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Feuerwehrzeitung Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Ausgabe 2022

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AKTUELLES | STATISTIKEN | PERSONALIEN | EINSÄTZE | NEUE FAHRZEUGE | JUGENDFEUERWEHR<br />

FEUER<br />

NUMMER 28<br />

JAHRESAUSGABE<br />

2022/2023<br />

WEHR<br />

Die ZEITSCHRIFT der FEUERWEHREN im<br />

LANDKREIS WEISSENBURG-GUNZENHAUSEN<br />

Ukraine-Krise<br />

Stabsarbeit<br />

Kreisjugendfeuerwehrtag<br />

2022<br />

Ein Wochenende im Zeichen<br />

der Feuerwehr<br />

Einsatzbilder<br />

Brände, Unfälle, Trockenheit<br />

ABC-Zug<br />

Die Spezialisten bei Gefahrstoffen<br />

www.kreisbrandinspektion-wug.de


TITEL<br />

Lassen Sie es krachen!<br />

Jubiläen und Vereinsfeste<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 27 // Ausgabe 2022<br />

Ein Partner für alles rund ums Jubiläum<br />

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Von der Vereinschronik über die Verteilung von Bauzaunbannern<br />

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BRAUN&ELBEL<br />

Wildbadstraße 16–18<br />

91781 <strong>Weißenburg</strong><br />

Tel. 0 91 41 / 85 90 25<br />

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GRUSSWORT DES LANDRATS<br />

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,<br />

liebe Kameradinnen und Kameraden,<br />

die Feuerwehrzeitschrift des <strong>Landkreis</strong>es<br />

<strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> erscheint<br />

dieses Jahr zum 28. Mal. Und auch in dieser<br />

Ausgabe erhalten Sie wieder Einblicke in<br />

die Arbeit der 127 Feuerwehren des <strong>Landkreis</strong>es,<br />

von personellen Änderungen über<br />

die Ausbildung neuer Einsatzkräfte und die<br />

Jugendfeuerwehren bis hin zu den Einsätzen<br />

des vergangenen Jahres.<br />

Die Arbeit der Feuerwehren ändert sich<br />

zunehmend. Ohne Zweifel gehört das Löschen<br />

von Bränden zu den Kernaufgaben<br />

der Feuerwehr. Sie sind dabei aber bei<br />

Weitem nicht die einzigen Gefahrensituationen,<br />

in denen die Feuerwehrkräfte ihren<br />

Mitmenschen zur Seite stehen. Die Aufgaben<br />

sind vielseitig und werden immer<br />

anspruchsvoller. So leisten die Feuerwehrkräfte<br />

beispielsweise auch technische Hilfestellung<br />

bei Verkehrsunfällen.<br />

Gerade die vergangenen Monate haben<br />

gezeigt, wie wichtig die Unterstützung der<br />

Feuerwehren im <strong>Landkreis</strong> ist – auch und<br />

gerade in Bereichen, die vielleicht nicht<br />

zu den stereotypischen Aufgaben der<br />

Einsatzkräfte gehören. So leisteten<br />

die Feuerwehren insbesondere beim Aufbau<br />

der Notunterkünfte für geflüchtete<br />

Menschen aus der Ukraine in Treuchtlingen<br />

und in Pleinfeld einen wertvollen Beitrag.<br />

Bei all dem darf man nicht außer Acht<br />

lassen, dass die Arbeit der Feuerwehren<br />

im <strong>Landkreis</strong> auf dem ehrenamtlichen Engagement<br />

ihrer Mitglieder basiert. Dieses<br />

wertvolle Ehrenamt mit Familie und Beruf<br />

in Einklang zu bringen, ist nicht immer einfach<br />

und verdient größte Anerkennung. Ich<br />

möchte allen Feuerwehrkräften im <strong>Landkreis</strong><br />

deshalb für ihren Einsatz und ihr Engagement<br />

herzlich danken.<br />

Vielen Dank auch an alle, die an dieser<br />

Ausgabe der Feuerwehrzeitschrift mitgewirkt<br />

haben, um uns einen Einblick hinter<br />

die Kulissen der Feuerwehren zu geben.<br />

Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen!<br />

LANDKREIS<br />

WEISSENBURG-GUNZENHAUSEN<br />

Manuel Westphal<br />

LANDRAT<br />

Danke für Euren Einsatz! Wir stehen<br />

mit unserem Service an Eurer Seite.<br />

Hueber Nutzfahrzeuge GmbH - Pleinfeld - Tel. 09144 / 60820-0 - www.hueber-man.de<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

3


Das Beste für’s Ehrenamt:<br />

Da sein, wenn’s brennt.<br />

Engagement für Engagierte.<br />

Unsere Gesellschaft lebt von Menschen, die sich ehrenamtlich<br />

für andere einsetzen. So wie die Mitglieder der Freiwilligen<br />

Feuerwehr. Damit die Feuerwehrfrauen und -männer auch in<br />

Zukunft Leben retten können, unterstützen wir dieses wichtige<br />

Ehrenamt.<br />

Weil’s um mehr als Geld geht.<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

ALLE SORGEN SICH<br />

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4


GRUSSWORT DES KREISBRANDRATS<br />

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,<br />

liebe Feuerwehrkameradinnen und<br />

-kameraden,<br />

in der 28. Ausgabe wollen wir Sie wieder<br />

über die Arbeit unserer Feuerwehren<br />

im <strong>Landkreis</strong> informieren und Ihnen einen<br />

Einblick über unsere Arbeit geben. Heuer<br />

nun zum zweiten Mal mit dem neuen Layout,<br />

das durchweg positiv bewertet wurde.<br />

Durch die aktuelle Corona-Lage wurde<br />

es möglich, wieder zum Ausbildungs- und<br />

Übungsbetrieb überzugehen. Auch die<br />

ersten kameradschaftlichen Feste brachten<br />

ein Stück Normalität zurück in unseren<br />

Feuerwehralltag. Corona ist immer noch<br />

da und deswegen muss auch immer noch<br />

auf die Einsatzbereitschaft in den Feuerwehren<br />

geachtet werden, um Ausfälle ganzer<br />

Feuerwehren zu verhindern. Mit unseren<br />

5523 Mitgliedern sind wir jederzeit für<br />

die Bürgerinnen und Bürger unseres <strong>Landkreis</strong>es<br />

da, sobald sie einen Notruf absetzen.<br />

Wählen Sie die 112 im Notfall und Sie<br />

werden mit der Rettungsleitstelle für Feuerwehr<br />

und Rettungsdienst verbunden.<br />

Wir stehen vor immer neuen Aufgaben<br />

und kämpfen gleichzeitig mit den Problemen,<br />

die in jedem Verein zu spüren sind.<br />

Der extrem trockene Juli ließ die Waldbrand-<br />

und Flächenbrandgefahr bis auf die<br />

höchste Meldestufe ansteigen. Aber<br />

auch eine andere Wetterlage<br />

macht uns immer mehr zu<br />

schaffen. Starkregen und<br />

Sturmböen, vollgelaufene<br />

Keller und Bäume auf der<br />

Fahrbahn gehören in der<br />

Zwischenzeit zum normalen<br />

Einsatzbild mit dazu.<br />

HERAUSGEBER/GESAMTHERSTELLUNG/ANZEIGENAKQUISE:<br />

be media • Buch- und Offsetdruckerei Braun & Elbel Verlag<br />

<strong>Weißenburg</strong>er Tagblatt GmbH & Co. KG<br />

Wildbadstr. 16-18 • 91781 <strong>Weißenburg</strong> • Tel. 0 91 41 / 85 90 25<br />

www.be-media.de • info@be-media.de<br />

DRUCK UND VERARBEITUNG:<br />

Buch- und Offsetdruckerei Braun & Elbel<br />

REDAKTIONSLEITUNG: KBM Matthias Geck<br />

MITARBEITER: KBR Volker Satzinger und die Mitglieder der<br />

Kreisbrandinspektion <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong><br />

GARANTIERTE AUFLAGE: 6500 Exemplare<br />

VERTEILUNG: Durch die Feuerwehren selbst<br />

BILDER: Feuerwehren des <strong>Landkreis</strong>es,<br />

Porträtbilder: Der Fotoladen, <strong>Weißenburg</strong><br />

Alle Rechte vorbehalten. Titel, Umschlaggestaltung, Vignetten,<br />

Art und Anordnung der Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.<br />

Nachdruck oder Auszug nur mit Genehmigung des Verlages<br />

AUFLAGE: Nr. 28<br />

Um diese und die weiteren Aufgaben<br />

auch in Zukunft bewältigen zu können,<br />

brauchen wir Freiwillige, die sich in den<br />

Dienst am Nächsten stellen.<br />

Viele Feuerwehren unterstützen durch<br />

ihre Kinder- und Jugendfeuerwehrarbeit<br />

bereits den Prozess der Mitgliedergewinnung.<br />

Es sollte sich aber nicht nur auf die<br />

Kinder und Jugendlichen beschränken.<br />

Slogans des Landesfeuerwehrverbandes<br />

wie „Mein Papa ist bei der Feuerwehr, wo<br />

ist deiner?“ zielen auch auf die ältere Generation<br />

ab. Jede Frau und jeder Mann<br />

können ihren Beitrag zur Sicherheit leisten.<br />

Wenden Sie sich bei Interesse an Ihre<br />

örtliche Feuerwehr. Hier wird man Sie bestimmt<br />

gerne aufnehmen.<br />

Ein großes Instrument der Jugendarbeit<br />

im <strong>Landkreis</strong> war wieder unser<br />

Kreisjugendfeuerwehrtag in Haundorf.<br />

250 Jugendliche zeigten eindrucksvoll,<br />

was sie feuerwehrtechnisch<br />

alles<br />

draufhaben. Teamgeist<br />

und Geschick wurden<br />

unter Beweis gestellt.<br />

Wir wollen in dieser<br />

Ausgabe auch auf unsere<br />

Mithilfe in der Flüchtlingskrise<br />

eingehen<br />

und Ihnen die Stabsarbeit im Katastrophenfall<br />

vorstellen. Wie schnell man in<br />

eine solche Situation kommen kann, sieht<br />

man an den Ereignissen der vergangenen<br />

Monate im eigenen Land. Das Zugunglück<br />

in Garmisch-Partenkirchen zum Beispiel.<br />

Um solch große Einsätze abarbeiten zu<br />

können, müssen alle Hilfsorganisationen<br />

gut zusammenarbeiten. Mein Dank gilt<br />

hier dem Roten Kreuz und dem THW im<br />

<strong>Landkreis</strong> für die gute Zusammenarbeit.<br />

Zum Schluss möchte ich mich bei allen<br />

Inserenten bedanken, die durch eine Anzeige<br />

in unserer Zeitung die ehrenamtliche<br />

Arbeit der Feuerwehr unterstützen. Ich<br />

wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen<br />

und Durchstöbern unserer 28. Ausgabe.<br />

Mein Dank gilt unserem KBM Öffentlichkeitsarbeit,<br />

Matthias Geck, und be media<br />

– der Werbeagentur des <strong>Weißenburg</strong>er<br />

Tagblatts – für die Erstellung dieser Ausgabe.<br />

Ich bitte Sie, die Firmen, die sich in dieser<br />

Ausgabe mit einer Werbeanzeige beteiligt<br />

haben, bei Ihrem nächsten Einkauf für ihr<br />

Engagement zu belohnen.<br />

Für Fragen rund um die Feuerwehr stehe<br />

ich mit meiner gesamten Kreisbrandinspektion<br />

jederzeit gerne zur Verfügung.<br />

Mit freundlichen Grüßen<br />

Volker Satzinger<br />

KREISBRANDRAT<br />

Impressum<br />

INHALTSVERZEICHNIS<br />

03 Grußwort Landrat Manuel Westphal<br />

05 Grußwort Kreisbrandrat Volker Satzinger<br />

06/07 Die Inspektions- und<br />

Kreisbrandmeisterbereiche<br />

08/09 Ehrungen<br />

10/11 Statistiken/Termine<br />

12-14 Personalien 15/-17 Aktuelles<br />

18-21 Ausbildung<br />

22/23 Aktuelles 24/25 Einsatzbilder<br />

26 Neuanschaffungen 27-30 Aktuelles<br />

32-34 Einsatzbilder 35 Aktuelles<br />

36-37 Kreisjugendfeuerwehrtag 38 PSNV-E Team<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

5


DIE INSPEKTIONS- & KREISBRANDMEISTERBEREICHE<br />

KREISBRANDRAT<br />

Volker Satzinger<br />

KBI Inspektion 1<br />

Eduard Ott<br />

KBI Inspektion 2<br />

Jürgen Zachmann<br />

KBM Brandkreis 1<br />

Werner Kastner jun.<br />

KBM Brandkreis 2<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

Joachim Seltmann<br />

KBM Brandkreis 3<br />

Daniel Schwager<br />

KBI Inspektion 4<br />

Anton Brattinger<br />

KBM Brandkreis 10<br />

KBM Brandkreis 9<br />

Dieter Löffler<br />

Andreas Berger<br />

KBM Brandkreis 8<br />

Otto Schober<br />

6


DIE INSPEKTIONS- & KREISBRANDMEISTERBEREICHE<br />

FÜHRUNGSKRÄFTE z.b.v.<br />

KBM Brandkreis 5<br />

Erich Herzner<br />

KBM Brandkreis 6<br />

Volker Reichart<br />

Sebastian Schröder<br />

KBI IuK & KatS<br />

Jens Meinel<br />

KBM luK<br />

Matthias Reichenthaler<br />

Dr. Stephan Pflock<br />

KBM Funk<br />

KBM Atemschutz<br />

KBM Brandkreis 4<br />

Simon Held<br />

Uwe Groß<br />

Herbert Rüger<br />

SBI Inspektion 3<br />

Klaus Knaupp<br />

SBM Brandkreis 7<br />

Gerhard Eichner<br />

KBM Ausbildung<br />

Stanislav Marzynkevitsch<br />

KBM Gefahrgut/ABC<br />

Florian Bleicher<br />

KBM Kreisjugendwart<br />

Matthias Endres<br />

KBM Vorb.<br />

Brandschutz<br />

KBM Lehrgänge SFS<br />

Matthias Geck<br />

KBM<br />

Öffentlichkeitsarbeit<br />

Katharina Naß<br />

FB Frauen<br />

Michael Müller<br />

Org. Leiter PSNV<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

7


EHRUNGEN<br />

Wir gratulieren zum großen Ehrenzeichen in Gold<br />

für 50-jährige aktive Dienstzeit<br />

FFW Indernbuch<br />

Wilhelm Ebner<br />

FFW Burgsalach Herbert Schmaußer<br />

Wir gratulieren zum Ehrenzeichen in Gold für<br />

40-jährige aktive Dienstzeit<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

FFW Ehlheim<br />

FFW Burgsalach<br />

FFW Alesheim<br />

Friedrich Wagner<br />

Günther Gutmann<br />

Peter Reichardt, Dieter Ernst,<br />

Rudolf Mößner, Werner Meister<br />

FFW Kurzenaltheim Otto Bloos, Gottfried Meyer<br />

Dieter Riehl<br />

FFW Gräfensteinberg Reiner Hirsch<br />

FFW Neudorf<br />

FFW Windsfeld<br />

FFW Ostheim<br />

FFW Heidenheim<br />

FFW Möhren<br />

FFW Osterdorf<br />

FFW Sammenheim<br />

FFW Mischelbach<br />

FFW Suffersheim<br />

FFW Degersheim-<br />

Rohrach<br />

FFW Ehlheim<br />

FFW Alesheim<br />

FFW Sausenhofen<br />

FFW Ellingen<br />

FFW Neudorf<br />

FFW Haag<br />

Willi Geißelmeyer, Karl Salzner,<br />

Reiner Lutz, Rudolf Hoyer<br />

Dieter Blank, Wolfgang Beil,<br />

Werner Büttner<br />

Friedrich Münderlein<br />

Norbert Wirth, Helmut Laux,<br />

Willi Heumann, Harald Hauser,<br />

Stefan Früchtl<br />

Thomas Rösch, Stefan Zäh<br />

Emil Link, Dieter Mürl,<br />

Eckhard Halbmeyer<br />

Karl Bardel, Gerhard Rühl,<br />

Manfred Breyer, Gerhard Brückmann<br />

Reinhold Egerer, Thomas Halmheu,<br />

Franz-Josef Horrer, Georg Knerlein<br />

Herbert Albrecht, Gerhard Salzner,<br />

Harry Kettler, Dieter Loy<br />

Ludwig Brecht, Hermann Reutner<br />

Manfred Horndasch, Friedrich Müller,<br />

Helmut Zäh, Dieter Horndasch,<br />

Thomas Schotterer<br />

Peter Grünes, Tino Hüttinger,<br />

Sven Dorner, Björn Eckert,<br />

Karl Eckert jun., Ulrich Sauer<br />

Matthias Kühnlein, Reinhold Beck,<br />

Friedrich Schwab, Markus Stör<br />

Heiko Süss<br />

FFW Degersheim-<br />

Rohrach<br />

FFW Gersdorf<br />

FFW Schambach<br />

FFW Pappenheim<br />

Andreas Kettler, Thomas Kettler,<br />

Werner Wittmann, Werner Bierlein,<br />

Friedrich Mack<br />

Herbert Obermeyer, Helmut Dengler<br />

Werner Boscher, Dieter Pfahler,<br />

Jochen Kern<br />

Günter Bronkorsky<br />

FFW Trommetsheim Jürgen Schuster, Manfred Schuster,<br />

Jürgen Hahnel, Gerhard Katheder,<br />

Ludwig Ruppert<br />

FFW Weimersheim Gerhard Käfferlein, Dieter Schmidtkonz<br />

FFW Theilenhofen<br />

FFW Rehlingen<br />

FFW Pfofeld<br />

FFW Kaltenbuch<br />

FFW Dittenheim<br />

FFW Zimmern<br />

FFW Mannholz<br />

FFW Eßlingen-<br />

Hochholz<br />

FFW Holzingen<br />

Helmut Röthenbacher, Herbert Pfahler<br />

Werner Karg, Friedrich Heckel<br />

Herbert Knoll, Klaus Färber<br />

Erwin Bernreuther, Erich Bömoser,<br />

Gerhard Tremel<br />

Walter Eckerlein, Werner Rottler<br />

Roland Deffner, Ernst Hörauf,<br />

Klaus Kleemann<br />

Friedrich Pfister, Sigmund Sonntag<br />

Alois Harrer<br />

Wir gratulieren zum Ehrenzeichen in Silber<br />

für 25-jährige aktive Dienstzeit<br />

Rainer Dengler<br />

Matthias Kraft, Friedrich Schmidt,<br />

Wolfgang Weiser<br />

FFW Stopfenheim<br />

FFW Ostheim<br />

FFW Heidenheim<br />

Gerhard Betz, Roland Pöverlein<br />

Walter Schöner, Rudi Kirchdorffer,<br />

Klaus Kraft<br />

Armin Naaß<br />

Christian Funk, Stefan Funk,<br />

Dietmar Kleemann<br />

Wolfgang Heumann, Daniel Wolf,<br />

Margit Schneider, Johannes Rühl,<br />

Christoph Hübner, Christian Wittmann<br />

FFW Oberhochstatt Martin Grimm, Andrea Kriegl,<br />

Klaus Wieser, Stefan Strauß<br />

FFW Kattenhochstatt Stefan Pfahler<br />

<br />

Fortsetzung nächste Seite<br />

8


EHRUNGEN<br />

Eine besondere Ehrung – Großes<br />

Ehrenzeichen für Wilhelm Ebner<br />

INDERNBUCH - NOVUM IM LANDKREIS WEISSENBURG-GUNZENHAUSEN!<br />

FFW Windischhausen-Heumödern<br />

Thomas Beyer, Simon Knoll,<br />

Matthias Schmidt, Markus<br />

Spengler, Wolfgang Lehnberger<br />

FFW Ramsberg<br />

FFW Osterdorf<br />

FFW Sammenheim<br />

FFW Mischelbach<br />

FFW Suffersheim<br />

FFW Degersheim-<br />

Rohrach<br />

FFW Schambach<br />

FFW Pappenheim<br />

Christian Lutz, Michael Maurer, Martin<br />

Riedl, Florian Riedl<br />

Andreas Renner<br />

Stefan Amslinger, Jörg Schreitmüller<br />

Christian Petschl, Andre Rascher,<br />

Mark Albrecht, Richard Seibold jun.<br />

Manfred Adacker, Jörg Lehmeier,<br />

Matthias Reuter, Martin Grimm,<br />

Christopher Sommer, Markus Trelka<br />

Der Indernbucher Feuerwehrmann<br />

Wilhelm Ebner konnte als erstes aktives<br />

Mitglied einer Feuerwehr im <strong>Landkreis</strong><br />

<strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> das Große<br />

Ehrenzeichen für 50-jährigen aktiven<br />

Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Indernbuch<br />

im Rahmen der Generalversammlung<br />

aus den Händen von Landrat-Stellvertreter<br />

Günther Obermeier<br />

entgegennehmen.<br />

Manfred Weglehner und Gerhard Auernhammer<br />

wurden mit dem Goldenen<br />

Ehrenzeichen für 40-jährigen aktiven<br />

Klaus Kirchdorfer, Andreas Pöferlein,<br />

Thomas Pöferlein, Bernd Scherer,<br />

Claus Volkert, Gerd Reißlein,<br />

Hermann Baumgärtner, Jörg Reißlein,<br />

Berhnard Wiest, Christian Habermeyer,<br />

Matthias Meyer, Matthias Kettler<br />

Alexander Felleiter, Stefan Frey,<br />

Mario Strobel<br />

Jens Vedder, Stefan Burzler<br />

Dienst ausgezeichnet. Glückwünsche<br />

überbrachten neben Landrat-Stellvertreter<br />

Günther Obermeyer, Kreisbrandrat<br />

Volker Satzinger, Kreisbrandmeister<br />

Volker Reichart, Kommandant Erwin Auernhammer<br />

und Vorsitzender Andreas<br />

Ebner.<br />

FFW Trommetsheim Wolfgang Ganzer, Johannes Wißmüller,<br />

Rainer Ganzer, Peter Goppelt,<br />

Andreas Wenderlein<br />

FFW Weimersheim Andreas Kraft, Michael Wild,<br />

Thomas Wolf<br />

FFW Theilenhofen<br />

FFW Rehlingen<br />

FFW Pfofeld<br />

FFW Polsingen<br />

FFW Kaltenbuch<br />

FFW Dittenheim<br />

FFW Zimmern<br />

FFW Mannholz<br />

Marco Fischer, Klaus Ziegelmeier<br />

Bernd Schabdach, Jörg Nestmeier<br />

Andreas Brummer, Bernhard Hindel,<br />

Jürgen Reinwald<br />

Rüdiger Roser, Gunther Roser,<br />

Willi Lacker, Thomas Härtlein,<br />

Marco Hönle, Joachim Grießmeier<br />

Matthias Rottler, Rainer Hermann,<br />

Tom Hadinger<br />

Stefan Schwab, Stefan Walther,<br />

Andreas Schmidt, Tobias Meyer,<br />

Alexander Kühnlein, Holger Kleemann,<br />

Axel Kerstephan, Friedrich Haas<br />

Jutta Peter<br />

Klaus Rosen<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

9


STATISTIKEN<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

Lehrgänge an staatl. Feuerwehrschulen<br />

Anzahl<br />

ABC-Schutz – Erkundung 1<br />

ABC-Dekontamination - Dekon 2<br />

ABC-Einsatz Grundlagen 1<br />

Angehörige einer UG ÖEL 1<br />

Atemschutzgerätewart 1<br />

Aufbaulehrgang Ausbilder<br />

für Atemschutz 1<br />

Aufbaulehrgang für Bootsführer 1<br />

Aufbaulehrgang für Führungskräfte<br />

– Energieversorgung 1<br />

Aufbaulehrgang für Führungskräfte<br />

– Technische Hilfeleistung 1<br />

Aufbaulehrgang für Kommandanten<br />

mit Gruppenführerqualifikation 4<br />

Ausbilder in der Feuerwehr 4<br />

Bootsführer 1<br />

Drehleitermaschinist<br />

(Hubrettungsfahrzeuge mit Waagerecht-Senkrecht-Abstützung)<br />

1<br />

Einführung in die Stabsarbeit 1<br />

Fachteil für Ausbilder für<br />

Absturzsicherung 3<br />

Fachteil für Ausbilder für<br />

Atemschutzgeräteträger 1<br />

Fachteil für Ausbilder für<br />

Maschinisten 1<br />

Fachteil für Ausbilder für<br />

Modulare Truppausbildung 1<br />

Fachteil für Ausbilder Sprechfunk<br />

(online) 3<br />

Fachteil für Ausbiler Sprechfunk 2<br />

Gerätewart 1<br />

Gerätewart TSF 4<br />

Grundlehrgang Örtlicher<br />

Einsatzleiter 1<br />

Gruppenführer 25<br />

Jugendwart 5<br />

Leiter des Atemschutzes (online) 3<br />

Leiter einer Feuerwehr 9<br />

Leiter einer Feuerwehr (online) 5<br />

Löschschaum im Feuerwehreinsatz<br />

(online) 1<br />

Öffentlichkeitsarbeit in der<br />

Feuerwehr 1<br />

Ölwehrgeräte-Technik 1<br />

Schiedsrichter 1<br />

Technische Hilfeleistung Block 4 –<br />

Lkw und Busunfälle 5<br />

Technische Hilfeleistung kompakt<br />

Block 1-3 1<br />

Technische Hilfeleistung kompakt<br />

Block 1-4 1<br />

Verantwortung von Feuerwehr-<br />

Führungskräften im Arbeitsschutz<br />

(UVV) 1<br />

Verhaltenstraining im Brandfall –<br />

Brandhaus 8<br />

Vorbeugender Brandschutz –<br />

Brandschutzdienststelle 1<br />

Vorbeugender Brandschutz –<br />

Fachwissen für Einsatzleiter 4<br />

Zugführer 2<br />

Zusammenarbeit der Feuerwehr mit<br />

dem Rettungs-, Sanitäts- und Betreuungsdienst<br />

(online) 2<br />

Gesamtergebnis 114<br />

Einsätze 2012 bis 2021<br />

Brand<br />

Aktive Feuerwehr-Mitglieder 2013 bis 2022<br />

-<br />

10


STATISTIKEN | TERMINE<br />

Leistungsprüfungen 2021<br />

LÖSCHEINSATZ Inspektion 1 Inspektion 2 Inspektion 3 Inspektion 4 Gesamt Lkr.<br />

Gruppen 8 8 1 6 23<br />

Stufe 1 20 11 7 38<br />

Stufe 2 15 14 1 10 40<br />

Stufe 3 14 5 3 22<br />

Stufe 4 7 8 3 5 23<br />

Stufe 5 7 8 4 3 22<br />

Stufe 6 8 9 9 26<br />

Gesamtanzahl vergebener Stufen: 171<br />

HILFELEISTUNG Inspektion 1 Inspektion 2 Inspektion 3 Inspektion 4 Gesamt Lkr.<br />

Gruppen 2 4 2 8<br />

Stufe 1 2 8 3 13<br />

Stufe 2 5 2 1 8<br />

Stufe 3 6 3 9<br />

Stufe 4 1 2 3<br />

Stufe 5 2 3 2 7<br />

Stufe 6 6 3 3 12<br />

Gesamtanzahl vergebener Stufen: 52<br />

Kommandantenwechsel<br />

Feuerwehr Brandkreis Kommandant bisher Kommandant neu<br />

Kalbensteinberg 1 Christoph Heidingsfelder Philipp Wißmüller<br />

<strong>Gunzenhausen</strong> 2 Swen Müller Joachim Seltmann<br />

Wolfsbronn 3 Andreas Niederlöhner Jonas Schäfer<br />

Trommetsheim 3 Martin Schleich Thomas Näpflein<br />

Sausenhofen 3 Tobias Kirsch Andreas Stör<br />

Walting 5 Georg Bender Andreas Fürsich<br />

Wengen 6 Uwe Winter Jonas Pommer<br />

Emetzheim 7 Robert Zierer Klaus Auernheimer<br />

Übermatzhofen 8 Gerhard Fister Thomas Stiegler<br />

Bieswang 8 Dieter Reitlinger Roland Hüttinger<br />

Bubenheim 9 Friedrich Hüttinger Christian Oechsner<br />

Treuchtlingen 9 Christoph Misoph Stephan Otter<br />

Dietfurt 9 Dieter Schreitmüller Frederik Kraus<br />

Stand: 28.07.2022<br />

Feuerwehrfeste 2023<br />

18. - 21.05.: 125 Jahre<br />

FFW Frickenfelden<br />

26. - 29.05.: 125 Jahre<br />

FFW Hohentrüdingen<br />

08. - 11.06.: 150 Jahre<br />

FFW Langenaltheim<br />

16. - 18.06.: 150 Jahre<br />

FFW Reuth am Wald<br />

29. - 30.07.: 150 Jahre FFW Bieswang-<br />

Ochsenhart<br />

08. - 10.09.: 150 Jahre FFW Pleinfeld<br />

Feuerwehrfeste 2024<br />

09. - 12.05.: 125 Jahre FFW Haundorf<br />

17. - 20.05.: 125 Jahre FFW Pflaumfeld<br />

24. - 26.05.: 150 Jahre FFW Solnhofen<br />

30.05. - 02.06.: 125 Jahre<br />

FFW Büchelberg<br />

28. - 30.06.: 150 Jahre FFW Möhren<br />

Feuerwehrfeste 2025<br />

02. - 04.05.: 150 Jahre<br />

FFW Thalmannsfeld<br />

09. - 11.05.: 150 Jahre FFW Nennslingen<br />

23. - 25.05.: 150 Jahre<br />

FFW Stopfenheim<br />

29. - 03.06.: 120 Jahre<br />

FFW Wachstein<br />

06. - 09.06.: 150 Jahre<br />

FFW Muhr am See<br />

13. - 15.06.: 150 Jahre FFW<br />

Trommetsheim<br />

27. - 29.06.: 125 Jahre FFW Gundelsheim<br />

a. d. Altmühl<br />

25. - 27.07.: 125 Jahre FFW Wengen<br />

Feuerwehrfeste 2026<br />

08. - 10.05.: 150 Jahre FFW Neudorf<br />

21.05. - 25.05.: 125 Jahre FFW<br />

Langlau-Rehenbühl<br />

29.05 - 31.05.: 150 Jahre FFW Alesheim<br />

04.06. - 07.06.: 125 Jahre FFW Haag<br />

18.06. - 22.06.: 150 Jahre<br />

FFW Weimersheim +<br />

Kreisfeuerwehrtag<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

11


PERSONALIEN<br />

Joachim Seltmann aus <strong>Gunzenhausen</strong> ist seit dem<br />

1. März 2022 neuer Kreisbrandmeister für den Brandkreis<br />

2. Der 61-jährige Technische Angestellte übernimmt<br />

den Brandkreis 2 von Matthias Endres, der den<br />

Bereich Vorbeugender Brandschutz (VB) übernimmt.<br />

Wie bist Du zur Feuerwehr gekommen?<br />

Als Jugendlicher mit 16 Jahren.<br />

Was hast Du bisher in der Feuerwehr<br />

gemacht?<br />

Die letzten 12 Jahre als stellv.<br />

Kdt. Atemschutzgeräteträger, Maschinist<br />

auf allen Fahrzeugen der FF<br />

<strong>Gunzenhausen</strong>.<br />

Was werden Deine Hauptaufgaben<br />

als KBM für den Brandkreis 2<br />

sein?<br />

Da ich als federführender Kommandant<br />

für die Stadtteilfeuerwehren<br />

der Stadt <strong>Gunzenhausen</strong> mit zuständig<br />

bin, war es nur logisch, auch<br />

die Aufgabe des KBMs für den BK2<br />

zu übernehmen. Bei der Übernahme<br />

des BK2 kamen zusätzlich die Feuerwehren<br />

Altenmuhr und Neuenmuhr<br />

hinzu.<br />

Durch die Ausübung beider Funktionen<br />

ergeben sich hoffentlich<br />

Schnittstellen und Synergien, die<br />

es ermöglichen, Entscheidungen/<br />

Möglichkeiten/Bedürfnisse (Stadt<br />

<strong>Gunzenhausen</strong>/FF Stadt <strong>Gunzenhausen</strong>/FF<br />

Stadtteile/Lkr.-Führung)<br />

auf kurzen Wegen treffen bzw. entscheiden<br />

zu können.<br />

Was reizt Dich an Deiner neuen<br />

Aufgabe, auf was freust Du Dich<br />

besonders?<br />

Kann ich nicht sagen, eigentlich<br />

alles. Es gibt nicht den besonderen<br />

Punkt.<br />

Was wünschst Du Dir für Dein<br />

neues Amt?<br />

Eine ehrliche, auf Vertrauen aufbauende<br />

Zusammenarbeit, im BK2<br />

und mit den Schnittstellen.<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28<br />

Wäsche- und Nähservice für Feuerwehren.<br />

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12


PERSONALIEN<br />

Wie bist Du zur Feuerwehr gekommen?<br />

1999, damals ist jeder aus unserer<br />

Clique dazugegangen und somit ich<br />

auch! Außerdem waren mein Opa<br />

und meine Verwandten schon immer<br />

bei der Feuerwehr.<br />

Was hast Du bisher in der Feuerwehr<br />

gemacht?<br />

1999 Eintritt in die Feuerwehr;<br />

ab 2002 Gruppenführer bei der FF<br />

Cronheim; 2007 – 2013 Kommandant<br />

der FF Cronheim; 09/2011<br />

– 03/2022 Kreisbrandmeister des<br />

Brandkreises 5 (ab 2020 BK2);<br />

10/2020 – 02/2022 zusätzlich zuständig<br />

für VB im Lkr. WUG; ab 03/2022<br />

Kreisbrandmeister VB; 2002 – 2015<br />

Wehrersatzdienstleistender im 1.<br />

Löschzug Wasser (LZ-W) (später<br />

Brandschutzkomponente); 2004 –<br />

2006 Gruppenführer am 1. LF des<br />

LZ–W; 2006 – 2011 stellv. Zugführer<br />

des 1. LZ-W; 2012 – bis Ende Zugführer<br />

der Brandschutzkomponente.<br />

Was werden Deine Hauptaufgaben<br />

als KBM Vorbeugender Brandschutz<br />

sein?<br />

Die Hauptaufgaben sind Erstellen<br />

von Stellungnahmen der Brandschutzdienststelle<br />

für Prüfsachverständige<br />

des Brandschutzes nach § 19<br />

PrüfV Bau. Dabei werden die örtlichen<br />

Kommandanten stets eng miteingebunden,<br />

um über die Vorgehensweisen und<br />

die Umsetzung der Maßnahmen im VB<br />

Bescheid zu wissen und ihre Führungskräfte<br />

darüber informieren zu können.<br />

Stellungnahmen für Bebauungspläne und<br />

Anfragen von Brandschutznachweiserstellern<br />

runden das Ganze ab.<br />

Matthias Endres aus Cronheim ist seit dem<br />

1. März 2022 neuer Kreisbrandmeister für<br />

Vorbeugenden Brandschutz. Der 38-jährige<br />

Verwaltungsfachangestellte war von 2011<br />

bis zu seinem Wechsel Kreisbrandmeister für<br />

den Brandkreis 2.<br />

Weiter stehe ich allen Führungskräften<br />

im <strong>Landkreis</strong> bei Fragen des Vorbeugenden<br />

Brandschutzes zur Seite. Auch Begehungen<br />

an Objekten oder Fragen von<br />

Gemeinden zum Thema „Feuerbeschau“<br />

werden unterstützt.<br />

Was reizt Dich an Deiner neuen Aufgabe,<br />

auf was freust Du Dich besonders?<br />

Der Umgang mit Planern und den dazugehörigen<br />

Konzepten zum VB macht die<br />

Fortschritt mit Verantwortung<br />

Abbruch • Entsorgung • Recycling<br />

Wertstoffhof<br />

Annahme + Verkauf<br />

Container<br />

Entsorgung<br />

Abbruch<br />

Erdbau<br />

Arbeit interessant.<br />

Weiter sehe ich mich als KBM in<br />

gewisser Weise als „Dienstleister“<br />

für die Feuerwehren und freue<br />

mich, wenn ich Führungskräfte<br />

und Verantwortliche mit fachlichen<br />

Kenntnissen unterstützen<br />

und Ihnen passende Ansätze zur<br />

Lösung von Problemen beisteuern<br />

kann.<br />

Es ist vielen Menschen nicht bewusst,<br />

wie die Feuerwehr arbeitet<br />

und weshalb manche Dinge im VB<br />

für die Feuerwehr benötigt werden.<br />

Auch wenn manche Dinge<br />

mit erheblichen Kosten verbunden<br />

sind, ist die Hauptsache, dass<br />

die Feuerwehr vor Ort vernünftig<br />

arbeiten kann. Dies gewährleistet<br />

letztlich auch einen Erfolg bei Einsätzen<br />

und ein sicheres Arbeiten<br />

unserer ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte.<br />

Was wünschst Du Dir für Dein<br />

neues Amt?<br />

Eine gute und gedeihliche Zusammenarbeit<br />

mit den Planern,<br />

aber ganz besonders mit den örtlichen<br />

Feuerwehren, damit wir einheitliche<br />

und vor allem gute Lösungen im<br />

Bereich des Vorbeugenden Brandschutzes<br />

erarbeiten und umsetzen können.<br />

In der Zukunft möchte ich die Führungskräfte<br />

der Feuerwehren auch sensibilisieren,<br />

damit der oft „stiefmütterlich“ behandelte<br />

bauliche und anlagentechnische<br />

Brandschutz im Brandfall mit genutzt und<br />

einbezogen wird.<br />

LKW-<br />

Mobilbagger<br />

seit 1953<br />

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Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

13


PERSONALIEN<br />

Wie bist Du zur Feuerwehr gekommen?<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

Einige meiner Freunde waren<br />

schon seit ihrem 12. Lebensjahr in<br />

der Jugendfeuerwehr. So ist auch<br />

der Kontakt zur Feuerwehr entstanden.<br />

Im Jahr 2005 bin ich dann<br />

der Jugendfeuerwehr in Pleinfeld<br />

beigetreten und bis heute mit viel<br />

Freude dabei.<br />

Was hast Du bisher in der Feuerwehr<br />

gemacht?<br />

Die gute Tat<br />

Wir sorgen für Ihr leibliches Wohl!<br />

diesem wichtigen Feld auszubilden.<br />

Dazu sind im absehbarer<br />

Zeit Investitionen<br />

für das Atemschutzzentrum<br />

notwendig und die Umsetzung<br />

der damit zusammenhängenden<br />

Aufgaben wird<br />

eine sehr große Herausforderung<br />

und gleichzeitig eine<br />

spannende Aufgabe.<br />

Was wünschst Du Dir für<br />

Dein neues Amt?<br />

Nach der Jugendfeuerwehr bin<br />

ich als zweiter Jugendwart eingestiegen<br />

und Unterstützung habe nach und für nach die<br />

Weitere<br />

viele Ausbildungen im Bereich<br />

Feuerwehren in der Westukraine<br />

Brand, THL, ABC und Führung bis<br />

Der zum ausgemusterte Zugführer absolviert. Rüstwagen Beruflich<br />

Lichtmastanhänger war einige Jahren LIMA außer-<br />

der FF Wei-<br />

RW 2 und<br />

der<br />

ßenburg halb des wurden <strong>Landkreis</strong>es im Anschluss und habe an die<br />

Übergabe<br />

dabei das<br />

des<br />

Einsatzgeschehen<br />

neuen Rüstwagens<br />

in einer<br />

Großstadt<br />

an die<br />

<strong>Weißenburg</strong>er Wehr an eine sechsköpfige<br />

Delegation von<br />

(FF<br />

Feuerwehrmännern<br />

Erlangen-Stadt)<br />

aus<br />

der und Oblast bei einer (entspricht Werkfeuerwehr in etwa (WF einem Regierungsbezirk)<br />

Nitrochemie) kennengelernt. Ivano Frankivsk Während<br />

dortigen dieser Zeit Benutzung war ich bei übergeben. der WF Die 2022 neuer Kreisbrandmeister für Atemschutz. Der<br />

zur weite-Dr. Stephan Pflock aus Pleinfeld ist seit dem 1. Mai<br />

Übergabe für die ABC-Ausbildung fand im Beisein von verantwortlich.<br />

In den Landratsstellvertreter letzten Jahren habe Robert Atemschutz nach dem Ausscheiden von Norbert<br />

OB Jürgen 33-jährige Chemiker übernimmt den Fachbereich<br />

Schröppel,<br />

Westphal<br />

ich die Atemschutzausbildungen<br />

und KBR Werner Kastner<br />

in<br />

statt.<br />

Gerstner.<br />

Die ukrainischen Kameraden nahmen<br />

dankbar<br />

Pleinfeld durchgeführt.<br />

die erneute Schenkung eines<br />

Feuerwehrfahrzeuges Was werden Deine an. Hauptaufgaben<br />

Mit dem Rüstwagen<br />

als KBM<br />

erhielten<br />

Atemschutz<br />

sie bereits<br />

sein?<br />

das zweite te als Ansprechpartner für das Thema<br />

ausgemusterte Fahrzeug aus den Beständen<br />

Atemschutz in Einsatz und Übung für die<br />

In der nächsten FF <strong>Weißenburg</strong>. Zeit werden Das 2017 mich vor gespendete<br />

Feuerwehren zur Verfügung stehen.<br />

weitere Hilfslieferung an die Feuerwehren<br />

allem die Tanklöschfahrzeug Ausbildung der Atemschutzgeräteträger,<br />

leistet bei in der Region Ivano-Frankivsk wurde gemeinsam<br />

mit der Hilfsorganisation<br />

der Feuerwehr<br />

die<br />

der<br />

Anpassung<br />

Stadt Snyatin<br />

der<br />

wertvolle<br />

Ausbildungsinhalte<br />

Dienste. Ebenso wird nun der mit einem H.O.P.E.<br />

Was reizt<br />

– we<br />

Dich<br />

help<br />

an<br />

children<br />

Deiner<br />

e.<br />

neuen<br />

V. zusammengestelltgabe,<br />

auf was freust Du Dich besonders?<br />

Auf-<br />

großen Teil der<br />

an<br />

Beladung<br />

den aktuellen<br />

abgegebene<br />

Ausbilderleitfaden<br />

und und der alle LIMA weiteren den nur Themen spärlich<br />

Rüstwagen<br />

ausgerüsteten rund um die Ausbildung Feuerwehren beschäftigen.<br />

dort für die Medizinisches<br />

In der Tätigkeit<br />

Material<br />

als KBM<br />

aus dem<br />

Atemschutz<br />

ehemaligen<br />

freue Treuchtlinger ich mich besonders Krankenhaus auf die ging Zusam-<br />

zu-<br />

Rettung Ein weiterer von Menschen wichtiger vor Punkt allem wird bei Verkehrsunfällen<br />

Unterstützung wertvolle der Feuerwehren Hilfe leisten. in ihrer Eine sammen menarbeit mit mit ausgemusterter den Atemschutzfeuerweh-<br />

Einsatzklei-<br />

die<br />

Standortausbildung sein, und ich möchren<br />

und darauf, unseren Nachwuchs in<br />

Ich habe bereits eine sehr<br />

motivierte Truppe für die<br />

Atemschutzausbildung und<br />

konnte einige neue Kammeraden<br />

die ukrainischen gewinnen, Kameraden.<br />

dafür möchte ich mich<br />

Übergabe des ausgemusterten Rüstwagens RW2 an<br />

an dieser Stelle bedanken.<br />

dung aus den Beständen der BF Nürnberg,<br />

Besonders ausgesonderten wichtig ist Atemschutzgeräten<br />

ehrliche der Atemschutzübungsstrecke und konstruktive Zusammen-<br />

des<br />

mir eine offene,<br />

<strong>Landkreis</strong>es arbeit mit den <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong><br />

Kommandanten und innerhalb<br />

weiterem der Kreisbrandinspektion. technischen Gerät wie Dann z.B.<br />

und<br />

einem macht die kompletten Tätigkeit besonders Rettungssatz, viel Freude. einem<br />

Stromerzeuger und einer Motorsäge aus<br />

Beständen Ich hoffe der auch, FF dass <strong>Weißenburg</strong> Corona uns auf nicht die<br />

Reise jeden in Winter die Westukraine.<br />

ärgert und zu zusätzlichem<br />

Aufwand für uns alle führt.<br />

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14


AKTUELLES<br />

<strong>Gunzenhausen</strong> – Für Hochwasser und<br />

Starkregenereignisse gewappnet<br />

SPARKASSE GUNZENHAUSEN ÜBERREICHT TAUCHPUMPEN UND FLACHSAUGER<br />

GUNZENHAUSEN – Die Feuerwehren<br />

im Geschäftsbereich der Sparkasse <strong>Gunzenhausen</strong><br />

sind zukünftig noch besser gegen<br />

Hochwasser und Starkregenereignisse<br />

gewappnet.<br />

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde<br />

in der Feuerwehrzentrale <strong>Gunzenhausen</strong><br />

überreichte der stellvertretende Vorsitzende<br />

der Sparkasse <strong>Gunzenhausen</strong> Jürgen,<br />

Pfeffer, insgesamt 5 Pakete mit je<br />

einer Tauchpumpe mit einer Leistung von<br />

400 Litern pro Minute und 2 Flachsaugern<br />

an die Feuerwehren der Brandkreise 1, 2, 3<br />

und 10 im <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong><br />

sowie an den Dienstbezirk 2-5 im<br />

<strong>Landkreis</strong> Ansbach.<br />

Starkregen und Überschwemmungen<br />

suchten 2021 Bayern und ganz Deutschland<br />

verstärkt heim. Viele Bürgerinnen<br />

und Bürger erlitten dadurch persönliche<br />

Schicksalsschläge. Die Feuerwehren waren<br />

vielerorts rund um die Uhr im Einsatz,<br />

Raiffeisen Waren und Handels GmbH altmühlfranken<br />

Wir sind seit Generationen der Landwirtschaft verbunden – auch in Zukunft!<br />

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um den Schaden so gering wie möglich zu<br />

halten.<br />

Deshalb hat sich die Sparkasse <strong>Gunzenhausen</strong><br />

dazu entschlossen, insgesamt 5<br />

Tauchpumpen und 10 Flachsauger zu beschaffen.<br />

Vier der Flachsauger werden von<br />

der Versicherungskammer Bayern zur Verfügung<br />

gestellt.<br />

Landrat Manuel Westphal und <strong>Gunzenhausen</strong>s<br />

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz<br />

dankten der Sparkasse in einem kurzen<br />

Grußwort für die großzügige Spende. Neben<br />

den Kreisbrandräten Volker Satzinger<br />

(Lkr. <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong>) und Thomas<br />

Müller (Lkr. Ansbach) sowie Kreisbrandinspektor<br />

Anton Brattinger nahmen<br />

die Gebietskreisbrandmeister der Brandkreise<br />

an der Übergabe teil.<br />

Telefon: 09 83 4 / 97 11-0<br />

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Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

15


AKTUELLES<br />

Dienstversammlung der Führungskräfte<br />

KOMMANDANTEN TAGEN IN WESTHEIM<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

WESTHEIM – Zur Dienstversammlung<br />

der Führungskräfte der Feuerwehren im<br />

<strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong><br />

konnte Kreisbrandrat Volker Satzinger neben<br />

der Kreisbrandinspektion, den Kommandanten<br />

auch zahlreiche Ehrengäste,<br />

u. a. Landrat Manuel Westphal, den Bürgermeister<br />

der Gemeinde Westheim, Herbert<br />

Weigel, Ehrenkreisbrandrat Werner<br />

Kastner und zahlreiche ausgeschiedene<br />

Führungskräfte, begrüßen.<br />

Der Landrat dankte den anwesenden<br />

Führungskräften für die geleistete Arbeit<br />

an 24 Stunden und 365 Tagen im Jahr. Er<br />

bat die Kommandanten diesen Dank auch<br />

nach Hause in ihre Wehren zu nehmen,<br />

denn die Feuerwehren sind das Rückgrat<br />

unserer Bevölkerung.<br />

Bürgermeister Herbert Weigel stellte die<br />

Gemeinde Westheim in seinem Grußwort<br />

vor. Diese erstreckt sich auf rund 2800<br />

Hektar am Randbereich zwischen Franken<br />

und Schwaben. Zusammen mit den Ortsteilen<br />

Ostheim und Hüssingen leben rund<br />

1200 Einwohner in der Gemeinde.<br />

Vor Beginn seines Berichtes bat KBR Volker<br />

Satzinger die anwesenden Führungskräfte<br />

sich von den Plätzen zu erheben und<br />

der verstorbenen des vergangenen Jahres<br />

zu gedenken. Allen voran Ehrenkreisbrandrat<br />

Josef Berger aus Pleinfeld. In seinem<br />

Bericht ging KBR Satzinger auf die Arbeit<br />

der Kreisbrandinspektion seit seiner Wahl<br />

im September 2020 ein. Diese war vor allem<br />

davon geprägt, die Weichen für die<br />

Zukunft zu stellen. Die Schaffung einer 4.<br />

Inspektion und die Neuausrichtung der<br />

Brandkreise sind hier federführend zu nennen.<br />

Von 19300 rein ehrenamtlich geleisteten<br />

Einsatzstunden im Jahr 2021 konnte<br />

Satzinger berichten. Die Mitgliederzahlen<br />

der Wehren im <strong>Landkreis</strong> verweilen konstant<br />

auf hohem Niveau, allerdings ist das<br />

Akquirieren von neuen Mitgliedern eine<br />

der größten Herausforderungen in der Zukunft.<br />

Viele Wehren im <strong>Landkreis</strong> stellen<br />

schon die Weichen und haben neben der<br />

Jugendfeuerwehr mittlerweile auch Kinderfeuerwehren<br />

gegründet, um den Nachwuchs<br />

so früh wie möglich an das wichtige<br />

Ehrenamt Feuerwehr heranzuführen.<br />

Die Digitalisierung hält auch in der<br />

Kreisbrand-inspektion <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong><br />

Einzug. Die Zusatzalarmierung<br />

über Smartphone läuft äußerst zufriedenstellend.<br />

Ein weiteres großes Thema<br />

auf der Agenda der nächsten Jahre ist der<br />

Neubau des Atemschutzzentrums, hierzu<br />

laufen derzeit Machbarkeitsstudien im<br />

Landratsamt. Aktuell stehen im <strong>Landkreis</strong><br />

ca. 750 Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.<br />

16


AKTUELLES<br />

Der Kreisbrandmeister für den vorbeugenden<br />

Brandschutz, Matthias Endres,<br />

erläuterte in seinem Kurzbericht die Arbeit<br />

und Abläufe im Vorbeugenden Brandschutz.<br />

Die neu geschaffene KBM-Stelle<br />

unterstützt und berät das Landratsamt,<br />

den KBR und letztlich auch die Kommandanten<br />

bei Aufgaben/Anfragen rund um<br />

den Vorbeugenden Brandschutz.<br />

Kreisbrandinspektor Sebastian Schröder<br />

ging seinem Kurzbericht vor allem auf<br />

die Umstellung der Einsatznachbearbeitung<br />

auf das neue System ein. Die „Kinderkrankheiten“<br />

sind behoben, die Möglichkeit<br />

für die Benutzer, das Passwort selbst<br />

zurücksetzen zu können, in Planung. Für<br />

den Herbst ist ein Pilotlehrgang „Alarmplanung“<br />

auf <strong>Landkreis</strong>ebene geplant. Interessierte<br />

Kommandanten und Gruppenführer<br />

sollen hier ihr Wissen rund um Alarmplanung,<br />

Sonderfahrzeuge und -konzepte im<br />

<strong>Landkreis</strong> sowie in Einsatztaktik erweitern<br />

können.<br />

Der Kreisbrandmeister für Funk,<br />

Matthias Reichentaler, informierte über<br />

das Sonderförderprogramm für Sirenen<br />

und gab einen kurzen Ausblick auf die<br />

Einführung der digitalen Alarmierung im<br />

Jahr 2023. Für Führungskräfte wurde in<br />

der Cloud der Kreisbrandinspektion ein<br />

Info-Ordner angelegt. In diesem werden<br />

zentral alle wichtigen Informationen vorgehalten.<br />

Der neue Kreisbrandmeister für Atemschutz,<br />

Dr. Stephan Pflock aus Pleinfeld,<br />

stellte sich den Kommandanten vor. Er erarbeitet<br />

derzeit mit seinem Team ein neues<br />

Ausbildungskonzept für die Atemschutzgeräteträger,<br />

bei dem viel Fokus auf die Praxis<br />

gelegt werden soll. Corona-bedingt konnten<br />

in den Jahren 2021 und 2022 bisher nur<br />

48 neue Atemschutzgeräteträger ausgebildet<br />

werden. Für das kommende Winterhalbjahr<br />

sind 4 Erstausbildungen geplant.<br />

Der Kreisbrandmeister für <strong>Landkreis</strong>ausbildung,<br />

Uwe Groß, musste von großen<br />

Schwierigkeiten bei der MTA Ausbildung<br />

berichten. Steigende Fallzahlen und<br />

Lockdowns machten es notwendig, dass<br />

angesetzte Lehrgänge immer wieder verschoben<br />

werden mussten bzw. ganz ausgefallen<br />

sind.<br />

Mittlerweile wurden alle Lehrgänge<br />

nachgeholt und man ist wieder im „Soll“<br />

was den Lehrgangskatalog für 2022 betrifft.<br />

Der Pilotlehrgang MTA1 – Online<br />

war ein voller Erfolg und wird dauerhaft im<br />

Angebot bleiben. Er richtet sich vor allem<br />

an Teilnehmer, die aufgrund von Ausbildung,<br />

Studium und Arbeit unter der Woche<br />

nicht im <strong>Landkreis</strong> weilen und somit die<br />

Präsenzlehrgänge nicht besuchen können.<br />

Zum Schluss wandte sich Groß noch mit<br />

einem Appell an die anwesenden Kommandanten<br />

und deren Stellvertreter, sich<br />

auch in der <strong>Landkreis</strong>ausbildung zu beteiligen.<br />

Nach der Fragerunde – bei der die Kommandanten<br />

das Wort hatten – beendete<br />

KBR Satzinger die Dienstversammlung der<br />

Kommandanten. Für den Herbst 2022 ist<br />

eine weitere Versammlung geplant, bei der<br />

unter anderem die ausgeschiedenen Kommandanten<br />

und Kreisbrandmeister der<br />

vergangenen beiden Jahre verabschiedet<br />

werden.<br />

Neuwahlen im Kreisfeuerwehrverband<br />

WESTHEIM – Im Anschluss an die<br />

Dienstversammlung der Kommandanten<br />

fand die Versammlung des Kreisfeuerwehrverbands<br />

<strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong><br />

statt. Der frisch ernannte Ehrenkreisbrandrat<br />

und 1. Vorsitzende des KFV<br />

begrüßte die anwesenden Mitgliedswehren<br />

und Einzelmitglieder. In einem kurzen<br />

Rückblick ging er auf seine 18-jährige<br />

Vorstandstätigkeit ein. So konnte die Mitgliederzahl<br />

im KFV von 15 Wehren im Jahr<br />

2002 auf 109 Wehren im Jahr 2022 gesteigert<br />

werden. Corona-bedingt litt auch die<br />

Verbandsarbeit in den vergangenen beiden<br />

Jahren. Mit Dank an seine Vorstandschaft<br />

für die geleistete Arbeit in den letzten 18<br />

Jahren beendete Kastner seinen Bericht.<br />

Schriftführer Gerhard Gulden verlas das<br />

Protokoll der letzten Verbandsversammlung<br />

vom November 2019. Kassier Peter<br />

Kränzlein gab den anwesenden Mitgliedern<br />

einen Bericht zum Kassenstand aus<br />

den Jahren 2020 und 2021. Die anschließende<br />

Entlastung der Vorstandschaft fiel<br />

einstimmig aus.<br />

Im Anschluss standen die Neuwahlen<br />

auf dem Programm. Der Wahlausschuss,<br />

geführt von Stadtbrandinspektor Klaus<br />

Knaupp, konnte nach insgesamt 6 schrift-<br />

NEUE VORSTANDSCHAFT GEWÄHLT<br />

lichen Wahlgängen das folgende Ergebnis<br />

präsentieren:<br />

1. Vorsitzender: KBR Volker Satzinger<br />

2. Vorsitzender: KBI Sebastian Schröder<br />

Schriftführer: KBM Matthias Geck<br />

Kassier: KBM Erich Herzner<br />

Beisitzer: KBM Volker Reichart und<br />

KBM Matthias Endres<br />

Kassenprüfer: Georg Morgott und<br />

Werner Mossner<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

17


AUSBILDUNG<br />

Atemschutz<br />

PLEINFELD – An zwei Wochenenden im November 2021 haben<br />

13 Feuerwehrmänner und 2 Feuerwehrfrauen die Ausbildung<br />

zum Atemschutzgeräteträger absolviert. Neben der theoretischen<br />

Ausbildung stand die praktische Ausbildung im Vordergrund. Die<br />

Teilnehmer kamen von den Feuerwehren ABC-Zug <strong>Landkreis</strong>,<br />

Ellingen, Nennslingen, Neuenmuhr, Wald und <strong>Weißenburg</strong>. Alle<br />

Teilnehmer haben den Lehrgang bestanden und stehen ihren Feuerwehren<br />

ab sofort als Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.<br />

Führerschein<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

Um die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren und anderen<br />

Hilfsorganisationen aufrechtzuerhalten, hat der Deutsche<br />

Bundestag im Jahr 2009 mit Zustimmung des Bundesrats ein Gesetz<br />

verabschiedet, das es den Mitgliedern der Feuerwehren ermöglicht,<br />

Einsatzfahrzeuge bis zu einer zulässigen Gesamtmasse<br />

von 7,5 t auf Grundlage einer spezifischen Ausbildung und Prü-<br />

fung zu führen. Die Mitglieder müssen seit mindestens 2 Jahren<br />

im Besitz der Führerscheinklasse B sein. Ausbildung und Prüfung<br />

werden durch den zuständigen Ausbilder der Kreisbrandinspektion<br />

koordiniert. Im Jahr 2021 konnten 13 Feuerwehrfrauen und<br />

–männer die Ausbildung zum Feuerwehrführerschein für Einsatzfahrzeuge<br />

bis 4,75 t bzw. 7,5 t mit Erfolg abschließen.<br />

Wir bedanken uns bei allen Inserenten,<br />

die mit ihrer Unterstützung im<br />

Wesentlichen zur Herstellung des neuen<br />

Feuerwehrmagazins beigetragen haben.<br />

Bitte berücksichtigen Sie diese Firmen bei<br />

Ihren Einkäufen und Unternehmungen.<br />

KREISBRANDINSPEKTION<br />

WEISSENBURG-GUNZENHAUSEN<br />

18


Jugendfeuerw<br />

AUSBILDUNG<br />

2 Lehrgänge „Maschinist für Tragkraftspritzen<br />

und Löschfahrzeuge“<br />

TREUCHTLINGEN – Insgesamt 27 neue Maschinisten haben<br />

die beiden Lehrgänge „Maschinist für Tragkraftspritzen und<br />

Löschfahrzeuge“ im März und April in Treuchtlingen durchlaufen.<br />

Nachdem Corona-bedingt die letzten beiden Jahre keine Lehrgänge<br />

stattfinden konnten, ist es um so erfreulicher, dass im März<br />

bzw. April wieder zwei Lehrgänge durchgeführt wurden. Der Lehrgangsbetrieb<br />

im <strong>Landkreis</strong> läuft wieder auf Hochtouren!<br />

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Jugendarbeit unter Corona<br />

brot-fuer-die-welt.de/selbsthilfe<br />

Von der Entscheidung im Frühjahr 2020, außer dem Einsatzdienst<br />

alle Ausbildungs- und Übungsveranstaltungen zu unterlassen,<br />

wurde auch die Arbeit innerhalb der Feuerwehr-Jugendgruppen<br />

stark geprägt. Vor allem zu Beginn des landesweiten „Lockdown“<br />

mussten alle Jugendübungen und sonstigen Termine abgesagt<br />

werden, wodurch das Leben innerhalb der Jugendfeuerwehr vorerst<br />

einmal stillstand.<br />

Während dieser Phase meldeten viele Jugendgruppen folgende<br />

Situation zurück: Bei einem Teil der Jugendlichen stieg das Interesse<br />

Die am Teilnehmer Feuerwehrdienst haben allesamt stark den an - aus wohl 5 Theorieabenden auch aufgrund und der<br />

Sehnsucht 2 Praxis-Samstagen nach alltäglichen bestehenden Gewohnheiten Lehrgang mit Erfolg sowie abgeschlossen.<br />

KBM Andreas vom krisenbedingt Berger konnte eintönigen allen Teilnehmern Tagesablauf zur ohne bestan-<br />

An-<br />

einer Abwechslunwesenheidenen<br />

Prüfung in der gratulieren. Schule oder Teilnehmende sonstigen Freizeitaktivitäten. Feuerwehren: Reuth Bei<br />

den am Wald, Jugendübungen <strong>Gunzenhausen</strong>, hätten Ober-/Unterwurmach, so zumindest ein paar wenige Stirn, Langenaltheim,<br />

Pappenheim, gepflegt werden Ellingen, können. Muhr Die am Jugendwarte See, Nennslingen, mussten Hei-<br />

da-<br />

soziale<br />

Kontakte<br />

her denheim, zügig Reuth nach Möglichkeiten unter Neuhaus, suchen, Gräfensteinberg. um die gebotene Distanz in<br />

irgendeiner Form zu überwinden und Angebote für die Jugendlichen<br />

zur Verfügung zu stellen, damit weiterhin für das Thema<br />

Feuerwehr die Motivation aufrecht erhalten und so der Feuerwehrnachwuchs<br />

ARBEITSSCHUTZ auch | zukünftig BERUFSKLEIDUNG an das Ehrenamt | VEREINSSPORT<br />

gebunden werden<br />

kann. Nach den anfänglichen Unterbrechungen des Miteinander<br />

durch den<br />

TEXTILVEREDELUNG|<br />

Ausfall der Vor-Ort-Veranstaltungen<br />

STICKEREI<br />

zeigte sich<br />

in einigen Ihr Gruppen Fachgeschäft bereits für relativ Berufskleidung, früh ein großes Arbeitsschutz Engagement für<br />

die Gestaltung der Jugendarbeit und Vereinssportartikel unter den neuen Rahmenbedingungen.<br />

Generell wurden aufgrund der Kontaktbeschränkungen<br />

die Zusammenkünfte in den digitalen Raum verlegt Öffnungszeiten: und dort verschiedene<br />

Themen CHWIMMER<br />

den Jugendlichen nähergebracht. Montag-Freitag Dabei nutzten<br />

die Jugendwarte ARBEITSSCHUTZ<br />

die gängigen Tools zur Kommunikation 8:30-18.00 Uhr sowie<br />

zur Organisation von Besprechungen oder gestalteten Fragebögen<br />

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Bei einer digitalen Jugendübung wurden beispielsweise die Inhalte<br />

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oder nach<br />

des Wissenstest vermittelt und hierfür auf die Präsentationen<br />

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Vereinbarung<br />

und Medien der „Feuerwehr-Lernbar“ der bayerischen Feuerwehrschulen<br />

zurückgegriffen. Andere Jugendwarte führten diverse<br />

Umfragen durch und bereiteten mit den anonymen Rückmeldungen<br />

die Schwerpunktthemen der nächsten Übungen vor.<br />

Insgesamt gesehen bringt der Einsatz der „Neuen Medien“ aber<br />

Erste Hilfe. Selbsthilfe.<br />

auch große Herausforderungen mit sich. Vom Grundsatz her sind<br />

die Ausbildungs- und Übungsveranstaltungen der Feuerwehrjugend<br />

au<br />

tuellen T<br />

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Kamerad<br />

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Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

IM<br />

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19


AUSBILDUNG<br />

Modulare Truppausbildung (MTA)<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

Auch im zweiten Corona-Jahr war alles anders. Aufgrund steigender<br />

Inzidenzen mussten Lehrgänge teils mehrmals verschoben<br />

bzw. abgesagt werden. Nichtsdestotrotz hat es der KBM Ausbildung<br />

Uwe Groß zusammen mit<br />

seinem Ausbilderteam geschafft,<br />

insgesamt 191 Teilnehmern die<br />

Grundlagen im Feuerwehrhandwerk<br />

näherzubringen. So wurden im zweiten<br />

Halbjahr 2021 und im ersten<br />

Halbjahr 2022 insgesamt 7 Lehrgänge<br />

in Präsenz angeboten. Die Lehrgangsorte<br />

waren Haundorf, Pfraunfeld,<br />

Pappenheim und Frickenfelden.<br />

MTA 1 – online<br />

Eine Prämiere im <strong>Landkreis</strong>: Ein<br />

Online-Pilotlehrgang wurde gestartet.<br />

Am Mittwoch, 10. November 2021 fand zum ersten Mal in der<br />

langen Historie der <strong>Landkreis</strong>ausbildungen ein MTA Basismodul 1<br />

Lehrgang im Online-Format statt.<br />

Der für die Ausbildung im <strong>Landkreis</strong> zuständige Kreisbrandmeister<br />

Uwe Groß konnte zum Start des Pilotlehrgangs 29 Teilnehmer<br />

begrüßen. In insgesamt 8 Online-Sitzungen lernen die Lehrgangsteilnehmer<br />

die „Basics“ für ihren Dienst in der Feuerwehr.<br />

Rechtsgrundlagen, Rechte und Pflichten eines Feuerwehrdienstleistenden,<br />

Brennen und Löschen, Fahrzeugkunde, persönliche<br />

Schutzausrüstung, Verhalten in der Öffentlichkeit, Grundlagen<br />

THL, Grundlagen Digitalfunk, Löschwasserversorgung stehen auf<br />

dem Stundenplan.<br />

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Nicht nur die Corona-Pandemie hat die Überlegungen nach Online-Lehrgängen<br />

befeuert, vielmehr sollen auch Teilnehmer die<br />

Chance auf eine <strong>Landkreis</strong>ausbildung erhalten, die die Präsenztermine<br />

unter der Woche aufgrund von<br />

Arbeit, Studium und Co. nicht wahrnehmen<br />

können.<br />

Mit diesem Lehrgang sollen Erfahrungen<br />

gesammelt werden; das<br />

Online-Lehrgangsangebot soll zukünftig<br />

ein fester Baustein neben<br />

den bekannten und bewährten Präsenzlehrgängen<br />

sein.<br />

MTA 2<br />

Unter ebenso schweren Bedingungen<br />

startete KBM Funk, Matthias<br />

Reichentaler, zusammen mit seinem Ausbilderteam in die Digitalfunkausbildung.<br />

164 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlernten<br />

an insgesamt 6 Lehrgängen die Grundlagen im Digitalfunk und<br />

konnten sich über die bestandene Prüfung freuen.<br />

MTA5<br />

75 Teilnehmer an 3 Lehrgängen, so lautet das Fazit für den Abschlusslehrgang<br />

MTA 5 im zweiten Halbjahr 2020 und ersten Halbjahr<br />

2022. Nach bestandener Prüfung ist die Grundausbildung im<br />

<strong>Landkreis</strong> abgeschlossen und den Kameraden steht die Tür für<br />

Lehrgänge an den Staatlichen Feuerwehrschulen (z. B. Gruppenführer)<br />

oder weiterführende Lehrgängen auf <strong>Landkreis</strong>ebene<br />

(Atemschutz, Maschinist) offen.<br />

gestickte Aufnäher<br />

Vereinswappen<br />

Namenschilder<br />

Diensthemden<br />

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20


AUSBILDUNG<br />

Schaumtrainer<br />

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Nach einer längeren, Corona-bedingten Pause konnte im Frühjahr<br />

2022 der erste reguläre Lehrgang Schaumtrainer durchgeführt<br />

werden. Den Lehrgangsteilnehmern wurden zunächst im<br />

theoretischen Teil die Grundlagen von Schaummitteln und deren<br />

Wirkweise nähergebracht, bevor in der Übungseinheit das Bekämpfen<br />

von Flüssigkeitsbränden mit verschiedenen Applikationsarten<br />

geübt wurde.<br />

Vor allem das Verhalten von Löschschaum sowie Vor- und Nachteile<br />

verschiedener Löschtechniken wurden herausgearbeitet.<br />

Aktuell sind bei den Lehrgängen im Herbst noch Kapazitäten verfügbar.<br />

Im nächsten Jahr werden ebenfalls wieder je 2 Lehrgänge<br />

im Frühling und im Herbst mit bis zu 20 Teilnehmern stattfinden.<br />

Teilnehmende Wehren: Suffersheim, Burgsalach, Muhr am See,<br />

Heidenheim, Dornhausen, Pappenheim.<br />

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Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

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21


AKTUELLES<br />

Die Spezialisten bei Gefahrstoffen<br />

Der ABC-Zug des <strong>Landkreis</strong>es <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong><br />

ist eine spezialisierte<br />

Einheit der Kreisbrandinspektion, die bei<br />

Unglücksfällen mit atomaren, biologischen<br />

und chemischen Gefahrstoffen zum Einsatz<br />

kommt. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte<br />

mit Sonderausbildung sind Mitglieder der<br />

Freiwilligen Feuerwehren des <strong>Landkreis</strong>es<br />

<strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong>. Sie engagieren<br />

sich neben ihrem normalen Dienst in<br />

den Ortswehren zusätzlich im ABC-Zug.<br />

WIR STELLEN DEN ABC-ZUG VOR<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

Die Aufgaben des ABC-Zugs sind sehr<br />

umfassend und vielfältig. Dazu zählen unter<br />

anderem die Dekontamination (das<br />

Entfernen von Verunreinigungen mit Gefahrstoffen),<br />

das Bereitstellen einer Atemschutzsammelstelle,<br />

die Fahrzeug- und Gerätedesinfektion<br />

z. B. im Tierseuchenfall,<br />

die Treibstofflogistik sowie Messungen im<br />

atomaren, biologischen und chemischen<br />

Bereich. Auch Notdächer und gefüllte<br />

Sandsäcke für Unwetterlagen werden<br />

vorgehalten. Diese Bereiche werden mit 4<br />

Fahrzeugen und einem Lichtmastanhänger<br />

abgedeckt. Die Unterkunft des ABC-Zugs<br />

ist zentral im <strong>Landkreis</strong> gelegen und befindet<br />

sich im Gewerbepark in <strong>Weißenburg</strong>.<br />

Zur Fahrzeugausstattung der Einheit gehören<br />

unter anderem ein Gerätewagen<br />

Dekon P (Dekontamination von Personen)<br />

und ein Versorgungs-Lkw. Auf den beiden<br />

Fahrzeugen sind vor allem Schnelleinsatzzelte<br />

mit Duschmöglichkeit zur Dekontamination<br />

von Personen (gehfähig) und ein<br />

Rollsystem für liegend Verletzte verlastet.<br />

Dadurch, dass beide Fahrzeuge mit einer<br />

Ladebordwand ausgestattet sind, können<br />

damit auch Hilfs- und Versorgungsfahrten<br />

durchgeführt werden, wie z. B. der<br />

Transport von Treibstoff, mit einer mobilen<br />

Tankanlage oder Notdächer. Des Weiteren<br />

ist ein Löschgruppenfahrzeug „A/D“ Teil<br />

der Fahrzeugausstattung. Dieses ist speziell<br />

für unsere Aufgabenbereiche umgebaut<br />

worden. „A“ steht dabei für Atemschutzbereitstellung<br />

und „D“ für Dekontamination.<br />

Atemschutzgeräte, Atemluftflaschen und<br />

Masken für die Atemschutzsammelstelle<br />

gehören ebenso zu dessen Ausstattung<br />

wie eine „Einmannduschkabine“, die zur<br />

schnellen Reinigung von Einsatzkräften<br />

am Wassertank des Fahrzeugs angeschlossen<br />

werden kann. Zu guter Letzt ist unser<br />

neuestes Fahrzeug, der Gerätewagen Messtechnik,<br />

aufzuzählen. Dieser verfügt über<br />

eine umfassende Messausstattung zur<br />

Detektion von Gefahrstoffen. Für den atomaren/radiologischen<br />

Bereich (A) sind im<br />

Fahrzeug ein Neutronenmessgerät, Messgeräte<br />

zur Feststellung der Dosisleistung<br />

von Alpha-, Beta- und Gammastrahlung<br />

sowie zur Dosisleistungswarnung vorhanden.<br />

Im chemischen Bereich (C) ist ein Photoionisationsdetektor<br />

und Mehrgasmessgeräte<br />

zur Messung verschiedener Gase<br />

verlastet. Die A- und C- Messgeräte sind<br />

in einem Messcontainer eingebaut. Die<br />

Geräte können so entweder über die Außenluftsonden<br />

am Fahrzeug angeschlossen<br />

werden, was Messfahrten ermöglicht,<br />

oder vom Container entnommen werden,<br />

wenn ein Messtrupp außerhalb des Fahrzeugs<br />

arbeitet. Neben Nachschlagewerken<br />

in Papierform gehört auch ein Laptop zur<br />

Ausrüstung. Ebenso ist natürlich WLAN<br />

für Online-Suchen und den elektronischen<br />

Schriftverkehr vorhanden. Zudem befinden<br />

sich im Fahrzeug eine Wettermessstation<br />

zur Feststellung der Windrichtung und<br />

zur Erstellung einer Wetterkarte sowie<br />

eine LED-Flächenleuchte zum Ausleuchten<br />

des Fahrzeugumfelds. Diese Geräte<br />

können an einem pneumatisch ausfahrbaren<br />

Fahrzeugmast montiert werden. Auch<br />

sind im Fahrzeug zwei Atemschutzsitze<br />

verbaut, die ein schnelles Rüsten, z. B. eines<br />

Messtrupps, mit Atemschutzgeräten<br />

ermöglichen. Außerdem gehört zur Beladung<br />

ein Stromerzeuger mit 2,2 kW, zum<br />

autarken Betrieb des Fahrzeugs.<br />

Etwa 25 engagierte Mitglieder sorgen<br />

dafür, dass der ABC-Zug seine vielfältigen<br />

Aufgaben bewältigen kann. Die Tatsache,<br />

dass sie alle unentgeltlich und in ihrer Freizeit<br />

noch zusätzlich zum Dienst in ihrer<br />

Ortsfeuerwehr für die Kreisbrandinspektion<br />

tätig sind, ist in der Öffentlichkeit nur<br />

wenig bekannt. Der ABC-Zug ist deshalb<br />

auch immer auf der Suche nach weiteren<br />

motivierten Leuten, die sich ehrenamtlich<br />

in einem dieser Bereiche einbringen<br />

wollen. Neben der einmal im Monat stattfindenden<br />

Übung/Ausbildung wird meist<br />

vierteljährlich ein Arbeitsdienst durchgeführt<br />

und einmal im Monat bildet sich auch<br />

die Führung der Einheit weiter. Die passive<br />

Unterstützung über den Förderverein<br />

des ABC-Zugs ist ebenso möglich. Unter<br />

www.abc-wug.de entsteht im Moment eine<br />

aktuelle Homepage, die noch genauere Informationen<br />

zu den einzelnen Bereichen<br />

bietet. Der Kreisbrandmeister Gefahrgut,<br />

Stanislav Marzynkevitsch, ist 1. Zugführer<br />

und Marco Ruggero sein Stellvertreter.<br />

Weitere Fragen rund um den ABC-Zug<br />

können gerne an abc@Kreisbrandinspektion-wug.de<br />

gerichtet werden.<br />

22


AKTUELLES<br />

Besondere Ausbildungsmöglichkeit<br />

AUSBILDUNGSZUG GEFAHRGUT DER DB NETZ AG MACHT HALT IN TREUCHTLINGEN<br />

Am 13.04.2022 machte der Ausbildungszug<br />

Gefahrgut im Bahnhof von Treuchtlingen<br />

an einem Abstellgleis halt, das ausreichend<br />

Platz für Übungszwecke bot. Somit<br />

wurden keine Einschränkungen für den<br />

Bahnverkehr verursacht. Der Ausbildungszug<br />

besteht aus insgesamt vier Waggons:<br />

einem, in dem die Technik und das Unterrichtsmaterial<br />

untergebracht sind, einem<br />

Personenwagen, in dem der theoretische<br />

Unterricht stattfindet, einem begehbaren<br />

Kesselwagen, an dem verschiedene Anschlüsse,<br />

Armaturen, Kennzeichnungen<br />

und Erklärungen angebracht sind, sowie<br />

einem Kesselwagen zur Leckagen-Abdichtung.<br />

Dieser Zug ist der einzige seiner Art<br />

in Deutschland. Für keinen anderen Verkehrsträger,<br />

sei es für Straße oder Wasserstraße,<br />

bietet der entsprechende Infrastrukturbetreiber<br />

ein solches Schulungsangebot<br />

an. Der Ausbildungszug Gefahrgut<br />

unterstützt die Ausbildung und Schulung<br />

von Feuerwehren, in deren Einsatzbereich<br />

Bahnstrecken liegen. Der Zug wird<br />

den Feuerwehren kostenfrei zur Verfügung<br />

gestellt.<br />

Die Weiterbildung gliedert sich in drei<br />

Teile. Zunächst wird mit einer theoretischen<br />

Unterweisung begonnen. Hier wird<br />

beispielsweise das Wissen über Gefahrgutklassen<br />

und ihre Kennzeichnung am Kesselwagen<br />

aufgefrischt. Anschließend wird<br />

am Unterrichtswagen der Aufbau eines<br />

Kesselwagens erklärt. Dieser Ausbildungskesselwagen<br />

ist eine Spezialanfertigung<br />

aus drei verschiedenen Kesselwagentypen.<br />

Hier sind insgesamt 65 verschiedene<br />

Armaturen und Sicherheitsventile verbaut.<br />

Beim dritten Teil der Ausbildung wird es<br />

dann praktisch: Ein eigens vorbereiteter<br />

Kesselwagen weist neun verschiedene<br />

Leckagen (Löcher oder Risse) auf und<br />

durch diese Austrittsstellen fließt Wasser.<br />

Die Feuerwehrleute können nun in voller<br />

Ausrüstung trainieren, mit welcher Technik<br />

die jeweilige Leckage verschlossen werden<br />

kann. Leckagen an Kesselwagen sind glücklicherweise<br />

äußerst selten. Deshalb ist es<br />

umso wichtiger, einen solchen Einsatz tatsächlich<br />

einmal zu simulieren.<br />

Die Deutsche Bahn unterstützt im Rahmen<br />

des Notfallmanagements die Schulung<br />

von Feuerwehrkräften. An dieser Schulung<br />

nahmen Kameraden der Feuerwehren<br />

<strong>Gunzenhausen</strong>, <strong>Weißenburg</strong>, Pleinfeld,<br />

Treuchtlingen und der ABC-Zug des <strong>Landkreis</strong>es<br />

<strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> teil.<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

23


..<br />

EINSÄTZE IM LANDKREIS<br />

WEISSENBURG-GUNZENHAUSEN<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

Die Feuerwehren <strong>Weißenburg</strong><br />

und Dettenheim wurden zu einem<br />

Verkehrsunfall auf die 3-spurige B2 bei Dettenheim alarmiert. Vor Ort wurde festgestellt, dass<br />

eine Person im Fahrzeug eingeklemmt war. Diese wurde mittels Crashrettung aus dem Fahrzeug<br />

befreit. Wie aus der Presse bzw. den Medien zu entnehmen, verstarben drei Personen<br />

infolge des Unfalls. Zwei Personen wurden mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst<br />

versorgt und per Rettungshubschrauber in Kliniken gebracht. Ein weiteres Fahrzeug wich in<br />

den Straßengraben aus, war jedoch nicht weiter betroffen.<br />

24


Verkehrsunfall - Person einge-<br />

klemmt – Folgeeinsatz: Brand Balkon<br />

Auf der Bundesstraße 2 - Abfahrt Niederhofener<br />

Straße - ereignete sich ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten<br />

Fahrzeugen. Eine Person war im Fahrzeug eingeklemmt.<br />

Die beiden Fahrzeuge standen bei Eintreffen<br />

der Feuerwehr aneinander, sodass die verklemmte<br />

Türe nicht zugänglich war.<br />

Mittels der Seilwinde des Rüstwagens wurde das<br />

leere Fahrzeug zur Seite gezogen. Um die eingeklemmte<br />

Person zu befreien, wurde das Dach und beide vorderen<br />

Türen mit schwerem Gerät entfernt. Die verletzten<br />

Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt.<br />

Zu einem Verkehrsunfall auf der B13 in den Serpentinen auf<br />

Höhe Laubenthal wurden die Feuerwehren aus Suffersheim,<br />

<strong>Weißenburg</strong> und Pappenheim gerufen.<br />

Dort prallte ein Pkw gegen einen Lkw. Aufgrund der Wucht<br />

des Aufpralls wurde der Pkw zurückgeschleudert und prallte<br />

mit dem Heck gegen einen Baum. Beim Eintreffen der Feuerwehren<br />

war der Fahrer des Pkws in seinem Wagen eingeklemmt<br />

und musste von der Feuerwehr <strong>Weißenburg</strong> mit<br />

schwerem Gerät aus seinem Fahrzeug befreit werden.<br />

Mit schweren Verletzungen wurde er anschließend mit<br />

dem Rettungshubschrauber in<br />

ein Krankenhaus verbracht. Der Fahrer des Lkws wurde leicht<br />

verletzt mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.<br />

Die Feuerwehren aus Suffersheim und Pappenheim sicherten<br />

die Unfallstelle und leiteten den Verkehr um. Nach rund zwei<br />

Stunden konnte die Bundesstraße wieder für den Verkehr freigegeben<br />

werden.<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

25


NEUANSCHAFFUNGEN<br />

FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />

REUTH UNTER NEUHAUS<br />

Neuer gebrauchter MTW<br />

„Neuer“ gebrauchter MTW für die Feuerwehr<br />

Reuth unter Neuhaus. Der aus<br />

Vereinsmitteln beschaffte Mannschaftstransportwagen<br />

(MTW) war vorher beim<br />

ABC-Zug des <strong>Landkreis</strong>es im Dienst. Das<br />

Fahrzeug führt neben einem Standrohr für<br />

den Erstangriff weitere Beladung zum Beseitigen<br />

von Ölspuren und ersten Maßnahmen<br />

bei Verkehrsunfällen mit. Besonders<br />

bei Einsätzen im Straßenverkehr ist die FF<br />

Reuth unter Neuhaus zukünftig durch das<br />

Blaulicht besser abgesichert.<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />

ELLINGEN<br />

Neue Tragkraftspritze und Schutzanzüge<br />

Seit Kurzem nennt die Freiwillige Feuerwehr<br />

Ellingen eine neuen Tragkraftspritze<br />

TS 10/1 ihr Eigen, das eine 26 Jahre alte, reparaturanfällige<br />

TS 8/1 ersetzt und eingeschoben<br />

in einem TLF 8 transportiert wird.<br />

Ihre Einsatzfähigkeit stellte die TS 10/1<br />

jüngst beim Brand einer Ellinger Gärtnerei<br />

eindrucksvoll unter Beweis. Zudem erwarten<br />

die Floriansjünger in nächster Zeit die<br />

Lieferung neuer Schutzanzüge. Die bisher<br />

verwendeten Schutzanzüge Bayern 2000<br />

waren in die Jahre gekommen und verschlissen.<br />

Nachdem die Produkte verschiedener<br />

Hersteller getestet waren, entschieden<br />

sich die Wehren Ellingen, Massenbach<br />

und Stopfenheim aufgrund der Funktionalität<br />

und Passform für die Schutzanzüge der<br />

Fa. Bristol. Massenbach und Stopfenheim<br />

erhalten die Schutzanzüge in der THL-Version,<br />

während für Ellingen als Stützpunktfeuerwehr<br />

mit schwerem Atemschutz die<br />

Schutzanzüge in Auftrag gegeben wurden.<br />

Nachdem bereits im Vorjahr für alle Wehren<br />

neue Feuerwehrhelme der Fa. Bullard<br />

beschafft wurden, ist damit wieder für längere<br />

Zeit die persönliche Schutzausrüstung<br />

der Feuerwehrdienstleistenden auf hohem<br />

Niveau sichergestellt. Der Dank der Wehren<br />

gilt der Stadt Ellingen, die die nicht unerheblichen<br />

Mittel für jene Beschaffungen<br />

bereitgestellt hatte.<br />

FREIWILLIGE FEUERWEHR<br />

GNOTZHEIM<br />

Neues Gerätehaus<br />

Die FF Gnotzheim konnte im Juli 2022<br />

ihr neues Gerätehaus einweihen. Das ehemalige<br />

Bankgebäude mit Warenlager wurde<br />

in rund 5500 ehrenamtlich geleisteten<br />

Arbeitsstunden zum modernen Gerätehaus<br />

mit zwei Stellplätzen und Schulungsraum<br />

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26


AKTUELLES<br />

Feuerwehr <strong>Weißenburg</strong> unterstützt<br />

Hilfstransport des LFV Bayern<br />

EHEMALIGER PAPPENHEIMER LEITER LEISTET NUN WERTVOLLE DIENSTE IN DER UKRAINE<br />

Dem Spendenaufruf des Landesfeuerwehrverbandes<br />

Bayern vom 4. März<br />

2022 sind bisher über 200 überwiegend<br />

Freiwillige Feuerwehren, aber auch<br />

Werks- und Betriebsfeuerwehren, sowie<br />

Firmen, Städte und Gemeinden gefolgt,<br />

um die Feuerwehren in der Ukraine mit<br />

Feuerwehrausrüstung und Fahrzeugen<br />

zu unterstützen. Die Spenden wurden<br />

an zwei Sammelstellen in Nord- und Südbayern<br />

angeliefert, wo sie für den Weitertransport<br />

kommissioniert wurden.<br />

Die Fahrzeuge werden in Lauf a. d.<br />

Pegnitz und Unterföhring beladen. Beim<br />

Großteil der Transportfahrzeuge handelt<br />

es sich um vom Freistaat beschaffte<br />

und bei verschiedenen Feuerwehren in<br />

Bayern stationierte Versorgungs-LKWs.<br />

Auch die <strong>Weißenburg</strong>er Wehr ist mit so<br />

einem Fahrzeug ausgestattet. Am 28.<br />

März erhielt die Feuerwehr <strong>Weißenburg</strong><br />

den Marschbefehl des LFV Bayern zur<br />

Teilnahme an diesem Transport. Zwei Kameraden erklärten sich<br />

bereit das Fahrzeug zu fahren. Zusätzlich wurde von der <strong>Weißenburg</strong>er<br />

Wehr eine Anhängeleiter, die der Wehr 2019 von der Stadt<br />

Pappenheim mit der Auflage übergeben<br />

wurde, sie den ukrainischen Feuerwehrkameraden<br />

in Snjatyn zur Verfügung zu<br />

stellen, mitgenommen. Aufgrund der Corona-Pandemie<br />

konnte diese Leiter seither<br />

nicht von den ukrainischen Kameraden<br />

in <strong>Weißenburg</strong> abgeholt werden.<br />

Zum Transport stellte die Stadt <strong>Weißenburg</strong><br />

einen Lkw-Anhänger des städtischen<br />

Bauhofs zur Verfügung. Die Firma<br />

Nabholz stattete die Leiter dankenswerterweise<br />

noch mit neuen Reifen aus. Neben<br />

dieser Leiter wurden noch 9 weitere<br />

Feuerwehrfahrzeuge von bayerischen<br />

Städten und Gemeinden gespendet.<br />

Der Hilfskonvoi startete am 1. April in<br />

Rohrdorf und kam am 3. April in Rzeszow<br />

an. Am 5. April waren die beiden Kameraden<br />

wieder wohlbehalten in <strong>Weißenburg</strong>.<br />

Hilfe für die Ukraine – Feuerwehr <strong>Weißenburg</strong><br />

Die Feuerwehr <strong>Weißenburg</strong> unterhält schon seit einigen Jahren<br />

freundschaftliche Beziehungen in die Ukraine. Bereits im Jahr<br />

2017 – anlässlich der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen<br />

der Wehr – wurde ein ausgemustertes Tanklöschfahrzeug an Kameraden<br />

in der Ukraine übergeben.<br />

Es folgten gegenseitige Besuche; kurz vor Ausbruch der Corona-Pandemie<br />

konnten die Kameraden aus der Ukraine noch einen<br />

gebrauchten Rüstwagen und eine Lichtgiraffe in ihre Heimat überführen.<br />

Um die Menschen in der Ukraine zu unterstützen, richtete die<br />

FF <strong>Weißenburg</strong> Anfang März eine Sammelstelle für Hilfsgüter im<br />

Gerätehaus ein. Binnen kürzester Zeit wurden mehr als 13 Tonnen<br />

an Hilfsgütern gesammelt, welche durch die Hilfsorganisation<br />

„Hope – We help children“ in die Ukraine transportiert wurden.<br />

<br />

(Text und Bilder FF <strong>Weißenburg</strong>)<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

27


AKTUELLES<br />

KBR a. D. Werner Kastner zum<br />

Ehrenkreisbrandrat ernannt<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

Landrand Manuel Westphal und KBR a. D. bei der Ernennung zum Ehrenkreisbrandrat.<br />

HAUNDORF – Der zum 30. September<br />

2020 ausgeschiedene Kreisbrandrat Werner<br />

Kastner konnte nach fast 2 Jahren Corona-Pause<br />

endlich in einer kleinen Feierstunde<br />

offiziell durch den Landrat Manuel<br />

Westphal in den Ruhestand verabschiedet<br />

werden.<br />

Der Kreisjugendfeuerwehrtag in Haundorf<br />

machte es möglich, KBR a. D. Kastner<br />

in seinem Heimatort im eigens für<br />

den Kreisjugendfeuerwehrtag errichteten<br />

Festzelt zu verabschieden.<br />

Die geladenen Gäste – darunter viele<br />

Weggefährten aus Kastners langer Dienst-<br />

KBR Satzinger und KBR a. D. Kastner bei der Übergabe des Geschenkes der Kreisbrandinspektion.<br />

zeit wie z.B. Alt-Landrat Gerhard Wägemann,<br />

KBI a. D. Seibold und KBI a. D. Becker,<br />

Mitglieder der Kreisbrandinspektion,<br />

Vertreter anderer Blaulichtorganisationen<br />

und Kastners Familie begannen die Feierstunde<br />

mit einem gemeinsamen Abendessen.<br />

Landrat Manuel Westphal ging in seiner<br />

Laudatio auf den feuerwehrtechnischen<br />

Werdegang Kastners ein. Der amtierende<br />

Kreisbrandrat Volker Satzinger überbrachte<br />

die besten Glückwünsche der Kreisbrandinspektion<br />

für den Ruhestand und<br />

bedankte sich für Kastners Wirken. War es<br />

doch Werner Kastner, welcher den damals<br />

25-Jährigen zum Kreisbrandmeister im<br />

Brandkreis 6 ernannte.<br />

Der Vorsitzende des Bezirksfeuerwehrverbandes<br />

Mittelfranken, KBR Holger Heller,<br />

richtete in seinem kurzen Grußwort<br />

den Blick nach vorne auf den jetzt folgenden<br />

„Unruhestand“.<br />

Der technische Oberamtsrat a. D. Günther<br />

Nachtsheim, während seiner aktiven<br />

Zeit zuständig für den Brand und<br />

Katastrophenschutz bei der Regierung<br />

von Mittelfranken, berichtete von einer<br />

28


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Der Vorsitzende des Bezirksfeuerwehrverbandes<br />

Mittelfranken, KBR Holger Heller, bei<br />

seinem Grußwort.<br />

freundschaftlich geprägten Zusammenarbeit<br />

und berichtete von zahlreichen neuen<br />

Feuerwehrgerätehäusern und unzähligen<br />

neuen Fahrzeugen, die in dieser Zusammenarbeit<br />

entstanden. Unvergessen auch<br />

die vielen Lehrfahrten der Führungskräfte<br />

in verschiedenste Ziele in Deutschland und<br />

seinen Nachbarländern.<br />

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Bevor der offizielle Teil des Abends in<br />

den gemütlichen überging, trat Landrat<br />

Manuel Westphal noch einmal ans Rednerpult<br />

und ernannte den sichtlich gerührten<br />

Werner Kastner zum Ehrenkreisbrandrat<br />

des <strong>Landkreis</strong>es <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong>.<br />

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AKTUELLES<br />

ÖEL Einsatz – Stabsarbeit –<br />

Kriegsflüchtlinge Ukraine<br />

Das bayerische Innenministerium hat<br />

den seit 11. November bestehenden Katastrophenfall<br />

am 9. März 2022 auf die<br />

Flüchtlingshilfe für geflüchtete Menschen<br />

aus der Ukraine ausgeweitet. Das Landratsamt<br />

<strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> hat<br />

daraufhin sofort mit der Errichtung einer<br />

Notunterkunft in der Turnhalle der Senefelder-Schule<br />

in Treuchtlingen begonnen.<br />

Diese Notunterkunft steht seit dem 11.<br />

März 2022 zur Verfügung.<br />

Im Laufe des 17. März zeichnete sich ab,<br />

dass eine größere Anzahl an geflüchteten<br />

Menschen aus der ANKER-Einrichtung in<br />

Zirndorf zu erwarten ist. Um den erhöhten<br />

Koordinierungsbedarf gerecht zu werden,<br />

ernannte Landrat Westphal den Kreisbrandrat<br />

Volker Satzinger zum Örtlichen<br />

Einsatzleiter (ÖEL) gem. §6 BayKSG.<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

Nach Rücksprache mit den Kreisbrandinspektoren<br />

ordnete KBR Satzinger in seiner<br />

Funktion als ÖEL die Einrichtung eines<br />

Stabsraums in der Unterkunft der IuK-Einheit<br />

in Aha an und besetzte die Funktionen<br />

wie folgt:<br />

ÖEL – KBR Satzinger<br />

Leiter Stabsraum – KBI Schröder<br />

S1 / S4 – KBM Matthias Endress<br />

(Personal / Versorgung)<br />

S2 / S3 – KBM Herbert Rüger<br />

(Lage / Einsatz)<br />

Unterstützung Stabsraum:<br />

KBM Matthias Reichenthaler + IuK- Einheit<br />

Alle benannten Funktionen fanden sich<br />

im Stabsraum ein und wurden durch KBR<br />

Satzinger in die Lage eingewiesen. Im<br />

Laufe des Abends kamen zwei Busse mit<br />

Menschen aus der Ukraine in Treuchtlingen<br />

an. Ca. 15 Personen klagten über Magen-Darm-Beschwerden,<br />

weswegen der<br />

Rettungsdienst mit einer Vielzahl an Helfern<br />

zur Unterstützung angefordert wurde.<br />

Die FF Treuchtlingen baute im Vorfeld<br />

der Halle ein Zelt und Beleuchtung auf, um<br />

den Wetterschutz bei der Registrierung<br />

der Ankommenden sicherzustellen.<br />

Im Laufe des Freitags galt es die Ausstattung<br />

der Unterkunft in Treuchtlingen zu<br />

komplettieren. Als Einsatzabschnittsleiter<br />

vor Ort wurde KBM Matthias Geck eingeteilt.<br />

Da mit der Ankunft einer Vielzahl an<br />

geflüchteten Menschen gerechnet werden<br />

musste, wurde am Freitag auch mit den<br />

Planungen für die Einrichtung einer zweiten<br />

Notunterkunft begonnen.<br />

Diese sollte in der Brombachhalle in<br />

Pleinfeld errichtet werden. Als Einsatzabschnittsleiter<br />

für diese Unterkunft wurde<br />

KBM Uwe Groß eingesetzt. Die Ernennung<br />

der beiden Fach-KBM zum Einsatzabschnittsleiter<br />

erfolgte durch den ÖEL,<br />

mit dem Hintergrund, die Gebiets-KBM<br />

für das reguläre Einsatzgeschehen nicht zu<br />

blockieren.<br />

Die Feuerwehren Unterasbach und Laubenzedel<br />

begannen am Samstag, 19. März,<br />

damit, Betten und Material aus dem Hilfskrankenhaus<br />

in <strong>Gunzenhausen</strong> bereitzustellen.<br />

Die wurde vom THW nach Pleinfeld<br />

verbracht, wo sich die FF Pleinfeld und<br />

das THW um die Errichtung der zweiten<br />

Notunterkunft kümmerten. Da die Halle in<br />

Treuchtlingen planmäßig im zweiten Halbjahr<br />

2022 abgerissen werden soll, wurde<br />

die Notunterkunft in Treuchtlingen Ende<br />

Mai aufgelöst. Seit Anfang Juni dient die<br />

Unterkunft in Pleinfeld nun als erste Anlaufstelle.<br />

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Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 27 // Ausgabe 2022


..<br />

EINSÄTZE IM LANDKREIS<br />

WEISSENBURG-GUNZENHAUSEN<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

Am letzten Morgen des Jahres<br />

2021 wurde die Feuerwehr Pleinfeld<br />

zusammen mit den Kameraden der Feuerwehren Theilenhofen,<br />

Thannhausen und Frickenfelden auf die WUG 2 zwischen<br />

Thannhausen und Theilenhofen alarmiert. Vor Ort soll<br />

sich ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person ereignet<br />

haben. Durch die ersteintreffenden Kräfte aus Thannhausen<br />

wurde diese Lage bestätigt. Ein Pkw lag auf dem Dach, der<br />

Die Feuerwehren wurden am Nachmittag<br />

des 10. März 2022 zu einem Brand in einer Gärtnerei<br />

nach Ellingen alarmiert. Schon bei der Anfahrt war eine dunkle<br />

Rauchwolke über der Einsatzstelle sichtbar. Es brannte eine<br />

Lagerhalle einer Gärtnerei, die Flammen drohten auf angrenzende<br />

Gewächshäuser überzugreifen. Neben dem Wasser<br />

Fahrer war schwer eingeklemmt.<br />

Die Einsatzkräfte aus Pleinfeld haben beim Eintreffen eine Sofortrettung<br />

mittels schwerem technischen Gerät eingeleitet<br />

und konnten den Fahrer nach wenigen Minuten aus dem Fahrzeug<br />

befreien. Leider kam für den Fahrer jede Hilfe zu spät. Er<br />

verstarb noch an der Unfallstelle. Die Feuerwehren Thannhausen<br />

und Theilenhofen übernahmen die Aufräum- und Ausleuchtarbeiten<br />

während der Unfallaufnahme.<br />

aus den Fahrzeugtanks konnten<br />

die Feuerwehren Ellingen und<br />

<strong>Weißenburg</strong> auf einen Wasserspeicher der Gärtnerei für den<br />

Erstangriff zurückgreifen. Eine zusätzliche Wasserversorgung<br />

über eine lange Schlauchstrecke sicherte das benötigte Löschwasser<br />

ab.<br />

32


BRAND – Am Donnerstag,<br />

28. Oktober<br />

2021, gegen 0.30 wurde<br />

ein Nebengebäude<br />

im Haundorfer Ortsteil<br />

Brand ein Raub der Flammen.<br />

Ein aufmerksamer<br />

Zeuge entdeckte das Feuer<br />

und setzte einen Notruf<br />

ab. Bei Eintreffen der<br />

alarmierten Feuerwehren<br />

stand das Nebengebäude<br />

bereits in Vollbrand und der<br />

Brand drohte auf das Hauptgebäude<br />

überzugreifen. Zu<br />

diesem Zeitpunkt galt der Grundstücksbesitzer als vermisst.<br />

Durch den schnellen und koordinierten Einsatz der<br />

Feuerwehren unter Einsatzleiter Markus Heid (Kommandant<br />

FF Gräfensteinberg) konnte ein Übergreifen auf das<br />

Hauptgebäude verhindert werden.<br />

Die Feuerwehren Frickenfelden,<br />

<strong>Gunzenhausen</strong>, Pfofeld und<br />

Langlau wurde nach Frickenfelden<br />

zu einem Brand mit dem Stichwort<br />

„Brand ausgedehnt“ alarmiert.<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

33


Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

..<br />

EINSÄTZE<br />

Aktuelles<br />

IM LANDKREIS<br />

Jahreshauptversammlung des<br />

Kreisfeuerwehrverbandes<br />

WEISSENBURG-GUNZENHAUSEN<br />

Anlässlich der Jahreshauptversammlung<br />

des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) in der<br />

Schulturnhalle in Döckingen blickte Kreisbrandrat<br />

Werner Kastner auf die stetig<br />

wachsende Mitgliederzahl zurück. In den<br />

vergangenen zehn Jahren seiner Vorstandschaft<br />

wuchs die Zahl von 33 auf<br />

nunmehr 109 Feuerwehren des <strong>Landkreis</strong>es<br />

an.<br />

Besonders begrüßte Werner Kastner mit<br />

der Freiwilligen Feuerwehr Langlau-Rehenbühl<br />

die jüngste Mitgliedsfeuerwehr<br />

im Kreisverband. Dabei ist sich der Kreisbrandrat<br />

mit Landratstellvertreter Robert<br />

Westphal über die Wichtigkeit dieses Zusammenschlusses<br />

im KFV einig: „Die Gesellschaft<br />

weiß, welche Leistungen die<br />

Feuerwehren erbringen!“, so Westphal in<br />

seiner Ansprache bei der er auch die<br />

Wertschätzung durch den <strong>Landkreis</strong> zum<br />

Ausdruck brachte. In diesen Dank stimmte<br />

auch Polsingens 1. Bürgermeister<br />

Heinz Meyer lobend ein: „Wenn Hilfe gefordert<br />

ist, seid ihr da!“<br />

Die Nachwuchsgewinnung ist nach wie<br />

vor ein zentrales Thema für die Feuerwehren.<br />

„Nur, wenn die Arbeit auf viele Schultern<br />

verteilt werden kann, sind wir auch in<br />

Zukunft in der Lage, unsere Aufgaben zu<br />

meistern!“, zeigte sich Werner Kastner<br />

überzeugt. In diesem Zusammenhang<br />

hob Robert Westphal die engagierte Jugendarbeit<br />

der Wehren heraus. Der Feuerwehrdienst<br />

ist nach seiner Ansicht eine<br />

nicht hoch genug zu bewertende Freizeitgestaltung:<br />

„Es zahlt sich aus, dass es die<br />

Jugendfeuerwehr gibt, denn die Jugend<br />

ist die Zukunft!“, so der Landratstellvertreter.<br />

Anerkennung sprach er den Feuerwehren<br />

als kultureller Bestandteil im gesellschaftlichen<br />

Leben aus. Die gelebte<br />

Kameradschaft sei ein Vorbild für ein gutes<br />

Miteinander und Gemeinsinn im Zusammenleben.<br />

Einen Wandel im Einsatzspektrum griff<br />

der Kreisbrandrat heraus: „Viele Einsätze<br />

Die Ruhe<br />

nach dem Sturm.<br />

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sind mittlerweile rettungsdienstlich zu sehen“,<br />

so Kastner. Dies sei unter anderem<br />

auch eine Auswirkung des demographischen<br />

Wandels: „Die Leute werden immer<br />

älter und es kommt daher vermehrt zu<br />

häuslichen Notfällen, bei denen die Feuerwehrleute<br />

immer wieder zu zeitkritischen<br />

Türöffnungen oder zur medizinischen Unterstützung<br />

gerufen werden“, wie der Vorsitzende<br />

erklärte. Insgesamt erfordert das<br />

breite Einsatzspektrum durch den technischen<br />

Fortschritt, aber auch durch die gewachsene<br />

Erwartungshaltung in der Bevölkerung,<br />

immer mehr Spezialwissen.<br />

Somit sind neben der passenden Ausrüstung<br />

eine effektive Ausbildung, der Besuch<br />

von Lehrgängen auf <strong>Landkreis</strong>ebene<br />

und an den Staatlichen Feuerwehrschulen,<br />

sowie die Übungen an den Heimatstandorten<br />

enorm wichtig.<br />

Unterstützung erhalten die Feuerwehren<br />

hier vom Landesfeuerwehrverband Bayern<br />

(LFV), der über Sponsoringprogramme<br />

diverse und für die Mitgliedsfeuerwehren<br />

kostenlose Schulungsmöglichkeiten<br />

schafft. Im Jahr 2019 stand den Atemschutzgeräteträgern<br />

für eine Woche lang<br />

der feststoffbefeuerte Brandübungscontainer<br />

des LFV zur Verfügung. Am Standort<br />

<strong>Gunzenhausen</strong> übten die Atemschutzgeräteträger<br />

der Feuerwehren im näheren<br />

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Viele Einsatzkräfte haben diese Nähe<br />

zu einem Brand im Innenangriff noch nicht<br />

erlebt und sammelten damit wertvolle Erfahrung<br />

für den Echteinsatz. Weitere<br />

wichtige Maßnahmen im Rahmen der<br />

Aus- und Fortbildung sind das Fahrsicherheitstraining<br />

mit Einsatzfahrzeugen<br />

und der „Sicherheitsfahrtrainer“, eine Simulationsanlage,<br />

mit der Einsatzfahrten<br />

unter Sonderrechten geübt werden können.<br />

Eine besondere Unterstützung lieferte<br />

die Versicherungskammer Bayern, die<br />

dem KFV insgesamt elf Schwimmsauger<br />

überreichte. Das zugehörige Sponsoring-<br />

Projekt wird von der Versicherungskammer<br />

Bayern im Zeitraum von 2019 bis<br />

2021 bayernweit mit rund 400.000 Euro<br />

finanziert.<br />

In den dem KFV übergeordneten Gremien<br />

gab es einen regen Führungswechsel. Johann<br />

Eitzenberger aus Garmisch-Partenkirchen<br />

wurde bei der Landesverbandsversammlung<br />

in Dingolfing zum neuen<br />

Vorsitzenden des LFV Bayern gewählt.<br />

Auf Bezirksebene leiten künftig Stadtbrandrat<br />

Holger Heller aus Schwabach<br />

und sein Stellvertreter Thomas Müller,<br />

Kreisbrandrat im <strong>Landkreis</strong> Ansbach, die<br />

Geschicke des mittelfränkischen Feuerwehrverbandes.<br />

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7


AKTUELLES<br />

Entwicklung eines neuen Logos als<br />

einheitliches Erscheinungsbild für die<br />

Freiwillige Feuerwehr Treuchtlingen<br />

Warum benötigte die Feuerwehr<br />

Treuchtlingen ein neues Logo?<br />

Die unterschiedlichen bisher verwendeten<br />

Logos sind aus der Zeit gefallen – altmodisch,<br />

zu detailreich, nicht flexibel für<br />

verschiedene Medien einsetzbar.<br />

Heutige Logos sollten schlicht gestaltet<br />

sein, damit sie auf digitalen Geräten und<br />

kleinen Displays von z. B. Smartphones<br />

gut erkennbar sind. Je nach Medium, ob<br />

Print oder Digital, stehen unterschiedliche<br />

Platzverhältnisse (Quer-/Hochformat)<br />

zur Verfügung und müssen Logos mit unterschiedlicher<br />

Komplexität von Hintergründen<br />

zurechtkommen und wirken. Hier<br />

spricht man vom sogenannten „Responsive<br />

Design“.<br />

Wie entstand das neue Logo?<br />

Aus dem Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit<br />

heraus wurde die Aufgabe zur Entwicklung<br />

eines neuen, modernen und einheitlichen<br />

Erscheinungsbilds initiiert und<br />

als halbjähriges Projekt organisiert.<br />

Mit der Ausschreibung einer Abschlussarbeit<br />

im Bereich Medien und Kommunikation<br />

an der Hochschule Ansbach konnte<br />

zur fachlichen Unterstützung eine bereits<br />

erfahrene Studentin als Designerin gewonnen<br />

werden.<br />

In einer ersten Phase der Informationsgewinnung<br />

wurden bestehende Rahmenbedingungen<br />

hinsichtlich der Gestaltung<br />

(z. B. feststehende Farben und Designs)<br />

und Fragen zu Medien, in denen verschiedene<br />

Varianten des Logos zum Einsatz<br />

kommen sollen, geklärt. Für eine erste Annäherung<br />

wurden Anregungen sowohl in-<br />

nerhalb als auch außerhalb des Feuerwehrwesens<br />

allgemein zusammengetragen und<br />

auch speziell in den Kontext zur Feuerwehr<br />

Treuchtlingen gesetzt, um herauszufinden,<br />

wie sich die Treuchtlinger Feuerwehr zukünftig<br />

präsentieren kann.<br />

Die aus den Impulsen abgeleiteten Symbole<br />

und deren Kombination wurden in<br />

der Entwicklungsphase zunächst händisch<br />

skizziert und nach Auswahl der Zielrichtung<br />

in einen digitalen Entwurf übertragen.<br />

Nach weiteren Optimierungsschleifen<br />

wurde eine Reinzeichnung angefertigt,<br />

bei der geometrische Formen und Linienführungen<br />

wiederkehrend Verwendung<br />

fanden. Abschließend wurden aus dem<br />

finalisierten Logo entsprechende responsive<br />

Varianten für helle Hintergründe oder<br />

einfarbige Drucke abgeleitet.<br />

Die neue Wort-Bild-Marke besteht aus<br />

einem stilisierten Fuchs und einer Flamme,<br />

die durch einen Schild als Symbol für<br />

Schutz und Sicherheit umrahmt werden.<br />

Nach einer aktuellen Bürgerbefragung<br />

wird der Fuchs stark mit Treuchtlingen in<br />

Verbindung gebracht. Mit der Flamme wird<br />

der Bezug zur Feuerwehr hergestellt. Der<br />

Schriftzug ist passend plakativ und übernimmt<br />

die Gestaltung des Worts „Treuchtlingen“<br />

aus der ebenfalls neuen Stadtmarke.<br />

Wie fand interne Kommunikation statt<br />

und wie wurden Entscheidungen getroffen?<br />

Flankierend zur Gestaltungsarbeit wurde<br />

die komplette Mannschaft über das<br />

Vorhaben initial unter Bereitstellung eines<br />

Ansprechpartners informiert, zur Projektmitte<br />

und zum –abschluss wurden jeweilige<br />

Ergebnisse vorgestellt. Darüber hinaus<br />

wurden im Designprozess Kommandanten,<br />

Feuerwehrmitglieder und (Fach-)Personen<br />

außerhalb der Feuerwehr miteinbezogen,<br />

um Anklang des Logos zu prüfen und etwaiges<br />

Feedback zu integrieren.<br />

Wo kann man das neue Logo bereits<br />

finden und wie geht es damit weiter?<br />

Zu sehen ist das neue Logo bereits auf<br />

unserer Facebook-Seite und unserem Instagram-Account<br />

sowie auf Briefvorlagen<br />

und Formularen.<br />

Nach und nach soll das Logo Ausrüstungsgegenstände<br />

und das neue Treuchtlinger<br />

Feuerwehrhaus zieren. Beispielsweise<br />

sollen das Logo zukünftig auf den<br />

Rückenschildern der Einsatzjacken abgebildet<br />

und Aufkleber mit dem Logo zur<br />

Kennzeichnung unserer Atemluftflaschen<br />

beschafft werden.<br />

Freiwillige Feuerwehr Treuchtlingen<br />

BENJAMIN DRIESSLEIN<br />

Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit<br />

oeffentlichkeitsarbeit@feuerwehrentreuchtlingen.de<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

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KREISJUGENDFEUERWEHRTAG 2022<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

Ein Wochenende im Zeichen<br />

der Feuerwehr<br />

HAUNDORF – Nach 2 Jahren Corona-bedingter Pause konnte<br />

vom 8. bis 10. Juli 2022 der 31. Kreisjugendfeuerwehrtag des<br />

<strong>Landkreis</strong>es <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> bei bestem Wetter in<br />

Haundorf stattfinden.<br />

Anders als in den Jahren zuvor hatten die Jugendlichen und ihre<br />

Betreuer schon die Möglichkeit am Freitagabend anzureisen und<br />

ihr Lager aufzuschlagen.<br />

Nach der offiziellen Eröffnung am Samstagvormittag durch<br />

Landrat Manuel Westphal und Kreisbrandrat Volker Satzinger<br />

machten sich die insgesamt 31 Jugendgruppen auf den Weg, um<br />

die 12 Spielstationen – organisiert von den Feuerwehren des<br />

Brandkreises 1 – durch Haundorf zu durchlaufen.<br />

Geschwindigkeit, Geschick, Technik und gutes Ratevermögen<br />

waren gefragt. So mussten die Jugendlichen unter anderem verschiedene<br />

Orte des <strong>Landkreis</strong>es auf einer leeren Karte nennen<br />

oder auf der Wippe sitzend Wasser in eine Wanne befördern. Das<br />

Memory mit Feuerwehrgegenständen und die Station, bei der es<br />

die Feuerwehrleine zu werfen galt, erfreuten sich großer Beliebtheit.<br />

Landrat Manuel Westphal, Kreisbrandrat Volker Satzinger und<br />

weitere Mitglieder der Kreisbrandinspektion, u. a. Kreisjugendwart<br />

KBM Florian Bleicher, machten sich auch auf den Weg durch<br />

Haundorf und versuchten sich an der einen oder anderen Station.<br />

Nach dem gemeinsamen Abendessen waren nun die Betreuer<br />

der Jugendgruppen gefragt und mussten ihre Fähigkeiten beim<br />

Spiel 1, 2 oder 3 unter Beweis stellen. Der Abend klang in gemütlicher<br />

Runde am Lagerfeuer aus.<br />

Schon beim Frühstück am Sonntagmorgen war die Spannung<br />

groß, galt es nur noch 1 Station für alle Gruppen zu durchlaufen,<br />

36


KREISJUGENDFEUERWEHRTAG 2022<br />

um dann endlich zur Siegerehrung durch Landrat und Kreisbrandrat<br />

zu schreiten.<br />

Den 1. Platz konnte die Jugendfeuerwehr Heidenheim erreichen,<br />

gefolgt von den Teams Bieswang 1 und Pfofeld 1 auf<br />

den Plätzen 2 und 3. Für die letztplatzierte Gruppe aus Gräfensteinberg<br />

gab es als „Trostpflaster“ einen Ehrenpreis. Sie darf mit<br />

dem Boot der FF Pleinfeld auf dem Brombachsee eine Runde drehen.<br />

Unser Dank geht an alle Jugendlichen für Ihre Teilnahme und<br />

die Disziplin während der Tage, der Feuerwehr Haundorf für<br />

die Ausrichtung des Kreisjugendfeuerwehrtags, den Wehren<br />

des Brandkreises 1 für die Unterstützung bei den Spielen, allen<br />

Schiedsrichtern, der IuK-Einheit des <strong>Landkreis</strong>es für die Lagerleitung<br />

und Koordination, dem ABC-Zug des <strong>Landkreis</strong>es für die<br />

Bereitstellung der Waschmöglichkeiten und der Kreisbrandinspektion<br />

für die Unterstützung.<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

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PSNV-E TEAM LANDKREIS WEISSENBURG-GUNZENHAUSEN<br />

Ausbildung Kriseninterventionshelfer<br />

Im Zuge der Weiterentwicklung des PSNV-Teams fand in der<br />

Gunzenhäuser Feuerwehrzentrale eine Fachausbildung zum Kriseninterventionshelfer<br />

statt.<br />

Lehrgangsleiter Harald Trampert und Christina Fischer vom<br />

Malteser-Hilfsdienst des Ortsverbands Preith vermittelten den<br />

Teilnehmern die Fähigkeit zur Durchführung einer qualifizierten<br />

Betreuung im Kontext akuter Kriseninterventionen.<br />

Die Schwerpunkte der Ausbildung lagen neben dem Selbstverständnis<br />

der Krisenintervention auf der Organisationsstruktur<br />

und den Rechtsgrundlagen sowie auf den Einsatzindikationen für<br />

eine Krisenintervention.<br />

Einen großen Teil der Ausbildung nahm das Thema Tod & Trauer<br />

ein. In einer modernen, auf Lifestyle und Spaß getrimmten Gesellschaft<br />

wird die Beschäftigung mit dem Tod oftmals vermieden. Der<br />

überraschende Eintritt eines schweren Schicksalsschlags kann daher<br />

eine hohe persönliche Belastung hervorrufen.<br />

Mit vielen Fallbeispielen und praktischen Übungen vertieften<br />

die Kursteilnehmer ihre Handlungsfähigkeit bei der Betreuung<br />

Betroffener nach traumatischen Erlebnissen und erörterten die<br />

Möglichkeiten einer gezielten Hilfestellung.<br />

Die Tätigkeit als Kriseninterventionshelfer erfordert eine enge<br />

Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen.<br />

Daher stand der Austausch mit den Betreuungs- und Katastrophenschutzeinheiten<br />

des Rettungsdienstes, der Feuerwehren und<br />

der Polizei ebenfalls auf dem Lehrplan.<br />

Mit der Qualifizierung zum Kriseninterventionshelfer stehen<br />

den Helfern des PSNV-Teams wertvolle Methoden und Vorgehensweisen<br />

zur Verfügung, um Betroffene zu unterstützen.<br />

Feuerwehr // <strong>Landkreis</strong> <strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> // Nr. 28 // Ausgabe 2022<br />

Hilfe für Geflüchtete<br />

In der Turnhalle der Senefelder-Schule in Treuchtlingen wurde<br />

Anfang März 2022 eine Notunterkunft für Schutzsuchende aus<br />

der Ukraine eingerichtet. Durch die Kriegshandlungen in dem osteuropäischen<br />

Land suchten Tausende Menschen, vor allem Frauen<br />

und Kinder, Schutz in Deutschland. Die bestehenden ANKER-<br />

Zentren des Bundes reichten für die Aufnahme und erste Versorgung<br />

der geflüchteten Menschen nicht mehr aus. Im <strong>Landkreis</strong><br />

<strong>Weißenburg</strong>-<strong>Gunzenhausen</strong> wurden auf diesem Wege 120 Notunterkunftsplätze<br />

geschaffen. Von der Turnhalle in Treuchtlingen<br />

aus konnten die Schutzsuchenden auf angemietete Unterkünfte<br />

verteilt werden.<br />

Die Grundversorgung der schutzsuchenden Menschen wurde<br />

durch das Bayerische Rote Kreuz und Privatunternehmen sichergestellt.<br />

Über Angebote der Flüchtlings- und Integrationsberatung<br />

der Diakonie erhielten die Menschen weitere Unterstützung.<br />

Eine wichtige Brückenfunktion übernehmen seit der Ankunft der<br />

ersten Schutzsuchenden die ehrenamtlich tätigen Privatpersonen,<br />

die als Dolmetschende fungieren. Bei aller Bereitschaft der<br />

hiesigen Bevölkerung, den Schutzsuchenden zu helfen, zeigte und<br />

zeigt sich immer noch deutlich, wie elementar wichtig die sprachliche<br />

Verständigung ist.<br />

Über die Schilderungen der Erlebnisse und des Kriegsgeschehens<br />

durch die ankommenden Menschen aus der Ukraine setzen<br />

sich die Übersetzerinnen und Übersetzer starken Belastungen<br />

aus und werden durch ihre Tätigkeit zu Einsatzkräften. Das<br />

PSNV-Team unterstützte vor allem in der Anfangsphase tatkräftig<br />

den Betrieb der Notunterkunft und bietet beratende Unterstützung<br />

sowie Gespräche für die Einsatzkräfte und ehrenamtlichen<br />

Helferinnen und Helfer.<br />

Nationaler Einsatz PSNV<br />

Am 14. und 15. Juli 2021 brach über Teile der Bundesländer<br />

Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine der größten Naturkatastrophen<br />

in Deutschland seit Jahrzehnten herein. Mindestens<br />

180 Menschen verloren ihr Leben, als vor allem die Flüsse<br />

Ahr und Erft nach tagelangen Regenfällen in nicht gekanntem<br />

Ausmaß über die Ufer traten. Die Wassermassen rissen binnen<br />

kürzester Zeit alles mit, was sich ihnen in den Weg stellte, und<br />

hinterließen eine Schneise der Verwüstung. Allein die entstandenen<br />

Sachschäden werden auf über 5,5 Milliarden Euro geschätzt.<br />

Zur Unterstützung der Einsatzkräfte vor Ort entsandten der<br />

Bund und die Länder zahlreiche Hilfskontingente in das Katastrophengebiet.<br />

Über eine Anforderung durch den Malteser-Hilfsdienst<br />

rückten mehrere Einsatzkräfte des PSNV-Teams der Feuerwehr<br />

in den <strong>Landkreis</strong> Euskirchen aus. Zusammen mit speziell<br />

geschulten Helfern des Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerks,<br />

der Polizei und weiterer bayerischer Feuerwehren leistete<br />

das Team wertvolle Akuthilfe für die Feuerwehreinsatzkräfte im<br />

Katastrophengebiet. Die Feuerwehrleute vor Ort hatten, teilweise<br />

unter eigener Lebensgefahr, in der Katastrophennacht Menschen<br />

gerettet oder auch verloren. Immer wieder standen sie den meterhohen<br />

Sturzfluten hilflos gegenüber und hatten oft selbst hohe<br />

materielle Schäden am eigenen Hab und Gut zu beklagen. Durch<br />

zahlreiche Einsatznachbesprechungen und Einzelgespräche mit<br />

Kameradinnen und Kameraden konnten die PSNV-Kräfte die Weichen<br />

für eine Verarbeitung der Erlebnisse und Eindrücke bei den<br />

betroffenen Helfern stellen.<br />

PSNV – Psychosoziale Notfallversorgung<br />

Wir unterstützen Betroffene und Einsatzkräfte bei der Bewältigung<br />

außergewöhnlicher Ereignisse. Wir unterscheiden dabei<br />

zwischen PSNV-B und PSNV-E. PSNV-E unterstützt Einsatzkräfte<br />

vor, während und nach ihren Einsätzen. PSNV-B unterstützt und<br />

betreut Betroffene, z. B. Angehörige, Ersthelfer oder Zeugen. <br />

Infos zum Team gibt es unter www.psnv-wug.de<br />

Kontakt: E-Mail: Info@psnv-wug.de, Telefon: 01 75 / 2 11 10 32<br />

38


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