonderer Dank gilt Tochter Tanja,<br />

Schwiegermutter Marlene, Herrn Strecker,<br />

Familie Hampel, Familie Wirakowski, Familie<br />

Stahn, Bundespolizei Bad Düben sowie Marys<br />

Eisparadies für die gute Bewirtung.<br />

In stiller Trauer<br />

Deine Ehefrau Galina<br />

Dein Sohn Matthias<br />

Deine Tochter Tanja mit Familie<br />

DANKSAGUNG<br />

Und immer sind da Spuren<br />

deines Lebens, Bilder, Augenblicke<br />

und Gefühle, die uns an dich erinnern<br />

und uns glauben lassen,<br />

dass du bei uns bist.<br />

Albert Seidel<br />

Herzlichen Dank allen, die sich in<br />

stiller Trauer mit uns verbunden fühlten<br />

und ihre Anteilnahme auf vielfältige<br />

Weise zum Ausdruck brachten.<br />

Unser besonderer Dank gilt all jenen,<br />

die uns dabei unterstützt haben,<br />

ihm einen würdevollen Abschied zu bereiten.<br />

In stillem Gedenken<br />

Ehefrau Barbara<br />

im Namen der Familie<br />

Schnaditz, im Juni <strong>2023</strong><br />

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung eine Gnade.<br />

Nach langer Krankheit nehmen wir Abschied<br />

von unserer Mutti, Oma und Uroma<br />

Waltraud Peschke<br />

* 03. April 1939 † 08. Juni <strong>2023</strong><br />

In stiller Trauer<br />

Deine Tochter Andrea mit Rainer<br />

Dein Sohn Torsten<br />

sowie Deine Enkelsöhne<br />

Ronny, Mathias und<br />

Stefan mit Familien<br />

im Namen aller<br />

Angehörigen<br />

Die Trauerfeier mit anschließender<br />

Urnenbeisetzung findet am Montag,<br />

dem 03.07.<strong>2023</strong> um 14.00 Uhr<br />

in der Kirche zu Tiefensee statt.<br />

Bothur Bestattungen<br />

geb. Enick<br />

Alles hat seine Zeit,<br />

es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille,<br />

eine Zeit des Schmerzes, eine Zeit der Trauer und<br />

eine Zeit der dankbaren Erinnerungen.<br />

In Liebe und tiefer Trauer nahmen wir Abschied von meinem<br />

lieben Mann, unserem Papa, Schwiegerpapa, Opi, Bruder und Schwager<br />

Gerhard<br />

Hellmich<br />

geb. 17. Juni 1948<br />

gest. 9. Juni <strong>2023</strong><br />

Wir vermissen dich<br />

Deine Edith<br />

Dein Sohn Robert mit Christine<br />

Deine Tochter Nadine mit Dirk<br />

Deine Enkel Lucas, Tim & Eric<br />

Dein Bruder Peter mit Steffi<br />

Die Trauerfeier fand im Familienkreis statt.


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

28. Juni <strong>2023</strong> GEMISCHTE SEITE 13<br />

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung eine Gnade.<br />

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von<br />

Gustav Schultz<br />

*20.10.1935 † 18.6.<strong>2023</strong><br />

In stiller Trauer<br />

Deine Ehefrau Rosel<br />

Deine Tochter Karin mit Familie<br />

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.<br />

Diese Anzeige ist ausschließlich in der<br />

Printausgabe sichtbar.<br />

Befragung „Wo bleibt mein Geld?“<br />

Statistiker suchen noch Haushalte<br />

(Nordsachsen/Wsp). Für die alle fünf<br />

Jahre stattfindende, größte freiwillige<br />

Befragung der amtlichen Statistik, die<br />

Einkommens- und Verbrauchsstichprobe<br />

(EVS), werden auch im Landkreis<br />

Nordsachsen noch Haushalte gesucht<br />

– derzeit insbesondere von Rentnern,<br />

Selbstständigen, Landwirten sowie<br />

Ein-Personen-Haushalten. Unter der<br />

Überschrift „Wo bleibt mein Geld?“<br />

läuft die deutschlandweite Erhebung bis<br />

Dezember <strong>2023</strong>. Als Dankeschön winkt<br />

laut Statistischem Landesamt eine Geldprämie<br />

von mindestens 100 Euro.<br />

Die ausgewählten Haushalte dokumentieren<br />

dafür drei Monate lang ihre <strong>Ausgabe</strong>n<br />

zum Beispiel für Lebensmittel,<br />

Bekleidung und Freizeit. Darüber hinaus<br />

werden Fragen zur Wohn- und Vermögenssituation,<br />

zur Ausstattung mit bestimmten<br />

Gebrauchsgütern sowie zu den<br />

Heimatgeschichte<br />

Personeneinkommen gestellt. Erstmalig<br />

ist die Teilnahme per App auf mobilen<br />

Endgeräten beziehungsweise über den<br />

Browser als Webanwendung (Web-<br />

App) möglich. Auch den aus früheren<br />

Erhebungen bekannten Papierfragebogen<br />

gibt es weiterhin.<br />

Die Ergebnisse der EVS sind unter anderem<br />

Datengrundlage für die Festsetzung<br />

von Unterstützungsleistungen. Daneben<br />

können Fragen beantwortet werden wie:<br />

Wofür geben die Menschen in Deutschland<br />

wieviel Geld aus? Wie hoch sind<br />

die Aufwendungen für Lebensmittel,<br />

Wohnen, Verkehr und andere Dinge?<br />

Die teilnehmenden Haushalte können<br />

sich mit der EVS zudem selbst einen<br />

Überblick über ihre Einnahmen und<br />

<strong>Ausgabe</strong>n verschaffen.<br />

Online: www.evs<strong>2023</strong>.de<br />

Hotline: 0800 / 0332525<br />

Die Gründung des Armenverein in Düben<br />

(Düben/Wsp). Folgenden Artikel<br />

brachte das „Gemeinnützige Wochenblatt<br />

für Düben und Umgegend“ am<br />

22. September 1855.<br />

„Wie die immer mehr überhand nehmende<br />

Verarmung an vielen Orten,<br />

namentlich auch in einigen von unseren<br />

Nachbarstädten neuerdings außerordentliche<br />

Maßregeln zur Linderung<br />

der Not der Armen notwendig gemacht<br />

hat, so hat sich auch in unserem Düben<br />

das Bedürfnis fühlbar gemacht, der<br />

Armenpflege eine andere, zweckmäßigere<br />

Einrichtung zu geben. In<br />

Anerkennung dieses Bedürfnisses ist<br />

eine nicht unbedeutende Anzahl von<br />

Bewohnern der Stadt, der Neumark,<br />

der Vorstadt und des Neuhofs zu<br />

einem Armen-Unterstützungsverein<br />

zusammengetreten. Sie haben sich<br />

verpflichtet, statt der bisher wöchentlich<br />

oder monatlich an Arme verteilten<br />

Gaben, versuchsweise auf ein Jahr,<br />

einen bestimmten Beitrag der Vereinskasse<br />

zur Verwendung zu überweisen.<br />

Der Verein hat sich die Aufgabe gestellt,<br />

diejenigen Armen sämtlicher<br />

Stadtteile, die sich eines ordentlichen,<br />

ehrbaren, nüchternen Lebenswandels<br />

befleißigen, mit Rat und Tat zu unterstützen.<br />

Im Besonderen wird er sein<br />

Glühwürmchenexkursion im Schlosspark<br />

Was leuchtet denn da?<br />

(Hohenprießnitz/Wsp/ny). Alle<br />

Jahre wieder - und immer wieder<br />

schön! Um die Zeit der Sonnensonnenwende<br />

tanzen die Glühwürmchen<br />

des nachts und sind auf Brautschau.<br />

Am 30. Juni (Freitag) laden die<br />

Naturfreunde aus Hohenprießnitz<br />

zu einem abendlichen Spaziergang<br />

durch den bezaubernden Schlosspark<br />

ein, denn dort fühlen sich die kleinen<br />

Leuchtkäfer besonders wohl. Ines<br />

Keller und ihr Vater Rolf Schulze<br />

wissen viel aus dem Leben dieser<br />

nachtaktiven Wesen zu berichten.<br />

Festes Schuhwerk ist angebracht<br />

und der Eintritt ist frei. Treffpunkt<br />

ist um 21.30 Uhr am Haupteingang<br />

von Schloss Hohenprießnitz.<br />

Erscheinungstermine <strong>2023</strong><br />

des <strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong><br />

Juli <strong>12</strong>.07. 26.07. August 09.08. 23.08.<br />

September 06.09. 20.09. Oktober 04.10. 18.10.<br />

November 01.11. 15.11. Dezember 06.<strong>12</strong>. 20.<strong>12</strong>.<br />

Augenmerk darauf richten, den Gebrechlichen<br />

und gänzlich Arbeitsunfähigen<br />

ihre notwendigsten Lebensbedürfnisse<br />

zu verschaffen. Denjenigen<br />

aber, die beim besten Willen nicht im<br />

Stande sind, durch ihrer Hände Arbeit<br />

sich oder ihre Familien ausreichend zu<br />

ernähren, durch Anweisung von Arbeit<br />

unter die Arme zu greifen. Sollte der<br />

Arbeitsverdienst nicht ausreichend<br />

sein, wird ein Zuschuss gewährt. Die<br />

zu verabreichenden Unterstützungen<br />

werden in der Regel nicht in Geld,<br />

sondern in Lebensmittel bestehen. Zur<br />

Handhabung der gehörigen Ordnung<br />

in dieser Angelegenheit ist die Stadt<br />

nebst Vorstadt und Neumark in 10<br />

Bezirke geteilt worden. Der erste Bezirk,<br />

dessen Vorsteher Herr Leutnant<br />

Nücken ist, umfasst die Häuser vor<br />

der Spitalbrücke und die Breitestraße.<br />

Der zweite Bezirk, dessen Vorsteher<br />

Herr Stadtverordneter Ernst Arndt ist,<br />

enthält die Ritter- und Leipziger Straße<br />

nebst den Schiffmühlen. Der dritte Bezirk,<br />

dessen Vorsteher Herr Zimmermeister<br />

Beutler ist, umfasst die Mittelstraße<br />

und die vordere Neumark. Der<br />

vierte Bezirk, dessen Vorsteher Herr<br />

Tischlermeister Ebert ist, umfasst die<br />

Kuhgasse, den Neuhof und die hintere<br />

Neumark. Der fünfte Bezirk, Vorsteher<br />

Herr Schießhausbesitzer Wacker, enthält<br />

die Häuser vom Schießhaus nach<br />

dem Schwemsaler Wege und von da<br />

nach dem Gottesacker. Der sechste<br />

Die Wohnhäuser in der heutigen Schmiedeberger Straße sind inzwischen aus dem<br />

Stadtbild verschwunden.<br />

Foto: Archiv Fritzsche<br />

Bezirk, Vorsteher Herr Sidamgrotzky,<br />

enthält den vor dem Wittenberger<br />

Tor liegenden Teil der Vorstadt.<br />

Der siebente Bezirk, Vorsteher Herr<br />

Maurermeister Vehse, umfasst die<br />

Neumärker-, Wittenberger- und Gartenstraße.<br />

Der achte Bezirk, Vorsteher<br />

Herr Kaufmann Wedel, enthält Markt,<br />

Anger, Markt-, Kirch- und Schulstraße.<br />

Der neunte Bezirk, Vorsteher Herr<br />

Kaufmann Schuhmacher, enthält die<br />

Pfarrhäuser, die Baderstraße und die<br />

nördliche Altstadt. Der zehnte Bezirk<br />

endlich, dessen Vorsteher Herr<br />

Stadtverordneter Ernst Ende sen. ist,<br />

umfasst die Salz- und Neustraße und<br />

die südliche Altstadt bis zur Neumühle.<br />

Der Verein beginnt mit dem 1.<br />

Oktober 1855 seine Wirksamkeit“. Mit<br />

diesem Datum trat in Düben auch die<br />

vom Magistrat erlassene „Verordnung<br />

gegen die Haus- und Straßenbettelei“<br />

in Kraft. Darin hieß es, dass sich die<br />

Armen und Hilfsbedürftigen an die Bezirksvorsteher<br />

zu wenden haben. Dies<br />

wurde an den Stadteingängen durch<br />

Tafeln bekannt gemacht.<br />

Bis heute haben wir immer noch das<br />

gleiche Problem. Aber auch heute gibt<br />

es fleißige Helfer in der Not.<br />

Lutz Fritzsche


14 28. Juni <strong>2023</strong><br />

MEDICLIN HINTER DEN KULISSEN<br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

MEDICLIN Reha-Zentrum<br />

Fitness-Park mit Outdoor-Geräten offiziell eröffnet<br />

Da war der Chef gefragt: Kaufmännischer Direktor Benjamin Becker musste sich, moderiert von Therapieleiterin Ina Liebmann,<br />

beim Rumpfheben beweisen.<br />

Fotos: (Wsp) Nyari<br />

Für Beckers Stellvertreter Nick Purand<br />

ging es auf dem Ellipsentrainer etwas<br />

entspannter zu Sache.<br />

Stellenanzeige<br />

Wir suchen ab sofort<br />

für das MEDICLIN<br />

Waldkrankenhaus<br />

Bad Düben<br />

Gesundheitsund<br />

Krankenpfleger<br />

(m/w/d) OP<br />

Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen:<br />

Frau Nicole Liebmann<br />

OP-Leitung<br />

Gustav-Adolf-Str. 15, 04849 Bad Düben<br />

Tel.: 034243 / 76 16 50<br />

E-Mail: nicole.liebmann@mediclin.de<br />

(Bad Düben/Wsp/ny). „Sport frei!“,<br />

heißt es jetzt auf dem Bad <strong>Dübener</strong><br />

Klinik-Gelände von MEDICLIN. In<br />

unmittelbarer Nähe zum Reha-Zentrums-Eingang<br />

befinden sich die<br />

sogenannten Outdoor-Fitnessgeräte,<br />

die dazu einladen, körperlich aktiv<br />

zu werden. „Diese Idee verfolgen wir<br />

schon seit einigen Jahren“, erklärt der<br />

Kaufmännische Direktor Benjamin<br />

Becker. Tatsächlich habe die zurückliegende<br />

Pandemie die Umsetzung<br />

nahezu beschleunigt. Nun könne man<br />

auch unabhängig von geschlossenen<br />

Räumen Übungen an verschiedenen<br />

Geräten durchführen.<br />

Zur offiziellen Eröffnung und Einweihung<br />

des kleinen Fitness-Parks<br />

hatte die Geschäftsleitung des Unternehmens<br />

ausdrücklich auch die Belegschaft<br />

eingeladen. Die 50.000 Euro<br />

teure Anlage steht nämlich nicht nur<br />

Reha-Patienten und Kurgäs ten in ihrer<br />

Freizeit zur Verfügung, sondern soll<br />

auch die Angestellten des Unternehmens<br />

animieren, in den Pausen ruhig<br />

mal ein paar Übungen zu absolvieren.<br />

Sie wird aber auch bei orthopädischen<br />

und neurologischen Therapien zur Anwendung<br />

kommen, ist von der Klinik-<br />

Leitung zu erfahren.<br />

Was man alles auf dem etwa <strong>12</strong>0<br />

Quadratmeter großem Areal tun kann,<br />

erfuhren die Gäste und Angestellten<br />

von Therapieleiterin Ina Liebmann.<br />

Außerdem stehen Erklärungstafeln vor<br />

Ort, die die Handhabung der DIN-genormten<br />

Geräte erläutern. So gibt es<br />

beispielsweise einen Ellipsentrainer,<br />

rotierende Räder, Bauchtrainer, Barren<br />

und eine Ruderbank, um nur einiges zu<br />

nennen. Unter Leitung von Ina Liebmann<br />

waren es dann Becker und der<br />

Ärztlicher Direktor Stefan Rudloff, die<br />

als erstes den Geräte-Park betraten und<br />

verschiedene Übungen ausprobierten.<br />

Ihre Aufgaben sind u. a.:<br />

• Instrumentieren und Assistieren<br />

als Teil des OP-Teams<br />

• Springertätigkeiten bei operativen<br />

Eingriffen<br />

• mit Team für reibungslosen Ablauf<br />

sorgen<br />

• administrative Aufgaben, wie<br />

Erstellen der OP-Dokumentation<br />

• Teilnahme am Rufbereitschaftsdienst<br />

Wir bieten u. a.:<br />

• interessante und abwechslungsreiche<br />

Aufgaben an einem naturnahen<br />

Arbeitsplatz<br />

• Vollzeitarbeitsstelle mit Teilzeitoption<br />

ab 30 h/Woche<br />

• Mitsprache bei der Dienstplanung<br />

• strukturierte Einarbeitung<br />

• arbeitsgeberfinanzierte Fort- und<br />

Weiterbildungen<br />

Rehasymposium<br />

Kerstin Kieling-Koch<br />

spricht in Dresden<br />

(Dresden/Wsp). Die Landesarbeitsgemeinschaft<br />

Reha Sachsen,<br />

kurz LARS e. V., lud vor wenigen<br />

Tagen zum 2. Reha- und Therapiesymposium<br />

ins Deutsche Hygiene-<br />

Museum nach Dresden. Unter den<br />

Referenten befand sich mit Kerstin<br />

Kieling-Koch auch die stellvertretende<br />

Therapieleiterin des Bad<br />

<strong>Dübener</strong> MEDICLIN Reha-Zentrums.<br />

Sie sprach gemeinsam mit<br />

dem Ärtzlichen Direktor des Unternehmens<br />

Caspar Health, Dr. med.<br />

Filippo Martino, unter dem Motto<br />

„Reha neu denken“ über die Entwicklung<br />

der digitalen Rehabilitation<br />

und Nachsorge in der Anwendungspraxis.<br />

Kieling-Koch konnte hier konkret<br />

die in der Kurstadt gesammtelten<br />

Erfahrungen mit der Therapie-<br />

App teilen. In diesem Fall kann<br />

die Nachsorge nach der stationären<br />

Reha ganz bequem von zu Hause<br />

aus stattfinden – digital per Tablet.<br />

Kerstin Kieling-Koch ist stellvertretende<br />

Therapieleiterin am Bad<br />

<strong>Dübener</strong> MEDICLIN-Standort und<br />

referierte beim Reha- und Therapiesymposium<br />

des LARS e. V.<br />

Foto: privat<br />

Ihr Profil:<br />

• abgeschlossene Ausbildung als<br />

Gesundheits- und Krankenpfleger/<br />

Pflegefachkraft od. Operationstechnischer<br />

Assistent (m/w/d)<br />

• Bewerber (m/w/d) mit<br />

Berufserfahrung wird bevorzugt<br />

• hohes Verantwortungsbewusstsein<br />

und professionelle Arbeitsweise<br />

• vertrauensvolles Arbeiten auf<br />

Augenhöhe<br />

• Teamfähigkeit sowie Freude am<br />

Umgang mit unseren Patienten<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

28. Juni <strong>2023</strong> AUS DER REGION 15<br />

Spannendes Ganztagsangebot zweier Naturparkschulen<br />

Junge Imker in der <strong>Dübener</strong> Heide<br />

(Doberschütz/Weidenhain/Wsp/ny).<br />

Die beiden Heidedörfer Doberschütz<br />

und Weidenhain liegen nicht mehr in<br />

unserem Einzugsgebiet. Trotzdem ist<br />

es uns ein Bedürfnis, von zwei besonderen<br />

Arbeitsgemeinschaften an den<br />

beiden dortigen Naturparkschulen zu<br />

berichten. Die Arbeitsgemeinschaften<br />

(AG) „Junge Imker“ laufen dort im<br />

Rahmen des Ganztagsangebots und<br />

werden von Imker Sebastian Veit aus<br />

Doberschütz geleitet.<br />

Doberschütz machte den Anfang, als<br />

dort im Jahr 2016 der Titel Naturparkschule<br />

an die Bildungseinrichtung<br />

vergeben wurde. Weidenhain folgte<br />

2020 und so treffen sich jeweils sieben<br />

Jungen und Mädchen alle 14 Tage für<br />

jeweils 90 Minuten. „Wir betreuen<br />

die Bienenvölker von Frühling bis<br />

Herbst“, erklärt Veit. Wie der 41-Jährige<br />

hinzufügt, werden im Winter vorbereitende<br />

Arbeiten für das kommende<br />

Bienenjahr getroffen. Dazu gehören<br />

beispielsweise das Nageln, Drahten<br />

und Einlöten der Rähmchen, um nur einiges<br />

zu nennen. Außerdem haben die<br />

Kinder in der kalten Jahreszeit Freude<br />

an der Herstellung von Bienenwachs-<br />

kerzen. Natürlich sind die Kinder auch<br />

dabei, wenn der Honig entnommen<br />

und anschließend geschleudert und in<br />

Gläser abgefüllt wird. Zu guter Letzt<br />

gehören natürlich auch Bienenkunde<br />

und das Wissen um den richtige Umgang<br />

mit den kleinen fleißigen Insekten<br />

zum Ganztagsangebot.<br />

Sebastian Veit ist seit über zehn<br />

Jahren begeisterter Imker. Von Beruf<br />

staatlich geprüfter Lebensmitteltechniker<br />

bedeutet die Imkerei für ihn<br />

eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung<br />

und einen angenehmen Ausgleich zu<br />

Beruf und Familie, wobei ihm seine<br />

eigenen Kinder auch hilfreich zur<br />

Hand gehen. Dem Doberschützer ist<br />

es ein Bedürfnis, sein Wissen und die<br />

Erfahrungen im Umgang mit Bienen<br />

an andere weiterzugeben. Der größte<br />

Erfolg wird es sein, wenn einige der<br />

Heranwachsenden eines Tages selber<br />

eigene Bienen betreuen.<br />

Übrigens: Am ersten April-Wochenende<br />

war der AG-Leiter mit seinen<br />

Schützlingen in Köllitzsch bei Oschatz<br />

beim Sächsischen Jugend-Imker-Ausscheid.<br />

Die Kids aus der <strong>Dübener</strong> Heide<br />

belegten Plätze im guten Mittelfeld.<br />

Leserpost<br />

Diese Anzeige ist ausschließlich in der<br />

Printausgabe sichtbar.<br />

Diabetikergruppe in Oberwiesenthal<br />

(Oberwiesenthal/Bad Düben/Wsp).<br />

36 Mitglieder und deren Angehörige<br />

der Diabetiker-Selbsthilfegruppe Bad<br />

Düben waren vor wenigen Tagen in<br />

Oberwiesenthal. Im Bus mit Geißler-<br />

Reisen fuhren wir in das Konzerthaus<br />

„Schuppen“ als unsere gewohnte<br />

jährliche Ausflugsfahrt. Im Konzerthaus<br />

wurden wir herzlich durch das<br />

Arzgebirgs-Mad‘l mit einem Glas Sekt<br />

begrüßt. Auf das Spargelessen haben<br />

sich alle schon während der Busfahrt<br />

gefreut. Es hat hervorragend gemundet.<br />

Da wir bis zum Beginn des Unterhaltungsprogramms<br />

noch Zeit hatten,<br />

unternahmen wir einen Spaziergang<br />

zum Markt von Oberwiesenthal.<br />

Glücklicherweise hatte der Regen zu<br />

diesem Zeitpunkt aufgehört, die Sonne<br />

ließ sich blicken und es war angenehm.<br />

In froher Erwartung auf das zu erwartende<br />

Programm gingen wir zum<br />

„Schuppen“ zurück. Das 90-minütige<br />

Unterhaltungsprogramm gestaltete der<br />

„Singende Wirt“ und das „Arzgebirgs-<br />

Mad‘l“ – übrigens Vater und Tochter.<br />

Mit erzgebirgischen Volksliedern und<br />

bekannten Schlagern gestalteten uns<br />

beide einen sehr schönen Nachmittag.<br />

Die herzliche Atmosphäre nutzten<br />

unsere Mitglieder und Angehörige<br />

zum Mitsingen, zur Polonaise und<br />

einige sogar zum Tanzen. Nach diesem<br />

Programm gab es Kaffee und selbstgebackenen<br />

Kuchen.<br />

Gegen 16.30 Uhr ging es auf die Heimreise.<br />

Auf der Rückfahrt schwärmten<br />

alle über diesen schönen Tag und lobten<br />

die Organisation dieses Ausflugs.<br />

Gegen 19.30 Uhr kamen wir wohlbehalten<br />

zu Hause an. Es waren für alle<br />

schöne und unvergessliche Stunden.<br />

Gerade für die Senioren zeigte sich,<br />

wie wichtig ein solcher Ausflug ist.<br />

Ein großer Dank gilt unserem Fahrer<br />

Lutz von Geißler-Reisen für seine<br />

sichere Fahrt und seine Informationen<br />

während der Busreise.<br />

Wolfgang Batzke<br />

Stubben-Fräsen!<br />

• Baumstumpf bis zu 40 cm tief, kostengünstig und zeitsparend<br />

• manövrierfähig ist die Maschine bis zu Durchfahrtsbreiten<br />

von 90 cm<br />

Weitere Leistungen sind:<br />

• Baumfällungen / Baumpflege<br />

mittels Seilklettertechnik<br />

• Baumgutachten<br />

• Teichanlagen<br />

• Dachbegrünung<br />

Sebastian Veit mit einigen Jungen und Mädchen der AG Junge Imker.<br />

Foto: (Wsp) Nyari<br />

Garten- u. Landschaftsbau<br />

Dipl.-Ing. Forstwirtschaft<br />

Haben Sie Fragen?<br />

So rufen Sie doch an oder<br />

schauen bei uns vorbei!<br />

ÖKO-Service Mehrer<br />

Steinlache 2 • 04849 Bad Düben<br />

Tel.: 03 42 43 / 2 25 05 • Fax: 2 25 24<br />

Funk: 0172 / 7 97 63 33


16 28. Juni <strong>2023</strong><br />

Erlebniswelt DÜBENER HEIDE UND UMGEBUNG<br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Der nächste<br />

Diese Anzeige ist ausschließlich in der Printausgabe sichtbar.<br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL erscheint am <strong>12</strong>. Juli.<br />

Wir laden Sie ein zum Golfspiel.<br />

Mitglieder und Gäste des 1. Golfclub Leipzig e. V. erfreuen sich auf unserem Golfplatz<br />

<strong>Dübener</strong> Heide, dem einzigartigen Golfplatz „Natur pur“ im Süden des Naturparks<br />

<strong>Dübener</strong> Heide, eines sportlichen Vergnügens, das mehr ist als nur ein Spiel.<br />

Die gepflegte 18-Loch-Anlage mit seinem 6-Loch-Kurzplatz für Anfänger, ein attraktives<br />

Clubhaus und – ganz entscheidend – eine sympathisch-sportliche Atmosphäre sorgen<br />

für die Beliebtheit unserer Anlage.<br />

Starten Sie einfach mit uns einen Schnupperkurs.<br />

Genießen Sie die Vielfalt von Natur, Bewegung, sportlicher Herausforderung und das<br />

gesellige Miteinander nach dem Spiel. Ob Klein oder Groß, Jung oder Alt, Anfänger<br />

oder Routinier – Sie alle sind uns herzlich willkommen.<br />

Oder buchen Sie Ihre Startzeiten für eine Runde über 18- oder 9-Loch mit Ihren<br />

Freunden. Ein Blick in unseren Turnierkalender lohnt sich.<br />

Auch „Nichtgolfer“ sind herzlich willkommen in unserem Clubhaus. Warum nicht gerade<br />

dort, inmitten wunderschöner Heidelandschaft, eine Veranstaltung – ob in Familie oder<br />

mit Geschäftsfreunden – erleben? Sonderwünsche erfüllen wir gern.<br />

Bei uns kann jeder.<br />

Schnupperkurse<br />

www.golfclub-leipzig.de<br />

Schnupperkurse für Singles, Familien, Vereine, Gruppen oder Firmen zum<br />

Schnupperpreis:<br />

Erwachsene 30 € • Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 20 € • Golfschläger und Bälle<br />

sind kostenfrei – Snacks und Drinks im Wert von 5 € inklusive<br />

Wählen Sie Ihren Schnupperkurs-Termin (sonntags jeweils 11 Uhr):<br />

25. Juni l 9. und 23. Juli l 13. und 27. August l 10. September l 1. Oktober<br />

Weitere Termine nach Ihrer Wahl! Gern erwarten wir Ihre Anfragen.<br />

Golfplatz <strong>Dübener</strong> Heide • Zum Golfplatz 1 • 04838 Zschepplin / OT Hohenprießnitz<br />

Tel.: 034242 / 5 03 02 – Sekretariat • Tel.: 034242 / 5 03 03 – Gastronomie<br />

1. Golfclub Leipzig e. V. • City-Sekretariat • Jacobstraße 25 • 04105 Leipzig<br />

Tel.: 0341 / 7 11 64-<strong>12</strong> • Fax: 0341 / 7 11 64-19<br />

www.golfclub-leipzig.de • E-Mail: info@golfclub-leipzig.de<br />

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Altes neu entdecken<br />

Willkommen im größten und ältesten<br />

barocken Irrgarten Deutschlands!<br />

08.07. Herzliche Einladung –<br />

„Barocker Gartentag“<br />

ab 13.30 Uhr bis 22.00 Uhr<br />

Öffnungszeiten:<br />

Eintritt:<br />

Führungen:<br />

(Wsp). Der Gutspark von Altjeßnitz ist<br />

in der malerischen Muldeaue gelegen.<br />

Er beherbergt Deutschlands größten<br />

und ältesten barocken Irrgarten mit<br />

einer Gesamtfläche von 2.600 m².<br />

Zwei Meter hohe Hainbuchenhecken<br />

und enge Wege versprechen einen<br />

eindrucksvollen Irrlauf vom Eingang<br />

zum Zentrum und wieder zurück. Von<br />

der mittig angeordneten<br />

Plattform ist<br />

der gesamte,<br />

4 Hektar große<br />

Garten zu<br />

überblicken.<br />

Der Park<br />

zeichnet sich<br />

durch einen<br />

malerischen<br />

Altbaumbestand<br />

mit einigen dendrologischen<br />

Besonderheiten, geschwungenen Spazierwegen,<br />

kleine Wiesen und einem<br />

Teich mit Halbinsel aus. Auf der Insel<br />

befindet sich die Erbbegräbnisstätte<br />

der Familie von Ende.<br />

Seit Juni 2001 unterstützt der gemeinnützige<br />

Förderverein Irrgarten<br />

Altjeßnitz e. V. den Erhalt und die<br />

Entwicklung des Gutsparks Altjeßnitz<br />

mit seinem historischen Irrgarten.<br />

Museumsdorf<br />

Mühlencafé geöffnet,<br />

„Heimspiel“ musiziert<br />

(Bad Düben/Wsp). Nach dem Kurrende-Konzert<br />

am vergangenen Samstag<br />

und der Lesung dreier regionaler<br />

Schriftsteller am heutigen Mittwoch<br />

(17 Uhr), welche die Bibliothek der<br />

AWO veranstaltet, wird am<br />

kommenden Sonntag (02.07.)<br />

die beliebte Gruppe „Heimspiel<br />

Bad Düben“ beim Mühlencafé<br />

an der Obermühle<br />

von 14 bis 17 Uhr aufspielen.<br />

Der Museumsdorf-Verein<br />

lädt alle Fans herzlich<br />

ein. Der Eintritt ist frei.<br />

Die Band wird um eine<br />

Spende bitten.<br />

April – Okt., Mo Ruhetag, Di – Fr: 14 – 20 Uhr<br />

Gruppen am Vormittag nach Anmeldung<br />

Sa, So, feiertags, in den Ferien: 10 – 20 Uhr<br />

Letzter Einlass: 18 Uhr<br />

Erwachsene 3,50 E / Kinder ab 6 Jahre 1,50 E<br />

Führungen durch den Park und die Kirche werden<br />

auf Anfrage angeboten.<br />

Förderverein Irrgarten Altjeßnitz e.V.<br />

Parkstraße 5a<br />

06800 Raguhn/Altjeßnitz<br />

Tel.: 03494 / 78 15 8 - Frau Dietsch<br />

E-Mail: irrgarten_altjessnitz@web.de<br />

JESSNITZ<br />

WOLFEN<br />

BITTERFELD<br />

GRÄFEN-<br />

HAINICHEN<br />

BAD DÜBEN<br />

Irrgarten Altjeßnitz – Altes neu entdecken<br />

8. Juli, ab 13.30 Uhr – „Barocker<br />

Gartentag“<br />

Begeben Sie sich auf eine Reise in die<br />

Zeit um 1740. Der Baron von Ende lädt<br />

ein zu einem sommerlichen Gartenfest.<br />

Erleben Sie ihn und zahlreiche Gäste<br />

in prächtigen barocken Gewändern und<br />

haben Sie teil an vielerlei Amüsements<br />

des höfischen Lebens. Ein kleiner<br />

Gartenmarkt<br />

mit ausgewählten<br />

Ausstellern<br />

aus<br />

den Bereichen<br />

Pflanzen,<br />

Kräuter,<br />

Garten- und<br />

Wohnaccessoires,<br />

Kunst<br />

und Handwerk<br />

ergänzt<br />

das Programm. Das Fest klingt in<br />

einem romantischen Abend aus. Es<br />

spielt das Mitteldeutsche Salonorchester<br />

unter Leitung von Matthias Erben.<br />

Eintritt: Erwachsene 7,50 Euro, Kinder<br />

2,50 Euro<br />

Tipp: Am 24. September, ab 10 Uhr<br />

veranstaltet der Förderverein einen<br />

kleinen Bauernmarkt mit Produkten<br />

unserer Region. Viel Spaß im<br />

Irrgarten Altjeßnitz!


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Erlebniswelt DÜBENER HEIDE UND UMGEBUNG<br />

28. Juni <strong>2023</strong> 17<br />

Die 1. Adresse für<br />

griechische Spezialitaten<br />

in BAD DÜBEN<br />

Einfach mal gute Laune tanken...<br />

Unsere Sonnenterrasse und Biergarten<br />

sind eröffnet und Sie können<br />

mediterrane Köstlichkeiten entspannt genießen.<br />

Adresse: Parkstr. 25, 04849 Bad Düben Telefon: 034243 / 71 70 27<br />

Mo: Ruhetag • Di – So: 11.30 – 14 Uhr & 17.30 – 23 Uhr Wir heißen Sie herzlich willkommen!<br />

Anzeige<br />

Zwerg-Seidenäffchen haben Nachbarn<br />

bekommen<br />

(Wsp). Bis zum 5. November sind<br />

täglich von 10 bis 17 Uhr (auch<br />

sonn- und feiertags) zwischen 500<br />

und 700 Tiere in 35 bis 40 verschiedenen<br />

Arten gleichzeitig zu bestaunen.<br />

Nur einmal im Jahr ist<br />

es möglich, das Wittenberger<br />

Tropenparadies<br />

in der Dämmerung<br />

und bei Nacht zu erkunden!<br />

Hauptattraktion sind<br />

dabei die Bananenfalter. Wenn<br />

diese großen Schmetterlinge (mit<br />

Flügelspannen zwischen <strong>12</strong> und 22<br />

cm) in der Dämmerung ihren Hochzeitsflug<br />

absolvieren, jagen sie in<br />

Gruppen mit atemberaubender Geschwindigkeit<br />

durch die Lüfte.<br />

Parallel dazu suchen die anderen<br />

Bewohner des Tropenwaldes ihre<br />

Schlafplätze auf. Die Passionsfalter<br />

zum Beispiel bilden große Schlafgesellschaften.<br />

Bei ihnen dauert es<br />

seine Zeit, bis jedes Tier seinen an-<br />

gestammten Platz gefunden und erkämpft<br />

hat. Nach einer Stärkung und<br />

einem unterhaltsamen Vortrag geht<br />

es danach in den nächtlichen Regenwald.<br />

Abgesehen von der unvergesslichen<br />

Stimmung gibt es<br />

dabei jede Menge zu entdecken.<br />

So kann man unter anderem mit<br />

etwas Glück die Raupen des<br />

Bananenfalters fressen hören<br />

oder mit den Augen eines<br />

Schmetterlings sehen. Die<br />

26. Wittenberger Tropennacht<br />

ist am Freitag, den 25.<br />

August um 19 Uhr. Einen Tag später<br />

(26.08.) findet ein Beatles-Konzert<br />

„Frankie goes to Liverpool“, 20 Uhr<br />

statt. Die limitierten Karten für beide<br />

Veranstaltungen sind telefonisch<br />

unter 03491 / 666 380, online unter<br />

www.schmetterlingspark-wittenberg.de<br />

oder direkt im Schmetterlingspark<br />

erhältlich.<br />

<br />

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<br />

Goldköpfchen Ros & Leo<br />

Die Krallenaffen sind hochintelligent<br />

und Langfinger im wahrsten Sinne<br />

des Wortes – Maximalgewicht 700 g<br />

Ein Stück TROPISCHER REGENWALD<br />

26. Wittenberger Tropennacht am 25.08.23 19 Uhr<br />

Beatles-Konzert „Frankie goes to Liverpool“ am 26.08.23 20 Uhr<br />

SCHMETTERLINGS<br />

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Wittenberg<br />

• Gesamtfläche von über 1.000 m²<br />

• Tropenlandschaft mit hunderten<br />

frei fliegenden Schmetterlingen<br />

• 35 bis 40 Arten gleichzeitig<br />

(ca. 140 übers Jahr)<br />

• Im Frühjahr geflügelter Zuzug Bienenschaubeute<br />

im Außenbereich des Schmetterlingshauses mit<br />

interessanten Informationen<br />

• Führungen für Familien/Reisegruppen<br />

• spezielle Führungen für Kinder und<br />

Jugendliche sowie Projekttage<br />

• Cafeteria im Eingangsbereich<br />

..<br />

Neue<br />

OUTDOOR-BAR<br />

am Abend<br />

geöffnet<br />

Anzeige<br />

Heidelbeeren demnächst selbst pflücken<br />

(Wsp). Bald ist es wieder soweit:<br />

Ab Anfang Juli beginnt wieder die<br />

Selbstpflücke im Heidelbeergarten<br />

unserer Geschenkeschmiede in<br />

Mörtitz. So können also montags bis<br />

samstags Heidelbeeren ab 8 Uhr –<br />

unter Berücksichtigung der Pflückpausen<br />

– selbst gepflückt werden.<br />

Auf einer Fläche von rund 2.400 Quadratmetern<br />

wachsen 1.600 Pflanzen<br />

(fünf verschiedene Sorten).<br />

Zudem laden wir alle Heidelbeer-<br />

Liebhaber zum alljährlichen Hoffest<br />

am 15. Juli von 10 bis 18 Uhr ein. In<br />

der Mittagszeit bieten wir Ihnen auch<br />

Deftiges vom Grill. Außerdem kann<br />

die Schmiede besichtigt werden.<br />

Die Selbstpflücke verbindet Sie mit<br />

der Natur, dem Essen und den angereicherten<br />

Speisen. Eine Kostprobe,<br />

(Bad Schmiedeberg/Bad Düben/<br />

Wsp). Der unglaublich virtuose italienische<br />

Tastenkünstler Paolo Oreni<br />

aus Mailand bringt am morgigen<br />

Donnerstag (29.06.) ab 19.30 Uhr ein<br />

Feuerwerk beliebter Orgelmusik in der<br />

Bad Schmiedeberger Stadtkirche zu<br />

Gehör. Dank einer Videoübertragung<br />

wird das geradezu artistische Manualund<br />

Pedalspiel für alle Besucherinnen<br />

und Besucher auf einer Leinwand zu<br />

sehen sein.<br />

Nur einen Tag später (30.06.) kann<br />

man Oreni ab 19.30 Uhr in Bad Dü-<br />

mitten in Sachsen-<br />

Anhalt<br />

Momo<br />

Die Zwerg-Seidenäffchen<br />

haben Nachbarn bekommen.<br />

Goldköpfchen<br />

Ros & Leo<br />

Die Krallenaffen sind hoch<br />

intelligent und Langfinger<br />

im wahrsten Sinne des Wortes<br />

– Maximalgewicht 700 g<br />

Zwerg-Seidenaffen sind die<br />

kleinste Affenart der Welt –<br />

Maximalgewicht 150 g.<br />

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Affenzucht der Zoohandlung<br />

Irene Seifert in Wittenberg<br />

alaris Schmetterlingspark Wittenberg • Rothemarkstr. 131 • Tel.: 03491 / 666 380 • www.schmetterlingspark-wittenberg.de<br />

ÖZ: bis 5. November tägl. 10 – 17 Uhr auch sonn- u. feiertags (Oktober: Schließung 1 Stunde früher bzw. zu Dämmerungsbeginn)<br />

Nila<br />

HEIDELBEERFEST<br />

Samstag, 15. Juli 23, 10 – 18 Uhr<br />

Selbstpflücke aus unserem Heidelbeergarten<br />

Verkostung unserer Produkte<br />

Kaffee und Kuchen<br />

Deftiges vom Grill<br />

Besichtigung der Schmiede<br />

Selbstpflücke<br />

der Heidelbeeren ab Juli<br />

Die genaue Zeit entnehmen Sie bitte unserer<br />

Website oder rufen Sie uns gern an!<br />

Geschenkeschmiede & Heidelbeergarten<br />

Hauptstr. 8, 04838 Mörtitz<br />

Tel.: 0173 / 3 62 55 81<br />

www.heidelbeergarten-lorenz.jimdosite.com<br />

was Sie alles aus Heidelbeeren machen<br />

können, bietet der hausgebackene<br />

Heidelbeerkuchen. Zum Mitnehmen<br />

gibt es Natur pur im Glas in<br />

Selbstherstellung – Fruchtaufstriche,<br />

Sirup und Liköre dürfen probiert werden.<br />

Wir freuen uns auf Sie!<br />

Ihre Familie Lorenz von der<br />

Geschenkeschmiede &<br />

Heidelbeergarten in Mörtitz<br />

Orgelvesper & Fermate<br />

Italienischer Virtuose mit zwei Auftritten<br />

bens Stadtkirche erleben. Im Rahmen<br />

der beliebten Fermate-Reihe werden<br />

Werke von Vivaldi, Bach, Liszt und<br />

Widor sowie Orgelimprovisationen<br />

nach gegebenen Themen aus dem<br />

Publikum zu hören sein.<br />

Kurwanderung<br />

Mit Pfarrer Krause<br />

nach Patzschwig<br />

(Bad Schmiedeberg/Wsp). Nächste<br />

Woche Donnerstag (06.07.) nimmt<br />

Ruhestands-Pfarrer Christoph Krause<br />

Interessierte mit auf eine Wanderung<br />

in die Dorfkirche Patzschwig. Start ist<br />

19 Uhr auf der Bad Schmiedeberger<br />

Kurpromenade.<br />

„Wir treffen uns am Eingang des<br />

Kurhauses und wandern in etwa 60<br />

Minunten die rund drei Kilometer“,<br />

verrät der langjährige Gemeindepfarrer,<br />

der dabei viel zu erzählen hat aus<br />

der Geschichte und Gegenwart des<br />

Kurstädtchens und seiner Kirchengemeinde.<br />

In der kleinsten Kirche<br />

der <strong>Dübener</strong> Heide, 1992 liebevoll<br />

renoviert, ist Zeit zu einer Besinnung.<br />

Gegen 21 Uhr endet die Wanderung<br />

nach kürzerem Rückweg wieder am<br />

Kurhaus.


18<br />

LESERPOST 28. Juni <strong>2023</strong><br />

<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

Leserpost<br />

Jugendwehr besuchte Karls Erlebnis-Dorf<br />

(Authausen/Görschlitz/Wsp). Die<br />

Jugendfeuerwehren Authausen und<br />

Görschlitz bestritten am 9. und 10.<br />

Juni ihr drittes gemeinsames Feuerwehrcamp.<br />

Wir starteten am Freitag<br />

Zurück an der Authausener Feuerwehr<br />

ließen sie sich Pommes und Nuggets<br />

schmecken.<br />

Foto: privat<br />

Leserpost<br />

Zuckertüten für „Märchenland“-Kinder<br />

(Bad Düben/Wsp). Vor wenigen<br />

Tagen war es endlich soweit: Die<br />

Schulanfänger der AWO Kita „Märchenland“<br />

machten sich auf den Weg,<br />

den Zuckertütenbaum zu suchen.<br />

Mit dem Bus, gesponsert vom Förderverein<br />

„Märchenland“ e. V., fuhren wir<br />

zum „Waldhaus am Bergwitzsee“ des<br />

Vereins Elbaue-Heideregion Kemberg<br />

e. V. Dort wurden wir vom gesamten<br />

Team sehr herzlich empfangen. Nach<br />

einem kleinem Snack konnten wir<br />

den tollen Spielplatz erkunden und<br />

gestalteten mit gesammelten Gräsern<br />

und Blüten tolle Bilder.<br />

Nach dem Mittagessen, das uns Familie<br />

Linder brachte, fanden wir hinter<br />

dem Haus den Zuckertütenbaum.<br />

mit dem Ausflug in die Schwimmhalle<br />

nach Gräfenhainichen. Nach dem<br />

Spaß im kühlen Nass, ging es zurück<br />

zur Feuerwehr nach Authausen, wo<br />

es zur abendlichen Stärkung Pommes<br />

mit Nuggets gab. Bei Spiel und Spaß<br />

haben wir den Abend gemütlich ausklingen<br />

lassen.<br />

Am Samstag nach dem Frühstück<br />

starteten wir zu unserem Highlight<br />

des Wochenendes: Karls Erlebnis-<br />

Dorf bei Potsdam. Dort verbrachten<br />

wir einen tollen Nachmittag in den<br />

verschiedensten Karusells, Rutschen<br />

und die klasse Achterbahn, die uns<br />

alle begeistert hat.<br />

Wir hatten wieder einmal ein wunderschönes<br />

Wochenende und bedanken<br />

uns vielmals bei unseren Jugendwarten<br />

Monique, Henry, Florian und<br />

René für die Planung und Umsetzung.<br />

Danke an die Authausener Feuerwehr<br />

und den Förderverein sowie Familie<br />

Küster für die Finanzierung und natürlich<br />

auch Danke an unsere Eltern,<br />

die uns diese Fahrt ermöglicht haben.<br />

Die Jugendfeuerwehr<br />

Authausen und Görschlitz<br />

Doch diese waren noch sehr winzig.<br />

Jedes Kind goss den Baum nochmal<br />

kräftig. Im Anschluss unternahmen wir<br />

noch eine Waldführung, wo wir unser<br />

Wissen über die Tiere im Wald unter<br />

Beweis stellen konnten.<br />

Am Nachmittag kamen alle Eltern<br />

und Geschwister, um mit uns den Abschluss<br />

der Kita-Zeit zu feiern. Und<br />

die Zuckertüten am Baum sind in der<br />

Zwischenzeit auch gewachsen und so<br />

konnte jedes Kind sich eine vom Baum<br />

pflücken.<br />

Es war ein toller Tag. Danke an das<br />

Team vom Waldhaus, an unseren<br />

Förderverein und an alle Eltern für die<br />

Unterstützung.<br />

Constanze Linke, Bezugserzieherin<br />

Die kommenden ABC-Schützen der AWO Kita „Märchenland“ freuten sich über<br />

die in der Zwischenzeit gewachsenen Zuckentüten.<br />

Foto: privat<br />

Leserpost<br />

Jüngste „Spatzen“ sagen Dankeschön<br />

Die jüngsten Kinder der AWO Kita „Spatzenhaus“ erlebten einen tollen Sommerkindertag.<br />

Foto: privat<br />

(Bad Düben/Wsp). Die jüngsten<br />

Kinder der AWO Kita „Spatzenhaus“<br />

feierten eine Sommerparty zum diesjährigen<br />

Kindertag. Viel Freude bereitete<br />

den Kindern die aufgestellte kleine<br />

Hüpfburg, die Familie Oppermann<br />

organisiert, aufgebaut und transportiert<br />

(Kossa/Wsp). Nachmittags um 16<br />

Uhr tönten die Sirenen in Kossa. Ein<br />

Haus brannte auf dem Sportplatz. Die<br />

zufällig anwesende Jugendfeuerwehr<br />

begab sich zügig zu den beiden Einsatzfahrzeugen<br />

der Feuerwehr Kossa/<br />

Durchwehna und fuhr mit Blaulicht<br />

und Martinshorn über den Sportplatz<br />

zu dem Gebäude. Dort angekommen<br />

löschten die Jungfloriane im Alter von<br />

8 bis 11 Jahren mit je einem Schnellangriffsrohr<br />

von je zwei Trupps das<br />

Feuer.<br />

Dies war einer der Höhepunkte der<br />

60-Jahr-Feier der Jugendfeuerwehr.<br />

Das Ganze wurde für die Besucher der<br />

Feier von erklärenden Kommentaren<br />

des Wehrleiters Lars Friedel begleitet.<br />

Für die Öffentlichkeit wurde am<br />

Samstagnachmittag ein umfangreiches<br />

Mitmach-Programm für Familien angeboten.<br />

So konnten die Familien in<br />

unterschiedlichen Disziplinen, wie<br />

einem Stiefelweitwurf, einen Schubkarrenrennen,<br />

einem Eierlauf und<br />

diversen anderen Wettkämpfen in der<br />

„Kinderolympiade“ mitmachen. Eine<br />

Hüpfburg war natürlich auch vor Ort.<br />

Der Kindergarten in Kossa, der dieses<br />

hat. Dafür ein herzliches Dankeschön.<br />

Mit Spielen im Garten und für alle ein<br />

Eis an diesem Sommerkindertag bleibt<br />

dieser Tag in guter Erinnerung.<br />

Die Kindergruppe mit den<br />

Erzieherinnen Yvonne Thielen und<br />

Sandy Ziemann<br />

Leserpost<br />

Jugendfeuerwehr löscht Hausbrand<br />

Die Jubilare der Kossa/Durchwehnaer Jugendwehr erhielten das Qualitätssiegel<br />

der Jugendfeuerwehr Sachsen.<br />

Foto: privat<br />

Jahr ebenfalls 60 Jahre alt wird, bot für<br />

die ganz Kleinen ein Bastelprogramm<br />

und Kinderschminken an.<br />

Am Ende des Nachmittags zeichnete<br />

Wehrleiter Friedel die kleinen und<br />

großen Teilnehmer der Kinderolympiade<br />

zwischen 3 und 62 Jahre mit je<br />

einer Medaille aus. Die teilnehmenden<br />

Jugendmannschaften der Gemeindefeuerwehren<br />

aus Laußig haben für<br />

ihre großartigen Leistungen zusätzlich<br />

je einen Pokal überreicht bekommen.<br />

Als besondere Auszeichnung überreichte<br />

der Kreisfeuerwehrverbands-<br />

Vorsitzende Georg Seitz der Jugendfeuerwehr<br />

mit ihrem stellvertretenden<br />

Jugendwart Paul Hohmann das<br />

Qualitätssiegel der Jugendfeuerwehr<br />

Sachsen. Das Qualitätssiegel ist ein<br />

sächsischer Maßstab für gute Jugendarbeit,<br />

dass bis dato in Sachsen nur<br />

etwas mehr als 100-mal vergeben<br />

werden konnte.<br />

Ebenfalls wurde Ralf Tauchnitz, Inhaber<br />

der Bäckerei Krone, für seine<br />

jahrelange Unterstützung der Feuerwehr<br />

Kossa/Durchwehna als „Förderer<br />

der Feuerwehr“ ausgezeichnet.<br />

Georg Seitz


<strong>Dübener</strong><br />

WOCHENSPIEGEL<br />

28. Juni <strong>2023</strong> AUS DER REGION 19<br />

Diese Anzeige ist ausschließlich in der<br />

Printausgabe sichtbar.<br />

Grundschule Bad Schmiedeberg mit Kneipp-Titel<br />

(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny). Im<br />

Bad Schmiedeberger Stadtwald gibt<br />

es einen recht markanten Weg, der in<br />

der Bevölkerung als „Pfarrdamm“ bekannt<br />

ist. Auffallend sind die großen<br />

alten Eichen, die diesen Weg alleemäßig<br />

säumen. Dem aufmerksamen<br />

Wanderer wird an jener Stelle nicht<br />

entfallen, dass mehrere dieser prächtigen<br />

Bäume beschildert sind. Bis jetzt<br />

sind es neun ihrer Art, die jeweils<br />

einen anderen Vornamen tragen.<br />

Dabei handelt es sich um Namen<br />

von Jungen und Mädchen, die die<br />

Bad Schmiedeberger Grundschule<br />

besuchen. Zum einen zeigen sie besonders<br />

gute schulische Leistungen,<br />

sind aber auch an Themen der Natur<br />

interessiert. In diesem Jahr wurde<br />

diese Auszeichnung Arvid Hoppe<br />

aus Großwig zuteil. Der Bursche besucht<br />

die Klasse 4a und interessiert<br />

sich sehr für Tiere und Pflanzen, wie<br />

von Schulleiterin Romy Rößler zu erfahren<br />

war.<br />

Dass es diese Baumpatenschaft für<br />

Kinder am Pfarrdamm gibt, ist übrigens<br />

auf eine Initiative der Heidefreundin<br />

und ehemaligen Oberförsterin<br />

Elfriede Jentzsch aus Patzschwig<br />

zurückzuführen. Die erste Schülerin,<br />

die diese Ehrung erfuhr, heißt Charlotte<br />

Georgi. Die Tradition wird seitdem<br />

durch die Bad Schmiedeberger<br />

Ortsgruppe des Vereins <strong>Dübener</strong><br />

Heide, der Stadt und der Grundschule<br />

weitergeführt.<br />

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Baumpatenschaften fortgesetzt und Radprüfungen absolviert<br />

Arvid Hoppe vor „seiner“ Eiche mit Betreuungsförster Tobias Stichel (l.) und<br />

Gunnar Müller von der Bad Schmiedeberger Ortsgruppe. Fotos: (Wsp) Nyari<br />

Heideverein-Ortsgruppe aktiv<br />

Die Bad Schmiedeberger Ortsgruppe<br />

wurde 1990 gegründet. Heute besteht<br />

sie aus 26 Mitgliedern. Vorsitzender<br />

ist Gunnar Müller. Außer, dass sie<br />

die Schüler-Patenschaft begleiten,<br />

gibt es eine weitere Patenschaft mit<br />

der Montessori-Kindertagesstätte<br />

„Haus Sonnenblume“. Diese besteht<br />

unter anderem darin, dass jeden<br />

Monat ein sogenanntes Walderleben<br />

mit den Vorschulkindern stattfindet.<br />

Dann geht es mit den Jungen und<br />

Mädchen zwei Stunden lang hinaus<br />

in die Natur, die sich in Bad Schmiedeberg<br />

ja unmittelbar vor der Haustür<br />

befindet.<br />

Die Ortsgruppe selber trifft sich im<br />

Schnitt alle zwei Monate. „Außerdem<br />

gehen wir gern zusammen wandern<br />

oder unternehmen gemeinsame Radtouren“,<br />

erklärt Müller. Er selbst war<br />

viele Jahre seines Lebens beruflich<br />

im Bereich Forst und Landschaftsgartenbau<br />

tätig. Für ihn ist es wichtig,<br />

dass die Heranwachsenden von klein<br />

auf an mit der Natur in Berührung<br />

kommen und eine gewisse Liebe zu<br />

Wald und Heimat entwickeln.<br />

Radfahrprüfungen bestanden und<br />

gemeinsame Tour<br />

„Wir motivieren unsere Kinder bereits<br />

beizeiten zum Fahrradfahren“,<br />

erklärt Romy Rößler. Kurz vor der<br />

Baumpaten-Ehrung belegten tatsächlich<br />

alle Viertklässler eine offizielle<br />

Radfahrprüfung, die aus einer<br />

theoretischen und einer praktischen<br />

Prüfung bestand. Nur so war es möglich,<br />

dass alle gemeinsam – also 31<br />

Kinder – mit einigen Erwachsenen<br />

zusammen durch die ganze Stadt bis<br />

in den Wald hineinfuhren. Die etwa<br />

fünf Kilometer lange Strecke führte<br />

von der Schule am Bahnhof vorbei,<br />

die Luisenstraße und dann an der Klinik<br />

<strong>Dübener</strong> Heide entlang. Hinter<br />

Moschwig und dem Waldschlösschen<br />

führte der Weg am Waldparkplatz<br />

vorbei bis zum Pfarrdamm. Da<br />

hatten sich die Kidis erst einmal ein<br />

tolles Waldpicknick verdient, ehe der<br />

eigentliche Patenschafts-Akt begann.<br />

Es wurden Lieder gesungen und Gedichte<br />

vorgetragen.<br />

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Schule wird Kneipp-Schule<br />

„Wir sind seit 13. April <strong>2023</strong> offiziell<br />

eine vom Kneipp-Bund anerkannte<br />

Kneipp-Grundschule“, sagt Rößler.<br />

Am 5. Juli ist es Bürgermeister Martin<br />

Röthel (SPD) eine besondere Freude,<br />

im Rahmen der Verabschiedung der<br />

Viertklässler dann den neuen offiziellen<br />

Namen „Kneipp-Grundschule<br />

Bad Schmiedeberg“ zu verleihen.<br />

Wie von der Schulleiterin zu erfahren<br />

ist, habe man seit 2008 – sage und<br />

schreibe also 15 Jahre lang – darauf<br />

hingearbeitet. Wie sich das Ganze im<br />

Schulalltag und in Projekten in den<br />

verschiedenen Kneipp-Säulen gestaltet,<br />

werden wir in einem späteren Beitrag<br />

erläutern.<br />

Die beiden Klassen radelten von der Schule bis zum Pfarrdamm.<br />

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erscheint am <strong>12</strong>. Juli mit dem<br />

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Leserpost<br />

Die kurze Nacht des Bechterew<br />

(Bad Düben/Wsp). Vor wenigen Tagen<br />

haben wir, die Ortsgruppe Eilenburg<br />

unsere „Kurze Nacht des Bechterew“<br />

gefeiert. Im Voraus machten wir<br />

uns Gedanken, über das Wo und Wie.<br />

So kamen wir gemeinsam in unserer<br />

Gruppe zu dem Entschluss, dass dieser<br />

Tag für uns ist. Also tun wir das, was<br />

uns „guttut“ und machen Sport, gewohnte<br />

Zeit, gewohnter Ort.<br />

Die Entscheidung war getroffen und<br />

der Platz „Am Froschbrunnen“ festgelegt.<br />

Die Mitglieder unserer Gruppe<br />

hatten schon lange mal wieder Lust auf<br />

ein Training im Bad <strong>Dübener</strong> Kurpark.<br />

Dazu luden wir vorab im <strong>Dübener</strong><br />

<strong>Wochenspiegel</strong> alle Interessierten zu<br />

einem gemeinsamen Training ein. So<br />

trafen sich am besagten Dienstag im<br />

Nieselregen einige Sportfreunde. Wir<br />

hatten sehr viel Spaß miteinander und<br />

am nächsten Tag auch Muskelkater.<br />

Fazit: In der Natur braucht es keine<br />

Geräte zum Trainieren. Bäume, Bänke,<br />

Wiesen und Treppenstufen sind ideale<br />

Helfer, um Kraft, Beweglichkeit und<br />

Koordination zu verbessern.<br />

Einen großen Dank möchten wir an<br />

dieser Stelle der MEDICLIN Bad Düben<br />

und dem Reha-Therapeuten-Team<br />

für ihre Unterstützung aussprechen.<br />

Vielen Dank!<br />

PS: Morbus Bechterew ist eine rheumatische<br />

Erkrankung des Skelettsystems,<br />

welche zu einer Versteifung<br />

der Wirbelsäule führen kann. Kurze<br />

Nächte begleiten den Erkrankten<br />

häufig. Regelmäßig durchgeführte<br />

Übungen sind zwingend erforderlich,<br />

um Schmerzen zu verringern und<br />

größtmögliche Mobilität zu erhalten.<br />

Deutschlandweit sind 374 Bechterew-<br />

Selbsthilfegruppen aktiv, 20 davon in<br />

Sachsen.<br />

Dirk Buttgereit, Gruppensprecher<br />

Eilenburg des DVMB<br />

Probleme<br />

mit Wespen?<br />

Wir beraten<br />

Sie!<br />

Meisterfachbetrieb<br />

seit 1946<br />

Holzschutz<br />

Taubenabwehr<br />

Schädlingsbekämpfung<br />

Inh.: Torsten Berger • Blücherstr. 14 • 04509 Delitzsch<br />

Tel.: 034202 / 6 42 16 • Fax: 64326<br />

Funk: 0172 / 3 40 02 48<br />

E-Mail: bergerttdz@aol.com<br />

Die Mitglieder der Bechterew-Selbsthilfegruppe Eilenburg trafen sich zu einer<br />

kleinen Sportrunde im Bad <strong>Dübener</strong> Kurpark.<br />

Foto: privat

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