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Ausgabe Sommer 2023<br />

Ich glaub, es geht los!<br />

Das Magazin für Auszubildende und die, die es werden wollen<br />

Mit jeder<br />

Menge Infos für<br />

deine Ausbildung...<br />

...und<br />

MILLJUUHNEN<br />

Stellenanzeigen<br />

Mit freundlicher Unterstützung:


Liebe Schüler und Schülerinnen,<br />

liebe Absolventen und Absolven nnen,<br />

ganz gleich, ob Sie nun schon die Schule<br />

abgeschlossen, oder bald abgeschlossen haben<br />

werden, sicherlich haben Sie sich schon gefragt:<br />

„Wie geht es nach der Schule weiter?“. Ich bin mir<br />

sicher, dass Sie finden, was zu Ihren Talenten und<br />

zu Ihnen persönlich passt.<br />

Rheinland-Pfalz ist das Land der guten Arbeit mit<br />

einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten<br />

bundesweit. Das liegt daran, dass Rheinland-Pfalz<br />

ein starker Wirtscha sstandort ist, an dem sich<br />

zahlreiche Unternehmen aus den<br />

unterschiedlichsten Branchen niedergelassen<br />

haben. Das bedeutet für Sie: Zahlreiche<br />

Ausbildungsmöglichkeiten, die vom tradi onellen<br />

Handwerk über die für unser Gesundheitssystem<br />

elementaren Pflegeberufe bis hin zur Arbeit mit<br />

hochspezialisierten Technikanwendungen<br />

reichen.<br />

Gerade das Bildungsland Rheinland-Pfalz hält<br />

viele Op onen bereit, aus denen Sie wählen<br />

können. Die Landesregierung möchte, dass jeder<br />

und jede von Ihnen gute Chancen hat, das eigene<br />

Talent zu entwickeln. Und wenn Sie nach der<br />

Ausbildung eine Weiterqualifizierung zum<br />

Meister oder zur Meisterin anschließen wollen,<br />

unterstützen landeseigene Förderprogramme Sie<br />

dabei.<br />

Denn für uns in Rheinland-Pfalz sind alle<br />

Bildungswege gleichberech gt: Wir wollen<br />

Meister und Master, Berufsbildung und Bachelor,<br />

Weiterbildung und Wissenscha . Mit einer guten<br />

Mischung aus Tradi on und Innova on gestalten<br />

wir gemeinsam die Transforma on unserer<br />

Gesellscha und unserer Arbeitswelt. Damit<br />

Rheinland-Pfalz auch in Zukun ein liebens- und<br />

vor allem lebenswertes Land bleibt.<br />

Als Ministerpräsiden n möchte ich Sie<br />

ermuntern: Erkundigen Sie sich frühzei g<br />

darüber, welche Ausbildung zu Ihnen passt,<br />

kommen Sie mit anderen Azubis und<br />

Ausbildungsleitenden ins Gespräch, lernen Sie<br />

Unternehmen der Region kennen.<br />

„Alles-Azubi.de“ gibt einen hervorragenden<br />

Überblick über Ausbildungsmöglichkeiten in Ihrer<br />

Nähe. Auch die Bundesagentur für Arbeit steht<br />

an Ihrer Seite. Nutzen Sie die verschiedenen<br />

Informa ons- und Beratungsangebote. Es gibt so<br />

viel zu entdecken!<br />

Für Ihre persönliche Zukun wünsche ich Ihnen<br />

alles Gute und dass Sie mit Zuversicht und<br />

Neugier Ihren weiteren Lebensweg beschreiten.<br />

Foto: © Staatskanzlei RLP/ Elisa Bisco<br />

Malu Dreyer<br />

Ministerpräsiden n von Rheinland-Pfalz<br />

03


Inhalt:<br />

www.alles-azubi.de<br />

03 Grußwort Malu Dreyer<br />

08 So unterstützen Sie Ihr Kind<br />

14 Check-U<br />

16 Deine Chance<br />

18 Lieber Master als Meister<br />

24 Online<br />

30 Ansprechpartner Ausbildung<br />

32 Der letzte „Kick“ für die Karriere<br />

36 AzubiWelt<br />

40 Ausbildungsbotscha er<br />

44 Die Berufsberatung<br />

48 Aubildungsatlas<br />

52 Warum ein Prak kum?<br />

60 Schule - und was dann?<br />

64 Digital zum Ausbildungsplatz<br />

68 Ausbildung nach Maß<br />

72 Damit die Ausbildung gelingt<br />

76 Nach der Ausbildung hoch hinaus!<br />

80 Mit Plan finden<br />

84 Berufe <strong>online</strong> im BERUFENET<br />

92 Fakten zum Ausbildungsvertrag<br />

96 Duales Studium<br />

100 Begabtenförderung<br />

106 Workout für den Ausbildungsalltag<br />

108 Generalis sche Pflegeausbildung<br />

114 Ausbildung in der Pflegehilfe<br />

116 Ein Jahr für Dich - ein Jahr für Andere<br />

120 Staatlich anerkannte/r Erzieher/in<br />

124 Mit Hand und Fuß<br />

126 Die Heilerziehungspflege<br />

129 Stellenangebote auf einen Blick<br />

04


05


06


2024<br />

2024<br />

07


So unterstützen Sie<br />

Ihr Kind wirklich<br />

1. Schaffen Sie ein posi ves Klima<br />

Zu Hause kommen Ihre Kinder zum ersten Mal<br />

mit dem Thema Beruf in Berührung und Sie sind<br />

der Vermi ler. Dementsprechend liegt es an<br />

Ihnen, eine angenehme und möglichst lockere<br />

Atmosphäre für die Berufswahl zu etablieren. Ihr<br />

Kind soll zu jeder Zeit das Gefühl haben,<br />

entspannt und offen über das Thema sprechen zu<br />

können. Sparen Sie sich lieber den Hinweis<br />

darauf, welch bedeutsamer und wegweisender<br />

Schri die Entscheidung für eine Ausbildung oder<br />

ein Studium ist – das ist den meisten<br />

Jugendlichen nur allzu bewusst. Machen Sie<br />

Ihrem Kind lieber deutlich, dass es nicht nur<br />

wich g, sondern auch spannend sein kann, sich<br />

mit den eigenen Möglichkeiten der<br />

Zukun sgestaltung auseinanderzusetzen.<br />

2. Zeigen Sie Interesse<br />

Wenn Ihr Kind erst einmal mit der<br />

Berufsorien erung begonnen hat, ist es wich g,<br />

am Ball zu bleiben – das gilt auch für Sie.<br />

Interessieren Sie sich dafür, wie Ihr Kind mit dem<br />

Thema umgeht. Welche neuen Eindrücke hat zum<br />

Beispiel die Berufsorien erungsmesse gebracht,<br />

die Ihr Sohn oder Ihre Tochter kürzlich mit der<br />

Schulklasse besucht hat? Signalisieren Sie, dass<br />

Sie sich für Neuigkeiten interessieren und bei<br />

Bedarf gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.<br />

3. Kennen Sie Ihre Grenzen<br />

Die Eltern spielen im Berufsfindungsprozess eine<br />

wich ge Rolle, aber nicht die Hauptrolle. Die<br />

treibende Kra , die bes mmt, wo es langgehen<br />

soll, ist Ihr Kind. Beobachten Sie den Prozess und<br />

bieten Sie sich behutsam als Ansprechpartner an.<br />

Beachten Sie aber, dass der Grat zwischen<br />

Unterstützung und Überbehütung o schmal ist.<br />

Vermeiden Sie es, Druck aufzubauen oder Ihr<br />

Kind in eine bes mmte Richtung zu lenken.<br />

Zwang, Vorhaltungen und Forderungen vergi en<br />

das posi ve Klima, das Sie für die Berufswahl<br />

geschaffen haben. Denken Sie immer daran: Sie<br />

sind ein wich ger Berater, aber kein Entscheider.<br />

08<br />

Text: IHK Trier


09


So unterstützen Sie<br />

Ihr Kind wirklich<br />

4. Fangen Sie früh an<br />

Unterschätzen Sie nicht die Zeit, die eine<br />

gründliche und reflek erte Auseinandersetzung<br />

mit den eigenen Wünschen und Zielen benö gt.<br />

Die Berufsfindung sollte mit so wenig Zeitdruck<br />

ablaufen wie möglich. Empfehlenswert ist es<br />

daher, spätestens zwei Jahre vor dem<br />

Schulabschluss die Beschä igung mit der<br />

Berufsfindung anzustoßen. Auch, weil Ihre<br />

Tochter oder Ihr Sohn o genug abgelenkt sein<br />

wird: Der Freundeskreis, der Freund oder die<br />

Freundin, die Abschlussprüfungen – es wird<br />

immer Dinge geben, denen mehr Bedeutung<br />

beigemessen wird als der Berufswahl. Nicht zu<br />

unterschätzen ist auch der innere Widerstand,<br />

der sich bei den meisten Jugendlichen bei dem<br />

Thema einstellt, denn: Wer gibt schon gerne das<br />

vertraute „Alte“ auf, um sich in eine ungewisse<br />

Zukun zu begeben?<br />

5. Haben Sie Geduld, die Berufsfindung ist ein<br />

Entwicklungsprozess<br />

Berufsorien erung ist ein Prozess, der viele kleine<br />

Schri e beinhaltet. Erst nach und nach lernen<br />

Jugendliche sich selbst und ihre beruflichen<br />

Interessen und Möglichkeiten kennen. Das<br />

Thema Berufsfindung/Berufswahl wird immer<br />

wieder auf der Tagesordnung stehen. Verlieren<br />

Sie nicht die Geduld.<br />

6. Teilen Sie Ihren Erfahrungsschatz<br />

Haben Sie Ihrem Kind schon einmal ausführlich<br />

von Ihrem Job und seinen Anforderungen<br />

erzählt? Wie sind Sie dazu gekommen, gerade<br />

diesen Beruf zu wählen? Nutzen Sie die Chance,<br />

Ihr Kind an Ihren eigenen Erfahrungen im Beruf<br />

und mit Ihrer Berufswahl teilhaben zu lassen.<br />

Wenn Sie reflek eren, was bei Ihnen selbst einst<br />

rich g oder auch falsch gelaufen ist, wird Ihr Kind<br />

davon profi eren. Womöglich gibt es in Ihrem<br />

Umfeld auch Freunde, Verwandte oder Nachbarn,<br />

für die sich Ihr Kind interessiert. Stellen Sie den<br />

Kontakt her und vermi eln Sie ein Gespräch oder<br />

sogar ein Prak kum.<br />

7. Zeigen Sie Verständnis<br />

Seien Sie offen für die Vorstellungen und Ziele<br />

Ihres Kindes – auch wenn Sie selbst ein anderes<br />

Studium oder eine andere Ausbildung vorziehen<br />

würden. Sie dürfen ruhig zu Ihren eigenen<br />

Erwartungen stehen. Es ist besser, bewusst und<br />

offen damit umzugehen als sie zu verleugnen –<br />

das funk oniert ohnehin nicht. Die Entscheidung<br />

aber müssen Sie Ihrem Kind überlassen – und sie<br />

dann auch akzep eren. Ihr Kind ebnet sich seinen<br />

Zukun sweg, nicht Sie. Und das ist gut und<br />

rich g, schließlich muss Ihr Nachwuchs mit dem<br />

gewählten Beruf leben und in ihm arbeiten.<br />

Vermi eln Sie Ihrem Kind also Ihr Vertrauen in<br />

seine Entscheidungsfähigkeit und bestärken Sie<br />

es, seinen eigenen Weg zu gehen.<br />

10<br />

Text: IHK Trier


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13


Check-U - Teste Deine<br />

Stärken und Interessen<br />

So gelingt der perfekte Eins eg in die Berufsorien erung!<br />

Du bist ratlos, was deiner Schulzeit folgen soll?<br />

Ausbildung oder Studium? In welchem Bereich?<br />

Es gibt so viele Angebote, und du fragst dich: Was<br />

passt überhaupt zu mir?<br />

Erste Orien erung gibt dir Check-U, das<br />

Selbsterkundungstool der Agentur für Arbeit.<br />

Check-U ist ein kostenloser Online Test, der zeigt,<br />

welche Ausbildung oder welches Studium zu<br />

deinen eigenen Stärken und Interessen passt.<br />

Er ist in vier Teile untergliedert, die helfen, die<br />

eigenen Fähigkeiten, soziale Kompetenzen,<br />

beruflichen Vorlieben und Interessen<br />

herauszufinden.<br />

Eine der wich gsten Fragen auf der Suche nach<br />

dem zukün igen Beruf lautet: Worin bin ich gut?<br />

Der Fähigkeiten-Test hil , eine Antwort darauf zu<br />

finden. Zum Beispiel, wie sicher du mit<br />

textbezogenen, mathema schen und räumlichen<br />

Fragestellungen umgehen kannst oder wie gut<br />

dein krea ves Denken und dein handwerkliches<br />

Geschick ausgeprägt sind. Du erfährst, welche<br />

Ausbildung und welches Studium gut zu deinen<br />

Denkweisen und Arbeitshaltungen passen.<br />

Im Test zu den sozialen Kompetenzen geht es<br />

darum, wie du mit Stress und Konflikten<br />

umgehst, wie gut du deine Meinung durchsetzt<br />

oder wie sehr du bereit bist, mit anderen<br />

zusammenzuarbeiten. Und nicht zuletzt kannst<br />

du mit Check-U ergründen, was du selbst<br />

spannend findest oder welcher Berufstyp du bist,<br />

eher handwerklich, unternehmerisch oder krea v<br />

ausgerichtet.<br />

Anhand deiner Antworten ermi elt Check-U<br />

passende Ausbildungen und Studienfelder, die du<br />

dir genauer ansehen solltest. Der Test ersetzt<br />

nicht ein persönliches Gespräch mit der<br />

Berufsberatung, ist aber die perfekte<br />

Vorbereitung dafür. Denn auf sein Ergebnis lässt<br />

sich eine Beratung zu konkreten Möglichkeiten<br />

und Perspek ven au auen.<br />

Und hier geht es direkt zum Online-Test Check-U:<br />

h p://www.check-u.de.<br />

Er ist aber auch über #AusbildungKlarmachen,<br />

die Ausbildungspla orm der Agentur für Arbeit<br />

unter<br />

h ps://www.arbeitsagentur.de/m/<br />

ausbildungklarmachen/ zu finden.<br />

Text: Agentur für Arbeit Trier<br />

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15


Deine Chance!<br />

Liebe Schülerinnen und Schüler,<br />

Petra Kollmann (HWK Trier) ist ein Name, den<br />

ihr euch unbedingt merken solltet.<br />

Warum?<br />

Ganz einfach: Sie ist eine sogenannte<br />

Ausbildungsplatzvermi lerin. Ihre Aufgabe ist es,<br />

zusammen mit euch einen Ausbildungsplatz in<br />

einem Beruf zu finden, der zu euch passt. Mehr<br />

noch: Sie wird euch auch bei der Suche nach dem<br />

rich gen Unternehmen unterstützen, denn ein<br />

Unternehmen zu finden, in dem ihr euch<br />

wohlfühlt, ist mindestens genauso wich g wie<br />

der rich ge Beruf.<br />

Mit welchen Anliegen könnt ihr<br />

zu Petra Kollmann kommen?<br />

Wenn ihr noch nicht genau wisst, welchen<br />

Beruf ihr erlernen wollt.<br />

Wenn ihr herausfinden wollt, ob ihr für euren<br />

Wunschberuf geeignet seid.<br />

Wenn ihr Hilfe bei der Erstellung eurer<br />

Bewerbungsunterlagen braucht.<br />

Wenn ihr Tipps fürs Vorstellungsgespräch<br />

benö gt.<br />

Wenn ihr Unternehmen sucht, an die ihr eure<br />

Bewerbung schicken sollt.<br />

Ach ja: Auch eure Eltern können sich auch an sie<br />

wenden, wenn sie wissen wollen, wie sie euch<br />

auf eurem Weg ins Berufsleben begleiten<br />

können.<br />

Wo ihr Petra Kollmann findet? Ganz einfach:<br />

Infos:<br />

Petra Kollmann<br />

HWK Trier<br />

Loebstraße 18<br />

54292 Trier<br />

Telefon: 0651/207-232<br />

pkollmann@hwk-trier.de<br />

Freie Lehrstellen im Handwerk:<br />

www.hwk-trier.de<br />

Foto: HWK Trier<br />

Die Aufgaben von Petra Kollmann werden vom Bundesministerium für Wirtscha und Klimaschutz und den<br />

Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Programms „Passgenaue Besetzung“ gefördert.<br />

16<br />

Text: HWK Trier


17


Lieber Meister<br />

als Master<br />

Warum sollten sich junge Menschen für eine<br />

Ausbildung im Handwerk entscheiden? Sven<br />

Kronewirth von der HWK Trier hat mit uns über die<br />

Chancen für junge Menschen im Handwerk<br />

gesprochen.<br />

Was macht die Ausbildung im Handwerk für junge<br />

Menschen a rak v?<br />

Sven Kronewirth:<br />

Die Ausbildung im Handwerk ist praxisnah und<br />

vielsei g. Bei 130 Ausbildungsberufen im Handwerk<br />

insgesamt, von denen rund 80 auch im Bezirk Trier<br />

erlernbar sind, ist für jeden etwas dabei. Das<br />

Bildungssystem in Deutschland hat eine weltweit<br />

einzigar ge Besonderheit: berufliche (betriebliche)<br />

und akademische Ausbildung sind gleichwer g!<br />

Handwerk ist keine Notlösung für irgendetwas<br />

anderes, das nicht geklappt hat, sondern eine<br />

a rak ve und anspruchsvolle Alterna ve, die den<br />

eigenen Fähigkeiten und Interessen möglicherweise<br />

einfach am besten entspricht. Dabei spielt der<br />

Schulabschluss zu Beginn der Ausbildung eine<br />

untergeordnete Rolle, sofern die Mo va on und die<br />

so genannten „so skills“ (Zuverlässigkeit, Interesse,<br />

Leistungsbereitscha etc.) s mmen, diese bietet<br />

aber vielfäl ge Perspek ven für Weiterentwicklung<br />

sowie Fach- und Führungsverantwortung.<br />

Azubis mit Berufsreife können durch die Ausbildung<br />

ihre Mi lere Reife erhalten, mit Mi lerer Reife ist<br />

über den Meisterbrief der Hochschulzugang auch<br />

ohne Abitur möglich, und Abiturienten, die übrigens<br />

die Ausbildung von vornherein um 1 Jahr verkürzen<br />

können, finden eine praxisorien erte Alterna ve<br />

zum Studium, wo sie ihre Krea vität und Fähigkeiten<br />

bestmöglich zur En altung bringen können. Die<br />

Gleichwer gkeit von Ausbildung und Studium<br />

bedeutet, dass das Ziel das wesentliche<br />

Entscheidungskriterium sein darf und nicht der Weg<br />

dorthin. Manche Zielberufe erfordern ein Studium<br />

und das ist gut so, aber Studieren um des Studierens<br />

willen führt zu eben jenen „Studienzweiflern“, die<br />

aktuell – um ein paar Jahre Erfahrungen reicher –<br />

vielfach den 2. Weg ins Handwerk wählen. Allen<br />

Gesellen steht der Weg zur Meisterprüfung offen<br />

und damit die Möglichkeit der Selbständigkeit, der<br />

eigene Chef zu sein, selbst auszubilden und den<br />

eigenen Betrieb zu führen.<br />

Die demografische Entwicklung tut ihr Übriges:<br />

guter Fachkrä enachwuchs ist im Handwerk bei<br />

prall gefüllten Au ragsbüchern gesucht wie nie, und<br />

viele Betriebe suchen in den nächsten Jahren nach<br />

einem Betriebsnachfolger!<br />

Es scheint, dass momentan noch ein veraltetes Bild<br />

von Handwerksberufen vorherrscht. Ist dem so?<br />

Sven Kronewirth:<br />

Leider scheint eine handwerkliche Ausbildung bei<br />

vielen Schülern und Eltern nicht gerade als modern<br />

und zeitgemäß zu gelten. Dabei müssen sich die<br />

Handwerksbetriebe längst auf einem Markt<br />

bewähren, der von Qualitätsansprüchen, Hightech<br />

und exklusiven Kundenwünschen geprägt ist. Vielen<br />

Handwerksberufen hängt zu Unrecht ein schlechtes<br />

Image an, weil längst veraltete Vorstellungen ihre<br />

Wahrnehmung bes mmen. Die Berufe des<br />

Bauhauptgewerbes zum Beispiel erscheinen vielen<br />

una rak v, werden mit Anspruchslosigkeit und<br />

Körperschäden in Verbindung gebracht, obwohl „der<br />

Bau" eine hervorragend geregelte Ausbildung,<br />

komple mit s mmiger Ausbildungsvergütung und<br />

Beschä igungsgaran e aufweist. Die<br />

Handwerkskammer Trier setzt gemeinsam mit den<br />

Handwerksorganisa onen verstärkt auf<br />

Ausbildungsbotscha er, junge, erfolgreiche Azubis,<br />

Gesellen oder Meister, die mit ihrem Beispiel mit<br />

Vorurteilen gegenüber Handwerksberufen<br />

aufräumen sollen. Und warum nicht auch einmal die<br />

handwerklichen Fer gkeiten der<br />

Na onalmannscha en im Bauhauptgewerbe beim<br />

Bundesleistungswe bewerb, den Euro oder World<br />

Skills beim Mauern, Zimmern oder Stuckziehen<br />

bewundern?<br />

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Lieber Meister<br />

als Master<br />

Sven Kronewirth<br />

Handwerkskammer Trier<br />

Welche Möglichkeiten ergeben sich durch und nach<br />

der Ausbildung im Handwerk für die Azubis?<br />

Sven Kronewirth:<br />

Durch die Ausbildung in einem Betrieb der<br />

Wirtscha ist man in diesen Betrieb eingebunden.<br />

Der Meister bzw. die Gesellen übernehmen<br />

Verantwortung für den Ausbildungserfolg und<br />

unterstützen den Azubi zum Beispiel bei der<br />

Vorbereitung auf die Prüfung. Überbetriebliche<br />

Grund- und Fachlehrgänge in den Berufsbildungsund<br />

Technologiezentren der Handwerkskammer<br />

oder anderen überbetrieblichen Bildungsstä en<br />

ergänzen die fachprak sche Ausbildung. Die<br />

fachtheore sche Beschulung findet in einer<br />

Berufsbildenden Schule sta . Bei Schwierigkeiten<br />

können kostenfrei verschiedene Angebote der<br />

Bundesagentur für Arbeit, etwa die<br />

ausbildungsbegleitenden Hilfen in Anspruch<br />

genommen werden.<br />

Das Handwerk bildet seinen eigenen Nachwuchs<br />

aus. In der Regel gibt es direkte<br />

Anschlussperspek ven im eigenen<br />

Ausbildungsbetrieb. Wer beim Gesellenbrief nicht<br />

au ören möchte, für den gibt es berufsspezifische<br />

Weiterqualifizierungsmöglichkeiten, zum Techniker/<br />

Polier oder Selbständigkeit mit einem eigenen<br />

Betrieb. Der Weg zum Meister kann über das<br />

Meister-BAFöG und den Meisterbonus I und II<br />

gefördert werden.<br />

Was für einen Stellenwert hat der Meisterbrief im<br />

Handwerk?<br />

Sven Kronewirth:<br />

Der Meisterbrief stellt die höchste prak sche<br />

Qualifizierungsstufe im Handwerk dar. Sie beinhaltet<br />

fachtheore sche, fachprak sche,<br />

betriebswirtscha liche und arbeitspädagogische<br />

Kenntnisse, einen Betrieb als Inhaber zu führen und<br />

eigene Azubis auszubilden. Auch ohne<br />

Selbstständigkeit qualifiziert der Meisterbrief für<br />

fortgeschri ene Fach- und Führungsaufgaben in der<br />

freien Wirtscha . Nach dem Deutschen<br />

Qualifizierungsrahmen (DQR) ist der Meister auf<br />

Stufe 6 offiziell einem Bachelorabschluss an einer<br />

Hochschule oder Universität gleichgestellt. Seit 2020<br />

darf er sich deshalb „Bachelor professional" nennen.<br />

Ein Handwerksgeselle, der nach drei(einhalb) Jahren<br />

Ausbildung und möglicherweise einiger Gesellenzeit<br />

die Meisterprüfung ablegt, sollte vor allem prak sch<br />

auf einem ganz anderen Stand sein als der<br />

Abiturient, der seine Bachelorprüfung nach sechs<br />

Semestern Hochschule absolviert. Hier wird der<br />

verpflichtenden Zugangsvoraussetzung Abitur, die es<br />

beim Weg über die duale Berufsausbildung nicht<br />

gibt, formal Rechnung getragen. Umgekehrt<br />

bedeutet ein beliebiger Meisterbrief die<br />

uneingeschränkte Hochschulzugangsberech gung,<br />

unabhängig davon, mit welchem Schulabschluss die<br />

Ausbildung angetreten wurde. Als Meister besteht<br />

die zusätzliche Möglichkeit, sich zum Betriebswirt<br />

nach der Handwerkordnung fortzubilden. Diese<br />

Aufs egsfortbildung ist mit Stufe 7 des DQR einem<br />

Masterabschluss gleichgestellt.<br />

Eine direkte Vergleichbarkeit ist dabei schwierig.<br />

Text: Sabrina Lambers Foto: privat<br />

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Online<br />

Lehrstellensuche mit dem<br />

Smartphone –<br />

Handwerkskammer Trier<br />

bietet Service für<br />

Schülerinnen und Schüler<br />

für die Suche nach einem<br />

Ausbildungsplatz.<br />

Mit dem Lehrstellenradar 2.0 haben Schüler, Eltern,<br />

Lehrer oder Ausbildungsberater die Möglichkeit, sich<br />

freie Lehr- und Prak kumsstellen jederzeit und an<br />

jedem Ort auf ihrem Smartphone anzeigen zu lassen.<br />

Die Handwerksbetriebe melden die freien Prak kumsund<br />

Lehrstellen der Handwerkskammer. Diese<br />

erscheinen dann in der Prak kumsbörse und der<br />

Lehrstellenbörse, aber auch über das Lehrstellenradar<br />

auf dem Smartphone.<br />

Die App zeigt bundesweit offene Lehrstellen, die<br />

unterteilt nach Berufen und Regionen gesucht werden<br />

können. Durch Hinterlegen eines Profils mit den<br />

Wunschberufen und dem gewünschten Umkreis,<br />

werden die Nutzer automa sch informiert, sobald<br />

passende Stellen vorhanden sind.<br />

Die wich gsten Funk onen<br />

•Direktsuche von freien Prak kums- und<br />

Ausbildungsplätzen nach Berufen<br />

•Persönliches Profil inkl. Suchassistent und<br />

Benachrich gung bei neuen Stellen<br />

•Prak kumsstellen und Lehrstellen per SMS, E-Mail<br />

oder Facebook weiterleiten<br />

•Radarfunk on mit Live-Umkreissuche<br />

Das Lehrstellenradar 2.0 lässt sich auf dem Apple<br />

iPhone und allen Smartphones mit Android-<br />

Betriebssystem installieren. Die App ist kostenlos und<br />

im AppStore und bei Google Play erhältlich.<br />

(www.lehrstellen-radar.de)<br />

Kontakt: HWK Trier, Petra Kollmann<br />

Telefon: (0651) 207-232<br />

E-Mail: pkollmann@hwk-trier.de<br />

Text: HWK Trier<br />

Auf allen Kanälen in die Ausbildung durchstarten!<br />

Azubi-Infoportal durchstarter.de klärt über Berufe und<br />

Wege in den Job auf<br />

Hilfe, welcher Job passt zu mir? Schwierige Frage – und<br />

wir erleichtern den Weg zur Antwort! Und zwar mit<br />

dem Portal www.durchstarter.de. Dort helfen die<br />

Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz<br />

jungen Menschen, sich bei der Suche nach einer<br />

Ausbildung zu orien eren.<br />

Azubis aus dem ganzen Bundesland erzählen dort in<br />

Texten, Bildern und Videos aus ihren Betrieben: von<br />

ihren Aufgaben und Projekten, der Berufsschule,<br />

Prüfungen und allen Höhen und Tiefen ihres Alltags im<br />

Job. So können sich Schüler eins zu eins ein Bild davon<br />

machen, was sie als Mediengestalterin, Bankkaufmann<br />

oder Werkzeugmechanikerin lernen würden. Außerdem<br />

erfahren sie, wie eine Ausbildung und ein<br />

24<br />

Bewerbungsverfahren ablaufen und wie sie nach dem<br />

Abschluss weiter Karriere machen können. Eltern und<br />

Lehrer finden hier ebenfalls Material, um jungen<br />

Menschen bei der Berufsorien erung helfen zu können.<br />

Wer sich über die vielfäl gen Ausbildungsmöglichkeiten<br />

in der Region auf dem Laufenden halten will,<br />

bekommt aktuelle Infos über<br />

Instagram (www.instagram.com/durchstarter.de) und<br />

TikTok (www. ktok.com/@durchstarter_ausbildung).<br />

Auf Youtube blicken die Durchstarter hinter die Kulissen<br />

von Betrieben, sprechen mit Azubis und Ausbildern und<br />

geben Tipps zur Stellensuche und Bewerbung. Azubis,<br />

die Lust haben, im Blog von ihrer Ausbildung zu<br />

berichten, sind übrigens herzlich willkommen!<br />

Info: www.durchstarter.de<br />

Kontakt: IHK Trier, Alexander Oster<br />

Telefon: (06 51) 97 77-3 63<br />

E-Mail: oster@trier.ihk.de<br />

Text: IHK Trier


Elektroniker (m/w/d) für Betriebstechnik<br />

Industriemechaniker (m/w/d) in der Instandhaltung<br />

Mechatroniker (m/w/d)<br />

Fachinforma ker (m/w/d) für Systemintegra on<br />

Verfahrensmechaniker (m/w/d)<br />

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Ansprechpartner für<br />

Deine Ausbildung<br />

Vermi lung in Ausbildung:<br />

Petra Kollmann – Tel. 0651 207-232<br />

pkollmann@hwk-trier.de<br />

Gudrun Kimmling – Tel. 0651 207-195<br />

ausbildungscoaches@hwk-trier.de<br />

Ausbildungsplatzscou n<br />

-für Migranten / Geflüchtete:<br />

Aurita Jankauskaite-Lepage – Tel. 0651 207-151<br />

alepage@hwk-trier.de<br />

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse:<br />

Jürgen Rauschenbach – Tel. 0651 207-265<br />

jrauschenbach@hwk-trier.de<br />

Fragen zum Lehrvertrag:<br />

Diana Hennen – Tel. 0651 207-444<br />

lehrlingsrolle@hwk-trier.de<br />

Nadine Klein - Tel. 0651 9777-355<br />

klein@trier.ihk.de<br />

Ausbildungsberatung:<br />

Karl-Heinz Schwall – Tel. 0651 207-123<br />

kschwall@hwk-trier.de<br />

Ralf Becker – Tel. 0651 207-154<br />

rbecker@hwk-trier.de<br />

Ausbildungsbegleitung:<br />

Ralf Gessinger – Tel. 0651 207-124<br />

rgessinger@hwk-trier.de<br />

Karin Praus – Tel. 0651 207-401<br />

kpraus@hwk-trier.de<br />

Überbetriebliche Ausbildung (Ülu):<br />

Stefan Burg – Tel. 0651 207-135<br />

sburg@hwk-trier.de<br />

Prüfungsvorbereitung/Weiterbildung:<br />

Nina Harig – Tel. 0651 207-176<br />

nharig@hwk-trier.de<br />

Zwischen-, Abschluss- und Gesellenprüfungen:<br />

(Zuständigkeit je nach Gewerk)<br />

Handwerkskammer Trier:<br />

Margit Morguet – Tel. 0651 207-125<br />

mmorguet@hwk-trier.de<br />

Isabelle Grundheber – Tel. 0651 207-133<br />

igrundheber@hwk-trier.de<br />

Kreishandwerkerscha en<br />

MEHR & Trier-Saarburg:<br />

Wi lich: Chris an Weirich – Tel. 06571 9033-0<br />

cweirich@das-handwerk.de<br />

Prüm: Chris an Weirich – Tel. 06551 9602-0<br />

cweirich@das-handwerk.de<br />

Trier: Marita Mertes – Tel. 0651 146204-0<br />

m.mertes@das-handwerk.de<br />

30<br />

Begabtenförderung, Leistungswe bewerbe:<br />

Ute Krist – Tel. 0651 207-120<br />

ukrist@hwk-trier.de<br />

Meistervorbereitung:<br />

Mar na Benzmüller – Tel. 0651 207-233<br />

mbenzmueller@hwk-trier.de


31


Der letzte „Kick“<br />

für die Karriere<br />

Leistungswe bewerb des deutschen Handwerks<br />

Wenn die Ausbildung op mal läu und auch noch<br />

ein gutes Ergebnis bei der Gesellenprüfung erreicht<br />

wird, dann stehen alle Türen für eine berufliche<br />

Karriere weit offen.<br />

Der letzte "Kick" dabei wäre freilich die erfolgreiche<br />

Teilnahme am Leistungswe bewerb des Deutschen<br />

Handwerks.<br />

Das Risiko ist gering. Es gibt nichts zu verlieren, aber<br />

viel zu gewinnen:<br />

S pendien<br />

Gutscheine<br />

die Herausforderung eines We bewerbs<br />

und vor allem: Wer hier erfolgreich ist, scha sich<br />

damit eine glänzende Ausgangsposi on für seinen<br />

weiteren Berufsweg.<br />

Denn herausragende Leistung lohnt sich – gerade im<br />

Handwerk.<br />

Wie geht´s?<br />

Wer eine gute Gesellenprüfung abgelegt hat und<br />

dabei nicht älter als 27 Jahre ist, wird von der<br />

Handwerkskammer Trier zur Teilnahme aufgefordert<br />

bzw. eingeladen.<br />

Der Weg nach oben<br />

Der/die Beste jedes Berufes auf Bezirksebene ist<br />

dann Kammersieger und nimmt automa sch mit<br />

den Vertretern der übrigen drei Kammerbezirke am<br />

Landeswe bewerb teil. Die ersten Landessieger<br />

qualifizieren sich wiederum für den<br />

Bundeswe bewerb und ermi eln dort die<br />

Bundessieger.<br />

Die We bewerbe auf Landes- und Bundesebene<br />

laufen im Prinzip wie der Kammerwe bewerb ab –<br />

nur die Anforderungen werden höher und die<br />

Konkurrenz etwas härter.<br />

In verschiedenen Berufen haben die ersten<br />

Bundessieger sogar die Chance zur Teilnahme am<br />

interna onalen Berufswe bewerb der<br />

Berufsolympiade.<br />

Ruhm, Ehre und ...?<br />

Die Freude und Herausforderung, sich mit anderen<br />

erfolgreich im We bewerb zu messen, verscha<br />

jedoch nicht nur persönliche Befriedigung, sondern<br />

signalisiert z.B. auch kün igen Arbeitgebern hohe<br />

fachliche Qualifika on und Leistungsbereitscha .<br />

Neben Urkunden für die erfolgreichen Teilnehmer<br />

gibt's aber auch sofort a rak ve<br />

Weiterbildungsgutscheine.<br />

Und noch ein besonderes Bonbon!<br />

Für die erfolgreichsten Teilnehmer des<br />

Leistungswe bewerbs eröffnet sich zudem die<br />

Möglichkeit, in das Begabtenförderungsprogramm<br />

"Berufliche Bildung"des Bundesministeriums für<br />

Bildung und Forschung aufgenommen zu werden.<br />

Mit einem solchen dreijährigen S pendium können<br />

Weiterbildungsmaßnahmen von jährlich bis zu 2.700<br />

Euro gefördert werden, z.B.:<br />

Vorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung<br />

Technische und kaufmännische<br />

Qualifizierungsmaßnahmen<br />

Sprachkurse im Ausland<br />

Text: HWK Trier, Sabrina Lambers<br />

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AzubiWelt -<br />

Ausbildung finden per App<br />

Ausbildungsstellensuche jederzeit und überall<br />

Wer sich demnächst auf Ausbildungsstellensuche<br />

machen will, sollte AzubiWelt, die prak sche App<br />

der Agentur für Arbeit kennen. Sie ist gemeinsam<br />

mit Schülerinnen und Schülern entwickelt<br />

worden und kann kostenlos auf Smartphones mit<br />

Android oder Apple Betriebssystem geladen<br />

werden.<br />

AzubiWelt ermöglicht, die Vielfalt der<br />

Ausbildungsberufe zu entdecken und passgenau<br />

nach einer Lehrstelle in Deutschlands größter<br />

Ausbildungsbörse zu suchen. Wie das geht? Mit<br />

einer Reihe übersichtlicher Funk onen:<br />

Unter „Entdecken" lassen sich die Berufe<br />

herausfinden, die zu den eigenen Interessen und<br />

Stärken passen. Hier gibt es viele Videos, Bilder<br />

und die wich gsten Infos zum Beruf.<br />

Mit ihrer umfangreichen Personalisierungsfunk<br />

on bietet die AzubiWelt die Möglichkeit,<br />

eigene Suchen zu verwalten sowie bevorzugte<br />

Berufsfelder, Berufe und Ausbildungsplätze zu<br />

speichern.<br />

Auch lässt sich über die App direkt Kontakt zur<br />

Agentur für Arbeit aufnehmen, telefonisch oder<br />

schri lich und mit schnellstmöglicher Antwort.<br />

Neugierig geworden? Dann holt Euch die App!<br />

Infos zur App und Links zu den Google Play und<br />

Apple Stores unter:<br />

h ps://www.arbeitsagentur.de/<br />

bildung/ausbildung/azubiwelt<br />

Sobald die Wahl auf einen Ausbildungsberuf<br />

gefallen ist, werden die Ausbildungsstellen dazu<br />

angezeigt.<br />

Die App lässt sich ganz auf persönliche Wünsche<br />

anpassen. So können zum Beispiel Push-<br />

Nachrichten angefordert werden, die melden,<br />

wenn neue passende Ausbildungsstellen im<br />

Angebot sind.<br />

Text: Agentur für Arbeit Trier<br />

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Ausbildungsbotscha er –<br />

Junge Menschen helfen jungen Menschen<br />

Obwohl Eltern im Berufsorien erungsprozess immer<br />

noch die Entscheidungshilfe Nummer eins sind und die<br />

Schulen zunehmend in der Berufsorien erung ak v<br />

werden, sind Auszubildende diejenigen, die hautnah<br />

von ihrem Ausbildungsalltag berichten können.<br />

Die IHKs haben deshalb das Projekt der Azubi-<br />

Botscha er ins Leben gerufen. Von diesem Modell<br />

profi eren alle Seiten!<br />

Die Schule<br />

Die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Trier ist seit<br />

Beginn 2015 mit von der Par e: „Uns gefällt am Modell<br />

der Azubi-Botscha er der etwas andere Ansatz,<br />

nämlich der, dass junge Menschen auf Augenhöhe über<br />

Berufe und die Arbeitswelt reden“, sagt Pia Zeimet,<br />

Koordinatorin der Berufs- und Studienberatung.<br />

„Einerseits wird es für die Schulen immer wich ger,<br />

einen Fokus auf die Berufs- und Studienorien erung zu<br />

legen, andererseits ist es für die Schüler immer<br />

schwieriger, einen Überblick zu bekommen“,<br />

sagt sie.<br />

Die Azubi-Botscha er besuchen allgemeinbildende<br />

Schulen in Trier und Umgebung, um die Fragen der<br />

Schüler zu beantworten und Ängste abzubauen. Die<br />

Schulen können einfach auf Unternehmen zugehen und<br />

erfragen, ob das jeweilige Unternehmen Azubi-<br />

Botscha er hat!<br />

Die Betriebe<br />

Die Betriebe haben die Möglichkeit, sich und ihre<br />

Ausbildung bei den ansässigen Schulen vorzustellen.<br />

Nicht nur für euch Schüler ist das ein Vorteil, auch die<br />

Unternehmen machen gerne auf sich aufmerksam, um<br />

die besten Auszubildenden für ihr Unternehmen zu<br />

gewinnen. Daher sind sie gerne bereit, ihre<br />

Ausbildungsbotscha er für den Schulbesuch<br />

freizustellen.<br />

Die Schüler<br />

„Ich finde toll, dass so viele Berufe vorgestellt werden<br />

und die Azubis uns die Infos geben, die wir als Schüler<br />

brauchen“, sagt eine 14-jährige Schülerin nach der<br />

Veranstaltung mit dem Azubi-Botscha er. Von vielen<br />

Berufen habe man kaum eine Vorstellung, fügt sie<br />

hinzu.<br />

Das Modell soll Ideen geben, in welche Richtungen sich<br />

die Schülerinnen und Schüler entwickeln können, es soll<br />

neugierig machen auf die Berufsorien erung.<br />

Auch die Ausbildungsbotscha er selbst profi eren: Sie<br />

werden bei der IHK Trier in einem Tagesseminar zu<br />

Präsenta onstechniken geschult und wachsen an ihrer<br />

Aufgabe, ihr Unternehmen und ihre Ausbildung<br />

vorzustellen.<br />

Sprecht eure Lehrer auf die Möglichkeit an, Azubi-<br />

Botscha er in eure Schule einzuladen!<br />

Kontakte:<br />

IHK Trier, Hanna van de Braak, Telefon: (06 51) 97 77-3 60, E-Mail: vandebraak@trier.ihk.de<br />

IHK Trier, Alexander Oster, (0651) 97 77-3 63, E-Mail: oster@trier.ihk.de<br />

Text: IHK Trier<br />

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42<br />

Ich glaub, es geht los!


43


Ein Gewinn für dich -<br />

die Berufsberatung<br />

Was dir die Profis bei der Arbeitsagentur bieten<br />

Bei der der Berufsberatung der Agentur für<br />

Arbeit bist du bei allen Fragen rund um<br />

Berufswahl und Ausbildungswege gut<br />

aufgehoben. Warum, erklärt Sarah Wagner, die<br />

dort ein Team von Beratungsprofis leitet.<br />

Was ist eigentlich die Berufsberatung der<br />

Agentur für Arbeit? Wo finde ich sie?<br />

Sarah Wagner: Die Berufsberatung ist die<br />

Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die<br />

Berufs- oder Studienwahl. Du kannst unsere<br />

Beraterinnen und Berater direkt an deiner Schule<br />

ansprechen, dich <strong>online</strong> melden<br />

(h ps://www.arbeitsagentur.de/bildung/berufsb<br />

eratung oder in jeder Agentur für Arbeit einen<br />

Termin vereinbaren.<br />

Bei welchen Fragen oder Anliegen kann sie mir<br />

weiterhelfen?<br />

Sarah Wagner: Wir beraten dich, wenn du noch<br />

zur Schule gehst, erstmals eine Berufsausbildung<br />

anstrebst oder bereits in einer Ausbildung oder in<br />

einem Studium bist.<br />

Wir helfen dabei herauszufinden, welcher<br />

Ausbildungsberuf oder welches Studium zu dir<br />

passt und deinen Weg zum Traumberuf<br />

umzusetzen. Gerne gehen wir mit dir deine<br />

Bewerbungsunterlagen durch und geben Tipps,<br />

wie du dich auf Vorstellungsgespräche und<br />

Einstellungstests vorbereiten kannst. Wir<br />

besprechen mit dir auch Alterna ven nach dem<br />

Schulabschluss und welche weiterführende<br />

Schule zu dir passt.<br />

Selbst wenn du noch keine Idee hast, was du<br />

eigentlich machen willst, bist du bei uns rich g:<br />

Gemeinsam erkunden wir deine Interessen und<br />

Fähigkeiten und suchen eine sinnvolle<br />

Überbrückungsmöglichkeit, falls es mit dem<br />

Studium oder der Ausbildung nicht direkt<br />

funk oniert.<br />

Außerdem können wir dich auch während einer<br />

Ausbildung unterstützen, sofern du Nachhilfe<br />

benö gst oder feststellst, dass du nicht den<br />

rich gen Beruf gewählt hast.<br />

Wann ist der beste Zeitpunkt, in Kontakt mit der<br />

Berufsberatung zu treten?<br />

Sarah Wagner: Auf jeden Fall solltest du<br />

möglichst schon während der Schulzeit auf uns<br />

zukommen, da viele Betriebe mit der Suche nach<br />

geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern für<br />

Ausbildungsplätze und Duale Studiengänge schon<br />

ein Jahr vor dem eigentlichen Ausbildungsstart<br />

beginnen. Gerade bei Stellen im öffentlichen<br />

Dienst oder im kaufmännischen Bereich muss<br />

man sich o schon vor Beginn der Sommerferien<br />

bewerben.<br />

44<br />

Text: Agentur für Arbeit Trier


45


Aber auch nach der Schulzeit sind wir gerne für<br />

dich da. Beispielsweise dann, wenn es in der<br />

Ausbildung oder im Studium nicht „rund“ läu<br />

und du nach Alterna ven oder<br />

Überbrückungsmöglichkeiten suchst.<br />

Wie sieht eine persönliche Beratung dort aus?<br />

Welche Formen der Beratung gibt es?<br />

Sarah Wagner: Grundsätzlich kannst du zwischen<br />

verschiedenen Beratungsformen wählen. So<br />

kannst du dich persönlich in der Schule oder in<br />

der Agentur für Arbeit beraten lassen oder auch<br />

eine ortsunabhängige Videoberatung in Anspruch<br />

nehmen, natürlich kostenlos. Auch deine Eltern<br />

oder Erziehungsberech gten sind herzlich<br />

willkommen.<br />

Der Inhalt des Beratungsgespräches hängt von<br />

deinen Fragen ab. Wir schauen ganz individuell,<br />

wo deine Stärken und Interessen liegen und<br />

versuchen gemeinsam herauszufinden, welche<br />

Berufe dir Spaß machen könnten. Wenn du schon<br />

weißt, in welche Richtung es gehen soll, können<br />

wir dir passgenaue Stellenangebote unterbreiten.<br />

Wie sollte ich mich auf eine Beratung<br />

vorbereiten?<br />

Sarah Wagner: Eine umfangreiche Vorbereitung<br />

ist im ersten Schri nicht nö g: Es wäre super,<br />

wenn du die Noten deines letzten Zeugnisses<br />

grob im Kopf hä est und dir vielleicht nochmal in<br />

Erinnerung rufst, was dir Spaß macht oder was du<br />

auf gar keinen Fall möchtest. Wenn du dich gerne<br />

efergehend vorbereiten möchtest, kannst du im<br />

Vorfeld unsere Onlineangebote nutzen, zum<br />

Beispiel das kostenlose Erkundungstool Check-U,<br />

das du unter www.Check-U.de findest.<br />

Zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit Trier<br />

geht es über die kostenlose Rufnummer 0800 4<br />

5555-00 oder über die Email-Adresse:<br />

Trier.Berufsberatung@arbeitsagentur.de<br />

46


47


Ausbildungsatlas führt dich zum Traumjob<br />

Welche Ausbildungsbetriebe gibt es in meiner<br />

Umgebung? Und welche Berufe kann ich hier<br />

erlernen? Die Antworten auf diese Fragen sind nur<br />

noch wenige Klicks en ernt. Der digitale<br />

Ausbildungsatlas der IHK und HWK Trier zeigt dir viele<br />

Ausbildungsbetriebe und -berufe in deiner Region an.<br />

Und so funk oniert's: Unter<br />

www.derausbildungsatlas.de kannst du deinen<br />

Wunschort eingeben und dort im Umkreis nach<br />

Betrieben suchen.<br />

Die Berufe sind nach Gruppen sor ert: Handel,<br />

Dienstleistungen und kaufmännische Berufe,<br />

Holzberufe, IT- und Konstruk onsberufe, Tourismus und<br />

Gastgewerbe und so weiter. Und zu jedem Beruf findet<br />

sich eine Beschreibung über Inhalte und Ablauf der<br />

Ausbildung.<br />

Viel Spaß beim Stöbern!<br />

Hier findest du den Atlas im Internet:<br />

www.derausbildungsatlas.de<br />

48<br />

Text: IHK Trier


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51


Warum ein<br />

Prak kum?<br />

Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Büro, die<br />

Bank oder den Verkauf. Welcher Bereich Schüler<br />

auch interessiert: Im Prak kum haben sie die<br />

Chance, erste Praxiserfahrungen zu sammeln.<br />

Bei einem Schülerprak kum verlassen die<br />

Jugendlichen der Klassen acht bis elf ihre<br />

vertraute Schulumgebung und schnuppern<br />

Betriebslu . Dabei geht es nicht um die<br />

vollständige Mitarbeit oder das „rich ge<br />

Schu en“. Vielmehr lernen sie ein Unternehmen<br />

kennen, dürfen den Arbeitskollegen über die<br />

Schulter schauen und erledigen selbstständig<br />

kleinere Aufgaben. Dadurch bekommen Schüler<br />

einen ersten Eindruck von Betriebsabläufen und<br />

der Arbeitswelt.<br />

Schülerprak ka helfen vor allem bei der<br />

Berufsorien erung. Ob erste Jobvorstellungen,<br />

konkrete Berufspläne oder der absolute<br />

Traumberuf: Die kurze Zeitspanne im<br />

Unternehmen zeigt schnell, ob sich Tä gkeit und<br />

Branche mit den vorherigen Erwartungen decken.<br />

Somit sind Schülerprak ka niemals sinnfrei. Im<br />

ungüns gsten Fall bemerkt man, dass der<br />

jeweilige Beruf nicht zu einem passt.<br />

Die meisten Unternehmen stehen Schülerprak<br />

ka offen gegenüber. Hier bietet sich für<br />

beide Seiten die Gelegenheit, erste Kontakte zu<br />

knüpfen und sich gegensei g zu beschnuppern.<br />

Bei Unternehmen erfolgt die Gewinnung von<br />

Azubis zu einem großen Anteil über Prak ka.<br />

Grundsätzlich sollte gut überlegt sein, in welchem<br />

Bereich man ein Schülerprak kum absolvieren<br />

möchte. Es wäre eine vergebene Chance für die<br />

spätere Berufswahl, aus Bequemlichkeit das<br />

Erstbeste zu nehmen. Wer noch keine klaren<br />

Vorstellungen hat, sollte vor Ort bei der<br />

Arbeitsagentur oder im Internet einen<br />

Berufseignungstest machen. Zudem bieten der<br />

Prak kumsguide der IHK Trier und der IHK<br />

Ratgeber „Schule – und was dann?“<br />

Unterstützung bei der beruflichen Orien erung.<br />

Mit dem neuen digitalen Ausbildungsatlas der<br />

IHK Trier und HWK Trier können Schüler<br />

herausfinden, welche Ausbildungsbetriebe es in<br />

ihrer Umgebung gibt und welche Berufe dort<br />

ausgebildet werden. Einfach unter<br />

www.derausbildungsatlas.de<br />

den Wunschort eingeben und im Umkreis nach<br />

Unternehmen suchen.<br />

Kontakt:<br />

IHK Trier, Hanna van de Braak, Telefon: (06 51) 97 77-3 60, E-Mail: vandebraak@trier.ihk.de<br />

IHK Trier, Alexander Oster, Telefon: (06 51) 97 77-3 63, E-Mail: oster@trier.ihk.de<br />

Text: IHK Trier<br />

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AUSBILDUNG 2024<br />

Wir suchen an unserem Standort<br />

Mertert, Luxemburg einen AZUBI zum<br />

TECHN. PRODUKTDESIGNER (m/w/d)<br />

Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion<br />

grenzüberschreitende Ausbildung mit Berufsschulbesuch in Trier<br />

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Präzise sein ist ein Muss: Bei uns arbeitest du an echten Kundenaufträgen oder Teilprojekten.<br />

Du entwirfst und konstruierst Einzelteile und Baugruppen für Spritzgießwerkzeuge.<br />

Die Zeichnungen für die Konstruktion erstellst du dabei auf einem CAD-Programm am Computer.<br />

Außerdem erarbeitest du Unterlagen zur Fertigung, Montage und zum Betrieb der Werkzeuge.<br />

Mit unseren Spritzgießwerkzeugen werden Rohlinge für PET-Flaschen und Verpackungen hergestellt.<br />

Fast 100% unserer Werkzeuge werden exportiert, dementsprechend kommen unsere Kunden aus aller Welt.<br />

Hast du Freude an techn. Zusammenhängen und sehr gutes räumliches Vorstellungsvermögen?<br />

Magst du Mathematik und Geometrie und macht dir das Arbeiten am Computer Spaß?<br />

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Wenn wir dein Interesse geweckt haben<br />

und du gerne in einem motivierten Team<br />

mit gutem Betriebsklima arbeiten möchtest,<br />

freuen wir uns auf deine Bewerbung per<br />

E-Mail oder per Post.<br />

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Arten von Schülerprak ka:<br />

1. Berufsorien ertes Schülerprak kum: Dauert in der Regel zwei bis drei Wochen und findet in der<br />

regulären Schulzeit sta .<br />

2. Freiwilliges Ferienprak kum: Hier kann in einem selbst gewählten Unternehmen mitgearbeitet<br />

und hineingeschnuppert werden. Es handelt sich nicht um einen Ferienjob, daher sind solche<br />

Prak ka normalerweise unbezahlt.<br />

3. Fachprak kum: Müssen Schüler in einigen Bildungsgängen absolvieren. Diese können Tage,<br />

Wochen oder Monate dauern. Ziel des Fachprak kums ist es, fachliche Kompetenzen zu stärken und<br />

Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Auch diese Prak ka werden in der Regel nicht<br />

vergütet.<br />

4. Praxistag: Förderschüler und Schüler mit dem Abschluss der Berufsreife gehen für mindestens ein<br />

Schuljahr einen Tag pro Woche in ein Unternehmen und arbeiten dort mit. Über solche regelmäßigen<br />

Praxistage sollen Schüler an die Arbeitswelt herangeführt werden. Außerdem bauen sie so Kontakte<br />

zu einem Unternehmen auf. Im Idealfall bietet das Unternehmen nach dem Schulabschluss eine<br />

Lehrstelle an.<br />

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Bock auf Fitness?<br />

…werde Fachangestellte/r<br />

für Bäderbetriebe<br />

Deine Ausbildung im Cascade Erlebnisbad<br />

Wir bieten:<br />

- Eine sportliche & abwechslungsreiche Ausbildung<br />

- Arbeiten in einem guten Betriebsklima<br />

- TOP-Ausbildungsqualität<br />

- Übernahmechancen<br />

- Eine sehr gute Ausbildungsvergütung<br />

(Hauseigener Tarifvertrag, angelehnt an den TVÖD)<br />

Voraussetzungen:<br />

- Berufsreife mit guten Kenntnissen<br />

- Spaß am Umgang mit Menschen<br />

(Kundenfreundlichkeit)<br />

- Spaß am Sport, insbesondere Schwimmen<br />

- Verantwortungsbewusstsein<br />

Deine Vorteile:<br />

- 13. Monatsgehalt & Urlaubsgeld<br />

- Möglichkeit zum Fahrradleasing<br />

- Kostenlose Massage/Monat<br />

- Fitnesszuschuss<br />

- Kostenlose Nutzung der Cascade-Einrichtung<br />

- Einkaufsraba im Cascade-Shop uvm<br />

Betriebs- und Verwaltungsgesellscha Bitburg mbH, Talweg 4, 54634 Bitburg<br />

Deine Ausbilderin: Natalie König, n.koenig@cascade-bitburg.de, Tel: 06561/968323<br />

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Schule - und was dann?<br />

Ein Ratgeber für Schüler und Eltern<br />

Welchen Beruf soll ich erlernen? Wer bildet mich<br />

aus? Wie bewerbe ich mich rich g? Fragen über<br />

Fragen: „Schule – und was dann?“, der IHK-<br />

Ratgeber für Schüler und Eltern, gibt Antworten.<br />

Hier gibt's jede Menge Infos und Tipps, damit die<br />

(Berufs-)Wahl nicht zur Qual wird.<br />

Der Ratgeber vermi elt dir und deinen Eltern<br />

einen Überblick über Ausbildungsberufe in<br />

Industrie, Handel und Dienstleistungen,<br />

unterstützt dich mit Tipps zur Bewerbung und<br />

gibt kompakte Infos zum dualen Studium, zu<br />

Weiterbildungsmöglichkeiten und zu<br />

Auslandsaufenthalten während der Ausbildung.<br />

Hinzu kommen konkrete Ausbildungsangebote<br />

von Unternehmen in der Region Trier.<br />

Den Ratgeber gibt`s unter www.ihk-trier.de,<br />

Suchbegriff: „Schule und was dann?“ zum<br />

Download.<br />

Eine gedruckte Version kann bei der IHK Trier<br />

kostenlos bestellt werden.<br />

Kontakt:<br />

IHK Trier, Alexander Oster, (0651) 97 77-3 63, E-Mail: oster@trier.ihk.de<br />

Text: IHK Trier<br />

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Azubi zum<br />

KFZ - Mechatroniker m/w/d<br />

Sende deine Bewerbung per E-Mail an<br />

christian@auto-demary.de<br />

oder per Post an:<br />

Azubi 2024!<br />

Du bist kommunika v, teamfähig<br />

und hast Spaß im Umgang mit<br />

Menschen, an krea ver Arbeit<br />

und schönen Dingen?<br />

Wir bieten Dir umfassende Unterstützung<br />

während deiner Ausbildung.<br />

Bewirb Dich jetzt!<br />

Porta Nigra Platz 1 54292 Trier Tel. 0651 28717<br />

friseur-duhr.de info@friseur-duhr.de<br />

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Digital zum Ausbildungsplatz<br />

Wie die IHK Schülern hil<br />

Du interessierst dich für eine duale Ausbildung?<br />

Gute Wahl – damit sicherst du dir eine ideale<br />

Grundlage für dein Berufsleben!<br />

Für den ersten Überblick ist die Internetseite<br />

www.durchstarter.de eine gute Orien erung. Hier<br />

werden alle Ausbildungsberufe im Bereich<br />

Industrie, Handel, Gastronomie, Dienstleistung<br />

und Vieles mehr erklärt. Das Tolle: Auszubildende<br />

selbst berichten als Blogger von ihrem Job – ganz<br />

authen sch und regional.<br />

Auch Tipps zur Bewerbung, zur Stellensuche, zu<br />

Prak ka und, und, und gibt's dort zu lesen.<br />

Natürlich auch in den sozialen Medien, bei<br />

Facebook, Instagram und YouTube. Hier geben dir<br />

zudem Filme einen interessanten Einblick in die<br />

Ausbildungsbetriebe in Rheinland-Pfalz.<br />

Die wich gste Fundgrube für Ausbildungs- und<br />

Prak kumsstellen vor deiner Haustür ist der<br />

digitale Ausbildungsatlas der Ini a ve Region<br />

Trier, der IHK und der Handwerkskammer. Ihr<br />

findet ihn unter www.derausbildungsatlas.de.<br />

Hier könnt ihr euren Wunschort eingeben und im<br />

Umkreis nach Betrieben suchen. Sie sind nach<br />

Gruppen sor ert: Handel, Dienstleistungen und<br />

kaufmännische Berufe, Holzberufe, IT- und<br />

Konstruk onsberufe, Tourismus und<br />

Gastgewerbe, und so weiter.<br />

Du kannst entweder über diese Überbegriffe<br />

nach Ausbildungsbetrieben suchen, oder du<br />

wählst innerhalb dieser Gruppen schon deinen<br />

konkreten Berufswunsch aus. Zusätzlich ist es<br />

möglich, sich einfach nur mit der Ortssuche alle<br />

Betriebe in seiner Nachbarscha anzeigen zu<br />

lassen.<br />

Wer lieber in Videos informieren möchte, ist bei<br />

der Reihe „Like a Boss“ des DIHK gut aufgehoben.<br />

Hier werden, zum Beispiel auf YouTube und<br />

Instagram, Berufe vorgestellt:<br />

www.instagram.com/likeaboss_dihk/<br />

Besonders hilfreich ist es natürlich, sich im<br />

persönlichen Gespräch mit Menschen<br />

auszutauschen, die sich in der Berufswelt gut<br />

auskennen. Deshalb organisiert die IHK zum<br />

Beispiel digitale Workshops in Schulen, in denen<br />

sie alles Wich ge rund um die Berufsausbildung<br />

erklärt. Eltern informiert sie ebenfalls in<br />

Workshops weiter, damit sie ihre Kinder gut<br />

beraten können.<br />

Und nicht zuletzt helfen unsere<br />

Ausbildungsberater immer gerne weiter und<br />

machen sich mit dir auf die Suche nach deinem<br />

Traumberuf! Ruf uns gerne an oder schicke uns<br />

eine E-Mail.<br />

Petra Scholz: scholz@trier.ihk.de, Telefon: (06 51) 97 77-3 20;<br />

Thomas Mersch: mersch@trier.ihk.de, Telefon (06 51) 97 77-3 40 und<br />

Jürgen Thomas: thomas@trier.ihk.de, Telefon (06 51) 97 77-3 30.<br />

Text: IHK Trier<br />

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Ausbildung nach Maß<br />

Interview mit Linda Helfen, IHK Trier<br />

Wo genau soll es für mich hingehen? Diese Frage stellen<br />

sich angehende Azubis immer wieder. Bei dem riesigen<br />

Angebot, das heutzutage auf junge Schüler einprasselt,<br />

ist das kein Wunder.<br />

Dazu kommt der Druck, ganz eigenständig die rich ge<br />

Entscheidung für seine Zukun zu treffen.<br />

Wie das gehen soll, wenn man sich in der Berufswelt<br />

doch noch gar nicht auskennt, ist im Grunde ganz leicht.<br />

Denn zum Glück seid ihr nicht allein:<br />

Linda Helfen und Petra Kollmann<br />

(Ausbildungsplatzscou n bei der IHK Trier und<br />

Projektmitarbeiterin des Programmes „Passgenaue<br />

Ausbildungsplatzvermi lung" bei der HWK)<br />

unterstützen euch gerne auf dem Weg in eure<br />

berufliche Zukun .<br />

Wenn es nach den beiden geht, dann gehören dazu nur<br />

wenige Zutaten:<br />

Du! Denn du kennst dich selbst - mit all deinen<br />

Kenntnissen, Fähigkeiten und Interessen -<br />

am besten.<br />

Der Austausch mit Freunden und Verwandten.<br />

Berater, die sich in der Berufswelt auskennen.<br />

Zusammen in einem Topf ergibt sich so ein gutes Rezept<br />

für eure Zukun .<br />

Die Berater findet ihr bei der Bundesagentur für Arbeit,<br />

bei der Handwerkskammer Trier, bei der Industrie- und<br />

Handelskammer Trier und auch bei der<br />

Landwirtscha skammer.<br />

Autor/Foto: IHK Trier<br />

Wir haben Linda Helfen von der IHK Trier getroffen und<br />

nachgehört:<br />

Warum sollten sich angehende Azubis ruhig auch bei<br />

den Kammern beraten lassen?<br />

Linda Helfen:<br />

Wir als Kammern kennen unsere Betriebe gut. Wir<br />

befinden uns im ständigen Austausch. Meldet ein<br />

Unternehmen bei uns Bedarf an Auszubildenden an,<br />

vereinbare ich erst einmal einen Termin vor Ort. Hier<br />

geben mir die Unternehmen die Chance, mir ein<br />

umfangreiches Bild von ihren Ausbildungsberufen und<br />

dem Arbeitsumfeld zu machen. Das ist sehr hilfreich für<br />

die Gespräche mit den Bewerbern. Dann kann ich nicht<br />

nur über die Berufe informieren, sondern auch einen<br />

Einblick in die gelebte Ausbildung geben.<br />

Wenn wir für euch interessante Berufe und<br />

Unternehmen gefunden haben, kommt das Wich gste:<br />

Verscha euch selbst einen eigenen Eindruck durch ein<br />

Prak kum.<br />

Freie Prak kums- und Ausbildungsplätze findet ihr<br />

unter www.derausbildungsatlas.de oder hwk-trier.de.<br />

Infos:<br />

Linda Helfen<br />

IHK Trier<br />

Herzogenbuscher Str. 12<br />

54292 Trier<br />

Telefon: 06 51/ 97 77-3 61<br />

E-Mail: helfen@trier.ihk.de<br />

Ausbildungsplätze findest Du hier:<br />

www.derausbildungsatlas.de<br />

www.ihk-lehrstellenboerse.de<br />

Foto: IHK Trier<br />

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ANZEIGE<br />

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Damit die<br />

Ausbildung gelingt<br />

Mit der Assis erten Ausbildung den Berufsabschluss schaffen<br />

Mi en in der Ausbildung, und dann läu es nicht<br />

mehr? Lernschwierigkeiten, Prüfungsangst,<br />

Probleme im Privaten oder im Betrieb lassen dich<br />

plötzlich zweifeln, ob du die Ausbildung<br />

überhaupt schaffen kannst?<br />

Das kann passieren und ist kein Grund zur Panik.<br />

Denn es gibt gute Unterstützungsangebote.<br />

Sprich mit deiner Berufsberatung der Agentur für<br />

Arbeit oder mit deinem Jobcenter über eine<br />

„Assis erte Ausbildung (AsA)“. Das ist eine<br />

Hilfestellung, die für die ganze Dauer der<br />

Ausbildung oder auch nur für eine bes mmte<br />

Zeit, zum Beispiel vor Prüfungen in Anspruch<br />

genommen werden kann. Sie umfasst je nach<br />

Bedarf gezielten Stütz- und Förderunterricht oder<br />

auch Hilfe bei Spannungen im Betrieb und zu<br />

Hause.<br />

Im Rahmen der AsA wird dir eine<br />

Ausbildungsbegleiterin oder ein Ausbildungsbegleiter<br />

als feste Bezugsperson zur Seite gestellt.<br />

Mit ihr kannst du alle für dich wich gen Fragen<br />

besprechen. Gemeinsam legt ihr fest, was du<br />

brauchst und wie deine individuelle<br />

Unterstützung genau aussehen soll.<br />

Die Ausbildungsbegleiterinnen oder -begleiter<br />

helfen auch bei der Ausbildungsplatzsuche, der<br />

Wohnungssuche oder bei Sprachschwierigkeiten<br />

– ganz ausgerichtet auf deine persönlichen<br />

Bedürfnisse.<br />

Um an eine Assis erte Ausbildung zu kommen,<br />

muss dich die Agentur für Arbeit oder das<br />

Jobcenter dafür vorschlagen. Vereinbare also am<br />

besten zeitnah einen Termin mit der<br />

Berufsberatung. Dort erfährst du auch genau, wie<br />

das Ganze funk oniert.<br />

Und die Kosten? Für dich und deinen<br />

Ausbildungsbetrieb entstehen keine Kosten! Falls<br />

du bereits an einer Maßnahme teilnimmst, die<br />

dich dabei unterstützt, eine betriebliche<br />

Ausbildung aufzunehmen, hast du grundsätzlich<br />

auch Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe<br />

(BAB).<br />

Auf der Seite<br />

h ps://www.arbeitsagentur.de/bildung/<br />

ausbildung/assis erte-ausbildung-asa<br />

findest du Informa onen sowie ein Erklärvideo<br />

zur Assis erten Ausbildung und kannst gleich<br />

einen Termin vereinbaren.<br />

Text: Agentur für Arbeit Trier<br />

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Nach der Ausbildung<br />

hoch hinaus!<br />

Die Ausbildung war ja ganz ne .<br />

Aber jetzt möchtest du noch höher hinaus. Gute<br />

Nachrichten: Eine abgeschlossene Ausbildung<br />

qualifiziert dich nicht nur für den Arbeitsmarkt,<br />

sondern auch für Weiterbildungen und<br />

Lehrgänge, die dich fachlich und persönlich<br />

weiterentwickeln.<br />

Eine Weiterbildung bringt viele Vorteile mit sich:<br />

• höheres Gehalt<br />

• mehr Know-how<br />

• neue Perspek ven<br />

durch mehr Verantwortung im Job<br />

• Sprung in die Selbstständigkeit<br />

• Möglichkeit zum Studium<br />

auch ohne Abitur (in der Regel mit Berufserfahrung)<br />

Weiterbildungen gibt es für jede Richtung.<br />

Hier jedoch einige Klassiker:<br />

Bereiche mit möglichen Weiterbildungen:<br />

Kaufmännisch: Fachwirt/in, Handelsfachwirt/in,<br />

Betriebswirt/in<br />

Handwerklich: Meisterprüfung, Betriebswirt/in<br />

im Handwerk<br />

Industrie: Industriemeister, Technischer Betriebswirt<br />

Es kommt noch besser: Mit diesen „Klassikern“<br />

kannst du sogar ein Bachelor- oder Masterniveau<br />

erreichen – zum Beispiel mit dem IHK-<br />

Aufs egsmodell.<br />

Kontakt:<br />

IHK Trier, Aaron Braun, Geschä sführer Weiterbildung<br />

Telefon: (0651) 9777-701, E-Mail: braun@ihk.trier.de<br />

Text: IHK Trier<br />

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78<br />

Wir suchen dich als unseren<br />

Auszubildenden für das Jahr 2024 als<br />

Elektroniker (m/w/d)<br />

Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik


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Mit Plan finden sta<br />

ohne Plan suchen<br />

Schri für Schri zum Wunschberuf, mit der Agentur für Arbeit<br />

Die Suche nach dem passenden Ausbildungsweg<br />

kann kompliziert sein und viel unnö ge Zeit<br />

kosten – muss aber nicht!<br />

Denn wir von der Agentur für Arbeit haben ein<br />

Tool entwickelt, das hil , planvoll und effek v zu<br />

Ergebnissen zu kommen:<br />

Schri für Schri zum Wunschberuf findet sich<br />

auf der Webseite<br />

www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung<br />

und führt gezielt zu allen Informa onen,<br />

Entscheidungshilfen und Angeboten, die dich auf<br />

dem Weg in die Berufsausbildung wirklich<br />

weiterbringen.<br />

Schri für Schri zum Wunschberuf ist<br />

übersichtlich aufgebaut und funk oniert ganz<br />

einfach. Am Anfang stehen die drei Aussagen:<br />

„Ich weiß genau, was ich werden will“, „Ich weiß<br />

in etwa, was ich werden möchte“ oder „Ich<br />

tendiere zur Ausbildung, weiß aber noch nicht<br />

welche“. Du klickst die an, die am besten auf dich<br />

zutri und wirst dann zu einem sinnvollen<br />

Startpunkt weitergeleitet.<br />

Bestä gst du beispielsweise, dass du noch nicht<br />

weißt, welche Ausbildung in Frage kommt, geht<br />

es für dich bei „Entdecke deinen Stärken“ los.<br />

Hier findest du Check-U, einen psychologisch<br />

fundierten Test, der dir hil , deine Interessen,<br />

Stärken und Talente sowie die dazu passenden<br />

Berufe herauszufinden.<br />

Wenn du schon genau weißt, was du werden<br />

möchtest, wirst du direkt zur Rubrik „Suche<br />

passende Ausbildungsstellen“ weitergeleitet.<br />

Dort bekommst du unter anderem Tipps zur<br />

Ausbildungsplatzsuche, findest aktuelle<br />

Stellenangebote und den Draht zur<br />

Berufsberatung der Agentur für Arbeit.<br />

Weitere Felder, die du in Schri für Schri zum<br />

Wunschberuf anklicken kannst, behandeln die<br />

Erkundung von Berufsfeldern oder Informa onen<br />

zum Wunschberuf. Andere liefern<br />

Entscheidungshilfen oder Tipps zur Bewerbung.<br />

Und am Schluss erfährst du alles zu den<br />

Vorbereitungen für den gelungenen Start in deine<br />

Ausbildung, zum Beispiel über finanzielle<br />

Unterstützungsangebote.<br />

Jede Minute, die du hier inves erst, ist gut<br />

angelegt, denn sie bringt dich auf dem Weg zu<br />

deinem persönlichen Wunschberuf weiter.<br />

Begleitend kannst du jederzeit unserer<br />

Exper nnen und Experten der Berufsberatung<br />

ansprechen. Sie helfen dir gerne bei deinem<br />

Selbsterkundungs- und Entscheidungsprozess,<br />

besprechen mit dir alle deine Fragen und<br />

vermi eln dir passende Ausbildungsstellen.<br />

Den Kontakt gibt es hier:<br />

h ps://www.arbeitsagentur.de/bildung/<br />

berufsberatung<br />

Text: Agentur für Arbeit Trier<br />

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Berufe <strong>online</strong><br />

entdecken im BERUFENET<br />

Eintauchen und interessante Jobs kennenlernen<br />

Sich nach der Schulzeit für einen Wunschberuf zu<br />

entscheiden ist gar nicht so einfach. Wer kennt<br />

schon alle Berufe, ihre Inhalte und<br />

Zukun sperspek ven? Noch dazu in einer Zeit, in<br />

der alles im Wandel ist, klassische Jobs ihr<br />

Gesicht verändern oder ganz verschwinden und<br />

neue Tä gkeitsfelder entstehen?<br />

Durchblick bietet das BERUFENET der<br />

Bundesagentur für Arbeit, das umfangreichste<br />

Online-Berufs-Lexikon. Hier öffnen sich per<br />

Mausklick Entdeckerwelten. Nach<br />

Themenbereichen geordnet werden Berufsfelder,<br />

Studienfelder oder Tä gkeitsfelder vorgestellt.<br />

Wer sich beispielsweise für IT interessiert, findet<br />

beim Klick auf Tä gkeitsfelder in diesem Bereich<br />

zehn unterschiedliche inhaltliche Ausrichtungen<br />

beschrieben. So lässt sich das eigene Interesse<br />

besser eingrenzen.<br />

Über die Entdeckerwelten hinaus gibt das<br />

BERUFENET in speziellen Rubriken Überblick über<br />

MINT- Berufe, reglemen erte, neue und<br />

geänderte Berufe sowie Ausbildungen, die in nur<br />

zwei Jahren zum Berufsabschluss führen.<br />

Und als „Berufs-Lexikon“ enthält das Tool<br />

natürlich eine prak sche Suchfunk on nach<br />

Berufen von A wie Abfallbeau ragter bis Z wie<br />

Zupfinstrumentenmacher. Zu jedem Beruf lassen<br />

sich unter anderem die Zugangsvoraussetzungen,<br />

die nö gen Kompetenzen, die Aufgaben und<br />

Tä gkeiten, Verdienstmöglichkeiten,<br />

Berufsperspek ven, Weiterbildungswege aber<br />

auch Alterna ven anzeigen. Dazu gibt es<br />

Hintergrundinfos zum Arbeitsmarkt und Links zu<br />

Jobbörsen.<br />

Zu einigen Berufen sind Filme im Angebot, die<br />

einen Einblick in die Berufspraxis geben. Wer sich<br />

so orien ert hat, ist gut gerüstet für ein Gespräch<br />

mit der Berufsberatung. Der Termin lässt sich<br />

direkt von der Website aus vereinbaren.<br />

Und hier geht es direkt zum BERUFENET:<br />

h ps://web.arbeitsagentur.de/berufenet/<br />

Text: Agentur für Arbeit Trier<br />

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PR-Anzeige<br />

Kra fahrzeug-Innung Trier-Saarburg<br />

Mit Vollgas in die KFZ-Ausbildung<br />

Autos waren euer liebstes Spielzeug in<br />

Kindertagen und sind jetzt noch eure große<br />

Leidenscha ? Dann ist die Ausbildung zum KFZ-<br />

Mechatroniker genau eure Chance, diese<br />

Begeisterung zur Berufung zu machen.<br />

In dreieinhalb Jahren Ausbildung werdet ihr zum<br />

Experten in Sachen Fahrzeugtechnik.<br />

Ihr erlernt in der Theorie und Praxis alles über<br />

elektrische, elektronische und mechanische<br />

Systeme, Automa kgetriebe und Komponenten<br />

des Motormanagements. Ihr stellt Fehler und<br />

Störungen fest und behebt die Ursachen.<br />

Hierbei sind nicht nur De- und Montagewerkzeuge<br />

eure treuen Begleiter, sondern auch der<br />

Computer. Denn gerade in der Automobilbranche<br />

sind alle Segel in Richtung Zukun gesetzt. Nicht<br />

nur Elektroautos und Hybridmotoren sind auf<br />

dem Vormarsch – Auch unter der Motorhaube<br />

jedes Kleinwagens verbirgt sich inzwischen<br />

modernste HighTech.<br />

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!<br />

DU MÖCHTEST KARRIERE MACHEN?<br />

Hier warten vielfäl ge Möglichkeiten auf dich.<br />

Zum Beispiel kannst du noch in deinem letzten<br />

Ausbildungsjahr die Weiterbildung zum geprü en<br />

Kfz-Servicetechniker (m/w/d) beginnen. Damit<br />

stehst du zwischen „Geselle“ und „Meister“ und<br />

weißt alles über Fahrzeugdiagnose, Inspek on,<br />

Instandhaltung und Instandsetzung. Die<br />

Weiterbildung wird dir sogar angerechnet, wenn<br />

du noch deinen Meister (m/w/d) obendrauf<br />

machen möchtest. Damit steht dir der Weg<br />

zum/zur Werksta manager:in oder<br />

Betriebsleiter:in offen. Außerdem hast du nach<br />

der Ausbildung jederzeit die Möglichkeit, weitere<br />

Qualifizierungen zu absolvieren, wie z. B. den<br />

geprü en Automobil-Serviceberater (m/w/d)<br />

oder ein Studium anzufangen. Passende<br />

Studiengänge wären z. B. Betriebswirt im Kfz-<br />

Gewerbe (m/w/d) an der BFC, Bachelor- und<br />

Masterstudiengänge in verschiedenen Bereichen<br />

(Fahrzeugtechnik, Elektromobilität o. ä.). Für jede<br />

Persönlichkeit ist hier etwas dabei, um eine<br />

individuelle Karriereleiter zu erklimmen.<br />

Wer nach einem Ausbildungsbetrieb als KFZ-Mechatroniker sucht kann sich unter:<br />

www.autoberufe.de über die einzelnen Ausbildungsberufe informieren oder sich<br />

direkt an die KFZ-Innung Trier Saarburg wenden: www.kfz-innung-trier.de.<br />

#wasmitautos – schaut doch mal auf Facebook<br />

vorbei und entdeckt, was es gerade neues gibt<br />

oder schmökert durch die Storys echter Azubis.<br />

.<br />

.<br />

.<br />

.<br />

.<br />

!<br />

Personenkra wagentechnik (Pkw)<br />

Wusstet ihr schon, dass ihr euch im KFZ<br />

Gewerbe zwischen fünf verschiedenen<br />

Schwerpunkten entscheiden könnt?<br />

Nutzfahrzeugtechnik (Nfz)<br />

Motorradtechnik<br />

System- und Hochvol echnik<br />

Karosserietechnik<br />

Text und Foto: KFZ-Innung Trier-Saarburg<br />

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Alle Fakten zum<br />

Ausbildungsvertrag im Handwerk<br />

Die Ausbildungsstelle bei einem Handwerksbetrieb ist<br />

sicher – nun trennt euch nur noch eine Unterschri von<br />

eurer Zukun . Aber was muss im Ausbildungsvertrag<br />

festgehalten werden? Worauf sollte man als<br />

angehender Azubi achten. Wir haben Diana Hennen<br />

von der HWK Trier gefragt:<br />

Welche Punkte sollte ein Ausbildungsvertrag<br />

unbedingt umfassen?<br />

Diana Hennen:<br />

Der Inhalt eines Ausbildungsvertrages ist gesetzlich<br />

geregelt. Laut § 11 Abs. 1 BBiG muss der<br />

Ausbildungsvertrag folgende Mindestangaben<br />

enthalten:<br />

1. Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel<br />

der Berufsausbildung (Berufsbezeichnung, ggf. mit<br />

Fachrichtung/Schwerpunkt)<br />

2. Beginn und Dauer der Ausbildung<br />

3. Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der<br />

Ausbildungsstä e<br />

4. Dauer der regelmäßigen, täglichen Ausbildungszeit<br />

5. Dauer der Probezeit<br />

6. Zahlung und Höhe der Ausbildungsvergütung<br />

7. Dauer des Urlaubs<br />

8. Voraussetzungen, unter denen der Vertrag gekündigt<br />

werden kann<br />

9. Hinweis auf Tarifverträge, Betriebs- und<br />

Dienstvereinbarungen, die auf das<br />

Ausbildungsverhältnis anzuwenden sind.<br />

Wer darf und muss den Ausbildungsvertrag<br />

unterschreiben?<br />

Diana Hennen:<br />

Der Ausbildungsvertrag muss vom Betriebsinhaber, vom<br />

Ausbilder und vom Auszubildenden unterschrieben<br />

werden. Ist der Auszubildende bei Vertragsabschluss<br />

noch minderjährig, müssen zudem die gesetzlichen<br />

Vertreter den Vertrag unterzeichnen.<br />

Können sich angehende Azubis zum<br />

Ausbildungsvertrag beraten lassen?<br />

Diana Hennen:<br />

Bei Fragen zum Ausbildungsvertrag können Sich<br />

Auszubildende und auch Betriebe an die Lehrlingsrolle<br />

der Handwerkskammer wenden. Sollten während der<br />

Berufsausbildung Probleme au reten, steht der<br />

Ausbildungsberater der Handwerkskammer<br />

Auszubildenden und auch Betrieben mit Rat und Tat zur<br />

Seite.<br />

Wann und in welcher Form sollte der<br />

Ausbildungsvertrag unterschrieben werden?<br />

Diana Hennen:<br />

Ein Formerfordernis besteht nicht. Auch mündliche<br />

Ausbildungsverträge sind wirksam. In diesem Fall muss<br />

der Ausbildungsbetrieb den wesentlichen<br />

Vertragsinhalt aber unverzüglich nach Abschluss des<br />

Vertrages spätestens vor Ausbildungsbeginn, schri lich<br />

niederlegen.<br />

In der Praxis werden Ausbildungsverträge aber fast<br />

ausschließlich schri lich geschlossen.<br />

Vertragsformulare findet man auf der Seite der<br />

zuständigen Kammer.<br />

92<br />

Diana Hennen, HWK Trier<br />

Foto/Text: HWK Trier/Sabrina Lambers


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Ausbildung zum/zur<br />

Metallbauer m/w/d<br />

Dauer 3,5 Jahre - Ausbildungsbeginn: 01.08.2024<br />

Richte deine Bewerbung an: job@die-kanter.de<br />

Fachrichtung Konstruktionstechnik<br />

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Duales Studium –<br />

Was ist das eigentlich genau?<br />

Du hast schon einmal von einem Dualen Studium<br />

gehört, weißt aber nicht so genau, was<br />

dahintersteckt? Ein Duales Studium verbindet eine<br />

Ausbildung in einem Betrieb mit einem Studium z.B.<br />

an der Hochschule Trier. Im Handwerk gibt es diese<br />

Möglichkeit der Kombina on eines Studiums der<br />

Technischen Gebäudeausrüstung und<br />

Versorgungstechnik mit einer Ausbildung zum<br />

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und<br />

Klimatechnik. Auch ein Studium der Elektrotechnik<br />

kann mit der Ausbildung zum Elektroniker<br />

kombiniert werden sowie das Studium<br />

Bauingenieurwesen mit den Ausbildungsberufen<br />

Maurer, Straßenbauer oder Zimmerer. Am Ende hat<br />

man dann zwei anerkannte Abschlüsse: Einen<br />

Gesellenbrief und einen Bachelor-Abschluss. Nur<br />

dann ist es ein „echtes“ Duales Studium. Es werden<br />

auch bundesweit viele duale Studiengänge<br />

angeboten, die aber lediglich einen Praxisanteil<br />

haben, aber nicht zu zwei Abschlüssen führen. Hier<br />

sollte man genauer hinsehen.<br />

Um ein Duales Studium beginnen zu können, muss<br />

man sich zunächst bei einem Ausbildungsbetrieb in<br />

dem jeweiligen Beruf bewerben. Insbesondere<br />

größere Betriebe mit Ingenieurbedarf kommen<br />

hierfür in Frage. Es wird ein Lehrvertrag mit einer<br />

Zusatzvereinbarung abgeschlossen, die den Ablauf<br />

des Dualen Studiums regelt.<br />

Das Duale Studium im Handwerk beginnt wie eine<br />

„normale“ Ausbildung im Betrieb und der<br />

Berufsschule sowie der Überbetrieblichen<br />

Lehrlingsunterweisung in den Werkstä en der<br />

Handwerkskammer. Im darauffolgenden Jahr<br />

wechselt man dann an die Hochschule und studiert<br />

das jeweilige Fach. Damit endet auch schon der<br />

Berufsschulunterricht, der in nur einem Jahr sehr<br />

kompakt vermi elt wird. In den Semesterferien<br />

kann man sich aber nicht ausruhen wie vielleicht<br />

viele andere Studierende, sondern muss in den<br />

Betrieb zurück, um die Mindestausbildungszeit, die<br />

man zur Zulassung zur Gesellenprüfung braucht, zu<br />

erreichen. Beim 5. Semester handelt es sich<br />

üblicherweise um das Praxissemester, welches dann<br />

auch im Ausbildungsbetrieb verbracht wird. Danach<br />

erfolgt dann der Abschluss der Ausbildung mit der<br />

Gesellenprüfung.<br />

Voraussetzung für dieses Studienmodell ist das<br />

Abitur oder die Fachhochschulreife. Zudem sollte<br />

man sehr mo viert und leistungsbereit sein, um ein<br />

Duales Studium zu absolvieren. Dennoch, mit dem<br />

Abschluss des Studiums und der Ausbildung ist man<br />

natürlich auf dem Arbeitsmarkt eine gefragte<br />

Person, weil man einfach schon viele prak sche<br />

Erfahrungen gemacht hat und nicht nur die Theorie<br />

aus dem Studium mitbringt.<br />

Und das Modell hat den Vorteil, dass man auch vom<br />

Betrieb eine Ausbildungsvergütung erhält, sogar<br />

auch während der Zeit, an der man an der<br />

Hochschule studiert.<br />

Kontakt:<br />

Petra Kollmann,Handwerkskammer Trier<br />

Tel.: 0651 207232 oder<br />

per Mail an pkollmann@hwk-trier.de<br />

96<br />

Text: HWK Trier


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Begabtenförderung<br />

Das Weiterbildungss pendium unterstützt junge<br />

berufliche Talente, die nach einer<br />

Berufsausbildung noch mehr erreichen wollen.<br />

Das S pendium hil bei der Finanzierung von<br />

fachlichen und fachübergreifenden<br />

Weiterbildungen nach eigener Wahl.<br />

Unter bes mmten Voraussetzungen kann auch<br />

ein berufsbegleitendes Studium bezuschusst<br />

werden.<br />

Das S pendium ist ein Förderprogramm des<br />

Bundesministeriums für Bildung und Forschung<br />

(BMBF). Die SBB – S ung für<br />

Begabtenförderung berufliche Bildung<br />

koordiniert im Au rag und mit Mi eln des BMBF<br />

bundesweit die Durchführung durch die<br />

Kammern und weitere Berufsbildungsstellen.<br />

Kann ich mich bewerben?<br />

Voraussetzungen für die Bewerbung um ein<br />

Weiterbildungss pendium sind:<br />

·Abschluss in einem anerkannten<br />

Ausbildungsberuf<br />

·Berufsabschlussprüfung mit einem<br />

Gesamtergebnis von mindestens 87 Punkten bzw.<br />

der Durchschni snote 1,9 oder besser bestanden<br />

hat<br />

oder<br />

Platz 1 bis 3 bei einem überregionalen<br />

beruflichen Leistungswe bewerb<br />

oder<br />

ein begründeter Vorschlag des Arbeitgebers oder<br />

der Berufsschule<br />

Die Aufnahme ist bis zum Alter von 24 Jahren<br />

möglich. Durch Berücksich gung eines<br />

Freiwilligendienstes, Elternzeit u.a. kann die<br />

Aufnahme auch bis zu drei Jahre später erfolgen.<br />

Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.<br />

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Begabtenförderung für Deutschlands<br />

bestes Nachwuchstalent<br />

Philipp Dau, erster Bundessieger beim Leistungswe<br />

bewerb im Karosserie- und Fahrzeugbauer-<br />

Handwerk. Als Sprungbre für den weiteren<br />

Ausbau seiner Karriere war der erste Platz<br />

gleichzei g das Ticket für ein S pendium der<br />

Begabtenförderung. Mit den Fördermi eln<br />

finanziert sich der junge Bundessieger seinen<br />

Meisterkurs.<br />

Informa onen zur Begabtenförderung erteilt<br />

Ute Krist unter 0651/207-120.<br />

Was wird gefördert?<br />

Die S pendia nnen und<br />

S pendiaten erhalten<br />

Zuschüsse zu anspruchsvollen Weiterbildungen:<br />

·Lehrgänge zum Erwerb fachbezogener<br />

beruflicher Qualifika onen,<br />

·die Vorbereitung auf Prüfungen der beruflichen<br />

Aufs egsfortbildung (z.B. Meister/in,<br />

Techniker/in, Betriebswirt/in, Fachwirt/in,<br />

Fachkaufmann/Fachkauffrau),<br />

·Seminare zum Erwerb fachübergreifender und<br />

sozialer Kompetenzen (z.B. Fremdsprachen, IT-<br />

Themen, Gesprächsführung,<br />

Konfliktmanagement).<br />

·Berufsbegleitende Studiengänge, die auf<br />

Ausbildung oder Berufstä gkeit au auen.<br />

Hierfür gibt es bis zu 8.100 Euro in maximal drei<br />

Jahren – bei einem Eigenanteil von 10 Prozent je<br />

Fördermaßnahme. Die Förderung muss vor<br />

Beginn jeder Weiterbildung bei der<br />

Handwerkskammer beantragt werden.<br />

Wo kann man sich bewerben?<br />

Die Handwerkskammer Trier wickelt das<br />

Programm vor Ort ab. Sie berät über<br />

Fördermodalitäten, Antragsstellung und<br />

Weiterbildungsmöglichkeiten und entscheidet<br />

über die Vergabe der S pendien. Bewerbungen<br />

sollten bis zum 31. Oktober eines Jahres bei der<br />

HWK Trier eingereicht werden.<br />

Foto/Text: HWK Trier<br />

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Workout für den<br />

Ausbildungsalltag<br />

IHK-Angebote für Azubis und Ausbilder<br />

Unter dem Titel „Fit in Ausbildung“ bietet die IHK Trier<br />

Auszubildenden und Ausbildern unter einem Dach<br />

spannende Seminare an. Neben entsprechendem<br />

Fachwissen für die jeweiligen Berufe stehen in der<br />

Ausbildung auch zunehmend die Förderung von<br />

So skills wie sozialer Kompetenzen an – und genau hier<br />

setzt die neu gestaltete Reihe an.<br />

Azubi fit!<br />

Das Schulungsangebot für Auszubildende ist thema sch<br />

stärker an die neuen Anforderungen des<br />

Ausbildungsalltags angepasst und im Ganzen<br />

modernisiert.<br />

Denn nicht nur die Ausbilder sind in der<br />

Verantwortung! Auch Auszubildende können und sollen<br />

am Gelingen persönlicher und unternehmerischer Ziele<br />

ak v mitwirken.<br />

Neben einem umfangreichen Seminarprogramm, das<br />

op mal auf die Bedürfnisse junger Menschen im<br />

Ausbildungsalltag zugeschni en ist, sind spezielle<br />

Schulungsangebote für zugewanderte Auszubildende in<br />

das neue Seminarprogramm integriert.<br />

Um die Auszubildenden sowohl in ihrem Beruf als auch<br />

für ihre Prüfung „fit“ zu machen, bietet die IHK<br />

Vorbereitungen auf die Abschlussprüfung sowohl in<br />

Präsenzform als auch digital an. Für Azubis mit Fluchtund<br />

Migra onshintergrund gibt es ein virtuelles<br />

Prüfungsvorbereitungsseminar.<br />

Kontakt:<br />

IHK Trier, Svenja Buzziol<br />

Telefon: (06 51) 97 77-3 64<br />

E-Mail: buzziol@trier.ihk.de<br />

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Die generalis sche<br />

Pflegeausbildung<br />

Mit dem neuen Pflegeberufegesetz, welches am 01.<br />

Januar 2020 in Kra getreten ist, werden die<br />

bisherigen Ausbildungsberufe der Altenpflege,<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und<br />

Gesundheits- und Krankenpflege zu einem Beruf<br />

zusammengeführt. Durch diese sogenannte<br />

generalis sche Ausbildung wirst du befähigt,<br />

Menschen aller Altersstufen zu versorgen. Somit<br />

kannst du nach deiner Ausbildung sowohl im<br />

Krankenhaus, im Altenheim als auch in der<br />

ambulanten Pflege arbeiten. Diese neue Ausbildung<br />

bietet dir also für dein Berufsleben eine große<br />

Entscheidungsfreiheit.<br />

Die Ausbildung dauert weiterhin drei Jahre, findet<br />

an den Lernorten Praxis und Schule sta und<br />

schließt mit einer staatlichen Prüfung und dem<br />

Berufsabschluss „Pflegefachfrau / Pflegefachmann“<br />

ab.<br />

Für deinen Eins eg in die Pflegeausbildung solltest<br />

du einen mi leren Schulabschluss oder einen<br />

gleichwer g anerkannten Abschluss vorweisen<br />

können. Mit dem Abschluss der Berufsreife besteht<br />

die Möglichkeit im Anschluss an eine<br />

abgeschlossene Ausbildung in der Kranken- oder<br />

Altenpflegehilfe mit der generalis schen<br />

Pflegeausbildung zu beginnen.<br />

Der Weg zu deiner Pflegeausbildung<br />

Zunächst musst du dich für eine Einrichtung<br />

entscheiden, mit der du deinen Ausbildungsvertrag<br />

abschließen möchtest. Dies kann ein Krankenhaus,<br />

eine Altenpflegeeinrichtung oder auch ein<br />

ambulanter Pflegedienst sein.<br />

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr gibt es eine<br />

gemeinsame, generalis sche Ausbildung in Theorie<br />

und Praxis. Während der theore sche Unterricht an<br />

einer festen Koopera onsschule sta indet, wirst du<br />

folgende prak sche Einsatzfelder in verschiedenen<br />

Einrichtungen durchlaufen: Akut- und Langzeitpflege,<br />

Ambulante Pflege, Pädiatrie und Psychiatrie.<br />

Wird in deinem Ausbildungsvertrag eine<br />

Wahlmöglichkeit angeboten, kannst du vor dem<br />

dri en Ausbildungsjahr noch einmal selbst<br />

entscheiden.<br />

Du kannst die generalis sche Ausbildung for ühren<br />

und in Theorie, Praxis und Prüfung weiterhin mit<br />

Menschen aller Altersstufen in Kontakt kommen. Du<br />

erwirbst somit den in der EU anerkannten<br />

Berufsabschluss „Pflegefachfrau / Pflegefachmann“.<br />

Alterna v kannst du dich (bei vorliegender<br />

Vereinbarung im Ausbildungsvertrag) für einen<br />

Ver efungseinsatz in der Altenpflege oder<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpflege entscheiden.<br />

Hier wird die Theorie, Praxis und Prüfung dann auf<br />

die spezifische Altersgruppe angepasst.<br />

Wenn du Fragen hast, kannst du dich in allen<br />

Pflegeschulen noch einmal genauer über die<br />

Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege informieren.<br />

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Autor: BBT-Gruppe


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Ausbildung in der Gesundheitsund<br />

Krankenpflegehilfe und Altenpflegehilfe<br />

Im Folgenden stellen wir Dir noch zwei weitere<br />

Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege vor, die<br />

Gesundheits- und Krankenpflegehilfe und die<br />

Altenpflegehilfe.<br />

Die Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung sind für<br />

beide Berufe gleich. Du benö gst ein Berufsreife-/ bzw.<br />

Hauptschulabschluss, die gesundheitliche Eignung zur<br />

Ausübung des Berufes und vor allem die Freude im<br />

Umgang mit Menschen sowie Spaß an der Arbeit im<br />

Team. Ein Prak kum von mindestens zwei Wochen<br />

sollte absolviert sein.<br />

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer(innen) wirken<br />

unter Anleitung der dreijährig examinierten<br />

Pflegekrä e bei vielfäl gen Aufgaben in der Pflege von<br />

hilfsbedür igen Menschen mit. Dazu zählen die<br />

Unterstützung der Pa enten bei der Körperpflege,<br />

Bewegung und Nahrungsaufnahme, die Erfassung der<br />

so genannten Vitalzeichen wie zum Beispiel Blutdruck,<br />

Puls und Temperatur sowie die Assistenz bei der<br />

Diagnos k und Therapie.<br />

oder in der ambulanten Pflege sta . Bei der<br />

theore schen Ausbildung liegt der Schwerpunkt vor<br />

allem auf der Vermi lung der grundlegenden<br />

pflegerischen Tä gkeiten zur Versorgung älterer<br />

Menschen.<br />

Mit dem staatlich anerkannten Abschluss als<br />

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in bzw.<br />

Altenpflegehelfer/in stehen im Gesundheitswesen<br />

verschiedene Arbeitsplätze zur Auswahl, zum Beispiel in<br />

Krankenhäusern, Altenpflege- und<br />

Rehabilita onseinrichtungen oder auch in der<br />

ambulanten Pflege. Der Bedarf an Pflegekrä en ist sehr<br />

hoch. Des Weiteren erwirbst du mit einer<br />

abgeschlossenen Ausbildung in einem der beiden<br />

Berufe die Mi lere Reife und hast somit die Möglichkeit<br />

eine dreijährige generalis sche Ausbildung zur/zum<br />

Pflegefachfrau/-mann zu beginnen.<br />

Dafür werden in der theore schen Ausbildung<br />

grundlegende pflegerische Kenntnisse, Grundlagen des<br />

Körperbaus/ der Körperfunk onen sowie Grundzüge<br />

der Krankheitslehre vermi elt. In der einjährigen<br />

Ausbildung ist nicht nur die Vermi lung von fachlichen<br />

Kompetenzen wich g, auch auf methodische, soziale<br />

und personale Entwicklung wird Wert gelegt.<br />

Altenpflegehelfer/innen unterstützen<br />

Altenpflegerinnen und -pfleger bei allen Tä gkeiten<br />

rund um die Betreuung und Pflege älterer Menschen.<br />

Der prak sche Teil der Ausbildung findet in sta onären<br />

Einrichtungen der Altenhilfe, in geriatrischen Kliniken<br />

114<br />

Autor: BBT-Gruppe


115


Ein Jahr für Dich – ein Jahr für Andere<br />

Schule gescha … doch was nun?! Ausbildung oder<br />

Studium? Was, wenn du noch gar nicht weißt, was das<br />

Rich ge für dich ist? Vielleicht willst du auch einfach<br />

Wartezeit überbrücken oder suchst für dich einen<br />

neuen Weg mit neuen Chancen?<br />

Diese erste Entscheidung direkt nach der Schule ist<br />

häufig gar nicht so leicht. Gerade, wenn du dir (noch)<br />

nicht sicher bist, was der rich ge Bereich für dich ist,<br />

kann eine Entscheidung für die nächsten Jahre eine<br />

echte Herausforderung sein.<br />

Probier es doch einfach aus – in einem Freiwilligen<br />

Sozialen Jahr (FSJ) oder einem Bundesfreiwilligendienst<br />

(BFD). Hier kannst du dich beruflich orien eren,<br />

Erfahrungen sammeln und ganz praxisnah viel Neues<br />

für dich lernen. Du steigerst deine Chancen auf einen<br />

Ausbildungs- oder Studienplatz und setzt dich<br />

gleichzei g für andere Menschen ein. So ein<br />

Freiwilligendienst ist damit nicht nur ein Ja(hr) für dich,<br />

sondern auch für Andere.<br />

Flexibler Eins eg - festes Taschengeld<br />

Als Freiwillige*r arbeitest du zwischen 6 – 18 Monaten<br />

in einer sozialen Einrichtung im Bistum Trier im<br />

sozialen, pflegerischen oder kulturellen Bereich.<br />

Konkret sind das Einsatzstellen wie z.B.<br />

Kindertagesstä en, Einrichtungen für Menschen mit<br />

Beeinträch gung, Krankenhäuser, Senioren- oder<br />

Pflegeeinrichtungen, Ganztagsschulen, Jugendzentren<br />

sowie Gemeinwesens- und Kulturprojekte. Du kannst<br />

sogar ganz flexibel jeden Monat in einen<br />

Freiwilligendienst einsteigen.<br />

Am Ende des Monats erhältst du als Freiwillige*r ein<br />

Taschengeld von ca. 350,-€. All deine Fahrtkosten<br />

werden ersta et, dein Kindergeldanspruch bleibt<br />

bestehen und die Sozialversicherungsbeiträge werden<br />

übernommen. Außerdem kann dein Freiwilligendienst<br />

als prak scher Teil der Hochschulreife anerkannt<br />

werden.<br />

Neue Orien erung für dich selbst<br />

Neben der Arbeit in deiner Einsatzstelle gehören auch<br />

die Seminarwochen als fester Bestandteil zu deinem<br />

Freiwilligendienst. Bei einem Jahr Freiwilligendienst<br />

sind das 5 Seminarwochen mit anderen Freiwilligen in<br />

deinem Alter und aus deiner Nähe. Auf den Seminaren<br />

habt ihr Zeit euch kennenzulernen und Freundscha en<br />

zu schließen, euch über eure Arbeit in der Einsatzstelle<br />

auszutauschen und dabei voneinander zu lernen. Mit<br />

welchen Themen ihr euch beschä igt? Das bes mmt<br />

ihr selbst – denn die Themenschwerpunkte für die<br />

einzelnen Seminarwochen wählt ihr gemeinsam. Aber<br />

auch über dich selbst kannst du einiges lernen: ein<br />

Freiwilligendienst ist eine Orien erungs- und<br />

Bildungszeit, du hast also Zeit dich mit deinen Stärken<br />

und deinen Zielen auseinanderzusetzen. Du kannst<br />

deine Talente entdecken und diese mit deinen Ideen für<br />

deine Zukun verbinden.<br />

Erfüllende Tä gkeit im sozialen Bereich<br />

„Ein Freiwilligendienst bringt Menschen zusammen“,<br />

erklärt die Bildungsreferen n Julia Gerz. „Zu Menschen,<br />

die Hilfe brauchen, gehen Menschen, die diese Hilfe<br />

gerne geben. Einsatzstellen, die Lust auf frischen Wind<br />

haben erleben Freiwillige, die Ideen und Energie<br />

einbringen. Die einen erfahren Unterstützung, die<br />

anderen viel über sich selbst und das Leben. Beide<br />

Seiten lernen, sich auf Neues einzulassen; am Ende ist<br />

es ein Gewinn für Alle.“<br />

116


117


„Ich wollte ein Jahr komple raus, etwas ganz anderes<br />

machen, arbeiten“, erklärt Hannah Lillig ihre Mo va on<br />

für ein FSJ.<br />

„Ich habe mich persönlich weiterentwickelt und habe<br />

mehr Selbstbewusstsein. Ganz o habe ich den<br />

Standardsatz von Leuten gehört ‚ich könnte das aber<br />

nicht, an einer Förderschule arbeiten'. Das finde ich<br />

total schade, denn die Leute wissen gar nicht, was sie<br />

verpassen. Auch wenn es sich kitschig anhört – die<br />

Kinder geben einem so viel zurück und es ist eine<br />

wahnsinnig erfüllende Arbeit.“<br />

Hannah Lillig, Freiwilligendienst an der Porta-Nigra-<br />

Schule in Trier<br />

… oder doch ins Ausland?<br />

Zu den Sozialen Lerndiensten gehören auch die<br />

Sozialen Friedensdienste im Ausland (SoFiA e.V.).<br />

Jedes Jahr entsendet SoFiA Freiwillige für ein Jahr in<br />

verschiedene soziale Projekte nach Lateinamerika,<br />

Asien, Afrika und Europa. Dabei ist SoFiA kein<br />

Entwicklungshilfeprojekt im klassischen Sinne. „Es<br />

ist uns ein großes Anliegen, dass die Freiwilligen gut<br />

auf ihren Freiwilligendienst vorbereitet und<br />

während des Dienstes intensiv sowohl von unseren<br />

Partnerorganisa onen vor Ort als auch von uns aus<br />

Deutschland begleitet werden“, betont die<br />

Bildungsreferen n Judith Weyand. Vielmehr kann<br />

ein solcher Freiwilligendienst als Lerndienst<br />

beschrieben werden, der den Freiwilligen durch<br />

einen persönlichen Beitrag zur Völkerverständigung<br />

neue Perspek ven für das eigene Leben eröffnet.<br />

„Aus diesem Grund schauen wir genau, wer zu<br />

welcher Einsatzstelle passt“.<br />

„Ich habe in Bolivien<br />

so viel Fe gegessen,<br />

so viele Küsschen bekommen,<br />

so lange ohne Strom gelebt,<br />

so o kein Wasser gehabt,<br />

so viele Stunden im Bus gesessen,<br />

so o über Sexualität geredet,<br />

so viel Durchfall gehabt,<br />

so viele tradi onelle Tänze gelernt,<br />

so viel Hähnchen gegessen,<br />

so lus g und schlecht Tischfußball gespielt,<br />

so viel gestrickt und gehäkelt,<br />

so viele Riten und Tradi onen<br />

kennengelernt,<br />

so viele Sterne gesehen,<br />

so viel Kultur erlebt,<br />

so viel Armut gesehen,<br />

so wenig gesprochen,<br />

so viel geweint,<br />

so intensiv Glück erlebt,<br />

Wie noch nie in meinem Leben.“<br />

Lucie Ohlemann, Freiwilligendienst in<br />

einem Internat in Bolivien<br />

Interessiert?<br />

Mehr Informa onen erhältst du unter www.sozialelerndienste.de,<br />

bzw. www.sofia-trier.de. Dort findest<br />

du einen Überblick über unsere verschiedenen<br />

Einsatzstellen, außerdem Erfahrungsberichte von<br />

aktuellen und ehemaligen Freiwilligen im Inland<br />

oder Ausland. Schau auch auf unserem Instagram-<br />

Kanal @sozialelerndienste_sofia_trier vorbei.<br />

Was ist ein Freiwilligendienst? Was machen<br />

Freiwillige? Und wie funk oniert das?<br />

Hier findest du unser kurzes Erklär-Video auf<br />

YouTube:<br />

Autorin: Julia Gerz<br />

118


119


Staatlich anerkannte/r Erzieher/in<br />

– ein bunter Arbeitsalltag auch außerhalb der Bastelstube<br />

Du suchst nach einem Beruf, der Dich in Kontakt mit<br />

anderen Menschen bringt, Dein Organisa onstalent<br />

zum Einsatz bringt, und dabei jeden Tag spannend und<br />

abwechslungsreich bleibt? Dann werde Erzieher/in in<br />

einer Kindertageseinrichtung!<br />

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Ausbildung<br />

zur/m staatlich anerkannten Erzieher/in mitbringen?<br />

Die Arbeit in einer Kita ist vielsei g. Erzieher/innen<br />

unterstützen Kinder in ihren Entwicklungsschri en und<br />

fördern dabei deren Eigenverantwortlichkeit und<br />

Gemeinscha sfähigkeit. Hierfür dokumen eren und<br />

analysieren sie das Verhalten und Befinden der Kinder<br />

und planen Ak vitäten und pädagogische Maßnahmen.<br />

Dabei wird gesungen, getobt, gespielt, gebastelt,<br />

erzählt und erklärt. Zudem übernehmen Erzieher/innen<br />

gerade bei den jüngeren Kindern auch viele<br />

pflegerische Tä gkeiten wie Fü ern und<br />

Windelwechseln.<br />

Bei all diesen Aufgaben bedarf es einer großen Menge<br />

an Empathie, Beobachtungsgabe,<br />

Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit. Wer<br />

darüber hinaus begeisterungsfähig ist und Freude an<br />

der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen hat, bringt die<br />

wich gsten Eigenscha en mit, um Erzieher/in zu<br />

werden.<br />

Wenn Du einen Realschulabschluss hast, brauchst Du<br />

zudem eine abgeschlossene mindestens zweijährige<br />

Berufsausbildung. Es empfiehlt sich besonders die<br />

vorherige Ausbildung zur Sozialassisten n bzw.<br />

Sozialassistenten. Alterna v kann man mit einem<br />

Realschulabschluss auch dann die Ausbildung zum/r<br />

staatlich anerkannten Erzieher/in anfangen, wenn man<br />

schon eine mindestens dreijährige einschlägige<br />

hauptberufliche Tä gkeit vorweisen kann oder<br />

mindestens drei Jahre einen Familienhaushalt mit<br />

mindestens einem minderjährigen Kind geführt hat.<br />

Wer ein (Fach-)Abitur hat, muss nur eine mindestens<br />

viermona ge prak sche Tä gkeit im<br />

sozialpädagogischen Bereich nachweisen, um in die<br />

Ausbildung zur/m staatlich anerkannten Erzieher/in<br />

starten zu dürfen. Eine einschlägige mindestens 1-<br />

jährige ehrenamtliche Tä gkeit oder ein freiwilliges<br />

soziales Jahr können dabei angerechnet werden.<br />

Diesen Weg hat auch Vanessa Santos (23)<br />

eingeschlagen. Sie absolviert gerade ihr einjähriges<br />

Berufsprak kum in einer Trierer Kindertagesstä e als<br />

letzten Teil ihrer Ausbildung. Dass sie sich für die<br />

Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin<br />

entschied, ist Folge eines direkten Glückstreffers: Als sie<br />

nach ihrem Abitur mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr<br />

in die Arbeitswelt schnuppern wollte, landete sie in<br />

einer Kita und die Tä gkeit vor Ort begeisterte sie so<br />

sehr, dass sie sich dazu entschloss, diese zu ihrem<br />

kün igen Beruf zu machen.<br />

Ihr gefällt besonders gut die Zusammenarbeit mit den<br />

Kindern und Eltern. Sie betont, wie viel Erwachsene von<br />

Kindern lernen können und wie bereichernd es ist, zu<br />

erleben, wie Kinder die Welt wahrnehmen.<br />

120


121


Staatlich anerkannte/r Erzieher/in<br />

– ein bunter Arbeitsalltag auch außerhalb der Bastelstube<br />

Wie läu die Ausbildung ab?<br />

Die Ausbildung zur/m staatlich anerkannten Erzieher/in<br />

ist eine schulische Ausbildung. Doch auch die Praxis<br />

kommt dabei nicht zu kurz. Es gibt verschiedene<br />

Möglichkeiten, die auch von der jeweiligen Schule<br />

abhängig sind. Deswegen unbedingt vorab bei der<br />

Wunschschule über die jeweiligen Ausbildungsformen<br />

informieren!<br />

Die Vollzeitausbildung sieht 2 Jahre Fachschule mit 12<br />

Wochen Prak ka vor. Abgeschlossen wird die<br />

Ausbildung dann mit einem einjährigen<br />

Berufsprak kum, dem sogenannten<br />

„Anerkennungsjahr“.<br />

Manche Schulen bieten an, die Ausbildung auch in<br />

Teilzeit und dafür über einen längeren Zeitraum hinweg<br />

zu durchlaufen. Dabei gibt es auch noch eine<br />

Sonderform: Die berufsbegleitende Teilzeitausbildung.<br />

Hierbei hat man neben dem schulischen Anteil eine<br />

hauptberufliche Beschä igung in einer<br />

sozialpädagogischen Einrichtung mit mindestens der<br />

Häl e der regulären Arbeitszeit. Dafür en ällt dann das<br />

Anerkennungsjahr.<br />

Ausbildung fer g. Und dann?<br />

Viele Wege stehen Dir mit dieser Ausbildung offen.<br />

Viele staatlich anerkannte/r Erzieher/innen arbeiten in<br />

Kindertagesstä en. Weitere mögliche Einsatzorte sind<br />

beispielsweise auch Schulen, Wohngruppen für<br />

Jugendliche oder Familienberatungsstellen. Und wenn<br />

Du noch mehr lernen möchtest, kannst du auch an<br />

einer Fachhochschule zum Beispiel Soziale Arbeit<br />

studieren, denn als staatlich anerkannte/r Erzieher/in<br />

ist Dein Abschluss in Rheinland-Pfalz gleichwer g mit<br />

der Fachhochschulreife.<br />

Vanessa Santos gefällt besonders gut<br />

die Zusammenarbeit mit Kindern und Eltern.<br />

122<br />

Autor: Katholische Kita gGmbH Trier, Forot: privat


123


Mit Hand und Fuß<br />

Eine Ausbildung in der Physiotherapie<br />

eröffnet vielfäl ge Einsatzmöglichkeiten<br />

Behutsam setzt G. einen Fuß vor den anderen,<br />

balanciert zwischen den Streben hindurch. Die<br />

Physiotherapieschülerin fasst den 27-Jährigen vorsich g<br />

an den Hü en, mit kri schem Blick prü sie jeden<br />

Schri des Pa enten. Aus sicherer En ernung<br />

beobachtet Mira Tullius das Geschehen. Die<br />

examinierte Physiotherapeu n eines Trierer<br />

Krankenhauses gibt Anweisungen und mo viert die<br />

beiden am Barren.<br />

Die Übung gehört zu den scheinbar leichteren der<br />

„Erweiterten Ambulanten Physiotherapie“ (EAP). Doch<br />

was heißt das schon nach einem derart schweren<br />

Unfall. An fünf Vormi agen in der Woche kommt der<br />

Pa ent und während der jeweils zweistündigen<br />

Therapieeinheiten nutzt er weite Teile des breiten<br />

Behandlungsspektrums. Dass der Schlosser wieder<br />

laufen kann, war keineswegs ausgemacht. Acht<br />

Opera onen liegen hinter ihm, vier Wochen verbrachte<br />

er in sta onärer Behandlung, zwölf Wochen dur e er<br />

seinen Fuß nicht belasten.<br />

Pa enten wieder zu möglichst vollständiger<br />

Bewegungsfähigkeit in Alltag und Beruf zu verhelfen, ist<br />

eine der Kernaufgaben der Physiotherapie. Ob nach<br />

einem Beinbruch oder infolge einer rheuma schen<br />

Erkrankung, im Nachgang zu einer orthopädischen OP<br />

oder als Nachsorge eines Eingriffs am Herzen – das<br />

physiotherapeu sche Leistungsspektrum ist fast immer<br />

gefragt, wenn es um eine möglichst rasche und<br />

dauerha e Genesung geht. Entsprechend umfassend<br />

und vielfäl g ist die Ausbildung, die sich in einen<br />

theore schen und prak schen Unterricht gliedert.<br />

Physiotherapeu nnen wie Mila Tulius kommen in<br />

Krankenhäusern in allen Abteilungen zum Einsatz, von<br />

Die Physiotherapeu n Mira Tullius muss<br />

ihre Pa enten auch mo vieren.<br />

124<br />

Autor und Foto: BBT-Gruppe


125


psychiatrischen Einrichtungen, integra ven<br />

Kindertagesstä en, betreuten Wohngemeinscha en,<br />

Berufsbildungswerken, Werkstä en für Behinderte,<br />

Alten- und Altenpflegeheimen oder Rehabilita onskliniken<br />

und -heimen zu ´absolvieren.<br />

Die Heilerziehungspflege<br />

Heilerziehungspfleger/innen sind für die pädagogische,<br />

lebensprak sche und pflegerische Unterstützung und<br />

Betreuung von Menschen mit Behinderung zuständig.<br />

Sie begleiten die zu Betreuenden sta onär und<br />

ambulant bei der Bewäl gung ihres Alltags.<br />

Zielsetzung – Dauer – Organisa on der Ausbildung<br />

In der Fachrichtung Heilerziehungspflege werden im<br />

Zusammenwirken mit dem Träger der fachprak schen<br />

Ausbildung sozial-, sonderpädagogische und<br />

pflegerische Kompetenzen vermi elt. Die Auszubildenden<br />

werden befähigt, eigenverantwortlich<br />

Menschen, deren Iden tätsentwicklung und soziale<br />

Integra on durch Beeinträch gungen oder Behinderungen<br />

gefährdet oder erschwert ist, zu begleiten, zu<br />

betreuen, zu pflegen und deren Persönlichkeitsentwicklung,<br />

Bildung, Sozialisa on und Rehabilita on<br />

zu fördern.<br />

Der Bildungsgang wird in Teilzeitunterricht (2 Tage<br />

Schule an einer Fachschule für Heilerziehungspflege / 3<br />

Tage im Ausbildungsbetrieb) geführt und dauert drei<br />

Jahre.<br />

Die Ausbildung besteht aus dem theore schen und<br />

prak schen Unterricht in der Fachschule sowie der<br />

fachprak schen Ausbildung in einer Einrichtung der<br />

Behindertenhilfe.<br />

Die fachprak sche Ausbildung ist in geeigneten<br />

Einrichtungen der Behindertenhilfe abzuleisten.<br />

Innerhalb der fachprak schen Ausbildung sind Prak ka<br />

mit einer Gesamtdauer von mindestens 240 Stunden, z.<br />

B. in Beratungsstellen zur Früherkennung von<br />

Behinderungen, Tagesstä en für Behinderte,<br />

Aufnahmevoraussetzungen<br />

1. ein qualifizierter Sekundarabschluss I und<br />

a) der Abschluss einer mindestens zweijährigen<br />

Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder<br />

der Handwerksordnung oder nach Landes- oder<br />

sons gem Bundesrecht oder eine als gleichwer g<br />

anerkannte Ausbildung oder<br />

b) eine mindestens dreijährige hauptberufliche<br />

einschlägige Tä gkeit oder<br />

c) dass mindestens dreijährige Führen eines<br />

Familienhaushaltes mit mindestens einem<br />

minderjährigen Kind oder<br />

2. die allgemeine Hochschulreife oder die<br />

Fachhochschulreife in Verbindung mit einer mindestens<br />

viermona gen einschlägigen prak schen Tä gkeit. Der<br />

schulische Teil der Fachhochschulreife in Verbindung<br />

mit einer mindestens zwölfmona gen einschlägigen<br />

prak schen Tä gkeit.<br />

Abschlussprüfung – Abschlusszeugnis<br />

(1) Am Ende der fachprak schen Ausbildung findet eine<br />

Abschlussprüfung sta (§ 8 Abs. 1 und 2 und § 11 Abs. 1<br />

der VV Sozialwesen).<br />

(2) Die Gesamtqualifika on hat erreicht, wer alle<br />

Lernmodule spätestens ein Jahr nach Ablauf der von<br />

der Fachschule festgelegten Dauer des Bildungsganges<br />

erfolgreich abgeschlossen und in der fachprak schen<br />

Ausbildung durch die Ausbildungsstelle mindestens die<br />

Note „ausreichend“ erhalten hat.<br />

In das Abschlusszeugnis werden die Note für die<br />

fachlichen Leistungen in der Ausbildungsstä e sowie<br />

das Thema und die Note des Abschlussprojektes<br />

aufgenommen. Das Zeugnis trägt den<br />

Vermerk: „Sie/Er ist berech gt, die Bezeichnung<br />

„Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin/Staatlich<br />

anerkannter Heilerziehungspfleger“ zu führen.<br />

Ausbildungsbeginn<br />

In der Regel beginnt die Ausbildung zum 01.08. eines<br />

jeden Jahres. Der Auszubildende muss sich parallel an<br />

einer Fachschule für Heilerziehungspflege und einer<br />

Einrichtung für die prak sche Ausbildung bewerben.<br />

126<br />

Text: BBT-Gruppe


127


Mit freundlicher Unterstützung:<br />

7<br />

MIT<br />

EINEM<br />

WISCH<br />

ZUR<br />

AUSBILDUNG.<br />

7<br />

128


Die Stellenangebote der Firmen auf einen Blick<br />

FIRMA<br />

A.B.S. Weiler GmbH<br />

AlphaBau S.à r.l.<br />

Am Zehnhoff-Söns Multimodal Trier GmbH<br />

Andreas Duhr Friseur an der Porta<br />

Auto Demary<br />

Autohaus Raiffeisen Eifel-Mosel-Saar GmbH<br />

Autohaus Raiffeisen Eifel-Mosel-Saar GmbH<br />

B2 Zahntechnik GmbH<br />

baro - Heizung, Sanitär, Umwelttechnik<br />

Bauern-u.Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.<br />

Becker + Michels GmbH<br />

Bender Systeme & Co.KG<br />

Bildungsinstitut der Barmherzigen Brüder Trier<br />

Bildungszentrum für Berufe<br />

Bischöfliches Generalvikariat Trier<br />

Braun KG<br />

Bundesagentur für Arbeit<br />

Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V.<br />

Caritasverband Trier e.V.<br />

CASCADE Erlebnisbad mit Saunawelt<br />

Christoph Schnorpfeil GmbH & Co. KG<br />

Clemens GmbH & Co. KG Maschinenfabrik<br />

Club Aktiv e.V.<br />

DACHSER Luxembourg Sàrl<br />

Denzer Kälteanlagenbau GdbR<br />

Die Kanter & Schlosser<br />

Dietz - der frische Bäcker GmbH & Co. KG<br />

Dipl.-Ing. H. Horstmann GmbH<br />

dm-drogerie markt GmbH + Co.KG<br />

Dr. Oetker Tiefkühlprodukte KG Wittlich<br />

DRK-Sozialwerk Bernkastel-Wittlich gGmbH<br />

SEITE<br />

47<br />

132<br />

50<br />

62<br />

62<br />

11<br />

43<br />

50<br />

12<br />

07<br />

69<br />

19<br />

112<br />

121<br />

15<br />

17<br />

104<br />

125<br />

107<br />

58<br />

35<br />

58<br />

125<br />

31<br />

61<br />

94<br />

56<br />

79<br />

105<br />

74<br />

110<br />

FIRMA<br />

Ehrmann Wohn-und Einrichtungs GmbH<br />

Elektro Bloeck GmbH<br />

Elektro Edringer<br />

Elektro Port OHG<br />

Elektro Weber GmbH<br />

Elektroinnung Trier-Saarburg<br />

Eugen König GmbH<br />

EURO-COMPOSITES S.A.<br />

FANUC Europe Corporation S.A.<br />

FANUC Europe Corporation S.A.<br />

Finanzämter Rheinland-Pfalz<br />

Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co.KG<br />

Gesundheitsfachschulen des LUA<br />

GFA GmbH für Altenhilfe<br />

Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH<br />

Hase GmbH<br />

Hase Kaminofenbau GmbH<br />

Hauptzollamt Koblenz<br />

Hees + Peters GmbH<br />

Hermann Köppen Ing.-Bau GmbH & Co. KG<br />

Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz<br />

Institut LOISON<br />

IT-Haus GmbH<br />

Johann Müller GmbH & Co KG Spedition<br />

Josef Lubig GmbH<br />

Katholische KiTa gGmbH Trier<br />

Kersting Das Sanitätshaus<br />

Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen<br />

SEITE<br />

87<br />

70<br />

74<br />

62<br />

78<br />

26<br />

63<br />

33<br />

23<br />

82<br />

70<br />

34<br />

111<br />

127<br />

25<br />

85<br />

54<br />

71<br />

98<br />

56<br />

55<br />

77<br />

42<br />

12<br />

93<br />

131<br />

106<br />

115<br />

www.alles-azubi.de<br />

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Die Stellenangebote der Firmen auf einen Blick<br />

FIRMA SEITE FIRMA SEITE<br />

Köhl GmbH<br />

KÖHL Maschinenbau AG<br />

KÖHL s.à r.l.<br />

Kraftfahrzeug- Innung Trier-Saarburg<br />

Kreishandwerkerschaft MEHR<br />

Kreishandwerkerschaft Trier-Saarburg<br />

Kreiskrankenhaus St. Franziskus<br />

Kreissparkasse Bitburg-Prüm<br />

Kreissparkasse Vulkaneifel<br />

Kuehne + Nagel S.à.r.l.<br />

Kunstgießerei Plein GmbH<br />

L. Elenz GmbH & Co.KG<br />

Landesforsten Rheinland-Pfalz<br />

Lebenshilfe - Werke Trier GmbH<br />

Lebenshilfe Trier e.V.<br />

Lebenshilfe Trier-Saarburg e.V.<br />

Lehnerts & Müller GmbH<br />

LUXELEC Building Technology SA<br />

MATHEUS Industrie-Automation GmbH<br />

Merbag Trier GmbH<br />

MOHBA GmbH<br />

MSR GmbH<br />

Natus GmbH & Co. KG<br />

Notarkammer Koblenz<br />

Oberlandesgericht<br />

Otto Hofstetter S.A<br />

P.W. Hieronimi moderner Baubedarf GmbH<br />

Parts Europe GmbH<br />

Provinzial Versicherung AG<br />

Proxxon GmbH<br />

PwC Société coopérative<br />

57<br />

73<br />

02<br />

88<br />

28<br />

28<br />

111<br />

28<br />

09<br />

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45<br />

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110<br />

38<br />

05<br />

38<br />

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94<br />

59<br />

28<br />

99<br />

53<br />

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66<br />

41<br />

66<br />

21<br />

Radiologie Wittlich/Daun<br />

Raiffeisenbank Rhein-Ahr-Eifel<br />

Regionalmarke EIFEL GmbH<br />

Sanitär Heizung Solar Barthel S.A.<br />

sbt - Paul Simon & Partner Ingenieure<br />

SIEGENIA GRUPPE Verwaltungs-GmbH<br />

SISTO Armaturen S.A.<br />

Soziale Lerndienste im Bistum Trier<br />

Sparkasse Trier<br />

Sporthotel Grafenwald<br />

Steil Kranarbeiten GmbH & Co.KG<br />

SWT-AöR<br />

TechniForm GmbH<br />

TechniSat Digital GmbH<br />

Thome Bormann GmbH<br />

thyssenkrupp Bilstein GmbH<br />

TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH<br />

TS Verbindungsteile GmbH<br />

Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg-Kell<br />

Verbandsgemeindewerke Konz<br />

Verbundkrankenhaus Bernkastel/ Wittlich<br />

Vereinigte Hospitien<br />

Volksbanken Raiffeisenbanken Region Trier<br />

Wadle GmbH & Co.KG<br />

Wagner GmbH<br />

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt<br />

Westnetz GmbH<br />

WestRock Packaging Systems Germany GmbH<br />

Zahnen Technik GmbH<br />

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Impressum<br />

ALLES AZUBI ist eine Kooperation von<br />

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Verlag:<br />

Obacht! Verlagsgesellschaft mbH<br />

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