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Unternehmen für Mensch und Umwelt

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2 facebook.com/MediaplanetStories<br />

@Mediaplanet_germany<br />

Please recycle<br />

Lesen Sie mehr auf sozialeverantwortung.info<br />

VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT<br />

IN DIESER AUSGABE JUNI 2023<br />

&<br />

Rachel Apelbaum<br />

Jede:r kann zu einer nachhaltigen<br />

<strong>und</strong> lebenswerten<br />

Zukunft beitragen, man muss<br />

es nur wollen.<br />

die nachhaltigkeitsmesse<br />

auf tour<br />

Berlin 2./ 3. September<br />

Köln 16./ 17. September<br />

Hamburg 23./ 24. September<br />

Münster 7./ 8. Oktober<br />

Wien 11./ 12. November<br />

Tickets & Infos:<br />

Autarkia.info<br />

Daria Gauger<br />

Klimaschutz muss jetzt<br />

passieren. Von jedem<br />

einzelnen, <strong>für</strong> das<br />

Allgemeinwohl. Heute.<br />

Project Manager: Rachel Appelbaum & Daria Gauger, Business Development Manager: Sarra Gläsing & Samantha Stinner, Geschäftsführung: Richard Båge<br />

(CEO), Henriette Schröder (Managing Director), Alexandra Lassas (Content and Production Manager), Philipp Colaço (Director Business Development), Lea<br />

Hartmann artstudiolh (Layout and Illustration), Cover: Privat, Mediaplanet-Kontakt: de.redaktion@mediaplanet.com / Alle Artikel, die mit “In Zusammenarbeit<br />

mit“ gekennzeichnet sind, sind keine neutrale Redaktion der Mediaplanet Verlag Deutschland GmbH. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige<br />

Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich <strong>und</strong> divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen <strong>für</strong> alle Geschlechter.<br />

Warum wir von Selbstschutz sprechen sollten<br />

anstatt von <strong>Umwelt</strong>schutz<br />

Fast jeder hat mittlerweile schon<br />

einmal von <strong>Umwelt</strong>schutz gehört,<br />

doch Selbstschutz würde viel<br />

besser passen. Mutter Erde hat<br />

bereits gut funktioniert, bevor wir vor einigen<br />

h<strong>und</strong>erttausend Jahren begannen, die<br />

Welt zu bevölkern. Wenn wir die gesamte<br />

Erdgeschichte in einen 24-St<strong>und</strong>en-Tag<br />

pressen, würde der moderne <strong>Mensch</strong> erst<br />

zwei Minuten vor Mitternacht als neue<br />

Art auftauchen. Irgendwann werden wir<br />

höchstwahrscheinlich nicht mehr existieren,<br />

aber die Erde wird uns überleben.<br />

Wir sind jedoch vollständig von einem<br />

funktionierenden Ökosystem abhängig <strong>und</strong><br />

von all den Millionen Arten <strong>und</strong> der<br />

einzigartigen Flora <strong>und</strong> Fauna auf unserem<br />

blauen Planeten in unserem Universum.<br />

Wenn alle <strong>Mensch</strong>en so leben würden<br />

wie wir in Deutschland, bräuchten<br />

wir mindestens drei Erden. Unser ökologischer<br />

Fußabdruck von über 11 Tonnen pro<br />

Jahr <strong>und</strong> Person in Deutschland ist einfach<br />

zu groß <strong>und</strong> nicht mit den planetaren<br />

Grenzen vereinbar.<br />

Jeder von uns ist Teil des Problems, <strong>und</strong><br />

deshalb können <strong>und</strong> müssen wir auch<br />

alle Teil der Lösung sein, um die Klimaziele<br />

der Vereinten Nationen zu erreichen.<br />

Es erfordert natürlich eine tiefgreifende<br />

Transformation hin zu einer nachhaltigen<br />

Gesellschaft, sowohl von der Wirtschaft<br />

als auch von den Parteien. Aber nur mit<br />

einem starken Dreiklang aus Wirtschaft,<br />

Gesellschaft <strong>und</strong> Politik können wir<br />

gemeinsam das Ziel von 1,5 Grad erreichen.<br />

Wenn wir über Maßnahmen zum Klimaschutz<br />

nachdenken, denken wir oft an<br />

Autos, Fabriken <strong>und</strong> Flugzeuge, aber<br />

nicht an unsere Ernährung. Dabei entsteht<br />

etwa ein Drittel aller globalen Treibhausgasemissionen<br />

durch die Herstellung<br />

<strong>und</strong> Verarbeitung von Lebensmitteln. Im<br />

März 2023 hat das renommierte Journal<br />

"Nature Food" schockierende neue Zahlen<br />

veröffentlicht, die uns alle zum Nachdenken<br />

anregen sollten. Es gibt keinen<br />

einfacheren <strong>und</strong> effektiveren Weg, wie<br />

wir unseren ökologischen Fußabdruck<br />

reduzieren können. Lebensmittelverschwendung<br />

ist in den letzten Jahrzehnten<br />

mit zunehmendem Wohlstand der<br />

Weltbevölkerung zum Hauptfaktor <strong>für</strong><br />

die Zerstörung unseres Lebensraums<br />

geworden. Laut "Nature Food" ist die weltweite<br />

Lebensmittelindustrie <strong>für</strong> mehr Treibhausgasemissionen<br />

verantwortlich als die<br />

EU <strong>und</strong> die USA zusammen. Weltweit verursacht<br />

die Verschwendung von Lebensmitteln<br />

10-mal mehr CO 2<br />

-Emissionen als<br />

der Flugverkehr. Allein in Deutschland werden<br />

jährlich 18 Millionen Tonnen Lebensmittel<br />

verschwendet, was ungefähr einer<br />

vollen LKW-Ladung pro Minute entspricht.<br />

Weltweit werden 2,5 Milliarden Tonnen<br />

Lebensmittel entlang der gesamten Wertschöpfungskette<br />

verschwendet, <strong>und</strong> ein<br />

Großteil davon von uns zuhause. Jeder<br />

Deutsche wirft umgerechnet etwa 300€<br />

Lebensmittel in den Müll. Obwohl wir<br />

uns diesen Luxus wirtschaftlich leisten<br />

können, ist dies ethisch <strong>und</strong> ökologisch<br />

gesehen eine Katastrophe <strong>und</strong> nicht mehr<br />

hinnehmbar.<br />

Jeder von uns kann seinen Beitrag zur<br />

Wertschätzung von Lebensmitteln leisten,<br />

indem wir bewusster <strong>und</strong> pflanzlicher<br />

konsumieren, Lebensmittel retten <strong>und</strong> die<br />

Mittel zum Leben auch als solche wertschätzen.<br />

Denn das MHD heißt ja „mindestens<br />

haltbar bis“ <strong>und</strong> nicht „sofort tödlich<br />

ab“.<br />

Text<br />

Raphael Fellmer<br />

Jeder von uns ist Teil des Problems,<br />

deshalb können <strong>und</strong> müssen wir<br />

auch alle Teil der Lösung sein!<br />

Raphael Fellmer ist Unternehmer, Klima-Aktivist <strong>und</strong> Autor.<br />

Seine Karriere als Lebensmittelretter begann 2009 als Mülltaucher,<br />

dann lebte er fünf Jahre im "Geldstreik" <strong>und</strong> machte die<br />

foodsharing Bewegung groß. Heute ist er Geschäftsführer<br />

<strong>und</strong> Mitgründer von SIRPLUS.<br />

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