Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 13 - Jahrgang 2023
Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 13 - Jahrgang 2023 mit dem gewerblichen Sonderthema "Tipps für den Sommer"
Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 13 - Jahrgang 2023
mit dem gewerblichen Sonderthema "Tipps für den Sommer"
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: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :<br />
30<br />
Jahre<br />
www.duebener-wochenspiegel.de<br />
inklusive Amtsblatt Stadt Bad Düben & Gemeinde Laußig | 31. <strong>Jahrgang</strong> | Nr. <strong>13</strong> | 12. Juli <strong>2023</strong><br />
Pohlenz-Werke in Torgau<br />
Der bekannte Wöllnauer Maler Volker<br />
Pohlenz stellt ab Ende Juli einen<br />
kleinen Teil seiner beeindruckenden<br />
Werke in der Kleinen Galerie zu Torgau<br />
aus.<br />
Seite 4<br />
Abschluss in der Tasche<br />
69 junge Menschen meisterten auf der<br />
Oberschule und dem Evangelischen<br />
Schulzentrum Bad Düben erfolgreich<br />
ihre Abschlussprüfungen. Wir liefern<br />
die (letzten) Klassenfotos.<br />
Seite 11<br />
Gewerbliches<br />
Sonderthema in<br />
dieser <strong>Ausgabe</strong>:<br />
Tipps für den Sommer<br />
Seite 15 bis 18<br />
Umbau des Einzelhandelstandorts in der Dommitzscher Straße<br />
Kreisel kommt ab Herbst – große Umleitung und temporäre Zufahrt<br />
(Bad Düben/Wsp/kp). Dass REWE<br />
plant, den Gebäudekomplex des Einzelhandelsstandorts<br />
in der Dommitzscher<br />
Straße komplett umzukrempeln,<br />
ist bekannt (wir berichteten).<br />
Grob gehe es darum, dass die aktuelle<br />
Anordnung gespiegelt wird, die in die<br />
Jahre gekommenen Objekte abgerissen<br />
und neugebaut werden sollen,<br />
Penny und Rossmann dabei auf die<br />
andere Seite kommen.<br />
Bevor REWE mit dem großen Umbauprojekt<br />
startet, will die Stadt in<br />
diesem Zuge die unübersichtliche<br />
Zufahrt neu regeln. Wie bereits bekannt<br />
ist, soll die Verkehrssituation<br />
mit einem Kreisverkehr neu geordnet<br />
werden. „Wir liegen hier voll im Zeitplan,<br />
haben die Bauarbeiten bereits<br />
ausgeschrieben. Ende September/Anfang<br />
Oktober soll es losgehen“, informierte<br />
Bauamtsleiter Thomas Brandt<br />
in der letzten Woche. Als Bauzeit<br />
sind etwa neun Monate geplant, in<br />
der in diesem Bereich eine Vollsperrung<br />
eingerichtet wird. Die temporäre<br />
Zufahrt zum REWE-Komplex soll<br />
direkt hinter dem Grundstück Schorm<br />
So soll es später einmal aussehen: Penny und Rossmann wechseln auf die andere<br />
(entgegengesetzte) Seite, REWE (in der Grafik am rechten Rand) wird an gleicher<br />
Stelle neugebaut. Die Zufahrt wird künftig über einen neuen Kreisverkehr (orange,<br />
halblinks nach oben geht es in Richtung Durchwehnaer Straße) geregelt.<br />
Grafik: Ingenieurbüro für Tiefbau Noack, Berlin<br />
Der Marktkomplex erhält ein komplett neues Gesicht. Die vorhandenen Gebäude sollen abgerissen und zeitgemäß sowie besonders<br />
energieeffizient neugebaut werden.<br />
Foto: (Wsp) Phillipp<br />
(aktueller Diakonie-Standort) erfolgen.<br />
Der Waldhofsweg soll über den<br />
Dahlienweg beziehungsweise den<br />
Torgischen Weg mit Einbahnstraßenregelung<br />
zu erreichen sein. Anlieger<br />
werden rechtzeitig informiert.<br />
Der Vorentwurf des Bebauungsplans<br />
wurde im Stadtrat bei drei Enthaltungen<br />
von Markus Aé, Susann Pfalz<br />
und Torsten Gaber (alle Bürgerkreis)<br />
gebilligt und zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung<br />
freigegeben. Die<br />
REWE-Verantwortlichen sollen demnächst<br />
auch in die Kurstadt eingeladen<br />
werden, um sich über Ideen und<br />
Wünsche auszutauschen. So pocht<br />
die Stadt auf Baumpflanzungen, eine<br />
Stromtankstelle sowie mindestens 40<br />
Prozent begrünte Dächer.<br />
Was REWE-Sprecherim Stephanie<br />
Behrens auf Anfrage unserer Zeitung<br />
antwortete, geht schon in die<br />
gewünschte Richtung: „REWE will<br />
langfristig investieren und ein zeitgemäßes<br />
sowie besonders energieeffizientes<br />
Green Building errichten.<br />
Der Einsatz modernster Anlagen für<br />
Heizung, Lüftung und Beleuchtung<br />
und eine wirksame Dämmung reduzieren<br />
den Energiebedarf des Gebäudes<br />
um über 40 Prozent im Vergleich<br />
zu einem Standardbau. Als Herzstück<br />
des neuen REWE-Marktes ist<br />
ein Marktplatz mit Obst und Gemüse<br />
vorgesehen. Eine Salatbar gehört<br />
ebenso dazu wie eine große Auswahl<br />
an Lebensmitteln aus der Region und<br />
Erzeugnisse in Bio-Qualität. Die Frische<br />
steht im Mittelpunkt des neuen<br />
REWE-Konzepts.“ Da die Planungsund<br />
Genehmigungsprozesse weiterhin<br />
laufen, könne man im Moment<br />
jedoch keine weiteren Details zum<br />
Bauzeitplan und zu eventuell nötigen<br />
Schließzeiten mitteilen.<br />
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2<br />
AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 12. Juli <strong>2023</strong><br />
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Hoffnung für Gastronomie?<br />
„Rotes Haus“ hat neuen Besitzer<br />
(Brösen/Wsp/kp). Seit Wochen<br />
konnte man rund um die frühere Traditionsgaststätte<br />
„Rotes Haus“ im Bad<br />
<strong>Dübener</strong> Mini-Stadtteil Brösen rege<br />
Bautätigkeiten beobachten. Wie nun<br />
bekannt wurde, hat das auch einen<br />
guten Grund: Das geschichtsträchtige<br />
Objekt direkt an der Bundesstraße 2<br />
zwischen Wellaune und Lindenhayn<br />
hat einen neuen Besitzer. René Triller,<br />
der in Leipzig ein Trockenbau- und<br />
Hausmeisterserviceunternehmen leitet<br />
und vor sieben Jahren nach Brösen<br />
zog, hat den Schritt gewagt und gemeinsam<br />
mit seiner Frau die Immobilie<br />
erworben.<br />
Seitdem wird fleißig gewerkelt, aktuell<br />
laufen die Dachdeckerarbeiten. Der<br />
alte Charme soll teilweise erhalten<br />
bleiben, dennoch ist noch einiges zu<br />
tun. Schließlich steht bereits der Plan:<br />
Mitte 2024 soll das Lokal wieder öffnen<br />
– allerdings nicht per Eigenbetrieb.<br />
Triller sucht nach einem interessierten<br />
Pächter.<br />
Das „Rote Haus“ genoss zu DDR-<br />
Zeiten einen ausgezeichneten Ruf,<br />
erfreute sich vor allem bei den Leipzigern,<br />
die es an den Wochenenden<br />
in die <strong>Dübener</strong> Heide zog, großer<br />
Beliebtheit. Wünschenswert wäre ein<br />
Comeback allemal.<br />
Neue Bürgermeisterin in Bad Schmiedeberg<br />
Heike Dorczok vor dem Stadtrat offiziell vereidigt<br />
„Ich schwöre...“ Heike Dorczok (CDU/FW) legte am vergangenen Donnerstag im Rahmen der Stadtratssitzung ihren Amtseid<br />
ab. Schließlich ist sie ab 1. August neue Bürgermeisterin der Stadt Bad Schmiedeberg. Unter den Augen von Hauptamtsleiter<br />
Uwe Hackel (l.) sowie Stadtratsvorsitzenden Eckhard Reiche (FW) unterzeichnete sie den Amtseid und erhielt im Anschluss<br />
die Ernennungsurkunde. Zur Erinnerung: Bei der Wahl am 21. Mai setzte sich Dorczok mit 61,35 Prozent deutlich gegen<br />
ihre beiden Mitbewerber Veit Baier (parteilos, 20,27 %) und Guido Borkowsky (AfD, 18,39 %) durch. Sie löst damit Martin<br />
Röthel (SPD) ab, der nach einer Legislaturperiode nicht noch einmal antrat und zum 31. Juli seinen Stuhl räumt.<br />
Foto: (Wsp) Nyari<br />
Geplante Photovoltaik-Freiflächenanlage im Stadtteil Brösen<br />
Natürliche Idylle oder Chance für erneuerbare Energien?<br />
(Brösen/Wsp/kp). Der Vorentwurf<br />
des Bebauungsplanes für die geplante<br />
Photovoltaik-Freiflächenanlage im Bad<br />
<strong>Dübener</strong> Mini-Stadtteil Brösen wurde<br />
in der vergangenen Woche mehrheitlich<br />
beschlossen. Wie bereits im April<br />
berichtet, beabsichtigt die Agrargenos-<br />
Auf dieser 24 Hektar großen Fläche im Bad <strong>Dübener</strong> Mini-Stadtteil Brösen soll<br />
eine riesige Photovoltaik-Freiflächenanlage entstehen. Foto: (Wsp) Phillipp<br />
senschaft Hohenprießnitz als Eigentümer<br />
des 24 Hektar großen Areals, eine<br />
riesige PV-Anlage zu errichten, da die<br />
Ackerfläche aufgrund ihres sandigen<br />
Bodens nicht länger wirtschaftlich ist.<br />
Die Behörden und Träger öffentlicher<br />
Belange werden nun am Projekt beteiligt.<br />
Laut heutigem Amtsblatt werde<br />
es zur Anlage am 1. August, um 17<br />
Uhr eine Informationsveranstaltung im<br />
Tiefenseer Bürgerhaus geben.<br />
Lediglich Mathias Jung (Linke) enthielt<br />
sich (erneut) seiner Stimme. „Diese<br />
Fläche liegt mir sehr am Herzen, ich<br />
kann darüber nicht einfach abstimmen.<br />
Durch die Urspünglichkeit der Natur ist<br />
die Fläche eine wahre Idylle. Außerdem<br />
sind magere Böden wichtig für die Natur,<br />
die ihre Rückzugsgebiete braucht“,<br />
sagte der Wellauner. Michael Noack<br />
(WBD) entgegnete, dass der Eigentümer<br />
mit diesem Vorhaben noch das<br />
Beste aus der Fläche raushole. Ertragsreich<br />
sei diese schon längst nicht mehr.<br />
Michael Seidel (SPD) regte die Verwaltung<br />
in diesem Zusammenhang<br />
an, weitere Flächen, die für derartige<br />
Zwecke infragekommen, aufzulisten.<br />
„Solche Anfragen wird es in Zukunft<br />
häufiger geben.“<br />
Wehrleitungen<br />
Schnaditz und Reibitz<br />
haben gewählt<br />
(Schnaditz/Reibitz/Wsp/kp). Sowohl<br />
der Löbnitzer Gemeinde- als auch der<br />
Bad <strong>Dübener</strong> Stadtrat bestätigten in<br />
ihren jüngsten Sitzungen die Wahlergebnisse<br />
der Orts- beziehungsweise<br />
Stadtteilwehrleitungen.<br />
Zum einen wurde in Reibitz gewählt.<br />
Hier wurde Hauptlöschmeister Tilo<br />
Libuschewski in seinem Amt als<br />
Ortswehrleiter bestätigt. Neuer Stellvertreter<br />
ist Christian Mühlner. Zum<br />
anderen wurde im Bad <strong>Dübener</strong> Stadtteil<br />
Schnaditz abgestimmt. Hier blieb<br />
alles beim Alten: Stadtteilwehrleiter ist<br />
weiterhin Fred Vogelweider. Dessen<br />
Stellvertreter heißt auch künftig Mario<br />
Jungchen.<br />
Die Amtsperiode ist auf die Dauer von<br />
fünf Jahren festgelegt.<br />
In Alarmbereitschaft<br />
Hohe Waldbrandgefahr<br />
in unserer Region<br />
(Bad Düben/Wsp/kp). Wie in den<br />
Jahren zuvor bringt auch der diesjährige<br />
Sommer wieder anhaltend<br />
hohe Temperaturen und wenig Niederschläge.<br />
Die Kameraden der Freiwilligen<br />
Feuerwehren sind in ständiger<br />
Alarmbereitschaft. Schließlich ist<br />
die Waldbrandsaison gestartet. Erst<br />
zu Beginn der vergangenen Woche<br />
brannten mehrere Tausend Quadratmeter<br />
Waldboden an der Staatsstraße<br />
11 zwischen Laußig und Eilenburg<br />
auf Höhe der Mörtitzer Forsthäuser.<br />
Mit vereinten Kräften konnten die<br />
Wehren aus Laußig, Mörtitz, Gruna,<br />
Doberschütz, Eilenburg und Bad Düben<br />
Schlimmeres verhindern.<br />
Aufgrund der anhaltenden hohen<br />
Waldbrandstufen in unserer Region ist<br />
derzeit höchste Vorsicht geboten beim<br />
Betreten der Wälder.<br />
Anfang letzter Woche brannten mehrere<br />
Tausend Quadratmeter Waldboden<br />
zwischen Laußig und Eilenburg.<br />
Foto: FFW Bad Düben
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
12. Juli <strong>2023</strong> AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 3<br />
22. Holzskulpturenwettbewerb „Kunst mit Kettensägen“<br />
Größtes Sommerfest der Heide im Hammerbachtal<br />
(Tornau/Wsp/kp). Traditionell am<br />
letzten Juli-Wochenende (29./30.07.)<br />
klappert nicht die Mühle am rauschenden<br />
Bach, sondern es knattern die<br />
Kettensägen am Hammerbach. Die 22.<br />
Auflage des Internationalen Holzskulpturenwettbewerbs<br />
„Kunst mit Ketten-<br />
(Region/Wsp/ny). Weihnachtsfans,<br />
die mehrere Märkte besuchen möchten,<br />
müssen sich in diesem Jahr besonders<br />
sputen. Schließelich fällt der<br />
4. Advent 2024 auf Heiligabend und<br />
damit stehen nur drei Wochenenden<br />
für den Weihnachtsmarktbummel zur<br />
Verfügung. Wir haben uns jetzt schon<br />
einmal in der Region umgehört, um in<br />
Erfahrung zu bringen, wann welcher<br />
Ort zum Weihnachtsevent einlädt.<br />
Immerhin haben die Städte der Region<br />
ihre komplette Planung bereits<br />
im Sack.<br />
Impressum<br />
<strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong><br />
Herausgeber:<br />
Verlagshaus „Heide-Druck“<br />
Neuhofstraße 22 –23<br />
04849 Bad Düben<br />
Tel.: 034243/24602, Fax: 24603<br />
E-Mail: info@heide-druck.com<br />
www.duebener-wochenspiegel.de<br />
Redaktion: Kevin Phillipp (kp)<br />
ViSdP:<br />
Layout:<br />
Anzeige:<br />
Druck:<br />
Heike Nyari (ny)<br />
Alexander Schütz (as)<br />
Anja Sambale<br />
Sybille Spielbühler<br />
MZ Druckereigesellschaft<br />
mbH, Halle (Saale)<br />
Erscheinungsweise:<br />
Mittw./Donn. aller 14 Tage<br />
Auflage: 12.700 Exemplare<br />
kostenlos an die Haushalte<br />
im Einzugsgebiet.<br />
Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter<br />
Änderungen in Anzeige und<br />
Redaktion übernimmt der Verlag keine<br />
Gewähr, für unverlangt ein gesandtes<br />
Material keine Haftung. In Leserbriefen<br />
sowie Zuschriften von Parteien<br />
oder Wählergemeinschaften geäußerte<br />
Meinungen müssen nicht mit jener der<br />
Redaktion übereinstimmen.<br />
sägen“ findet wie gewohnt an beiden<br />
Tagen an Weichers Mühle in Tornau<br />
statt. Ortsbürgermeister Udo Reiss<br />
und Heidevereins-Vorsitzender Axel<br />
Mitzka freuen sich auf 24 Teilnehmer<br />
aus Deutschland, Österreich, Polen<br />
und der Schweiz sowie acht englische<br />
Die Veranstalter freuen sich auf die 22. Auflage: Tornaus Ortsbürgermeister Udo<br />
Reiss (l.) und Heidevereins-Vorsitzender Axel Mitzka. Foto: (Wsp) Phillipp<br />
Jetzt schon mal an die (kurze) Adventszeit denken?!<br />
Studenten aus dem Forst- und Umweltbereich,<br />
die sich in Kooperation mit<br />
dem Presseler Bildungshaus Heideland<br />
aktuell in unserer Region aufhalten.<br />
„Es ist mit bis zu 5.000 Besuchern<br />
das größte Sommerfest der <strong>Dübener</strong><br />
Heide. Im Mittelpunkt steht – und<br />
das ist seit Anbeginn so – aber der<br />
Wald“, stellt Mitzka klar. So wird es<br />
wieder einen regionalen Markt sowie<br />
Infostände zu Biber, Wolf und Wildkatze<br />
geben. Auf der Bühne wird ein<br />
kulturelles Programm geboten – mit<br />
Livemusik am Samstagabend, einem<br />
Freiluftgottesdienst am Sonntag, gefolgt<br />
von Blasmusik zum Frühschoppen<br />
sowie dem Auftritt von Schäfer<br />
Heinrich am Nachmittag.<br />
Am Sonntagnachmittag ist auch die<br />
Siegerehrung angesetzt. Hier werden<br />
die Zuschauer- und Künstlerpreise<br />
verliehen. Das Motto für die Holzkünstler<br />
lautet in diesem Jahr „Mythos<br />
deutscher Wald“.<br />
Den Anfang macht Bad Düben: Traditionell<br />
feiert die nordsächsische Kurstadt<br />
am 1. Advent. Wie von Barbara<br />
Paul von der Stadtverwaltung zu erfahren<br />
ist, sind die Planungen weitestgehend<br />
abgeschlossen. Los geht es am<br />
Freitagnachmittag (01.12.) und endet<br />
Sonntag (03.12.), 18 Uhr. Dazwischen<br />
wird ein Feuerwerk geboten, dass sich<br />
wirklich sehen lassen kann, An mehreren<br />
Locations gleichzeitig können<br />
die Gäste bummeln, kaufen, naschen<br />
und staunen. Auf dem Marktplatz<br />
stehen die Buden rings um den großen<br />
Weihnachtsbaum und es gibt ein abwechslungsreiches<br />
Programm auf der<br />
Bühne. Mit dabei sind unter anderem<br />
Anima, die Oldfire City Stompers, eine<br />
Schalmeienkapelle und die Kurrende.<br />
Nur einen guten Steinwurf entfernt<br />
liegen das Evangelische Schulzentrum<br />
und die Stadtkirche, die zum<br />
Adventsgestöber einladen. Natürlich<br />
lohnt auch der Weg zur Obermühle.<br />
Der Museumsdorf-Verein wird im<br />
Rahmen des Adventsglühens ebenfalls<br />
alle Weihnachtsregister ziehen. Eventuell<br />
zieht auch das NaturparkHaus am<br />
selben Wochenende mit.<br />
Ob jemand in Bad Schmiedeberg einen<br />
Weihnachtsmarkt in der Stadt organisiert,<br />
ist noch offen. Fest steht jedoch,<br />
dass die Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg<br />
Kur-GmbH vom 20. bis 22.<br />
Dezember zum traditionellen Markt<br />
in der Kurpromenade einlädt – dort,<br />
wo sich seit nunmehr drei Jahrzehnten<br />
die schöne echte erzgebirgische Weihnachtspyramide<br />
dreht. Es wird auch<br />
§<br />
„Ärger<br />
?<br />
„Ärger mit dem<br />
Vermieter“?<br />
§<br />
dem Vermieter“?<br />
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Schlossweihnacht kommt zurück / Märkte in der Region in Planung<br />
Vor dem Bad Schmiedeberger Kurhaus wird sich die sagenumwobene Pyramide<br />
wieder drehen und auch in Bad Düben wird der (Weihnachts-)Bär wieder steppen.<br />
Wie „vor Corona“: Die Hohenprießnitzer Schlossweihnacht wird es wieder an zwei<br />
Wochenenden geben.<br />
Fotos: (Wsp) Archiv Nyari<br />
wieder eine Waldweihnacht auf der<br />
„Schönen Aussicht“ am 2. Advents-<br />
Wochenende geben.<br />
Was viele Weihnachtsfans erfreut:<br />
Die Romantische Schlossweihnacht<br />
in Hohenprießnitz öffnet wieder seine<br />
Pforten. Wie von Besitzer Konrad<br />
Obermüller zu erfahren ist, wird am 2.<br />
und 3. Advents-Wochenende jeweils<br />
am Samstag und am Sonntag auf dem<br />
weitläufigen Schlossgelände und in<br />
den Räumlichkeiten weihnachtliches<br />
Flair die Besucher erfreuen.<br />
Weitere Termine: Eilenburg lädt wie<br />
Bad Düben vom 1. bis 3. Dezember<br />
ein, in Delitzsch wird eine Woche<br />
später (08. – 10.12.) gefeiert. Das Angebot<br />
der einzelnen Dörfer der Region<br />
abzudrucken, würde jetzt den Rahmen<br />
sprengen. Bis dahin ist ja auch noch<br />
etwas Zeit. Aber eines sei noch verraten:<br />
Die Authausener „Märchentanten“<br />
führen ihre öffentliche Darbietung<br />
auf der Bühne der Steinerkeide im<br />
Rahmen des Weihnachtsmarktes am<br />
16. Dezember in ihrem Heidedorf auf.
4<br />
GEMISCHTE SEITE 12. Juli <strong>2023</strong><br />
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Vernissage am 28. Juli in der Kleinen Galerie<br />
Volker Pohlenz stellt in Torgau aus<br />
(Wöllnau/Torgau/Wsp/ny). Der bekannte<br />
Maler Volker Pohlenz wohnt<br />
und arbeitet in Wöllnau. In den zurückliegenden<br />
Jahrzehnten schuf er nach<br />
eigenen Angaben weit über 1.000 Gemälde,<br />
30 Bühnenbilder für Puppenspieler<br />
und zahlreiche Wandgemälde,<br />
die man an Gebäuden der Region bewundern<br />
kann. Der 67-Jährige schaut<br />
auf ein schaffensreiches Leben.<br />
Nun kann ein Teil seiner Werke vom<br />
28. Juli bis zum 12. September in Torgau<br />
besichtigt werden. Die Vernissage<br />
findet am 28. Juli, um 19 Uhr in der<br />
Kleinen Galerie (Pfarrstraße 3) statt.<br />
Die Eröffnungsveranstaltung wird<br />
durch die Kreismusikschule „Heinrich<br />
Schütz“ musikalisch umrahmt.<br />
„Der vielseitig versierte Künstler liebt<br />
es vor allem, ganz in der Tradition der<br />
Alten Meister zu malen“, heißt es in<br />
der Einladung. Bekannt ist auch, dass<br />
Volker Pohlenz in seinen aufwendig<br />
gestalteten und konzipierten Werken<br />
oft historische Ereignisse präsentiert.<br />
Zur Erinnerung: Als junger Künstler<br />
arbeitete er mit am großen Bauernkriegs-Panorama<br />
in Bad Frankenhausen.<br />
Doch neben der Historienmalerei<br />
wendet sich der Wöllnauer auch gern<br />
der Landschafts-, Portrait- und Aktmalerei<br />
zu. Aber egal, um welches Motiv<br />
es sich handelt, ein Betrachter erkennt<br />
des Künstlers Handschrift, die durch<br />
sicher beherrschte Technik – meistens<br />
Ölmalerei in feiner Ausführung – und<br />
durch die außerordentliche Detailltreue<br />
gekennzeichnet ist, ganz genau.<br />
Nähere Infos:<br />
www.kleine-galerie-torgau.de<br />
Das große Gemälde über die Schildbürger soll in Torgau zu sehen sein.<br />
Foto: (Wsp) Nyari<br />
(Nordsachsen/Wsp). Am 1. August<br />
tritt die neue Ersatzbaustoffverordnung<br />
in Kraft und schafft erstmals bundesweite<br />
Regelungen zur Verwertung gütegesicherter<br />
Ersatzbaustoffe. So entsteht<br />
nicht nur für die Recyclingunternehmen,<br />
sondern insbesondere für die<br />
Verwender von Ersatzbaustoffen ein<br />
hohes Maß an Rechtssicherheit. Auf<br />
seiner Internetseite hat das Landratsamt<br />
Nordsachsen wichtige Informationen<br />
zu Inhalt und Geltungsbereich<br />
der neuen Regelung zusammengestellt.<br />
„Bauabfälle, wie Bauschutt, Straßenaufbruch,<br />
Boden und Steine sowie<br />
Baustellenabfälle, bilden mit mehr als<br />
200 Millionen Tonnen den bei weitem<br />
größten Abfallstrom in Deutschland.<br />
Filmriss. Wie bin ich gestern nach<br />
Hause gekommen?<br />
Schöffenwahl<br />
Löbnitz mit Kandidat in letzter Sekunde<br />
(Löbnitz/Wsp/kp). Wie alle anderen<br />
Gemeinden ist auch Löbnitz verpflichtet,<br />
eine Vorschlagsliste für die<br />
Schöffenwahl der Amtsperiode 2024<br />
bis 2028 aufzustellen. In der kleinen<br />
Gemeinde muss dazu lediglich eine<br />
Person bestimmt werden. Während<br />
sich in Laußig oder Bad Düben ausreichend<br />
oder teilweise mehr Freiwillige<br />
bereit erklärten, dass verantwortungsvolle<br />
Ehrenamt zu bekleiden, regte<br />
sich in Löbnitz lange Zeit nichts. Der<br />
Neue Ersatzbaustoffverordnung<br />
bisherige Schöffe Dr. Michael Friedrich<br />
schied aus Altersgründen aus.<br />
Kurz vor knapp hat sich mit Oliver<br />
Engel, selbstständig in der IT-Branche,<br />
ein Einwohner gemeldet, der nun<br />
durch den Gemeinderat einstimmig<br />
bestätigt wurde. „Sonst hätte der Rat<br />
einen Löbnitzer oder eine Löbnitzerin<br />
bestimmen müssen, der oder die das<br />
Amt dann auch hätte annehmen müssen“,<br />
schnaufte Bürgermeister Detlef<br />
Hoffmann (CDU) erleichtert durch.<br />
Landratsamt hilft bei offenen Fragen<br />
Je mehr dieser mineralischen Abfälle<br />
in eine effektive, kreislauforientierte<br />
Bewirtschaftung gelangen, desto mehr<br />
wertvolle Ressourcen können gesichert<br />
werden, was die deutsche Wirtschaft<br />
unabhängiger von Importen macht“,<br />
erklärt der 1. Beigeordnete des Landkreises<br />
und Dezernent für Bau und<br />
Umwelt, Dr. Eckhard Rexroth. Um<br />
diesen bedeutenden Abfallstrom effektiv<br />
und hochwertig zu verwerten,<br />
sei vom Bund die Einführung einer<br />
Ersatzbaustoffverordnung beschlossen<br />
worden.<br />
Unter www.landkreis-nordsachsen.de<br />
sind die entsprechenden Informationen<br />
nach Eingabe des Schlagworts „Ersatzbaustoff“<br />
auffindbar.
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(Wsp). Strompreis, Gaspreis... – wo<br />
soll das noch hinführen? Die Rufe<br />
der Verbraucher nach günstigen Lösungen<br />
werden immer lauter. Alternativen<br />
existieren bereits, allerdings<br />
stöhnen Elektroinstallationsbetriebe,<br />
Heizungs- und Sanitärfirmen, Dachdecker<br />
sowie Photovoltaikanlagenbauer<br />
aktuell unter der Auftragslast<br />
und sind an ihrer Kapazitätsgrenze<br />
angelangt.<br />
Die Firma HyperSolar ist ein Großund<br />
Einzelhändler für Solarprodukte<br />
aus Delitzsch. Die Idee und<br />
das Versprechen der Firmenchefs:<br />
„Solaranlagen müssen nicht immer<br />
teuer sein!“ So sagt Frederic Hempel:<br />
„Wir möchten auch dem Privatkunden<br />
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Smartmeter, Speicher<br />
sowie Unterkonstruktionen bis hin<br />
zur kompletten Photovoltaikanlage.<br />
Auf Wunsch wird die Anlage auch<br />
für den Kunden geplant, montiert,<br />
installiert und beim Netzbetreiber<br />
angemeldet.“<br />
Ein Blick ins Lager von HyperSolar<br />
verrät, dass mit Lieferengpässen derzeit<br />
scheinbar nicht zu rechnen ist.<br />
Auf die Frage an Holger Weinrich,<br />
wie lange denn die Lieferzeiten sind,<br />
antwortet dieser: „Alle Produkte<br />
sind sofort zur Abholung bereit.<br />
Wünscht der Kunde Planung, Montage<br />
und Elektroinstallation inklusive<br />
Anmeldung der Anlage, so ist hier<br />
mit einer Dauer von vier bis acht<br />
Wochen nach Auftragsvergabe/-annahme<br />
zu rechnen.“<br />
Laien stellen sich spätestens in<br />
diesem Moment die Frage, wie<br />
groß muss denn eine Solaranlage<br />
überhaupt sein und was versteht<br />
man beispielsweise unter der oft zitierten<br />
10-kW-Anlage? HyperSolar<br />
führt aus, dass die Größe der Anlage<br />
im Wesentlichen vom eigenen<br />
Stromverbrauch und individuellen<br />
Faktoren abhängt, aber in der Regel<br />
ein Drittel über dem eigenen<br />
Stromverbrauch liegen sollte. Auch<br />
die Anschaffung eines E-Autos<br />
sollte bereits bei der Planung einer<br />
Photovoltaikanlage berücksichtigt<br />
werden. Mehr Module auf dem<br />
Dach zu haben, könne nicht schaden.<br />
Schließlich werde das Nachrüsten<br />
immer teurer. Beispiel: 24 Module<br />
je 410 Watt entsprechen etwa einer<br />
10-kW-Anlage. Die Fläche, welche<br />
hierfür auf dem Dach benötigt wird,<br />
sollte rund 60 Quadratmeter betragen<br />
– Dachfenster, Gauben etc. nicht<br />
eingerechnet.<br />
Ein häufiger Irrglaube ist auch die<br />
Annahme, dass eine Solaranlage<br />
nur mit einer Südseite des Daches<br />
funktioniert. Ost- und Westseiten<br />
des jeweiligen Daches lassen sich<br />
ebenfalls sehr gut belegen, da man<br />
bereits bei Sonnenaufgang den ersten<br />
Strom produziert und natürlich<br />
noch den kompletten Nachmittag bis<br />
Sonnenuntergang.<br />
Bleibt die Frage, wie sinnvoll ein<br />
Speicher wirklich ist und inwieweit<br />
es überhaupt von Nutzen ist, bei<br />
den aktuellen Vergütungen Strom<br />
ins öffentliche Netz einzuspeisen.<br />
Frederic Hempel erklärt uns, dass<br />
es grundsätzlich von Vorteil sei,<br />
einen Speicher einzusetzen, wenn ab<br />
Einbruch der Dunkelheit Strom verbraucht<br />
wird. Diesen muss man sonst<br />
wieder für teures Geld aus dem Netz<br />
zukaufen, wogegen man bei Einsatz<br />
eines Speichers den eigens erzeugten<br />
Strom über Nacht nutzen kann. Auch<br />
zur Einspeisung ins öffentliche Netz<br />
wird von HyperSolar geraten, was<br />
wiederum wie folgt erklärt wird:<br />
„Solange die Anlage mehr Strom<br />
produziert als in das Hausnetz und<br />
den Speicher eingespeist wird, sollte<br />
man diesen auch einspeisen. Auch<br />
wenn man aktuell nur 8,2 Cent pro<br />
Kilowattstunde erhält, so ist dies<br />
doch besser als wenn man den produzierten<br />
und nicht abgenommenen<br />
Strom auf dem Dach liegen lässt und<br />
somit wegwirft. Kleinvieh macht<br />
bekanntlich auch Mist, wie man so<br />
schön sagt und da kommt im Jahr<br />
schnell ein guter dreistelliger Betrag<br />
zusammen“, rät Holger Weinrich.<br />
Das Team von HyperSolar steht bei<br />
weiteren Fragen mit Rat und Tat zur<br />
Seite (info@hypersolar.de oder Tel.:<br />
034202/30950-11) und wünscht<br />
„Allzeit gut Sonne“.<br />
Solarmodule, Speicher,<br />
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Wechselrichter und<br />
Zubehör - Bei uns<br />
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einer Hand. Gern<br />
stellen wir Ihnen Ihre<br />
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Anlage nach Ihren<br />
Wünschen und<br />
Erfordernissen<br />
zusammen.<br />
24 Hochleistungsmodule, 10kW Wechselrichter,<br />
4.8 kWh Speicher, Unterkonstruktion (Schrägdach /<br />
Ziegel) und Zubehör (Smart Meter, PV-Kabel,<br />
Connectoren) Planung, Anmeldung, Montage,<br />
Elektroinstallation & Inbetriebnahme sind inklusive.<br />
WWW.HYPERSOLAR.DE<br />
INFO@HYPERSOLAR.DE<br />
034202 309 5011<br />
Selbstverständlich erhalten Sie bei HyperSolar auch einzelne<br />
Komponenten je nach Bedarf, in unserem Delitzscher Abhollager.<br />
* Sommerspecial gültig bis 31.09.<strong>2023</strong>, nicht kombinierbar mit anderen Aktionen & Rabatten
6<br />
AUS DER REGION 12. Juli <strong>2023</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Ortsbegehung in Schnaditz<br />
Umdenken bei der<br />
Schlossparkgestaltung?<br />
(Schnaditz/Wsp/ny). Man könnte sich<br />
über viele Dinge streiten. So zum Beispiel<br />
auch darüber, wie ein Schlosspark<br />
auszusehen hat. Seit Jahren gehen die<br />
Meinungen darüber auseinander, wie<br />
viel Geld man für die Pflege in den<br />
Schnaditzer Park steckt. Während sich<br />
die einen über wilde naturbelassene<br />
Schmetterlingswiesen freuen, hätten<br />
andere gern einen englischen Rasen<br />
bis in die letzte Ecke hinein. Doch es<br />
geht bei Pflege nicht nur um die Optik,<br />
sondern auch um die sogenannte Verkehrssicherheit.<br />
Trockene Areale und<br />
große abgebrochene Äste, die noch in<br />
einer Krone hängen, können eine Gefahr<br />
für Parkbesucher darstellen.<br />
Um sich ein näheres Bild vom aktuellen<br />
Stand zu machen, begaben sich<br />
Stadtverwaltung, Ortschaftsräte und<br />
Baumpfleger in besagtes Areal, um<br />
Wünsche und Ideen – auch im Hinblick<br />
auf zukünftigen Pflegeaufwand<br />
– auszutauschen. Einige Gedanken<br />
gehen so weit, dass man vom Hauptweg<br />
entferntere Naturräume sich<br />
selbst überlässt, um somit Habitate mit<br />
großer Artenvielfalt zuzulassen. Man<br />
ist mittlerweile auch davon abgekommen,<br />
vertrocknete Bäume komplett<br />
zu entfernen. Vielmehr soll Totholz<br />
weitestgehend im Raum verbleiben,<br />
wo insbesondere Vögel, Kleingetier,<br />
Fledermäuse, Insekten und anderes<br />
mehr Unterschlupf und Rückzugorte<br />
finden. Nach dieser Begehung wird<br />
man sich auch Rat vom Landschaftspflegeverband<br />
einholen.<br />
Was geschah an einem 12. Juli...?<br />
...1776: James Cook startet in Plymouth zu seiner dritten Weltumseglung, bei der<br />
er sein Leben verlieren wird.<br />
...1941: Großbritannien und die Sowjetunion schließen ein Militärbündnis zum<br />
gemeinsamen Kampf gegen das nationalsozialistische Deutsche Reich.<br />
...1962: Die Rolling Stones haben ihren ersten Auftritt im Marquee Club in London.<br />
...1975: Im südbadischen Rust wird der Europa-Park, heute Deutschlands größter<br />
Freizeitpark, eröffnet.<br />
...2005: Albert II. wird in Monaco als Nachfolger seines verstorbenen Vaters Rainier<br />
III. inthronisiert.<br />
Im Schnaditzer Schlosspark fand kürzlich eine Ortsbegehung mit Ortschaftsräten,<br />
Rathaus-Mitarbeitern sowie Baumpflegern statt.<br />
Foto: (Wsp) Nyari<br />
Leserpost<br />
Restaurantbesuch mit Nachgeschmack<br />
(Bad Düben/Wsp). Dem Umstand geschuldet,<br />
dass zum Wochentag Montag<br />
bis auf das Restaurant „Mühlenstube“<br />
und der Biergarten des HEIDE<br />
SPA alle anderen Gaststätten und<br />
Restaurants der Kurstadt Bad Düben<br />
Ruhetage haben, haben mein Studienfreund<br />
Frank Schladitz aus Berlin und<br />
ich – sozusagen als letzte Alternative<br />
– diese gastronomische Einrichtung<br />
aufgesucht.<br />
Abends halb acht war der Biergarten<br />
relativ gut zur Hälfte gefüllt. Noch<br />
vorhandene leere Tische wurden mit<br />
„Reserviert“-Schilder durch das Personal<br />
frei gehalten. Auf Nachfrage<br />
beim Bedienpersonal (insgesamt drei<br />
Mitarbeiter) wurde uns ein Stehtisch<br />
mit Hockern angeboten. Im Laufe des<br />
Abends stellte sich aber heraus, dass<br />
die Reservierungen der Tische bis<br />
zum Gaststättenschluss keinen Sinn<br />
ergaben, da diese in keinster Weise<br />
durch Gäste genutzt wurden.<br />
Nach der ersten Bestellung dauerte es<br />
dann doch fast eine halbe Stunde, ehe<br />
ein bestelltes Bier und eine handwarme<br />
Spezi serviert wurden. Bei einem<br />
zweiten handwarmen Spezi wurden<br />
nach mehrfachem Bitten dann doch<br />
Eiswürfel geliefert.<br />
Aus der überschaubaren Abendkarte<br />
hatte ich mich dann doch für ein<br />
Schnitzel mit Salat und Pommes entschieden.<br />
Wie schon geschildert: Das<br />
Restaurant beziehungsweise der Biergarten<br />
waren übersichtlich mit Gäs ten<br />
gefüllt. Dennoch musste man über eine<br />
Dreiviertelstunde auf ein relativ einfaches<br />
Essen warten. Beim Verzehr des<br />
Essens war der Salat ok, die Pommes<br />
Frites eher durchschnittlich und stark<br />
gesalzen. Den Höhepunkt stellte das<br />
Schnitzel dar, welches noch vom Fritteusen-Fett<br />
triefte und ebenfalls nach<br />
diesem schmeckte.<br />
Dass dies in einem Hotelrestaurant,<br />
welches sich rühmt, in gehobener<br />
Qualität seine Gäste begrüßen und<br />
bewirten zu wollen, passiert, ist aus<br />
unserer Sicht unverständlich und nicht<br />
nachvollziehbar, zumal aus dem eigenen<br />
Bekanntenkreis Ähnliches zeitnah<br />
von diesem Restaurant berichtet wurde.<br />
Aus verständlichen Gründen sehen wir<br />
natürlich von weiteren Besuchen und<br />
Weiterempfehlungen ab.<br />
Dipl.-Min. Raik Zenger
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
12. Juli <strong>2023</strong> GUT INFORMIERT 7<br />
Herzlichste GEBURTSTAGSGRÜSSE<br />
Der AWO-Ortsverein Bad Düben/Wellaune gratuliert!<br />
Roland Rosch.........................feiert am 12. Juli seinen 74.<br />
Horst Giebecke.......................feiert am 14. Juli seinen 88.<br />
Rudolf Scholz........................feiert am 14. Juli seinen 80.<br />
Johanna Blume.......................feiert am 15. Juli ihren 87.<br />
Monika Jakubczak.................feiert am 16. Juli ihren 81.<br />
Heidrun Wiedmann................feiert am 17. Juli ihren 72.<br />
Renate Schulze.......................feiert am 18. Juli ihren 75.<br />
Annerose Steinmetz...............feiert am 19. Juli ihren 84.<br />
Gerda Blochwitz....................feiert am 23. Juli ihren 89.<br />
Klaus Jänig.............................feiert am 23. Juli seinen 86.<br />
Die AWO Seniorenbegegnungsstätte lädt ein<br />
Do., 27.07., 14 Uhr, „Hoch auf dem gelben Wagen“, Fahrt mit dem Kremser<br />
durch die Heide mit Kaffeepause im NaturSportBad Hammermühle. Unkostenbeitrag:<br />
10 Euro, Anmeldung bis 24.07. (Plätze leider begrenzt) unter Tel.:<br />
034243 / 5<strong>13</strong>08 (Frau Kanemeier).<br />
Jeden Montag, ab 9.30 Uhr heißt es „Sport frei“ mit Physiotherapeutin Ines<br />
Müller. Jeden Mittwoch findet ab <strong>13</strong> Uhr unser Spielnachmittag statt. Zu allen<br />
Veranstaltungen kann der Fahrdienst der AWO in Anspruch genommen werden.<br />
Unterwegs für den guten Zweck<br />
„Oli radelt“ auch nach Bad Schmiedeberg<br />
Kurdirektor Deddo Lehmann überreichte<br />
„Oli“ Trelenberg eine Flasche<br />
Bad Schmiedeberger Heilwasser.<br />
Foto: Eisenmoorbad<br />
Notdienste der APOTHEKEN<br />
Heide-Apotheke, Tel.: 3100<br />
Sonntag, 23.07., 20 – 8 Uhr<br />
Bestattungswesen<br />
Paul Sonntag e.K.<br />
Tag & Nacht<br />
Tel. 034243 / 2 34 15<br />
Mobil: 0171 / 2 46 50 43<br />
Ritterstraße <strong>13</strong><br />
04849 Bad Düben<br />
(Bad Schmiedeberg/Wsp). Bereits<br />
seit 2015 radelt Oliver Trelenberg<br />
aus Hagen, er selbst erhielt 20<strong>13</strong> die<br />
Diagnose Kehlkopfkrebs, und sammelt<br />
dabei unermüdlich Spenden für eine<br />
jährlich wechselnde Hilfsorganisation<br />
zu Gunsten von krebs- und schwerkranken<br />
Kindern, Jugendlichen und<br />
Erwachsenen. Etwa 70.000 Euro konnte<br />
er über die Jahre an Spendengelder<br />
zusammentragen.<br />
„Über Weihnachten plane ich meine<br />
Strecken. Im Anschluss kontaktiere<br />
ich Gemeinden, um sie zu informieren,<br />
dass ich vorbeikommen möchte<br />
und frage Unterstützung an. Ich wurde<br />
schon in über 400 Städten empfangen<br />
und noch nie musste ich einen Termin<br />
absagen oder kam auch nur eine Minute<br />
zu spät.“<br />
In diesem Jahr unterstützt er auf seiner<br />
4.250 Kilometer langen Tour den<br />
Kölner Verein „wünschdirwas“ e.<br />
V. Der Verein erfüllt chronisch und<br />
schwer kranken Kindern und Jugendlichen<br />
Herzenswünsche. Vom 5. auf<br />
den 6. Juli machte „Oli“ auf seiner<br />
Etappe von Leipzig nach Berlin auch<br />
Halt in Bad Schmiedeberg, wo er sich<br />
im Kurhotel der Eisenmoorbad Bad<br />
Schmiedeberg-Kur-GmbH von den<br />
bereits 2.450 geradelten Kilometern<br />
ausruhen konnte. Kurdirektor Deddo<br />
Lehmann traf ihn am Vormittag kurz<br />
vor seiner Weiterreise für ein persönliches<br />
Gespräch und um ihm noch<br />
eine Flasche mit Bad Schmiedeberger<br />
Heilwasser zu überreichen. „Als uns<br />
die Übernachtungsanfrage am Montag<br />
erreichte, wussten wir sofort, dass wir<br />
unterstützen möchten.“<br />
Am 12. August wird er nach insgesamt<br />
71 Etappen und 74 Tagen wieder zum<br />
Ausgangspunkt Hagen zurückkehren.<br />
Mehr Infos: www.oli-radelt.de<br />
Bereitschaftsdienste der<br />
TIERÄRZTE<br />
14. – 21.07.: Tierarztpraxis Westermeyer<br />
GbR, Doberschütz, Eilenburger Chaussee<br />
66, Tel.: 034244 / 529090<br />
DVM Agnes Telligmann,<br />
Eilenburg, Kurt-Bennewitz-Straße 25,<br />
Tel.: 03423 / 7009 05<br />
21. – 28.07.: TÄGP Völz, Zschepplin,<br />
Alte <strong>Dübener</strong> Straße 16,<br />
Tel.: 03423 / 6009 25, 0172 / 680 3750;<br />
Dr. Falko Pötzsch, Eilenburg, Franz-<br />
Mehring-Straße 35, Tel.: 03423 / 603123<br />
Bitte beachten Sie, dass während des tierärztlichen<br />
Bereitschaftsdiensts eine Notdienstgebühr<br />
von 59,50 € und der doppelte (bis hin zum<br />
vierfachen) Gebührensatz erhoben werden.<br />
Diese Anzeigen sind ausschließlich in der<br />
Printausgabe sichtbar.
8<br />
WAS – WANN – WO 12. Juli <strong>2023</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Sommerferien auf Schloss Hartenfels<br />
Spinnkurse und höfische Tischsitten<br />
(Torgau/Wsp). Mit dem Beginn der<br />
Sommerferien in Sachsen startet auf<br />
Schloss Hartenfels in Torgau auch<br />
in diesem Jahr wieder das beliebte<br />
Ferienprogramm für die ganze Familie.<br />
Bei den Ausflügen in die Zeit der<br />
Kurfürsten geht es unter anderem um<br />
höfische Tischsitten („Zu Tisch!“),<br />
Spinnen mit der Handspindel („Dornröschen“)<br />
oder das Armbrustschießen<br />
(„Bärenhatz und Jägerinnen“).<br />
Treffpunkt zu allen Veranstaltungen<br />
ist die Ausstellungskasse im Flügel<br />
D. Die Kosten pro Person betragen 5<br />
Euro. Nähere Infos und Anmeldungen:<br />
Veranstaltungstipp<br />
www.schloss-hartenfels.de/veranstaltungen<br />
TERMINÜBERBLICK<br />
Ferienprogramm „Dornröschen“<br />
18.07. 14.00 – 16.00 Uhr<br />
11.08. 10.30 – 12.30 Uhr<br />
Ferienprogramm „Zu Tisch!“<br />
<strong>13</strong>.07. 14.00 – 16.00 Uhr<br />
19.07. 10.30 – 12.30 Uhr<br />
Ferienprogramm „Auf den Spuren<br />
der Kurfürsten“<br />
14.07. 10.30 – 12.30 Uhr<br />
Ferienprogramm „Bärenhatz und<br />
Jägerinnen“<br />
20.07. 14.00 – 16.00 Uhr<br />
09.08. 14.00 – 16.00 Uhr<br />
Jugendliche auf der Schlossbrücke in Torgau: Hier gibt es in den nächsten Wochen<br />
wieder einige Ferienangebote.<br />
Foto: André Forner<br />
Sommerferienangebote<br />
im Kinder- und Jugendhaus „Poly“<br />
Ferienwoche 1 (bis 14. Juli)<br />
<strong>13</strong>.07. <strong>13</strong> Uhr Ausflug: Kräuter sammeln (1 €)<br />
14.07. <strong>13</strong> – 18 Uhr Freies Spiel: Pokemon-Turnier ab 16 Jahre (1 €)<br />
Ferienwoche 2 (17. bis 21. Juli)<br />
17.07. <strong>13</strong> Uhr Dartsturnier (1 €)<br />
18.07. <strong>13</strong> Uhr Theatertag (1 €)<br />
19.07. 11 Uhr Baden/Kochen (wetterabhängig, 3 €)<br />
20.07. 9 Uhr Fahrt ins „Belantis“, Abfahrt: 9 Uhr (30 €)<br />
21.07. <strong>13</strong> – 18 Uhr Freies Spiel: Billardturnier ab 16 Jahre (1 €)<br />
Ferienwoche 3 (24. bis 28. Juli)<br />
24.07. <strong>13</strong> Uhr Spontantag/Überraschung (1 €)<br />
25.07. <strong>13</strong> Uhr Fußballturnier (1 €)<br />
26.07. 11 Uhr Baden/Kochen (wetterabhängig, 3 €)<br />
27.07. <strong>13</strong> Uhr Freies Spiel: Vorbereitung Schlauchboottour (1 €)<br />
28./ 29.07. Schlauchboot-Tour auf der Mulde mit Zeltübernachtung<br />
am Löbnitzer Reitstadion; Treff: 9.45 Uhr am Bootsanleger;<br />
Rückkehr am „Poly“: 29.07., ca. <strong>13</strong> Uhr; Zelte, Schlafsäcke und<br />
Taschen können am Donnerstag (27.07.) im „Poly“ abgegeben<br />
werden (1 €)<br />
Ferienwoche 4 (31. Juli bis 4. August)<br />
31.07. <strong>13</strong> Uhr Kreativangebot (3 €)<br />
01.08. <strong>13</strong> Uhr Schatzsuche/Geocaching (1 €)<br />
02.08. 11 Uhr Baden/Kochen (wetterabhängig, 3 €)<br />
03.08. <strong>13</strong> Uhr Pizza-Tag und Wasserspiele (3 €)<br />
04.08. <strong>13</strong> Uhr Vorbereitung Zelten: Zelte, Schlafsäcke und Taschen können<br />
im Poly abgegeben werden (1 €)<br />
Ferienwoche 5 (7. bis 11. August)<br />
07. – 11.08. Zelten am Bergwitzsee (ab 8 Jahre); Abfahrt am „Poly“: 07.08.,<br />
10 Uhr; Rückkehr am „Poly“: 11.08., ca. 14 Uhr (60 €)<br />
Ferienwoche 6 vom 14.08. - 18.08.<strong>2023</strong><br />
14.08. <strong>13</strong> Uhr Kreativangebot (3 €)<br />
15.08. <strong>13</strong> Uhr Büchertag, Lieblingsbuch mitbringen (1 €)<br />
16.08. 11 Uhr Baden/Kochen (wetterabhängig, 3 €)<br />
17.08. <strong>13</strong> Uhr Vorbereitung für die Abschlussparty (1 €)<br />
18.08. 15 – 18 Uhr Ferienabschlussparty mit Disco, Liveband „Last Monday“ und<br />
kleinen Überraschungen (Eintritt frei)<br />
Hofkonzert in Bad Schmiedeberg<br />
Liedermacher Markus König gastiert<br />
(Bad Schmiedeberg/Wsp). Am<br />
kommenden Samstag (15.07.) findet<br />
ab 19.30 Uhr das nächste Hofkonzert<br />
im Bad Schmiedeberger Pfarrhof<br />
(Kirchstraße 4/5) statt. Markus König,<br />
Leipziger Urgestein, Musiker<br />
und Buchautor, früher unter anderem<br />
mit den Bands „Peccadillo“ und<br />
„Liedgood“ unterwegs, präsentiert<br />
im Rahmen der Leipziger Liedertour<br />
<strong>2023</strong> mit musikalischer Begleitung<br />
seiner neu formierten „Hofkapelle“<br />
sein brandneues Liederfolk-Album<br />
„Guter alter Wein“ mit neuen Liedern<br />
und Geschichten mitten aus dem Leben<br />
und auf unser Wohl.<br />
Wasserforschertag im NaturparkHaus<br />
Ein Gespräch mit der Mulde<br />
(Bad Düben/Wsp). Ferienkinder ab<br />
der 1. Klasse aufgepasst: Am Samstag,<br />
den 22. Juli geht es auf Forschungsreise<br />
an die Mulde. Wie geht es der<br />
Mulde? Und was ist eigentlich eine<br />
Schwammstadt? Diesen und weiteren<br />
spannenden Fragen gehen interessierte<br />
Kinder einen Vormittag lang unter Anleitung<br />
von Bildungsreferentin Tanja<br />
Becker vom Verein <strong>Dübener</strong> Heide auf<br />
den Grund. Mit Hilfe eines Detektivkoffers<br />
entnehmen sie Wasserproben<br />
und führen kleine Experimente durch.<br />
Die Kinder setzen sich spielerisch<br />
mit dem Thema Wasser auseinander<br />
und lernen seine überlebenswichtige<br />
Bedeutung für Mensch und Tier kennen.<br />
Nach ihren Forschungsarbeiten<br />
bereiten die kleinen Wasserforscher<br />
gemeinsam einen stärkenden und<br />
schmackhaften Mittagssnack zu.<br />
Treff ist um 9.30 Uhr am Bad <strong>Dübener</strong><br />
NaturparkHaus. Ab <strong>13</strong> Uhr können<br />
die Kinder dort wieder abgeholt wer-<br />
(Hohenprießnitz/Wsp/ny). Tibetische<br />
Mönche streuen an verschiedenen<br />
Orten heilige Sandmandalas und führen<br />
Segensrituale durch. Dies ist eine<br />
zeitaufwändige akribische Arbeit, die<br />
viel Geduld und Konzentration von<br />
König wurde über den Kreis der<br />
Musikliebhaber bekannt durch sein<br />
autobiografisches Buch „Manchmal<br />
kommt der Wind einfach nur von vorn.<br />
Meine Leukämie und ich“, das 2015<br />
im Adebor-Verlag Banzkow erschien.<br />
In beeindruckender Weise berichtet<br />
der selbstständige Leipziger Malermeister<br />
von seiner Erkrankung 2009<br />
und seinem Kampf zurück ins Leben.<br />
Entstanden ist ein Buch zum Lachen<br />
und Weinen – und über die Kräfte, die<br />
uns retten können.<br />
Diese Erfahrungen sind es vermutlich,<br />
die seinen Liedtexten eine ungewöhnlich<br />
Tiefe verleihen.<br />
den. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.<br />
Bitte melden Sie Ihr Kind entweder<br />
telefonisch unter 034243 / 72993, per<br />
E-Mail an naturparkhaus@naturparkduebener-heide.de<br />
oder jetzt auch<br />
direkt online unter www.naturparkduebener-heide.de/veranstaltungen<br />
an.<br />
Mitzubringen sind Sonnencreme und<br />
-hut sowie Kleidung, die dreckig und<br />
ein bisschen nass werden darf.<br />
Diese Veranstaltung wird finanziert<br />
aus den Mitteln der Naturschutzstation<br />
im NaturparkHaus <strong>Dübener</strong> Heide und<br />
ist für Teilnehmende kostenfrei.<br />
Fundstücke aus der Mulde<br />
Foto: Naturpark <strong>Dübener</strong> Heide<br />
Tibetische Mönche kommen nach Hohenprießnitz<br />
Sandmandala und Prozession<br />
Dieses beeindruckende Sandmandala<br />
(Ausschnitt) erschufen Tibetische Mönche<br />
2018 in Hohenprießnitz.<br />
Foto: (Wsp) Archiv Nyari<br />
den Ausführenden erfordert. Kurz vor<br />
Redaktionsschluss wurde bekannt, dass<br />
in diesem Jahr auch wieder Hohenprießnitz<br />
als Station vorgesehen ist. Die<br />
weitgereisten Gäste werden am 8. August<br />
erwartet. Vom 9. bis zum 12. August<br />
werden sie in der Alma Mata des<br />
Vereins Atmaseva ein großes Mandala<br />
erschaffen. Die sich anschließenden<br />
Segensrituale und die Prozession zur<br />
Mulde werden am Sonntag stattfinden.<br />
Es wird Zeiten geben, bei der die Öffentlichkeit<br />
während der Arbeit dabei<br />
sein darf und die Möglichkeit erfährt,<br />
eine einzigartige spirituelle Kultur<br />
kennenzulernen. Weitere Informationen<br />
zu diesem außergewöhnlichen<br />
Ereignis entnehmen Sie bitte unserer<br />
nächsten <strong>Ausgabe</strong>. „Es besteht selbstverständlich<br />
auch die Möglichkeit zu<br />
Gebet und Meditation“, fügt Markus<br />
Heckenhahn hinzu.
<strong>Dübener</strong><br />
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Leserpost<br />
Kindertag bei den „Heidespatzen“<br />
(Söllichau/Wsp). Mit viel Freude<br />
und guter Laune kamen alle Kinder<br />
pünktlich in die Kita und wurden wie<br />
in jedem Jahr mit einem tollen Frühstücksbuffet<br />
mit vielen verschiedenen<br />
Köstlichkeiten erwartet. Für diesen<br />
besonderen Tag hatten wir das Puppentheater<br />
Sperlich mit dem Theaterstück<br />
„Die verzauberte Prinzessin und Captain<br />
Jack“ zu uns eingeladen.<br />
In kurzer Zeit verwandelte sich der<br />
Gruppenraum in ein tolles Mitmach-<br />
Theater. Alle Kinder waren sehr<br />
gespannt und aufgeregt. Die Freude<br />
war groß, als es endlich losging. Ein<br />
„Pirat“ führte die Kinder durch das<br />
Programm. Sie wurden sehr viel mit<br />
einbezogen und hatten ihren Spaß. Es<br />
war eine tolle Aufführung mit vielen<br />
kleinen und großen Lachern. Als besonderes<br />
Highlight brachte Familie<br />
Sperlich ihren kleinen Kapuzineraffen<br />
Mogli mit.<br />
Es war für alle ein sehr schöner Tag.<br />
Vielen Dank auch an unsere Eltern,<br />
die das Frühstücksbuffet mit vielen<br />
leckeren Sachen ausgestattet haben.<br />
Viele Grüße von den<br />
„Heidespatzen“ und dem<br />
Team der Kita<br />
Die Kinder wurden beim Mitmach-Theater viel mit einbezogen und ein Pirat führte<br />
durch das Programm.<br />
Foto: privat
10<br />
GEMISCHTE SEITE 12. Juli <strong>2023</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Ein Leben für die Familie hat sich vollendet.<br />
Wir danken allen Verwandten, Bekannten und Nachbarn,<br />
die durch persönliches Geleit, gesprochene und geschriebene<br />
Worte, Blumen und Geldzuwendungen unserer Mutti<br />
Ursula Pietsch<br />
geb. Wannewitz<br />
*2. Juni 1931 †29. Mai <strong>2023</strong><br />
die letzte Ehre erwiesen.<br />
Unser besonderer Dank gilt dem AWO Pflege- und<br />
Betreungszentrum, dem Dialyse-Team Bad Düben,<br />
dem Allgemeinmediziner Herrn Maxim Engelhardt,<br />
dem Palliativnotdienst Torgau,<br />
der Trauerrednerin Frau Manuela Rühl,<br />
dem Bestattungswesen Sonntag,<br />
Carola‘s Blumeninsel sowie<br />
der Gaststätte „Zum Heidetor“.<br />
In stillem Gedenken<br />
Deine Töchter Birgit und Angela Bad Düben, im Juli <strong>2023</strong><br />
Danksagung<br />
Eine Stimme, die vertraut war, schweigt.<br />
Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr.<br />
Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen,<br />
die niemand nehmen kann.<br />
Wir nahmen Abschied von meinem lieben Mann, Papa und Opa<br />
Gerhard Hellmich<br />
Ein herzliches Dankeschön allen,<br />
die sich in stiller Trauer mit uns<br />
verbunden fühlten und ihre<br />
Anteilnahme in so vielfältiger<br />
Weise zum Ausdruck brachten.<br />
In stillem Gedenken<br />
Edith Hellmich<br />
im Namen aller Angehörigen<br />
Bad Düben, im Juni <strong>2023</strong><br />
Ein Kamerad, ein Freund, ein Held verließ ganz plötzlich diese Welt.<br />
Am 17. Juni <strong>2023</strong> nahmen wir im Ruheforst<br />
in Zschepplin von unserer Mutter, Schwiegermutter,<br />
Oma, Schwägerin und Freundin<br />
Waltraud Koch<br />
Abschied.<br />
Danke allen, die sich mit uns verbunden fühlten.<br />
Danke auch an die Physiotherapie Thiele,<br />
Ergotherapie Schrödl und dem AWO-Pflegeteam<br />
für die Betreuung.<br />
In Dankbarkeit<br />
Tochter Sabine mit Familie & Sohn David mit Familie<br />
Erloschen ist das Leben dein,<br />
du wolltest gern noch bei uns sein,<br />
dein liebes Herz es schlägt nicht mehr,<br />
für uns ist das unsagbar schwer.<br />
Voller Trauer ist unser Herz,<br />
dich leiden sehen und nicht helfen können,<br />
dass war für uns der größte Schmerz.<br />
Olaf Fröhlich<br />
* 21. Januar 1962 † 24. Juni <strong>2023</strong><br />
In stiller Trauer<br />
Deine Eltern Helmut und Edith<br />
Dein Bruder Mario<br />
im Namen aller Angehörigen<br />
Die Trauerfeier mit anschließender<br />
Urnenbeisetzung findet am Samstag,<br />
den 29.07.<strong>2023</strong>, um 11.00 Uhr, in der<br />
Trauerhalle auf dem Friedhof in Sandersdorf statt.<br />
Unsere nächste <strong>Ausgabe</strong><br />
erscheint am 26. Juli.<br />
Trauer, Tränen, Seelenschmerz, wir öffnen leise unsere Herzen und schließen DICH dort drinnen ein für alle Zeit!<br />
Plötzlich und unerwartet, für uns alle unfassbar, verstarb unser Feuerwehrkamerad und hochgeschätzter Wehrleiter<br />
René Füßler<br />
im Alter von 38 Jahren.<br />
Die Nachricht von seinem Tod traf uns wie ein Schlag. Zur Kenntnis genommen haben wir sie,<br />
aber verstehen können wir sie längst nicht. Wir sind schockiert, fassungslos und sprachlos gleichermaßen.<br />
Sein unermüdlicher Einsatz für unsere Feuerwehr sowie für jeden einzelnen Kameraden unserer Wehr<br />
werden wir nie vergessen und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.<br />
René war mehr als nur ein Wehrleiter, er war ein Unikat. Der nach seinem Motto „Feuerwehr kann<br />
man nicht machen, Feuerwehr lebt man“ unsere Feuerwehr zu dem gemacht hat, was wir jetzt sind,<br />
zusammenhaltende Kameraden!<br />
In großer Dankbarkeit gilt unser tiefes Mitgefühl seiner Frau und Kindern sowie der Familie.<br />
In tiefer Trauer<br />
Freiwillige Feuerwehr Authausen<br />
Feuerwehrförderverein Authausen e. V.<br />
Trauer in Authausen<br />
Wehrleiter René Füßler<br />
plötzlich verstorben<br />
(Authausen/Wsp/kp). Großer<br />
Schock und tiefe Trauer in Authausen:<br />
In der vergangenen Woche<br />
ist Ortswehrleiter René Füßler im<br />
Alter von nur 38 Jahren plötzlich<br />
und völlig unerwartet verstorben.<br />
Er hinterlässt eine Frau und zwei<br />
Kinder.<br />
Füßler galt als sehr engagierter<br />
Mitbürger. Von 2014 bis 2019 saß<br />
er für die Freie Wählervereinigung<br />
im Laußiger Gemeinderat, seit<br />
2019 war er Wehrleiter in seinem<br />
Heimatdorf. Erst vor wenigen Tagen<br />
stemmte er mit seinen Kameraden<br />
die Feierlichkeiten zum 90-jährigen<br />
Jubiläum der Ortswehr. Darüber<br />
hinaus sang der Familienvater im<br />
Männergesangverein „Concordia“<br />
und unterstützte mit der Männerrunde<br />
„GaLaDo“ (Ganz langer<br />
Donnerstag) diverse soziale Projekte<br />
im Ort.
Auch im Internet unter:<br />
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<strong>Dübener</strong><br />
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WOCHENSPIEGEL<br />
AMTSBLATT<br />
der Stadt Bad Düben<br />
Nr. <strong>13</strong>/<strong>2023</strong><br />
Amtliche Mitteilungen<br />
12. Juli <strong>2023</strong><br />
Tagesordnung zur Sitzung des Stadtrates<br />
am 27. Juli <strong>2023</strong><br />
Beginn:<br />
Ort:<br />
19.00 Uhr<br />
Ratssaal des Rathauses, Markt 11, 04849 Bad Düben<br />
öffentlicher Teil<br />
1. Feststellung der Beschlussfähigkeit<br />
2. Beschlussfassung zur Tagesordnung<br />
3. Bestätigung der Niederschrift<br />
4. Vorstellung der Entwurfsplanung zur Pilotmaßnahme Schulhof Oberschule<br />
im KoMoNa-Förderprogramm<br />
5. Beratung und Beschlussfassung zur Verpachtung einer Fläche im Gewerbegebiet<br />
Süd-Ost von der KLARON GmbH mit Sitz in 06120 Halle (Saale)<br />
zur Errichtung und Betreibung eines Energiespeichers<br />
6. Beratung und Beschlussfassung zur Benutzungsordnung für den Sportplatz<br />
Durchwehnaer Straße<br />
7. Beratung und Beschlussfassung zur Deckung überplanmäßiger Aufwendungen<br />
und außerplanmäßigen Auszahlungen an die KDH<br />
8. Informationen und Sonstiges<br />
Beschlussübersicht<br />
Der Verwaltungsausschuss hat am 27. Juni <strong>2023</strong> folgende Beschlüsse gefasst:<br />
Beschluss-Nr. 22/23<br />
Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates der Stadt Bad Düben beschließt den<br />
Verkauf einer Teilfläche von ca. 230 m² des Flurstücks 19/84 der Flur 14 der<br />
Gemarkung Bad Düben. Die Stadt Bad Düben ist Eigentümerin des Grundstücks,<br />
eingetragen im Grundbuch von Bad Düben, Blatt 2514. Erwerberin ist Frau Katrin<br />
Mattke, wohnhaft in 04849 Bad Düben. § 121 Absatz 2 SächsGemO trifft<br />
nicht zu. Die Bürgermeisterin wird bevollmächtigt, den Vertrag abzuschließen<br />
und alle mit der Umsetzung des Vertrages stehenden Rechtsgeschäfte zu tätigen.<br />
Beschluss-Nr. 23/23<br />
Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates der Stadt Bad Düben beschließt den<br />
Verkauf des Grundstückes Lange Straße 5 B, bestehend aus den Flurstücken<br />
<strong>13</strong>/32 und 10/66 der Flur 4 der Gemarkung Bad Düben, mit einer Gesamtgröße<br />
von 446 m². Die Stadt Bad Düben ist Eigentümerin der Flurstücke, eingetragen<br />
im Grundbuch von Bad Düben, Blatt 2504. Erwerberin ist Frau Sabine Schlieckriede,<br />
wohnhaft in 04849 Bad Düben. § 121 Absatz 2 SächsGemO trifft nicht zu.<br />
Im Kaufvertrag soll folgende Verpflichtung aufgenommen werden. Mehrerlösabführung<br />
bei Veräußerung des Kaufgegenstandes innerhalb von zehn Jahren.<br />
Die Bürgermeisterin wird bevollmächtigt, den Vertrag abzuschließen und alle<br />
mit der Umsetzung des Vertrages stehenden Rechtsgeschäfte zu tätigen<br />
Beschluss-Nr. 24/23<br />
Gemeindliches Einvernehmen zum Bauantrag für das Bauvorhaben: Kennzeichnung<br />
der bestehenden <strong>13</strong> Stellplätze auf dem Grundstück Postweg 16,<br />
Flurstück 278/12 und 278/16, Flur 5, Gemarkung Bad Düben, für die Nutzung<br />
der Bewohner des Hauses Postweg<br />
Beschluss-Nr. 25/23<br />
Gemeindliches Einvernehmen zum Bauantrag für das Bauvorhaben: Errichtung<br />
/ Aufstellung (dauerhaft) einer Zelthalle (in Leichtbauweise) Schwarzbachgrund<br />
5, Flurstück 52/123, Flur 8, im Gewerbegebiet Süd-Ost in Bad Düben<br />
Beschluss-Nr. 26/23<br />
Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates der Stadt Bad Düben beschließt die<br />
Zahlung von Zuschüssen an Vereine für das Jahr 2022 gemäß der beigefügten<br />
Anlage laut Richtlinie zur Förderung der eingetragenen gemeinnützigen Vereine<br />
der Stadt Bad Düben.<br />
Der Stadtrat hat am 6. Juli <strong>2023</strong> folgende Beschlüsse gefasst:<br />
Beschluss-Nr. 7-42-1094<br />
Bestätigung Wahlergebnis Stadtteilwehrleiter und stellvertretender Stadtteilwehrleiter<br />
Freiwillige Feuerwehr Schnaditz<br />
Stadtteilwehrleiter: Kamerad Fred Vogelweider<br />
Stellvertretender Stadtteilwehrleiter: Kamerad Mario Jungchen<br />
Beschluss-Nr. 7-42-1095<br />
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben billigt den Vorentwurf zum Bebauungsplan<br />
„B-Zentrum Einzelhandelsstandort Dommitzscher Straße“ der Stadt Bad Düben<br />
in der Fassung vom 20. Juni <strong>2023</strong> samt Begründung mit Umweltbericht und<br />
Anlagen und bestimmt diesen zur Beteiligung der Behörden, der sonstigen Träger<br />
öffentlicher Belange und der Nachbargemeinden gemäß § 4 Absatz 1 und § 2<br />
Absatz 2 BauGB sowie zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3<br />
Absatz 1 BauGB.<br />
Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst die in der Gemarkung Bad<br />
Düben, Flur 5 liegenden Flurstücke 548/2 und 550/2, jeweils teilweise, sowie<br />
das in der Gemarkung Bad Düben Flur 11 liegende Flurstück 71/2. Die zu überplanende<br />
Fläche hat eine Größe von insgesamt etwa 1,7 Hektar.<br />
Die Verwaltung wird beauftragt, den Termin zur frühzeitigen Beteiligung der<br />
Öffentlichkeit (Bürgerversammlung) zu bestimmen, diesen rechtzeitig ortsüblich<br />
bekanntzumachen und durchzuführen sowie die Behörden, die Träger öffentlicher<br />
Belange und die benachbarten Gemeinden zu beteiligen<br />
Beschluss-Nr. 7-42-1096<br />
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben billigt den Vorentwurf zum Bebauungsplan<br />
„PV-Freiflächenanlage Brösen“ der Stadt Bad Düben in der Fassung vom<br />
29. Juni <strong>2023</strong> samt Begründung und Umweltbericht und bestimmt diesen zur<br />
Beteiligung der Behörden, der sonstigen Träger öffentlicher Belange und der<br />
Nachbargemeinden gemäß § 4 Absatz 1 und § 2 Absatz 2 BauGB sowie zur<br />
frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Absatz 1 BauGB. Der Geltungsbereich<br />
umfasst die Flurstücke 36/2, 37, 38 (teilweise), 39 (tlw.), 40, 41<br />
(tlw.), 42 (tlw.), 43 (tlw.), 44 (tlw.) und 45 bis 49 in der Gemarkung Tiefensee<br />
Flur 7. Die zu überplanende Fläche hat eine Größe von ca. 24 Hektar. Die<br />
Verwaltung wird beauftragt, den Termin zur öffentlichen Versammlung (Bürgerversammlung)<br />
zu bestimmen, diesen rechtzeitig ortsüblich bekanntzumachen<br />
und durchzuführen sowie die Behörden, die Träger öffentlicher Belange und die<br />
benachbarten Gemeinden zu beteiligen.<br />
Beschluss-Nr. 7-42-1097<br />
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben billigt den Vorentwurf der 2. Änderung des<br />
Flächennutzungsplans der Stadt Bad Düben in der Fassung vom 29. Juni <strong>2023</strong><br />
samt Begründung und Umweltbericht und bestimmt diesen zur Beteiligung der<br />
Behörden, der sonstigen Träger öffentlicher Belange und der Nachbargemeinden<br />
gemäß § 4 Absatz 1 und § 2 Absatz 2 BauGB sowie zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung<br />
gemäß § 3 Absatz 1 BauGB. Der Bereich der 2. Änderung umfasst<br />
den Geltungsbereich des Bebauungsplans „PV-Freiflächenanlage Brösen“<br />
auf den Flurstücken 36/2, 37, 38 (teilweise), 39 (tlw.), 40, 41 (tlw.), 42 (tlw.),<br />
43 (tlw.), 44 (tlw.) und 45 bis 49 in der Gemarkung Tiefensee, Flur 7 und be-<br />
Impressum<br />
Amtsblatt der Stadt Bad Düben<br />
Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeisterin der Stadt Bad Düben<br />
Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben<br />
Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine<br />
Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.
Seite 39 AMTSBLATT<br />
12. Juli <strong>2023</strong><br />
ansprucht eine Fläche von ca. 24 Hektar. Die Verwaltung wird beauftragt, den<br />
Termin zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit (Bürgerversammlung)<br />
zu bestimmen, diesen rechtzeitig ortsüblich bekanntzumachen und durchzuführen<br />
sowie die Behörden, die Träger öffentlicher Belange und die benachbarten<br />
Gemeinden zu beteiligen.<br />
nügend Wasser aus dem Boden ziehen und Neupflanzungen sind auf zusätzliche<br />
Wassergaben angewiesen, da ihr Wurzelnetz noch nicht in die wasserführenden<br />
Schichten hineinreicht.<br />
Es ist ein No-Go, dass Bäume gepflanzt, aber nicht gepflegt werden,<br />
sodass sie dann oft absterben, wie zu beobachten war. Jeder Baum<br />
ist wichtig – besonders auch die alten Bäume und ebenfalls Bäume<br />
auf Privatgrundstücken!<br />
Nachhaltige Kurstadt Bad Düben <strong>2023</strong><br />
Einblick in die Ergebnisse der ersten<br />
Anwohnerbefragung<br />
Im Mai dieses Jahres wurde eine Anwohnerbefragung in Bad Düben im Rahmen<br />
des Projektes „Nachhaltige Kurstadt Bad Düben 2030“ durchgeführt. Vielen<br />
Dank an alle, die teilgenommen und themenbezogene Hinweise gegeben haben!<br />
Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick der Ergebnisse geben.<br />
Insgesamt haben 56 Personen (22 männlich, 34 weiblich) ihre Antworten eingereicht<br />
und überwiegend vollständig beantwortet. Die älteren Altersgruppen sowie<br />
Rückmeldungen aus der Kernstadt überwogen. Die Umfrage konnte somit leider<br />
quantitativ keinen repräsentativen Ausschnitt der Bürgerschaft erreichen. Dennoch<br />
wurden zahlreiche qualitative Hinweise zu Grün und Grünflächen gegeben.<br />
Es wurde ersichtlich, dass der überwiegenden Mehrheit der an der Befragung<br />
teilnehmenden Personen Themen und Begriffe aus der umwelt- und klimapolitischen<br />
Diskussion nicht fremd sind. Dies wird beim Blick auf die Frage<br />
nach der Beurteilung der Grünausstattung in Bad Düben deutlich. Sowohl die<br />
Gesamtstadt als auch das direkte Wohnumfeld haben nicht mehr als 6 Punkte<br />
erreicht. Der Dommitzscher Platz erreichte erwartungsgemäß niedrige 2 Punkte<br />
(dieser soll im Rahmen des Projektes verbessert werden). Auch die touristische<br />
Qualität der Kurstadt erreichte nur durchschnittliche 5,6 Punkte. Handlungsbedarfe<br />
zeichnen sich deutlich ab.<br />
10,0<br />
9,0<br />
8,0<br />
7,0<br />
6,0<br />
5,0<br />
4,0<br />
3,0<br />
2,0<br />
1,0<br />
5,9 5,9<br />
Grünausstattung - Bad<br />
Düben<br />
Wie beurteilen Sie....<br />
Grünausstattung -<br />
Wohnumfeld<br />
Auf der anderen Seite werden Grünflächen in der Stadt und näheren Umgebung<br />
vielfältig genutzt. Dabei stehen Spazieren und Joggen sowie Wandern<br />
im Vordergrund. Nur sehr selten werden die Grünflächen in Verbindung mit<br />
Kultur- oder Freizeitveranstaltungen genutzt. Auch sind sich die Befragten einig,<br />
dass besondere Maßstäbe bezüglich der Grünflächengestaltung angelegt werden<br />
sollten. Nur drei Personen antworteten hierbei mit Nein.<br />
Gefragt nach dem Lieblingsort in der Stadt Bad Düben beziehen sich die häufigen<br />
Nennungen auf: den Kurpark, das eigene Zuhause und den eigenen Garten, die<br />
Obermühle, das Muldeareal.<br />
Trotz der nicht repräsentativen Umfrage wird ersichtlich, dass einige Befragte ihr<br />
Engagement gern umsetzen möchten. Über eine Baumpatenschaft möchten sich<br />
23 Personen (41 %) erkundigen. An der Befüllung von Bewässerungssäcken an<br />
Bäumen im Wohnumfeld würden sich 41 Personen (73 %) beteiligen. Bei dem<br />
kontroversen Thema „Unrat auf Grünflächen“ ist das Engagement unerwartet<br />
ausgefallen. An deren Beseitigung würden sich 32 Personen (57 %) beteiligen.<br />
Bei einigen Fragen hatten Sie die Gelegenheit ein Kommentar oder eine Begründung<br />
zu ergänzen. Mehrere Befragte haben sich sehr viel Mühe gegeben und<br />
ausführliche Antworten formuliert. Zum Abschluss dieser Auswertung möchten<br />
wir Ihnen eine Auswahl themenbezogener Antworten geben.<br />
Baumpflegemaßnahmen wurden thematisiert. Darin spiegelt sich die zunehmende<br />
Sichtbarkeit der Schäden nach dem mittlerweile dritten Dürrejahr wider.<br />
Der Boden wird zunehmend trockener. Alte und neue Gehölze sind vom Wassermangel<br />
betroffen. Ältere Bäume können trotz üppigem Wurzelnetz nicht ge-<br />
2,0<br />
Aufenthaltsqualität &<br />
Erscheinungsbild -<br />
Dommitzscher Platz<br />
5,6<br />
touristische Qualität<br />
Auch mit Blick auf den Kurstadtstatus wurden Anregungen eingebracht. So<br />
wurde mehr „Experimentierfreude“ bei der Pflanzenauswahl gewünscht – ein<br />
Vorschlag, der im Projekt auch mit Blick auf die Klimaentwicklung gern aufgegriffen<br />
wird.<br />
Es wäre sehr schön, wenn neben dem Erhalt von heimischen Bäumen auch<br />
einmal der Blick auf das „Schöne“ mehr Beachtung findet und vielleicht<br />
auch einmal eine Allee mit Japanischen Kirschblütenbäumen oder eine<br />
Magnolienallee gepflanzt wird. Das würde sicher mehr Anwohner motivieren<br />
die Bäume zu bewässern.<br />
Ein stetes Thema ist Unrat auf öffentlichen Flächen und in der Natur. Viele<br />
der an der Umfrage beteiligten Personen unterstützen selbst das Sammeln von<br />
Müll in Grünanlagen sehen dies jedoch auch als Aufgabe der Stadtverwaltung.<br />
Am Stadtrand fehlen Mülleimer. Das<br />
würde ggf. dazu führen, dass weniger<br />
Müll rumliegt.<br />
Kritisiert wurden auch die zunehmenden „Schottergärten“. Hier wird vorgeschlagen,<br />
stärker über die negativen Folgen dieser „Gärten“ für die Biodiversität<br />
zu sensibilisieren.<br />
(Vor-)Gärten mit vielen Stein- und Kieselflächen passen nicht gut<br />
zum Thema Nachhaltigkeit. Ich fände es gut, wenn die Stadt prüft,<br />
welche Möglichkeiten sie hat, mit den Privateigentümern diesbüglich<br />
ins Gespräch zu kommen bzw. diese zu sensibilisieren.<br />
Konkrete Projektvorschläge zielten zum Beispiel auf die Begrünung des Wohngebietes<br />
am Louise-Hauffe-Ring sowie auf die Renaturierung des Hammerbachs<br />
und des Schleifbaches. Letztere würden sich auch für die Anlage eines begleiteten<br />
Wanderweges für den Tourismus eignen.<br />
Die Bäume im neuen Wohngebiet Louise-Hauffe-Ring wurden nicht oder<br />
ungenügend gepflegt und sind vertrocknet. Diese sollten ersetzt und mit<br />
weiteren Pflanzungen und Grünanlagen ergänzt werden. Wir wollen nicht<br />
als abschreckendes Wohngebiet abgestempelt werden. An Kinder wurde hier<br />
auch nicht gedacht. Wo sollen sie spielen und den Umgang mit der Natur<br />
lernen? Vielleicht kann das letzte freie Grundstück „geopfert“ werden.<br />
Ich würde die Renaturierung des Hammerbachs und Schleifbachs<br />
begrüßen. Das würde im Zusammenhang mit einem bachbegleitenden<br />
Wanderweg den Tourismus fördern.<br />
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich an der zweiten Anwohnerbefragung im<br />
Jahr 2025 beteiligen, auch wenn Sie diesmal nicht teilgenommen haben! Als<br />
kleines Dankeschön werden wieder Preise verlost.<br />
Sie möchten mehr über das Projekt erfahren? Dann schauen sie auf die Internetseite<br />
der Stadt unter: www.bad-dueben.de/stadtentwicklung/oekologischekurstadt/<br />
Sie sind an einer Baumpatenschaft interessiert? Wenden Sie sich an das Bauund<br />
Bürgeramt (E-Mail: thomas.brandt@bad-dueben.de, Tel.: 034243 / 722-0)
12. Juli <strong>2023</strong> AMTSBLATT<br />
Seite 40<br />
Beschluss über die Aufstellung und die frühzeitige<br />
Beteiligung des Bebauungsplans „PV-Freiflächenanlage<br />
Brösen“ der Stadt Bad Düben<br />
Informationsveranstaltung am 1. August <strong>2023</strong> um 17.00 Uhr<br />
im Bürgerhaus Tiefensee<br />
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben hat in seiner Sitzung am 6. April <strong>2023</strong> die<br />
Aufstellung des Bebauungsplanes „PV-Freiflächenanlage Brösen“ beschlossen<br />
(Beschluss-Nr. 7-39-1081).<br />
Der Geltungsbereich des Bebauungsplans „PV-Freiflächenanlage Brösen“ liegt<br />
im Süden des Gemeindegebietes der Stadt Bad Düben in der Ortschaft Brösen.<br />
Es handelt sich um intensiv genutztes Ackerland. Im Norden und Osten wird es<br />
von Verkehrswegen begrenzt. Im Süden grenzt Wald an. Der Geltungsbereich<br />
umfasst auf einer Fläche von ca. 24 Hektar vollständig oder teilweise (tlw.) die 14<br />
Flurstücke Nr. 36/2, 37, 38 (tlw.), 39 (tlw.), 40, 41 (tlw.), 42 (tlw.), 43 (tlw.), 44<br />
(tlw.) und 45 bis 49 in der Gemarkung Tiefensee Flur 7. Die Lage des Plangebiets<br />
ist nachfolgender Abbildung zu entnehmen.<br />
Folgenden Planungsziele sollen erreicht werden:<br />
• politisches Ziel ist die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Gesamtenergieproduktion<br />
und somit Reduzierung des Anteils fossiler Energiegewinnung<br />
• Nutzung einer intensiv genutzten, landwirtschaftlichen Fläche als Fläche für<br />
Photovoltaik-Freiflächenanlagen<br />
• Erzeugung von Strom aus Solarenergie und damit verbundene Reduzierung des<br />
CO 2 -Ausstoßes<br />
• naturschutzfachliche Aufwertung der Flächen unter anderem durch die Anlage<br />
von Gehölzstrukturen und extensiven Grünflächen<br />
• Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung<br />
Der Bebauungsplan wird im Regelverfahren aufgestellt, gemäß § 2 Absatz 4<br />
Baugesetzbuch ist für die Belange des Umweltschutzes eine Umweltprüfung<br />
durchzuführen.<br />
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben hat in seiner Sitzung am 6. Juli <strong>2023</strong> den Vorentwurf<br />
des Bebauungsplanes „PV-Freiflächenanlage Brösen“ in der Fassung<br />
vom 29. Juni <strong>2023</strong> samt Begründung und Umweltbericht gebilligt und diesen zur<br />
frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und zur Beteiligung der Behörden,<br />
der sonstigen Träger öffentlicher Belange und der Nachbargemeinden bestimmt.<br />
(Beschluss-Nr. 7- 42-1096)<br />
Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch<br />
zum Vorentwurf des Bebauungsplanes findet im Rahmen einer Informationsveranstaltung<br />
am Dienstag, 1. August <strong>2023</strong>, um 17.00 Uhr im Bürgerhaus<br />
Tiefensee statt.<br />
Die Beteiligung der Behörden und der sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren<br />
Aufgabenbereich durch die Planung berührt werden kann, gemäß § 4 Absatz<br />
1 Baugesetzbuch und die Abstimmung mit den Nachbargemeinden gemäß § 2<br />
Absatz 2 Baugesetzbuch wird entsprechend durchgeführt.<br />
Für Rückfragen zur Planung steht neben dem Bau- und Bürgeramt der Stadt Bad<br />
Düben (Tel.: 034243 / 72265, E-Mail: stadt@bad-dueben.de) auch die mit der<br />
Planung beauftragte Büro Knoblich GmbH Landschaftsarchitekten (Zur Mulde<br />
25, 04838 Zschepplin, Tel.: 03423/ 758600, Fax: 03423 / 7586059, E-Mail: beteiligung@bk-landschaftsarchitekten.de)<br />
zur Verfügung.<br />
Beschluss über die Aufstellung und die frühzeitige<br />
Beteiligung der 2. Änderung des<br />
Flächennutzungsplans der Stadt Bad Düben<br />
Informationsveranstaltung am 1. August <strong>2023</strong> um 17.00 Uhr<br />
im Bürgerhaus Tiefensee<br />
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben hat in seiner Sitzung am 6. April <strong>2023</strong> die<br />
Aufstellung der 2. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Bad Düben im<br />
Parallelverfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans „PV-Freiflächenanlage<br />
Brösen“ gemäß § 8 Absatz 3 BauGB beschlossen (Beschluss-Nr. 7-39-1082).<br />
Der Bereich der 2. Änderung umfasst den Geltungsbereich des Bebauungsplans<br />
„PV-Freiflächenanlage Brösen“ auf den Flurstücken 36/2, 37, 38 (teilweise),<br />
39 (tlw.), 40, 41 (tlw.), 42 (tlw.), 43 (tlw.), 44 (tlw.) und 45 bis 49 in der Gemarkung<br />
Tiefensee Flur 7 und beansprucht eine Fläche von ca. 24 Hektar. Der<br />
Änderungsbereich ist nachfolgender Abbildung zu entnehmen.<br />
Das Ziel der 2. Änderung ist, dass die im Änderungsbereich liegenden Flächen,<br />
welche als Flächen für die Landwirtschaft dargestellt sind, als Sonderbaufläche<br />
mit der Zweckbestimmung „Photovoltaik“ dargestellt werden. Die im Änderungsbereich<br />
dargestellten Flächen für Feldgehölze sollen erhalten bleiben.<br />
Die Planaufstellung erfolgt im Regelverfahren. Gemäß § 2 Absatz 4 BauGB<br />
ist für die Belange des Umweltschutzes eine Umweltprüfung durchzuführen.<br />
Der Stadtrat der Stadt Bad Düben hat in seiner Sitzung am 6. Juni <strong>2023</strong> den<br />
Vorentwurf der 2. Änderung des Flächennutzungsplans in der Fassung vom<br />
29. Juni <strong>2023</strong> samt Begründung und Umweltbericht gebilligt und diesen zur<br />
frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und zur Beteiligung der Behörden,<br />
der sonstigen Träger öffentlicher Belange und der Nachbargemeinden bestimmt.<br />
(Beschluss-Nr. 7-42-1097)<br />
Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch<br />
zum Vorentwurf der 2. Änderung des Flächennutzungsplans findet im Rahmen<br />
einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 1. August <strong>2023</strong>, um 17.00<br />
Uhr im Bürgerhaus Tiefensee statt.<br />
Die Beteiligung der Behörden und der sonstigen Träger öffentlicher Belange,<br />
deren Aufgabenbereich durch die Planung berührt werden kann, gemäß § 4 Absatz<br />
1 Baugesetzbuch und die Abstimmung mit den Nachbargemeinden gemäß<br />
§ 2 Absatz 2 Baugesetzbuch wird entsprechend durchgeführt.<br />
Abgrenzung des Änderungsbereiches (Quelle: Stadt Bad Düben)<br />
Bad Düben, 7. Juli <strong>2023</strong><br />
Astrid Münster<br />
Bürgermeisterin<br />
Abgrenzung des Geltungsbereichs des Bebauungsplanes (Quelle: RAPIS 02/<strong>2023</strong>)<br />
Bad Düben, 7. Juli <strong>2023</strong><br />
Astrid Münster<br />
Bürgermeisterin<br />
Kurkonzert<br />
Sonntag, 23. Juli, 14 Uhr<br />
„SAXLUST“<br />
an der Obermühle Bad Düben<br />
Der Eintritt ist frei.
AMTSBLATT<br />
der Gemeinde Laußig<br />
12. Juli <strong>2023</strong> Nr. 9/<strong>2023</strong><br />
Haushaltssatzung der Gemeinde Laußig für die Haushaltsjahre <strong>2023</strong> und 2024<br />
Aufgrund § 74 der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO) in der jeweils geltenden Fassung hat der Gemeinderat in der Sitzung am 9. Mai <strong>2023</strong> folgende<br />
Haushaltssatzung beschlossen:<br />
§ 1<br />
Der Haushaltsplan für die Haushaltsjahre <strong>2023</strong> und 2024, der die für die Erfüllung der Aufgaben der Gemeinden voraussichtlich anfallenden Erträge und entstehenden Aufwendungen<br />
sowie eingehenden Einzahlungen und zu leistenden Auszahlungen enthält, wird<br />
<strong>2023</strong> 2024<br />
im Ergebnishaushalt mit dem<br />
• Gesamtbetrag der ordentlichen Erträge auf 5.531.300 Euro 5.483.700 Euro<br />
• Gesamtbetrag der ordentlichen Aufwendungen auf 6.344.600 Euro 6.063.300 Euro<br />
• Saldo aus den ordentlichen Erträgen und Aufwendungen (ordentliches Ergebnis) auf - 8<strong>13</strong>.300 Euro - 579.600 Euro<br />
• Gesamtbetrag der außerordentlichen Erträge auf 0 Euro 0 Euro<br />
• Gesamtbetrag der außerordentlichen Aufwendungen auf 0 Euro 0 Euro<br />
• Saldo aus den außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen (Sonderergebnis) auf 0 Euro 0 Euro<br />
• Gesamtergebnis auf - 8<strong>13</strong>.300 Euro - 579.600 Euro<br />
• Betrag der veranschlagten Abdeckung von Fehlbeträgen des ordentlichen Ergebnisses aus Vorjahren auf 0 Euro 0 Euro<br />
• Betrag der veranschlagten Abdeckung von Fehlbeträgen des Sonderergebnisses aus Vorjahren auf 0 Euro 0 Euro<br />
• Betrag der Verrechnung eines Fehlbetrages im ordentlichen Ergebnis mit dem Basiskapital<br />
gemäß § 72 Absatz 3 Satz 3 SächsGemO auf 628.952 Euro 591.400 Euro<br />
• Betrag der Verrechnung eines Fehlbetrages im Sonderergebnis mit dem Basiskapital<br />
gemäß § 72 Absatz 3 Satz 3 SächsGemO auf 0 Euro 0 Euro<br />
• veranschlagtes Gesamtergebnis auf - 184.348 Euro 11.800 Euro<br />
im Finanzhaushalt mit dem<br />
• Gesamtbetrag der Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit auf 5.326.000 Euro 5.276.900 Euro<br />
• Gesamtbetrag der Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit auf 5.509.400 Euro 5.220.000 Euro<br />
• Zahlungsmittelüberschuss oder -bedarf aus laufender Verwaltungstätigkeit als Saldo der Gesamtbeträge<br />
der Einzahlungen und Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit auf - 182.800 Euro 56.900 Euro<br />
• Gesamtbetrag der Einzahlungen aus Investitionstätigkeit auf 397.300 Euro 252.200 Euro<br />
• Gesamtbetrag der Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf 262.200 Euro 217.700 Euro<br />
• Saldo der Einzahlungen und Auszahlungen aus Investitionstätigkeit auf <strong>13</strong>5.100 Euro 34.500 Euro<br />
• Finanzierungsmittelüberschuss oder -fehlbetrag als Saldo aus Zahlungsmittelüberschuss oder -fehlbetrag<br />
aus laufender Verwaltungstätigkeit und dem Saldo der Gesamtbeträge der Einzahlungen und Auszahlungen<br />
aus Investitionstätigkeit auf - 47.700 Euro 91.400 Euro<br />
• Gesamtbetrag der Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit auf 0 Euro 0 Euro<br />
• Gesamtbetrag der Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit auf 195.000 Euro 169.000 Euro<br />
• Saldo der Einzahlungen und Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit auf - 195.000 Euro - 169.000 Euro<br />
• Veränderung des Bestandes an Zahlungsmitteln im Haushaltsjahr auf - 242.700 Euro - 77.600 Euro<br />
festgesetzt.<br />
Kredite für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen werden nicht veranschlagt.<br />
Verpflichtungsermächtigungen werden nicht veranschlagt.<br />
§ 2<br />
§ 3<br />
§ 4<br />
Der Höchstbetrag der Kassenkredite, der zur rechtzeitigen Leistung von Auszahlungen in Anspruch genommen werden darf, wird auf 1.000.000 Euro (<strong>2023</strong>) und 1.000.000 Euro<br />
(2024) festgesetzt.<br />
Die Hebesätze werden wie folgt festgesetzt:<br />
§ 5<br />
<strong>2023</strong> 2024<br />
für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe (Grundsteuer A) 300 v.H. 300 v.H.<br />
für die Grundstücke (Grundsteuer B) auf 400 v.H. 400 v.H.<br />
Gewerbesteuer auf 390 v.H. 390 v.H.
Seite <strong>13</strong> AMTSBLATT<br />
12. Juli <strong>2023</strong><br />
Hinweis:<br />
Gemäß § 74 Absatz 2 Satz 2 SächsGemO können in die Haushaltssatzung weitere Regelungen aufgenommen werden, die sich auf Erträge, Aufwendungen, Einzahlungen und<br />
Auszahlungen sowie den Stellenplan beziehen.<br />
Laußig, den 9. Mai <strong>2023</strong><br />
Schneider<br />
Bürgermeister<br />
Mit Bescheid des Landratsamtes Nordsachsen vom 20. Juni <strong>2023</strong> wird die Haushaltssatzung<br />
der Gemeinde Laußig für die Haushaltsjahre <strong>2023</strong> und 2024 bestätigt.<br />
Der Haushaltsplan und die Haushaltssatzung liegen mit allen Anlagen zu jedermanns<br />
Einsichtnahme in der Zeit vom 17. bis einschließlich 25. Juli <strong>2023</strong> während der allgemeinen<br />
Öffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung Laußig (Kämmerei/Kasse),<br />
Leipziger Straße 23, 04838 Laußig aus.<br />
Impressum<br />
Amtsblatt der Gemeindeverwaltung Laußig<br />
Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Gemeinde Laußig<br />
Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben<br />
Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für<br />
ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.<br />
ÖPNV: Neue Bus-Angebote seit 10. Juli<br />
Linie 196 jetzt täglich im Stundentakt<br />
und Änderungen auf der Linie 231<br />
(Nordsachsen/Wsp). Im Rahmen des<br />
Mobilitätsprojektes „Pendlermobilität<br />
in Leipzig und dem Umland stärken<br />
– Mobilität und Verkehrswende aktiv<br />
voranbringen“ starteten am 10. Juli mehrere<br />
neue Angebote im Linienverkehr<br />
des Landkreises Nordsachsen.<br />
Bei den neuen Angeboten handelt es<br />
sich unter anderem um zusätzliche<br />
Fahrten auf der bestehenden Buslinie<br />
196 (Bad Düben – Leipzig). Konkret<br />
wird der Busverkehr seit Montag um<br />
folgendes Angebot erweitert: Die Taktfrequenz<br />
der PlusBus-Linie 196 wird am<br />
Wochenende und an allen Feiertagen<br />
zwischen Bad Düben und Leipzig auf<br />
einen Stundentakt erhöht. Bisher verkehrte<br />
die Linie samstags und sonntags<br />
nur alle zwei Stunden. Damit erhält<br />
der Kurort Bad Düben an allen Wochentagen<br />
eine mindestens stündliche<br />
Anbindung an die Großstadt Leipzig,<br />
was die Erreichbarkeit für Beschäftigte<br />
und Erholungssuchende gleichermaßen<br />
verbessert und dies pünktlich zum Beginn<br />
der Sommerferien.<br />
Änderungen infolge von<br />
Kostensteigerungen<br />
Seit 2021 sind eine Reihe von Kostensteigerungen<br />
eingetreten, für die<br />
der Landkreis Nordsachsen nur unzureichende<br />
Ausgleichsmittel erhält.<br />
Dennoch soll das Linien- und Fahrtenangebot<br />
weitestgehend aufrechterhalten<br />
werden. Nach einer detaillierten Analyse<br />
werden ab dem Fahrplanwechsel einige<br />
Fahrten nicht mehr angeboten, die im<br />
Schnitt von zwei oder weniger Personen<br />
genutzt wurden oder bei denen es gar<br />
keine Fahrgastnachfrage gab. Damit<br />
gelingt es, öffentliche Gelder weiterhin<br />
wirtschaftlich sinnvoll einzusetzen.<br />
Für die entfallenden Fahrten wird zumeist<br />
ein alternatives Rufbusangebot<br />
eingerichtet oder es bestehen weiterhin<br />
Fahrtmöglichkeiten mit anderen Linien.<br />
Hier die wichtigsten Änderungen:<br />
• Linie 211 und Linie D (Stadtbus<br />
Delitzsch): Die bisherige Stadtlinie D<br />
wird in die Linie 211 integriert. Diese<br />
Linie bedient ab dem Fahrplanwechsel<br />
neu den Delitzscher Ortsteil Beerendorf<br />
sowie den PEP-Markt Delitzsch.<br />
Außerdem entsteht mit der Integration<br />
der bisherigen Linie D in die Line 211<br />
eine umsteigefreie Direktverbindung<br />
über das Delitzscher Stadtgebiet hinaus<br />
nach Krostitz über Brodau, Zschortau,<br />
Biesen, Kreuma, Beuden, Kletzen und<br />
Pröttitz.<br />
• Linie 231: Die Fahrt um 5.36 Uhr ab<br />
Eilenburg wird auf 5.15 Uhr vorverlegt<br />
und fährt ab Doberschütz weiter nach<br />
Mockrehna anstatt nach Gruna. Die<br />
Fahrt um 15.35 Uhr ab Eilenburg endet<br />
in Rote Jahne und die Fahrt um 16.35<br />
Uhr ab Gruna beginnt erst um 17.20<br />
Uhr in Mockrehna.<br />
Infos zu allen Änderungen: nordsachsenmobil.de/aktuelles/news<br />
Leserpost<br />
Kossas „kleine Große“ sagen ade<br />
(Kossa/Wsp). So wie der Falter im<br />
Sommer seine Flügel ausbreitet und in<br />
die weite Welt hinaus fliegt, so gehen<br />
die Ältesten der Kindergartenkinder<br />
am 1. August ihren nächsten Schritt<br />
in die große Welt: die Kindergartenkinder<br />
verabschiedeten sich aus<br />
ihrer Kita-Gruppe. Grund genug, mit<br />
diesen Kindern und deren Eltern am<br />
29. Juni ein großes Fest zu feiern.<br />
Bevor die Kinder in der feierlichen<br />
Abschlussrunde ihre Geschenke als<br />
Andenken an die Kita-Zeit überreicht<br />
bekamen, sangen sie das Lied „Ade,<br />
du schöne Kindergartenzeit“. Nicht<br />
nur bei den Kita-Kindern rollte die<br />
eine oder andere Träne. Von den 7<br />
Vorschulkindern und Eltern gab es für<br />
die Kita ein Eichhörnchen Futterhaus<br />
für unseren Garten, worüber wir uns<br />
sehr gefreut hatten.<br />
Das AWO „Kinderhaus am Regenbogen“<br />
in Kossa bedankt sich für die<br />
kunterbunte Zeit mit den sieben Vorschulkindern<br />
und Eltern und wünscht<br />
unseren „kleinen Großen“ alles Gute<br />
für ihre weitere Zukunft.<br />
Jenny Werner<br />
Sieben Kinder konnten vom Kossaer „Kinderhaus am Regenbogen“ in die Schule<br />
verabschiedet werden.<br />
Foto: privat<br />
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11<br />
ABSCHLUSSKLASSEN <strong>2023</strong> 12. Juli <strong>2023</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Das sind Bad Dübens Absolventen <strong>2023</strong><br />
Für 69 junge Leute beginnt ein neuer Lebensabschnitt<br />
(Bad Düben/Wsp/kp). Die Sommerferien<br />
sind in vollem Gange. Während<br />
der Großteil der Schüler nun insgesamt<br />
sechs Wochen Zeit hat, Energie für das<br />
kommende Schuljahr zu tanken, haben<br />
69 Bad <strong>Dübener</strong> Jugendliche den ersten<br />
großen Meilenstein geschafft: Sie haben<br />
ihren Schulabschluss in der Tasche.<br />
An der Oberschule Bad Düben gingen<br />
40 Real- und sieben Hauptschüler in<br />
die Prüfungsphase. Erfolgreich waren<br />
sie allesamt. Alina Bock, Robin Hessler<br />
und Leonie Schlie erreichten dabei<br />
die besten (Einser-)Abschlüsse.<br />
Das Evangelische Schulzentrum Bad<br />
Düben konnte auch seinen zweiten<br />
Oberschul-<strong>Jahrgang</strong> feierlich verabschieden.<br />
Die 22 Absolventen, darunter<br />
zwei Hauptschüler, konnten ebenfalls<br />
eine 100-Prozent-Quote vorweisen.<br />
Zu den besten Schülern zählten Finnja<br />
Wüstneck, Lilly Bresack und Sabrina<br />
Müller. Schulleiterin Doreen Model<br />
überreichte bei der Abschlusszeremonie<br />
symbolisch eine Walnuss an jeden<br />
Schüler. „Ich wollte damit zeigen, dass<br />
auch bei einer harten Schale das Wertvolle<br />
eines Menschen im Verborgenen<br />
liegt“, erklärte sie. Models Appell:<br />
„Seid Vorbilder für andere und zeigt,<br />
dass ihr die Veränderung seid, die ihr<br />
in der Welt sehen möchtet.“<br />
Oberschule Bad Düben<br />
Klasse 10 a<br />
hintere Reihe (v. l.):<br />
Gino Marino Carlo Cangemi, Alexander<br />
Albrecht, Til Jungchen, Tom<br />
Purschwitz, Robin Elias Hessler, Eric<br />
Harms<br />
mittlere Reihe (v. l.):<br />
Lehrerin Heike Böhland-Letzian, Philip<br />
Fischer, Oscar Martin, Nicklas Dippe,<br />
Nele Deckert, Laura Annabell Noack,<br />
Charlotte Mathow, Hedda Nitzsche,<br />
Lehrerin Kerstin Winkler<br />
vordere Reihe (v. l.):<br />
Uljana Neer, Anjali Zaara Riethmüller,<br />
Alina Albrecht, Sophia Kießlich, Nia<br />
Schmidt, Vivien Fromm, Lilia-Marie<br />
Dister<br />
Oberschule Bad Düben<br />
Klasse 10 b<br />
hintere Reihe (v. l.):<br />
Mika Eller, Dominick Schmieder, Hannes<br />
Kudwin, Laurenz Schulz, Moritz<br />
Kranhold, Jamal Khan, Leon Winkelmann<br />
mittlere Reihe (v. l.):<br />
Lehrerin Petra Pieper, Lea Justine<br />
Rabe, Jasmin Becker, Lilly Mombree,<br />
Selma Gnichwitz, Meiko Eller, Lehrer<br />
Ulrich Triller<br />
vordere Reihe (v. l.):<br />
Amanda Sophie Hushegyi, Alina Bock,<br />
Leny-Juline Möbius, Sophia Leonora<br />
Schmeißer, Natalie Sophie Lehmann,<br />
Nora Hennig, Leonie Schlie<br />
es fehlte:<br />
Kieron Kim Duncan Schroedter<br />
Foto: Reinhard Flehmig (2)<br />
Evangelisches<br />
Schulzentrum Bad Düben<br />
Klasse 10/1<br />
hintere Reihe (v. l.):<br />
Pädagogische Assistentin Annika Meckel,<br />
Marcel Wutzke, Johann Meißner,<br />
Kenny Soppa, Tom Liebmann, Florens<br />
Held, Cornelius Bösch, Siemen Pannier,<br />
Linus Otto, Lehrer Jannis Barisch, Lehrer<br />
Udo Reiss<br />
vordere Reihe (v. l.):<br />
Jasmin Paschke, Maxi Höll, Stella Sommerfeld,<br />
Lilly Bresack, Emilia Flegel,<br />
Nele Hille, Sabrina Müller, Charlize<br />
Banderlow, Finnja Wüstneck, Fiona<br />
Grupe, Johanna Salevsky, Leonie Haase<br />
Foto: Fotostudio Rampenlicht<br />
es fehlten:<br />
Greta Taatz, Helene Schieberle
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
12. Juli <strong>2023</strong> AUS DER REGION 12<br />
MEDICLIN: Abschied von Dr. Detlef Bulst<br />
Eine „Legende des Waldkrankenhauses“ geht in den Ruhestand<br />
Neurologie-Chefarzt Dr. Guido Waldmann, Pflegedienstleiterin Anja Hübscher, die<br />
Ärztlichen Direktoren des Waldkrankenhauses, Dr. Jacqueline Repmann, sowie des<br />
Reha-Zentrums, Stefan Rudloff, der Kaufmännische Direktor Benjamin Becker,<br />
Therapieleiterin Ina Liebmann und Anästhesie-Chefarzt Stefan Maidatschewski (v.<br />
l.) verabschiedeten Dr. Detlef Bulst (sitzend) gemeinsam mit vielen Wegbegleitern<br />
Ende Juni.<br />
Foto: (Wsp) Phillipp<br />
(Bad Düben/Wsp/kp). Seit dem 1.<br />
Juli genießt ein Mann seinen wohlverdienten<br />
Ruhestand, der aus dem Bad<br />
<strong>Dübener</strong> MEDICLIN Waldkrankenhaus<br />
eigentlich gar nicht wegzudenken<br />
ist. Ein halbes Jahr nach dem offiziellen<br />
Rentenstart wurde Anästhesist Dr.<br />
Detlef Bulst vor versammelter „Mannschaft“<br />
gebührend verabschiedet.<br />
In diesem Rahmen holten unter anderem<br />
die beiden Ärztlichen Direktoren<br />
des Waldkrankenhauses und des<br />
benachbarten Reha-Zentrums, Dr.<br />
Jacqueline Repmann sowie Stefan<br />
Rudloff, zu großen Lobesworten aus.<br />
So bezeichnete Repmann Bulst als wandelndes<br />
Lexikon mit herausragendem<br />
Wissen. „Du hast ganz gewiss nicht<br />
Dienst nach Vorschrift gemacht. Du<br />
hast im Krankenhaus gearbeitet, mit<br />
und in ihm gelebt und auch nicht auf die<br />
Uhr geschaut. Das Wort ‚Überstunden‘<br />
ist dir fremd“, sagte sie. Rudloff fügte<br />
„höchste fachliche Kompetenz, immer<br />
ansprechbar und kollegial“ hinzu. „Du<br />
hast dich auch durch gesundheitliche<br />
Zahnaer-Mineralbrunnen-Cup in Bad Schmiedeberg<br />
Großes Frauenfußballturnier ist<br />
zurück im Waldstadion<br />
(Bad Schmiedeberg/Wsp). Nach dreijähriger<br />
Corona-Zwangspause laden<br />
unsere Fußballerinnen des FSV Rot-<br />
Weiß Bad Schmiedeberg am letzten<br />
Juli-Wochenende wieder Mannschaften<br />
aus ganz Ostdeutschland zum Kleinfeldturnier<br />
ein. Unser Sommerturnier findet<br />
nunmehr zum bereits achten Mal im<br />
heimischen Waldstadion statt.<br />
Den sportlichen Auftakt zum Sommerturnier<br />
geben in diesem Jahr Freizeitmannschaften<br />
aus der Umgebung der<br />
Kurstadt. Diese werden uns fußballerisch<br />
am Freitag (28.07.) auf das Turnier<br />
einstimmen und in einem Kleinfeldturnier<br />
an den Ball kicken. Im Anschluss<br />
folgt ein gemütliches Beisammensitzen<br />
und die Tanzfläche wird für Samstag<br />
schon einmal zur Musik von DJ Schulle<br />
aufgewärmt. DJ Schulle ist ein treuer<br />
Begleiter des Turniers und sorgt schon<br />
seit mehreren Jahren am Freitagabend<br />
für die richtigen Beats zur Einstimmung.<br />
Am Samstag (29.07.) starten wir dann<br />
in unser Sommerturnier. Neben den<br />
Gastgeberinnen werden elf weitere<br />
Mannschaften anreisen, um sich den<br />
Zahnaer-Mineralbrunnen-Cup zu sichern.<br />
Dabei starten die Gruppen A und<br />
B am Vormittag mit dem Turnier, ehe<br />
nach der offiziellen Eröffnung durch die<br />
Turnierleitung, den Vereinsvorstand und<br />
Susann Danneberg, der Geschäftsführerin<br />
der Zahnaer Mineralbrunnen GmbH,<br />
die Gruppen C und D in das Turnier<br />
starten. Nach einer kurzen Verschnaufpause<br />
für die Frauen kann ab 20 Uhr die<br />
Tanzfläche gestürmt werden.<br />
Sonntag (30.07.) geht es dann ab 10 Uhr<br />
mit den Platzierungsspielen weiter. Hierbei<br />
wird es spannend, wer den Samstagabend<br />
feucht-fröhlich ausklingen lassen<br />
hat und trotzdem an die Leistung von<br />
Samstag anknüpfen kann.<br />
Für das leibliche Wohl wird während<br />
des gesamten Wochenendes gesorgt.<br />
Auch die Kinder sollen nicht<br />
zu kurz kommen, für diese wird eine<br />
Hüpfburg und Kinderschminken<br />
geboten. Wir hoffen auf trockenes<br />
Wetter und freuen uns auf Besucher,<br />
welche die Mannschaften beim Turnier<br />
unterstützen und richtig anfeuern! Ein<br />
großes Dankeschön geht an dieser Stelle<br />
an unsere Sponsoren und Helfer, welche<br />
das Turnier überhaupt erst so möglich<br />
machen.<br />
Du hast Lust als Helfer zu unterstützen?<br />
Dann melden Sie sich gern bei Jennifer<br />
Fuchs (Tel.: 0176 / 80339252).<br />
Tina Neumann, 2. Vorsitzende<br />
FSV Rot-Weiß Bad Schmiedeberg<br />
Nackenschlägen nicht unterkriegen<br />
lassen und jetzt gehörst du auch zu den<br />
Legenden des Waldkrankenhauses“,<br />
würdigte der langjährige Weggefährte.<br />
Dr. Detlef Bulst trat am 15. Juli 1994<br />
seinen Dienst als Oberarzt im alten<br />
Waldkrankenhaus im Ortsteil Hammermühle<br />
an, machte zum Jahresbeginn<br />
1996 den Umzug mit komplett neuen<br />
Strukturen an den heutigen Standort mit<br />
und wurde am 1. Januar 2001 schließlich<br />
Chefarzt der Anästhesie. Er gilt<br />
als bundesweit führend im Verfahren<br />
der kontinuierlichen Spinalanästhesie.<br />
„Wir sehen unseren Beruf eher als<br />
Berufung. Am Ende geht es einzig<br />
und allein um den Patienten. Er ist uns<br />
Stellenanzeige<br />
auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.<br />
Das hast auch du verinnerlicht“, sagte<br />
Rudloff.<br />
Bulst bedankte sich im Anschluss für<br />
die vielen netten Worte und bei seinen<br />
Kolleginnen und Kollegen aus allen<br />
Bereichen des Hauses, besonders bei<br />
seinem „Schatten meiner selbst“ Jens<br />
Khin. Auch sein anwesender Sohn, der<br />
in jungen Jahren viel zurückstecken<br />
musste, bekam ein Dankeschön. „Ich<br />
erinnere mich da an Wochenend-Dienste,<br />
die damals noch von Freitagabend<br />
bis Montagmorgen gingen und ich dann<br />
meinen Sohn in der Kita vergessen<br />
habe, da ich daheim einfach eingeschlafen<br />
bin“, sorgte Bulst für einen Lacher.
<strong>13</strong><br />
AUS DER REGION 12. Juli <strong>2023</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Fußball: B-Junioren<br />
Nerven wie Drahtseile: Junge Kurstädter holen Meisterschale<br />
(Bad Düben/Wsp/kp). Hochspannung<br />
bis zum Schluss! Die B-Junioren<br />
des FV Bad Düben gingen am<br />
letzten Spieltag der Nordsachsenliga<br />
punktgleich mit dem SV Merkwitz<br />
ins Meis terschaftsrennen. Durch das<br />
bessere Torverhältnis war sozusagen<br />
eine Hand bereits an der Schale. Beim<br />
FC Elbaue Torgau musste also „lediglich“<br />
ein Sieg her. Tom Purschwitz<br />
mit einem frühen Doppelpack und<br />
David Ohrisch kurz vor der Halbzeit<br />
ebneten mit ihren Treffern den<br />
3:1-Sieg und machten damit alles<br />
klar. Die Jungs von Trainer Johannes<br />
Rücker ließen dem Titel in der Halle<br />
nun auch die Kreismeisterschaft im<br />
Freien folgen.<br />
Die Schale ist allemal hochverdient:<br />
Die jungen Kurstädter stellten nicht<br />
nur die beste, sondern auch die fle-<br />
Storchenhorstkontrollen in der Region<br />
Freude in Bad Düben und Pressel – Drama in Wellaune<br />
Dieses fünfköpfige Team um den Kreisnaturschutzbeauftragten für den Weißstorch<br />
Dieter Wend aus Mörtitz (l.) führten die Storchenhorstkontrollen durch.<br />
(Nordsachsen/Wsp/ny). Die großen<br />
Weißstörche, die in einigen Orten der<br />
<strong>Dübener</strong> Heide und in den Auengebieten<br />
von Elbe und Mulde auf Feldern,<br />
Wiesen und in Uferzonen nach Beute<br />
Ausschau halten, sind nicht zu übersehen.<br />
Bei den meisten Anwohnern ist<br />
die Freude groß, wenn dann hoch oben<br />
im Nest Nachwuchs auszumachen ist.<br />
Wie sich die großen Vögel in der Region<br />
entwickeln, wird unter anderem<br />
durch den Kreisnaturschutzbeauftragten<br />
für den Weißstorch Dieter Wend<br />
aus Mörtitz dokumentiert. Deswegen<br />
gibt es unter anderem jedes Jahr eine<br />
sogenannte Storchenhorstkontrolle im<br />
Altkreis Delitzsch-Eilenburg. „Zum<br />
einen schauen wir, wie es den Kleinen<br />
geht, einige werden beringt und<br />
zu guter Letzt werden versehentlich<br />
angeschleppte Müll- und Plastikteile<br />
aus den Nestern geräumt“, erklärt der<br />
Experte.<br />
xibelste Offensive. So ging die Torjägerkanone<br />
zwar nach Merkwitz.<br />
Der FV hatte mit Lucca Wildner (27),<br />
Hannes Kudwin (15) und Kapitän<br />
Holten sich die Meisterschale in der B-Junioren-Nordsachsenliga (v. l.): Vincent<br />
Freitag, Aaron Gebel, Lucca Wildner, Ahoora Gholamalinezhad, Daniel Atanov,<br />
Jannik Waldorf, Jeremy Tulaszewski, David Ohrisch, Tom Purschwitz, Hannes<br />
Kudwin, Jeremy Komischke, Wayne Bruchmann, Felix Szkola, Eric Harms, Kapitän<br />
Eddi Barthel (mit Schale) und Trainer Johannes Rücker. Es fehlten Felix Barthel,<br />
Felix Jungchen, Cornelius Frenkel, Welyam Bwaken, Tom Müller, Morice Beyer,<br />
Erik Petersohn und Max Wille.<br />
Foto: privat<br />
Nach der Rundfahrt, die kürzlich stattfand,<br />
weiß er, dass es im sächsischen<br />
Teil unseres Einzugsgebietes belegte<br />
Nester in Gruna, Mörtitz, Hohenprießnitz,<br />
Oberglaucha, Wellaune,<br />
Bad Düben, Schnaditz, Roitzschjora<br />
und Löbnitz gibt, was mit der Nähe<br />
der Orte zur Mulde zu tun hat. Die<br />
Presseler Störche profitieren vom<br />
nahegelegenen Presseler Heidewaldund<br />
Moorgebiet, der Schwarzbachaue<br />
und dem Presseler Teich. „Wir haben<br />
mindestens zehn Jahre keine Brutpaare<br />
gehabt“, ist sich Reinhard Flehmig<br />
sicher, der von seiner Wohnung einen<br />
perfekten Blick auf das Nest hat. Das<br />
befindet sich auf dem alten Schornstein<br />
der ehemaligen Presseler Molkerei.<br />
Die Gebäude sind schon lange abgerissen.<br />
Was stehen blieb, ist die alte Esse.<br />
Man hatte damals schon an Meister<br />
Adebar gedacht, aber so richtig hat<br />
es den Tieren wohl nicht gefallen, bis<br />
Eddi Barthel (12) jedoch gleich drei<br />
Akteure mit doppelter Torausbeute<br />
in seinen Reihen. Der Knackpunkt<br />
zum Titel war im Übrigen das direkte<br />
schließlich Ilka Trültzsch und Manfred<br />
Lüderitz am 23. März dieses Jahres die<br />
Initiative ergriffen und nach entsprechender<br />
Beratung eine Nisthilfe installierten.<br />
Das passte perfekt, denn es<br />
kam tatsächlich nur 14 Tage später ein<br />
Paar, welches dieses Angebot dankbar<br />
annahm. Nach der Horstkontrolle weiß<br />
man nun, dass drei Junge das Licht der<br />
Welt erblickten und wohlauf sind.<br />
Ganz anders sieht es aktuell in Wellaune<br />
aus: Anwohner hatten vor ein<br />
paar Wochen Alarm geschlagen, weil<br />
ein Paar erfolglos versucht hatte, auf<br />
einem Strommast ein Nest zu errichten.<br />
Innerhalb kürzester Zeit konnte<br />
eine Nisthilfe installiert werden und<br />
Frau Storch brütete bereits zwei Tage<br />
später. Bei der Kontrollrunde wurde<br />
natürlich auch Wellaune angefahren<br />
und man freute sich über zwei kleine<br />
Jungvögel. Doch nur einen Tag später<br />
ereignete sich ein schlimmes Drama:<br />
Ein anderer Storch wartete den Moment<br />
ab, in dem die Eltern auf Futtersuche<br />
flogen und griff die Kleinen an,<br />
die diese Attacke nicht überlebten.<br />
Ganz anders jedoch in Bad Düben:<br />
Wie auch in Pressel hatte es in der<br />
Kurstadt über zehn Jahre kein brütendes<br />
Paar gegeben. Doch vor einigen<br />
Jahren wurde beobachtet, dass Störche<br />
versuchten, auf dem Schornstein der<br />
Niedermühle ein Nest zu bauen. Die<br />
Naturschutzstation reagierte und errichtete<br />
mithilfe von Raik Zenger und<br />
Danilo Grüneberg eine Nisthilfe. Diese<br />
wurde 2021 und 2022 zwar angenommen,<br />
blieb aber ohne Nachwuchs.<br />
Umso größer ist nun die Freude, dass<br />
drei gesunde Junge das Licht der Welt<br />
erblickten. Udo Pöhlig, auf dessen<br />
Grundstück der Schornstein steht,<br />
Duell mit Merkwitz am vorletzten<br />
Spieltag vor heimischer Kulisse, bei<br />
dem Wildner, Barthel und Ohrisch<br />
die Treffer zum 3:2-Sieg beisteuerten.<br />
Nächste Saison geht es für den Großteil<br />
der erfolgreichen Garde in der<br />
B-Junioren-Landesklasse weiter – mit<br />
Duellen unter anderem gegen Grimma,<br />
Döbeln und Markranstädt.<br />
Fussball-Nordsachsenliga B-Junioren<br />
Pl. Mannschaft Sp. Tore Pkt.<br />
1. FV Bad Düben 1921 16 88:24 37<br />
2. SV Merkwitz 16 78:23 37<br />
3. SpG Oschatz/Dahlen 16 80:47 32<br />
4. SV Concordia Schenkenberg 16 69:36 30<br />
5. FC Elbaue Torgau 16 48:31 27<br />
6. SpG Dommitzsch/Schildau 16 30:52 16<br />
7. SpG Schenkenberg II/Selben 16 27:63 14<br />
8. SpG Naund./Zscheppl./Jesew. 16 30:108 9<br />
9. SpG Doberschütz-Mo./Mörtitz 16 29:95 6<br />
erzählte übrigens, dass ein Storch hin<br />
und wieder durch Hausfenster hineinschaute<br />
und sogar mit dem Schnabel<br />
an die Scheibe klopfte.<br />
Die Kontrollfahrt führte weiter nach<br />
Schnaditz und Badrina, wo jeweils<br />
drei Junge in den Nestern sitzen. Da<br />
der Storchennachwuchs in Hainichen,<br />
Roitzschjora und Löbnitz vor zehn<br />
Tagen bereits flügge war, wurde auf<br />
den dortigen Besuch verzichtet. Wenn<br />
man dort mit der Hebebühne nach<br />
oben kommt, fliegen die Jungen dann<br />
logischerweise weg. „Insgesamt verzeichnen<br />
wir ein gutes Brutergebnis“,<br />
freut sich Dieter Wend. In diesem Zusammenhang<br />
ließ er nicht unerwähnt,<br />
dass bei der Tour der Zustand der<br />
Horste begutachtet wird und Unrat<br />
und Plasteteile aus den Nestern entfernt<br />
werden.<br />
Da war die (Storchen-)Welt in Wellaune<br />
noch in Ordnung.<br />
Fotos: (Wsp) Nyari
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
12. Juli <strong>2023</strong> AUS DER REGION 14<br />
Diese Anzeigen sind ausschließlich in der Printausgabe sichtbar.<br />
Montessori-Kinderhaus „Sonnenblume“ Bad Schmiedeberg<br />
Mit allen Sinnen: Waldwoche für<br />
die Hortkinder<br />
(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny). Im<br />
Stadtgebiet Bad Schmiedebergs gibt<br />
es zwei Kindertagesstätten. Eine davon<br />
ist eine Einrichtung in der Trägerschaft<br />
des DKR-Kreisverbandes Wittenberg<br />
mit dem Namen Montessori-Kinderhaus<br />
„Sonnenblume“. Sie<br />
beherbergt Kindergarten und<br />
Krippe unter einem Dach,<br />
betreut im Schnitt um die<br />
60 Kinder und arbeitet nach<br />
dem Konzept von Maria Montessori.<br />
Kürzlich waren die Vorschulkinder am<br />
Waldparkplatz unweit von Moschwig<br />
zu sehen, wo sie an der dortigen Rasthütte<br />
das Mittagessen einnahmen. Wer<br />
denkt, das wäre ein seltener Anblick,<br />
der irrt, denn wie von den Erzieherinnen<br />
zu erfahren ist, sind die Jungen und<br />
Mädchen, wenn es das Wetter zulässt,<br />
fast jede Woche im Wald unterwegs.<br />
Dem Kita-Team und den Eltern ist es<br />
wichtig, dass Kinder die Natur und insbesondere<br />
den Wald mit allen Sinnen<br />
spüren und wertschätzen lernen. Die<br />
Heranwachsenden können sich dort<br />
bewegen, sich wohlfühlen und gesunde<br />
Luft atmen. Außerdem lernen sie Tiere<br />
und Pflanzen näher kennen und können<br />
Insekten beobachten, beispielsweise die<br />
Libellen, wie sie am Ufer herumschwirren.<br />
Das emsige Treiben der Ameisen<br />
ist auch spannend und kürzlich wurden<br />
26 Ameisenhaufen rings um den Mühlteich<br />
gezählt.<br />
Mit großer Freude werden Naturmaterialien<br />
gesammelt, mit denen man im<br />
Anschluss spielen und basteln kann.<br />
Gern werden auch Bilder und Mandalas<br />
gelegt. Gut zu wissen: Es gibt mit<br />
dem Verein <strong>Dübener</strong> Heide eine Patenschaft<br />
und eine gute Zusammenarbeit<br />
mit der Ortsgruppe Bad Schmiedeberg.<br />
Insbesondere deren Vorsitzender<br />
Gunnar Müller lässt sich oft<br />
bei den „Sonnenblumen“-<br />
Kindern sehen.<br />
Was die Vorschulkinder<br />
anbelangt, war die zurückliegende<br />
Waldwoche der<br />
besondere Abschluss und<br />
gleichzeitige Höhepunkt,<br />
ehe die Kindergartenzeit<br />
am 31. Juli zu Ende geht.<br />
Es waren wunderbare Tage im Bad<br />
Schmiedeberger Stadtwald, in denen<br />
die Kids noch einmal ganz intensiv<br />
eine gemeinsame Zeit verbrachten,<br />
die auch dazu diente, die soziale Beziehung<br />
untereinander zu stärken und<br />
zu festigen. Außer der Wald ist der Bad<br />
Schmiedeberger Generationsspielplatz<br />
ein beliebtes Ziel der Kindereinrichtungen,<br />
wo ausgiebig geklettert und<br />
gespielt werden kann.<br />
Die „Sonnenblumen“-Kinder trafen sich mal wieder am Waldparkplatz bei Moschwig.<br />
Foto: (Wsp) Nyari<br />
Turnen: Sparkassen Kinder- und Jugendspiele<br />
Nach Medaillenregen ab in die Ferien<br />
Mia Oehlrich, Frieda Heimpold und Stella Haubold (v. l.) gewannen die Medaillen<br />
für die Bad <strong>Dübener</strong> Riege.<br />
Foto: (Wsp) St. Brost<br />
(Bad Düben/Wsp/bro). Erfolgreich<br />
kehrten die Geräteakrkobaten des Bad<br />
<strong>Dübener</strong> Turnvereins von den Sparkassen<br />
Kinder- und Jugendspielen in<br />
Oschatz zurück. Für den Wettkampf<br />
hatten die Oschatzer eine originelle<br />
Idee. So wurde aus dem Rasenplatz<br />
neben der Turnhalle eine kleine Turnarena<br />
unter freiem Himmel. Denn über<br />
60 Mädchen und Jungen samt Begleittross<br />
und Eltern passten wahrlich nicht<br />
in die kleine Turnhalle. „Wir haben die<br />
Geräte drinnen und draußen aufgebaut.<br />
Das Wetter ist schön und die Kampfrichter<br />
haben ein paar Sonnenschirme<br />
gegen die Sonne von oben“, erzählte<br />
Marion Weidemann.<br />
Neben den 25 Aktiven des TV Blau-<br />
Gelb 90 Bad Düben waren noch Geräteakrobaten<br />
aus Mügeln, Eilenburg und<br />
vom Oschatzer Gastgeber am Start. Für<br />
die Bad <strong>Dübener</strong> Riege war es der zweite<br />
Wettkampf innerhalb einer Woche,<br />
da die Kurstädter sieben Tagen zuvor<br />
erfolgreich bei den Sachsenmeisterschaften<br />
in Chemnitz turnten.<br />
Diesmal waren die Jüngsten dran und es<br />
gab jede Menge Lampenfieber. „Lotta<br />
turnt erst seit einem halben Jahr. Sie<br />
war die ganze Woche schon mächtig<br />
aufgeregt. Und auf den letzten Drücker<br />
kam erst ihr neuer Gymnas tikanzug<br />
per Post zu uns“, erzählte Mutti Ines<br />
Strömer. Etwas mehr Routine ist da<br />
schon bei Erstklässlerin Frieda Heimpold<br />
zu spüren. Die Siebenjährige war<br />
bereits vor einem Jahr an gleicher Stelle<br />
erfolgreich und holte die Silbermedaille.<br />
„Frieda und ihre große Schwester Flori<br />
turnen schon seit einigen Jahren. Und<br />
das unterstützen wir sehr stark. Der Bad<br />
<strong>Dübener</strong> Turnverein ist da sehr ruhig,<br />
was das Vereins- und Wettkampfleben<br />
angeht. Dafür fahren wir an jeden<br />
Wochentag unsere Kinder in die Turnhalle“,<br />
erzählte Mutti Heimpold.<br />
Und das lohnte sich auch diesmal. Denn<br />
Frieda gewann mit großem Vorsprung<br />
die Altersklasse bis neun Jahre und<br />
heimste die nächste Goldmedaille ein.<br />
Und auch die anderen Bad <strong>Dübener</strong><br />
waren erfolgreich. So steuerten Mia<br />
Oehlrich und Stella Haubold in der<br />
Altersklasse zehn Jahre noch eine Goldund<br />
eine Bronzemedaille bei.<br />
Jetzt können auch die Bad <strong>Dübener</strong><br />
etwas die Turnriemchen ruhen lassen.<br />
Denn zu Beginn der Sommerferien geht<br />
es ins alljährliche Sommerferiencamp<br />
auf die Insel Rügen und danach wird<br />
sich langsam auf die Mannschaftsmeisterschaften<br />
im September vorbereitet.
15 12. Juli <strong>2023</strong><br />
Sonderthema „TIPPS FÜR DEN SOMMER“<br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
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Kulinarischer Ausflug in die Niederlande<br />
(Wsp). Nicht nur, aber besonders die<br />
Sommerzeit eignet sich besonders für<br />
einen Ausflug in die <strong>Dübener</strong> Heide.<br />
Gerade mit dem Fahrrad oder auch<br />
zu Fuß stehen einem durch die hohe<br />
Dichte an Rad- und Wanderwegen<br />
einige landschaftlich sehr schöne<br />
Möglichkeiten offen. Und wer aktiv<br />
im Naturpark unterwegs ist, will sich<br />
auch einmal stärken. Wie wäre es also<br />
mit einem Abstecher in die Schachtbaude<br />
„Pannenkoek“?<br />
Die Ausflugsgaststätte in der Nähe<br />
des Muldestausees bei Schlaitz ist<br />
längst weit mehr als ein Geheimtipp.<br />
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und bedeutet Pfannkuchen. Das<br />
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Die Corona-Jahre waren für die<br />
komplette Pyrotechnik-Branche<br />
ein Desaster. Aktuell bemerken<br />
das Team aus der Kurstadt wieder<br />
einen Aufwind. Großveranstaltungen<br />
gibt es zwar kaum noch.<br />
Private Feuerwerke werden aber wieder<br />
oft angefragt, sind in den meisten<br />
eine Ladestation bereit und wer unterwegs<br />
eine Panne hatte, kann mit Hilfe<br />
der kleinen Reparatursäule sein Rad<br />
für den Rückweg wieder fitmachen.<br />
Für platte Reifen und Co. steht vor Ort<br />
eine Reparatursäule bereit.<br />
Kommunen allerdings nicht mehr<br />
gern gesehen.<br />
Im Übrigen: Schönberger hat sich<br />
längst ein zweites Standbein aufgebaut.<br />
Gemeinsam mit Filius Tim<br />
montiert und repariert er Fenster,<br />
Rollläden sowie Insektenschutz.<br />
„Auch Komplettausstattungen werden<br />
immer mehr. Zudem sind wir<br />
bei Umbauten im Zuge besserer Einbruchssicherheit<br />
gefragt“, zählt der<br />
Familienvater auf. Seine Aufträge<br />
führen ihn mittlerweile bis nach Thüringen<br />
und Sachsen-Anhalt.
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Sonderthema „TIPPS FÜR DEN SOMMER“<br />
12. Juli <strong>2023</strong> 16<br />
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Ein Sport-BH muss richtig sitzen<br />
Der Sport-BH aus luftiger Strukturspitze<br />
mit gepolsterten Cups und Bügeln<br />
sitzt beim Sport sehr bequem. Die<br />
Träger können gerade oder gekreuzt<br />
getragen werden.<br />
(Wsp). Ein guter Sport-BH ist beim<br />
Sport dringend notwendig. Ohne einen<br />
zuverlässigen Halt wird der Busen<br />
bei jeder intensiveren Bewegung<br />
in Schwingung gebracht. Das ist<br />
sehr unangenehm für die Trägerin<br />
und kann auch zu Verspannungen<br />
im Nacken-Schulter-Bereich führen,<br />
was den sportlichen Effekt wieder<br />
zunichte macht.<br />
Nicht alle Sport-BHs haben dieselbe<br />
Qualität und stützen dadurch mehr<br />
oder auch weniger als andere. Vor<br />
allem bewegungsintensive Sportarten<br />
werden regelrecht zur Tortur,<br />
wenn der Busen keinen ausreichenden<br />
Halt erhält. Nicht jeder Sport-<br />
BH ist aus demselben Stoff gewebt.<br />
Manche erfüllen ihre Aufgabe besser<br />
als andere oder bieten eine angenehmere<br />
Passform. Stützfunktion,<br />
Komfort und Tragegefühl sind das<br />
A und O bei einem guten Sport-BH.<br />
Natürlich muss es auch hier wieder<br />
unbedingt die richtige Größe sein!<br />
Auch da beraten wir jede Kundin<br />
persönlich durch das Ausmessen der<br />
richtigen Größe und einer individuellen<br />
Beratung der Passform.<br />
Wir haben uns hier für die Sportlinien<br />
von „Prima Donna“ und „Marie<br />
Jo“ entschieden. Die Auswahl an<br />
verschiedenen Formen und Größen<br />
und das straffe, aber auch elastische<br />
Material haben uns überzeugt.<br />
So können wir auf die Bedürfnisse<br />
jeder einzelnen Kundin gesondert<br />
eingehen, um etwas Passendes<br />
zu finden. Momentan ist die Serie<br />
„Dromeas“ von „Prima Donna“ bei<br />
uns eingezogen mit einem Sport-<br />
Top, einer Sporthose mit leichtem<br />
Shapingeffekt, Sport-BH vorgeformt<br />
und nicht vorgeformt. Hier ist<br />
auch wieder eine gute Auswahl für<br />
jeden „Sporttypen“ vorhanden.<br />
Bei Bademode sieht es ähnlich aus.<br />
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Die richtige Größe und Form ist<br />
auch wieder das Wichtigste. Allerdings<br />
darf es hier, im Gegensatz zu<br />
Unterwäsche, ein wenig straffer sitzen.<br />
Niemand möchte beim Sprung<br />
in die Wellen oder dem Pool etwas<br />
verlieren oder blitzen lassen. Auch<br />
das Material verhält sich etwas<br />
anders, als das der Wäsche. Darauf<br />
sollte geachtet werden. Unsere<br />
Bademode ist auch chlor- und<br />
salzwasserresis tent und kann so<br />
unbedenklich den ganzen Sommer<br />
über genutzt werden. Egal ob Bikini,<br />
Tankini oder Badeanzug, wir helfen<br />
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17 12. Juli <strong>2023</strong><br />
Sonderthema „TIPPS FÜR DEN SOMMER“<br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
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Unbeschwert im Urlaub: Unsere Tipps für entspanntes Reisen<br />
(Wsp). Endlich ist es soweit: Die<br />
schönsten Wochen des Jahres beginnen!<br />
Die einen möchten im Urlaub<br />
einfach nur am Strand liegen und die<br />
Sonne genießen, andere begeistern<br />
sich für Kunst und Kultur oder gehen<br />
auf Entdeckungsreise in unbekannte<br />
Winkel der Welt. Wo und wie Sie<br />
Ihre Ferien auch verbringen: Ihre<br />
wohlverdiente Erholungszeit möchten<br />
Sie sich auf keinen Fall durch lästige<br />
Reisebegleiter verderben lassen. Damit<br />
Sie auf solch unangenehme Ereignisse<br />
gut vorbereitet sind, haben wir Ihnen<br />
nützliche Tipps für Ihre Reiseapotheke<br />
zusammengestellt.<br />
Doch was gehört eigentlich alles in<br />
die Reiseapotheke? Im Urlaub kann<br />
es zu Verletzungen, Infekten oder<br />
Schmerzen kommen, die eine schnelle<br />
und effektive Behandlung erfordern.<br />
Zunächst einmal sollte man sich im<br />
Klaren sein, welche Medikamente man<br />
regelmäßig benötigt und diese entsprechend<br />
einpacken. Generell gilt es, sich<br />
Wir stellen<br />
Ihre individuelle<br />
Reiseapotheke<br />
zusammen.<br />
an den geplanten Aktivitäten und dem<br />
Reiseziel zu orientieren.<br />
So benötigen Sie zum Beispiel für einen<br />
Strandurlaub andere Medikamente<br />
als für eine Trekkingtour<br />
durch den Dschungel. Ist<br />
beispielsweise eine Wanderung<br />
in den Bergen geplant,<br />
sollten Wundgele, Desinfektionsmittel<br />
und Pflaster<br />
unbedingt mitgenommen<br />
werden, während bei einem<br />
Strandurlaub Sonnencreme<br />
und Insektenschutzmittel<br />
nicht vergessen werden<br />
dürfen, um sich vor Sonnenbrand<br />
und lästigen Insektenstichen<br />
zu schützen.<br />
Unser Tipp: Nutzen Sie<br />
dafür unsere hochwertigen<br />
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sehr hohen Lichtschutzfaktor gegen<br />
UVA- und UVB-Strahlen und sind<br />
für überempfindliche und allergische<br />
Gut geschützt im Urlaub<br />
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gegen Sodbrennen,<br />
Reflux und Verdauungsprobleme.<br />
Haut sowie für Kinder geeignet. Nach<br />
dem Sonnenbaden empfehlen wir eine<br />
reichhaltige After-Sun-Körpermilch,<br />
die erfrischend gerötete Haut beruhigt<br />
und Feuchtigkeit spendet.<br />
Darüber hinaus empfiehlt<br />
es sich, Schmerzmittel,<br />
wie Paracetamol oder Ibuprofen,<br />
dabei zu haben, um<br />
bei Kopfschmerzen, anderen<br />
Schmerzen und Fieber<br />
schnell Abhilfe schaffen zu<br />
können. Auch Mittel gegen<br />
Übelkeit und Durchfall<br />
sollten Sie einpacken. Hier<br />
eignen sich bei Durchfall<br />
Kohletabletten, Loperamid<br />
oder alternativ unser neues<br />
rein pflanzliches Mittel<br />
LenoDiar. Es wirkt dank<br />
eines pflanzlichen Molekülkomplexes<br />
aus Gerbstoffen besonders schonend<br />
dem Durchfall entgegen und bringt den<br />
Darm wieder ins Gleichgewicht. Vorteil:<br />
Speziell für Kinder ab einem Jahr<br />
geeignet! Insbesondere ist es ratsam,<br />
Elektrolytlösungen bei starken Durchfällen<br />
dabeizuhaben, da Durchfall bei<br />
Kindern und älteren Menschen zur<br />
Dehydrierung führen kann. Auch Sodbrennen,<br />
Völlegefühl und Blähungen<br />
können ein Thema beim Reisen sein,<br />
da das Essen in anderen Ländern nicht<br />
immer ganz bekömmlich ist, beziehungsweise<br />
wir es nicht gewohnt sind.<br />
Unsere Empfehlung: NeoBianacid<br />
schützt die Schleimhaut, indem es<br />
Sodbrennen auf natürlicher Weise bekämpft,<br />
ohne dabei den pH-Wert des<br />
Magens zu beeinflussen.<br />
Um sicherzustellen, dass Ihre Reiseapotheke<br />
wirksam bleibt, ist es wich-<br />
tig, die Medikamente richtig aufzubewahren<br />
und zu transportieren.<br />
Vermeiden Sie es, Medikamente in<br />
direktem Sonnenlicht oder in feuchten<br />
Umgebungen aufzubewahren. Lagern<br />
Sie sie stattdessen an einem kühlen<br />
und trockenen Ort. Wenn Sie fliegen,<br />
sollten Sie Ihre Dauermedikamente<br />
immer im Handgepäck mitführen<br />
und nicht im aufgegebenen Gepäck.<br />
Auf diese Weise haben Sie jederzeit<br />
Zugang zu Ihren Medikamenten und<br />
können sicherstellen, dass sie nicht beschädigt<br />
werden oder verloren gehen.<br />
Informieren Sie sich vor Antritt Ihrer<br />
Reise beim Arzt oder bei uns vor Ort<br />
über vorgeschriebene Impfungen im<br />
Reiseland und prüfen Sie den Impfschutz<br />
und lassen ihn gegebenenfalls<br />
auffrischen. Es ist wichtig, sich vor<br />
einer Reise über die verschreibungspflichtigen<br />
Medikamente zu informieren,<br />
die im jeweiligen Zielland erlaubt<br />
sind. Es empfiehlt sich daher, vor der<br />
Abreise mit dem Arzt oder uns zu<br />
sprechen und sich gegebenenfalls eine<br />
Bescheinigung für die Mitnahme von<br />
Medikamenten im Ausland ausstellen<br />
zu lassen. Auch sollte man darauf<br />
achten, dass die verschriebenen Medikamente<br />
in der Originalverpackung<br />
mitgeführt werden. Im Falle von<br />
Kontrollen am Flughafen oder an der<br />
Grenze kann dies hilfreich sein und<br />
unnötige Komplikationen vermeiden.<br />
Eine gut ausgestattete Reiseapotheke<br />
kann Ihnen im Notfall helfen und<br />
dafür sorgen, dass Sie Ihre Reise unbeschwert<br />
genießen können. Kommen<br />
Sie gern vorbei und lassen sich von<br />
uns beraten!<br />
Ihr Team der Heide-Apotheke<br />
Sängerfest in Authausen<br />
Musikmarathon in der Steinerkeide<br />
Sprechen Sie uns an, wir nehmen uns Zeit für Ihre Beratung!<br />
Unsere naturnahe<br />
Kosmetik – die beste<br />
Pflege für Ihre<br />
individuellen Bedürfnisse.<br />
Sonnenspray ultraleichte<br />
Textur 50+ LSF UVB/UVA IR,<br />
sehr hoher Schutz,<br />
antioxidative Wirkung,<br />
mit Vitamin E, wasserfest<br />
Körpermilch Aftersun mit<br />
Allantoin und Bisabolol, beruhigende<br />
Wirkung,<br />
spendet Feuchtigkeit,<br />
mit Hyaluron, für langanhaltende<br />
Bräune,<br />
erfrischende Textur<br />
Gartenstraße 4C • 04849 Bad Düben<br />
www.heideapotheke-bad-dueben.de<br />
info@heideapotheke-bad-dueben.de<br />
ÖZ: Mo.– Fr.: 8–18 Uhr, Sa.: 9–12 Uhr<br />
wirkt Durchfall<br />
entgegen und<br />
bringt den Darm<br />
wieder ins<br />
Gleichgewicht,<br />
mit Actitan-P,<br />
Molekülkomplex<br />
aus Tanninen und<br />
Polyphenolen<br />
für Erwachsene<br />
und Kinder<br />
Alljährlicher Höhepunkt des Sängerfestes: Der gemeinsame Auftritt aller sechs<br />
Chöre.<br />
Foto: (Wsp) Archiv Nyari<br />
Der nächste<br />
(Authausen/Wsp/ny). Am Samstag,<br />
den 22. Juli lädt der Männergesangverein<br />
„Concordia“ in die Authausener<br />
Steinerkeide zum großen<br />
Sängerfest ein. Neben dem Gastgeber<br />
werden Chöre aus Löbnitz, Mörtitz,<br />
Hohenprießnitz und Bad Düben erwartet.<br />
Auch die Authausener Kantorei<br />
ist dabei. Bevor das Chorkonzert<br />
um 14 Uhr beginnt, spielt ab <strong>13</strong> Uhr<br />
die Authausener Blaskapelle. Eintritt<br />
ist frei! Zum Finale werden die Stimmen<br />
aller sechs Chöre gemeinsam<br />
erklingen.<br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL erscheint am 26. Juli.
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Sonderthema „TIPPS FÜR DEN SOMMER“<br />
12. Juli <strong>2023</strong> 18<br />
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Sommerkonzert im Klanggewölbe<br />
(Wsp). Pure Entspannung finden Sie<br />
im Klanggewölbe Delitzsch. Die Idee<br />
dieser speziellen Institution geht auf<br />
den inzwischen verstorbenen Volker<br />
Lauckner zurück. Dieser wurde 2004<br />
buchstäblich vom Klang berührt. Von<br />
da an machte er sich, ohne weitere musikalische<br />
Vorkenntnisse, auf den Weg,<br />
die verschiedenen Klanginstrumente<br />
zu erkunden. Über die Jahre trug eine<br />
Foto: Klanggewölbe Delitzsch<br />
Planetengong „Erde“ vor dem Barockschloss Delitzsch<br />
große Sammlung dieser Instrumente<br />
zusammen. Als der Platz in den eigenen<br />
vier Wänden nicht mehr ausreichte,<br />
wurde er im September 2019 schließlich<br />
im Keller des Delitzscher Barockschlosses<br />
fündig. Seitdem befindet<br />
sich hier das Klanggewölbe mit einer<br />
im kompletten mitteldeutschen Raum<br />
einzigartigen Gongsammlung. Nach<br />
Lauckners Tod gründete sich Anfang<br />
2021 der gleichnamige Verein, der die<br />
Räumlichkeiten seither betreibt.<br />
Das Team des Delitzscher Klanggewölbes<br />
lädt am Samstag, den 22. Juli,<br />
ab 19.30 Uhr zum Sommerkonzert<br />
KLANG – KUNST – GEWÖLBE<br />
Herzlich willkommen im Klanggewölbe Delitzsch<br />
Kommen Sie und erleben Sie Klang-Kunst mit allen Ihren Sinnen.<br />
Neben dem Sehen und Hören der Gongs können Sie sich auch<br />
selbst gern ausprobieren und die Gongs selbst spielen.<br />
Besuchen Sie uns und bringen Sie jede<br />
Zelle Ihres Körpers zum Schwingen.<br />
Es geht darum, dass wir wieder<br />
den Klang der Seele hören.<br />
Wir freuen uns auf Sie!<br />
Sommerkonzert<br />
mit<br />
Handpan & Geige<br />
22.7.23<br />
ab 19.30 Uhr<br />
Verein Klanggewölbe Delitzsch e. V.<br />
Schloßstr. 31 l 04509 Delitzsch<br />
Tel.: 01573 / 2 54 39 88 l www.klanggewoelbe-delitzsch.de<br />
ein. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt<br />
beträgt 25 Euro. Karten sind im<br />
Voraus erhältlich (E-Mail: sylke@<br />
klanggewoelbe-delitzsch.de oder Tel.:<br />
0177 / 6855360).<br />
Die obertonreichen Klänge von Hang,<br />
Handpans, Geige, Gesang, Elfenharfen,<br />
Didgeridoo und anderen weben<br />
eine Seelenlandschaft, in der Sie<br />
sich ausruhen, erfrischen und nähren<br />
können. Fühlen Sie sich eingeladen,<br />
innezuhalten, mit offenem Ohr und<br />
Herz zu lauschen und gemeinsam mit<br />
uns dorthin zu reisen, wo Träume sich<br />
weben und Himmel sich wieten...<br />
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Kühle Getränke und leckere Gerichte beim „Griechen im Kurhaus“<br />
Platz ist genug: Sowohl im Innenbereich<br />
als auch auf der überdachbaren<br />
Terrasse oder im großzügigen<br />
Biergarten unter den riesigen<br />
Parkbäumen – ein nettes<br />
Plätzchen wird sich mit Sicherheit<br />
finden. Dabei sorgt die neue<br />
Outdoor-Bar für schnelleren Service.<br />
Allen Freunden des mediterranen<br />
Essens sei ans Herz gelegt, dass man<br />
sich ein Stück Kurhaus-Feeling<br />
nun auch mit in die eigenen<br />
vier Wände nehmen oder<br />
seinen Liebsten schenken<br />
kann. Im Eingangsbereich<br />
befindet sich eine kleine Vitrine. Das<br />
darin befindliche original griechische<br />
Balsamico sowie das hauseigene<br />
Olivenöl kann käuflich erworben<br />
werden.<br />
Übrigens: Das Trampolin im Biergarten<br />
wird von den Kids rege genutzt.<br />
Ein Besuch beim Griechen lohnt eben<br />
– für Jung und Alt.<br />
Ist das Kurhaus erreicht, ist der Ouzo nicht mehr weit...<br />
(Wsp). Die Biergarten-Saison ist in<br />
vollem Gange. Da ist ein Besuch beim<br />
Bad <strong>Dübener</strong> „Griechen im Kurhaus“<br />
ein absolutes Muss. „Bei uns wird mit<br />
viel Liebe und ausschließlich frisch<br />
gekocht“, verspricht Inhaber Ioannis<br />
Taoussanis. Außerdem werden auch<br />
Gyros und Tsatsiki – die griechischen<br />
Spezia litäten schlechthin – selbst<br />
zubereitet.<br />
In den warmen Sommermonaten<br />
empfehlen Taoussanis und Co., auch<br />
mal ihre leckeren Fischgerichte, wie<br />
beispielsweise das gegrillte Lachsfilet<br />
zu probieren. Aber natürlich<br />
lohnen sich auch die Gerichte vom<br />
Lamm, Leber oder Bifteki. Davor<br />
einen schönen Salat und der obligatorische<br />
Ouzo darf natürlich auch nicht<br />
fehlen – Jamas!<br />
Die 1. Adresse für<br />
griechische Spezialitaten<br />
in BAD DÜBEN<br />
Einfach mal gute Laune tanken...<br />
Unsere Sonnenterrasse und Biergarten<br />
sind eröffnet und Sie können<br />
mediterrane Köstlichkeiten entspannt genießen.<br />
Neu: Im Eingangsbereich kann man Balsamico sowie eigene Olivenöle<br />
käuflich erwerben.<br />
Fotos: (Wsp) Phillipp; Perita/M. Ermler<br />
Adresse: Parkstr. 25, 04849 Bad Düben Telefon: 034243 / 71 70 27<br />
Mo: Ruhetag • Di – So: 11.30 – 14 Uhr & 17.30 – 23 Uhr Wir heißen Sie herzlich willkommen!<br />
..<br />
Neue<br />
OUTDOOR-BAR<br />
am Abend<br />
geöffnet
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ZU GUTER LETZT 12. Juli <strong>2023</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
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Diese Anzeigen sind ausschließlich in der Printausgabe sichtbar.<br />
Glaserei Paul Sonntag e.K.<br />
Inh. Thomas Sonntag<br />
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traditionelles Handwerk<br />
mit neuen Möglichkeiten<br />
seit 1838<br />
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Gustav-Adolf-Straße 23 • 04849 Bad Düben<br />
Tel.: 034243/22769 • Funk: 0160/97973912<br />
Der nächste <strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
erscheint am 26. Juli mit dem<br />
gewerblichen Sonderthema<br />
„Tipps für den Sommer“.<br />
Forstbetrieb Sedlmayer<br />
HACKSCHNITZEL<br />
ideal als Beetunterlage, Vollholz (besser als Rindenmulch)<br />
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Tel.: 034955/40750 | www.brennholzhacker.de<br />
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Grünstraße 2, 04849 Bad Düben<br />
Tel.: 034243/25389, Fax: 25420,Funk: 0163/2880690<br />
E-Mail: christian.winter@teppich-eck.de<br />
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Eilenburger Mal- und Fotowettbewerb<br />
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Einsendungen noch bis Mitte August<br />
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AKTION BIS ZUM 31.07.<strong>2023</strong><br />
(Eilenburg/Wsp/ny). Wer gern malt<br />
oder fotografiert, kann sich gern an<br />
den beiden Wettbewerben, die das<br />
Stadtmuseum und der Eilenburger<br />
Geschichts- und Museumsverein durchführen,<br />
beteiligen. Eilenburg liegt zwar<br />
nicht mehr in unserem Einzugsgebiet,<br />
aber wie von Andreas Flegel zu erfahren<br />
ist, können sich selbstverständlich<br />
auch Bürger anderer Orte an den Wettbewerben<br />
beteiligen. Die eingereichten<br />
Werke beider Aktionen werden von<br />
einer Jury beurteilt, für zwei Ausstellungen<br />
ausgewählt und prämiert.<br />
Jeder, der mitmachen möchte, kann ein<br />
gemaltes Bild und/oder zwei Fotografien<br />
einreichen. Bedingung: Es muss<br />
sich um Motive handeln, die Eilenburg<br />
zuzuordnen sind. Das Thema lautet:<br />
„Eilenburg gestern/heute/morgen“.<br />
Außerdem müssen die Werke fertig<br />
eingerahmt und mit einer Hängevorrichtung<br />
versehen sein. Diese können<br />
dann im Stadtmuseum abgegeben werden.<br />
Der Wettbewerb begann Anfang<br />
Juli und endet etwa Mitte August. Die<br />
Ausstellungen werden Ende August im<br />
Rahmen der Eilenburger Kreativnetzwerkwoche<br />
eröffnet.<br />
50 gemalte Bilder können dann im<br />
Obergeschoss des Stadtmuseums besichtigt<br />
werden. Bei den Fotografien,<br />
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Herbstimpressionen in Eilenburg<br />
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Grünstr. <strong>Dübener</strong> 2, 04849 Bad Teppich-Eck Düben Wittenberger GmbH Str. 41<br />
Öffnungszeiten:<br />
Öffnungszeiten:<br />
Mo Grünstraße – Fr 9 – 18 Uhr 2, 04849 Bad Mo, Düben Mi, Fr 9 – 18 Uhr<br />
Sa 9 – 14 Uhr<br />
jeden 2. Samstag<br />
ÖZ: Mo.–Fr. 9-19 Uhr, Sa. 9-14 Uhr<br />
Tel.: 03 42 43 / 2 53 89<br />
9 – 12 Uhr<br />
Tel.: 03 42 43/2 Tel.: 53 89 03 49 26 / 5 78 60<br />
www.teppich-eck.de<br />
Termine nach<br />
Fax: 03 42 43/2 54 20<br />
E-Mail: info@teppich-eck.de<br />
Vereinbarung<br />
www.facebook.com/<strong>Dübener</strong>-Teppich-Eck-GmbH<br />
E-Mail:<br />
BERATUNG<br />
die bitte auch gerahmt sein müssen, hat<br />
man sich auf die Zahl von 100 Stück<br />
geeinigt. Sie werden im Eilenburger<br />
Wasserturm ausgestellt.<br />
Nähere Infos erhalten Sie über<br />
das Stadtmuseum Eilenburg (Tel.:<br />
03423 / 652222, E-Mail: museum@<br />
eilenburg.de). Letzter Abgabetermin<br />
liegt Mitte August. Es wird darum gebeten,<br />
sich vorher anzumelden.<br />
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Tel.: 034243/25389, Fax: 25420,Funk: 0163/2880690<br />
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